Gewächshausheizung - für eine optimale Temperatur im Gewächshaus

Aktualisiert am: 29.04.2022

Mit einer Gewächshausheizung überleben auch frostempfindliche Pflanzen den Winter ohne Probleme. In einem beheizten Gewächshaus können Gärtner das ganze Jahr lang Pflanzen und Gemüse züchten und sind damit vollkommen unabhängig von den Jahreszeiten und ihren Witterungsbedingungen.

Aber auch andere Aufgaben werden dem Gewächshaus zugesprochen, denn mit der richtigen Ausstattung kann das Gewächshaus zur Überwinterung verschiedener Pflanzenarten zur Anwendung kommen – vorausgesetzt, es ist richtig temperiert.

Update vom 19.03.2022

Wir haben die Gewächshausheizung Gasheizung Frostwächter – grün in den Vergleich aufgenommen.

Gewächshausheizungen Testsieger* 2022

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Elektro-Gewächshausheizung, mit Digital-Thermostat, Heizleistung: 2000 Watt, spritzwassergeschützt (IP x4), Einstellbereich: -50°C bis +99°C, Größe: ‎35,2 x 29,2 x 28,9 cm, Gewicht: 5 kg

Zuverlässiger und leistungsstarker Heizlüfter: Die Bio Green Elektrogebläseheizung Palma

ist spritzwassergeschützt und daher in Feuchträumen wie dem Gewächshaus nutzbar. Käufer berichten, dass die Gewächshausheizung zuverlässig funktioniert, nicht zu laut ist und der Thermostat die eingestellte Temperatur perfekt aufrecht erhält.
Gut finden die Käufer außerdem, dass das Gerät bei Unterschreiten der eingestellten Temperatur, selbst bei tiefen Minusgraden immer nur kurz heizen muss, um die Temperatur im Plusbereich zu halten, und der Stromverbrauch sich dadurch im Rahmen hält.
Allerdings gibt es einzelne Käufer, die mit der Heizleistung nicht zufrieden waren und den Eindruck hatten, dass die Heizung zu viel Strom verbraucht. Da der Großteil der Käufer das nicht bestätigt und sogar das Gegenteil berichtet, scheint das unter Umständen mit der Bauweise und / oder Größe des Gewächshauses in Verbindung mit dem jeweiligen Außentemperaturen zusammenzuhängen.
Viele Käufer berichten, dass sie mit Hilfe der Bio Green Elektrogebläseheizung Palma empfindliche Pflanzen gut überwintern konnten. Durch die kompakte Größe lässt sich die Gewächshausheizung zudem sehr gut im Gewächshaus platzieren.
Sowohl das Halten bestimmte Temperaturen als auch eine Nutzung als Frostwächter ist mit der Bio Green Elektrogebläseheizung Palma laut Kundenrezensionen sehr gut möglich. Im Sommer lässt sich die Gewächshausheizung auch ohne Heizfunktion als Lüfter nutzen.

Vorteile:
  • leistungsstarke Gewächshausheizung mit 2000W
  • Thermostat zum automatischen Halten der Temperatur
  • durch digitalen Thermostat Temperaturen zwischen -50 und +99°C wählbar
  • als Frostwächter nutzbar
  • als Lüfter nutzbar
Nachteile:
  • in Einzelfällen reichte die Heizleistung je nach Gewächshausgröße einigen Käufern nicht aus

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Gas-Gewächshausheizung, Abmessungen: 36 x 14 x 45 cm, Heizleistung: 4000 W, Gas-Verbrauch: 280 g/h, Piezozündung, Zündsicherung, Sauerstoffmangelsicherung, Gewicht: 5,8 kg

