Die Grabegabel – das richtige Werkzeug zum Ausgraben und mehr

Eine Grabegabel nennt man auch Spatengabel, Gartengabel oder Grabeforke. Sie ist ein sehr nützliches Werkzeug zum Ausgraben von Pflanzen und Unkraut. Ihre hauptsächliche Verwendung findet die Grabegabel beim Umgraben und Lockern des Bodens. Sie besteht aus einem Stiel und einem gabelförmigen Endstück. Hier unterscheidet man zwischen einer normalen Grabegabel und einer Hand-Grabegabel. Daher verfügen die Stiele über unterschiedliche Längen.

Testsieger:

1. Fiskars Spatengabel

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Hochqualitative Grabegabel aus Stahl mit D-Griff

Ergonomische Form: Mit seiner Gesamtlänge von 122 cm und einem stabilen und praktischen Design, ist die Fiskars Spatengabel für harte, steinige Böden, eine haltbare und langlebige Grabegabel für den Heimgebrauch im Garten.
Die Gabel besitzt die optimale Höhe für Menschen mit einer Körpergröße zwischen 175 und 195 cm und dazu eine ergonomische Form für entspanntes und einfaches Arbeiten, das keine Schmerzen nach sich zieht. Die Zinken sind aus massivem Stahl und der Griff aus Kunststoff. So bleibt die Grabegabel bei einem angenehmen Gewicht und bietet effiziente Arbeit.

Kunden loben die hohe Haltbarkeit und Stabilität der Spatengabel. Die ergonomische Verarbeitung und der dazugehörige D-Griff sind für Käufer mit der passenden Körpergröße sehr angenehm, vor allem für die Rückenmuskulatur.
Eingesetzt wurde die Grabegabel von Kunden in diversen Gelegenheiten, bei unterschiedlich harten Böden. Hier hält das Produkt, was der Hersteller verspricht. Auch bei sehr hartem, steinigen Lehmboden kommt die Gabel bei vergleichsweise geringem Aufwand gut voran. Die Spatenstielform ist laut einigen Kundenaussagen jedoch gewöhnungsbedürftig. Das könnte für einige ungewöhnlich sein und negativ überraschen.

Vorteile:

  • ergonomische Form
    sehr robust
    massive Stahlzinken
    wetterbeständig

Nachteile:

  • Stielform gewöhnungsbedürftig

Die Grabegabel ist ein unverzichtbares Werkzeug im Garten

Das Endstück der Grabegabel wird meistens aus Stahl oder Edelstahl hergestellt und verfügt über mehrere Zinken. Dank ihrer schmalen, spitzen Zinken können Grabegabeln problemlos in nahezu jeden Untergrund eindringen

Die normale Grabegabel ist recht groß und verfügt über eine durchschnittlich eine Länge zwischen 80 und 120 Zentimeter. Ihr Einsatz eignet sich besonders dann, wenn es gilt, größere Flächen zu bearbeiten. Allerdings ist eine normale Grabegabel recht schwer und erwartet vom Benutzer einen relativ hohen Kraftaufwand. Auf Grund ihrer Größe wird die normale Grabegabel mit beiden Händen gefasst und es können schnell recht große Bodenflächen bearbeitet werden.

Natürlich lässt sich eine normale Grabegabel auch in kleinen Beeten einsetzen, doch eignet sich hier in der Regel eine Handgrabegabel deutlich besser. Sie ist aufgrund ihrer Größe und ihres weitaus geringeren Gewichts einfacher zu handhaben und erwartet bei weitem nicht einen solchen Kraftaufwand.

In der Regel ist eine solche Handgrabegabel zwischen 30 und 40 Zentimeter lang. Auf Grund ihrer geringen Größe erlaubt sie präzises Arbeiten auch in kleinen Beeten. Von der Bearbeitung großer Bodenflächen ist hier allerdings abzuraten, weil das einen viel zu großen zeitlichen Aufwand und eine höhere Körperbelastung bedeuten würde.

