Meerschweinchen-Gehege – mehr als nur ein schlichter Auslauf

Aktualisiert am: 10.09.2021

Als Halter von Meerschweinchen beschäftigt man sich früher oder später zwangsläufig mit der Anschaffung eines Meerschweinchen-Geheges. Neben der passenden Größe ist das Material entscheidend.

Meerschweinchen-Gehege Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Freilaufgehege mit Holzgestell, witterungsbeständig dank ungiftiger Lasur, engmaschiges Hasengitter, zwei Klappöffnungen, Sicherheitsriegel, Maschengröße: 1,2 x 1,2 cm, Größe: 181 x 100 cm, Höhe: 48 cm

Ausgewogenes Auslaufgehege: Das Zooprinz Freilaufgehege

ist mit einer Größe von 181 Zentimetern Länge und einer Breite von 100 Zentimetern gut geeignet, um zwei bis drei verträglichen Meerschweinchen Platz zu bieten.
Es besitzt ein Gestell aus Holz und ist mit einem Hasengitter bestückt, um die Tiere einzuzäunen. Die Maschengröße beträgt 1,2 mal 1,2 Zentimeter und hindert die Tiere somit gut am Ausbüchsen. Mit einer Höhe von 48 Zentimetern besitzt das Gehege eine ausreichende Höhe, welches die Meerschweinchen selbst bei geöffneter Klappe nicht überwinden können.
Lackiert wurde das Freilaufgehege mit einer geeigneten Lasur, die sowohl umweltfreundlich als auch ungiftig für die Tiere ist. Gleichzeitig schützt sie das Gehege Wettereinflüssen, womit es durchaus witterungsbeständig wird. Die Kanthölzer sind stabil miteinander verschraubt, womit eine lange Haltbarkeit gewährleistet wird.
Um einen leichten Zugriff ins Innere des Geheges zu ermöglichen, sind zwei Klappöffnungen im integrierten Dach enthalten. Sie lassen genügend Freiraum zu, um den Auslauf zu reinigen und Zugang zu den Tieren zu ermöglichen. Besonders viel Sicherheit vermitteln hierbei die eingebrachten Sicherheitsriegel, die auf Wunsch auch mit einem Schloss versehen werden können.
Kunden berichten, dass sie das Zooprinz Freilaufgehege auch erweitert haben, indem sie die seitlich aufklappbare Tür nutzten. Sie besitzt eine Größe von 30 mal 40 Zentimetern und gibt somit dem Halter auch die Option, einen Stall daneben anzubringen, in den sich die Tiere jederzeit zurückziehen können.
Was den Aufbau angeht, berichten viele der Käufer, dass das Gehege keinerlei Schwierigkeiten verursachte. In ein paar Fällen mussten ein paar Schrauben nachgezogen werden, was mit einem Akkuschrauber jedoch schnell erledigt war. Was die Qualität angeht, bezeichnen die Kunden das Meerschweinchen-Gehege als durchaus hochwertig.
Neben Meerschweinchen hielten manche der Kunden auch andere Nager wie Kaninchen in dem Gehege. Somit ist es nicht nur für Meerschweinchen-Besitzer interessant.
Die Funktion der obenauf angebrachten Klappen begeisterte die meisten Nutzer, da eine einfache Reinigung und der Austausch von Zubehör möglich war. In ein paar Fällen wurde berichtet, dass die oberen Klappen nicht exakt auf das Gehege passen und hier nachgebessert werden musste. Generell würden sich viele der Käufer wieder für das Zooprinz Freilaufgehege entscheiden.

Vorteile:
  • gute Verarbeitung
  • umweltfreundlich und ungefährlich lasiert
  • zwei integrierte Klappen für leichteren Zugriff
  • erweiterbar mittels seitlicher Verbindungsklappe
Nachteile:
  • manchmal waren die Öffnungsklappen nicht passgenau
  • manche Nutzer mussten Schrauben nachziehen

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Freilaufgehege aus Holz, Metallgitter, zwei integrierte Dachklappen, erweiterbar dank Seitenklappe, imprägniert, verriegelbar, Größe: 181 x 90 cm, Höhe: 48,5 cm

