Die 5 Besten Schnittschutzstiefel (2018) im Test!

Schnittschutzstiefel – Schnittschutz für Füße und Knöchel bei Wald- und Forstarbeiten

Bei Forstarbeiten sind die unteren Extremitäten einem besonders hohen Verletzungsrisiko ausgesetzt. Zur einer soliden Schutzausrüstung gehören deswegen neben einer Schnittschutzhose auch hochwertige Schnittschutzstiefel, die vor Schnittverletzungen durch Motor- und Kettensägen schützen.

Warum normale Sicherheitsschuhe im Forst nicht ausreichen und was man beim Kauf von Schnittschutzstiefeln beachten muss, erklärt dieser Artikel.

Testsieger:

1. Haix Protector Light Schnittschutzstiefel

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Schnittschutzstiefel aus Nubukleder, Schnittschutzklasse 1, Sicherheitsklasse S3, EN ISO 20345:2011 konform, KWF-zertifiziert

Renommierter Hersteller: Mit einer guten Passform, überragender Bequemlichkeit und einer hochwertigen Sohle kann der Haix Protector Light Schnittschutzstiefel fast alle Kunden vollends überzeugen.
Haix gilt als führender Hersteller im Bereich Sicherheitsschuhe und der gute Ruf war für viele Kunden das entscheidende Kaufkriterium. Dass das Modell alle notwendigen Sicherheitsanforderungen erfüllt, trägt zusätzlich zum guten Eindruck bei.
Besonders positiv wird auch das geringe Gewicht (952 gr/ Schuh) bewertet. Die Schutzkappe aus Stahl und die durchtrittsichere Sohle werden von den Käufern ebenfalls als sehr hochwertig empfunden.
Einzelne Kunden berichten, dass sich das Leder im Fersenbereich leicht von der Gummisohle ablöse. Außerdem ist der Schuh nicht absolut wasserfest, was von einigen Käufern ebenfalls bemängelt wurde. Haix beschreibt den Protector Light jedoch lediglich als wasserabweisend, sodass dies keinen echten Mangel darstellt.

Vorteile:

  • Schnittschutzklasse 1
  • Sicherheitsklasse S3
  • KWF-zertifiziert
  • Wasserabweisend
  • Schnitthemmend
  • Rutschsichere, antistatische Sohle
  • Durchtrittsicher
  • Hochwertiges Obermaterial (Leder)
  • Geringes Gewicht (952 g pro Schuh)
  • 20 verschiedene Größen

Nachteile:

  • Vereinzelt abgelöste Sohle im Fersenbereich

Schnittschutzstiefel kaufen – Die wichtigsten Kaufkriterien

Schnittschutzstiefel werden von zahlreichen Herstellern in unterschiedlichen Ausführungen angeboten. Sie sind Teil der Persönlichen Schutzausrüstung für Forstwirte (PSA-Forst) und müssen speziellen Anforderungen hinsichtlich der verwendeten Materialien, der Verarbeitung und der technischen Ausstattung genügen.

Wer regelmäßig mit der Kettensäge arbeitet, sollte auf Schnittschutzstiefel setzen, die den gesetzlichen Vorgaben und Normen entsprechen und idealerweise vom KWF auf ihre Funktionalität getestet wurden.

Klassifikationen und Zertifizierungen

Um den Vorgaben für Arbeitssicherheit zu entsprechen, müssen Schnittschutzstiefel mehrere europäische DIN-Normen erfüllen. Die wichtigste Klassifizierung erfolgt in der EN ISO 20345, die umfangreichen Angaben zur Schnittschutzklasse, Sicherheitsklasse und weiteren technischen Ausstattung enthält.

Die EN ISO 20345 löste im Jahr 2012 die alte EN 345 ab. Diese wird von einigen Herstellern jedoch immer noch verwendet.

