Pikierstab - ganz einfach Setzlinge, Blumenzwiebeln und Samen ausbringen

Aktualisiert am: 15.06.2022

Kurz & Knapp

  • Pikierstäbe gibt es aus unterschiedlichen Materialien wie Holz, Metall oder Kunststoff.

  • Zum eigentlichen Pikieren von Jungpflanzen eignen sich kleinere Modelle mit einer schmalen Spitze und einem Maximalumfang von zwei bis drei Zentimeter besonders gut.

  • Für gröbere Arbeiten, zum Setzen großer Pflanzen und dem Bearbeiten von Kübeln oder Hochbeeten sind große und breite Varianten ab fünf Zentimeter Umfang ideal.

Update vom 21.04.2022

Wir haben die Informationen in diesem Beitrag aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.

Pikierstäbe Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Pikierstab aus Holz mit Metallspitze, Länge: 30,5 cm, Durchmesser (maximal): 3,3 cm, Holzgriff, konische Spitze aus Stahl, mit Skala zum Anzeigen der Lochtiefe

Skala zeigt Tiefe des Loches an: Der Gardtech Pikierstab für die Hand

hat einen T-Griff aus Holz, der laut Kundenberichten sehr gut in der Hand liegt. Vielen Käufern gefällt gut, dass die Spitze aus stabilem Stahl gefertigt ist.
Das hat allerdings auch Nachteile, da Stahlpitze und Holzgriff miteinander verbunden werden müssen. Hier liegt laut Kundenrezensionen die Schwachstelle des Gardtech Pikierstabes, denn die zur Verbindung dienen nur zwei Nägel, die sich bei der Verwendung mit der Zeit lösen können.
Dadurch hatten einige Nutzer Probleme mit einem Lockerwerden des Griffes. Mehrere Käufer geben dazu den Tipp, den Griff bei Bedarf mit kleinen Schrauben neu zu fixieren.
Sehr gut kommt bei den Käufern an, dass die Metallspitze über eine Skalierung verfügt. Dadurch lassen sich Samen oder Setzlinge besonders gut verpflanzen, bei denen eine bestimmte Setztiefe eingehalten werden soll.

Vorteile:
  • T-Griff aus Holz liegt gut in der Hand
  • Skala zeigt Lochtiefe an
  • stabile Stahlspitze
Nachteile:
  • Griff kann sich manchmal ablösen

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Pikierstab aus glasfaserverstärktem Kunststoff, Länge: 26 cm, Messskala bis 15 cm Pflanztiefe

Robust, wetterfest und leicht zu reinigen: Dadurch, dass der Fiskars Pflanzstock Solid

aus glasfaserverstärktem Kunststoff besteht, ergeben sich laut Kundenrezensionen viele Vorteile: Der Pikierstab ist leicht zu reinigen und absolut wetterfest.
Zudem ist der Fiskars Pflanzstock Solid besonders stabil, robust und bruchfest, verfärbt sich durch Erde nicht und die Skala lässt sich jederzeit sehr gut ablesen. Allerdings fängt die Skala erst bei 5 cm an, was einen Nutzer störte, der eine niedrigere Lochtiefe benötigt hätte.
Generell gefällt vielen Käufern, dass der Fiskars Pflanzstock Solid sehr leicht ist und sich sehr gut handhaben lässt. Der L-förmige Griff lässt sich gut greifen und ermöglicht es auch, bei hartem Boden einen kräftigen Druck nach unten auszuüben.

Vorteile:
  • robuster, leicht zu reinigender Kunststoff
  • stabil und bruchfest
  • mit Skala
  • L-Griff ermöglicht gute Handhabung
  • sehr leicht (82 g)
Nachteile:
  • Skala fängt erst bei 5 cm an

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Pikierstab aus Holz, Länge: 25,9 cm, Durchmesser: 2,9 cm (am oberen Ende der Skala), mit Skala zum Anzeigen der Lochtiefe

