Die 5 Besten Anlehngewächshäuser (2018) im Test!

Das Anlehngewächshaus – die platzsparende Gärtnerei für Hobbygärtner

Häufig zerplatzt der Traum vom eigenen Gewächshaus, wenn man sich die Preise ansieht oder einfach nur einen zu kleinen Garten besitzt. Das muss allerdings nicht sein. Das Anlehngewächshaus, welches oft auch als Beistell-Gewächshaus bezeichnet wird, lässt sich selbst bei wenig Platz aufstellen. Zum Beispiel im Garten oder auf dem Balkon.

Testsieger:

1. Deuba Beistell Gewächshaus

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: 2,3 m² großes Anlehngewächshaus aus Aluminium mit Hohlkammerplatten und Regenrinne

Verstellbare Dachfenster und große Schiebetür: Das Deuba Beistell Gewächshaus besteht aus einem stabilen, stoßfesten und rostfreien Rahmen aus Aluminium. Die Verglasung besteht aus UV-beständigen Hohlkammerstegplatten in einer Stärke von 4 mm. Mit einer Grundfläche von 2,3 m² ist das Gewächshaus ausreichend groß, um diverse Pflanzenarten und Gemüsesorten anzubauen. Besonders praktisch ist die integrierte Regenrinne. Diese lenkt den Regenfluss seitlich vom Gewächshaus in die Erde und bietet somit eine automatische Bewässerungsmöglichkeit für all jene Pflanzen, die direkt im Erdboden verpflanzt sind. Für eine optimale Belüftungsmöglichkeit sorgt das verstellbare Dachfenster. Das passende Fundament lässt sich unproblematisch dazu bestellen.

Besonders angetan sind Käufer von der Stabilität des Gewächshauses. Trotz des leichten Materials können ihm selbst Stürme nichts anhaben. Auch die 202 cm Höhe des Häuschens finden Anklang, denn dadurch lässt es sich in ihm bequem stehen. In die Kritik gerät hingegen die unverständliche Aufbauanleitung, die die Montage erschwert.

Vorteile:

  • robuste Verglasung aus Polycarbonat
  • stabiles Gerüst aus Aluminium
  • UV-beständige Verglasung
  • verstellbares Dachfenster zur Belüftung
  • Regenrinne inkl. Möglichkeit zur Bewässerung
  • 2,3 m² Fläche
  • Gesamthöhe von 202 cm
  • Türhöhe und Breite von 156 cm x 62 cm

Nachteile:

  • kein Fundament im Lieferumfang
  • nur in silbernem Farbton erhältlich

Wissenswertes zum Anlehngewächshaus

Das Anlehngewächshaus zeichnet sich durch seine geringe Größe aus. Es erfüllt den gleichen Zweck wie ein großes Gewächshaus, wird mit seiner offenen Seite allerdings direkt an der (Haus-)Wand angebracht. Zusätzlich lassen sich Anlehn- bzw. Beistell-Gewächshäuser auf verschiedene Arten ausstatten. Es ist zum Beispiel möglich, das kleine Gewächshaus mit Regalen und Töpfen zu benutzen, um nicht allein auf den Platz des Erdbodens angewiesen zu sein.

Unter anderem kann das Anlehngewächshaus für folgende Dinge genutzt werden:

  • Anbau von Gemüse und Blumen (z. B. Paprika, Tomate, Chili, Rosen)
  • Vorkultivieren von jungen Pflanzen bis zur gewünschten Witterung im Außenbereich
  • frühzeitige oder schnelle Anzucht von Samen (besonders bei kälteempfindlichen Pflanzen)
  • Überwintern von Topf- und Kübelpflanzen

Die Funktionsweise des Gewächshauses

Wie in den meisten Gewächshaus-Arten gibt es zwei Effekte, die zur Bildung des Klimas beitragen. Dazu gehört der Treibhaus-Effekt, der zur Wärmebildung beiträgt und die Verhinderung der Wärmeableitung.

Wärmebildung

Vorrangig durch Sonnenlicht entsteht die Wärme im Anlehngewächshaus. Dieses dringt durch die durchsichtigen Wände aus Glas oder Hohlkammerplatten aus Polycarbonat und trifft im Inneren des Hauses auf die Pflanzen und den Erdboden. Letzterer absorbiert das Sonnenlicht und sendet es in Form von Infrarotstrahlung wieder aus, die die Luft im Inneren erwärmt.