Schnittschutzklassen

Die Schnittschutzklasse gibt an, mit welcher Rotationsgeschwindigkeit eine laufende Kettensäge vom verwendeten Material abgebremst werden kann. Die Angaben beziehen sich auf eine auslaufende Motorsäge; der Schutz ist entsprechend nicht gegeben, wenn das Gerät mit Vollgas betrieben wird. Die Angabe der Schnittschutzklasse erfolgt in fünf verschiedenen Kategorien und wird geregelt in der DIN EN 381:

  • Schnittschutzklasse 0: 16 m/s
  • Schnittschutzklasse 1: 20 m/s
  • Schnittschutzklasse 2: 24 m/s
  • Schnittschutzklasse 3: 28 m/s
  • Schnittschutzklasse 4: 32 m/s

Sicherheitsklassen

Mit der Sicherheitsklasse werden weitere Eigenschaften des Schnittschutzstiefels klassifiziert, die zu einer erhöhten Arbeitssicherheit beitragen. Unterschieden werden sieben verschiedene Einstufungen:

  • SB I: Schuhe aus Leder und anderen Materialien (ausgenommen Materialien aus SB II)
  • SB II: Schuhe aus Polymeren oder Gummi
  • S1: Geschlossene Ferse, Antistatische Sohle, Energieaufnahme im Fersenbereich, Zehenkappe mit 200 J, Öl- und Benzinbeständig
  • S2: Entspricht S1 mit zusätzlicher Wasserdichtigkeit
  • S3: Entspricht S2 mit zusätzlicher profilierter Laufsohle und Durchtrittsicherheit
  • S4: Entspricht S2 mit zusätzlicher profilierter Laufsohle
  • S5: Entsprich S2 mit zusätzlicher profilierter Laufsohle und hoher Durchtrittsicherheit

Zusatzanforderungen

Verüfgen Schnittschutzstiefel über zusätzliche Eigenschaften, werden sie zusätzlich zur Sicherheitsklasse mit weiteren Kennzahlen belegt:

  • A: Antistatisch
  • CI: Kälteisolierung
  • CR: Schnittfestigkeit
  • E: Energieaufnahme im Fersenbereich (Entlastung der Knie- und Fußgelenke)
  • CI: Kälteisolierung
  • CR: Schnittfester Schaft
  • FO: Öl- und kraftstoffbeständige Sohle
  • HI: Wärmeisolierung
  • HRO: Hitzebeständig gegen Kontaktwärme
  • M: Schutz der Mittelfußknochen
  • P: Durchtrittsichere Sohle
  • SRC: Rutschhemmung
  • WR: Wasserabweisendes Material (gesamter Schuh)
  • WRU: Wasserdurchtritt und Wasseraufnahme im Schaft (mind. 60 Minuten lang wasserdicht, nach 90 Minuten höchstens 2 Gramm Wasseraufnahme)

Spezialschutz gegen Kettensägen

Die speziellen Anforderungen für den Schnittschutz sind in der DIN EN ISO 17249 festgehalten. Die Persönliche Schutzausrüstung für Forstwirte (PSA-Forst) umfasst neben einem Schutzhelm, Gehörschutz, Handschuhen und Schnittschutzhose auch Schnittschutzstiefel, die spezielle Eigenschaften aufweisen müssen, um diese Norm zu erfüllen.

Alle Modelle müssen zunächst der DIN EN 20345 entsprechen, über eine Schaftlänge von mind. 19,5 cm verfügen und darüber hinaus weitere Eigenschaften aufweisen.

Zu diesen gehören etwa die Form des Schuhs, Konstruktion und Verarbeitung des Schuhs und die entsprechende Kennzeichnung mit dem Kettensägen-Symbol.

KWF-Zertifizierung

Das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) gilt in Deutschland und Europa als Kompetenzzentrum für die Gebrauchswertprüfung von forsttechnischen Arbeitsmitteln.

Der eingetragene Verein unterzieht Schnittschutzstiefel und Sicherheitskleidung einer genauen Prüfung mit umfangreichen Standards. Zu den Prüfbereichen gehören unter anderem die Ergonomie, die Umweltverträglichkeit, die Wirtschaftlichkeit und die Berücksichtigung des aktuellen Stands der Technik.