Die unterschiedlichen Typen der Grabegabel im Überblick

Klassische Grabegabel

  • geeignet für große Flächen
  • drei oder vier leicht gekrümmte Zinken
  • verschiedene Längen
  • zum Ausgraben von Pflanzen (z.B. Kartoffelernte) und Auflockern des Bodens
  • aus Edelstahl/Stahl mit Holz- oder Kunststoffgriff

Handgrabegabel

  • gut geeignet für Beete
  • meist drei flache, abgerundete Zinken
  • gelenkschonend
  • zum Unkraut jäten und Auflockern des Bodens

Kaufberatung Grabegabel – Diese Kriterien sind wichtig

Verschiedene Kriterien geben Aufschluss über die Grabegabel, dazu zählen vor allem

  • das Material
  • die Verarbeitung
  • die Anzahl der Zinken
  • die Länge
  • die Ergonomie und nicht zuletzt
  • der Griff

Hochwertiges Material gewährleistet eine langfristige Nutzung

Nur ein hochwertiges Material garantiert eine langfristige Nutzung, daher sind die meisten Endstücke aus Stahl oder Edelstahl gefertigt. Diese Materialien sind äußerst robust und stabil und ermöglichen den problemlosen Einsatz auch in härteren Böden.

Edelstahl bietet darüber hinaus noch den Vorteil, dass er vor Korrosion geschützt ist. Somit ist er rostfrei und noch langlebiger als Stahl.

Einige wenige Modelle sind mit Aluminium gefertigt, diese Grabegabel sollten sie jedoch vermeiden, da sie für eine langfristige Nutzung nicht geeignet sind, ledig ihr niedriger Preis kann überzeugen.

Auch beim Stiel gibt es Unterschiede, hier hat man die Wahl zwischen Holz und Kunststoff. Der Kunststoff hat den Vorteil, dass er ergonomisch geformt sein kann und günstiger ist. Aus Kunststoff befinden sich auch Teleskopstiele im Sortiment. Der Holzstiel ist etwas schwerer, dafür aber auch robuster.

Die Verarbeitung als Qualitätsmerkmal

Hier ist es entscheidend, dass der Übergang zwischen Endstück und Griff sorgfältig verarbeitet ist. Denn gerade hier wirkt viel Kraft und somit kann sich diese Stelle auch schnell als Sollbruchstelle erweisen. Leider ist das nicht ganz einfach zu ersehen. Hier kann man lediglich auf die Herstellerangaben vertrauen, oder sich gegebenenfalls mit Kundenrezensionen auseinandersetzen.

Die Anzahl der Zinken

Grabegabeln sind mit drei oder vier Zinken ausgestattet. Normalerweise haben Handgrabegabeln meisten drei Zinken. Hier sind die Zinken sowieso kürzer und insgesamt ist das Endstück nicht sehr breit, daher reichen drei Zinken vollkommen aus.

Auch die Länge der Grabegabel spielt eine Rolle

Dies gilt allerdings hauptsächlich für die normale Grabegabel, denn bei Handgrabegabeln ist dies kein entscheidendes Kriterium.

Bei den großen Modellen ist das durchaus relevant, da die Grabegabel immer in Bezug auf die Körpergröße gewählt werden sollte, so sorgt man mit der passenden Länge für gelenk- und rückenschonendes Arbeiten.

Tipp: Für kleine Menschen mit einer Körpergröße bis zu 1,65 m sind Grabegabeln mit einer Länge mit 100 bis 115 cm geeignet. Für große Menschen ist eine Länge von 115 bis 120 cm empfehlenswert.

Ergonomie bietet den Vorteil einer besseren Kraftübertragung

Ergonomisch geformte Grabegabeln bieten eine bessere Kraftübertragung, was ein gelenkschonendes und müheloseres Arbeiten ermöglicht. Für Menschen mit Rücken- und Gelenkproblemen sind diese Produkte besonders empfehlenswert.

Den Griff gibt es zwei verschiedene Griff-Arten

Hier unterscheidet man zwischen dem D-Griff und dem T-Griff. Ersterer endet in einer halbrunden Form mit Querverbindung. Daher sieht der Griff beinahe aus wie ein D.

Der Standardgriff bei den Grabegabeln ist der T-Griff, hier endet der Griff mit einem quer zum Stiel angebrachten Endstück, dadurch sieht dieser Griff wie ein T aus.

Beide Griffe helfen optimal bei der Kraftübertragung, daher entscheidet hier der persönliche Geschmack.

