Nistkasten – Alles zur perfekten Brutstätte von Wildvögeln

Aktualisiert am: 08.12.2022

Damit der Nistkasten von Wildvögeln akzeptiert wird, muss er über bestimmte Abmessungen und ein Einflugloch in der richtigen Größe verfügen. Für einige Vogelarten ist außerdem eine spezielle Variante erforderlich, weil sie ein spezielles Brutverhalten haben. In welchen Nistkästen sich Meisen, Amseln, Rotkehlchen und Co. wohlfühlen, verraten wir in diesem Beitrag.
Update vom 11.01.2022
Der Erdenfreund Vogelnistkasten wurde in den Vergleich aufgenommen.

Nistkästen Testsieger* 2022

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Vogelnistkasten aus Massivholz, FSC-zertifiziert, Einflugloch: Ø 45 mm mit Spechtschutz, Katzen- und Marderschutz, Abmessungen: 31 cm x 23 cm x 20 cm

Für Sing- und Wildvögel: Der Erdenfreund Vogelnistkasten

verfügt über ein Einflugloch mit einem Durchmesser von 45 mm und ist damit für größere Wild- und Singvögel ideal geeignet. Zum Schutz vor Schäden ist das Einflugloch mit einem stabilen Metallring umgeben, sodass es nicht von größeren Vögeln wie z. B. Spechten vergrößert werden kann.
Im Inneren des Erdenfreund Vogelnistkastens befindet sich eine Konstruktion zum Schutz vor Katzen und Mardern. Mit dieser Bauweise sind Gartenvögel in diesem Nistkasten rundum geschützt.
Das verwendete Holz ist FSC-zertifiziert und mit einem Abperleffekt ausgestattet, sodass es durch Feuchtigkeit nicht so schnell Schaden nimmt. Laut Hersteller ist der Erdenfreund Vogelnistkasten 100% regenfest und das Dach wurde für zusätzlichen Schutz mit natürlichem Leinöl behandelt. Rostfreie Schrauben und Beschläge tragen zum guten Gesamteindruck bei und versprechen ebenfalls eine lange Haltbarkeit.
Um den Inhalt schnell und einfach kontrollieren zu können, befindet sich im unteren Bereich eine Flügelschraube, die werkzeuglos von Hand geöffnet werden kann. Auch eine stabile Aufhängevorrichtung aus Metall gehört zum Lieferumfang.
Die solide Verarbeitung und das hochwertige Holz können viele Käufer überzeugen. Der Erdenfreund Vogelnistkasten wirkt sehr hochwertig und stabil, wie vielfach in den Bewertungen berichtet wird.

Vorteile:
  • hochwertiges, FSC-zertifiziertes Holz
  • Dach mit Leinöl behandelt
  • 100% regenfest
  • Flügelschraube für einfaches Öffnen und Schließen
  • stabile Metallöse zum Aufhängen
Nachteile:
  • keine

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Nistkasten aus unbehandeltem Lärchenholz aus regionalem Bestand, Holzdicke: 18 mm, Innenmaß: 15 x 15 cm, Außenmaß: 19 x 19 x 31 cm, wasserfestes Dach aus Siebdruckplatte, Einflugloch: Ø 32 mm Einflugloch

Idealer Nistkasten für Kohl- und Haubenmeise: Der Premium Natur Lärchenholz Nistkasten

