Die Feuersäule – Auch am Tag ein echter Blickfang

Eine Feuersäule im eigenen Garten schafft eine ganze besondere Atmosphäre. Ihr loderndes Feuer ist nicht nur schön anzusehen, sondern sorgt ebenfalls für eine wohlige Wärme. Außerdem ist eine Feuersäule die sichere Alternative zum offenen Schwedenfeuer. Auch dieses Feuer übt eine große Faszination aus, doch gleichzeitig birgt hier der ständige Funkenflug eine enorme Brandgefahr. Anders stellt sich das bei einer Feuersäule dar, zwar lodert die Flamme auch hoch über der Säule, ausgelöst durch den Kamineffekt, doch befindet sich das eigentliche Feuer tief im Inneren der Säule, sodass es hier zu keinem Funkenflug kommen kann.

Testsieger:

Angebot
1. Gartenfreude Home Deko Feuersäule

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Die ansprechende Feuersäule für drinnen und draußen – 50 cm Höhe – Edelrost

Spezielles Design: Ein warmes, einladendes Dekoelement ist die Gartenfreude Home Deko Feuersäule . Ob im Garten, auf der Terrasse, dem Balkon oder in der Wohnung aufgestellt, liefert die Feuersäule eine angenehm flackernde Atmosphäre.
Die Außenwand der Laterne ist im Edelrost-Verfahren hergestellt und sieht daher sehr besonders aus. Eine geeignete Unterlage, um sie vor Abfärbungen zu schützen, sollte definitiv benutzt werden.
Auch, wenn man sich technisch gesehen ein verrostet aussehendes Teil in seinen Wohnraum stellt, zeigen sich Kunden schon nach kurzer Testphase der Feuersäule begeistert von der Optik. Da der Rost mit hoher Sorgfalt angebracht wurde, erscheint es wie ein schönes Designelement, das aufgrund seiner warmen Farben auch ohne Beleuchtung zu begeistern weiß.
Die Verarbeitung fällt sehr positiv auf. Negativ ist nur der etwas happige Preis für das gelieferte Produkt.

Vorteile:

  • hochwertige Verarbeitung
    schöne, spezielle Optik
    divers befeuerbar
    windfest

Nachteile:

  • ziemlich teuer für die Größe
    Unterlage als Schutz vor Abfärbungen wird benötigt

Kaufberatung – Das sollten Sie über die Feuersäule wissen

Feuersäulen unterscheiden sich im verwendeten Material und in der Art der Befeuerung. Gefertigt werden sie entweder

  • aus Edelstahl
  • aus Stahl/Edelrost.

Beide Materialien sind hitzebeständig. Edelstahl ist allerdings rostfrei.

Die Befeuerung erfolgt entweder

  • mit Holz
  • mit Bioethanol
  • mit Gas

Statt zu einer klassischen Feuersäule greifen einige auch gern zu einem modernen Terrassenstrahler bzw. Terrassenheizer.

Die unterschiedlichen Materialien einer Feuersäule

Die Feuersäule aus Edelstahl

Für Feuersäulen, die mit Holz betrieben werden, wird häufig ein Edelstahlblech verwendet, da es hohen Temperaturen problemlos standhält. Außerdem ist Stahlblech sehr formstabil. Hier wird noch einmal in der Oberflächenvergütung zwischen V2A oder V4A Edelstahl unterschieden. Hierbei handelt es sich um rostfreies Material.

Empfohlen wird, Edelstahl-Feuersäulen generell nur von einem bekannten Markenhersteller zu kaufen. Es gibt leider auch Hersteller, die eine minderwertige Edelstahlqualität verbauen, wodurch es sehr schnell zu unschönen Roststellen kommt. Eine hochwertige Feuersäule hält Regen und feuchter Witterung problemlos stand.

Feuersäulen aus Edelstahl sind äußerst dekorativ. Allerdings sind sie in der Regel teurer als Modelle, die aus herkömmlichem Stahl/Edelrost gefertigt sind.

Die Feuersäule aus Stahl/Edelrost

Feuersäulen aus Edelrost sind ebenfalls aus Stahlblech gefertigt. Durch das Brünieren werden sie entsprechend veredelt. Das Stahlblech wird hierzu in eine saure oder alkalische Lösung getaucht. Nun sieht der Überzug aus wie Rost, rostet allerdings nur wenig weiter. Die nun entstandene Schicht hat nicht nur einen tollen Retro-Charme, sondern stellt, sobald sie mit einer Klarlackschicht oder mit Owatro-Öl behandelt wird, eine Schutzschicht gegen Korrosion dar.

