Sandstrahlpistole kaufen – handliches Gerät, um hartnäckigen Schmutz zuverlässig zu entfernen
Sammelt sich auf einem Gartenwerkzeug fester Schmutz oder Rost, beeinträchtigen die Rückstände die Funktionalität der Geräte. Auf metallischen Oberflächen stellen das durch Korrosion entstehende Produkt und Reste von Farben ein Ärgernis dar.
Um sie mit der Hand zu entfernen, braucht es Zeit und Körperkraft. Eine effektive Alternative besteht im Einsatz einer Sandstrahlpistole. Diese stellt das handliche Äquivalent zu einem Sandstrahler dar.
Wofür braucht man eine Sandstrahlpistole?
Bei einer Sandstrahlpistole handelt es sich um ein handliches Werkzeug, das auf Oberfläche Verunreinigungen schnell und zuverlässig entfernt. Sie kommt zum Einsatz, um den Balkon, die Terrasse oder die Hauswand zu reinigen. Des Weiteren findet sie beim Heimwerken Verwendung.
Von Metallteilen entfernt sie Rost oder Farbrückstände. Das Funktionsprinzip gleicht einem Sandstrahler. Im Gegensatz zu diesem geht die Sandstrahlpistole mit einem geringeren Gewicht und einer einfacheren Handhabung einher.
Wie funktioniert eine Sandstrahlpistole?
Eine Sandstrahlpistole gehört zu den Sandstrahlgeräten, die mit Druckluft ein Strahlmittel oder Strahlgut auf eine Oberfläche schleudern. Bei diesem Vorgang entfernt sie Grate, Farben oder Rost von verschiedenen Materialien.
Heimwerker bearbeiten mit dem Gerät Metalle wie Aluminium oder Stahl, Holz oder Kunststoff. Ebenfalls eignen sich die Werkzeuge, um Glas von hartnäckigem Schmutz zu befreien.
Ein klassisches Sandstrahlgerät verfügt über einen Behälter für das Strahlgut, einen Anschlussstutzen und einen Schlauch mit Strahlpistole. Die Sandstrahlpistole besteht aus weniger Bestandteilen.
Neben der Pistole mit verschiedenen Düsen existiert der Ansaugschlauch. Abhängig vom Modell besitzen die Geräte einen Druckluftschlauch für den Kompressor. Ein weiteres wichtiges Element stellt der Saugbecher dar.
Im Gegensatz zu einem großen Sandstrahler trumpft die Sandstrahlpistole mit ihrem handlichen Design und dem geringen Gewicht auf. Ein Nachteil besteht in der eingeschränkten Leistung.
Um große Flächen zu bearbeiten, brauchen Anwender viel Geduld. Aus dem Grund kommt die Pistole vorrangig für kleinere Bereiche zum Einsatz.
Welcher Sand eignet sich zum Sandstrahlen?
Für den Prozess verwenden die Gartenbesitzer keinen normalen Sand. Quarzhaltige Sande verursachen aufgrund kleinster Staubpartikel, die in die Lunge gelangen, ein gesundheitliches Risiko.
Aus dem Grund sind sie in Deutschland zum Sandstrahlen verboten. Eine Alternative stellt Granatsand dar.
Des Weiteren bieten sich weitere Strahlungsmittel wie Kunststoffe, Keramikperlen oder Naturstoffe an. Letztere bestehen in Walnussschalen oder Maisgranulat. Die Strahlungsmittel weisen unterschiedliche Körnungen auf.
Für eine effektive Reinigung empfiehlt sich bei Glasperlen-Körner eine Körnung zwischen 100 und 200 Mikrometer. Bei einem kleinen Kompressor eignen sie sich aufgrund ihrer geringen Größe. Gleichzeitig beugen sie Schäden am Material vor.
Aufgrund des Strahlungsmittels und des Luftdrucks kommt es bei der Düse der Sandstrahlpistole schnell zu ersten Verschleißerscheinungen. Viele Hersteller liefern zu dem Gerät aus dem Grund eine Ersatzdüse.
