Das Kaninchengehege – Für den Auslauf im Garten

Aktualisiert am: 19.10.2021

Ein Kaninchengehege bildet die ideale Ergänzung zum Kaninchenstall und ist teilweise sogar mit einem bereits integrierten Stall erhältlich. Das Gehege sorgt für den nötigen Auslauf und bietet kleinen und großen Fellnasen optimalen Schutz vor Fressfeinden. Außerdem sorgt das Kaninchengehege dafür, dass die geliebten Haustiere nicht flüchten können, während sie die Natur genießen.

Update vom 19.10.2021

Wir haben die Informationen in diesem Beitrag aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.

Kaninchengehege Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Kaninchengehege aus Stahl, mit Ausbruchsperre, mit Dach und Sonnenschutz, Abmessungen: 230 x 115 x 70 cm, Grundfläche: 2,64 m²

Sicher und geschützt: Das Kerbl Freigehege mit Ausbruchsperre

ist ideal als Kaninchengehege geeignet. Mit den Maßen von 230 cm x 115 cm x 70 cm (L x B x H) bietet es maximal zwei Kaninchen Platz zum Herumtollen und Ausstatten mit Häusern & Co. Das verzinkte Material erweist sich als rostfrei und hält Wind und Wetter bei permanenter Outdoor-Nutzung stand.
Das Freilaufgehege für Kaninchen besitzt vier seitliche Türen und zur erleichterten Reinigungen lässt sich das Gitterdach bequem auf- und zuklappen. Zum Zubehör gehört außerdem ein Sonnenschutz. Besonders praktisch ist die Ausbruchsperre am Rand des Geheges, die selbst bei den größten Buddelkönigen die Flucht verhindert.
Käufer schätzen die einfache Montage, die Möglichkeit, das 23,6 kg schwere Kaninchengehege bei Bedarf umstellen zu können und vor allem den wirksamen Ausbruchschutz. Die zusammensteckbaren Teile lassen sich bei Bedarf einfach demontieren, so dass der Freilauf platzsparend verstaut werden kann. Kritisiert wird der eher große Abstand der Gitterstäbe, der sich für kleine Kaninchen-Arten nur empfiehlt, wenn zusätzlich ein Maschengitter befestigt wird.

Vorteile:
  • inklusive Ausbruchschutz
  • für den ganzjährigen Outdoor-Einsatz geeignet
  • integriertes, aufklappbares Gitterdach
  • Sonnenschutz im Lieferumfang enthalten
  • platzsparendes Verstauen möglich
  • 4 seitliche Türen
  • 4 Mitgelieferte Erdspieße zur Befestigung
  • rostfrei
Nachteile:
  • Gitterabstand mit 3 cm zu weit für kleine Kaninchen-Arten

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Kaninchengehege aus Stahl, mit Spitzdach und Sonnenschutz, Abmessungen: 220 x 103 x 103 cm, Grundfläche: 2,26 m²

B001IWOOQK: Das Kerbl Freilaufgehege

eignet sich sowohl als Gehege für Kaninchen und Hasen, als auch für Hühner. Der Freilauf hat die Maße 220 cm x 103 cm x 103 cm (L x B x H) und lässt sich mit 22,7 kg einfach umstellen. Das Gehege besteht aus robustem, verzinkten Stahl und ist damit komplett rostfrei.
Das Gitterdach lässt sich zur Reinigung aufklappen und die Seiten des Kaninchengeheges sind mit vier Türen ausgestattet. Befestigen lässt sich das Gehege mit mitgelieferten Erdspießen. Der Abstand der Gitterstäbe ist mit 3 cm recht hoch und eignet sich nur in Kombination mit Maschendraht für kleine Tierarten.
Beeindruckt zeigen sich Käufer von der Stabilität des Kaninchengeheges. Für Halter von Hühnern ist auch die dazugehörige Sitzstange von großem Vorteil. Kaninchenliebhaber nutzen diese einfach als Aufhänger für die Raufe. Bemängelt werden die mitgelieferten Heringe zur Befestigung, da sich diese schnell verbiegen.