Standard-Freilaufgehege: Mit dem Point-Zoo Kleintierstall

ist es möglich, zwei verträglichen Meerschweinchen einen guten Auslauf zu bieten. Das Auslaufgehege besitzt eine Länge von 181 Zentimetern und eine Breite von 90 Zentimetern. Mit seiner Höhe von 48,5 Zentimetern ist es außerdem ausreichend hoch.
Für einen leichteren Zugriff stehen zwei Dachklappen zur Verfügung, die sich auch verschließen lassen. Das Holzgestell wurde außerdem imprägniert und ist somit auch bei Regen gut geschützt. Ferner ist eine Seitenklappe in dem Point-Zoo Kleintierstall integriert, womit sich der Auslauf erweitern oder ein Stall seitlich anbringen lässt.
Kunden hielten den Aufbau für unproblematisch, in manchen Fällen war das Holz leicht verzogen, was sich jedoch relativ gut beim Aufbau kompensieren ließ. Neben Meerschweinchen hielt einer der Käufer in dem Auslauf stattdessen Wachteln und befand, dass er auch für sie die richtigen Voraussetzungen bietet.
Bemängelt wurden die Verschlüsse, die ausschließlich aus Holz gefertigt sind und somit nach Einwirkung von Regen und Sonne relativ schnell verrotten. Als Alternative haben manche der Käufer diese zu Beginn durch Sicherheitsriegel aus Metall ersetzt. Die meisten Käufer fanden den Point-Zoo Kleintierstall sicher für die Tiere und gaben ihm daher eine gute Bewertung.

Vorteile:
  • integrierte Dachklappen
  • leichter Aufbau
  • imprägniertes Vollholz
  • erweiterbar dank Seitenklappe
Nachteile:
  • Holz verzog sich in mehreren Fällen
  • Verriegelungen verrotteten leider relativ schnell

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Freilaufgehege aus Kiefernholz, Größe: 174 x 109 cm, Höhe: 48 cm, lasiert, zwei integrierte Dachklappen, erweiterbar durch Seitenklappe, Metallgitter pulverbeschichtet, separate abnehmbare Türen

Stabiles Freigehege: Das Trixie 62282 natura Freilaufgehege

besitzt die richtigen Voraussetzungen, um zwei bis drei verträglichen Meerschweinchen Auslauf zu bieten. Der Hersteller beschreibt, dass es außerdem ebenfalls für die Unterbringung von Kaninchen verwendbar ist. Es besitzt eine Länge von 174 Zentimetern, ist 109 Zentimeter breit und 48 Zentimeter hoch.
Ein leichter Zugriff auf die Tiere und für eine einfachere Reinigung ist dank der zwei integrierten Dachklappen gewährleistet. Das angebrachte Metallgitter ist pulverbeschichtet und somit nicht anfällig für Rost. Zusätzlich besitzt der Auslauf eine seitliche Klappe, mittels dem entweder ein weiterer Auslauf angestellt werden kann oder ein geeigneter Stall.
Mehrere Nutzer beschreiben, dass das Trixie 62282 natura Freilaufgehege im Langzeittest sehr gut hält und selbst bei Regen ohne Mühe draußen stehen kann, ohne kurzfristig zu verrotten. Der Aufbau fiel für die meisten unkompliziert aus. Die mitgelieferte Anleitung war hierbei sehr hilfreich.
Angemerkt wurde von manchen Nutzern, dass das Gitter besser zusätzlich beim Zusammenbau gesichert werden sollte, um das Trixie 62282 natura Freilaufgehege noch sicherer für die Tiere zu gestalten.

Vorteile:
  • leichter Zusammenbau
  • erweiterbar dank Seitenklappe
  • integrierte Dachklappen
  • pulverbeschichtetes Gitter
Nachteile:
  • Gitter sollte beim Aufbau zusätzlich gesichert werden

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Meerschweinchen-Gehege kaufen – für den Auslauf im Garten

Meerschweinchen sind aktiver als man vielleicht glaubt. Genau deshalb benötigen sie neben einem sicheren Schlafplatz jede Menge Auslauf. Um in der Gruppe sicher untergebracht zu werden, ist der Kauf eines entsprechenden Geheges erforderlich.

Meerschweinchen-Gehege sind in unterschiedlichen Ausführungen auf dem Markt erhältlich. Sie unterscheiden sich nicht nur in Bezug auf das Material, sondern auch in puncto Ausstattung. Ferner sollte die Größe der Anzahl der Tiere angepasst sein.

Für die Tiere stellt das Gehege einen sicheren Rückzugsort dar, an dem sie ohne Gefahr leben können. Um dies jedoch zu gewährleisten, müssen auch beim Aufbau gewisse Dinge beachtet werden.

