2 Takt Öle - für benzinbetriebene Gartengeräte und Werkzeuge

Aktualisiert am: 10.01.2022

2 Takt Öle sind für Heimwerker und im Garten unverzichtbar, denn Zweitaktöl wird für benzinbetriebene Werkzeuge und Gartengeräte wie Motorsägen, Kettensäge, Rasenmäher oder Motorsensen benötigt. Dafür werden 2 Takt Öle in der Regel 1:50 mit dem Treibstoff gemischt. Allerdings sollte man beim Vergleich verschiedenere 2 Takt Öle auf einige wichtige Kriterien achten, damit das Motorenöl seine Funktion als Schmiermittel und Korrosionsschutz optimal erfüllen kann.

Update vom 10.01.2022

Wir haben die Informationen in diesem Beitrag aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.

2 Takt Öle Testsieger* 2022

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: mineralisches Zweitaktmotorenöl, Inhalt: 10 x 100 ml, speziell für Mischverhältnis Benzin/Öl: 1:50

Separate Flaschen für einfache Anwendung: Das Stihl 7813198401 Zweitaktmotoröl 1:50

wurde speziell für Gartengeräte und Werkzeuge mit Zweitaktmotor entwickelt. Das rötlich aussehende Zweitaktmotorenöl kommt in 10 einzelnen Fläschchen mit je 100 ml Inhalt.
Diese Abfüllung gefällt Käufern besonders gut. Dadurch lässt sich eine 100 ml Flasche Stihl 7813198401 Zweitaktmotoröl 1:50 ganz einfach in einem 5l-Kanister mit dem Treibstoff vermischen, was das korrekte Mischungsverhältnis von 1:50 ergibt (100 ml Öl + 5 Liter Kraftstoff).
Das Spezialmotorenöl von STIHL soll laut Hersteller sehr gute Verbrennungs- und Schmiereigenschaften haben. Das bestätigt der Großteil der Käufer. Manche Käufer geben an, dass sie schon seit Jahrzehnten nur dieses Öl nutzen und damit keinerlei Probleme mit den Gartengeräten und Werkzeugen hatten.
Zudem lassen sich die Geräte bei Nutzung von Stihl 7813198401 Zweitaktmotoröl 1:50 sehr gut starten, auch bei kaltem Wetter, berichten Käufer.

Vorteile:
  • sehr gute Verbrennungs- und Schmiereigenschaften
  • einfache Dosierung (ein Fläschen pro 5-Liter-Benzinkanister)
  • Geräte lassen sich auch im Winter gut starten

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: halbsynthetisches, mineralisches Zweitaktmotorenöl, Inhalt: 1 Liter

Perfekt für leistungsstarke 2-Takt-Motoren: Das Oregon Zweitaktöl

ist ein halbsynthetisches Zweitakt-Motorenöl auf Mineralölbasis. Es eignet sich für alle herkömmlichen Zweitaktmotoren, wurde aber laut Hersteller speziell für leistungsstarke, luftgekühlte Gartengeräte mit 2-Takt-Motor entwickelt, zum Beispiel für Kettensägen, Rasenmäher oder Freischneider.
Viele Käufer nutzen das 2-Takt Öl für verschiedene Anwendungsbereiche in unterschiedlichem Benzin:Öl-Mischungsverhältnis, beispielsweise 1:50 oder 1:40, und sind völlig zufrieden mit den Schmiereigenschaften.
Selbst bei großer Hitze und starker Motorbeanspruchung sei das Oregon Zweitaktöl perfekt geeignet, so die Käufer. Mehrere Käufer finden das eher dünnflüssige Öl ideal. Es lasse sich sehr gut anmischen und einfüllen, und verklebt nicht.
Zusätzlich punktet das Oregon Zweitaktöl auch mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, das mehrere Käufer lobend erwähnen.

