Die 5 Besten Astsägen (2018) im Test!

Bäume einfach beschneiden: Die besten Astsägen

Leichte Astsägen sind Allrounder, die man zum Baumschnitt, aber auch für andere Holzsägearbeiten verwenden kann. Beim Kauf sollte man einige Dinge beachten, denn die Unterschiede sind nicht nur beim Preis groß. Wichtig sind natürlich Sicherheitsaspekte und die Minimierung der Verletzungsgefahr. Doch auch auf die Zahnung der Säge und die Länge des Sägeblattes sollte man achten und das passende Modell für seine individuellen Anforderungen auswählen.

Testsieger:

1. Klappsäge Silky Pocketboy

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Klappsäge, 2 Sägeblattlängen (130 und 170 mm) und 4 Zahnungen (extrafein, fein, mittel, grob) auswählbar

Profi-Qualität: Die handliche Klappsäge Silky Pocketboy wird selbst von Profis geschätzt, denn sie ist sehr hochwertig verarbeitet. Ein ergonomischer Griff und das sehr scharfe und lange haltbare Sägeblatt machen das Sägen von Ästen einfach. Die grobe und mittlere Zahnung eignet sich gut für lebende Bäume, die feineren Zahnungen sind ideal für trockenes Holz und Totholz. Es sind zwei Längen auswählbar. Eine Hülle wird mitgeliefert. Wird die Säge nicht genutzt, kann sie zusammengeklappt werden, so besteht keine Verletzungsgefahr bei Transport und Lagerung. Die spezielle Zahnung sorgt für einen sehr glatten Schnitt, was den Befall der Schnittstelle mit Pilzen und Bakterien verhindert.

Vorteile:

  • Produkt in 2 Längen und 4 Zahnungen erhältlich
  • Rostfreies Sägeblatt (hartchrombeschichtet)
  • Sehr saubere Schnitte
  • Ergonomischer Griff
  • Kunststoffbox zur Aufbewahrung im Lieferumfang enthalten

Kauf einer Astsäge: Das sollte man beachten

Während früher oft klassische Baumsägen mit Holzgriff verwendet wurden, gibt es heute eine Vielzahl moderner Astsägen. Feststehende Sägeblätter oder klappbare Sägen mit unterschiedlicher Länge und Zahnung bieten für jeden das richtige Gerät, können die Auswahl aber auch kompliziert erscheinen lassen.

Vor dem Kauf sollte man genau überlegen, wie dick die zu durchtrennenden Äste sind und ob nur lebendes Holz oder auch Totholz gesägt werden muss. Manchmal lohnt es sich, zwei Astsägen anzuschaffen, die sich ergänzen. Ist eine größere Anzahl Bäume zu bearbeiten, dann ist vielleicht der Kauf einer motorbetriebenen statt einer manuellen Astsäge sinnvoll.

Die wichtigsten Eigenschaften von Astsägen

Je nach Einsatzgebiet eignen sich unterschiedliche Astsägen, die sich in Länge, Zahnung und Ausführung unterscheiden können.

Länge der Säge

Astsägen haben Sägeblätter, die zwischen 10 und 40 cm lang sein können. Standard sind Längen um die 25 bis 30 cm. Lange Sägeblätter muss man nur wenige Male durchziehen, um dickere Äste zu sägen. Kürzere Sägeblätter sind dafür flexibler einsetzbar. Sie sind zum Beispiel ideal bei dicht stehenden Ästen oder wenn man Büsche an der Basis auslichten möchte. Dort würde man mit langen Sägen schnell hängenbleiben. Fast alle Sägeblätter von Astsägen sind mehr oder weniger stark gebogen. So hat man einen optimalen Halt beim Sägen von runden Ästen.

Zahnung der Säge

Die Zahnung kann fein, mittel oder grob sein. Als Grundregel gilt: Je dicker der Ast, desto grober kann die Zahnung sein. Frisches, lebendes Holz sägt man mit relativ grober Zahnung. Andererseits sind feine Zahnungen ebenfalls in vielen Fällen nützlich. Sie sorgen für glattere Schnittflächen, was das Eindringen von Bakterien und Pilzen verhindert. Sehr hartes Holz und Totholz lässt sich besser mit feiner Zahnung sägen. Auch für exakte Schnitte, zum Beispiel an Holzplatten, eignet sich eine feine Zahnung besser.

Handgriff und Teleskopstiel

Der Handgriff sollte ergonomisch geformt und gut zu greifen sein, auch bei längeren Arbeiten. Bei höheren Bäumen muss man mit normalen Sägen mit einer Leiter arbeiten. Das ist aufwändiger und zudem manchmal auch nicht ganz ungefährlich. Hier kann ein Teleskopstiel helfen. Ein ganz exaktes Arbeiten ist damit allerdings nicht möglich und man kann weniger Kraft zum Sägen einsetzen. Dadurch ist es manchmal nötig, an einigen Stellen doch mit Hilfe einer Leiter nachzuarbeiten. Doch in der Regel lässt sich mit einer Teleskopsäge ein Großteil des Baumes vom sicheren Boden aus schneiden.

