Japansäge - Präzision hat einen Namen

Aktualisiert am: 20.07.2021

Bei der Japansäge handelt es sich um eine Zugsäge, die – mit der richtigen Technik verwendet – sehr feine Schnitte ohne großen Kraftaufwand ermöglicht. Vor allem bei der Baumpflege ist sie deswegen ein nützliches Werkzeug. Wichtig ist ein ergonomischer, stabiler Griff, damit Sie die Japansäge präzise führen können.

Japansägen Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Japansäge, 3-fach geschärft, klappbar, Blatt 240 mm – 500/30/44 mm, Maße 32 x 10 x 3,2 cm, Gewicht 0,33 kg

Klappsäge mit Schnellschnitt Sägeblatt: Die Tajima GKG240 Klappsäge G-Saw

überzeugt mit einem leistungsfähigen Schnellschnitt-Sägeblatt. Die Kunden bestätigen beim Baumschnitt sehr saubere Ergebnisse. Auch bei längeren Arbeiten konnten die Kunden entspannt arbeiten, ohne Ermüdungserscheinungen zu verspüren.
Der Griff der Tajima GKG240 Klappsäge G-Saw erlaubt eine saubere Schnittführung und ein sicheres Handling. Kunden weisen darauf hin, dass das Sägeblatt vor Rost geschützt werden sollte und trocken aufzubewahren ist. Weiterhin ist das regelmäßige Einölen ratsam.
Der Klappmechanismus der Tajima GKG240 Klappsäge G-Saw funktioniert laut Kundenmeinung sehr gut und hält zuverlässig. Ein selbständiges Aufklappen, wie bei Konkurrenzprodukten bemängelt, wird bei diesem Modell durch eine Sicherung vermieden.
Kunden bestätigen, dass sie kaum Druck ausüben müssen und die Säge ihre Arbeit beinahe von allein verrichtet. Dies funktioniert an trockenem Treibholz wie auch am frischen Holz. Bemängelt wird die fehlende stufenweise Sicherheitsarretierung, welche bei weniger geübten Hobbygärtnern zu Verletzungen führen kann.

Vorteile:
  • Schnellschnitt-Sägeblatt
  • 3-fach geschärfte Zähne
  • einfaches Handling
  • Sichere Klappfunktion
Nachteile:
  • stufenweise Sicherheitsarretierung fehlt

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Japansäge mit Trapez-Verzahnung, klappbar, 180 mm, 182 g Gewicht, zusammengeklappt 220 x 65 x 30 mm Maße

Holzsäge aus Carbonstahl: Die AGT Japansäge

ermöglicht den präzisen Holzschnitt ohne großen Kraftaufwand. Kunden bestätigen das einfache und komfortable Arbeiten beim Baumschnitt. Auch Bretter für den Bau von Gartenhäusern oder Terrassen lassen sich mit diesem Modell einfach sägen.
Die Säge liegt laut Kundenmeinung gut in der Hand. Der Griff verströmt nach dem Auspacken einen unangenehmen Geruch, welcher aber nach wenigen Tagen verfliegt.
Kunden bemerken, dass die aufgeklappte Säge kein Spiel besitzt und sich das Sägeblatt beim Schnitt von frischen Ästen häufig verkantet. Bei trockenem Holz sind die Schnittergebnisse laut Kundenmeinungen überzeugender.
Gelobt wird die Sicherung, welche das Arbeiten mit der AGT Japansäge auch ungeübten Hobbygärtnern erleichtert. Kunden empfehlen dieses Modell für den gelegentlichen Gebrauch und den Schnitt von bevorzugt dünnen Ästen. Für die regelmäßige Nutzung erscheint die AGT Japansäge einigen Kunden zu schlecht verarbeitet.

Vorteile:
  • gut für den Holzschnitt geeignet
  • aus Carbonstahl
  • mit Sicherung
  • klappbar
Nachteile:
  • qualitativ nur für den gelegentlichen Gebrauch

Japansäge kaufen – sauberes Arbeiten bei Ast- und Baumschnitt garantiert

Das Arbeiten mit der Japansäge bringt einige Besonderheiten mit sich. Doch das Umdenken lohnt. Herkömmliche Handsägen können bei Gartenarbeiten nicht mit einer derartigen Schärfe und Präzision überzeugen.

