Gartenkalk – zur Bodenverbesserung und Erhöhung des pH-Werts

Von Dana

Aktualisiert am: 28.09.2023

Kurz & Knapp

  • Gartenkalk wird dazu eingesetzt, den pH-Wert des Bodens zu erhöhen. Er ist als Rasenkalk, Dolomitkalk oder Algenkalk erhältlich.

  • Mit Gartenkalk sollten ausschließlich kalkliebende Pflanzen behandelt werden. Für Moorbeetpflanzen, die saure Böden bevorzugen, ist Gartenkalk hingegen nicht geeignet.

  • Da zu viel Gartenkalk schädlich für Pflanzen sein kann, sollte die Menge an die Bodengegebenheiten angepasst sein.

Gartenkalk Produkte Testsieger** 2024

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: kohlensaurer Kalk, 95 % CaCO3, Granulat, Körnung: 0,3-1,2 mm, Aufwandmenge: 200-250 g/m², Inhalt: 10 kg, reicht für ca. 100-200 m²

Milde pH-Wert-Anhebung: Der Beckmann Rasen- und Gartenkalk

sorgt für einen pflanzen- und bodengerechten pH-Wert und eine gute Bodenstruktur. So kann die Tätigkeit der Mikroorganismen gefördert werden, was wiederum für eine höhere Bodenfruchtbarkeit sorgt.
Indem der Beckmann Rasen- und Gartenkalk die Säuren im Boden neutralisiert, kann der pH-Wert des Bodens auf eine sanfte Weise angehoben werden. Der Boden wird zudem gelockert und die Krümelstruktur gefördert.
Zudem lassen sich mit der regelmäßigen Ausbringung des Beckmann Rasen- und Gartenkalks Moose auf natürliche Weise verdrängen. Auch Schadbilder wie Blütenendfäule oder Schwarzherzigkeit können mithilfe des Gartenkalks verhindert werden.
Der Beckmann Rasen- und Gartenkalk weist eine sehr feinkörnige Struktur auf, sodass er sich besonders einfach und gleichmäßig auf dem Boden verteilen lässt. Je nach individuellen Vorlieben kann der Gartenkalk mit einem Handstreuer oder per Hand ausgebracht werden.

Vorteile:
  • hebt schonend den pH-Wert des Bodens an
  • aktiviert das Bodenleben
  • sorgt für eine höhere Bodenfruchtbarkeit
  • verdrängt Moos und verhindert Schadbilder
  • einfach auszubringen
Nachteile:
  • keine

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Rasenkalk aus kohlensaurem Kalk und Kalkgestein, 95 % Calciumcarbonat (CaCo3), Aufwandsmenge: 50 g/m², Inhalt: 15 kg

Staubfreies Ergebnis: Wer einen schnell wirksamen Kalk mit hoher Löslichkeit als Ergänzung zum Rasendünger sucht, findet im HaGaFe Rasenkalk & Gartenkalk

Er erhöht den pH-Wert im Boden und sorgt so für schlechtere Wachstumsbedingungen für Moose und Unkraut. Gleichzeitig wird der pH-Wert auf einem Level gehalten, bei dem Übersäuerungen vermindert auftreten und nur die gewünschte Saat durchkommt.
Der HaGaFe Rasenkalk ist leicht streubar und fein gekörnt, aber trotzdem staubfrei, weshalb er sich perfekt zum Streuen mit dem Streuwagen eignet.
Nachdem der Rasen von Unkraut und Moos befreit und dann gekalkt und gedüngt wurde, wächst er kräftig und gesund nach, so die Käufer. Der HaGaFe Rasenkalk klumpt nicht und lässt sich wie vom Hersteller versprochen sehr gut verstreuen.
Die hohe Ergiebigkeit wurde ebenfalls von vielen Käufern gelobt. Der Hersteller gibt eine Aufwandmenge von 50 g/m² an, viele Gärtner konnten aber auch größere Rasenflächen mit dem Rasenkalk bestreuen.
Selten kritisierten vereinzelte Käufer die Körnung; einigen Nutzern war das Granulat etwas zu fein.