Räumhaken, Rindenanritzer, Asthaken

Arbeitet man mit Teleskopstiel, hilft ein Asthaken dabei, die abgesägten Äste herunterzuziehen, und kann außerdem die Säge im Schnitt halten. Räumhaken befinden sich an der Spitze des Sägeblattes. Mit ihnen kann man Sägespäne aus dem Schnitt entfernen, aber auch störende Äste und Zweig zur Seite schieben. Rindenanritzer sorgen dafür, dass die Rinde beim Sägevorgang nicht einreißt.

Sicherheit und Verletzungsgefahr

Einer der wichtigsten Punkte beim Umgang mit einer Astsäge ist die Sicherheit. Absoluten Vorrang sollte immer die Minimierung von Verletzungsrisiken haben. Neben einem verantwortungsvollen Umgang mit der Säge kann man bereits beim Kauf auf einige Dinge achten.

Feststehendes Blatt oder aufklappbar

Astsägen gibt es mit feststehendem Blatt oder als Klappsägen. Die Klappsäge hat den Vorteil, dass das Sägeblatt beim Transport und bei der Lagerung sicher im Griff verschwindet. So ist die Verletzungsgefahr niedriger.

Schutzhülle, Köcher oder Etui

Schutzhüllen sorgen zum einen für den Schutz der Säge vor Beschädigungen und Feuchtigkeit. Vor allem aber sind sie ein Schutz vor Verletzungen. Bei Sägen mit feststehendem Sägeblatt haben sich Köcher bewährt, die man am Gürtel befestigt. So ist die Säge jederzeit griffbereit, aber sicher verstaut.

Signalfarbe

Farbe ist Geschmackssache. Bei Sägen kann es aber hilfreich sein, wenn der Griff Signalfarbe hat. Dadurch sieht man die Astsäge leichter, was verhindert, dass man auf offen liegende Sägen treten kann. Doch es erleichtert auch die Suche, wenn man die Astsäge im höheren Gras liegen lässt.


Produkt-Bewertungen (Platz 2 – 5)

Angebot
2. Fiskars Handsäge mit feststehendem Blatt SW84

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Handsäge mit feststehendem Blatt, Sägeblattlänge: 33 cm, grobe Zahnung

Ideal für den Baumschnitt: Um lebende Baumäste bis zu einem Durchmesser von 12 Zentimetern schnell und einfach abzusägen ist die Fiskars Handsäge mit feststehendem Blatt SW84 ideal geeignet. Die eher grobe Zahnung sorgt dafür, dass auch dickere Äste sich ohne großen Kraftaufwand schnell durchtrennen lassen. Die Säge eignet sich aber nicht für Totholz (hier sollte man auf eine feinere Zahnung zurückgreifen). Ein Köcher mit Gürtelschlaufe ist im Lieferumfang enthalten, was für Sägen mit feststehendem Blatt aus Sicherheitsgründen ein großer Pluspunkt ist. Leider berichten einige Käufer, dass die Gürtelschlaufe nicht sehr langlebig ist. Einen Abzug gab es dafür im Test nicht, da die Astsäge selbst qualitativ absolut empfehlenswert ist.

Vorteile:

  • Grobe Zugzahnung, schneller Schnitt von lebendem Holz bis 12 cm Durchmesser
  • Rostfreies, gehärtetes Sägeblatt
  • Ergonomischer Griff
  • Köcher mit Gürtelschlaufe im Lieferumfang enthalten

Nachteile:

  • Gürtelköcher nicht langlebig

3. WOLF-Garten multi-star® Profi-Astsäge RE-PM

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Handsäge mit feststehendem Blatt, Sägeblattlänge: 38 cm, mittlere Zahnung

Arbeiten bis in 5 Metern Höhe: Die WOLF-Garten multi-star® Profi-Astsäge RE-PM gibt es in mehreren Ausführungen. Die Version RE-PM ist die Profi-Astsäge, die einige Extras bietet. Ein Rindenanritzer und Asthaken, ein Handgriff (ZM 02) und ein Teleskopstiel sind mit dabei. Durch die Griffverlängerung sind Äste bis in 5 Meter Höhe erreichbar. Das gebogene und extrem scharfe Sägeblatt sorgt dafür, dass Äste bis 10 Zentimeter Durchmesser in kürzester Zeit durchgesägt werden können. Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, vor allem da der Teleskopstiel bereits mit im Angebot enthalten ist.

