Die Grabegabel – das richtige Werkzeug zum Aus- und Umgraben

Aktualisiert am: 13.05.2022

Eine Grabegabel nennt man auch Spatengabel, Gartengabel oder Grabeforke. Sie ist ein sehr nützliches Werkzeug zum Ausgraben von Pflanzen und Unkraut. Ihre hauptsächliche Verwendung findet die Grabegabel beim Umgraben und Lockern des Bodens. Sie besteht aus einem Stiel und einem gabelförmigen Endstück. Hier unterscheidet man zwischen einer normalen Grabegabel und einer Hand-Grabegabel.

Update vom 28.07.2021

Wir haben die Informationen in diesem Beitrag aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.

Grabegabeln Testsieger* 2022

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Grabegabel aus Stahl, mit D-Griff, 4 lange Zinken, Gesamtlänge: 122 cm, Gewicht: 1,8 kg

Ergonomische Form: Mit einer Gesamtlänge von 122 cm und einem stabilen und praktischen Design, ist die Fiskars Spatengabel

für harte, steinige Böden sehr gut geeignet. Die Spatengabel besitzt die optimale Höhe für Menschen mit einer Körpergröße zwischen 175 und 195 cm und dazu eine ergonomische Form für entspanntes und einfaches Arbeiten, das keine Schmerzen nach sich zieht.
Die Zinken sind aus massivem Stahl und der Griff aus Kunststoff. So bleibt die Grabegabel bei einem angenehmen Gewicht und bietet effiziente Arbeit.
Kunden loben die hohe Haltbarkeit und Stabilität der Spatengabel. Die ergonomische Verarbeitung und der dazugehörige D-Griff sind für Käufer mit der passenden Körpergröße sehr angenehm, vor allem für die Rückenmuskulatur.
Eingesetzt wurde die Grabegabel von Kunden in diversen Gelegenheiten, bei unterschiedlich harten Böden. Hier hält das Produkt, was der Hersteller verspricht.
Auch bei sehr hartem, steinigen Lehmboden kommt die Fiskars Spatengabel bei vergleichsweise geringem Aufwand gut voran. Die Spatenstielform ist laut einigen Kundenaussagen jedoch gewöhnungsbedürftig. Das könnte für einige ungewöhnlich sein und negativ überraschen.

Vorteile:
  • ergonomische Form
  • sehr robust
  • massive Stahlzinken
  • wetterbeständig
Nachteile:
  • Stielform gewöhnungsbedürftig

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Grabegabel aus geschmiedetem Stahl, mit Holzstiel aus Esche, Gesamtlänge: ca. 116 cm, T-Griff

Besonders breite Zinken: Die SHW Spatengabel mit 4 Lanzenzinken

sticht mit ihrem ganz besonderen Zinkendesign hervor. Diese sind zum einen aus einem speziellen Stahl gefertigt, der zudem extra gehärtet wurde, und zum anderen sind die Zinken pikenförmig.
Die Zinken, die zuerst schlank beginnen, sich dann verbreitern und am Ende sehr spitz zulaufen, sollen die Arbeit des Umgrabens erleichtern. Der Hersteller nennt diese Bauart Lanzenzinken.
Der Stiel besteht aus Eschenholz. Zusammen mit der erwähnten Gabel kommt die SHW Spatengabel mit 4 Lanzenzinken auf eine Gesamtlänge von 116 Zentimetern.
Die wenigen Kunden, die diese Spatengabel bereits gekauft haben und ausprobieren konnten, zeigen sich mit einer Ausnahme sehr zufrieden. Selbst als etwas größerer Mensch, ist die Grabegabel einfach zu verwenden und stabil ist sie allemal. Sie verformt sich kaum und bislang wurde – ausgenommen besagte Ausnahme – auch noch kein Bruch des Stiels gemeldet.

