Langzeitdünger – bedarfsgerecht mit Langzeiteffekt düngen

Von Dana

Aktualisiert am: 22.11.2023

Kurz & Knapp

  • Langzeitdünger zeichnen sich in erster Linie dadurch aus, dass sie die Nährstoffe nicht direkt, sondern kontinuierlich und gleichmäßig an die Pflanzen abgeben.

  • Während organische Dünger von Natur aus eine Langzeitwirkung mit sich bringen, müssen die Nährstoffe bei einem mineralischen Dünger mit einer Hülle versehen werden.

  • Bei Langzeitdüngern beträgt die Wirkdauer zumeist etwa drei bis sechs Monate. Wie oft eine Pflanze im Jahr gedüngt werden muss, hängt zunächst von der genauen Wirkdauer, aber auch von dem Nährstoffbedarf der Pflanze ab.

Langzeitdünger Testsieger* 2023

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: organischer Universal-Langzeitdünger mit Schafwolle, NPK-Verhältnis: 5-4-6, Langzeitwirkung von bis zu 5 Monaten, Inhalt: 2 kg

Für gesunde Pflanzen und eine reiche Ernte: Mit dem COMPO BIO Universal Langzeit-Dünger

können alle Gartenpflanzen sowie Obst und Gemüse gedüngt werden. Dank nährstoffreicher Schafwolle werden das Wachstum unterstützt, das Bodenleben aktiviert sowie die Widerstandskraft erhöht.
Dass der Langzeitdünger so vielseitig nutzbar ist, gefällt den Käufern besonders gut. So kann er im gesamten Gartenbereich verwendet werden.
Zudem geben die Nutzer in ihren Erfahrungsberichten an, dass der COMPO BIO Universal Langzeit-Dünger sehr gut wirkt und durch den Einsatz eine hervorragende Ernte erzielt werden kann.
Die Versprechung des Herstellers, dass eine einmalige Düngung pro Saison ausreicht, wird durch die Anwender bestätigt. Durch die enthaltene Schafwolle fällt die Langzeitwirkung sehr hoch aus.
Die Ausbringung des Langzeitdüngers wird als sehr einfach beschrieben. Es sollte jedoch unbedingt darauf geachtet werden, dass der Dünger gut in die Erde eingearbeitet wird, da er an der Oberfläche ansonsten zu schimmeln beginnen kann.
Einigen, wenigen Nutzer fiel ein unangenehmer Geruch während und nach der Düngung auf. Wiederum andere Käufer beschreiben den Geruch als nicht unangenehm.

Vorteile:
  • vielseitig einsetzbar
  • gute Wirkung
  • sorgt für gesunde Pflanzen und eine reiche Ernte
  • hervorragender Langzeiteffekt
  • einfach auszubringen
Nachteile:
  • einige Nutzer empfinden den Geruch des Düngers als unangenehm

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Heckendünger, Typ: organischer Dünger, Stickstoff: 7 %, Phosphor: 3 %, Kalium: 10 %, Inhalt: 10 kg (2 x 5 kg), reicht für ca. 200 m² Hecke

Natürlich, biologischer Dünger: Der Neudorff Azet Baum-, Strauch- und HeckenDünger

ist aus natürlichen Rohstoffen hergestellt, sodass er unbedenklich für Tiere ist. Er besteht aus tierischen Nebenprodukten, pflanzlichen Stoffen sowie lebenden Mikroorganismen, sodass Laubbäume, Ziersträucher und Heckenpflanzen bestens versorgt werden.
Viele Käufer berichten in ihren Kundenbewertungen, dass der Heckendünger eine gute Wirkung erzielt. Die behandelten Hecken zeigen ein gutes Wachstum und legen nicht nur an Höhe zu, sondern werden auch dichter. Das im Dünger enthaltene Eisen sorgt zudem für eine gesunde, sattgrüne Farbe.
Lobend erwähnt wird auch, dass es sich um einen Universal-Dünger eignet, der sowohl für Hecken als auch für Sträucher und Bäume verwendet werden kann. In den meisten Fällen reicht es aus, den Neudorff Azet Baum-, Strauch- und HeckenDünger einmal pro Jahr anzuwenden.
Der Kauf dieses Vorteilspacks, in dem 2 x 5 kg enthalten sind, lohnt sich laut Angaben der Nutzer vor allem dann, wenn größere Hecken oder eine große Anzahl von Sträuchern gedüngt werden sollen.
Der einzige Kritikpunkt besteht darin, dass der Dünger durch den hohen Verpackungsinhalt sehr kostenintensiv ist. Allerdings wird diesbezüglich auch berichtet, dass der Dünger sehr ergiebig ist.

