Die 5 Besten Holzspalter liegend (2018) im Test!

Holzspalter liegend – Feuerholz sicher, kräfteschonend und schnell verarbeiten

Vor einem gemütlichen Abend am heimischen Kamin steht die anstrengende und zeitraubende Arbeit des Holzspaltens. Wer am Holzhacken mit der Axt keinen Gefallen findet, dafür keine Zeit hat oder körperlich nicht dazu in der Lage ist, kann sich diesen Prozess mit einem Holzspalter deutlich erleichtern.

Die Geräte unterscheiden sich dabei in entscheidenden Faktoren voneinander. Wer sich mit den wichtigsten Eigenschaften von Holzspaltern vertraut macht, kann beim Kauf wenig falsch machen.

Testsieger

1. Scheppach Holzspalter HL650

Bewertung: 4,5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Holzspalter liegend, mit Untergestell, 6,5 Tonnen Spaltdruck, 2,2 kW, 3 PS, Spaltlänge: max. 520 mm, Spaltdurchmesser: max. 250 mm

Preis-Leistungs-Sieger: Der Scheppach Holzspalter HL650 ist der leistungsfähigste Holzspalter in diesem Vergleich. Viele Kunden berichten, dass die Spaltleistung ihre Erwartungen übertrifft.
Der vom Hersteller angegebene Spaltdurchmesser von maximal 250 mm kann je nach Holzart deutlich überschritten werden. Dies betrifft insbesondere die Verarbeitung von Weichholz. Harte Hölzer sollten jedoch nur innerhalb der Herstellerangaben verarbeitet werden.
Mit dem im Lieferumfang enthaltenen Untergestell kann der Scheppach Holzspalter HL650 in einer Arbeitshöhe von etwa 90 cm aufgestellt werden. Vielen Nutzer verzichten allerdings auf das Gestell, da es von Personen mit einer Körpergröße von über 1,85 m häufig als zu niedrig empfunden wird.
Die Stabilität des Untergestells wird ebenfalls hin und wieder bemängelt. Die Leistung des Holzspalters stellt alle Käufer zufrieden und viele Nutzer würden das Gerät weiterempfehlen.

Vorteile:

  • Starker Motor (2,2 kW)
  • 6,5 Tonnen Spaltdruck
  • Spaltet auch Weichhölzer mit ca. 300 mm Durchmesser
  • Untergestell im Lieferumfang enthalten
  • Rollen für leichten Transport
  • 2-Hand-Bedienung für erhöhte Sicherheit
  • Vorlaufgeschwindigkeit 31,3 mm/s
  • Spaltet bis zu 100 Stämme pro Stunde
  • Einfache Inbetriebnahme

Nachteile:

  • Arbeitshöhe zu gering (90 cm)

Holzspalter liegend kaufen – Das muss man bei der Auswahl beachten

Liegende Holzspalter ersparen Kaminbesitzern das mühevolle, zeitraubende und kräftezehrende Vorbereiten von Brennholz mit Axt und Spalthammer. Im Vergleich zu Säge und Axt ist außerdem das Verletzungsrisiko deutlich reduziert.

Während die Arbeitsweise aller Modelle sehr ähnlich ist, unterscheiden sich die verschiedenen Holzspalter nicht nur in ihrer technischen Ausstattung, sondern auch in Preis, Sicherheitsmerkmalen, Verarbeitungsqualität und Anwenderfreundlichkeit.

Im Vergleich mit stehenden Holzspaltern ist die Spaltkraft von liegenden Holzspaltern auf etwa 7 Tonnen begrenzt. Für Anfänger, Gelegenheitsanwender und den privaten Hausgebrauch sind diese Geräte mehr als ausreichend.

Weitere Vorteile sind

  • Für Anfänger geeignet: Der sichere Umgang mit dem Holzspalter lässt sich schnell und leicht erlernen.
  • Zeit- und Kraftersparnis: Holzspalten mit Axt und Spalthammer ist zeitintensiv und außerdem harte, schweißtreibende Arbeit.
  • Gewicht: Stehende Holzspalter sind um ein vielfaches schwerer als liegende Holzspalter.
  • Flexibilität: Durch das vergleichsweise geringe Gewicht können die meisten liegenden Holzspalter von einer Person bewegt und getragen werden
  • Anschaffungskosten: Liegende Holzspalter sind deutlich günstiger als Vertikalspalter
  • Reduzierte Holzkosten: Fertiges Kaminholz ist etwa drei Mal so teuer wie Meterholz

Holzspalter für verschiedene Holzarten

Während alle Holzspalter unabhängig von ihren Leistungsdaten mit Weichhölzern gut zurechtkommen, ist das Verarbeiten von Hartholz für viele Geräte eine Herausforderung. Die Spaltkraft entscheidet dabei, ob der Keil problemlos durch das Holz gleitet, oder ob der Scheit mit hohem Druck auseinandergetrieben wird.

