Die Baumsäge – für die Baumpflege unerlässlich

Die Auswahl an unterschiedlichen Arten von Baumsägen ist recht groß, denn man kann sich hier entscheiden zwischen Handsägen oder elektrischen Varianten, wie beispielsweise die akkubetriebenen Astsägen. Um sich aber für die optimale Baumsäge entscheiden zu können, sollte man zunächst wissen, welche Art der Säge, ob Handsäge, elektrische Säge oder die akkubetriebene Astsäge, die passende für das gewünschte Einsatzgebiet ist.

Testsieger:

Angebot
1. Grüntek Gartensäge Handsäge BARRAKUDA

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Die Holzsäge für Anfänger und Profis

Beidhändig nutzbar und ergonomisch: Die vollkommen analoge Grüntek Gartensäge Handsäge BARRAKUDA mit gehärteten Zähnen und Kunststoffhalfter ist prinzipiell für alle, die keinen lauten, elektronischen Schnickschnack bei der Gartenarbeit haben wollen, und lieber selbst und in Ruhe Hand ans Holz legen.
Die für Links- und Rechtshänder zu verwendende Holzsäge ist mit 7 Zähnen mit dreidimensionalem Schliff pro Zoll fein und fortschrittlich bezahnt, so dass man beim Sägen nicht sonderlich viel Kraft aufwenden muss, um ein perfektes Ergebnis zu bekommen. Die Softtouch Griffteile und die ergonomische Form erleichtern das Sägen ungemein und schützen so vor Abrutschen.
Die Kunden, die diese Säge kauften und direkt im Garten oder Wald ausprobierten scheinen aufgrund der Verarbeitung meist von einem negativen Ergebnis auszugehen. Doch trotz optischer Mängel ist die Sägequalität doch hervorragend. Sie liegt wunderbar in der Hand, das Sägen ist flüssig und das Sägeblatt an sich ist sehr hochwertig und lange haltbar. Die Schnitte gehen sauber von der Hand und auch die Schnittflächen sehen sauber und glatt aus, so dass sich auch das Endergebnis nach der Arbeit sehen lassen kann.

Vorteile:

  • ergonomischer griff
    scharfe, professionell angeordnete Schneiden
    saubere Sägeflächen
    einfache, wenig Kraft erfordernde Handhabung

Nachteile:

  • optisch nicht sonderlich ansprechendes Design

Kaufberatung Baumsäge – Zunächst das Einsatzgebiet festlegen

Die akkubetrieben Astsäge eignet sich zum Beispiel ausgezeichnet für das Zurückschneiden von Bäumen oder Sträuchern. Hier werden hauptsächlich kleinere Äste entfernt. Allerdings gibt es auch Modelle, mit denen auch stärkere und größere Äste entfernt werden können.

Für kleinere Äste eignet sich ebenfalls eine Handsäge recht gut. Bei größeren Ästen oder gar Stämmen sollte es dann schon ein elektrisches Modell sein. Für wirkliche Baumfällarbeiten stehen dann benzinbetriebene Motorsägen zur Verfügung.

Baumsägen – Die verschiedenen Kategorien

Handsägen sind nicht nur in unterschiedlichen Größen erhältlich, sondern sie unterscheiden sich auch in ihrer Funktion. So kann man sich entscheiden zwischen

  • Klappsägen
  • Säbelsägen
  • Bügelsägen und
  • Teleskopsägen

Tipp: Beim Kauf einer manuellen Handsäge sollte man unbedingt darauf achten, dass diese möglichst bunt ist. Der Grund ist, dass man ansonsten Gefahr läuft, diese nach dem Ablegen im Gras zu übersehen. Nicht selten resultieren daraus schlimme Verletzungen. Je knalliger die Farbe, desto geringer das Risiko des Übersehens.

Die Klappsäge

Wie der Name schon sagt, lässt sich die Säge einklappen, genau wie ein Taschenmesser. Hier wird das Sägeblatt in den Griff eingeklappt und sorgt so im zusammengeklappten Zustand für viel Sicherheit. Beim Einsatz der Klappsäge muss aber mit Muskelkraft gearbeitet werden. Für das Entfernen von dünneren Ästen und den Schnitt von Gehölzen ist sie sehr gut geeignet.

Die Säbelsäge

Die Säbelsäge ist in der Regel mit Sägeblättern ausgestattet, die eine Länge von 35 bis 50 cm aufweisen. Ihre Schneide ist leicht gekrümmt und säbelartig. Auf Grund dieser Größe ist sie sehr gut für größere und stärke Äste geeignet. Kleine Bäume können sogar mit ihr gefällt werden. Dieser Säge-Typ wird in der Regel elektrisch angetrieben, entweder handelt es sich um akkubetriebene oder eben um kabelgebundene Modelle.