Produkte, die den hohen Anforderungen des KWF genügen können, werden mit einem Prüfzeichen ausgezeichnet. Auch Praxisumfragen und praktische Einsatzprüfungen fließen in das Ergebnis mit ein.

Seit dem Jahr 2010 wird das KWF-Kennzeichen in zwei verschiedenen Ausführungen vergeben:

  • KWF-Standard: Kennzeichnung für Produkte, die sich an Privatanwender richten
  • KWF-Profi: Kennzeichnung für Produkte, deren Anforderungen auch professionellen Einsatzzwecken gerecht werden

Die KWF-Zertifizierung ist keine notwendige Prüfung im Sinne der gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitssicherheit. Schnittschutzstiefel, die über das KWF-Kennzeichen verfügen, erfüllen jedoch in hohem Maße den Qualitätsanforderungen des Kuratoriums, sodass sie als besonders qualitativ hochwertig und sicher gelten.

Obermaterial, Zehenkappe und Sohle

Als Obermaterial kommt bei den hochwertigen Schnittschutz-Schnürstiefeln Glatt- oder Nubukleder zum Einsatz. Schnittschutz-Gummistiefel sind dagegen meist aus Nitril oder Naturkautschuk gefertigt.

Gummistiefel haben den Vorteil, dass sie deutlich beständiger gegen eindringende Feuchte sind und sich leichter reinigen lassen. Ihr Tragekomfort ist jedoch deutlich eingeschränkt. Schnittschutz-Gummistiefel sind außerdem etwas günstiger in der Anschaffung und nicht so warm wie die geschnürten Modelle.

Vorteile von Schnittschutz-Gummistiefeln:

  • Günstiger Anschaffungspreis
  • Gut für die warme Jahreszeit geeignet (ungefüttert)
  • Sehr wasserdicht
  • Leicht zu reinigen
  • Für Gelegenheitsnutzer geeignet

Vorteile von Schnittschutz-Schnürstiefeln

  • Guter Halt im Gelände
  • Reduziertes Schwitzen im Vergleich mit Gummistiefeln
  • Gute Passform durch Schnürung
  • Warmes Fußklima im Winter
  • Für längere Einsatzzeiten geeignet
  • Bequemer Tragekomfort

Alle Schnittschutzstiefel, die den Anforderungen der DIN EN ISO 20345 entsprechen, sind mit einer Zehenschutzkappe ausgestattet. Diese muss einer Druckkraft von max. 200 Joule standhalten können. Dies entspricht beispielsweise einem fallenden Gewicht von 20 kg aus einer Fallhöhe von 1 Meter.

Die Zehenschutzkappe ist häufig aus Stahl gefertigt und wird deswegen umgangssprachlich als Stahlkappe bezeichnet. Weitere Materialien für die Zehenschutzkappe sind Aluminium (40% leichter als Stahl) und Verbundstoffe aus Kunstharzen (für metallfreie Schuhe).

Für die Fertigung der Sohle wird in der Regel Gummi bzw. eine Gummimischung eingesetzt, die für einen sicheren Stand und rutschfeste Eigenschaften sorgt. Die Laufsohle ist idealerweise (stark) profiliert, sodass die Rutschsicherheit bei allen Witterungs- und Geländeverhältnissen gegeben ist.

Soll die Laufsohle über weitere Eigenschaften verfügen, muss man beim Kauf auf die entsprechenden Hinweise für die Zusatzanforderungen achten. Schnittschutzstiefel der Sicherheitsklassen 3 und 5 verfügen beispielsweise über eine hohe bzw. sehr hohe Durchtrittsicherheit.

Schnittschutzstiefel der Sicherheitsklassen 1 bis 5 sind außerdem mit einer antistatischen Sohle ausgestattet.

Passform, Komfort und Innenfutter

Die Passform ist neben der Konformität mit den Sicherheitsklassen und –stufen das wichtigste Kaufkriterium. Nur ein passender Schnittschutzstiefel bietet einen guten Tragekomfort und den notwendigen Schutz in jedem Gelände.

