Gemüsedünger und warum Sie Ihr Gemüse düngen sollten

Aktualisiert am: 03.02.2022

Gemüse, das im eigenen Garten angebaut wurde, schmeckt doch jedem am besten. Damit die Ernte auch üppig ausfällt, können Sie Ihre Pflanzen beim Wachsen unterstützen. Achten Sie deshalb auf eine ausgewogene Nährstoffversorgung im Gemüsebeet. Damit Ihr Gemüsebeet optimal mit Nährstoffen versorgt wird, können Sie spezielle Gemüsedünger einsetzen.

In unseren Gärten wachsen verschiedene Gemüsearten, die eine individuelle Behandlung und Pflege benötigen. Auf dem Markt gibt es daher große Mengen an Gemüsedüngern. Sie eignen sich für die verschiedene Gemüsekulturen, da sie sich in ihrer Nährstoffzusammensetzung unterscheiden.

Gemüsedünger sind in unterschiedlichen Arten erhältlich, etwa in fester Form, als Granulat oder als Düngerstäbchen. Eine flüssige Version ist ebenfalls auf dem Markt erhältlich. Außerdem gibt es mineralische Gemüsedünger sowie solche, die eine organische Basis haben. Viele Dünger wirken sogar für mehrere Monate. Lesen Sie hier einige Informationen, die Ihnen bei der Wahl des richtigen Düngers helfen werden.

Gemüsedünger Testsieger* 2022

Compo BIO Obst- und Gemüsedünger für alle Obst- und Gemüsesorten, Natürlicher Spezial-Flüssigdünger, 2,5 Liter

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Der Compo BIO Obst- und Gemüsedünger für alle Obst- und Gemüsesorten

ist ein einfach zu verwendender organischer Dünger, der eine gesunde Entwicklung der Pflanzen fördert. Die Formel enthält 100 % natürliche Inhaltsstoffe und wurde speziell für Obst und Gemüse entwickelt, das in Töpfen, Containern oder in der Erde angebaut wird. Er liefert von der ersten Anwendung an alle wichtigen Pflanzennährstoffe. So können Sie es jederzeit während des Wachstumszyklus Ihrer Pflanzen verwenden, ohne sich um Nährstoffmängel sorgen zu müssen. Darüber hinaus trägt es zur gesunden Bildung von aromatischen Früchten bei und stärkt die Widerstandskraft der Pflanzen. Im Gegensatz zu vielen konventionellen Düngern enthält der Compo BIO Dünger keine synthetischen Produkte und ist daher weniger schädlich für Wasserorganismen.

Vorteile:
  • Bio-Dünger mit Kalium für alle Arten von Obst und Gemüse
  • 100 % natürliche Inhaltsstoffe, Praktische Dosierhilfe
  • Natürliche Wirkformel, Versorgung der Pflanze mit allen wichtigen Pflanzennährstoffen ab der ersten Anwendung
  • Für eine gesunde Entwicklung der Pflanzen sowie die Bildung aromatischer Früchte
  • Saubere und sichere Dosierung anhand der im Deckel gekennzeichneten Striche (unterer für 1,5 und mittlerer für 3 Liter Gießwasser), Volle Kappe für 5 Liter Wasser
  • Ausgesuchte Rohstoffe nach Original COMPO Rezeptur, Strenge Qualitätskontrollen durch eigene Labore und unabhängige Institute
  • Lieferumfang: 1 x COMPO BIO Obst- und Gemüsedünger 2,5 Liter, Bio Spezial-Flüssigdünger
Nachteile:
  • Behältnis hat keine Ausgießhilfe, daher kann das Dosieren etwas schwieriger sein
  • die Flasche kann tropfen
Substral Naturen Bio Obst & Gemüse Nahrung, Organischer Flüssigdünger für alle Obst- & Gemüsepflanzen, 1 L

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Der Substral Naturen Bio Obst & Gemüse Nahrung

ist ein 100 Prozent natürlicher Flüssigdünger für alle Obst- und Gemüsepflanzen auf Terrasse, Balkon oder Beet. Es fördert Wachstum, Blüte und Fruchtbildung und sorgt für eine reiche Ernte an aromatischen Früchten. Die Substral Naturen Bio-Obst- und Gemüsedüngung eignet sich besonders für den Einsatz im ökologischen Landbau und damit auch ideal im eigenen Bio-Garten.

