Bio-Rasendünger – natürliche Dünger ohne chemische Bestandteile

Von Dana

Aktualisiert am: 11.11.2022

Kurz & Knapp

  • Bei Bio-Rasendüngern handelt es sich in der Regel um organische Rasendünger, die für den Bio-Landbau zugelassen sind. Es gibt aber auch mit natürlichen Mineralien versetzte organisch Rasendünger, die zu den Bio-Rasendüngern gezählt werden können.

  • Bio-Rasendünger zählen zu den NPK-Düngern. Wie hoch die Anteile der einzelnen Nährstoffe sein sollten, hängt von der Bodenbeschaffenheit ab.

  • Dadurch, dass es sich bei Bio-Rasendünger um solche mit 100 % natürlichen Inhaltsstoffen handelt, stellen sie keine Gefahr für Mensch und Tier dar.

Bio Rasendünger Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: organischer Bio-Rasendünger, NPK-Verhältnis: 9-3-5, Granulat, Sofort- und Langzeitwirkung, Inhalt: 10 kg, reicht für 200 m²

Organischer Dünger mit Sofortwirkung: Der NEUDORFF Azet RasenDünger

ist durch die organische Zusammensetzung ungiftig für Kinder und Haustiere und kann sofort nach dem Ausbringen betreten werden. Der Hersteller verspricht dichten, grünen Rasen und die Beseitigung von Moos und Unkraut.
Während die Düngewirkung von fast allen Käufern als gut beschrieben wird, berichten einige Nutzer, dass einige rasenspezifische Unkräuter wie z. B. Löwenzahn und Klee sich dennoch durchsetzen können. Wie bei organischen Düngern üblich, entwickelt dieser Rasendünger einen starken Eigengeruch, der von einigen Käufern als stark und lang anhaltend empfunden wird.
Die Wirkung setzt laut der Erfahrungsberichte mit Verzögerung ein, was bei organischen Rasendüngern jedoch zu erwarten ist. Laut Hersteller ist der NEUDORFF Azet RasenDünger aufgrund seiner Zusammensetzung für den ökologischen Landbau geeignet.
Weiterhin ist dieser Rasendünger ungefährlich für Bienen, Nützlinge, Hunde und Katzen und deswegen besonders für Familien und Tierhalter zu empfehlen.
In seltenen Fällen waren die Käufer nicht zufrieden mit der Wirkung des NEUDORFF Azet RasenDüngers. Sie klagten über eine nur geringe Düngeleistung und auch Unkraut wuchs in einigen Rasenflächen vermehrt.

Vorteile:
  • ungefährlich für Kinder und Tiere
  • natürliche Sofort- und Langzeitwirkung
  • nach der Verwendung ist der Rasen sofort nutzbar
  • für die Bodenvorbereitung bei Rollrasenverlegung geeignet
  • sorgt für dichten und grünen Rasen
  • einfache Anwendung mit dem Streuwagen oder von Hand
Nachteile:
  • gelegentlich starker Eigengeruch

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: organischer Bio-Rasendünger, NPK-Verhältnis: 13-1-3, Granulat, Kombination aus Sofort- und Langzeitwirkung, Inhalt: 2,25 kg, reicht für 75 m²

Hoher Stickstoffgehalt: Der Veddelholzer Garten Bio Rasendünger im wiederverwendbarem Handstreuer

hat den höchsten Stickstoffgehalt, der sich bei einem rein pflanzlichen Produkt erreichen lässt. Während ca. 50 % des Stickstoffes in den ersten beiden Wochen wirken, werden die weiteren 50 % nachrangig freigesetzt.
Die meisten Käufer sind sehr zufrieden mit dem Produkt. Sie geben in ihren Bewertungen an, dass sich bereits wenige Tage bis Woche nach der Düngung ein sichtbarer Effekt zeigt. Der Rasen wächst nicht nur schneller, sondern wird auch dichter und grüner.
Besonders gut gefällt den Anwendern auch, dass der Rasendünger keinen unangenehmen Geruch aufweist und unschädlich für Kinder und Tiere ist.
Lobend erwähnt wird darüber hinaus, dass sich der Veddelholzer Garten Bio Rasendünger im wiederverwendbarem Handstreuer sehr einfach ausbringen lässt. Dank der Streukanne, die mit einem praktischen Handgriff versehen ist, lässt sich das Granulat gleichmäßig verteilen.
Bemängelt wird hingegen, dass sich das Granulat trotz regelmäßigem Wässern nur sehr schlecht löst.