Das feine Sägeblatt zählt zu den Markenzeichen dieser Japanischen Handsäge. Während für den Ast- und Baumschnitt im Garten normalerweise dickere Sägeblätter notwendig sind, kommt die Japanische Baumsäge mit einem dünnen Sägeblatt aus. Bearbeitet werden können alle Holzarten. Wie tief dabei geschnitten werden kann, hängt vom Sägetyp ab.

Wie wird eine Japansäge benutzt?

Die Nutzung der Japansäge ist nicht mit einem herkömmlichen Fuchsschwanz oder anderen in Haus und Garten geläufigen Sägetypen vergleichbar. Während die gewöhnliche Säge bei der Arbeit hin und her bewegt wird, setzt die Japansäge den Schnitt erst beim Zurückziehen.

Das Sägeblatt erscheint besonders dünn und lässt sich problemlos verbiegen. Laien sollten die Schnittführung zunächst üben und dabei nicht zu viel Druck anwenden, sonst kann das Sägeblatt leicht biegen oder reißen. Die richtige Sägetechnik ist unerlässlich, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen und sicher mit dem Werkzeug umzugehen.

Was lässt sich mit einer Japansäge bearbeiten?

Optisch täuscht die kleine und feine Säge darüber hinweg, dass sie sich für die Bearbeitung beinahe jeden Holzes eignet und auch in weichen Kunststoff saubere Schnitte setzt. Für die Metallbearbeitung sind Japansägen nicht geeignet.

Das harte Material würde die dünnen Sägeblätter beschädigen. Abhängig vom Sägetyp sind die Sägeblätter nur 0,3 bis 0,6 Millimeter breit.

Welche Arten von Japansägen gibt es?

Geht es um die verschiedenen Arten von Japansägen, fallen einige fremdartige Bezeichnungen ins Auge. Eine kurze Erklärung der einzelnen Begriffe bringt schnell Licht ins Dunkel und lässt bereits eine Vorentscheidung zu, welche Japanische Handsäge sich für den Einsatz im Garten am besten eignet.

  • Ryoba Japansäge: Diese Säge lässt sich für alle Holzarten verwenden. Damit können tiefe Schnitte gesetzt werden. Die Zugsäge ist beidseitig verzahnt, besitzt keinen Rücken und ein etwas dickeres Sägeblatt. Die Trapezverzahnung eignet sich für schräge und quere Schnitte.
  • Kataba Japansäge: Für den Baumschnitt eignet sich diese Japanische Zugsäge, denn es sind große und tiefe Schnitte möglich. Der Käufer hat die Wahl aus verschiedenen Stärken und Verzahnungen. Die Sägen besitzen ein dünnes Blatt und keinen Rücken. Die Kataba Japansäge ist einseitig verzahnt.
  • Dozuki-Japansäge: Wer sich mit Japansägen vertraut machen möchte, findet hier ein ideales Einsteiger-Modell. Es handelt sich um eine Japansäge mit Rücken und dünnem Blatt. Der Rücken verleiht der Säge eine gewisse Stabilität, begrenzt allerdings auch die Schnitttiefe. Im Garten ist der Einsatz dieser Modelle eher begrenzt.

Welche Varianten an Japansägen sind noch geläufig?

Neben den eben beschriebenen Varianten erfreut sich auch die klappbare Japansäge großer Beliebtheit. Im Hinblick auf die Sägeeigenschaften müssen keine Abstriche gemacht werden. Die platzsparende Version kann bequem in der Arbeitshose verstaut werden und ist bei den verschiedensten Gartenarbeiten schnell einsatzbereit.

Sehr kleine Japanische Feinsägen werden häufig von Modellbauern verwendet und dort eingesetzt, wo präzise Schnitte nötig sind. Für den Baumschnitt im Garten sollte eine möglichst große Japansäge verwendet werden. Damit bleibt der Hobbygärtner flexibel.