Die Bügelsäge

Eine Bügelsäge besitzt für gewöhnlich einen Bügel, der aus Federstahl gefertigt ist. Zwischen diesem Bügel ist ein Sägeblatt eingespannt. Gelöst werden kann der Bügel mit Hilfe eines Hakens, dadurch wird die die Spannung vom Sägeblatt entfernt. So lässt sich das Sägeblatt schnell und einfach wechseln. Ihr bevorzugtes Einsatzgebiet sind vor allem Hecken, kleinere Bäume oder Sträucher.

Die Teleskopsäge

Die Teleskopsäge eignet sich vor allem für den Einsatz in der Baumspitze, denn hierbei handelt es sich um eine Säbelsäge, die mit einer Teleskopstange versehen ist. Aber auch hohe Hecken und besonders ausladenden Büsche lassen sich sehr gut mit ihr beschneiden. Der besondere Vorteil liegt in der zusätzlichen Sicherheit, da hier keine Leiter benutzt werden muss, die ein zusätzliches Risiko bedeuten kann.

Die unterschiedlichen Antriebsvarianten von Baumsägen

Wer eine Handsäge nicht so gerne bedienen möchte, weil ihm der Einsatz der Muskelkraft zu mühselig ist, der könnte sich für eine Baumsäge mit elektrischem Antrieb entscheiden. Hier unterscheidet man zwischen

  • akkubetriebenen Modellen
  • kabelgebundenen Modellen und
  • Modelle mit Benzinmotor

Hier entscheidet das Einsatzgebiet über das passende Modell. Handelt es sich lediglich um kleine Äste, so reicht in der Regel eine Handsäge, für stärke Äste hingegen bieten sich dann eher die angetriebenen Baumsägen an.

Kabelgebunden oder Akkubetrieb, was ist besser?

Beide Varianten haben jeweils ihre Vor- und Nachteile. Während die kabelgebundene Variante häufig mit einer recht guten Leistung ausgestattet ist, benötigt sie allerdings stets einen Stromanschluss in der Nähe des Arbeitsortes, damit ist die Flexibilität eingeschränkt.

Anders sieht es bei der mit einem Akku betriebenen Variante aus, hier hat man eine optimale Flexibilität, dafür ist die Leistung häufig geringer. Hier muss außerdem stets darauf geachtet werden, dass der Akku entsprechend aufgeladen ist, bzw. ein Ersatz-Akku zur Verfügung steht.

Benzinbetriebene Baumsäge

Diese Baumsägen haben auf jeden Fall den Vorteil, dass sie zum einen sehr leistungsstark sind, zum anderen flexibel einsetzbar sind. Dafür haben sie ein deutlich höheres Eigengewicht und sind auch deutlich lauter als die zuvor beschriebenen Modelle.

Auch diese Kriterien sollte man beim Kauf einer Baumsäge bedenken

Kriterium Nr. 1 das Einsatzgebiet:

Für welches Einsatzgebiet wird die Baumsäge benötigt. Die Handsäge ist vollkommen ausreichend, wenn es darum geht, kleinere Arbeiten zu verrichten. Für größere Äste sollte es entweder eine elektrische oder eine benzinbetriebene Variante sein.

Kriterium Nr. 2 die Sicherheit:

In Puncto Sicherheit sind vor allem Handsägen als klappbare Variante eine gute Wahl. Diese Handsägen bieten viel Sicherheit und zeichnen sich durch eine leichte Handhabung aus. Wichtig ist, dass die Baumsäge bunt und auffällig ist, damit sie nicht am Boden übersehen werden kann. Eine Teleskopsäge bietet ebenfalls mehr Sicherheit als eine Säbelsäge, bei der eine Leiter zum Einsatz kommt. In diesem Fall bietet die Teleskopsäge den sicheren Stand auf den eigenen Füßen.

Kriterium Nr. 3 das Schnittbild:

Ein sauberer Schnitt garantiert Gesundheit für das Gehölz, ein unsauberer Schnitt birgt das Risiko von bakteriellem Befall. Darum spielt das Sägeblatt eine entscheidende Rolle und muss auf jeden Fall scharf sein. Eine Baumsäge mit Sicherungshaken sorgt ebenfalls für einen glatten und akkuraten Schnitt.

Kriterium Nr. 4 die Erweiterungsmöglichkeiten:

Die Erweiterungsmöglichkeiten einer Baumsäge sind ebenfalls nicht zu unterschätzen. Gerade wenn es darum geht, dass man einen Baumschnitt in der hohen Baumkrone ausführen möchte, sollte auf jeden Fall ein Modell gewählt werden, das mit einer Teleskopstange aufgerüstet werden kann.

Es sollte stets die Möglichkeit geben, verschiedene Sägeblätter einzusetzen. Frisches und nasses Holz benötigt für einen sauberen Schnitt beispielsweise Sägeblätter mit groben Zähnen.