Besonders bei Schnittschutz-Gummistiefeln muss auf die Passform geachtet werden, da diese häufig größer ausfallen, als vom Hersteller angegeben. Im Vergleich mit Schnittschutz-Schnürstiefeln aus Leder haben sie außerdem den Nachteil, dass sich die Weite nicht an den eigenen Fuß anpassen lässt und sich das Material weniger anschmiegt.

Wichtig ist auch die Passform in Kombination mit einer Schnittschutzhose. Diese wird bei Schnittschutz-Schnürschuhen in der Regel über den Stiefeln getragen. Wer sich für Schnittschutz-Gummistiefel entscheidet, steckt die Hose üblicherweise in die Stiefel. Bei schmalen Schaftweiten und/ oder starken Waden kann diese Trageweise jedoch zu einer Herausforderung werden.

Eine erhöhte Sicherheit erhält man bei in den Stiefeln getragenen Schnittschutzhosen, wie es bei Gummistiefeln häufig der Fall ist. Auch beim Abrutschen im Gelände sind die Unterschenkel so mit größerer Wahrscheinlichkeit vom Stiefelschaft oder von der Schnittschutzhose bedeckt.

Beim Tragekomfort haben Schnittschutz-Schnürstiefel aus Leder die größeren Vorteile. Durch die Schnürung und das anschmiegsamere Material sind diese Modelle in der Regel bequemer im Tragekomfort und eignen sich auch für Einsätze, die mit längeren Fußwegen oder langen Arbeitszeiten verbunden sind.

Schnittschutz-Gummistiefel sind außerdem nicht gefüttert und halten im Winter die Füße nicht ausreichend warm. Hier ist es wichtig, dicke Socken oder spezielle Gummistiefel-Einlagen zu verwenden. Im Sommer hingegen können schwere Lederstiefel schnell zu warm werden. In der Regel bieten sie dennoch ein gutes Klima ohne übermäßiges Schwitzen.

Zur Wasserdichtigkeit und Kälteisolierung trägt bei Lederstiefeln auch das Innenfutter bei. Hier kommen Materialien wie Gore-Tex oder Cordura zum Einsatz, die über wasserdichte und atmungsaktive Eigenschaften verfügen.


Produkt-Bewertungen (Platz 2 – 5)

2. Treemme Schnittschutzstiefel

Bewertung: 4,5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Schnittschutzstiefel aus Rindsleder, Schnittschutzklasse 2, Sicherheitsklasse S3, EN ISO 345 konform, EN ISO 17249:2004 konform, KWF-zertifiziert

Hochwertige Sohle: Über eine gut verarbeitete Sohle verfügt der Treemme Schnittschutzstiefel mit der Schnittschutzklasse 2. Diese überzeugt mit einer antistatischen Zwischensohle, einer starken Profilierung und rutschfesten Eigenschaften auf unebenen Untergründen.
Genau wie andere Modelle ist auch der Treemme Schnittschutzstiefel zunächst sehr steif, lässt sich aber deutlich schneller einlaufen und ist laut Nutzererfahrung dann sehr bequem. Die Passform stellt die Nutzer ebenfalls zufrieden; das Modell fällt in der Länge normal aus.
Vereinzelt wird jedoch berichtet, der Schuh sei schmal geschnitten und biete bei breiteren Füßen keine zufriedenstellende Passform. Hier kann es bei längerem Tragen vereinzelt zu Druckstellen kommen.