So können auch dickere Äste ohne großen Kraftaufwand bearbeitet werden. Allerdings sind diese Geräte weniger für Laien geeignet. Der Umgang mit diesem Gartengerät setzt eine gewisse Erfahrung in der Führung von Zugsägen voraus.

Japansägen im Set sind besonders praktisch

Wer seine Japansäge vielseitig verwenden möchte, wird vom Kauf im Set profitieren. Dies erspart den Einzelkauf und ist letztlich günstiger als die Anschaffung einzelner Sägen. Einige Hersteller bieten alle drei genannten Säge-Arten in einem praktischen Set an. Damit haben Hobbygärtner immer die passende Zugsäge zur Hand.

Der Kauf im Set lohnt sich nur, wenn häufiger Gebrauch von der Japansäge gemacht wird und sich unterschiedliche Schnittarbeiten damit ausführen lassen. Die Qualität ist ein wichtiges Kaufkriterium, denn bei Japansäge-Sets sind die diesbezüglichen Unterschiede besonders groß.

Worauf sollte beim Kauf von Japansägen geachtet werden?

Um die passende Japansäge für die Gartenarbeit anzuschaffen, gilt es, auf einige Faktoren besonderen Wert zu legen. Letztlich soll die Säge zu den Arbeiten, die es zu erledigen gibt passen und den Hobbygärtner auch in Handhabung und Bedienung nicht überfordern.

Einsatzbereich

Die wichtigste Frage ist: Wofür soll die Japansäge eingesetzt werden? Entsprechend des Einsatzgebietes können die verschiedenen Japansäge Typen ausgewählt werden.

Mögliche Optionen dabei wären:

  • Kataba Japansäge: große und tiefe Schnitte beim Baumschnitt, Baumfällung etc.
  • Dozuki Japansäge: feine Schnitte, dünne Äste
  • Ryoba Japansäge: Längsschnitte, Querschnitte, Schrägschnitte, für jedes Holz

Spezielle Sägen, wie die Kobiki Holzsäge kommen ebenfalls in Betracht. Besonders bei der Baumpflege werden diese Japansägen eingesetzt. Beim Bau von Gartenmöbeln oder Zäunen können die Kugihiki Holz-Nagelsägen zum Einsatz kommen, um beispielsweise Dübel bündig abtrennen zu können.

Griff

Der Griff einer Japansäge ist für das Handling entscheidend. Die scharfen Sägeblätter erfordern einen sicheren Zugriff. Besonders große Griffe können aber auch nachteilig sein und die Arbeit mit der Säge behindern.

Gewicht

Für längere Sägearbeiten wie etwa beim Baumschnitt ist das Gewicht der Japansäge von Bedeutung. Da die Sägen meist nur aus Griff und Sägeblatt bestehen, bringen sie in der Regel nicht viel Gewicht mit. Es gibt Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen. Meist wiegen Japansägen jedoch nicht mehr als 250 Gramm.

Verzahnung

Die Verzahnung der Japansäge ist im Hinblick auf das Einsatzgebiet ebenfalls relevant. Dabei kommen verschiedene Verzahnungen in Betracht:

  • Dreiecksverzahnung: Diese Verzahnung erinnert optisch an ein V. Die einzelnen Zähne sind dabei ineinander verschränkt. Die Verzahnung eignet sich gut für Längsschnitte. Es lassen sich damit jedoch lediglich weniger präzise Schnitte setzen.
  • Trapezverzahnung: Die Zähne sind hierbei wechselseitig angeschliffen. Die drei Schneidfasern verlaufen separat und es entsteht dadurch eine Trapezform. Es kann eine sehr genaue Schnittqualität erzielt werden. Diagonal- wie Querschnitte sind möglich.
  • Universalverzahnung: Diese Verzahnung kombiniert Dreiecks- und Trapezverzahnung und damit können Quer-, Längs- und Diagonalschnitte gesetzt werden.

Alternativprodukte

Alternativ zur Japansäge können verschiedene andere Sägen für diverse Schnittarbeiten im Garten eingesetzt werden.