Wichtig: Zwar rostet eine Edelrost Feuersäule nur geringfügig weiter, allerdings sollte sie nicht permanent der Witterung ausgesetzt sein, da ansonsten irgendwann ihre Schutzschicht durchbrochen wird.

Die Art der Befeuerung

Holz

Holz ist nach wie vor der Brennstoff Nummer eins, um ein Feuer in einer Feuersäule zu entfachen. Die Flammen erzeugen eine gemütliche warme Atmosphäre. Ein Abend mit dem Geruch und dem Knistern verbrennenden Holzes versprüht einen Hauch Lagerfeuerromantik. Das Holz sollte gut getrocknet sein. Die längste Brenndauer liefert Buchenholz.

Bioethanol

Viele kennen Brenngele oder Brennpasten aus Bioethanol sicher auch von Tischkaminen. Diese Brennstoffe lassen sich auch sehr gut in der Feuersäule einsetzen. Hier gibt es keine Rauchentwicklung, Ruß und Ascherückstände. Allerdings entfällt hier der wärmende Effekt, so dass ein Feuer aus Bioethanol eigentlich nur etwas für die Optik ist.

Gas

Es gibt auch Feuersäulen, die mit Gas betrieben werden. Durch einen Regler sind die Flammen stufenlos regelbar. Hier hat man dann neben dem optischen Effekt auch wieder eine wohlige Wärmeentwicklung. Das Gas verbrennt geruchlos, entwickelt keinen Rauch und eine lästige Ascheentsorgung entfällt genauso wie beim Bioethanol.

Größen und Formen der Feuersäule

Feuersäulen gibt es in viereckiger oder auch runder Form. Die Höhen variieren zwischen 60 und 150 cm. Alles dazwischen ist möglich. Durch ihre Machart sind Feuersäulen heutzutage durchaus auch als Designobjekte anzusehen. Hier gibt es die verschiedensten Ausstanzungen, die natürlich durch das innenliegende Feuer eine sehr schöne Illumination erzeugen. Diese Feuersäulen erfüllen ihren Zweck auch nicht nur im Betrieb mit Feuer, sondern machen auch bei Tageslicht eine sehr gute Figur und werten jeden Garten auf.

Die Faktoren sollten besonders beachtet werden

Besonders wichtig für die holzbefeuerten Varianten ist, dass sie absolut standfest sind. Daher sollten sie mit einer breiten Standfläche ausgestattet sein. Ebenfalls möglich ist die Verankerung im Boden.

Bei Feuersäulen, die aus Edelrost gefertigt sind, muss man wissen, dass sich hier auch schon einmal der Rost lösen kann und dann im Anschluss hässliche Flecken auf dem Boden der Terrasse hinterlässt.

Eine wichtige Rolle spielt außerdem die Größe der Anzündöffnung der Feuersäule. Hier muss es möglich sein, ohne jede Verbrennungsgefahr das Holz anzünden zu können.

Allgemein lässt sich sagen: Je günstiger eine Feuersäule ist, desto genauer muss die Verarbeitung unter die Lupe genommen werden.

Die Vor- und Nachteile einer Feuersäule auf einen Blick

Vorteile

  • ansehnliche Licht- und Wärmequelle
  • etliche Ausführungen und Dessins
  • Befeuerung mit Holz, Gas oder Ethanol möglich
  • im Innenbereich auch mit Kerzen oder LEDs auszustatten

Nachteile

  • ein fester und sicherer Standplatz ist absolut notwendig
  • besonders bei Feuersäulen, die mit Holz befeuert werden, müssen Brandschutzvorschriften zwingend eingehalten werden

Platz 2 & 3:

2. Feuersäule BALDER Metall Edelrost 60 cm

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Schicke Ornamente für besondere Momente – 60 cm Höhe – Edelrost