Vorteile:
  • 100 Prozent natürlichen Rohstoffen mit Braunalgen, der Ihre Pflanzen mit wichtigen Nährstoffen versorgt
  • Rein pflanzlicher (veganer) Flüssigdünger für alle Obst- und Gemüsepflanzen auf Terrasse, Balkon und Beeten
  • Fördert das Wachstum, die Blüten- und Fruchtbildung und sorgt für eine reiche Ernte und aromatische Früchte
  • Für Obstbäumchen in Kübelkultur, Erdbeeren, Salat, Radieschen, Karotten, Terrassen- und Balkongärten aber auch für Hochbeete
  • Für den Einsatz im ökologischen Landbau geeignet und daher auch im eigenen Biogarten ideal
Nachteile:
  • der Geruch kann eventuell unangenehm sein
Dehner Bio Dünger, für Gemüse, Obst und Zierpflanzen, 12.5 kg, für ca. 75 qm

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Der Dehner Bio Dünger, für Gemüse, Obst und Zierpflanzen, 12.5 kg, für ca. 75 qm

ist ein hochwertiger Naturdünger aus Geflügelmist. Er bietet die ideale NPK-Düngung für Gemüse, Obst und Zierpflanzen. Dehner Bio-Dünger belebt den Boden und liefert optimale Nährstoffe für ein gesundes Wachstum mit einem ökologisch wertvollen Ausgangsstoff. Die angegebene NPK-Zusammensetzung entspricht der Zufuhr von 1 KG Dünger je qm. Gekeimtes Saatgut kann mit diesem organischen Dünger optimal versorgt werden. Bei der Anwendung eines Naturdüngers ist immer darauf zu achten, dass der Boden vorab mit Wasser angefeuchtet wird. Denn nur wenn die Pflanzen komplett von unten her versorgt sind, entwickeln sie ein optimales Wurzelwerk, das den Pflanzen die nötige Stärke zum Wachsen verleiht. Dieses Dehner Bio-Dünger System ist speziell für ökologischen Gartenbau geeignet und auch in der biologischen Landwirtschaft einsetzbar.

Vorteile:
  • reiner NPK-Naturdünger aus Geflügeldung
  • ideal für Gemüse, Obst und Zierpflanzen
  • ökologisch wertvoll
  • belebt den Boden
  • Bioqualität exklusiv von Dehner
Nachteile:
  • schwierig in Wasser aufzulösen
  • unangenehmer Geruch

Warum sollten Sie Gemüsedünger verwenden?

Damit Gemüse richtig gedeihen kann, benötigen die Pflanzen den richtigen Dünger zum richtigen Zeitpunkt. Der Nährstoffbedarf ist allerdings nicht immer gleich verteilt auf die Gemüsearten, sondern auch von der Beschaffenheit der Erde abhängig. Um festzustellen, wie Ihr Boden zu beschaffen ist, sollten Sie zunächst eine Bodenanalyse durchführen. Sie verrät, in welchem Verhältnis die verschiedenen Nährstoffe bereits vorhanden sind und mit welchen noch gedüngt werden muss.

Was ist ein Organischer Gemüsedünger?

Hornspäne, Knochenmehl, getrockneter Tierkot, Vinasse und Sojaschrot sind zu den wichtigsten Inhaltsstoffen handelsüblicher organischer Gemüsedünger auf pflanzliche oder tierische Basis zu zählen. Guano, der aus frischen oder fossilen Seevogel-Ausscheidungen gewonnen wird, ist das am häufigsten verwendete Tierkot. Frischer Guano ist aber zu bevorzugen, weil der Staub, der beim Abbau des fossilen Seevogelkots entsteht, ungesund ist. Vinasse ist ein Nebenprodukt in der Zuckerherstellung aus Zuckerrüben. In organischen Gemüsedüngern sind diese genannten Produkte in unterschiedlicher Zusammensetzung enthalten. Zusätzlich gibt es noch einige natürliche Dünger, die man selbst herstellen oder möglicherweise beim lokalen Bauern erwerben kann. Dazu gehören zum Beispiel Kuh-, Pferde- bzw. Schafmist oder Brennnesseljauche. Organische Dünger sind in der Regel schwächer konzentriert als Mineraldünger, aber sie wirken häufig über Wochen und Monate. Ihr Nährwert entspricht in etwa dem von Düngemitteln auf mineralischer Basis.

Vegane Gemüsedünger im Trend

Der Trend des Veganismus hat auch Auswirkungen auf die Düngung im Garten. Vegan lebende Menschen verzichten generell auf tierische Produkte und das natürlich auch beim Düngen von Gemüse. Keine Abfälle wie Hornspäne und Hornmehl, die aus Hörnern und Klauen von Huftieren gewonnen werden, oder Stallmist dürfen verwendet werden. Solche Produkte können durch rein pflanzliche Dünger ersetzt werden. Kompost ist im Allgemeinen vegan, falls nur pflanzliche Abfälle verwertet werden. Pflanzenjauchen oder eine Gründüngung sind zwei weitere Alternativen, die ohne tierische Bestandteile auskommen. Fast allen Markenherstellern ist es mittlerweile gelungen Vegane Gemüsedünger in granuliertem oder flüssigem Zustand anzubieten. Veganer Gartendünger hat im Allgemeinen eine geringere Nährstoffkonzentration als organische Gartendünger, der aus tierischen Bestandteilen stammt. Daher muss hier verwendete Menge etwas erhöht werden.