Vorteile:
  • stabiler und rostfreier Stahl
  • für den ganzjährigen Outdoor-Einsatz geeignet
  • aufklappbares Spitzdach
  • Sonnenschutz im Lieferumfang enthalten
  • Sitz- bzw. Raufenstange enthalten
  • platzsparendes Verstauen möglich
  • 4 seitliche Türen
  • 4 Heringe zur Befestigung inklusive
  • rostfrei
Nachteile:
  • Gitterabstand mit 3 cm zu weit für kleine Kaninchen-Arten
  • kein Ausbruchschutz
  • Heringe verbiegen schnell

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Kaninchengehege aus rostfreiem Metall, mit Netzabdeckung, Durchmesser: 210 cm, Höhe: 75 cm, Grundfläche: 3,4 m²

Klein und leider nicht ganz so fein: Das achteckige Trixie 6243 Freilaufgehege mit Netz

ist laut der Rezensionen relativ einfach aufzustellen und kann mit weiteren Einzelelementen problemlos erweitert werden. Mit einer Grundfläche von etwas über 3 m² ist es für maximal 2 Kaninchen geeignet.
Der Abstand zwischen den Gittern ist zwar gering gehalten, allerdings liegt dieser, sobald sich das Gitter an den Türen etwas verschiebt bei über 4 cm. Kleine Tiere büchsen in diesem Fall zügig aus oder verfangen sich.
In Kombination mit einem Maschendraht in diesem Bereich eignet sich das Gehege allerdings gut, um den kleinen Rackern kurzweiliges Naschen von frischem Rasen zu ermöglichen. Als Dach dient ein mitgeliefertes Netz, welches zumindest Katzen und Greifvögel vom Kaninchengehege fernhält.
Gelobt wird von Käufern neben der Wetterbeständigkeit auch der leichte Aufbau und dass das Gehege dank der kompakten Größe auch im Innenbereich gut nutzbar ist. Bemängelt wird, dass das mitgelieferte Netz zur Abdeckung bereits nach kurzer Zeit Risse aufweist.

Vorteile:
  • rostfreies Material
  • für den ganzjährigen Outdoor-Einsatz geeignet
  • erweiterbar
  • geringer Gitterabstand (ca. 2 cm)
  • Abdecknetz im Lieferumfang enthalten
  • Erdspieße inklusive
  • stabile Bauweise
  • leichte Montage
Nachteile:
  • kein Ausbruchschutz
  • Netz wird schnell rissig
  • großer Gitterabstand am Türbereich

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Kaninchengehege aus Holz, mit Dach, Abmessungen: 181 x 90 x 48,5 cm, Grundfläche: 1,63 m²

Ansehnlich und direkt einsatzbereit: Der point-zoo Hasenstall

besteht aus einer optisch ansprechenden Kombination von Holz und Metall. Das verwendete Holz ist bereits imprägniert und so lässt sich das Freilaufgehege ohne vorherige Behandlung direkt nutzen. Insgesamt ist der Stall mit 181 cm x 90 cm x 48,5 cm (L x B x H) für zwei Kaninchen recht kanpp bemessen.
Damit das Gehege leicht erweitert werden kann, lassen sich das Holz und das Metallgitter an einer Seite komplett entfernen. Zum einfachen Öffnen befinden sich zwei breite Gitter auf dem Dach des Freilaufs, sowie eine Tür an der Seite.
Die Montage des Holzgeheges gestaltet sich für viele Verbraucher schwierig und auch die mitgelieferte Anleitung hilft kaum bis gar nicht. Steht das Kaninchengehege jedoch, erweist es sich als sehr stabil.
Das feinmaschige Gitter wird gelobt, denn durch dieses ist es unmöglich, dass ein Kaninchen sich verfängt. Bemängelt werden die Türverschlüsse. Diese springen leicht auf und die Kaninchen verschaffen sich Freigang.

Vorteile:
  • imprägniertes Holz und robustes Metall
  • für den ganzjährigen Outdoor-Einsatz geeignet
  • abnehmbare Seite zur einfachen Erweiterung
  • feinmaschiges und robustes Gitter
  • rostfrei
Nachteile:
  • kein Ausbruchschutz
  • schwieriger Aufbau
  • Türverschlüsse sehr instabil
  • Deckel lässt sich nicht öffnen
  • kleine Grundfläche

Kaninchengehege kaufen – Sicherheit hat höchste Priorität

Kaninchengehege bestehen in der Regel aus einem Mix von Holz und Metall oder nur aus Metall. Neben einem schützenden Zaun und einem schützenden Dach gibt es allerdings viele weitere Dinge zu beachten, wenn man ein sicheres Bodengehege nutzen möchte.

Die Qual der Wahl: Kaninchengehege mit oder ohne Stall?