Verhinderung von Wärmeableitung

Im Fachjargon wird die Verhinderung von Wärmeableitung als Konvektion bezeichnet. Die Wärmekonvektion verhindert, dass die entstandene Wärme durch einen Luftstrom wieder abgetragen wird. Das funktioniert dadurch, dass das Anlehngewächshaus rundherum geschlossen ist.

Die Vor- und Nachteile des Anlehngewächshauses auf einen Blick

Vorteile

  • platzsparende Montage an der Hauswand
  • vielfältige Auswahl an Modellen und Farben
  • preiswerte Anschaffung
  • größtenteils wetterbeständig und stabil
  • geringfügiger Pflegeaufwand
  • gute Wärmeaufnahme und -speicherung

Nachteile

  • aufgrund der Größe nicht immer leicht begehbar
  • Aufbau erfordert meist handwerkliches Geschick
  • teilweise eine Baugenehmigung erforderlich
  • nicht freistehend

Ist für das Anlehngewächshaus eine Baugenehmigung erforderlich?

Ob zur Anbringung des Gewächshauses eine Baugenehmigung benötigt wird, hängt vom Bundesland, Standort und der Größe des Häuschens ab. Bevor ein Beistell-Gewächshaus aufgestellt wird, sollte man sich deshalb beim zuständigen Bauamt vor Ort informieren.

Ebenfalls empfiehlt es sich, eine schriftliche Erlaubnis unmittelbarer Nachbarn des Grundstücks einzuholen. So kann man im schlimmsten Fall Ärger wie Geldstrafen oder einem Rückbau aus dem Weg gehen.

Klein, mittel oder groß? Wichtige Kaufkriterien fürs Anlehngewächshaus

Bevor ein Anlehngewächshaus gekauft wird, sollte man wissen, wofür man es einsetzen möchte und wer es nutzt. Welche Pflanzen sollen angebaut werden? Wird ein Fundament benötigt? Wie groß ist der Gärtner? Orientieren kann man sich dabei an diesen Kriterien:

Die Größe des Gewächshauses

Die meisten Anlehngewächshauser besitzen eine Höhe von etwa 160 cm bis 240 cm und sind damit zumindest teilweise begehbar. Je größer der Gärtner ist oder je mehr Pflanzen angebaut werden sollen, desto höher sollte das Gewächshaus sein.

Die Grundfläche eines Beistell-Gewächshauses liegt regulär bei etwa 2 m². Es gibt allerdings auch Modelle, die größer als 3 m² sind und sich für den Anbau von vielen Pflanzen oder Gemüse eignen. Besonders kleine Modelle sind kaum größer als 1 m² und lassen sich sogar in den Wintergarten oder auf den Balkon integrieren.

Das Material des Gewächshauses

Grundsätzlich besteht das Gerüst eines Anlehngewächshauses aus eloxiertem Aluminium. Das bedeutet, dass eine Schutzschicht auf dem Material bereits erzeugt ist. Rost & Co. haben so keine Chance.

Die Scheiben bzw. Seitenwände bestehen entweder aus Blankglas oder aus Polycarbonat. Polycarbonat ist an sich ein sehr robustes Material und günstiger als Glas, allerdings ist es empfindlich Gegenüber UV-Strahlung. Sofern das Polycarbonat nicht beschichtet bzw. als UV-beständig deklariert ist, vergilbt es über die Jahre in der Sonne. Auch eine Rissbildung ist möglich. Eine Blankglas- und Hohlkammerplattenstärke von 4 mm reicht für ein Gewächshaus völlig aus.

Übrigens: Manche Anlehngewächshäuser besitzen auch ein Fundament und weisen dadurch eine höhere Stabilität auf. Für gewöhnlich besteht dieses aus legiertem Stahl, damit es nicht rostet.

Die Belüftungsfunktion des Gewächshauses

Damit das Gewächshaus an heißen Sommertagen nicht zu stark überhitzt, sollte es eine Belüftungsfunktion in Form von Dachfenstern besitzen. Teilweise sind die Häuser mit automatischen Fensteröffnern ausgestattet, die sich zu vordefinierten Zeiten öffnen und schließen. Ist das nicht der Fall, lassen sich die vorhandenen Fenster auf Wunsch auch nachträglich mit dieser Technik aufrüsten.

