Mineralischer Dünger – Wirkt effizient und schnell

Aktualisiert am: 18.09.2022

Kurz & Knapp

  • Mineralische Dünger sind in fester und flüssiger Form erhältlich und können so flexibel im Garten eingesetzt werden. Mineralische Flüssigdünger eignen sich besonders gut für Kübelpflanzen.

  • Die drei Hauptnährstoffe in mineralischen Düngern stehen den Pflanzen nach der Ausbringung sofort zur Verfügung. Fehler bei der Dosierung treten deswegen zügig ein und können Schäden an den Pflanzen hinterlassen.

  • Zeigen Rasen oder die Bepflanzung im Nutz- und Ziergarten bereits Anzeichen eines Nährstoffmangels, sind mineralische Dünger das Düngemittel der ersten Wahl.

  • Wenn Ihnen zusätzlich eine Langzeitwirkung wichtig ist, sollten Sie auf einen organisch-mineralischen Dünger setzen. Langzeitdünger enthalten sehr häufig sowohl mineralische als auch organische Bestandteile.

Update vom 08.09.2022

Wir haben die Informationen in diesem Beitrag aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.

Mineralische Dünger Testsieger* 2022

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: mineralischer Flüssigdünger, Typ: Universaldünger, NPK-Verhältnis: 8-8-6, mit Eisen und weiteren Spurenelementen, 2 Liter, Ergiebigkeit: für 1.000 Liter Gießwasser

Hohe Ergiebigkeit: Aufgrund der hohen Konzentration reicht eine Packung Manna Wuxal Universaldünger

für 1.000 Liter Gießwasser. Dabei kann dieser mineralische Flüssigdünger sowohl über die Wurzeln gegeben als auch zur Blattdüngung verwendet werden.
Mit Eisen und weiteren Spurennährstoffen versetzt sorgt der Manna Wuxal Universaldünger für ein gesundes, kräftiges Pflanzenwachstum. Laut Hersteller eignet er sich für Nutz- und Zierpflanzen und auch für Baumschulen.
Neben der hohen Ergiebigkeit loben die Nutzer vor allem das gute Preis-Leistungs-Verhältnis und die zuverlässige Wirksamkeit. Der Effekt des Flüssigdüngers ist innerhalb von wenigen Tagen sichtbar, so die Käufer, und sorgt für eine üppige Blüte an Zierpflanzen und einen reichen Ernteertrag bei Obst- und Gemüsepflanzen.
Lediglich die Packung wird von einzelnen Käufern kritisiert. Sie hielt nicht immer dicht, nachdem der Dünger geöffnet wurde.

Vorteile:
  • hohe Ergiebigkeit
  • enthält Spurennährstoffe und Eisen
  • universell im Garten einsetzbar
  • einfache, saubere Handhabung
Nachteile:
  • selten fehlerhafte Verpackung

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: mineralischer Flüssigdünger, Typ: Gartendünger/Universaldünger, NPK-Verhältnis: 7-3-5, mit Eisen, chloridfrei, 4 Liter, Ergiebigkeit: für 500 Liter Gießwasser

Für alle Gartenpflanzen: Der Substral Gartendünger Universal

ist laut Hersteller für Zier- und Nutzpflanzen und auch für den Rasen geeignet. Die ausgeglichene Nährstoffzusammensetzung passt zum Bedarf der meisten Pflanzenarten im Garten und enthält neben den drei Hauptnährstoffen auch Eisen und Biostimulanzien.
Viele Käufer berichten, dass Gemüsepflanzen mit diesem mineralischen Dünger sehr gut gedeihen und viele Früchte tragen. Auch stark zehrende Arten wie Tomaten waren mit dem Substral Gartendünger Universal in vielen Fällen gut versorgt.
Die Verpackung beschreiben die Käufer als sehr praktisch. Die Verschlusskappe schließt dicht und kann außerdem als Dosierhilfe verwendet werden.
In Einzelfällen kam es zu fehlerhaften Lieferungen. Dass sich der Substral Gartendünger Universal vor allem aus einem vollen Kanister nicht immer sauber ausgießen lässt, hat einige Nutzer ebenfalls gestört.

Vorteile:
  • für alle Nutz- und Zierpflanzen geeignet
  • einfache Dosierung mit Verschlusskappe
  • fördert Wachstum und Ernteertrag
  • mit Biostimulanzien für die Pflanzenentwicklung
Nachteile:
  • vereinzelt fehlerhafte Lieferung

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: mineralischer Dünger, Typ: Universaldünger, NPK-Verhältnis: 15-3-20, phosphatreduziert, chloridarm, mit Magnesium und Eisen, 25 kg, Ergiebigkeit: 20 –40 Gramm/m²