Heiße Deko: Wer zugunsten der Schönheit ein wenig auf die Sicherheit verzichten will, da er oder sie echte Flammen doch für unersetzbar gegenüber künstlichem Licht hält, sollte sich eine Feuersäule wie die Feuersäule BALDER Metall Edelrost 60 cm besorgen.
Die quadratische Säule mit einer Seitenlänge von 16 cm ist ausgestattet mit einem großen Brenntopf. Dieser hat einen Durchmesser von 8 cm und ist geeignet für diverse Brennstoffe wie Bioethanol oder Brenngel. Eine Löschstange ist ebenfalls beim Kauf enthalten. Optisch ist die Feuersäule im hochwertigen Edelrost Design gestaltet und besitzt kunstvoll anmutende Einstanzungen in der Außenwand, durch die die flackernde Flamme und ihre Wärme nach außen dringen kann.
Kunden zeigen sich mit der Säule sehr zufrieden. Oft als Geschenk verkauft, berichten sie von äußerst positiven Erfahrungen von den Beschenkten. Das Preis-/Leistungs-Verhältnis für diese Säule wird als sehr angenehm empfunden, da man vergleichbare Feuersäulen in einer solchen Optik nur zu teurerem Preis erstehen kann.
Jedoch gibt es auch negative Punkte. Der Rost färbt natürlich ab, und leider sind die Einstanzungen so viel vorhanden und dann noch komplett offen, so dass die Feuersäule bei starkem Wind schon nicht mehr genutzt werden kann.

Vorteile:

  • super Preis-Leistungs-Verhältnis
    kaum Aufbau
    leichte Handhabe
    hochwertiges Design
    divers befeuerbar

Nachteile:

  • nicht windfest
    färbt ab

Angebot
3. Enders Terrassenheizer Gas POLO 2.0, Gas-Heizstrahler 5460

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Die modisch-moderne Version einer Feuersäule

Hightech Terrassenstrahler: Wer eine neumodisch silberne Variante anstelle einer rein dekorativen Feuersäule haben will, sollte sich den Enders Terrassenheizer Gas POLO 2.0, Gas-Heizstrahler 5460 anschauen.
Für kalte Tage auf der Terrasse oder im Garten ist das Gerät dank seiner Wärmestrahlung perfekt. Ohne Streuverlust wird auf Sitzhöhe gleichmäßig gewärmt. Wie stark gewärmt wird kann durch die Gaszufuhr stufenlos reguliert werden. Der Reflektor des infrarot Reflektionssystems ist höhenverstellbar, um für effizienteste Wärme zu sorgen. Als Sicherheitsmaßnahme dienen bei dem Gerät die integrierte Umkippsicherung und der Hitzeschutz an der Rückseite.
Für kleinere Flächen und für einen entspannten Abend in einer ruhigen Gruppe finden Käufer das Gerät absolut perfekt. Für Freunde optisch modernerer Bauart maßt der Heizstrahler sehr schön an und ist definitiv ein Blickfang. Die Hitze ist laut Kundenaussagen dank der Stufen-Einstellung auch wirklich selbst für die größte Frostbeule hervorragend geeignet.
Negativpunkte finden sich eher im Detail. So ist der Aufbau alleine recht schwer und das Material ist anfällig für Transportschäden. Auch für selbst zugefügte, denn die Rollen zum Schieben sind etwas zu unpraktisch angebracht.

Vorteile:

  • sicherer Umgang
    in Stufen regulierbare Hitze
    hochqualitative Optik
    energiesparende Heizung ohne Verlust
    integrierte Umkippsicherung
    höhenverstellbares Wärmesystem

Nachteile:

  • sehr schwerer Aufbau
    Schäden sind schnell möglich
    kein klassischer Feuersäulen-Flair

Fazit

Eine Feuersäule schafft sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eine angenehme, gemütliche Atmosphäre. Doch selbst, wenn das Design und die Art der Befeuerung zu den eigenen Vorlieben passen, gibt es noch etwas zu beachten.

Im Edelrost Design zum Beispiel, machen sowohl die Gartenfreude Home Deko Säule Windlicht Feuersäule Laterne als auch die Feuersäule “BALDER” Metall Edelrost 60 cm eine gute Figur. Beide sind sehr gut verarbeitet und lassen sich individuell befeuern. Zu beachten ist allerdings der Stellplatz – bei der BALDER Feuersäule sind zwar viele hübsche Ausstanzungen vorhanden, allerdings sorgt das auch dafür, dass die Säule nicht mehr wirklich winddicht ist und eher an einem geschützten Platz stehen sollte. Selbiges gilt natürlich auch für alle anderen Modelle mit großzügigen Ausstanzungen.

Möchte man die positiven Eigenschaften einer Feuersäule nicht missen, aber kein Feuer nutzen, kann man auf die moderne Variante, einen Terrassenstrahler, zurückgreifen. Hier hinterlässt besonders der Enders Terrassenheizer Gas POLO 2.0, Gas-Heizstrahler 5460 einen bleibenden Eindruck. Er kippt nicht um, ähnelt ansatzweise einer Feuersäule und das Wärmesystem ist sogar in der Höhe verstellbar.

Bildquelle Header: Heating lamp heater placed among the tables of an open cafe © Depositphotos.com/galitskaya