Vorteile:
  • innovative Zinkenform
  • massive Stahlgabel
  • angenehmer Eschenstiel
  • robustes Gesamtbild
Nachteile:
  • in Einzelfällen vorzeitiger Verschleiß

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Grabegabel aus Stahl, mit Holzstiel aus Esche, mit T-Griff, Gesamtlänge: 113 cm, 4 Zinken, Gewicht: 1,48 kg

Grabegabel mit Holzstiel: Mit ihrer denkbar simplen Aufmachung ist die Freund Spatengabel 4 Zinken

einfach in der Handhabung. Bestehend aus einem matten Eschenholzstiel und einer 28 cm langen Gabel aus verzinktem Stahl kommt die Grabe- oder auch Spatengabel auf ganze 113 cm. Damit hat sie eine gute Länge, ist aber möglicherweise nicht für sehr hoch gewachsene Gärtner geeignet.
Kunden merken zwar an, dass die Freund Spatengabel 4 Zinken, die nur aus verzinktem – aber nicht gänzlich rostfreiem – Metall besteht, bei langer Nutzung durchaus witterungs- und bodenbedingt korrodieren kann. Dies scheint aber aufgrund des sehr stabilen Materials gar kein Problem zu sein. Der Rost schadet der Gabel in keinem beträchtlichen Maße.
Handhabung und Anwendung gehen sehr gut von der Hand. Dafür sorgen das raue Eschenholz und der praktische T-Stiel.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis wird, aufgrund der genannten Aspekte, als sehr gut und fair beschrieben, Kunden bereuen den Kauf in den seltensten Fällen.
Jene seltenen Fälle beklagen sich jedoch über zu wenig Kraft und verbogene Zinken. Dies ist aber die absolute Minderheit.

Vorteile:
  • stabiler Bau
  • verzinkte Stahlgabel
  • gute Verarbeitung
  • fairer Preis
Nachteile:
  • Zinken verbiegen sich bei zu viel Belastung
  • Gabel kann rosten

Grabegabel kaufen – zum Auflockern des Bodens

Das Endstück der Grabegabel wird meistens aus Stahl oder Edelstahl hergestellt und verfügt über mehrere Zinken. Dank ihrer schmalen, spitzen Zinken können Grabegabeln problemlos in nahezu jeden Untergrund eindringen

Die normale Grabegabel ist recht groß und verfügt über eine durchschnittlich eine Länge zwischen 80 und 120 Zentimeter. Ihr Einsatz eignet sich besonders dann, wenn es gilt, größere Flächen zu bearbeiten. Allerdings ist eine normale Grabegabel recht schwer und erwartet vom Benutzer einen relativ hohen Kraftaufwand. Auf Grund ihrer Größe wird die normale Grabegabel mit beiden Händen gefasst und es können schnell recht große Bodenflächen bearbeitet werden.

Natürlich lässt sich eine normale Grabegabel auch in kleinen Beeten einsetzen, doch eignet sich hier in der Regel eine Handgrabegabel deutlich besser. Sie ist aufgrund ihrer Größe und ihres weitaus geringeren Gewichts einfacher zu handhaben und erwartet bei weitem nicht einen solchen Kraftaufwand.

In der Regel ist eine solche Handgrabegabel zwischen 30 und 40 Zentimeter lang. Auf Grund ihrer geringen Größe erlaubt sie präzises Arbeiten auch in kleinen Beeten. Von der Bearbeitung großer Bodenflächen ist hier allerdings abzuraten, weil das einen viel zu großen zeitlichen Aufwand und eine höhere Körperbelastung bedeuten würde.