Vorteile:
  • hoher Stickstoffgehalt
  • Wirkung bereits nach wenigen Tagen sichtbar
  • Rasen wächst schneller, dichter und ist grüner
  • Dünger weisen keinen unangenehmen Geruch auf
  • lässt sich dank Handstreuer einfach ausbringen
Nachteile:
  • in Einzelfällen löst sich das Granulat schlecht auf

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: organischer Bio-Rasendünger mit natürlichen Mineralien, NPK-Verhältnis: 6-1-6 + 2 MgO, staubarmes Granulat, 3 Monate Langzeitwirkung, Inhalt: 10,5 kg, reicht für ca. 250 m²

Aus natürlichen Ausgangsstoffen: Der Plantura Bio-Rasendünger

besteht zu 100 % aus natürlichen Rohstoffen sowie wertvollen Mineralien. Er ist frei von tierischen Abfallprodukten und enthält nur Rohstoffe, die auch für den biologischen Landbau zugelassen sind.
Aus den Rezensionen geht hervor, dass es sich bei Plantura Bio-Rasendünger um einen Dünger handelt, der eine sehr gute Wirkung zeigt. Die meisten Anwender geben an, dass der Rasen nach der Gabe des Düngers förmlich explodiert ist und wieder sehr grün und dicht geworden ist.
Dass die Wirkung so schnell nach der Gabe des Düngers eintritt, gefällt den Käufern dabei besonders gut. Bereits nach wenigen Tagen sind erste Veränderungen sichtbar.
Lobend erwähnt wird auch, dass sich der Dünger sehr schnell und einfach ausbringen lässt. Er ist sehr staubarm, sodass er sowohl per Hand als auch mit dem Streuwagen verteilt werden kann. Wichtig ist, dass der Rasen anschließend gut gewässert wird.
Nur einige, wenige Nutzer geben in ihren Erfahrungsberichten an, dass sich nach der Düngung keine Wirkung gezeigt hat. Es ließe sich weder ein Wachstum noch eine Veränderung der Farbe feststellen.

Vorteile:
  • besteht aus natürlichen Ausgangsstoffen
  • für den biologischen Landbau zugelassen
  • erste Veränderungen bereits nach wenigen Tagen erkennbar
  • Gras wächst schneller und dichter und weist eine satte Grünfärbung auf
  • lässt sich per Hand oder mit einem Streuwagen ausbringen
Nachteile:
  • in Einzelfällen hat die Düngung keine Wirkung gezeigt
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Bio-Rasendünger kaufen – naturnah und nachhaltig düngen

Eine gut gepflegte Rasenfläche ist der Stolz vieler Gartenbesitzer. Ein Rasen, der dicht und gleichmäßig wächst, frei von Unkraut ist und ein sattes Grün aufweist, ist nicht nur ein Blickfang, sondern sorgt auch für neidische Blicke der Nachbarn.

Um einen perfekten Rasen sein Eigen nennen zu können, ist jedoch ein guter Rasendünger notwendig. Indem Bio-Rasendünger verwendet werden, kann der Umwelt etwas Gutes getan werden.

Auch bei Bio-Rasendüngern sollte auf eine sinnvolle Zusammensetzung der Nährstoffe geachtet werden. Mit einem Stickstoffanteil von 15 bis 20 % kann bestens für ein gesundes Wachstum gesorgt werden.