Bei Kaninchengehegen besteht grundsätzlich die Wahl zwischen Modellen mit integriertem Stall oder klassischen Gehegen ohne Stall. Dient das Gehege nur dann und wann einem Freilauf, reicht in der Regel eine Variante ohne Stall. Außerdem besitzen die Gehege grundsätzlich Türen, so dass sich ein bereits vorhandener Stall auf Wunsch meist problemlos mit dem Freilaufgehege kombinieren lässt.

Vorteilhaft an Kaninchengehegen mit Stall ist, dass die kleinen Racker bei Sonne, Wind und plötzlichem Regen direkt einen Unterschlupf haben. Auch das zusätzliche Umstellen des vorhandenen Stalls oder das Anschaffen eines neuen Stalls entfällt.

Alternativ gibt es klassische Freilaufgehege mit Sonnenschutz in Form eines Tuchs bzw. einer Abdeckung aus Kunststoff, die sich über das Dach legen lässt und zumindest ein wenig Schutz bietet.

Zu beachten ist jedoch, dass fast alle im Onlinehandel angebotenen Kaninchenställe zu klein sind und nicht den Anforderungen an eine artgerechte Kaninchenhaltung entsprechen.

Das richtige Material für das Kaninchengehege

Beim Kaninchengehege hat man die Wahl zwischen verschiedenen Materialien. Zumeist kommen Holz und Metall – häufig auch in Kombination – zum Einsatz. Beide Materialien sind robust und für das Kaninchengehege geeignet.

Kaninchengehege aus Metall sind robust und zudem sehr pflegeleicht. Sie überstehen auch nasse Tagen und einen durchgehenden Außeneinsatz problemlos.

Wichtig ist allerdings, dass hier auf ein rostfreies Material, wie beispielsweise beschichtetes Aluminium oder verzinkter Stahl, geachtet wird. So lässt sich das Gehege permanent und vor allem für einen langen Zeitraum nutzen.

Bei Kaninchengehegen aus Holz befindet sich zwischen verstärkenden Holzbalken ein Draht- oder Aluminiumgitter. Kaninchengehege aus Holz sind robust, benötigen jedoch regelmäßige Pflege.

Insbesondere vor dem Einsatz an nasskalten Tagen sollte das Holz mit Lack oder einer Lasur behandelt werden, damit es nicht morsch und so langlebig wie ein Metall-Gehege wird. Dieses Prozedere sollte im Idealfall alle zwei Jahre wiederholt werden.

Kaninchengehege sicher aufstellen

Das Kaninchengehege sollte nicht einfach nur auf den Boden gestellt werden. Das könnte sonst dazu führen, dass es bei starkem Wind umweht oder die Kaninchen selbst den sicheren Schutz anheben, um zu flüchten.

Zum Fixieren des Freilaufs liefern die Hersteller in der Regel Erdspieße mit. Steht das Gehege auf einem Untergrund aus Fliesen oder Platten, sollten Schrauben, Winkel, Muttern und Dübel hinzugekauft werden, um den Auslauf sicher befestigen zu können.

Die richtige Größe für das Kaninchengehege

Kaninchengehege gibt es in unterschiedlichen Größen und Formen. Der Unterschlupf sollte ausreichend groß sein, damit die Tiere sich frei bewegen können.

Als Faustregel gilt: Pro Tier sollte das Kaninchengehege eine Größe von 2 – 3 m² aufweisen. Je größer, desto besser.

Die Höhe von Kaninchengehegen beläuft sich für gewöhnlich auf 45 cm bis 70 cm. 45 cm sind für Kaninchen zwar ausreichend, allerdings lassen sich in höheren Gehegen auch kleine Podeste, Häuschen oder Ähnliches platzieren, die den Vierbeinern Abwechslung und eine Rückzugsmöglichkeit bieten.

Tipp: Ist kein Dach vorhanden, sollte bei sprungfreudigen Kaninchen auf einen noch höheren Freilauf mit einer Höhe von 80 cm bis 100 cm geachtet werden.

Den optimalen Schutz berücksichtigen

Damit das Kaninchengehege möglichst sicher ist, sollte man beim Kauf auf

  • die Maschenweite / den Gitterabstand
  • das Dach
  • die Ausbruchsperre

achten.

Die Maschenweite für Freilaufgehege liegt in der Regel bei etwa 15 mm bis 35 mm, der Gitterabstand im Schnitt bei 30 mm. Viel höher sollten Weite und Abstand auch nicht liegen, damit der Ausbruchschutz stets gegeben ist.