Zuletzt ist es auch empfehlenswert zu wissen, ob die Meerschweinchen ganzjährig im Gehege gehalten werden können und wie es am besten fachgerecht gereinigt werden sollte.

Warum die Anschaffung sinnvoll ist

Meerschweinchen sind sehr gesellige Tiere, weswegen eine Gruppenhaltung unerlässlich ist. Doch jedes Meerschweinchen benötigt entsprechend viel Platz, um seinen Artgenossen auch einmal aus dem Weg gehen zu können und trotzdem genügend Auslauf zu bekommen.

Ein Meerschweinchen-Gehege bietet genau dieses Voraussetzungen und kann sowohl in der Wohnung als auch im Garten aufgestellt werden. Meerschweinchen-Gehege sind Teil der Standard-Ausstattung und somit ihre Anschaffung immer sinnvoll.

Welche Arten von Meerschweinchen-Gehegen gibt es?

Der Markt bietet unterschiedliche Arten von Meerschweinchen-Gehegen. Jedes davon hat seine Vor- und Nachteile, die man kennen sollte. Hier folgt daher eine Übersicht:

  • Außengehege mit Stall: Der große Vorteil dieser Gehege besteht darin, dass man die Meerschweinchen ganzjährig in ihnen belassen kann. Sie besitzen abends nämlich einfach die Möglichkeit, sich in den integrierten Stall zurückzuziehen und sind somit auch bei schlechtem Wetter geschützt. Beim Kauf dieser Modelle ist zwingend darauf zu achten, dass sowohl der Stall als auch der angrenzende Auslauf groß genug sind.
  • Außengehege ohne Stall: Viele nutzen diese Ausläufe nur im Sommer, wenn sie ihren Meerschweinchen eine Abwechslung zur Innenhaltung anbieten möchten. Sie grenzen ein bestimmtes Gebiet auf dem Rasen für die Meerschweinchen ein und bieten genügend Auslauf. Diese Gehege lassen sich allerdings auch mit einem stationär aufgestellten Stall verbinden, in den sich die Meerschweinchen dann bei Bedarf zurückziehen können.
  • Voliere: Sie hat den eindeutigen Vorteil, dass man sie problemlos betreten kann, um zum Beispiel das Innere zu reinigen. Sie sind nicht immer unbedingt als Meerschweinchen-Gehege deklariert, sondern als Vogel- oder Katzenvoliere erhältlich. Eine Voliere besitzt außerdem den Vorteil, dass sich in ihrem Inneren ohne Probleme ein zusätzlicher Stall aufstellen lässt.
  • Mobile Klappgehege aus Metall: Diese Meerschweinchen-Gehege bestehen in der Regel lediglich aus Metallgittern, die sich platzsparend zusammenklappen lassen können und somit temporär nutzbar sind. Sie werden von Meerschweinchen-Besitzern häufig genutzt, wenn die Tiere beispielsweise ein paar Tage im Garten verbringen sollen.

Für welche Art von Meerschweinchen-Gehege man sich entscheidet, hängt hauptsächlich vom Einsatzort ab. Innengehege besitzen in der Regel kein Dach, während dieses für den Einsatz im Garten unerlässlich ist.

Ebenso spielt die Jahreszeit eine Rolle, in welcher das Gehege verwendet wird. Denn im Winter ist ein anliegender Stall unerlässlich, während man im Sommer und bei einer tageweisen Außenhaltung durchaus auf ihn verzichten könnte.

Wie groß muss ein Meerschweinchen-Gehege sein?

Generell heißt es: Je größer das Gehege ausfällt, desto besser. Zu groß kann es also eigentlich niemals sein. Doch es gibt eine Faustregel, die bei der Ermittlung der Mindestgröße behilflich sein kann.

Die Faustregel lautet für gewöhnlich, dass bei zwei bis drei Meerschweinchen das Gehege in jedem Fall eine Mindestgröße von zwei Quadratmetern besitzen sollte. Sitzen mehr Tiere in dem Gehege, ist für jedes zusätzliche Tier etwa ein halber Quadratmeter hinzuzurechnen.

Leider lässt sich diese Faustregel nur bei naturnahen Gruppen anwenden, die wirklich einen harmonischen Umgang pflegen. Kommen mehrere intakte Böckchen zusammen und die Gruppe wird um mehrere Weibchen ergänzt, kann es bei solch einer Größe öfter zu Reibereien kommen.