Mobil, sparsam und effektiv: Die Gewächshausheizung Gasheizung Frostwächter - grün

ist ein Gasheizer, mit dem viele Kunden erfolgreich ihr Gewächshaus beheizen. Dabei wird der Thermostat hervorgehoben, der genau die Temperatur hält und bei Unterschreiten der eingestellten Wunsch-Temperatur zuverlässig wieder anschaltet.
Neben dem Glasgewächshaus und Schuppen nutzen einige Käufer die Gewächshausheizung Gasheizung Frostwächter – grün auch zum Angeln oder Zelten. Durch die Sauerstoffmangelsicherung ist der Gebrauch sehr sicher, loben die Käufer.
Zudem ist die Gewächshausheizung Gasheizung Frostwächter – grün nicht schwer. Dadurch ist das Gerät gut mobil einsetzbar.
Besonders gut kommt auch das gute Preis-Leistungs-Verhältnis an, dass auch mit dem geringen Gasverbrauch zusammenhängt, den mehrere Käufer hervorheben.

Vorteile:
  • unabhängig vom Stromnetz einsetzbar
  • sicher durch Sauerstoffmangelsicherung
  • niedriger Verbrauch
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile:
  • keine

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Elektro-Gewächshausheizung, Heizleistung: 135 Watt, spritzwassergeschützt (IP55), Größe: 101,6 x 8,9 x 6,4 cm, Gewicht: 1,65 kg

Flexibel einsetzbare Gewächshausheizung: Die röhrenförmige LightHouse Gewächshausheizung Ecoheat 135W

ist besonders flexibel einsetzbar. Käufer berichten, dass die Gewächshausheizung nicht regelbar ist, sondern eine durchgehend gleiche Heizleistung liefert, sobald sie eingeschaltet wird.
Dadurch kann die Gewächshausheizung gut in der Nähe besonders kälteempfindlicher Pflanzen oder neben Keimlingen eingesetzt werden. Möglich ist es laut Hersteller auch, die Heizröhre direkt auf die Erde zu legen, um gezielt den Boden und Wurzelbereich frostfrei zu halten.
Allerdings geben Käufer zu bedenken, dass die Heizleistung mit 135W nicht ausreicht, um ein gesamtes, größeres Gewächshaus durchgängig zu heizen. Stattdessen ist aber in direkter Nähe der Heizung eine deutliche Erwärmung zu spüren und zu messen, weshalb die Nutzer die Heizung besonders für kleine Gewächshäuser oder zum gezielten Heizen in der Nähe empfindlicher Pflanzen oder keimender Pflänzchen empfehlen.
Ideal ist die LightHouse Gewächshausheizung Ecoheat auch dann, wenn man gezielt ein Temperaturgefälle im Gewächshaus erreichen möchte oder um zusätzlich zu einem Frostwächter bestimmte Bereiche stärker zu erwärmen, so die Käufer.
Schade finden einige Käufer, dass das Zuleitungskabel nur einen Meter lang ist. Dadurch ist für viele Anwendungen ein Verlängerungskabel nötig.
Käufer und auch der Hersteller weisen darauf hin, dass die Gewächshausheizung beim ersten Einschalten etwas verkohlt riechen oder sogar qualmen kann. Das ist jedoch unbedenklich und vergeht innerhalb kürzester Zeit.

Vorteile:
  • ideal, um bestimmte Gewächshausbereiche zu erwärmen
  • eignet sich gut zum gezielten Heizen in der Nähe von Keimlingen oder frostempfindlichen Pflanzen
  • flexibel einsetzbar und überall platzierbar
  • kann auch zum Aufwärmen von Erde/Wurzelbereich verwendet werden
Nachteile:
  • weniger Leistung und nicht steuerbar
  • Zuleitungskabel nur 1 m lang

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Die Gewächshausheizung: Der Kaufratgeber für Gärtner

Eine Gewächshausheizung lohnt sich vor allem dann, wenn Pflanzen zur Überwinterung im Gewächshaus untergebracht werden sollen. Sowohl die Überwinterung von Topfpflanzen als auch die Anzucht von Gemüsepflanzen kann durch ein beheiztes Gewächshaus gewährleistet werden.

Was ist eine Gewächshausheizung?