Vorteile:
  • ideal für leistungsstarke Benzin-Gartenwerkzeuge
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • gute Verbrennungs- und Schmiereigenschaften

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Das LIQUI MOLY 1052 2-Takt-Motoroil

ist ein teilsynthetisches und hochwertiges, Zweitaktöl für den Einsatz in allen Zweitaktmotoren. Dies sichert die Funktionsfähigkeit der Motoren und sorgt für eine hohe Lebensdauer. Zudem ist das Öl selbstmischend. Es besitzt ausgewählte synthetische und mineralische Grundöle in Zusammenhang mit einer modernen Additivtechnologie. Dies ermöglicht eine rückstandsfreie Verbrennung und hält daher den Motor sauber. Der Motor wird damit sehr gut vor Verschleiß geschützt. Das Zweitaktmtoroil besteht aus ausgewählten synthetischen und mineralischen Grundölen mit besonderen Additiven, welche auf den Einsatz in Zweitaktmotoren mit Getrennt- oder Gemischschmierung abgestimmt sind.
Da für die meisten Einsatzzwecke ein teilsynthetisches Zweitaktöl optimal geeignet ist, macht jene Tatsache das Öl Liqui Moly 1052 zu einem universell nutzbaren Produkt. Das Zweitaktöl kann aus diesem Grund in allen 2-Takt-Motoren verwendet werden. Wenn der Anwender auch mehrere Motoren in verschiedenen Geräten hat, in welchen das Zweitaktöl eingesetzt werden muss, kann dieser stets auf das Öl zurückgreifen. Hiermit spart der Anwender sich möglicherweise, dass er unterschiedliche Zweitaktöle kaufen muss.

Vorteile:
Nachteile:

Welche Varianten des Produktes gibt es?

Wie auch bei Viertaktölen werden die Zweitaktöle in drei generelle Arten unterteilt. Hierbei handelt es sich um synthetisches, teilsynthetisches Zweitaktöl und mineralisches 2-Takt-Öl. Dabei sind vollsynthetische Zweitaktöle stark additivierte und hochlegierte Öle, welche vor allem für hochgradige Belastungen vorgesehen sind. Diese sind außergewöhnlich hitze- und drehzahlresistent und weisen eine niedrige Rußentwicklung auf. Öle solchen Typs sind normalerweise für stark belastete Motoren im Bereich des Motorsports vorgesehen, da diese in ihrer Anschaffung weniger preisgünstig sind als andere Ölsorten. Dies liegt an dem aufwendigen Herstellungsprozess.

Teilsynthetische Öle sind niedriger legiert und für Motoren einer mittleren Belastung optimal geeignet. Diese besitzen ähnlich gute Drehzahl- und Hitze-Eigenschaften wie die synthetischen Öle, weisen jedoch einen erheblich geringeren Anteil an Zusatzstoffen auf.

Die mineralischen Öle sind generell die günstigsten dieser drei Arten, da diese aus reinem Erdöl bestehen und daher einfach aufgebaut sind. Die mineralischen Zweitaktöle weisen eine erheblich höhere Ruß- und Rauchentwicklung und zugleich wie eine erhebliche Geruchsentwicklung auf und finden Verwendung in Oldtimern, welche die legierten Öle nicht vertragen.

Zweitaktöle werden in die Klassen API TA bis TC für Motorräder, Mofas, Rasenmäher und Kettensägen sowie in die NNMA-Klassen TC-W, API TD und TC-WII und TC-W3 für Zweitakt-Außenbordmotoren unterteilt. Dabei gilt, dass der spätere Buchstabe oder die höhere Zahl für eine höhere Qualität steht.

Was muss beim Kauf beachtet werden?

Beim Kauf des Zweitaktöls müssen verschiedene Aspekte berücksichtigt werden.

Ein Roller oder Gartengeräte besitzen keinen Hochleistungsmotor. Dies muss dem Anwender beim Kauf eines Zweitaktöls für das Gerät bewusst sein. Deshalb muss es nicht unbedingt das teure Hochleistungsöl sein.

Ein Roller oder Rasenmäher im Serienzustand dreht nicht besonders hoch, noch entwickelt dieser während der Verbrennung sehr hohe Temperaturen. Unter jenen Voraussetzungen eignet sich für einen Roller am ehesten ein teilsynthetisches 2-Takt-Öl. Diese Sorte verbrennt im mittleren Temperatur- und Drehzahlbereich am besten, in welchen der Motor eingeordnet werden kann. Durch die synthetischen Bestandteile besitzt dieses teilsynthetische Öl eine ausreichende und gute Schmierung. Zudem ist es erheblich günstiger als vollsynthetisches 2-Takt-Öl.