Platz 2 & 3:

2. GARDENA Terraline Spatengabel

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Die langlebige Grabegabel mit D-Griff aus gehärtetem Stahl

Komfort und Qualität: Wer eine hochwertige Grabegabel sucht, die auch mal länger als nur ein Jahr hält, sollte sich die GARDENA Terraline Spatengabel : Grabegabel zum Umgraben und Auflockern, aus gehärtetem Qualitätsstahl mit hochwertiger Beschichtung anschauen.
Ausgestattet mit einem angenehm zu packenden D-Griff mit Weichkunststoff-Komponente, weiß die Gabel die genutzte Kraft gut zu übertragen, so dass man nicht sonderlich viel Kraft bei der Arbeit aufwenden muss. Ob zum Umgraben, Ausheben oder Auflockern: Die Grabegabel von Gardena ist für alle diese Aufgaben einsetzbar.
Käufer der Grabegabel schätzen die Form und die komfortable Ausstattung sehr. Das Arbeiten mit der Spatengabel wird so zum Kinderspiel. Der Griff ist angenehm und auch bei höherem Kraftaufwand ist ein Krampf in der Hand selten. Bei der Arbeit ist zudem das Verletzungsrisiko durch die kleine Trittfläche stark reduziert. Praktisch nicht nur für Hobbygärtner.
Probleme machen manche Schweißnähte. Bei häufigem Gebrauch wirken sie leider wie Sollbruchstellen. Ein unangenehmer Makel in der Verarbeitung.

Vorteile:

  • vielseitig einsetzbar
    diverse Komfortfunktionen
    wetterbeständig
    robustes Material

Nachteile:

  • nicht die beste Schweißarbeit

3. Bulldog 5TFAM Ganzmetall-Grabegabel

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Die edle, schlichte Grabegabel aus lackiertem Stahl mit D-Griff aus Holz

Massiv und praktisch: Eine eher schlichte Variation einer Spatengabel ist die Bulldog 5TFAM Ganzmetall-Grabegabel . In ihrem schlichten Design und mit ihrem schön dunklem Waldgrün lackierten Stahl, passt sie förmlich in jeden Garten und auf jedes Feld.
Das Gewicht ist mit 2,5 kg recht ordentlich. Dies liegt am massiven, haltbaren Stahl und sorgt dafür, dass bei der Arbeit weniger Kraft notwendig ist. Die Zinken liegen recht weit auseinander, was das Umgraben oder auch das Heuschaufeln deutlich leichter macht, als mit vergleichbaren Gabeln. Der Griff ist aus schlichtem Holz und daher sehr rutschfest. Doch besser werden hier Handschuhe getragen, um sich keine Blasen zu holen.
Sie hält nach Aussagen der Kunden sehr lange, ist stabil und rostet auch bei sehr feuchtem Wetter nicht. Dies alles ist dem sehr hochwertigen, beschichteten Edelstahl geschuldet.
Selbst bei sehr hartem Boden biegt sie sich nicht durch, und selbst Steine hebt man mit ihr leicht aus dem Boden. Einige Kunden der Gabel sind aber unzufrieden mit der Länge der Gabel. Sie ist im Vergleich zu anderen Produkten ein wenig kurz, was schlecht für den Rücken sein kann.

Vorteile:

  • schöne Optik
    weite, flache Zinken
    massiver, hochwertiger Stahl

Nachteile:

  • recht kurz

Fazit

Eine Grabegabel erleichtert das Ausheben von Pflanzen, das Ernten von Kartoffeln und vieles mehr, sofern sie stabil gebaut ist und aus einem festen Material besteht.

Ein besonders gutes Beispiel der Grabegabel ist die wetterfeste Fiskars Spatengabel für harte, steinige Böden. Zwar ist die ergonomisch geformte Stielform gewöhnungsbedürftig, allerdings dankt es der Rücken vor allem dann, wenn man häufig mit der Grabegabel arbeitet. Was das Material und die Verarbeitung angeht, so gibt es bei der hochwertigen Gabel keine negativen Aspekte. Wer ein langlebiges und praktisches Produkt sucht, wird mit dieser Grabegabel glücklich.

Ebenfalls gut zu nutzen ist die GARDENA Terraline Spatengabel. Auch sie besteht aus festem und witterungsbeständigem Material und ist lang genug, um im Stehen bequem mit ihr arbeiten zu können. Allerdings gibt es Probleme bei der Verarbeitung, sodass die Schweißnähte bei wiederholtem Gebrauch an Sollbruchstellen erinnern. Dafür ist allerdings der Griff besonders komfortabel mit Weichkunststoff ausgestattet – erleichtert wird die Arbeit dadurch allemal.

Klassisch und mit einem Holzgriff mutet die Bulldog 5TFAM Ganzmetall-Grabegabel an. Das natürliche Material des Griffs ist von sich aus sehr rutschfest. Handschuhe sind dennoch nützlich, um Blasen vorzubeugen. Diese Grabegabel ist langlebig, aber auch sehr kurz. Wer allerdings keine Probleme mit seinem Rücken oder seinen Knien hat, kann diese Grabel zwischendurch gern und bedenkenlos einsetzen.

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