Vorteile:
  • besteht aus natürlichen Rohstoffen
  • ist unbedenklich für Haustiere, Bienen und Nützlinge
  • sorgt für ein gutes Wachstum sowie eine satte Färbung
  • für eine Vielzahl von Pflanzen geeignet
  • sehr ergiebig
Nachteile:
  • durch den hohen Verpackungsinhalt sehr kostenintensiv

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: organischer Rasendünger, NPK-Verhältnis: 9-2-2, Minigranulat, 3 Monate Langzeitwirkung, Inhalt: 2,8 kg, reicht für ca. 80 m²

Für einen saftig grünen Rasen: Mit dem Substral Naturen Bio Rasendünger

kann auf natürliche Weise für einen kräftigen und dichten Rasen gesorgt werden. Der Dünger ist für alle Rasenarten geeignet und zeigt bis zu 12 Wochen lang eine schonende Düngewirkung.
Aus den Rezensionen geht hervor, dass es sich bei dem Substral Naturen Bio Rasendünger um einen Dünger handelt, der eine gute Wirkung zeigt. Bereits nach etwa 10 Tagen ist ein deutlicher Effekt erkennbar.
Die Nutzer geben an, dass der Rasen in die Höhe sprießt und deutlich dichter wird. Auch farblich sind große Unterschiede zu erkennen, da das Gras nach Gabe der Dünger eine satte Grünfärbung aufweist.
Lobend erwähnt wird auch, dass sich der Dünger sehr schnell und einfach ausbringen lässt. Er kann sowohl per Hand als auch mit dem Streuwagen verteilt werden. Das staubfreie Minigranulat lässt sich dabei sehr gleichmäßig verstreuen.
Einige Käufer geben in ihren Kundenbewertungen an, dass der Dünger eine sehr attraktive Wirkung auf Hunde hat, sodass diese das Granulat fressen. Aufgrund der natürlichen Inhaltsstoffe brachte der Verzehr jedoch keine negativen Auswirkungen mit sich.
Bemängelt wird außerdem, dass der Rasendünger einen etwas unangenehmen Geruch aufweist und sowohl Fliegen als auch teilweise Ratten anlocken kann.

Vorteile:
  • für alle Rasenarten geeignet
  • Wirkung bereits nach wenigen Tagen erkennbar
  • Gras wächst schneller und dichter und weist eine satte Grünfärbung auf
  • 3 Monate Langzeitwirkung
  • lässt sich schnell und einfach ausbringen
Nachteile:
  • unangenehmer Geruch
Vorgestelltes Produkt

Purgrün Herbstrasendünger 10kg

  • mit wertvollem Kalium
  • erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen Frost & Trockenstress
  • organisch-mineralische Zusammensetzung mit Kurz- und Langzeitwirkung
Jetzt kaufen

Langzeitdünger kaufen – den Arbeitsaufwand aktiv reduzieren

Einen Dünger nur einmal ausbringen, wobei die Pflanzen anschließend wochenlang davon zehren können? Dies ist der Wunsch vieler Hobbygärtner. Mit einem Langzeitdünger ist dies möglich. Ein Langzeitdünger zeigt eine langanhaltende Wirkung, wobei die Pflanzen dennoch bedarfsgerecht gedüngt werden.

Bei einem Langzeitdünger handelt es sich zumeist entweder um einen organischen Dünger mit natürlicher Langzeitwirkung oder einen mineralischen Dünger mit ummantelten Nährstoffen.

Langzeitdünger setzen Nährstoffe kontinuierlich und langfristig frei

Pflanzen müssen regelmäßig mit Nährstoffen versorgt werden, damit sie gleichmäßig wachsen, Blüten, Samen und Früchte ausbilden sowie in einem satten Grün erstrahlen. Das bedeutet, dass eine regelmäßige Düngung unerlässlich ist.

Langzeitdünger bringen den Vorteil mit sich, dass die darin enthaltenen Nährstoffe kontinuierlich und regelmäßig über einen Zeitraum von etwa drei bis sechs Monaten freigegeben werden. Indem größere Mengen auf einmal gedüngt werden, reduziert sich der Aufwand enorm.

Bei den meisten Langzeitdüngern handelt es sich um Volldünger. Das bedeutet, dass alle Nährstoffe in einer ausreichenden Menge vorhanden sind, sodass kein weiterer Dünger zum Einsatz kommen muss.

Aufgrund der Zusammensetzung werden Langzeitdünger auch als NPK-Dünger bezeichnet. Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) stellen die drei wichtigsten Komponenten dar, da sie von den Pflanzen für ein gesundes Wachstum benötigt werden.

Die Eigenschaften der wichtigsten Nährstoffe im Überblick:

  • Stickstoff: Bei Stickstoff handelt es sich um einen Nährstoff, der für das gesunde Wachstum einer Pflanze unerlässlich ist. Stickstoff ist sowohl am Aufbau der Pflanzenmasse als auch an der Eiweißbildung beteiligt. Darüber hinaus sorgt Stickstoff dafür, dass die Pflanzen in einem satten Grün erstrahlen.
  • Phosphor: Für ein gesundes Wurzelwachstum ist Phosphor sehr wichtig. Auch auf die Regulation des Energiehaushalts hat Phosphor einen positiven Einfluss. Phosphor sorgt außerdem für eine imposante Blütenbildung sowie eine reiche Ernte.
  • Kalium: Um die Belastbarkeit und Strapazierfähigkeit von Pflanzen zu erhöhen, ist Kalium ein sehr wichtiger Nährstoff. Er sorgt dafür, dass die Pflanzen widerstandsfähiger gegenüber Kälte, Trockenheit, Krankheiten sowie Schädlingen sind.