Langlebig und haltbar: Der Esschert Design Pflanzholz Blumenzwiebelsetzer

ist ein hochwertiger Pikierstab aus Holz. Käufern gefällt gut, dass er besonders robust, langlebig und haltbar ist.
Eine Skala zeigt an, wie tief das gebohrte Loch ist, sodass die Setztiefe für Blumenzwiebeln, Steckzwiebeln, Knoblauch, Kartoffeln und vieles mehr perfekt eingehalten werden kann.
Gut gefällt den Käufern auch, dass sich sowohl kleine als auch (durch etwas hin und her drehen) große Pflanzlöcher sehr schnell erzeugen lassen.
Allerdings störte es einige Käufer, dass die Skala nur noch schwer sichtbar ist, wenn der Pikierstab gerade verwendet wird und durch feuchte Erde dunkel verfärbt ist. Die Skala sei nämlich nur in hellerem Braun aufgedruckt.
Den Griff am Esschert Design Pflanzholz Blumenzwiebelsetzer finden manche Käufer etwas ungünstig, da sich dadurch wenig Kraft ausüben lässt. Wer also sehr harten Boden hat oder sehr viele oder besonders tiefe Löcher stechen möchte, sollte eventuell über ein Modell mit T-Griff nachdenken.
Gut gefällt vielen Käufern, dass der Esschert Design Pflanzholz Blumenzwiebelsetzer aus reinem Naturholz besteht. Man sollte jedoch daran denken, dass unbehandeltes Holz langlebiger ist, wenn es vorab geölt wird, beispielsweise mit Leinöl-Firnis, lautet der Tipp eines Nutzers.

Vorteile:
  • besteht nur aus unbehandeltem Naturholz
  • ansprechendes Aussehen
  • robust und langlebig
Nachteile:
  • Skala bei erdigem Pikierstab nicht mehr ablesbar
  • Griff nicht ideal, um viel Kraft auszuüben

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Einen Pikierstab kaufen – praktisches Hilfsmittel zum Ein- und Umpflanzen

Mit einem Pikierstab lässt sich der teilweise heikle Moment des Ein- oder Umpflanzens vereinfachen und gerade für Jungpflanzen sicherer gestalten. 

Ein klassischer Pikierstab ist kegelförmig. Das heißt, er verfügt über eine schmale Spitze und läuft nach oben hin breiter zu. Dank dieser Form eignet er sich gut, um mit der Spitze kleine Löcher in die Erde zu drücken, sodass ein Samenkorn hineinpasst. 

Dabei kann die Tiefe des Lochs je nach Bedarf variiert werden. Dies ist wichtig, denn je nach Pflanze benötigt ein Samenkorn eine andere Pflanztiefe, um optimal keimen zu können. Einige Modelle verfügen über eine entsprechende Skala, sodass sich die Tiefe des Pflanzlochs millimetergenau bestimmen lässt.

Wird das Pflanzholz, wie der Pikierstab auch bezeichnet wird, bis zum breitesten Punkt in die Erde geführt und der Stab gedreht, erhält man ein Loch, das breit genug ist, um auch eine Zwiebel oder Pflanze hineinsetzen zu können. Handelt es sich um größere Zwiebeln oder ausgewachsene Pflanzen, ist ein Pikierstab mit breiterem Umfang erforderlich.

Am bekanntesten ist die Verwendung des Pikierstabs zum Umpflanzen von aus Saatgut vorgezogenen Jungpflanzen. Haben die Jungpflanzen nach der Keimung eine gewisse Größe erreicht, benötigen Sie für ein optimales Wachstum ausreichend Platz und genügend Abstand zu anderen Pflanzen. 

Der Pikierstab lässt sich dafür verwenden, die kleinen Pflanzen aus der Erde zu holen und um sie an ihren neuen Standort in den Boden zu bringen. Bei vorsichtigem Vorgehen lassen sich die Wurzeln der Jungpflanze dank der schmalen Spitze leichter aus der Erde lösen als per Hand. Anschließend lässt sich mit dem Stab ein neues, entsprechend tiefes Pflanzloch in die Erden drücken, in das die Jungpflanze hineingesetzt wird.

Nicht alle Pflanzen wollen pikiert werden

Die meisten Pflanzen lassen sich problemlos pikieren. Viele Sorten brauchen es sogar, um optimal wachsen zu können. 

Dabei handelt es sich nicht nur um eine Frage des Platzes, den die einzelnen Pflanzen benötigen, sondern auch der Tiefe. Junge Kohlpflanzen beispielsweise möchten tiefer in die Erde gesetzt werden, als sie als Keimling wachsen, da sie sich auf diese Weise besser entwickeln. 