bringt alle Voraussetzungen mit, um Kohl- und Haubenmeisen eine gute Nistgrundlage zu bieten. Er ist äußerlich 19 Zentimeter breit und 19 Zentimeter tief. Er besitzt eine Gesamthöhe von 31 Zentimetern.
Im Innenraum haben die Vögel einen Raum von 15 mal 15 Zentimetern, um ihre Eier abzulegen und die Jungen aufzuziehen. Das Einflugloch besitzt einen Durchmesser von 32 Millimetern, was für Hauben- und Tannenmeisen ideal ist. Das verwendete Lärchenholz bietet mit einer Dicke von 18 Millimetern den passenden Schutz vor äußeren Einflüssen.
Bei Unwettern lässt das wasserfeste Dach aus Siebdruckplatten keinerlei Feuchtigkeit hindurch und schützt, da es vorne und seitlich übersteht, auch das restliche Haus vor etwaigen Wasserschäden. Vereinzelt wird in den Rezensionen jedoch berichtet, dass die Kanten des Dachs aufquellen können, wenn sie Feuchtigkeit ausgesetzt sind.
Die Reinigung des Premium Natur Lärchenholz Nistkasten geht ohne weitere Probleme vonstatten. Hierzu lässt sich die Vorderseite bequem aufklappen und nach der Reinigung mühelos wieder so anbringen, dass der Nistkasten auch in der nächsten Saison wieder benutzt werden kann. Viele der Nutzer schätzen diese Eigenschaft am Nistkasten.
Im Set sind auch zwei Aluminiumnägel enthalten, die sich für die Befestigung am Baum eignen. Da Aluminium nicht rostet und gleichzeitig dem Baum nicht schadet, sind sie bestens für ihren Verwendungszweck geeignet. Übrigens: Sämtliche Teile des Nistkastens sind neben der Verschraubung zusätzlich mit einem wasserfesten Holzleim verklebt, um eine möglichst lange Nutzbarkeit zu gewährleisten.
Kunden, die sich für das Premium Natur Lärchenholz Nistkasten entschieden haben, loben vor allem die Verarbeitungsqualität und die generelle Beschaffenheit des Produkts. Einer der Kunden bemerkte auch die abgeschliffenen Ränder am Einflugloch, dank dem das Gefieder der Vögel beim regelmäßigen Anfliegen nicht in Mitleidenschaft gezogen wird.
Einige berichten sogar, dass der Nistkasten gleich nach der Aufhängung schon von diversen Vögeln besichtigt wurde. Demnach nehmen die Tiere den Kasten sehr gut an und ziehen dementsprechend gerne ihre Jungen darin auf. Zur Wetterfestigkeit berichten viele, dass das Haus auch nach der zweiten Saison noch gut aussieht und als Nisthilfe beansprucht wird.
Dieser Nistkasten ist dementsprechend ein Produkt, welches von Nutzern gerne weiterempfohlen wird und insgesamt einen sehr positiven Eindruck hinterlässt.

Vorteile:
  • wetterfestes und sicheres Dach
  • integrierte Reinigungsklappe
  • abgeschliffenes Einflugloch
  • naturbelassenes, dickes Holz
  • gute Akzeptanz

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Nistkasten für Halbhöhlenbrüter, unbehandeltes Massivholz, verschraubt mit Messingschrauben, 16,5 x 24,5 x 21,5 cm, inklusive Ratgeber und Brutkalender

Nisthilfe für Halbhöhlenbrüter: Der wildtier herz | Nistkasten für Rotschwänzchen, Rotkehlchen & Co

ist aus unbehandeltem Massivholz hergestellt. Hierfür wurde eine spezielle, FSC-zertifizierte Spießtanne genutzt, die wasserabweisende Eigenschaften aufweist.
In Bezug auf seine Abmessungen und seine spezielle Bauweise bietet der Vogelnistkasten Halbhöhlenbrütern wie Rotkehlchen, Rotschwänzchen oder Bachstelze die richtigen Voraussetzungen.
Es ist außen 16,5 Zentimeter breit, 24,5 Zentimeter hoch und 21,5 Zentimeter tief. Die Dicke der einzelnen Elemente beträgt 18 Millimeter. Verschraubt wurden die Teile des Nistkastens mit Messingschrauben. In Einzelfällen setzten diese nach einiger Zeit Rost an.
Dem wildtier herz | Nistkasten für Rotschwänzchen, Rotkehlchen & Co liegt eine Befestigungsleiste bei, die mit einem vorgebohrten Loch versehen wurde. Somit lässt sich der Nistkasten besonders einfach am Baum montieren.
Viele der Kunden sind von dem wildtier herz | Nistkasten für Rotschwänzchen, Rotkehlchen & Co begeistert und beschreiben, dass er eine gute Qualität besitzt. Von den Tieren im Garten wurde der Nistkasten sehr gut angenommen. Allerdings bemerkten ein paar der Käufer, dass das Holz unter dem Einfluss von zu viel Luftfeuchtigkeit gerissen ist.