Liegende Holzspalter sollten eine Spaltkraft von mindestens 5 Tonnen aufweisen, um Hartholz sicher spalten zu können. Für Weichhölzer können auch die weniger leistungsfähigen Holzspalter mit 4 Tonnen Spaltkraft verwendet werden.

Vor dem Kauf sollten sich Kaminbesitzer überlegen, welches Holz überwiegend im Kamin zum Einsatz kommen soll.

Weichholz zeichnet sich durch eine Trockenmasse von weniger als 550 kg/m³ aus und hat eine geringe Faserdichte. Häufig werden Weichhölzer mit Nadelbäumen gleichgesetzt, doch nicht alle Nadelgewächse fallen in diese Kategorie. Zu den beliebtesten Weichholzarten gehören:

  • Pappel
  • Kiefer
  • Fichte
  • Weide
  • Linde

Harthölzer haben hingegen eine höhere Darrdichte von mindestens 550 kg/m³. Diese langsam wachsenden Hölzer sind besonders dicht, langfaserig und brennen im Kamin deutlich langsamer ab als Weichholz. Nadelhölzer enthalten außerdem mehr Harz und führen zu einer stärkeren Funkenbildung.

Häufig finden folgende Harthölzer im Kamin Verwendung

  • Buche
  • Esche
  • Birke
  • Eiche
  • Lärche

Motorleistung

Die Kraft des Holzspalters hängt nicht nur von der Spaltkraft in Tonnen ab, sondern ergibt sich auch aus der Leistung des Motors. Diese wird in kW und häufig zusätzlich in PS angegeben. Einige Hersteller machen allerdings nur eine Angabe in einer der beiden Einheiten. Für eine bessere Vergleichbarkeit haben wir kW und PS umgerechnet und stellen die Motorleistung aller vorgestellten Holzspalter sowohl in kW als auch in PS zur Verfügung.

Die Spaltkraft liegender Holzspalter wird in Tonnen angegeben und bewegt sich bei diesen Geräten zwischen 4 und 7 t. Für 4 Tonnen wird dabei eine Motorleistung von ca. 1,5 kW genötigt, während 7 Tonnen Spaltkraft etwa 2,2 bis 2,5 kW erfordern.

Starke Abweichungen sind häufig ein Hinweis auf unzureichende Herstellerangaben bzw. auf Werbeversprechen, die in der Praxis nicht eingehalten werden können.

Eine Ausnahme bildet hier aber beispielsweise der Atika ASP 5 N Hydraulik-Brennholzspalter. Mit 1,5 kW bietet dieses Gerät laut Hersteller etwa 5 Tonnen Spaltdruck. Dies scheint nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis zuzutreffen.

Käufer sollten jedoch darauf achten, dass versprochene Spaltkraft und Motorleistung in einem realistischen Verhältnis zueinanderstehen und von Geräten Abstand nehmen, die bei geringer Motorleistung viele Tonnen Kraft versprechen.

Spaltdurchmesser, Spaltlänge und Arbeitsgeschwindigkeit

Die durchschnittliche Länge von Kamin- und Feuerholz beträgt ca. 35 bis 55 cm. Liegende Holzspalter für den privaten Heimgebrauch verfügen meist über eine Spaltlänge von 520 mm. Kleinere, kompaktere Geräte produzieren entsprechend kürzere Holzscheite.

Mit der Spaltlänge wird außerdem die Größe der zu spaltenden Holzstücke limitiert. Wer große Stücke oder lange Stämme verarbeiten will, muss das Holz vorher mit einer Säge ablängen, damit es in den Schlitten des Holzspalters passt.

Je länger der Spalthub des Gerätes ist, desto länger dauert der Spaltvorgang. Holzspalter für Privatanwender verfügen in der Regel nicht über eine Spaltlängenverstellung, sodass auch für kurze Hölzer der gesamte Hubweg zurückgelegt werden muss.