  • Astsäge: Die Astsägen bieten sich für Baumschnitte an. Es können Äste gekürzt oder auch kleinere Bäume und Sträucher gefällt werden. Für dickere Äste müssen Bügelsägen verwendet werden. Diese besitzen ein ähnlich dünnes Sägeblatt wie die Japansäge. Durch den Bügel wird die Stabilität gesichert und das Handling verbessert. Bei der Astsäge sind auch Modelle erhältlich, die ähnlich wie die Japansäge auf Zug arbeiten.
  • Gartensäge: Die Gartensäge ist mehr oder weniger ein Oberbegriff für alle Sägen, die man im Gartenbereich verwendet. Darunter können manuelle wie auch elektrische Sägen fallen. Meist werden unterschiedliche Modelle angeschafft, welche sich für den Baumschnitt, das Kürzen von Büschen oder die Beseitigung von lästigem Unkraut eignen.

Derzeit nicht verfügbar

Nicht mehr verfügbar seit: 27.05.2021

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Japansäge mit grober Verzahnung, klappbar, Maße 76,2 x 6,9 x 2 cm

Leistungsfähige Japansäge für frisches Holz: Die Silky BigBoy 360

wird als vielseitige Klappsäge gelobt. Die Kunden schätzen die BigBoy als Werkzeug für verschiedene Schnittarbeiten im Garten und der Baumpflege.
Die Käufer loben die saubere Schnittführung, die nicht nur optisch überzeugt, sondern auch die Pflanzen schont, da glatte Schnitte die Wunden am Holz schneller verheilen lassen und Pilze und Bakterien dadurch dem Holz weniger schaden können.
Mit der Silky BigBoy 360 lässt sich laut Kundenaussage ohne großen Kraftaufwand auch über einen längeren Zeitraum entspannt arbeiten. Ein Kunde nennt ein konkretes Beispiel: Das Durchsägen einer kleinen Weide mit einem Umfang von 40 Zentimetern hatte mit einer normalen Klappsäge etwa zehn Minuten Zeit in Anspruch genommen und wurde zum schweißtreibenden Kraftakt. Daraufhin hat der Kunde die Silky BigBoy 360 bestellt und für den restlichen Stamm weniger als 20 Sekunden gebraucht.
Das Sägeblatt beschreiben die Kunden als groß und scharf. Für den flexiblen Einsatz im Garten spricht, dass sich die Silky BigBoy 360 auf ein handliches Maß zusammenklappen und bequem in der Arbeitshose verstauen lässt.
In zusammengeklapptem Zustand geht allerdings die Arretierung des Sägeblattes verloren. Damit ist laut Kundenmeinung keine umfassende Sicherheit gewährleistet und das Sägeblatt kann sich in der Hosentasche öffnen. Ein Kunde hat sich geholfen und über die zusammengeklappte Säge einen Socken gestülpt.
Die Kunden bestätigen, dass sich mit dieser Japansäge frisches wie auch trockenes Holz ohne Probleme bearbeiten lässt. Das dünne Sägeblatt erschwert laut Kundenmeinung häufig das Arbeiten und zeugt von geringer Stabilität.
Wer mit dieser Säge arbeitet, sollte laut Kundenaussage bereits Erfahrung im Umgang mit Zugsägen mitbringen. Das Sägeblatt kann sich bei unsachgemäßem Gebrauch einhaken oder verkanten.
Ein Mountainbiker berichtet, dass er mit der Silky BigBoy nur etwa fünf Minuten gebraucht hat, um einen im Wege liegenden Baumstamm von 20 Zentimeter Durchmesser zu beseitigen.
Die meisten Kunden bestätigen dieser Japansäge ihre Präzision und Leistungsfähigkeit. Bei den verschiedensten Arbeiten in Haus und Garten versagt diese Japansäge nicht und die Kunden sind erstaunt, wie wenig Kraft notwendig ist, um selbst dickere Baumstämme mühelos zu zerteilen.

Vorteile:
  • scharf
  • gut zu handhaben
  • präzise Schnitte ohne Kraftanstrengung
  • praktische Klappfunkton
Nachteile:
  • Sicherheit beim Zusammenklappen herabgesetzt