Der Kopf des Kaninchens sollte auf keinen Fall durch die vorhandenen Abstände passen!

Das Dach des Kaninchengeheges besteht für gewöhnlich aus Metall, Holz oder einem feinmaschigen Netz. Wichtig ist das vor allem, um die Kaninchen vor Fressfeinden zu schützen. Manche Hersteller legen ihrem Kaninchengehege auch einen Sonnenschutz / ein Sonnentuch aus Kunststoff bei, der an warmen Sommertagen kühlenden Schatten spendet.

Eine Ausbruchsperre verhindert, dass Kaninchen sich freibuddeln können. Kaninchengehege dieser Art besitzen am Bodenrand des Gerüsts eine solche Verstärkung, die etwa 3 cm nach innen hineinragt. Selbst wenn die Fellnasen nun buddeln, entsteht das Loch nicht direkt am Gitter. Ein Ausbruch ist damit unmöglich.

5 Tipps für die Einrichtung des Kaninchengeheges

Zwar benötigen Kaninchen nicht unbedingt aufwendige Spielgeräte, ein wenig Abwechslung schadet ihnen aber auch nicht. Bei der Einrichtung des Kaninchengeheges sollte man sich in jedem Fall an den natürlichen Bedürfnissen und den körperlichen Möglichkeiten der Kaninchen orientieren. Wichtig ist auch, dass nicht das komplette Gehege zugestellt wird, um den Freilauf weiterhin zu gewährleisten.

1. Ein sicherer Unterschlupf

Kaninchen neigen zum Flüchten und benötigen einen sicheren Unterschlupf. Kaninchenhäuser bieten ihnen genau diese Möglichkeit. Im Idealfall ist das Haus für Zwergkaninchen mindestens 30 cm x 30 cm groß.

Größere Tiere benötigen ein entsprechend größeres Häuschen. Außerdem sollten keine Plastikhäuser genutzt werden.

Die sind zwar leicht zu reinigen, dafür herrscht aber keine Luftzirkulation und es wird schnell feucht im Inneren. Um Streitereien in den Häusern zu vermeiden, sollte das Haus zwei Türen besitzen, durch die die Kaninchen problemlos hindurchflitzen können.

Übrigens: Häuser aus Naturholz sind empfehlenswerter als Leimholz-Häuser, da Letztere gern angenagt werden.

2. Unterschiedliche Etagen

Etagen in diversen Größen lassen sich im Kaninchengehege aufstellen und oft an die Gitter klemmen. Sie bieten eine Unterschlupfmöglichkeit und vergrößern die nutzbare. Nicht selten werden sie von den Tierchen auch als Ausguck oder Ruhestätte genutzt.

3. Rampen und Treppen

Damit die Kaninchen die verbauten Etagen auch ohne Sprung erreichen, sollten Treppen oder Rampen in einem Winkel von 20 ° bis 30 ° an die Etagen montiert werden. Geeignet sind sowohl Kork- als auch Sperrholzplatten.

Für kleine Tiere empfiehlt sich eine Breite von mindestens 20 cm. Grundsätzlich sollten Treppen und Rampen so breit sein, dass das Kaninchen mit leicht gespreizten Hinterbeinen bequem auf ihnen liegen kann.

4. Eine gefüllte Heuraufe

Kaninchen sollten jederzeit frisches und sauberes Heu zur Verfügung stehen haben. Die Raufe sollte so befestigt werden, dass das Kaninchen nicht in diese hineinspringen kann, da sonst ein Verletzungsrisiko besteht. Im Fachhandel gibt es auch Raufen mit Deckel.

Übrigens: Wenn möglich, stellt man seinen Lieblingen einen Heuberg zur Verfügung, der täglich erneuert wird. Kaninchen sind große Fans davon, in Heu zu wühlen und dort zu kuscheln.

5. Dekorationen fürs menschliche Auge

Um das Kaninchengehege auch für Menschen ansprechend zu gestalten, können Zweige, Wurzeln oder Steine hineingegeben werden. Doch Vorsicht, nicht alle Baum- und Straucharten sind für die Fellnasen ungefährlich. Geeignet sind zum Beispiel Zweige vom / von:

  • Apfelbaum
  • Haselnussbaum
  • Birken
  • Erlen
  • Weiden
  • Heidelbeerbusch
  • Tannen und Kiefern