Nützliches Zubehör fürs Anlehngewächshaus

Um das Gewächshaus optimal nutzen zu können, gibt es Zubehör, dessen Anschaffung sich durchaus lohnen kann. Dazu gehören:

  • Regale für Pflanzen
  • Bewässerungssysteme

Regale für Pflanzen

Das ideale Regal fürs Anlehngewächshaus sollte komplett oder zumindest zum Teil lichtdurchlässig sein. Nur so bekommen Pflanzen in niedrigeren Etagen ausreichend Sonnenlicht ab. Zusätzlich sollte das Regal der Wahl nicht zu klein sein, damit die Pflanzen noch wachsen können. Regale aus witterungsbeständigen Materialien wie Aluminium, Draht oder Kunststoff sind Holzregalen vorzuziehen, denn diese erweisen sich als beständig gegenüber den klimatischen Bedingungen und der Feuchtigkeit im Gewächshaus.

Bewässerungssysteme

Bei einem großen Anlehngewächshaus und einer hohen Anzahl von Pflanzen ist ein Bewässerungssystem sinnvoll. Statt jede Pflanze einzeln zu gießen, reicht es aus, den Wasserhahn aufzudrehen. Über viele kleine Verteiler fließt das Wasser im Anschluss zu den Töpfen hin, in die es gelangen soll. Das spart eine Menge Zeit.

Praktische Tipps & Tricks für das Gewächshaus

Die häufigsten Probleme bei der Nutzung eines Gewächshauses sind:

    • Schimmel
    • vertrocknete und vergeilte Pflanzen
    • falsche Standorte der Pflanzen
    • falscher Standort des Gewächshauses

    Was tun gegen Schimmel im Gewächshaus?

    Schimmelpilze lassen sich an einer weißen Schicht auf der Erdoberfläche erkennen. Sie entstehen häufig, wenn sich zu viel Feuchtigkeit im Gewächshaus bildet. Gegen diese Form von Schimmel reicht es aus, ihn mit der Schaufel abzutragen und zu entsorgen. Um dem Schimmel vorzubeugen, ist es hilfreich, das Anlehngewächshaus täglich 1 bis 2 Mal für eine halbe Stunde lang zu lüften. Auch gemahlenen Holzkohle oder Sand auf der Erde reduzieren die Wahrscheinlichkeit von Schimmelbildung.

    Achtung: Schimmelsporen sind giftig. Beim Abtragen mit der Schaufel sollte ein Mundschutz getragen werden.

    Was tun bei vertrockneten oder vergeilten Pflanzen im Gewächshaus?

    Vertrocknete Pflanzen zeigen klar, dass sie zu selten gegossen wurden. Werden sie zu viel gegossen, gehen sie ebenfalls ein. Im Idealfall informiert man sich vor der Pflanzenzucht, wie viel Wasser die jeweilige Art benötigt. Wachsen die Pflanzen nicht mehr in ihrer gewohnt kräftigen Farbe, vergeilen sie. Um dem vorzubeugen oder Abhilfe zu schaffen, sorgt man für ausreichend Licht durch einen passenden Standort.

    Wie platziert man Pflanzen im Gewächshaus richtig?

    Die falsche Einrichtung des Gewächshauses kann Pflanzen am Wachsen hindern. Stehen große Pflanzen außen, bekommen kleine Pflanzen kein Licht mehr ab. Neben ausreichend hohen Regalen ist es wichtig, dass die kleinsten Pflanzen stets außen stehen und die größten in der Mitte.

    Wo sollte das Gewächshaus stehen?

    Das Anlehngewächshaus wird regulär an einer Hausmauer angebracht. Wichtig ist jedoch, dass es an einem Ort steht, an dem ausreichend Sonnenlicht auf das Gewächshaus trifft. Eine Ausrichtung in südlicher Richtung ist immer sinnig.


    Produkt-Bewertungen (Platz 2 – 5)

    2. VITAVIA Anlehngewächshaus Ida 3300

    Bewertung: 4,5 von 5 Sternen

    Eigenschaften: 3,3 m² großes Anlehngewächshaus aus Aluminium mit Hohlkammerplatten

    Großzügig und gut zu belüften: Das VITAVIA Anlehngewächshaus Ida 3300 bietet mit einer Fläche von 3,3 m² ausreichend Platz für allerhand Pflanzen. Das Gerüst des Hauses besteht aus eloxiertem Aluminium (silberfarben) oder lackiertem Aluminium (grün). Die Verglasung des Gewächshauses bestehen aus 4 mm dicken Hohlkammerplatten, die für eine gute Wärmespeicherung sorgen. Auch ein Dachfenster zur Belüftung ist vorhanden. Ausgestattet mit einer leichtgängigen Schiebetür lässt es sich gut begehen und eignet sich hervorragend zur Aufzucht von Pflanzen und Kräutern. Mit 184 cm Gesamthöhe lässt es sich im Anlehngewächshaus gut im Stehen arbeiten.