Wer kurze Holzscheite bevorzugt, sollte ein Gerät mit kürzerem Spaltweg wählen, um die Arbeitsgeschwindigkeit zu erhöhen. Außerdem arbeiten die Geräte unterschiedlich schnell. Einige Hersteller versehen ihre Modelle mit einer Angabe über die Vor- und Rücklaufzeiten. Diese lassen Rückschlüsse auf die Geschwindigkeit zu.

Der Spaltdurchmesser gibt den Diameter der Holzstücke vor. Dieser beträgt in der Regel 25 cm und sollte beim Spalten berücksichtigt werden. Liegende Holzspalter mit hoher Spaltkraft können häufig auch Stämme mit etwas größerem Durchmesser verarbeiten. Es empfiehlt sich jedoch im Sinne der Sicherheit, die Herstellerangaben möglichst nicht zu überschreiten.

Sicherheit beim Holzspalten

Bei bestimmungsgemäßen Gebrauch ist das Holzmachen mit dem liegenden Holzspalter eine sichere Angelegenheit. Körperkraft und Koordination spielen hier im Vergleich zum Holzhacken mit der Axt nur eine untergeordnete Rolle.

Auch wenn Holzspalter zu den Gartengeräten zählen, die ein vergleichsweise kleines Unfallrisiko bergen, sollten Nutzer nicht auf Schutzkleidung verzichten und darauf achten, dass das Gerät alle notwendigen Sicherheitsmerkmale aufweist.

Sichere Holzspalter erkennt man an

  • TÜV- und GS-Zeichen
  • 2-Hand-Bedienung
  • Notfallabschaltung/ Not-Stop
  • Überlastschutz (gegen Motorschäden bei Überlastung)
  • Überzogene Hydraulikleitungen (gegen Austritt von Hydrauliköl)
  • Anlaufsicherung (schützt gegen automatisches Anlaufen des Motors, wenn das Gerät nach einer unvorhergesehenen Trennung vom Stromnetz wieder angeschlossen wird)


Produkt-Bewertungen (Platz 2 – 5)

2. AL-KO Holzspalter KHS 5204

Bewertung: 4,5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Holzspalter liegend, mit Untergestell, 5 Tonnen Spaltdruck, 2,2 kW, 3 PS, Spaltlänge: max. 520 mm, Spaltdurchmesser: max. 250 mm

Kompakt mit hoher Spaltkraft: Der AL-KO Holzspalter KHS 5204 spaltet laut Nutzerberichten mühelos Hart- und Weichhölzer und hat auch mit knorrigen und verästelten Holzstücken wenig Probleme. Wie bei allen Holzspaltern kann es auch bei diesem liegenden Holzspalter passieren, dass Holzstücke splittern oder harte Stämme unter dem Druck zerplatzen.
Mit ähnlichen technischen Daten wie der Scheppach Holzspalter HL650 überzeug dieses Modell die Nutzer mit seiner hohen Spaltkraft. Es wird als große Arbeitserleichterung beim Vorbereiten von Brennholz empfunden und aufgrund der 2-Hand-Bedienung als sicher eingestuft.
Einige Käufer bemängeln auch hier die niedrige Arbeitshöhe, die trotz verstellbarer Füße nur 82 cm beträgt. In Kombination mit dem höheren Kaufpreis bleibt der AL-KO Holzspalter KHS 5204 deswegen leicht hinter dem Holzspalter von Scheppach zurück.

Vorteile:

  • Hohe Motorleistung (2,2 kW)
  • 5 Tonnen Spaltdruck
  • Untergestell im Lieferumfang enthalten
  • Rollen für leichten Transport
  • Hohe Standsicherheit
  • 2-Hand-Bedienung für erhöhte Sicherheit
  • Einfacher Aufbau
  • Verstellbare Arbeitshöhe

Nachteile:

  • Sehr geringe Arbeitshöhe (82 cm)

3. Atika ASP 5 N Hydraulik-Brennholzspalter

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Holzspalter liegend, 5 Tonnen Spaltdruck, 1,5 kW, 2 PS, Spaltlänge: max. 520 mm, Spaltdurchmesser: max. 250 mm