Klassiker für Rasen & Beete: Der COMPO EXPERT Blaukorn premium

ist phosphatreduziert zusammengesetzt und trägt damit der typischen Zusammensetzung von deutschen Gartenböden Rechnung.
Der hohe Anteil an Stickstoff und Kalium sorgt dafür, dass sich dieser Gartendünger für alle Jahreszeiten gleichermaßen eignet. Viele Nutzer berichten außerdem, dass sie fast alle Pflanzen im Garten mit COMPO EXPERT Blaukorn premium düngen und von der hohen Ergiebigkeit überzeugt sind.
Laut der Rezensionen löst sich das Granulat sehr gut auf, sodass es nach dem Wässern oder einem Regenschauer fast vollständig vom Erdboden aufgenommen werden kann. Der schnelle Wirkungseintritt und die einfache Handhabung mit einem Streuwagen sorgen bei vielen Käufern für Begeisterung.
Vor allem auf Rasenflächen und an Heckenpflanzen konnten viele Gärtner die positiven Effekte des COMPO EXPERT Blaukorn premium beobachten. Eine einfache Dosierung und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis tragen zum guten Gesamteindruck bei.

Vorteile:
  • universell einsetzbar
  • besonders gut für Rasen & Hecken geeignet
  • schneller Wirkungseintritt
  • hohe Ergiebigkeit
  • phosphatreduziert und chloridarm
Nachteile:
  • ohne Mikronährstoffe zur Bodenverbesserung

Saisonkalender für 48 Obst- und Gemüsesorten

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Mineralischen Dünger kaufen – Volldünger für alle Gartenpflanzen

Mineralische Dünger werden auch Kunstdünger genannt, weil sie überwiegend synthetisch hergestellt werden. Anders als organische Dünger bestehen sie vor allem aus Mineralien, die aus fossilen Rohstoffen extrahiert wurden.

Mineralische Dünger wirken kurz und schnell

Bei den meisten mineralischen Düngern werden die Nährstoffe der Pflanze in Form einer Ionenverbindung zur Verfügung gestellt. Diese Salze lösen sich bei Kontakt mit Wasser auf, sodass die gebundenen Nährstoffe in den Erdboden eingeschwemmt werden.

Weil sie dort nicht erst noch von Bodenlebewesen und effektiven Mikroorganismen zersetzt werden müssen, stehen sie den Pflanzen nach dem Auflösen sofort zur Verfügung.

Darin liegt einer der größten Vorteile von mineralischen Düngern: Sie wirken besonders schnell und zeigen ihre positiven Effekte bereits nach wenigen Tagen.

Dieses Wirkprinzip ist allerdings nicht ohne Risiko. Eine Überdüngung ist mit mineralischen Düngern deutlich schneller passiert, als mit organischen Düngern wie z. B. Hornspänen oder Guano.

Diese werden erst nach und nach von Bakterien und Kleinstlebewesen im Boden zersetzt, sodass die Nährstoffe über einen längeren Zeitraum an den Boden und damit auch an die Pflanzen abgegeben werden.

Vor- und Nachteile von mineralischen Düngern

  • schneller Wirkungseintritt
  • effiziente Hilfe bei drohenden oder bereits eingesetzten Pflanzenschäden durch Nährstoffmängel
  • viele Spezialvarianten erhältlich
  • geringe Langzeitwirkung
  • hohes Risiko der Überdüngung
  • keine Verbesserung der Bodenqualität

Nährstoffzusammensetzung von mineralischen Düngern

Mineralische Dünger enthalten immer die drei Hauptnährstoffe Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K). Zusätzlich können in mineralischen Düngern weitere Spurennährstoffe wie z. B. Magnesium oder Eisen enthalten sein.

In welchem Verhältnis diese drei Hauptnährstoffe zum Einsatz kommen, kann den NPK-Angaben des mineralischen Düngers entnommen werden. Die Zahlen weisen aus, mit welchem prozentualen Anteil Stickstoff, Phosphor und Kalium im Produkt enthalten sind.

Ein mineralischer NPK-Dünger mit einem Verhältnis von 6-3-4 enthält also 6 % Stickstoff, 3 % Phosphor und 4 % Kalium.

Weil sich die Zusammensetzung je nach Düngemittel stark unterscheiden kann, sollten mineralische Dünger nicht zu sorglos im Garten eingesetzt werden.

Mineralische Dünger können die Umwelt belasten

Zahlreiche Studien zeigen, dass Gartenböden in Deutschland nur selten von einem Mangel an Phosphor und Kalium betroffen sind. Zeigen Pflanzen trotzdem Anzeichen eines Nährstoffmangels, ist nicht selten eine zu geringe Konzentration an Stickstoff der Grund dafür.

Neben mineralischen Gartendüngern sind deswegen im Handel zahlreiche Spezialdünger erhältlich, die gezielt zur Düngung werden können, um den Gartenboden nicht mit einem oder mehreren Nährstoffen zu übersättigen.