    Großen Anklang findet die Schiebetür, die mit 61 cm Breite selbst Rollstuhlfahrern einen sicheren Zutritt ermöglicht. Lediglich die Führung der Tür wird bemängelt, da sich die Tür selbst schnell aushängt. Empfehlenswert sind in diesem Fall ein sorgsamer Umgang beim Öffnen und Schließen der Schiebetür und das regelmäßige Entfernen von Dreck auf den Führungsschienen.

    Vorteile:

        • robuste Verglasung aus Polycarbonat
        • eloxiert oder lackiert erhältlich
        • Dachfenster zur Belüftung
        • verschiedene Farbtöne
        • stabiles Gerüst aus Aluminium
        • 3,3 m² Fläche
        • durchschnittliche Gesamthöhe von 184 cm
        • Türhöhe und Breite von 151 cm x 61 cm

    Nachteile:

        • kein Fundament im Lieferumfang
        • Hohlkammerplatten (4 mm) können vergilben

    3. VITAVIA Anlehngewächshaus Ida 300

    Bewertung: 4 von 5 Sternen

    Eigenschaften: 1,3 m² großes Gewächshaus aus Aluminium mit Hohlkammerplatten

    Für den kleinen Garten und den Balkon: Das VITAVIA Anlehngewächshaus Ida 300 eignet sich durch seine Größe von 1,3 m² perfekt für den Einsatz im kleinen Garten oder auf dem Balkon. Das Gerüst des Gewächshauses besteht aus robustem Aluminium, das wahlweise in Silber (eloxiert) oder in Grün (lackiert) erhältlich ist. Die Verglasungsart bei diesem Haus bilden Hohlkammerplatten in der herkömmlichen Stärke von 0,4 mm. Das Häuschen lässt sich durch eine leicht zu öffnende Schiebetür mit den Maßen 151 cm x 61 cm gut begehen und die Höhe von 184 cm erleichtert die Gartenarbeit im Innenraum.

    Gelobt wird von Käufern die gute Beschriftung der einzelnen Teile, die den Aufbau angenehm einfach gestaltet, sowie die überzeugende Qualität des Materials und die Stabilität des Produkts. Weniger Anklang findet die hohe Menge an Einzelteilen, in denen das Gewächshaus geliefert wird.

    Vorteile:

        • robuste Verglasung aus Polycarbonat
        • wahlweise eloxiert oder lackiert
        • diverse Farbtöne
        • Dachfenster zur Belüftung
        • stabiles Gerüst aus Aluminium
        • auf kleinen Arealen aufstellbar
        • herkömmliche Gesamthöhe von 184 cm
        • Türhöhe und Breite von 151 cm x 61 cm

    Nachteile:

        • kein Fundament im Lieferumfang
        • Hohlkammerplatten (4 mm) neigen zum Vergilben
        • geringe Fläche von 1,3 m² bietet nur wenigen Pflanzen Platz

    4. Vitavia Anlehngewächshaus Ida 900

    Bewertung: 3,5 von 5 Sternen

    Eigenschaften: 0,9 m² großes Gewächshaus aus Aluminium mit Hohlkammerplatten

    Klein aber fein: Das Vitavia Anlehngewächshaus Ida 900 ist zwar nicht besonders groß, dafür aber flexibel einsetzbar. Durch seine kompakte Fläche von 0,9 m² lässt sich das kleine Gewächshaus nicht nur im Garten unterbringen, sondern macht auch auf dem Balkon eine gute Figur. Zur Ausstattung dieses Anlehngewächshauses gehören eine laufruhige Schiebetür und ein Dachfenster zur Belüftung und Wärmeabfuhr. Die Tür des Gewächshauses lässt sich mit Maßen von 61 cm x 151 cm gut begehen und die Höhe von 184 cm ermöglicht schonendes Arbeiten im Inneren des Hauses. Die Fensterflächen des Gewächshauses bestehen aus 4 mm dicken Hohlkammerplatten. Lobenswert ist auch das Gerüst. Dieses besteht aus robustem, eloxierten Aluminium in silberner Optik oder aus lackiertem Aluminium in grünlichem Ton.

    Käufer sind zufrieden mit der Zweckdienlichkeit des kleinen Anlehnhäuschens. Kritisiert werden die unverständliche Aufbauanleitung und die Kunststoff-Gleitelemente der Tür. Bereits bei wenig Dreck blockiert die Tür und muss durch starke Hand verschoben werden.