Die Heizung für das Gewächshaus ist ein wichtiger Bestandteil, wenn man Pflanzen aus Töpfen und Kübeln im Winter optimal vor Frost und Kälte schützen möchte. Die Gewächshausheizung kann in ein bestehendes Gewächshaus integriert werden.

Um die richtige Heizung zu finden, muss man jedoch wissen, was man anbauen möchte. Die klassische Aufgabe der Heizung für das Gewächshaus ist die Temperaturanhebung.

Hinweis: Beim Kauf der Heizung sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Heizung spritzwassergeschützt ist. Dadurch kann auch Feuchtigkeit der Heizung nichts mehr anhaben.

Welche Arten der Gewächshausheizung lassen sich finden?

Welches Arten der Heizung für das Gewächshaus lassen sich finden und welche eignet sich für welchen Zweck? Dazu muss sich jeder Gartenbesitzer und Gewächshausbetreiber folgende Frage stellen: Was will ich mit der Heizung bewirken? Außerdem sind die folgenden Fragen zu beachten:

  • Wie groß ist mein Gewächshaus?
  • Welche finanziellen Mittel besitze ich?
  • Welche Temperaturen sollen erreicht werden?

Wer ein kleines Gewächshaus von maximal 15 Quadratmeter beheizen möchte und es lediglich frostfrei nutzen will, der kann auf eine elektrisch betriebene Gewächshausheizung zurückgreifen. Diese erinnert an einen Heizlüfter und reicht für kleine Häuser völlig aus.

Bei größeren Gewächshäusern oder bei einem höheren Wärmebedarf sollten Gärtner sich auch über andere Systeme Gedanken zu machen. Beim Kauf zu beachten ist, dass die Gewächshausgröße die Heizleistung der Gewächshausheizung bestimmt.

Wer einen Neubau des Gewächshauses plant, sollte direkt auf die Isolierung der Wände achten. Sie ist später beim Kauf der Heizung wichtig, um ausreichend Wärme im Gewächshaus halten zu können.

Diese Arten der Heizung für das Gewächshaus sind bekannt:

  • Gewächshausheizung mit Gas: Die Gewächshausheizung mit Gas unterliegt strengen Auflagen, die unter anderem die Sicherheit gewährleisten. Beim Kauf sollte man auf die Zulässigkeit der Heizung bezogen auf den Einsatzort und die Raumgröße achten.
  • Gewächshausheizung mit Solarantrieb: Das Gewächshaus ohne Strom zu heizen, ist durch die Solarheizung möglich, die sich in den vergangenen Jahren immer wieder etablierte. Auch hier muss man einiges beachten, denn die Kollektoren müssen entsprechend der Sonnenseite ausgerichtet sein. Bei starker Sonneneinstrahlung ist darauf Rücksicht zu nehmen, dass die Heizung das Gewächshaus nicht zu stark aufheizt, um einen Brand oder Beschädigungen an den Pflanzen zu vermeiden.
  • Gewächshausheizung mit Öl: Ölheizungen werden beim Gewächshaus mit Petroleum  verwendet. Allerdings ist die Heizleistung vergleichsweise gering. Ebenso wie die elektrischen Heizungen eignen sich Ölheizungen nur für kleine Gewächshäuser.
  • Gewächshausheizung mit Dieselgenerator: Die Dieselheizung ist eine weitere Alternative. Diese wird mit einem Dieselgenerator betrieben und muss immer mit ausreichend Treibstoff versorgt sein. Die Dieselheizung kann entsprechend der Gewächshausgröße gewählt werden. Bei einer Dieselheizung muss natürlich auch für ausreichend Abluft gesorgt werden, damit die Heizung sicher genutzt werden kann.
  • Mini Gewächshausheizung: Die Mini Gewächshausheizung ist eine Alternative zur Elektroheizung und für sehr kleine Gewächshäuser vorgesehen. Lediglich die Größe und die Einsatzbereiche unterscheidet diese Heizung von einer normalen Elektroheizung.