Platz 2 & 3:

2. Spear & Jackson 4930FZ/09 Razorsharp

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Sauberes und präzises Schneiden ohne Leiter

Präzision ohne Leiter: Beim Spear & Jackson 4930FZ/09 Razorsharp Teleskop-Baumbeschneider ist der Name absolut Programm. Der auf fast zweieinhalb Meter verlängerbare Teleskopgriff des Baumbeschneiders sorgt nämlich für eine anmutige Speer Illusion. Perfekt für tapfere Gartenritter, die hoch hängende Äste und Zweige in den Bäumen des eigenen Gartens beschneiden wollen.
Die Säge sorgt für reibungsloses Sägen von Ästen mit einem Durchmesser von bis zu 3 cm. Das Sägeblatt ist 33 cm lang und sorgt mit seinen scharfen Zähnen dafür, dass selbst bei sehr hohen Ästen noch präzise gesägt werden kann.
Die Schärfe ist auch eine der Eigenschaften, die bisherigen Käufern besonders aufgefallen ist. Ein Sägen in großer Höhe stellt mit dem Produkt wahrlich kaum ein Problem dar. Auch die angebrachte Zweigschere ist von guter Qualität und besitzt sehr hochwertige Schneiden.
Probleme macht der Baumbeschneider häufig beim Gewicht. So geht das Arbeiten mit dem Gerät zwar ohne Leiter von der Hand, aber dafür geht es deutlich mehr in die Arme, als bei vergleichbaren kurzen Scheren und Sägen, bei denen man aber eine Leiter bräuchte. Man muss also genau wissen, für was man sich genau entscheidet.

Vorteile:

  • gute Verarbeitung
    scharfe Schneiden und Zähne
    lange Reichweite

Nachteile:

  • hohes Gewicht
    Schnur für die Schneide nutzt sich etwas zu schnell ab

3. BAHCO IR396-LAP SERRUCHO TIEMPO LIBRE

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Die handliche Holzsäge für Unterwegs

Die handliche Klappsäge: Die in waldgrünen Design hergestellte BAHCO IR396-LAP SERRUCHO TIEMPO LIBRE Holzsäge zum Einklappen ist perfekt für unterwegs. Wer also gern mal wandern geht und sich dort mal etwas Holz absägt, um es möglicherweise seinem Hund als Spielzeug zu geben oder um es selbst als Wanderstab zu benutzen, ist mit dieser Säge bestens bedient.
Die extrem haltbare Säge besitzt fein angeordnete Schneiden, die selbst durch das dickste Holz mühelos hindurch kommen. Da die Säge nur etwas mehr als handgroß ist, kann sie eingeklappt sehr einfach transportiert werden.
Käufer loben die hohe Qualität der Schneide. Sie ist selbstreinigend, sägt lange und gut, und die Arretierung am komfortablen Griff sitzt bombenfest, ohne dass es zu Problemen bei der Klappmechanik kommt. Die Säge bietet Alles in Allem gute Möglichkeiten zur Allzweck-Verwendung.
Bemängelt wird das Fehlen einer Einklappsicherung neben der Ausklappsicherung und die im Vergleich mit anderen Produkten dieser Art schlechte Sägeleistung.

Vorteile:

  • sehr handlich
    optisch ansprechend
    anwendbar in allen Situationen
    Ausklappsicherung

Nachteile:

  • keine Einklappsicherung
    vergleichsweise schlechte Sägeleistung
    aufgrund der Farbgebung leicht zu übersehen

Fazit

Ist man sich erst darüber bewusst, für welches Einsatzgebiet die Baumsäge genutzt werden soll, fällt es deutlich leichter, sich für eine passende Säge zu entscheiden.

Besonders die Grüntek Gartensäge Handsäge BARRAKUDA macht eine gute Figur. Sie überzeugt mit leichtem Gewicht, einfachem Handling und der Tatsache, dass nur wenig Kraft zum Sägen aufgewendet werden muss. Durch ihre eher geringe Größe eignet sie sich vorrangig allerdings zum Beschneiden von Bäumen auf Augenhöhe.

Hoch hinaus geht es hingegen mit dem Spear & Jackson 4930FZ/09 Razorsharp Teleskop-Baumbeschneider. Die praktische Teleskop-Baumsäge erleichtert das Arbeiten an höher gelegenen Ästen, sodass eine wackelige Leiter & Co. meist nicht mehr benötigt werden.

Wer wenig mit einer Baumsäge arbeitet und nur ab und zu ein paar Äste stutzt, kann sich auf die BAHCO IR396-LAP SERRUCHO TIEMPO LIBRE Säge verlassen. Sie lässt sich perfekt zusammenklappen und bei Bedarf auch sicher transportieren.

Bildquelle Header: Pruning tree © Depositphotos.com/Photozirka