Klassische Grabegabel

  • geeignet für große Flächen
  • drei oder vier leicht gekrümmte Zinken
  • verschiedene Längen
  • zum Ausgraben von Pflanzen (z.B. Kartoffelernte) und Auflockern des Bodens
  • aus Edelstahl/Stahl mit Holz- oder Kunststoffgriff

Handgrabegabel

  • gut geeignet für Beete
  • meist drei flache, abgerundete Zinken
  • gelenkschonend
  • zum Unkrautjäten und Auflockern des Bodens

Kaufberatung Grabegabel – Diese Kriterien sind wichtig

Verschiedene Kriterien geben Aufschluss über die Grabegabel, dazu zählen vor allem

  • das Material
  • die Verarbeitung
  • die Anzahl der Zinken
  • die Länge
  • die Ergonomie und nicht zuletzt
  • der Griff

Hochwertiges Material gewährleistet eine langfristige Nutzung

Nur ein hochwertiges Material garantiert eine langfristige Nutzung, daher sind die meisten Grabegabeln mit einem Werkzeugkopf aus Stahl oder Edelstahl gefertigt. Diese Materialien sind äußerst robust und stabil und ermöglichen den problemlosen Einsatz auch in härteren Böden.

Edelstahl bietet darüber hinaus noch den Vorteil, dass er vor Korrosion geschützt ist. Somit ist er rostfrei und noch langlebiger als Stahl. Einige wenige Modelle sind mit Aluminium gefertigt, diese Grabegabel sollten sie jedoch vermeiden, da sie für eine langfristige Nutzung nicht geeignet sind.

Auch beim Stiel gibt es Unterschiede, hier hat man die Wahl zwischen Holz und Kunststoff. Eine Grabegabel mit Kunststoff-Stiel hat den Vorteil, dass sie ergonomisch geformt sein kann und günstiger ist. Aus Kunststoff befinden sich auch Teleskopstiele im Sortiment. Der Holzstiel ist etwas schwerer, dafür aber auch robuster.

Die Verarbeitung als Qualitätsmerkmal

Hier ist es entscheidend, dass der Übergang zwischen Endstück und Griff sorgfältig verarbeitet ist. Denn gerade hier wirkt viel Kraft und somit kann sich diese Stelle auch schnell als Sollbruchstelle erweisen. Leider ist das nicht ganz einfach zu ersehen. Hier kann man lediglich auf die Herstellerangaben vertrauen oder sich gegebenenfalls mit Kundenrezensionen auseinandersetzen.

Die Anzahl der Zinken

Grabegabeln sind mit drei oder vier Zinken ausgestattet. Normalerweise haben Handgrabegabeln drei Zinken. Hier sind die Zinken kürzer und insgesamt ist der Werkzeugkopf nicht sehr breit, daher reichen drei Zinken vollkommen aus.

Auch die Länge der Grabegabel spielt eine Rolle

Dies gilt allerdings hauptsächlich für die normale Grabegabel, denn bei Handgrabegabeln ist dies kein entscheidendes Kriterium.

Bei den großen Modellen ist das durchaus relevant, da die Grabegabel immer in Bezug auf die Körpergröße gewählt werden sollte. So sorgt man mit der passenden Länge für gelenk- und rückenschonendes Arbeiten.

Tipp: Für kleine Personen mit einer Körpergröße bis zu 1,65 m sind Grabegabeln mit einer Länge mit 100 bis 115 cm geeignet. Für große Personen ist eine Länge von 115 bis 120 cm empfehlenswert.

Ergonomie bietet den Vorteil einer besseren Kraftübertragung

Ergonomisch geformte Grabegabeln bieten eine bessere Kraftübertragung, was ein gelenkschonendes und müheloseres Arbeiten ermöglicht. Für Menschen mit Rücken- und Gelenkproblemen sind diese Produkte besonders empfehlenswert.

Den Griff gibt es zwei verschiedene Griff-Arten

Hier unterscheidet man zwischen dem D-Griff und dem T-Griff. Ersterer endet in einer halbrunden Form mit Querverbindung. Daher sieht der Griff beinahe aus wie ein D.

Der Standardgriff bei den Grabegabeln ist der T-Griff, hier endet der Griff mit einem quer zum Stiel angebrachten Endstück, dadurch sieht dieser Griff wie ein T aus. Beide Griffe helfen optimal bei der Kraftübertragung, daher entscheidet hier der persönliche Geschmack.