Der Anwender kann auch mineralisches Zweitaktöl verwenden, dies empfiehlt sich allerdings eher bei einem älteren Modell, das vor allem eine geringe Leistung aufweist. Ein mineralisches Öl ist zwar im Preis günstiger, aber schmiert weniger und verbrennt meistens nicht so sauber. Deshalb gilt hier die Empfehlung für ältere Roller als für neue Modelle.

Das Zweitaktöl kann in verschiedenen Online-Shops und in Geschäften vor Ort gekauft werden. An jeder Tankstelle oder Geschäft für Fahrzeugzubehör kann dieses Öl ebenso erworben werden.

Der Vorteil eines Kaufs im Fachgeschäft wäre, sich von dem Fachpersonal genauestens beraten zu lassen, welches Zweitaktöl am besten geeignet ist.

Wer sich dazu entschließt das Öl in einem Online-Shop zu bestellen, hat den Vorteil, dass er viele verschiedene Produkte und Preise miteinander vergleichen kann.

Wenn der Motor in Betrieb ist, produziert dieser einen Abrieb. Dies hat einen negativen Effekt auf das Motoröl, weil es mehr und mehr verschmutzt wird. Je mehr Partikel im Öl sind, umso mehr wird dies zu einer Schmiere.

Um zu verhindern, dass das verschmutzte Öl den Motor beschädigen kann, muss circa alle 4000 Kilometer der Ölwechsel ausgeführt werden.

Das wichtigste worauf bei einem Wechsel des Öls geachtet werden muss ist, dass das korrekte Öl nachgefüllt wird. Bei Fahrzeugen und Geräten, welche einen 2-Takt-Motor haben, muss entsprechend Zweitaktöl nachgefüllt werden.

Der Ölwechsel kann vom Nutzer selbst durchgeführt werden.

Informationen zum Material und zur technischen Ausstattung

Welches Öl der Anwender nehmen sollte, ist nicht pauschal zu sagen. Es kommt dabei immer auf den Einsatzzweck an. Für die einzelnen Bereiche sind unterschiedliche Eigenschaften von Vor- beziehungsweise von Nachteil. Mithilfe einer passenden Beratung kann der Anwender problemlos das korrekt Zweitaktöl für sich selbst finden. Im Handel und im Fachgeschäft vor Ort werden dazu alle nötigen Informationen bereitgestellt und wenn der Nutzer den Einsatzzweck kenn, hat dieser mithilfe der Beratung das richtige Zweitaktöl schnell gefunden.

Die größten Unterschiede der jeweiligen Produkte ergeben sich durch die Einteilung des Öls in die Sorten voll-, teilsynthetisch oder mineralisch. Hierbei ist das mineralische Öl ist am günstigsten, danach folgt das teilsynthetische und am teuersten ist das vollsynthetische Zweitaktöl.

Vor allem, wenn sich der Nutzer mit dem Thema noch nie befasst hat, kann dieser bei dem großen Angebot an Motorölen schnell einmal den Überblick verlieren. Wichtig ist zu verstehen, dass mit der Bezeichnung „Motoröl“ jegliche Form von Schmieröl bezeichnet wird. Dabei gibt jedoch unterschiedliche Arten von Motorölen, worunter das Zweitakt- aber auch das Viertakt- und das Getriebeöl fallen. Davon darf der Anwender sich jedoch nicht verwirren lassen, denn das Zweitaktöl unterscheidet sich von anderen Ölen wie zum Beispiel Viertakt- oder Getriebeöl völlig, und hat ganz andere Eigenschaften. Wichtig ist daher: Wenn Zweitaktöl vorgesehen ist, dann sollte wirklich nur solches verwendet werden.

Modernere Mopeds, Motorroller und Geräte haben eine Öllampe, welche leuchtet, wenn nicht ausreichend Öl vorhanden ist. Allerdings wäre es wichtig das Öl schon vorher nachzufüllen, ehe die Lampe dies anzeigt. Dieser Schritt soll verhindern, dass ein Schaden am Motor geschieht, wenn nicht genügend Öl im Tank ist.