Bio-Rasendünger sind zumeist organische Rasendünger

Wer auf der Suche nach einem Rasendünger ist und sich im Handel umschaut, wird schnell feststellen, dass Rasendünger in verschiedenen Varianten erhältlich ist. Grundsätzlich besteht die Wahl zwischen mineralischen, organischen und organisch-mineralischen Rasendüngern.

Doch darüber hinaus sind auch immer wieder Produkte zu finden, die als Bio-Rasendünger bezeichnet werden. Da viele Gartenbesitzer nicht wissen, um was für ein Produkt es sich handelt und inwiefern Unterschiede zu den bereits genannten Varianten bestehen, möchten wir dieser Frage näher auf den Grund gehen.

In der Regel ist bei Bio-Rasendünger organischer Rasendünger gemeint. Das bedeutet, dass sich der Rasendünger aus natürlichen Rohstoffen zusammensetzt, die entweder pflanzlichen oder tierischen Ursprungs sind. Dazu zählen unter anderem Vinassen, Ölkuchen, Horn- und Blutmehle, Tierkot der Schalen. Häufig handelt es sich auch um eine Kombination beider Ursprungsvarianten. Daraus ergibt sich, dass ein Bio-Rasendünger nicht vegan sein muss, aber kann.

Auch wenn es auf die meisten Produkte zutrifft, sind nicht alle organischen Rasendünger auch automatisch Bio-Rasendünger. Der Unterschied besteht in der Zulassung für den Bio-Landbau.

Darüber hinaus kann ein Bio-Rasendünger jedoch auch mineralische Bestandteile enthalten. Bei zugesetzten Mineralien muss es sich jedoch um solche handeln, die auch für den Bio-Landbau zugelassen sind. Das bedeutet, dass auch ein mit natürlichen Mineralien versetzter organischer Rasendünger ein Bio-Rasendünger sein kann.

Rein mineralische Rasendünger zählen hingegen nicht zu den Bio-Rasendüngern, da sie aus Stoffen bestehen, die chemisch hergestellt werden und den Boden schädigen können.

Insgesamt gilt sowohl für organische als auch für mineralische Bestandteile: Damit ein Rasendünger als Bio-Rasendünger verkauft werden darf, muss er laut EU-Verordnung für den ökologischen Landbau geeignet sein.

Um Bio-Produkte zu identifizieren, stellen die beiden Gütesiegel „Natur im Garten“ und „biologisch gärtnern“ eine gute Orientierungshilfe dar. Durch die Gütesiegel werden Dünger und andere Substrate nach biologischen Kriterien ausgezeichnet. Mit dem Gütesiegel „biologisch gärtnern“ werden nur Produkte ausgezeichnet, die auch im Bio-Landbau erlaubt sind.

Eine gute Nährstoffzusammensetzung ist die wichtigste Grundlage

Bei den meisten Bio-Rasendüngern handelt es sich um Volldünger. Das bedeutet, dass alle Nährstoffe in einer ausreichenden Menge vorhanden sind, sodass kein weiterer Dünger zum Einsatz kommen muss.

Aufgrund der Zusammensetzung werden Bio-Rasendünger auch als NPK-Dünger bezeichnet. Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) stellen die drei wichtigsten Komponenten dar, da sie von den Pflanzen für ein gesundes Wachstum benötigt werden.

Die Eigenschaften der wichtigsten Nährstoffe im Überblick:

  • Stickstoff: Bei Stickstoff handelt es sich um einen Nährstoff, der für das gesunde Wachstum eines Rasens unerlässlich ist. Stickstoff ist sowohl am Aufbau der Pflanzenmasse als auch an der Eiweißbildung beteiligt. Darüber hinaus sorgt Stickstoff dafür, dass die Pflanzen in einem satten Grün erstrahlen. Der Stickstoffanteil liegt in der Regel zwischen 15 und 20 %.
  • Phosphor: Für ein gesundes Wurzelwachstum ist Phosphor sehr wichtig. Auch auf die Regulation des Energiehaushalts hat Phosphor einen positiven Einfluss. In Rasendüngern ist Phosphor in der Regel in Form von Phosphat enthalten. Reguläre Rasendünger bestehen zu 3 bis 5 % aus Phosphor.
  • Kalium: Um die Belastbarkeit und Strapazierfähigkeit von Rasenpflanzen zu erhöhen, ist Kalium ein sehr wichtiger Nährstoff. Er sorgt dafür, dass der Rasen widerstandsfähiger gegenüber Kälte, Trockenheit, Krankheiten sowie Schädlingen ist. Der durchschnittliche Anteil von Kalium liegt bei 8 bis 10 %.

Darüber hinaus sind auch sekundäre Makronährstoffe wie Magnesium, Calcium und Schwefel und Mikronährstoffe in einem Bio-Rasendünger enthalten.

An welchen Nährstoffen es dem Boden mangelt, kann zumeist bereits an optischen Merkmalen festgemacht werden. Bei kahlen Stellen und/oder starkem Unkrautbewuchs besteht beispielsweise häufig ein Mangel an Stickstoff.

Im Zweifelsfall kann eine Bodenanalyse dabei helfen, herauszufinden, wie viel und welche Art von Dünger eine Rasenfläche benötigt. Bodenproben können beispielsweise an ein Institut für Bodenanalytik gesendet werden. Der reine pH-Wert lässt sich auch eigenhändig mithilfe eines herkömmlichen pH-Messgerätes ermitteln.

Grundsätzlich gilt: Je stärker die Nutzung einer Rasenfläche ist, desto mehr Nährstoffe werden benötigt. Dementsprechend muss häufiger gedüngt werden.

Aber auch die Jahreszeit hat einen Einfluss darauf, welcher Dünger am besten geeignet ist. Während sich für die erste Düngergabe im Frühjahr organische Bio-Rasendünger hervorragend eignen, können für die zweite Düngergabe im Juli mineralische Rasendünger besser sein.

Im Herbst sollte hingegen zu einem speziellen Herbstrasendünger gegriffen werden, der sich durch einen besonders hohen Anteil an Stickstoff auszeichnet. Auf diese Weise kann dafür gesorgt werden, dass der Rasen durch den Frost keinen Schaden nimmt.

Konsistenz, Ausbringung, Verpackung – darauf gilt es beim Kauf von organischem Rasendünger zu achten

Wer seinen Rasen mit einem Bio-Rasendünger düngen möchte, sollte in erster Linie darauf achten, dass die Nährstoffzusammensetzung an die individuelle Rasenfläche angepasst ist.

Darüber hinaus gibt es jedoch weitere Kaufkriterien, die näher in Augenschein genommen werden sollten. Auch hinsichtlich der Ausbringung der Dünger sollte einiges beachtet werden.

Die wichtigsten Informationen im Überblick:

  • Konsistenz: Bio-Rasendünger sind in unterschiedlichen Darreichungsformen erhältlich. Hobbygärtner können zwischen flüssigen und festen Präparaten wählen. Flüssige Bio-Rasendünger lassen sich schnell und einfach mithilfe eines Gartenschlauchs verteilen. Granulat wird hingegen per Hand oder mittels eines Streuwagens auf der Rasenfläche ausgestreut. Für die Wirksamkeit spielt die Darreichungsform hingegen keine Rolle.
  • Ausbringung: Bei der Verteilung eines Bio-Rasendüngers auf der Rasenfläche muss nicht viel beachtet werden, da eine Überdüngung nahezu ausgeschlossen ist. Allerdings sollte der Rasen einige Tage vorher gemäht und nach der Düngung ausreichend bewässert werden.
  • Verpackung: Bio-Rasendünger zeichnen sich in erster Linie durch ihre Umweltfreundlichkeit aus. Auch bei der Wahl der Verpackung sollte der Umweltschutz im Hinterkopf bleiben. Papiertüten sind deutlich umweltfreundlicher als Kunststoffsäcke.
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