Vorteile:
  • hohe Löslichkeit
  • staubfrei
  • pH-Stabilisierung
  • gute Streufähigkeit
  • hohe Ergiebigkeit
Nachteile:
  • in Einzelfällen zu feinkörnig

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Algenkalk Pulver, zu 100 Prozent aus natürlichen Meeresalgen von der Atlantikküste gewonnen, Aufwandmenge: ca. 40 - 60 g/m², Menge: 6 kg

Ökologisch wertvoll: Prüfsiegel, wie sie beim Veddelholzer 6kg Bio Algenkalk

durch das Internationale Institut für Produktbewertung (IPP) vorliegen, sind mit Blick auf die ökologische Herstellung von Algenkalk immer von Vorteil. Dadurch wird gewährleistet, dass das Produkt den gängigen Normen entspricht.
Der Hersteller gibt an, dass sein Bio-Algenkalk zu 100 Prozent aus der Rotalge Lithothamnium Calcareum produziert wird und aus der Bretagne an der französischen Atlantikküste stammt. Damit unterliegt das Abbaugebiet der EG-Öko-Verordnung, weshalb Kunden auf seriöse Produktionsmethoden nach EU-Vorschriften vertrauen können.
Von Käufern wird dem Veddelholzer 6kg Bio Algenkalk eine gute Wirksamkeit gegen verschiedene Schädlinge wie den Buchsbaumzünsler oder verschiedene Schadpilze bestätigt. Die Schädlingsbeseitigung klappte demnach sehr schnell und zuverlässig. Empfohlen wird das Auftragen des Pulvers als Pflanzenschutz mithilfe eines Zerstäubers, einer Puderdose oder eines Salzstreuers.
Auch als Naturdünger erhält der Veddelholzer 6kg Bio Algenkalk viele positive Bewertungen. Laut der Erfahrungsberichte löst sich das Pulver schnell im Gießwasser auf und klumpt daher nicht.
Veddelholzer 6kg Bio Algenkalk wird von vielen Käufern eine rasche Wirkung innerhalb von vier Wochen bescheinigt. Die Pflanzen grünen nach dieser Wirkdauer sofort wieder kräftiger und sind gestärkt. Insgesamt liefert der Veddelholzer 6kg Bio Algenkalk sehr nachhaltige Ergebnisse und das ganz ohne chemische Zusätze.
Ein paar Makel stellten einige Kunden aber bei der Lieferqualität fest. Demnach kam manches Produkt mit offenem Deckel an.
Sehr selten sind Kunden auch mit der Wirkung des Algenkalks von Veddelholzer nicht zufrieden. Offensichtlich zeigt sich so mancher Befall durch den Buchsbaumzünsler von der Anwendung des Algenkalks unbeeindruckt.

Vorteile:
  • Bio-Produkt aus kontrolliertem Anbau
  • Herstellung entspricht den EU-Vorschriften
  • sehr effizient gegen Buchsbaumzünsler
  • auch als Stärkung für wuchsschwache Pflanzen geeignet
  • einfache Anwendung und schnelle Ergebnisse
Nachteile:
  • nicht jeder Kunde mit Leistung zufrieden
  • vereinzelt kein Erfolg bei Bekämpfung von Buchsbaumzünsler
Vorgestelltes Produkt

Purgrün Rasendünger 5 kg

  • mit Horngrieß zur Bodenverbesserung
  • mit Sofort- und Langzeitwirkung
  • macht den Rasen konkurrenzfähig gegen Unkraut
Jetzt kaufen

Gartenkalk kaufen – ungünstige Bodengegebenheiten ausgleichen

Der Garten ist das Heiligtum vieler Hobbygärtner. Daher sorgen sie dafür, dass es allen Pflanzen gut geht und der gesamte Garten in einer guten Verfassung ist. Um die Bodenqualität zu verbessern, können viele verschiedene Produkte zum Einsatz kommen.

Gartenkalk stellt dabei einen sehr wichtigen Werkstoff dar. Es handelt sich um ein Produkt, welches aus dem natürlich vorkommenden Kalk hergestellt wird. Es wird zur Bodenverbesserung sowie zur Anhebung des pH-Werts im Boden eingesetzt.

Für Moorbeetpflanzen ist Gartenkalk hingegen nicht geeignet. Zudem sollte die Dosierung unbedingt an den Verwendungszweck angepasst werden. Denn zu viel Kalk kann schädlich sein.

Gartenkalk erhöht den pH-Wert des Bodens

Die Böden in einem Garten können sehr unterschiedlich beschaffen sein. In der Regel wird zwischen Sandböden, Schluffböden, Tonböden und Lehmböden unterschieden. Die verschiedenen Bodenarten bringen auch sehr unterschiedliche Eigenschaften mit sich.