    Vorteile:

        • robuste Verglasung aus Polycarbonat
        • eloxiert oder lackiert erhältlich
        • Dachfenster zur Belüftung
        • unterschiedliche Farben
        • stabiles Gerüst aus Aluminium
        • auf kleinen Flächen installierbar
        • gewöhnliche Gesamthöhe von 184 cm
        • Türhöhe und Breite von 151 cm x 61 cm

    Nachteile:

        • geringe Größe von 0,9 m² bietet wenig Platz für Pflanzen
        • kein Fundament im Lieferumfang
        • Hohlkammerplatten (4 mm) können vergilben

    5. Jago Aluminium Gewächshaus

    Bewertung: 3 von 5 Sternen

    Eigenschaften: 2,3 m² großes Gewächshaus aus Aluminium und Hohlkammerplatten

    Großzügig und stabil: Das Jago Aluminium Gewächshaus besticht mit einer großzügigen Fläche von 2,3 m² und einer UV-beständigen Polycarbonat-Verglasung (Hohlkammerplatten). Ausgestattet ist das knapp 184 cm hohe Anlehngewächshaus mit einer komfortablen Schiebetür in den Maßen 162 cm x 72 cm und einem praktischen Belüftungsfenster. Besonders vorteilhaft: Die Tür lässt sich sowohl links als auch rechts montieren. Das Gerüst des Produkts besteht aus Aluminium, ist allerdings weder eloxiert noch lackiert und dadurch rostanfällig. Nichtsdestotrotz bietet das Anlehngewächshaus vielen Pflanzen- und Gemüsesorten Platz und ideale klimatische Bedingungen bei der Aufzucht.

    Beeindruckt zeigen sich Käufer von der hohen Flexibilität beim Einbau der Tür. Kritisiert wird vorrangig die Passgenauigkeit der einzelnen Teile. Nicht selten kommt es vor, dass diese selbst bearbeitet werden müssen, um den Aufbau voranzutreiben.

    Vorteile:

        • robustes Verglasung aus Polycarbonat
        • stabiles Gerüst aus Aluminium
        • Dachfenster zur Belüftung
        • Tür auf beiden Seiten montierbar
        • 2,3 m² Fläche
        • durchschnittliche Gesamthöhe von 184 cm
        • großzügige Türhöhe und Breite von 162 cm x 72 cm
        • UV-beständige Hohlkammerplatten (4 mm)

    Nachteile:

        • kein Fundament im Lieferumfang
        • eingeschränkte Passgenauigkeit der Einzelteile
        • sehr anstrengender Aufbau auch für handwerklich Begabte

    Fazit

    Je nach Modell und Größe lässt sich ein Anlehngewächshaus im Garten oder sogar auf dem Balkon nutzen und bietet dadurch jedem Hobbygärtner die Möglichkeit, seiner Leidenschaft nachzugehen. Grundsätzlich gilt: je höher das Gewächshaus ist und je mehr Grundfläche es besitzt, desto mehr Pflanzenarten und Gemüsesorten lassen sich in diesem unterbringen.

    In der Regel werden Anlehngewächshauser, wie beispielsweise das VITAVIA Anlehngewächshaus Ida 3300 ohne Fundament gekauft. Problematisch ist das in einer windgeschützten Ecke jedoch nicht, da diese Art von Gewächshäusern in vielen Fällen ohnehin an der Hausmauer angebracht bzw. an diese montiert werden. In einer eher zugigen Ecke empfiehlt sich jedoch ein Gewächshaus, zu dem zumindest ein passendes Fundament unproblematisch mitbestellt werden kann. So ist es beim Deuba Beistell Gewächshaus der Fall. Das Fundament sorgt für mehr Stabilität und lässt sich bei Bedarf sogar mit Schrauben oder Ähnlichem im Boden verankern, um eine maximale Resistenz gegen Stürme zu erreichen.

    Wer ausreichend Platz im Garten hat, ist mit Anlehngewächshäusern wie dem Jago Aluminium Gewächshaus und einer Fläche zwischen 2 bis 3 m² gut bedient. Herrscht Platzmangel oder steht nur ein Balkon zur Verfügung, sind kleinere Modelle zwischen 0,9 m² und 1,5 m² wie das Vitavia Anlehngewächshaus Ida 900 oder das Vitavia Anlehngewächshaus Ida 300 gut geeignet.

    Bildquelle Header: Greenhouse with open windows © Depositphotos.com/londondeposit

    Letzte Aktualisierung am 9.12.2018 um 04:44 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API