Es kann außerdem vorkommen, dass die Lampe nicht immer optimal funktioniert oder beizeiten aufleuchtet und dies kann einen erheblichen Schaden verursachen.

Deshalb ist es immer besser den Ölstand in regelmäßigen Abständen zu prüfen. Der Anwender kann den Ölstand auch prüfen, indem dieser in den Öltank hineinschaut, um zu erkennen, dass ausreichend Öl vorhanden ist. Zweitaktöle sollten generell in regelmäßigen Abständen wieder nachgefüllt werden. Der Verbrauch des Öls ist jedoch von Fahrzeug oder Geräten unterschiedlich.

Wie wird das Produkt verwendet und welches Zubehör gibt es?

Zweitaktöl ist ein Motoröl für Motoren in Rollern, Mopeds, Rasenmähern oder andere Gartengeräte mit Motorantrieb. Dieses Motoröl wird benutzt, damit der Motor optimal geschmiert wird und damit eine reibungslose Funktion garantiert.

Das Fahren ohne Zweitaktöl wird nicht empfohlen, weil sonst der Kolben und der der Zylinder nicht geschmiert werden und es zu starken Schäden am Motor und am Fahrzeug oder am Gerät führen kann.

Die häufigste Nutzung für Zweitaktöl ist nach wie vor für Mopeds und Motorroller. Fahrzeuge mit einem Hubraum von 50 Kubikzentimetern benötigen zur Schmierung ein Zweitaktöl.

Die meisten Maschinen und Geräte sind Zweitakter und können lediglich mit einem Zweitaktöl genutzt werden.

Jedoch kann das Zweitaktöl noch für andere Bereiche verwendet werden. oftmals wird es auch bei Kettensägen, Motorsensen oder für andere Garten- und Forstgeräte verwendet. Bei der Nutzung des Zweitaktöls in der Kettensäge wird eine gewisse Menge Benzin mit dem Öl gemischt und danach in den Tank des Geräts eingefüllt.

Weil die Motoren bei jenen Gartengeräten hohe Drehzahlen erreichen, ist die optimale Mischung essenziell. Dies spielt nicht nur für die Umwelt eine bedeutende Rolle, sondern zugleich für das Wohlbefinden des Nutzers.

Wichtig zu beachten ist außerdem, dass das Gemisch nicht zu lange lagern darf, denn ansonsten kann es sich mit der Zeit wieder entmischen. Eine solche Mischung kann daher nur bis zu einem halben in der Garage Jahr gelagert werden. Allerdings sollte es vor dem nächsten Gebrauch noch einmal gemischt bzw. geschüttelt werden.

Für Rasenmäher kann Zweitaktöl ebenfalls verwendet werden. Es muss dabei lediglich garantiert werden, dass es sich auch wirklich um einen 2-Takt-Motor handelt und nicht um einen 4-Takt-Motor. Ähnlich wie bei den Kettensägen wird das Öl ebenfalls mit Benzin vermischt.

Unter dem Mischverhältnis versteht sich der Anteil von Benzin zu Öl in einem Gerät oder einem Fahrzeug. 2-Takt-Fahrzeuge brauchen im Gegensatz zu den 4-Taktern den Treibstoff nicht pur, sondern als Mischung.

In welcher Menge das Benzin oder der Diesel zum Öl steht, wird vom Hersteller genau definiert und kann generell in der Bedienungsanleitung erkannt werden.

Das geläufige Mischverhältnis für Motoren mit einer herkömmlichen Belastung beträgt etwa 1:50. Dies entspricht circa 1 Teil Öl auf 50 Anteile Diesel oder Benzin. Der Anteil des Öls kommt dann auf annähernd 2 Prozent.

Motoren, welche eine höhere Belastung haben, brauchen ein Verhältnis von 1:40. Es ist dabei recht einfach das Verhältnis selber zu bestimmen. Die Liter, welche noch vorhanden sind, müssen in Milliliter umgerechnet werden. Die Milliliter werden danach durch die zweite Ziffer des vorgegebenen Mischverhältnisses dividiert.