Vorteile:

  • Schnittschutzklasse 2
  • Sicherheitsklasse S3
  • Erfüllt sehr viele Zusatzanforderungen (A, E, FO, HRO, P, WRU)
  • Wasserabweisend
  • Schnitthemmend
  • Stark profilierte Laufsohle
  • Sehr rutschfest
  • Antistatische Zwischensohle
  • Schnell einzulaufen
  • Hochwertiges Obermaterial (Rindsleder)
  • 9 verschiedene Größen

Nachteile:

  • Passform nicht für breite Füße geeignet
  • Sehr steif vor dem Einlaufen
  • Nicht nach der neuen DIN EN ISO 20345 klassifiziert

3. Cofra Schnittschutzstiefel Woodsman 25580-000

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Schnittschutzstiefel aus Leder, Schnittschutzklasse 1, EN ISO 17249:2007 konform, EN 381-3:1996 konform, EN ISO 20345:2011 konform

Preis-Leistungs-Sieger: Der Tragekomfort der Cofra Schnittschutzstiefel Woodsman 25580-000 ist stark vom Gelände abhängig. Auf ebenen Untergründen wird er von den meisten Nutzern als bequem empfunden. Bei Steigungen oder im Gehölz sitzt er allerdings relativ steif am Fuß.
Die Nässebeständigkeit wird von den meisten Nutzern als ausreichend beschrieben; in der kühleren Jahreszeit wärmt der Schuh angenehm, ohne das Fußklima negativ zu beeinträchtigen.
Viele Käufer empfehlen, die Cofra Schnittschutzstiefel nur mit hohen Socken zu tragen, da der Klettverschluss unangenehm scheuern könnte. Auch die Schnürung des Schuhs erscheint einigen Käufern gewöhnungsbedürftig.

Vorteile:

  • Schnittschutzklasse 1
  • Wasserabweisend
  • Schnitthemmend
  • Profilierte Laufsohle
  • Durchtrittsicher
  • Wasserabweisend
  • Öl- und kraftstoffbeständig
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Erfüllt viele Zusatzanforderungen (A, E, FO, P, SRC, WRU)

Nachteile:

  • Sehr steif im Gelände
  • Klettverschluss scheuert
  • Keine KWF-Zertifizierung ausgewiesen

4. Yukon Oregon Schnittschutzstiefel

Bewertung: 3,5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Schnittschutz-Gummistiefel aus Naturkautschuk, Schnittschutzklasse 3, EN ISO 20345:2011 SB E konform, EN ISO 17239:2004/ A1:2007 konform, KWF-zertifiziert

Für die warme Jahreszeit: Für den gelegentlichen Einsatz sind die Yukon Oregon Schnittschutzstiefel eine sehr sichere und günstige Option. Als Gummistiefel konzipiert, ist dieses Modell sehr wasserdicht und nicht gefüttert.
Viele Nutzer loben das gute Preis-Leistungs-Verhältnis, die hohe Sicherheitsklasse (3) und die trittsichere Profillaufsohle.
Der Tragekomfort wird indes häufiger kritisiert. Die Yukon Oregon Schnittschutzstiefel seien sehr steif, relativ schwer (2.400 g) und scheuern beim längeren Tragen am Schienbein.
Laut Hersteller fallen die Yukon Oregon Schnittschutzstiefel größer aus. Dies wird von vielen Nutzern bestätigt. Es wird empfohlen, die Stiefel eine Nummer kleiner zu bestellen.

Vorteile:

  • Schnittschutzklasse 3
  • KWF-zertifiziert
  • Wasserdicht
  • Schnitthemmend
  • Ölbeständiges Material (Naturkautschuk)
  • Rutschsichere und trittfeste Laufsohle
  • Einfaches Schnürsystem
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Stahlzehenkappe (bis 200 J)

Nachteile:

  • Nur für den Sommer geeignet (ungefüttert)
  • Sehr steif
  • Unbequem in längeren Einsätzen
  • Ungenaue Größenangaben (fällt groß aus)
  • Hohes Gewicht

5. Novotex Schnittschutzstiefel Novo Boot Forest

Bewertung: 3,5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Schnittschutz-Gummistiefel aus Nitrilgummi, Schnittschutzklasse 2, EN ISO 17249:2004 konform, EN ISO 345-2 SB konform, EN 381 konform, KWF-zertifiziert