Bio Gemüsedünger – ideal für alle Lebewesen

Um eine optimale Gemüseernte einfahren zu können, sollten Sie zu einem Gemüsedünger greifen. Düngestäbchen, organische Naturdünger, Mineraldünger, oder auch Flüssigdünger können zu diesem Zweck benutzt werden. Die Auswahl an Düngern ist also sehr groß. Alle Varianten stehen auch in Bioqualität zu Verfügung. Bio-Gemüsedünger liefern nicht nur Nährstoffe, sondern auch eine gute Umgebung für die Lebewesen im Boden und stärken die Bodenstruktur. Hauptbestandteile der Bio-Dünger sind pflanzlichen und/oder tierischen Produkte. Dies ist die optimale Wahl für eine erfolgreiche Arbeit. Mist von verschiedenen Tieren und Kompost gehört ebenfalls zu den Biodüngern.

Die richtige Anwendung

Spezielle Gemüsedünger aus natürlichen oder nachwachsenden Rohstoffen sind bei phosphatbelasteten Böden für die Grunddüngung bei der Beetvorbereitung und auch für die Nachdüngung im Frühsommer günstiger als Kompost. Sie können als Ersatz für Horndünger verwendet werden, da sie häufig auch mehr aromaförderndes Kalium enthalten. Überprüfen Sie zur Sicherheit die Nährstoffangaben des Herstellers und kontrollieren Sie, ob die Zahl „P“ (Phosphat) möglichst niedrig ist. Bei den Inhaltsbestandteilen sollte der Anteil an Knochenmehl möglichst niedrig sein. Zur Sicherheit sollten Sie alle drei bis vier Jahre eine Bodenuntersuchung machen und besonders den Phosphatgehalt in Augenschein nehmen. Wenn der Wert auf einem niedrigen Niveau liegt, können Sie auch phosphatreichere Dünger verwenden. Wenn Sie kein erfahrener Gärtner sind, wiegen Sie die vom Hersteller empfohlene Menge des Düngers vorher ab. Der optimale Zeitpunkt für die Düngung ist unterschiedlich. Gedüngt wird meist bei der Beetvorbereitung und im Frühjahr zur Hauptwachstumsphase.

Welches Gemüse benötigt Dünger?

Einige Gemüsearten benötigen mehr Nährstoffe als andere. Das sind zum Beispiel Kohlgemüsearten wie Blumekohl oder Brokkoli, doch auch Fruchtgemüsesorten wie Tomaten oder Paprika zählen dazu. Tomaten, Kartoffeln, Kürbisse oder Gurken sind Gemüsearten, die zudem extra viel Kalium benötigen, um optimal wachsen zu können. Deshalb ist in den meisten Düngern ein größere Anteil Kalium enthalten.

Nach dem Nährstoffbedarf können Gemüse in Schwach-, Mittel- und Starkzehrer eingeteilt werden. Wir raten Ihnen, direkt bei der Aussaat oder Pflanzung sowie in der Saison die Starkzehrer mit einer Nachdüngung zu unterstützen. Dazu zählen zum Beispiel Gurke, Zucchini, Kartoffel, Zuckermais, Kürbis und Kohl.

Schwachzehrer, wie Feldsalat oder Radieschen, sind meistens mit dem, was im Boden vorhanden ist, gut versorgt. Von Bohnen und Erbsen wird der wichtige Stickstoff im Boden sogar angereichert. Möhren, Mangold, Salat, Fenchel oder Kohlrabi sind ein paar Beispiele für die Mittelzehrer.

Fazit

Gemüsedünger gibt es in vielen verschiedenen Varianten. Sie sollten einen Gemüsedünger verwenden, der aus natürlichen oder nachwachsenden Rohstoffen besteht. Bio-Gemüsedünger liefern nicht nur Nährstoffe, sondern auch eine gute Umgebung für die Lebewesen im Boden und stärken die Bodenstruktur. Spezielle Gemüsedünger aus natürlichen oder nachwachsenden Rohstoffen sind bei phosphatbelasteten Böden für die Grunddüngung bei der Beetvorbereitung und auch für die Nachdüngung im Frühsommer günstiger als Kompost. Das optimale Zeitpunkt für die Düngung ist unterschiedlich. Gedüngt wird meist im Frühjahr zur Hauptwachstumsphase. Die Einteilung von Gemüse in Schwach-, Mittel- oder Starkzehrer ist von den Nährstoffbedarf abhängig. Manche Gemüsearten benötigen mehr Nährstoffe als andere. Tomaten, Kartoffeln, Kürbisse oder Gurken sind Gemüsearten, die zudem extra viel Kalium benötigen, um optimal wachsen zu können. Deshalb ist in den meisten Düngern ein größere Anteil Kalium enthalten.