Unabhängige Wasserversorgung durch eigenes Hauswasserwerk

Aktualisiert am: 03.03.2026

In vielen Orten fallen hohe Gebühren für die Wasserversorgung an. Sowohl für den Bezug als auch für die Entsorgung müssen die Nutzer zumeist hohe monatliche Kosten entrichten. Besonders teuer wird es, wenn auch der Garten bewässert werden muss. Für die Bewässerung von Obst und Gemüse kommen einige Kubikmeter zusammen. Deutlich günstiger wird es, wenn Sie einen Brunnen bohren lassen und ein Hauswasserwerk besorgen.

So funktioniert ein Hauswasserwerk

Ein Hauswasserwerk besteht aus einer selbst ansaugenden Wasserpumpe, die auf einem Druckbehälter montiert ist. Sie pumpt Wasser aus einem Brunnen, einem Graben oder einem Regenauffangbehälter und speichert es unter einem einstellbaren Druck in dem Kessel. An dem Wasserkessel kann ein Schlauch mit einer Spritzdüse oder einem Gartensprenger angeschlossen werden. Sobald Wasser entnommen wird, schaltet sich die Pumpe ein. Sie saugt neues Wasser aus der jeweiligen Qualle und verdichtet es in dem Druckkessel. Größere Ausführungen eignen sich auch dazu, um an die Wasserversorgung in Gebäuden angeschlossen zu werden. Diese dienen in dem Fall zur Erhöhung des Wasserdrucks. In mehrstöckigen Gebäuden kann manchmal der Druck in den oberen Stockwerken etwas schwach sein. Dieses Problem lässt sich durch den Einbau eines Hauswasserwerks einfach beheben.

Worauf kommt es bei einem Hauswasserwerk an?

Es stehen zahlreiche unterschiedliche Modelle zur Wahl. Deshalb fällt es dem einen oder anderem Interessenten oftmals etwas schwer, sich für ein Hauswasserwerk zu entscheiden, das sich für seine Zwecke am besten eignet. Die größten Unterschiede treten im Bereich der Leistungsfähigkeit auf. Dabei sind zwei wesentliche Werte interessant. Zum einen ist es die Förderleistung. Diese liegt je nach Modell zwischen etwa 3.000 und 7.500 Liter pro Stunde. Je mehr Verbraucher an dem Hauswasserwerk angeschlossen werden sollen, desto größer sollte die Förderleistung sein. Zum anderen geht es um den maximalen Druck, den die Pumpe erzeugt. Dieser liegt zumeist in Bereichen zwischen ungefähr 3,5 und 7,5 bar. Dieser Wert ist wichtig, weil sich daran die maximale Förderhöhe errechnen lässt. Pro bar kann das Wasser etwa zehn Meter in die Höhe gepumpt werden. Das bedeutet, wenn ein Hauswasserwerk eine Leistung von 3,5 bar erzielt, könnte das Wasser in einer Höhe von zehn Metern immer noch mit einem Druck von 2,5 bar aus dem Wasserhahn fließen.

Für wen lohnt sich ein Hauswasserwerk?

Viele Interessenten benötigen ein Hauswasserwerk zur Bewässerung des Gartens. Damit lassen sich hohe Kosten für den Bezug von Wasser sowie Abwassergebühren sparen. Einige nutzen ein solches Gerät aber auch zur Wasserversorgung in einem Gartenhaus. Es gibt verschiedene Situationen, in denen ein Hauswasserwerk eine große Hilfe bietet.