Darüber hinaus können Böden unterschiedliche pH-Werte aufweisen. Die pH-Wert-Skala reicht von 0 bis 14. Die Einteilung sieht wie folgt aus:

  • Neutraler Boden: pH-Wert von 7
  • Saurer Boden: pH-Wert von < 7
  • Alkalischer (basischer) Boden: pH-Wert von > 7

Der Großteil der Pflanzen gedeiht bei einem pH-Wert von etwa 6 bis 7 sehr gut. Es gibt allerdings auch Pflanzen, die einen niedrigeren oder höheren pH-Wert bevorzugen.

Ist der pH-Wert des Bodens zu sauer, kann dies erhebliche Folgen für die Pflanzen haben. Die Nährstoffe können nicht mehr so gut aufgenommen werden, sodass es zu Wachstumshemmungen kommt. Da organische Stoffe in einem sauren Boden nicht zersetzt werden können, bricht der Nährstoffkreislauf zusammen.

Der pH-Wert des Bodens ist jedoch keine statische Größe, sondern kann aktiv verändert werden. Durch den Einsatz von Gartenkalk kann einer Übersäuerung des Bodens effektiv entgegengewirkt werden.

Bei Gartenkalk handelt es sich in der Regel um reines Calciumkarbonat, welches in einigen Fällen mit Magnesium angereichert ist.

Die wichtigsten Vorteile von Gartenkalk im Überblick:

  • hebt den pH-Wert des Bodens an
  • erhöht die Verfügbarkeit von Nährstoffen
  • verbessert die Bodenstruktur
  • fördert die Aktivität von Bodenorganismen
  • stärkt die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen
  • verhindert das Wachstum säureliebender Unkräuter

Anhand der Liste ist zu erkennen, dass das Kalken des Gartenbodens eine Menge Vorteile mit sich bringt. Zu viel Gartenkalk kann jedoch auch das Gegenteil bewirken und den schnellen Abbau von Humus fördern.

Gartenkalk wird unter verschiedenen Bezeichnungen verkauft

Die grundlegende Zusammensetzung ist bei den meisten Gartenkalk-Produkten sehr ähnlich. Dennoch wird bei Kalkdüngern zwischen verschiedenen Arten unterschieden.

Gartenkalk dient herkömmlicherweise als Oberbegriff für Dünger aus Kalk. Die einzelnen Unterarten werden in den folgenden Kapiteln genauer vorgestellt.

Rasenkalk

Bei Rasenkalk handelt es sich um ein Produkt, welches ideal geeignet ist, um den pH-Wert des Gartenbodens auszugleichen.

Die optimalen Wachstumsbedingungen für Rasenpflanzen bieten Böden mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 6. Bei pH-Werten unter 5 spricht man von einem sauren Boden, der sehr gut auf die Behandlung mit Rasenkalk anspricht.

Ein Indikator für einen sauren Boden kann das vermehrte Wachstum von Moos sein. Dies ist oftmals ein Zeichen dafür, dass der Boden sehr sauer ist.

Ob sich Mangelsymptome mit einem Rasenkalk lösen lassen, hängt jedoch von der Ursache ab. Nur dann, wenn diese in einem zu geringen pH-Wert begründet ist, kann der Rasenkalk Abhilfe schaffen.

Um den pH-Wert zu ermitteln, kann eine professionelle Laboranalyse durchgeführt werden. Alternativ kann der pH-Wert des Rasens auch mit einem Bodentester oder pH-Messgerät bestimmt werden.

Dolomitkalk

Dolomitkalk ist ein natürlicher, mineralischer Dünger, der durch seine Zusammensetzung den Gartenboden aufwertet. Er besteht zu mindestens 90 % aus Dolomit und versorgt den Boden mit den Mineralstoffen Calcium und Magnesium. Aufgrund der Zusammensetzung wird Dolomitkalk auch als kohlensaurer Magnesiumkalk bezeichnet.

Als Kalkdünger wird Dolomitkalk im Garten vor allem auf dem Rasen verwendet. Durch die langsam einsetzende und langanhaltende Wirkung reicht es aus, den Rasen einmal pro Jahr mit Dolomitkalk zu behandeln.

Dolomitkalk hebt nicht nur den pH-Wert des Bodens an, sondern sorgt auch für eine bessere Belüftung der Wurzeln. Mit Dolomitkalk behandelte Erde ist locker und luftig und ermöglicht so eine bessere Wasseraufnahme. Auch die Aktivierung und die Vermehrung von Mikroorganismen wird so gefördert.

Der Ausgleich eines zu sauren pH-Wertes wirkt der Ausbreitung von Moos und Unkraut entgegen und fördert die Humusbildung.