Welche Arten unterscheiden sich bei Sandstrahlpistolen?
Entscheiden sich Gartenbesitzer für den Kauf einer Sandstrahlpistole, wählen sie zwischen zwei Kategorien. Als klein und handlich erweist sich die Pistole mit Saugbecher. Ihre Druckluft erhält sie von einem über einen Druckluftschlauch verbundenen Kompressor.
Aufgrund des Saugbechers entfällt der Sandstrahlschlauch. Das Strahlungsmittel befindet sich in dem Behälter. In diesen passt bei vielen Modellen eine geringe Menge des Strahlguts.
Daher braucht das Sandstrahlen mit dem Gerät seine Zeit. Für große Flächen eignet es sich nicht. Hier kommt die Sandstrahlpistole mit Schlauch zum Einsatz. Durch den Ansaugschlauch eignet sie sich für den Dauereinsatz.
Das Werkzeug ermöglicht das schnelle und effektive Sandstrahlen auf mittelgroßen und großen Arealen. Zu beachten ist, dass von der Sandstrahlpistole zwei Schläuche abgehen. Daher erfordert die Arbeit mit dem Gerät Übung.
Sandstrahlpistolen mit Schlauch verbinden die Nutzer problemlos mit leistungsstarken Kompressoren, die bis zu acht bar Druckluft erzeugen.
Eine Sonderform stellt die Mini-Sandstrahlpistole dar. Im Gegensatz zu den klassischen Modellen, die mit einem 1/4‘‘-Standardanschluss einhergehen, verfügt sie über einen 3/8‘‘-Anschluss. Vorrangig kommt sie in der Kunst oder beim Modellbau zum Einsatz.
Welche Rolle spielt der Kompressor zum Sandstrahlen?
Zu den wichtigsten Elementen beim Sandstrahlen gehört der Kompressor. Er erzeugt die benötigte Druckluft, die das Strahlgut aufnimmt und versprüht. Welches Modell zum Einsatz kommt, hängt von dem gewählten Sandstrahlgerät ab.
Sandstrahlpistolen benötigen weniger Luftdruck als klassische Sandstrahler. Aus dem Grund empfiehlt sich für sie ein kleiner Kompressor.
Günstige Sandstrahlpistolen funktionieren mit einem geringen Druck. Die Nutzer betreiben sie mit zwei oder drei bar. Hochqualitative Exemplare schleudern den Sand mit Hochdruck von über acht bar auf die jeweilige Oberfläche.
Neben dem Arbeitsdruck spielt bei dem Gerät der Luftbedarf eine kaufentscheidende Rolle. Die Luft stellt ebenfalls der Kompressor zur Verfügung. Beim Säubern größerer Flächen kommt es zu einem Luftbedarf von 300 Litern in der Minute.
Filigrane Arbeiten an Schweißnähten oder Gartengeräten brauchen weniger Druckluft. Hier reicht eine Versorgung von 150 Litern pro Minute durch den Kompressor.
Wobei handelt es sich bei einer Sandstrahlpistole mit Strahlmittelkreislauf?
Bei einer klassischen Sandstrahlpistole geht Strahlungsmittel zum Teil ungenutzt verloren. Auf lange Sicht führt das zu einem finanziellen Verlust. Gleichzeitig sorgt zurückgeschleuderter Sand für eine Staubbelästigung.
Um ihn aufzusammeln, kommt eine Sandstrahlpistole mit Rückgewinnung infrage. Teilweise bezeichnen die Hersteller das Modell als Sandstrahlpistole mit Rückführung. Bei dem Gerät befindet sich die Dose in einem Kunststoffaufsatz.
Dieser ermöglicht die Aufnahme der zurückspringenden Sandkörner, welche später erneut zum Einsatz kommen. Aus dem Grund entsteht ein Strahlmittelkreislauf.
Zur Rückgewinnung von Sand oder Granulat kommt alternativ ein Absaugmechanismus in Betracht. Diese saugt das versprengte Strahlungsmittel zuverlässig in einen separaten Behälter.