Hinweis: Bei allen Heizungen sollte man stets die Leistung im Auge behalten, die entsprechend an die Größe des Gewächshauses angepasst sein muss. Die meisten Hersteller geben an, für welche Raumgröße die Heizungen geeignet sind. Die kompakte Größe der Heizung sollte außerdem beachtet werden, damit diese optimal im Gewächshaus untergebracht werden kann.

Wie ermittelt man den Heizbedarf in einem Gewächshaus?

Um den Heizbedarf feststellen zu können, muss man nicht nur die Außentemperatur beachten, sondern auch den Standort, an dem das Gewächshaus steht. Befindet sich das Gewächshaus freistehend im Garten, ist sein Heizbedarf in der Regel höher. Um Energie oder Rohstoffe zu sparen, sollte man versuchen das Gewächshaus geschützt aufzustellen.

Weitere wichtige Faktoren für den Heizbedarf ergeben sich aus der Größe des Gewächshauses, seiner Isolierung und der Fensterfläche. Je größer das Gewächshaus und damit auch die Glasfläche ist, desto mehr steigt auch der Heizbedarf.

Die Gewächshaus Temperatur: Welche Temperaturen sind sinnvoll?

Wer ein Gewächshaus heizen möchte, sollte wissen, ab wann man von einem beheizten Gewächshaus spricht. Der Experte spricht bei Temperaturen von 12 °C bis 18 °C von einem beheizten Gewächshaus.

Bei diesen Temperaturen können Obstsorten und Gemüsesorten aufgezogen werden. Auch das Züchten diverser Blumen ist bei diesen Temperaturen möglich.

Wer ein unbeheiztes Gewächshaus erworben hat und die Gewächshausheizung nachrüsten will, der sollte immer an den Temperaturbereich zwischen 12 °C und 18 °C denken. Pflanzen brauchen in den Wintermonaten keine höheren Temperaturen, wenn es sich um keine exotischen Gewächse handelt.

Exotische Pflanzen benötigen oft Temperaturen von etwa 30 °C. In diesem Temperaturbereich benötigt man ein Treibhaus mit besonders guter Dämmung und einer starken Heizung.

Gewächshausheizung sorgt für CO2 im Gewächshaus

Um die Pflanzen im Winter ausreichend zu versorgen, sollte man neben der optimalen Temperatur auf den CO2 Gehalt der Luft achten. Beachten muss man, dass der CO2 Gehalt nur bis zu einem gewissen Grad vorteilhaft für Pflanzen ist.

Die Gewächshausheizung mit Gas Anschluss ist durch die Verbrennungsprozesse unter anderem dazu in der Lage, einen hohen CO2 Gehalt zu erzeugen. Auch andere Heizungen erzeugen CO2, was den Pflanzen ab einer gewissen Menge schaden kann.

Es empfiehlt sich, sich vorab darüber zu informieren, wie hoch der CO2 Gehalt im Inneren des Gewächshauses sein darf, um den ausgewählten Pflanzen nicht zu schaden und die Heizung dementsprechend auszuwählen.

Frostwächter für das Gewächshaus

Der Frostwächter für das Gewächshaus ist eine spezielle Variante der Gewächshausheizung. Hierbei handelt es sich um ein Heizgerät in dem ein Thermostat eingebaut ist. Dadurch ist eine Überwachung der Temperatur und eine automatische Regelung möglich.

Der Frostwächter schaltet die Heizung an, wenn die Temperaturen in den kritischen Bereich fallen. Bei einigen Gewächshausheizungen lässt sich ein Frostwächter nachrüsten.

Alternativprodukte

Nicht jeder hat Platz für eine Gewächshausheizung. Wer nach einer platzsparenden Möglichkeit zum Heizen sucht, kann einen Blick auf Heizmatten werfen.

Die Heizmatte für das Gewächshaus: Eine Heizmatte ist vergleichsweise klein und wird einfach unter die Pflanzen gelegt. An eine Steckdose angeschlossen sorgt die Matte dafür, dass die Pflanzen keine kalten Wurzeln bekommen. Damit sind vor allem kleinere Anzuchtpflanzen gut vor Frost geschützt.

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