Günstiges Kraftpaket: Dass der Atika ASP 5 N Hydraulik-Brennholzspalter auch Buche und verästelte Holzstücke zuverlässig spaltet, hat einige Käufer überrascht. Die Motorleistung von 1,5 kW wirkt laut Käuferberichten zunächst nicht leistungsfähig genug für anspruchsvollere Aufgaben.
Im praktischen Einsatz spaltet dieses Gerät jedoch alle Hölzer bis zu einem Durchmesser von 30 cm und damit etwas mehr, als der Hersteller verspricht. Zugunsten des günstigen Preises verzichtet der Hersteller auf ein Untergestell. Mit dem geringen Gewicht von 46 kg kann der liegende Holzspalter so entsprechend den persönlichen Bedürfnissen flexibel aufgestellt werden.
Bei längeren Arbeitseinsätzen müssen Schrauben und Muttern häufiger nachgezogen werden. Während viele Käufer die 2-Hand-Bedienung als sinnvolle Sicherheitsausstattung beschreiben, empfinden andere Nutzer diese als lästig und mühsam.

Vorteile:

  • Durchschnittliche Motorleistung
  • 5 Tonnen Spaltdruck
  • 2-Hand-Bedienung für erhöhte Sicherheit
  • Räder und Handgriff für leichten Transport
  • Geringes Gewicht (46 kg)
  • Niedriger Schallleistungspegel 80,8 dB(A)
  • Hohe Standfestigkeit
  • Schnelle Inbetriebnahme
  • Günstiger Anschaffungspreis

Nachteile:

  • Schrauben und Muttern lösen sich häufig

4. Einhell BT-LS 44 Holzspalter

Bewertung: 3,5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Holzspalter liegend, 4 Tonnen Spaltdruck, 1,5 kW, 2 PS, Spaltlänge: max. 370 mm, Spaltdurchmesser: max. 250 mm

Für Weichholz und Gelegenheitsnutzer: Mit 36,5 kg ist der Einhell BT-LS 44 Holzspalter das leichteste Gerät im Vergleich. Da es ohne Untergestell ausgeliefert wird, kann dieser liegende Holzspalter flexibel auf einem geeigneten Tisch platziert werden.
Mit 4 Tonnen Spaltdruck ist der Einhell BT-LS 44 Holzspalter nicht ganz so leistungsfähig wie die vorgenannten Geräte. Punkten kann er jedoch mit seiner Geschwindigkeit: Ein Spaltvorgang dauert laut Nutzerberichten etwa 10 Sekunden.
Auch die Sicherheit des liegenden Holzspalters wird von den meisten Käufern als ausreichend eingestuft. Die bewährte 2-Hand-Bedienung findet auch bei diesem Gerät Anwendung.
Der angegebene Spaltdurchmesser von 250 mm kann beim Spalten von weichen Hölzern leicht überschritten werden. Bei Hartholz empfiehlt sich das jedoch nicht. Einige Kunden berichten auch hier von herumfliegenden Holzstücken beim Spaltvorgang. Laut Käuferberichten sollten Faserrichtung und Verästelungen des Holzstückes bei diesem Gerät besonders berücksichtigt werden.

Vorteile:

  • Durchschnittliche Motorleistung (1,5 kW)
  • 4 Tonnen Spaltdruck
  • 2-Hand-Bedienung für erhöhte Sicherheit
  • Räder und Handgriff für leichten Transport
  • Geringes Gewicht 36,5 kg)
  • Überlastungssicherung
  • Stabiler Stützfuß
  • Hohes Arbeitstempo

Nachteile:

  • Leistung für Hartholz häufig unzureichend
  • Geringe Spaltlänge (370 mm)
  • Schwierigkeiten bei knorrigem Holz und Verästelungen

5. Güde Kurzholzspalter W 520 5,5 T UG

Bewertung: 2,5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Holzspalter liegend, mit Untergestell, 5,5 Tonnen Spaltdruck, 1,5 kW, 2 PS, Spaltlänge: max. 520 mm, Spaltdurchmesser: max. 250 mm