Es gibt aber auch Pflanzen, die nicht pikiert werden müssen. Kürbisgewächse beispielsweise, zu denen auch die Gurke oder die Zucchini gehört, wachsen vielfach besser und schneller, wenn sie in dem Behälter verbleiben, in den sie auch gesät wurden. 

Die wichtigsten Merkmale eines guten Pikierstabs

Pikierstäbe gibt es in unterschiedlicher Form, Größe und Umfang. Je nach Verwendungszweck sind unterschiedliche Merkmale wichtig.

Umfang

Der Umfang des Pikierstabs stellt das für die Nutzung wohl relevanteste Merkmal dar. Je dicker er ist, desto größer werden die Löcher, die man mit ihm gestalten kann. Soll beispielsweise ein Blumenkasten oder ein Hochbeet mit relativ großen Pflanzen bestückt werden, eignet sich ein Modell mit einem sehr großen Umfang am besten.

Für das Pikieren oder Setzen kleinerer Pflanzen und auch für Saatgutlöcher braucht es einen schmalen und möglichst filigranen Stab. Einerseits reichen für diesen Zweck Pflanzlöcher von vergleichsweise geringem Umfang aus, andererseits sollte die Spitze schmal sein, um die zarten Wurzeln der kleinen Pflanzen nicht zu beschädigen, wenn man sie aus der Erde holt.

Form 

Die ideale Form des Pikierstabs richtet sich ebenfalls danach, was genau gepflanzt werden soll. Je größer die Pflanzen oder die Zwiebeln sind, desto umfangreicher müssen auch die Löcher sein. Selbst wenn die Erde locker ist, benötigt ein solches Loch einen höheren Kraftaufwand. Modelle mit einem Griff erlauben es, auf komfortable Weise Druck aufzuwenden und sind daher für tiefere Pflanzlöcher gut geeignet. Für kleinere Löcher hingegen eignen sich auch Varianten ohne einen speziellen Griff, denn der Kraftaufwand ist regelmäßig geringer. 

Darüber hinaus ist es wichtig, dass der Pikierstab gut in der Hand liegt. Er sollte auch bei längeren Arbeiten keine Schwielen oder andere Unannehmlichkeiten bereiten. Aus diesem Gesichtspunkt ist die Beschaffenheit des Griffes eine Geschmacksfrage.

Größe 

Die Größe des Pikierstabs an sich sagt noch nichts über den Umfang des Lochs aus, für das er geeignet ist. Zwar sind längere Modelle meistens auch etwas dicker. Es gibt aber auch schmale Varianten, die sehr lang sind. Der Vorteil liegt hier in einer komfortableren Handhabung, da weniger nah am Boden gearbeitet werden muss.

Relevant ist die Länge darüber hinaus für die Tiefe des Lochs. Denn mit einem längeren Stab lässt sich tiefer in den Boden eindringen.

Material

Pikierstäbe gibt es in verschiedensten Materialien. Gängig sind vor allem Holz, Metall und Kunststoff oder eine entsprechende Kombination. Während Holz den Vorteil der Natürlichkeit mit sich bringt, gut in der Hand liegt und die Temperatur der Haut annimmt, kann Kunststoff nicht rosten und ist sehr langlebig. Metall kann bei längerem Kontakt zur Feuchtigkeit zwar rosten, ist dafür aber besonders leicht sauber zu halten und eignet sich für präzises Arbeiten. 

Kriterien für die Auswahl eines Pikierstabs

Um den für die eigene Verwendung geeigneten Pikierstab zu finden, lohnt es sich, nach Einsatzgebiet und Komfort auszuwählen.

  • Für größere Flächen wie Pflanzkübel oder Hochbeete, in die ausgewachsene Pflanzen oder dicke Zwiebeln gesetzt werden sollen, eignen sich größere Varianten mit einem breiten Umfang.
  • Für Saatlöcher passen Modelle mit kleineren Ausmaßen, einer filigranen Spitze und einer Skala, um eine optimale Saattiefe sicherzustellen.
  • Zum eigentlichen Pikieren von Jungpflanzen sind kleinere Pikierstäbe mit einer besonders schmalen Spitze und einem mittleren Umfang ideal.
  • Um den Rücken zu schonen und eine komfortable Handhabung zu gewährleisten, kann ein speziell geformter oder besonders langer Griff von Vorteil sein.

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