Wie hoch der Anteil der einzelnen Nährstoffe sein sollte, hängt von der Art der Pflanze und dem entsprechenden Nährstoffbedarf ab.

Das Angebot an verschiedenen Langzeitdüngern ist groß

Ob für die Terrasse, den Balkon oder den Garten – Langzeitdünger ist in zahlreichen Varianten erhältlich, sodass er in allen Gartenbereichen angewendet werden kann.

Zum einen besteht die Möglichkeit, einen Universal-Langzeitdünger zu erwerben. Die in den Universal-Langzeitdüngern enthaltenen Nährstoffe sind so zusammengesetzt, dass sie eine Vielzahl an Pflanzen optimal versorgen können.

Allerdings gibt es im Gartenbereich auch Pflanzen, die sehr individuelle Ansprüche haben und dementsprechend eine besonders Nährstoffzusammensetzung erfordern. In diesem Fall kann zu verschiedenen Spezial-Langzeitdüngern gegriffen werden.

Zu diesen zählen unter anderem:

  • Hecken-Langzeitdünger
  • Koniferen-Langzeitdünger
  • Blumen-Langzeitdünger
  • Kübelpflanzen-Langzeitdünger
  • Rasen-Langzeitdünger

Diese Liste ist keinesfalls vollständig und soll ausschließlich dem Zweck dienen, aufzuzeigen, dass Langzeitdünger in zahlreichen Varianten erhältlich ist.

Auf diese Weise ist es möglich, den Ansprüchen der einzelnen Pflanzen gerecht zu werden und eine bedarfsgerechte Versorgung mit Nährstoffen zu garantieren.

Organische Dünger sind von Natur aus Langzeitdünger

Langzeitdünger können in verschiedene Kategorien eingeteilt werden: organische Langzeitdünger sowie mineralische Langzeitdünger. Die Wirkung dieser beiden Langzeitdünger beruht auf zwei vollkommen unterschiedlichen Prinzipien.

Diese sehen wie folgt aus:

  • Organische Langzeitdünger: Organische Langzeitdünger bringen eine natürliche Langzeitwirkung mit sich. Sie bestehen zu 100 % aus natürlichen Inhaltsstoffen, sodass der Dünger zunächst von Mikroorganismen zersetzt werden muss, damit die Nährstoffe freigegeben werden können. Wie schnell die Wirkstoffe verfügbar sind, hängt stark von der Körnung ab. Je feiner das Material ist, desto schneller können die Nährstoffe freigesetzt werden. Die Wirkung kann anschließend bis zu sechs Monate anhalten.
  • Mineralische Langzeitdünger: Damit mineralische Dünger all ihre Nährstoffe nicht unmittelbar abgeben, werden die Nährstoffe zumeist mit einer Kunstharzhülle versehen, die sich im Boden erst nach und nach auflöst. Darüber hinaus gibt es auch verschiedene Stickstoffarten, die irgendwann zu Nitrat werden und dann von der Pflanze aufgenommen werden. Die Freisetzung von Nitrat lässt sich auch chemische Verzögerung, sodass die Langzeitwirkung erhöht wird.

Die Verwendung von Langzeitdüngern – praktische Tipps & Tricks

Wie häufig Pflanzen gedüngt werden sollten, hängt maßgeblich davon ab, wie es um das Nährstoffvorkommen im Boden gestellt ist. Je nährstoffärmer der Boden ist, desto häufiger ist eine Düngergabe zu empfehlen.

Zudem sollte Folgendes beachtet werden:

  • Erste Düngung: Wann die erste Düngung mit einem Langzeitdünger erfolgen kann, ist von der Jahreszeit abhängig. Die erste Düngung sollte stets im Frühjahr, am besten im März oder April, erfolgen. Zu diesem Zeitpunkt benötigen die Pflanzen besonders viele Nährstoffe für ihr Wachstum sowie die Ausbildung von Blättern, Blüten, Samen und Früchten.
  • Weitere Düngungen: Ob und wann eine zweite Düngung notwendig ist, hängt davon ab, wie lange die Düngewirkung anhält. Bei den meisten Langzeitdüngern beträgt die Wirkdauer zwischen drei und sechs Monaten. Die Monate Juni und Juli bieten sich daher am besten für die zweite Düngung an.
    Im Herbst steht eine weitere Düngung an. In diesem Fall sollte jedoch unbedingt ein Langzeitdünger gewählt werden, bei welchem es sich um einen Herbstdünger handelt. Diese sind besonders reich an Kalium, um die Pflanze vor Frost zu schützen.
  • Ausbringung: Je nach Darreichungsform kann ein Dünger entweder in die Erde eingearbeitet oder über das Gießwasser verabreicht werden. Wichtig ist, dass der Langzeitdünger gleichmäßig verteilt und nur die angegebene Dosiermenge verwendet wird.
Vor allem bei mineralischem Dünger sollte darauf geachtet werden, dass die Pflanze nicht überdüngt wird. Eine Überdüngung kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass die Pflanze eingeht.
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