Zu hohe Konzentrationen können sonst aus dem Gartenboden ausgewaschen werden und über das Grundwasser oder sogar die Kanalisation die Umwelt belasten. Das gilt besonders dann, wenn mineralische Mehrnährstoffdünger direkt in den Gartenboden eingebracht werden.

Wer vor der Ausbringung von Düngemitteln ganz sicher gehen möchte, sollte eine Bodenanalyse in einem zertifizierten Labor anfertigen lassen.

Dabei erfährt man nicht nur den Nährstoffgehalt des eigenen Gartenbodens, sondern auch etwas über seine Zusammensetzung und den pH-Wert. Eine professionelle Bodenanalyse ist dabei deutlich günstiger, als viele Gärtner erwarten und spart gleichzeitig Geld, weil die Düngung so sehr gezielt erfolgen kann.

Einige Labore bieten zusätzlich zur Bodenanalyse eine detaillierte Empfehlung zum Einsatz von Düngern im Garten.

Für diese Pflanzen eignen sich mineralische Dünger

Die meisten Blumendünger und Universaldünger verfügen über eine mineralische Zusammensetzung. Gerade stark zehrende Zierpflanzen profitieren von den schnell verfügbaren Spurenelementen in mineralischen Blumendüngern.

Als Düngemittel für verzehrbare Pflanzen wie Kräuter, Obst oder Gemüse sind mineralische Dünger ebenfalls geeignet, bei vielen Gärtnern setzt sich aber zunehmend die Verwendung von organischen Düngern durch. Der Grund dafür ist, dass mineralische Dünger in der Regel nicht für den ökologischen Landbau geeignet sind und dass sie die Bodenstruktur nicht verbessern.

In mineralischen Düngern sind außerdem kaum Inhaltsstoffe enthalten, die einen positiven Einfluss auf das Bodenleben haben. Naturdünger erhöhen hingegen aktiv die Bodenfruchtbarkeit, indem sie das Wachstum von effektiven Mikroorganismen fördern.

Unter den mineralischen Düngemitteln finden sich besonders häufig diese Düngerarten:

  • Universaldünger/ Gartendünger
  • Kübelpflanzendünger
  • Rasendünger
  • Spezialdünger für Pflanzen mit besonderen Anforderungen
  • Düngemittel mit einem hohen Anteil eines Hauptnährstoffes (z. B. Eisendünger)

Mineralische Rasendünger sind besonders fürs Frühjahr gut geeignet

Für die Nährstoffversorgung des Rasens kommen im Frühjahr vor allem stickstoffbetonte Rasendünger zum Einsatz. Diese sind auch in mineralischer Zusammensetzung erhältlich und versprechen vor allem zu Beginn der Wachstumsperiode eine zuverlässige Versorgung mit wertvollem Stickstoff.

Im Herbst benötigt der Rasen vor allem Kalium, um sich auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Kalium wirkt in den Pflanzenzellen wie eine Art Frostschutzmittel und macht Rasenpflanzen widerstandsfähig gegen Trockenstress, Eis und Schnee.

Mineralische Spezialdünger

Spezialdünger sorgen für eine gezielte Nährstoffversorgung und enthalten im Vergleich zu Universaldüngern zumeist einen höheren Anteil an einem Hauptnährstoff. Zu den wichtigsten mineralischen Spezialdüngern gehören:

Zudem sind im Handel weitere Spezialdünger erhältlich, die auf den Bedarf von einzelnen Pflanzen im Garten abgestimmt sind. Wie sinnvoll der Kauf von Spezialdüngern ist, hängt stark von den Anforderungen der Pflanze ab.

Gemüsedünger enthalten beispielsweise relativ wenig Phosphor und dafür mehr Stickstoff und Kalium, um ein gesundes, kräftiges Wachstum und eine reiche Ernte zu fördern.

Für viele Zierpflanzen sind zudem Spezialdünger erhältlich, die einen Einfluss auf den pH-Wert haben. Dazu gehören z. B. Hortensiendünger. Diese senken den pH-Wert im Boden leicht und erhalten so das leicht saure Milieu, in dem Hortensien, Rhododendren und andere Moorbeetpflanzen sich besonders wohlfühlen.

Flüssigdünger vs. Granulat

Mineralische Düngemittel sind sowohl als Flüssigdünger als auch als Granulat erhältlich. Weil das Granulat in der Regel aus gebundenen Salzen besteht, lässt es sich bei Bedarf in Wasser auflösen und anschließend auch flüssig im Garten ausbringen.

Granulate eignen sich besonders gut für eine Verwendung auf großen Flächen. Aus diesem Grund sind z. B. mineralische Rasendünger fast nur in fester Form erhältlich.

Mineralische Flüssigdünger sind hingegen für die gezielte Düngung besonders gut geeignet. Sie spielen ihre Vorteile bei Kübelpflanzen oder auch im Hochbeet voll aus, weil sie sich gut dosieren lassen und gleichmäßig im Substrat verteilen.

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