Algenkalk

Anders als häufig angenommen, wird Algenkalk nicht aus frischen Algen gewonnen. Algenkalk-Pulver und Algenkalk-Granulat bestehen aus gemahlenen Sedimentablagerungen von Korallen, die vor Jahrmillionen durch abgestorbene Rotalgen entstanden sind.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Kalkdüngern setzt er sich nicht nur aus Kalk, sondern wie folgt zusammen:

  • etwa 70 bis 80 Prozent aus Calciumcarbonat
  • etwa 6 bis 10 Prozent aus Magnesiumcarbonat
  • etwa 3 bis 4 Prozent aus Kieselsäure
  • Spurenelemente wie Bor, Eisen, Jod, Kupfer, Selen, Zink, Mangan

Da das Calciumcarbonat in Algenkalk nicht wasserlöslich ist, wird der Pflanzennährstoff nur sehr langsam an gedüngte Pflanzen abgegeben. Algenkalk ist deshalb ein hervorragender Langzeitdünger, der sich in maßvollen Dosen über längere Zeiträume im Beet entfaltet.

Dadurch trägt Algenkalk Pulver auch zur Bodenverbesserung bei, denn die meisten im Boden lebenden Mikroorganismen mögen keine zu sauren Substrate.

Die Verwendung von Gartenkalk ist nicht für alle Pflanzen sinnvoll

Da die meisten Pflanzen einen neutralen bis leicht sauren Boden bevorzugen, kann Gartenkalk in den meisten Fällen problemlos verwendet werden, ohne mit unerwünschten Begleiterscheinungen rechnen zu müssen.

Am besten kommt Gartenkalk aber bei denjenigen Pflanzen zum Einsatz, die einen neutralen bis leicht alkalischen Boden benötigen.

Zu den kalkliebenden Pflanzen zählen unter anderem:

  • Blumen wie Chrysanthemen, Gladiolen, Astern, Nelken und blühende Stauden
  • Gemüsesorten wie Kartoffeln, Tomaten, Karotten, Spargel. Zwiebeln sowie alle Kohlsorten
  • Obststräucher wie Himbeeren und Stachelbeeren sowie Obstbäume
  • Hecken und Ziersträucher wie Buchsbaum, Holunder und Schmetterlingsflieder

Daneben gibt es jedoch auch Pflanzen, die kalkempfindlich sind und sich in einem leicht sauren Boden deutlich wohler fühlen.

Hier sind einige kalkempfindliche Pflanzen nach Pflanzenart aufgelistet:

  • Blumen: Begonien, Fuchsien, Geranien, Orchideen, Lilien, Rosen, Pfingstrosen
  • Gemüse: Gurken, Radieschen, Kürbisse, Rettich, Steckrüben
  • Obst: Johannisbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren, Preiselbeeren, Rhabarber
  • Ziersträucher: Hortensien, Azaleen, Rhododendren, Farne
  • Kräuter: Petersilie, Arnika, Pfefferminze, Sauerampfer und Heidekraut
Beide Listen sind keineswegs abschließend, sodass stets in Erfahrung gebracht werden sollte, ob und in welchem Maße eine Pflanze Gartenkalk verträgt.

Je saurer der Boden ist, desto mehr Kalk wird benötigt

Auf gut Glück Kalk im Garten auszustreuen, ist wenig sinnvoll und eventuell oder sogar schädlich. Gartenkalk sollte nur verwendet werden, wenn er tatsächlich benötigt wird.

Im Handel gibt es spezielle Kalkprüfer-Tests, mit denen der genaue pH-Wert des Bodens ermittelt werden kann. Zudem gibt es Zeigerpflanzen, die auf einen Kalkmangel bzw. auf zu hohe Kalkmengen hindeuten.

Nachdem nun geklärt ist, wofür Gartenkalk benötigt wird, muss auch noch die Frage nach der benötigten Menge geklärt werden. Wie viel Kalk ausgebracht werden sollte, hängt von dem Verwendungszweck ab.

Unterschieden wird zwischen:

  • Erhaltungskalkung: Sind keine Anzeichen einer Unterversorgung ersichtlich, reicht es aus, dafür zu sorgen, dass der optimale pH-Bereich erhalten bleibt. Eine geringe Kalkmenge reicht hier in der Regel aus.
  • Gesundkalkung: Sind deutliche Anzeichen einer Unterversorgung, wie ein geschwächtes Wachstum oder eine gehemmte Wurzelbildung, sichtbar, sind hingegen radikalere Maßnahmen notwendig. In diesem Fall ist eine größere Menge Gartenkalk notwendig, um den pH-Wert wieder in den gewünschten Bereich zu bringen.
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