Daher ist die bessere Empfehlung, dass pro Tier mindestens zwei Quadratmeter eingeplant werden sollten. Eine Gruppe von vier Tieren benötigt also insgesamt acht Quadratmeter. Nur so ist gewährleistet, dass sich die Tiere bei Streitigkeiten wirklich aus dem Weg gehen können.

Worauf beim Kauf noch geachtet werden sollte

Neben der Größe gibt es noch ein paar wichtige Aspekte, die man beim Kauf eines Meerschweinchen-Geheges ebenfalls in Augenschein nehmen sollte. Hierzu gehört in jedem Fall:

  • Material: Sowohl für den Innen- als auch Außenbereich sind Meerschweinchen-Gehege in unterschiedlichen Materialien erhältlich. Die meisten Gehege bestehen aus einem Holzrahmen, der mit einem Drahtgitter oder Maschendraht bestückt ist. Das Holz ist so gearbeitet, dass es auch bei widrigem Wetter längere Zeit hält. Alternativen bestehen aus Metall, die besonders wetterfest und einfach zu reinigen sind. Daneben gibt es Alternativen aus Nylon, die besonders geeignet sind, wenn das Gehege mobil bleiben soll.
  • Dach: Wie bereits angedeutet, sind Meerschweinchen nicht besonders ausbruchsfreudig. Bei der Aufstellung im Garten ist das Vorhandensein eines Dachs jedoch unerlässlich. Denn dieses schützt nicht den Halter vor einem Ausbruch der Meerschweinchen, sondern die Meerschweinchen vor anderen Tieren, die sie möglicherweise als Beute ansehen.
  • Höhe: Bei der Haltung einer normalen Gruppe, in der die Tiere kastriert sind, ist eine Höhe von 30 bis 40 Zentimetern völlig ausreichend. Eine Ausnahme besteht, wenn nicht kastrierte Tiere getrennt voneinander gehalten werden. In diesem Fall könnte es bei einer zu geringen Höhe des Geheges dazu kommen, dass die Böcke über den Rand ihres Geheges springen, um zu den Weibchen zu gelangen. Daher sollte in solch einem Fall immer eine Mindesthöhe von 50 Zentimetern eingehalten werden.
  • Strukturierung: Um den Meerschweinchen ein artgerechtes Leben zu ermöglichen, sollten die vorhandenen Quadratmeter relativ weitläufig angelegt sein. Das heißt, das Gehege sollte möglichst nicht rund oder achteckig sein. Ideal ist es, wenn die Länge des Geheges größer ausfällt als seine Breite. Bei einer Länge von 180 Zentimetern ist zum Beispiel eine Breite von 100 Zentimetern ideal.
  • Zugriffsmöglichkeiten: Hin und wieder ist es notwendig, Zugriff zum Inneren des Geheges zu erlangen. Sei es, um ein Tier herauszuholen oder um sein Inneres zu reinigen. Für diese Zwecke sollten entsprechende Zugriffsmöglichkeiten vorhanden sein. So lässt sich bei vielen Außengehegen das Dach teilweise öffnen und wieder verschließen.
  • Verbindungsoptionen: Dieses Element kann sehr sinnvoll sein, wenn eine dauerhafte Unterbringung im Garten gewünscht ist. Denn dann lässt sich am Gehege direkt ein Zugang zum Stall herstellen. In den meisten Fällen lässt sich hierzu eine der Außenwände zur Seite hin öffnen, bei anderen steht ein Auslass zur Verfügung, an dem beispielsweise ein Verbindungsrohr zum Stall angebracht werden kann.

Was ist beim Aufbau zu bedenken?

Damit sich die Meerschweinchen im Gehege wohlfühlen und sicher sind, gibt es ein paar Dinge zu beachten, die man beim Aufbau einkalkulieren sollte. Wichtig ist:

  • Ruheplätze und Abdeckung: Besonders wenn die Meerschweinchen im Freien untergebracht werden, ist es wichtig, dass sie beides geboten bekommen. Neben dem Dach sollte immer auch ein schattiger Bereich im Gehege vorhanden sein. So können sich die Tiere unter ihm versammeln, wenn es zum Beispiel regnet, oder zu sonnig ist. Idealerweise befindet sich die Hälfte des Geheges immer an einem schattigen Platz.
  • Sicherheit von außen: Für Marder stellen Meerschweinchen im Gehege die perfekte Beute dar. Es hat sich daher bewährt, am unteren Rand des Geheges Gehwegplatten auszulegen, die eine gewisse Breite aufweisen. Somit können sich die Räuber nicht durch den Boden graben und zu den Meerschweinchen gelangen.
  • Angemessener Standort: Der Standort des Geheges sollte immer gewisse Voraussetzungen mitbringen, sowohl in Innenräumen als auch draußen an der frischen Luft. So ist es immer notwendig, dass er ruhig gelegen ist, frei von Zugluft und dass keine außergewöhnlich hohe Luftfeuchtigkeit entsteht. Das Gehege sollte niemals direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein, was besonders im Sommer während der Mittagszeit gegeben ist. Trotzdem sollte der Standort hell gelegen sein und schattige Plätze bieten.
  • Ungiftige Gewächse: Befinden sich verschiedene Gewächse in dem Gehege, ist unbedingt darauf zu achten, dass sie ungefährlich für die Tiere sind. Löwenzahn, Gras und andere Wildkräuter sind bei den Tieren hingegen kein Problem und sogar eine sehr willkommene Abwechslung auf dem Speiseplan.
  • Bodengrund: Meerschweinchen benötigen besonders bei der Innenhaltung einen anderen Boden, um sich wohlzufühlen und um den Untergrund einigermaßen sauber zu halten. Hanfeinstreu oder derartige Alternativen sind ideal. Wichtig ist vor allem seine Saugfähigkeit. Im Garten hingegen kommen die Tiere sehr gut mit dem Gras des Rasens zurecht.

Selbstverständlich gehören auch Dinge wie das richtige Zubehör und geeignete Fress- und Trinkstationen mit zur Ausstattung des Geheges und dessen Vorbereitung. Für all diese Dinge sollte das Gehege die richtigen Voraussetzungen mitbringen.

Wie wird ein Meerschweinchen-Gehege korrekt gereinigt und gepflegt?

Es sollte selbstverständlich sein, dass das Innere des Meerschweinchen-Geheges regelmäßig gereinigt werden muss. Eine vollständige Reinigung ist einmal die Woche nötig. Dazu kommt die tägliche Reinigung der Futter- und Wassernäpfe und die Entfernung, sowie Erneuerung der mit Urin verschmutzten Einstreu.

Das Gehege selbst sollte mindestens einmal pro Jahr gründlich gereinigt werden, besser noch zweimal. Hierzu verbringt man die Tiere zunächst in einen geschützten Käfig oder belässt sie im Stall. Das Gehege wird hingegen entfernt und mit dem Wasserschlauch abgespritzt oder mit warmem Wasser abgewaschen.

Bei der Reinigung kommen für die Tiere ungefährliche Reinigungsmittel zum Einsatz. Sie lassen sich mit einem Schwamm auftragen und hinterher werden sie einfach wieder gut abgespült. Bevor das Gehege von den Tieren wieder betreten wird, sollte es vollständig getrocknet sein.

Besteht das Gehege aus Holz, sind unbedingt regelmäßig die Verbindungen zu überprüfen und die Qualität des Holzes. Da Holz mit der Zeit natürlich verrottet, unterliegt es immer gewissen Schwächen. Daher ist das Gehege unbedingt auszutauschen, wenn das verarbeitete Holz Schäden aufweist, die sich nicht mehr reparieren lassen.

Kommt ein Meerschweinchen-Gehege für die dauerhafte Haltung infrage?

Im Grunde lässt sich diese Frage folgendermaßen beantworten: Ja, es ist möglich, das ganze Jahr über Meerschweinchen in einem Gehege zu halten. Hierfür müssen jedoch zwingend die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sein. Mit dazu gehört nicht nur die richtige Größe und das Vorhandensein eines Stalls, sondern auch der richtige Standort und eine passende Ausstattung.

Je nach Jahreszeit gelten besondere Bedingungen, denn auf den Wassernäpfen sammelt sich im Winter zum Beispiel Eis an, das stets entfernt werden muss. Als Alternative bietet der Markt spezielle Näpfe für die kalte Jahreszeit an. Diese sind zum Beispiel mit einem Heizmechanismus und einem bissfesten Kabel ausgestattet und halten das Wasser frei von Eis.

Außerdem müssen die Meerschweinchen selbst an die schwankenden Außentemperaturen gewöhnt werden, um ihre Gesundheit nicht zu gefährden. Korrekt gehaltene Meerschweinchen entwickeln nämlich zu gegebener Zeit ein Winterfell und sind somit dazu in der Lage, auch niedrigere auszuhalten.

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