Für Gelegenheitsnutzer: Der Tragekomfort der Novotex Schnittschutzstiefel Novo Boot Forest bleibt ebenfalls hinter dem von hochwertigen Schnürstiefeln zurück. Ähnlich wie der Oregon Yukon bemängeln Nutzer auch hier, dass der Stiefel unbequem sei und im Winter nicht ausreichend wärmt.
Viele Käufer wählten dieses Modell aufgrund des günstigen Preises, der umfangreichen Sicherheitsausstattung und der Konformität mit allen wichtigen Normen.
Positiv fällt vor allem die Wasserdichtigkeit auf. In sumpfigen Wäldern schützt der Stiefel nachhaltig vor nassen Füßen. Auch mit seiner trittsicheren Sohle kann der Novo Boot Forest punkten.
Die Passform ist – wie bei Gummistiefeln üblich – nicht mit der von Schnürstiefeln zu vergleichen. Das Modell fällt außerdem eine Nummer zu groß aus. Einige Nutzer berichten, dass der Novo Boot Forest nicht mit allen Schnittschutzhosen kombinierbar sei. Durch den relativ engen Schaft ist es häufig unmöglich, die Hose in den Stiefeln zu tragen.

Vorteile:

  • Schnittschutzklasse 2
  • KWF-zertifiziert
  • Wasserdicht
  • Schnitthemmend
  • Verstärkter Fersenschutz
  • Großzügiger Zehenfreiraum
  • Ölbeständiges Material (Nitril)
  • Weitenverstellbares Schaftgummi
  • Reflektor hinten

Nachteile:

  • Fällt nicht passgenau aus (1 Nummer kleiner bestellen)
  • Unbequem auf längeren Strecken
  • Nur für den Sommer geeignet
  • Enger Schaft
  • Sehr steifes Tragegefühl
  • Vergleichsweise schwer
  • Nicht nach der neuen DIN EN ISO 20345 klassifiziert

Fazit

Schnittschutzstiefel schützen die Zehen, Füße und Fußgelenke vor Schnittverletzungen durch Unfälle mit der Kettensäge oder durch herabfallende Gegenstände

Alle Modelle im Vergleich erfüllen die notwendigen Anforderungen der relevanten DIN-Normen und sind somit als Sicherheitskleidung geeignet.

Einige Hersteller ließen ihre Produkte durch das KWF zertifizieren und wiesen so besonders ergonomische, wirtschaftliche und funktionale Eigenschaften nach.

Der Haix Protector Light gehört zu den beliebtesten Modellen im Bereich Schnittschutzstiefel. Käufer vertrauen dem Hersteller aufgrund seiner guten Reputation und bewerten den Protector Light durchgehend positiv.

Ähnlich großer Beliebtheit erfreut sich auch der Treemme Schnittschutzstiefel. Er ist etwas steifer als der Haix Protector Light und bringt ein höheres Gewicht auf die Waage. Er erfüllt jedoch alle wichtigen Anforderungen und ist mit Schnittschutzklasse 2 und Sicherheitsklasse 3 außerdem auch für den semiprofessionellen und häufigen Einsatz geeignet.

Trotz des günstigen Preises ist der Cofra Schnittschutzstiefel Woodsman hervorragend ausgestattet und erfüllt neben den erforderlichen DIN-Normen die Erwartungen der Käufer zum Großteil. Für das Gelände sind diese Stiefel nur nach längerem Einlaufen zu empfehlen, da das Material sehr fest und steif ist und an der Außenseite des Fußes zum Scheuern neigt.

Eine günstige Alternative zu den Schnittschutz-Schnürstiefeln sind die Yukon Oregon Schnittschutzstiefel. Als Gummistiefel konzipiert, bieten diese genau wie die Novotex Novo Boot Forest Schnittschutzstiefel große Vorteile bei nassem Wetter. Mit Schnittschutzklasse 3 ist der Yukon Oregon außerdem der robusteste Schnittschutzstiefel im Vergleich.

Abstriche müssen Käufer hier bei der Bequemlichkeit machen: Beide Gummistiefel-Modelle sind sehr steif und lassen bei längeren Einsatzzeiten den Tragekomfort vermissen.

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Letzte Aktualisierung am 8.12.2018 um 22:11 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API