Geringe Verarbeitungsqualität: Der Güde Kurzholzspalter W 520 5,5 T UG verspricht bei einer Motorleistung von 1,5 kW einen Spaltdruck von 5,5 Tonnen. Dass die Leistung für eine derart hohe Spaltkraft nicht ausreicht, ergibt sich nicht nur aus den technischen Daten, sondern wird von vielen Kunden auch in der Praxis bestätigt.
Anders als bei vielen anderen Geräten sollte beim Güde Kurzholzspalter W520 die Herstellerangabe zu Spaltlänge und -durchmesser eingehalten werden. Für Hartholz ist dieses Gerät außerdem nur bedingt geeignet, da die Spaltleistung häufig nicht ausreicht.
Für weitere Kritikpunkte sorgt auch das Untergestell. Die beigelegte Aufbauanleitung ist sehr knapp gehalten und gibt nur wenig Informationen für den korrekten Aufbau. Außerdem wird die Passgenauigkeit von Schrauben und Bohrungen bemängelt.
Die Haltbarkeit der Schweißnähte sei außerdem nicht für viele Jahre ausgelegt. Ein Kunde berichtet, dass besonders die Radachse anfällig für Schäden ist. Vereinzelt wird auch über eine defekte Schaltvorrichtung und über mangelnden Druckaufbau berichtet.

Vorteile:

  • Guter Kundenservice im Schadensfall
  • Für Weichhölzer geeignet
  • Untergestell im Lieferumfang enthalten
  • 2-Hand-Bedienung für erhöhte Sicherheit
  • Räder für leichten Transport

Nachteile:

  • Spaltkraft geringer als angegeben
  • Mangelhafte Aufbauanleitung
  • Aufbau zeitintensiv und mühsam
  • Empfindliche Radachse
  • Geringe Passgenauigkeit der Schrauben
  • Selten Schäden an der Schaltung

Fazit

Holzspalter, die das Holzhacken mit der Axt ersetzen können, sollten über eine Spaltkraft von mindestens 5 Tonnen verfügen. Eine realistische Konstellation von Spaltkraft und Motorleistung ist beim Kauf besonders zu beachten.

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet in unserem Vergleich der Scheppach Holzspalter HL650. Das Gerät verfügt über durchschnittliche Werte bei Leistung, Spaltkraft und Abmessungen und zeichnet sich durch eine gute Verarbeitungsqualität aus.

Mit dem stärksten Motor im Vergleich kann das Gerät auch Weichhölzer spalten, die die Herstellerangaben leicht überschreiten. Das solide Gerät spaltet bis zu 100 Stämme pro Stunde und eignet sich für alle Privatanwender.

Nur knapp muss sich der AL-KO Holzspalter KHS 5205 geschlagen geben: Bei gleichen technischen Daten bemängeln die Käufer vor allem die unergonomische Arbeitshöhe.

Durch den deutlich höheren Kaufpreis bei fast identischer Leistung reicht das Preis-Leistungs-Verhältnis dieses Modells nicht an den Scheppach Holzspalter HL650 heran. Dennoch ist auch der AL-KO Holzspalter KHS 5305 ein gut verarbeiteter liegender Holzspalter, der uneingeschränkt empfohlen werden kann.

Mit geringerer Leistung teilen sich der Atika ASP 5 N Hydraulik-Brennholzspalter und der Einhell BT-LS 44 Holzspalter das Mittelfeld. Während die Motorleistung des Atika ASP 5 N Hydraulik-Brennholzspalters auch lange und intensive Einsätze bewältigt, kommen Gestell und Führungsschlitten regelmäßig an ihre Grenzen. Bei diesem Gerät bemängeln Käufer vor allem, dass die Schrauben regelmäßig nachgezogen werden müssen.

Der deutlich kleiner dimensionierte Einhell BT-LS 44 Holzspalter ist mit seinem Spaltdruck von 4 Tonnen vor allem für Käufer interessant, die überwiegend kleine Weichhölzer verarbeiten möchten. Erfahrungsberichte weisen darauf hin, dass es bei diesem Modell besonders wichtig ist, die Faserrichtung zu beachten und auf das Spalten von stark verästelten und knorrigen Holzstücken zu verzichten. Pluspunkte gibt es für die Geschwindigkeit und das geringe Gewicht.

Als Ergänzung zur Axt und für seltene Einsätze ist die Leistung und des Güde Kurzholzspalters W 520 5,5 T UG ausreichend. Er bleibt jedoch hinter dem Herstellerversprechen zurück. Die Verarbeitung des Untergestells gibt ebenfalls Anlass für Kritik. Da er nicht der günstigste Holzspalter im Vergleich ist, wird empfohlen, auf ein anderes Gerät auszuweichen.

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Letzte Aktualisierung am 8.12.2018 um 21:40 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API