Vorteile:

  • 10 Jahre Garantie vom deutschen Hersteller
  • Rindenanritzer und Asthaken
  • Teleskopstiel im Lieferumfang enthalten
  • Sehr glatte Schnittfläche

Nachteile:

  • Keine Schutzhülle im Lieferumfang enthalten

4. Tajima Klappsäge G-Saw

Bewertung: 4,5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Klappsäge, vier Sägeblattlängen (21, 14, 27 und 30 cm) auswählbar, mittlere Zahnung

Preis-Leistungs-Sieger: Ein echter Allrounder ist die Tajima Klappsäge G-Saw . Das Sägeblatt ist in vier verschiedenen Längen zwischen 21 und 30 Zentimeter erhältlich. Durch die mittlere Zahnung eignet sich die Säge gut für dünnere und auch etwas dickere Äste bis etwa 10 Zentimeter Durchmesser. Die Zähne bleiben lange scharf. Durch das Zusammenklappen kann die Säge sicher aufbewahrt werden. Eine Schutzhülle oder Box ist im Lieferumfang nicht enthalten. Einige Käufer bemängeln, dass das Sägeblatt sehr dünn und biegsam ist. Man muss besonders darauf achten, nur auf Zug zu sägen. Für den Preis ist diese Astsäge aber auf jeden Fall eine klare Kaufempfehlung wert.

Vorteile:

  • Vier Sägeblattlängen auswählbar
  • Sauberes Schnittbild
  • Mittlere Zahnung für lebende, nicht zu dicke Baumäste
  • Sägeblatt bleibt lange scharf
  • Ergonomischer Griff

Nachteile:

  • Relativ dünnes und elastisches Sägeblatt
  • Keine Hülle im Lieferumfang enthalten

Angebot
5. Fiskars Xtract™ Handsäge Grobzahnung SW75

Bewertung: 3,5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Handsäge mit feststehendem Blatt, Sägeblattlänge 25 cm, grobe Zahnung

Baumsäge mit Schwachpunkten: Die Fiskars Xtract™ Handsäge Grobzahnung SW75 schneidet mühelos lebende Baumäste bis 12 Zentimeter Durchmesser. Sie ist 55 Zentimeter lang, davon entfallen 25 Zentimeter auf das Sägeblatt. Ein Gürtelclip und ein Fingerschutz sind inklusive. Das gleiche Modell ist auch in Feinzahnung erhältlich und kann dann für Holzplatten oder -leisten verwendet werden. Abzug im Test gab es dafür, dass mehrere Käufer sich über die mangelnde Stabilität der Klinge beschweren. Das Sägeblatt verbog sich und brach in einigen Fällen sogar direkt hinter dem Handgriff ab, was bei qualitativ hochwertigen Astsägen eigentlich ein No-Go sein sollte.

Vorteile:

  • Gürtelclip und Fingerschutz inklusive
  • Sehr gute Sägeleistung bei frischen Ästen bis 12 cm Durchmesser
  • Ergonomischer Griff

Nachteile:

  • Sägeblatt dünn und nicht stabil

Fazit

Bei den Astsägen sind auch im niedrigeren bis mittleren Preissegment viele Modelle auf dem Markt, die absolut empfehlenswert sind und Profi-Qualität haben.

Ein Beispiel dafür ist der Testsieger, die Klappsäge Silky Pocketboy. Sie ist handlich, zusammenklappbar und sehr hochwertig verarbeitet. Das Sägeblatt ist in den Längen 13 und 17 Zentimeter erhältlich. Das ist nicht allzu lang, sodass die Astsäge sich vor allem für das Arbeiten an frischen, lebenden Ästen bis 10 cm Durchmesser und ideal auch zum Auslichten von Büschen eignet. Dafür ist auch das Sägeblatt mit mittlerer Zahnung passend. Bei Bedarf sind auch feinere und grobere Zahnungen auswählbar, sodass hier jeder die richtige Astsäge findet.

Wer es etwas größer mag und häufig dickere Äste sägen muss, der kann auf die zweitplatzierte Handsäge von Fiskars mit feststehendem Blatt SW84 zurückgreifen. Ein 33 cm langes Sägeblatt und grobe Zahnung sind laut Hersteller für bis zu 12 cm dicke Äste geeignet. Laut Kundenberichten schafft die Säge aber auch deutlich mehr.

Wer auf den Preis achten möchte oder eine Astsäge nur selten benötigt, für den eignet sich der Preis-Leistungs-Sieger, die Klappsäge G-Saw von Tajima. Der günstigere Preis geht hier nicht auf Lasten der Qualität. Es ist jedoch keine Schutzhülle im Lieferumfang enthalten.

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Letzte Aktualisierung am 8.12.2018 um 19:30 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API