Vorteile:
  • robustes und dickes, naturbelassenes Massivholz
  • ideale Voraussetzungen für kleine Halbhöhlenbrüter
  • inklusive Befestigungsleiste
  • abgeschrägtes Dach
Nachteile:
  • gelegentlich Risse im Holz
  • selten rostende Schrauben

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Spatzenhaus aus naturbelassenem Massivholz, 18 mm dick, 42 x 32,5 x 17 cm, Belüftungslöcher im Boden, inklusive Holzbogen zur Aufhängung, windgeschützte Einfluglöcher, herausnehmbare Nistkasten-Türen, mit Messingschrauben verschraubt

Artgerechte Nisthilfe für Sperlingsvögel: Der wildtier herz | Nistkasten für Spatzen, Sperlinge nach NABU

bringt alle nötigen Eigenschaften für ein natürliches Brutverhalten mit. Das Spatzenhaus besitzt drei Brutkammern, was den Vögeln die Möglichkeit gibt, in einer Kolonie zu brüten. Die Nisthilfe besitzt eine Breite von 42 Zentimetern, ist 32,5 Zentimeter hoch und 17 Zentimeter tief.
Die Einfluglöcher sind so gestaltet, dass Wind und Wetter keinen Zugang ins Innere bekommen. Die 18 Millimeter dicken Holzelemente bieten eine hohe Stabilität. Das hierfür verwendete Spießtannenholz ist möglichst naturbelassen und massiv und soll somit eine robuste Grundlage für die Tiere bieten.
Viele der Käufer berichten, dass das wildtier herz | Nistkasten für Spatzen, Sperlinge nach NABU sehr gut von den Vögeln angenommen wird. Allerdings berichteten ein paar der Kunden davon, dass das Holz bereits nach kurzer Zeit Risse aufwies.
Leider ist in manchen Rezessionen zu lesen, dass die Bretter des wildtier herz | Nistkasten für Spatzen, Sperlinge nach NABU nicht richtig verleimt wurden und diese nachgebessert werden mussten.

Vorteile:
  • wird gut von Vögeln angenommen
  • artgerechte Bauweise für Sperlinge und Spatzen
  • naturbelassenes Spießtannenholz, FSC-zertifiziert
  • mit rostfreien Messingschrauben montiert
Nachteile:
  • Verklebung ist in manchen Fällen zu dürftig
  • Holz wies bei manchen Käufern binnen kurzer Zeit Risse auf
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Nistkasten kaufen – zur Unterstützung für Wildvögel

Binnen der letzten Jahre verursacht das Thema Vogelsterben immer wieder heftige Diskussionen. Sie finden nicht nur immer weniger Futter, sondern haben auch Schwierigkeiten, geeignete Nistplätze zu finden. Dadurch wird den Tieren das Leben erschwert und manche Arten sind inzwischen sogar vom Aussterben bedroht.

Um diesem Problem entgegenzuwirken, bietet man Wildvögeln daher nicht mehr nur im Winter, sondern ganzjährig ein entsprechendes Futter an. Dazu kommen die passenden Nistmöglichkeiten, um den Vögeln einen Platz zum Aufziehen ihrer Jungen anzubieten.

Eine Nisthilfe muss jedoch immer die passenden Voraussetzungen besitzen. Nicht nur die allgemeine Größe spielt eine Rolle, sondern auch der Durchmesser des Einfluglochs. Die Beschaffenheit muss den Anforderungen der Tiere angepasst sein, andernfalls nehmen sie die Nisthilfe nicht an.

Beim Kauf sind außer den genannten Attributen noch weitere Dinge zu beachten. Ferner sollte man sich mit den entsprechenden Reinigungsempfehlungen beschäftigen und wissen, wie und wo man den Kasten idealerweise im Garten aufhängt. Außerdem wird nachfolgend die Frage geklärt, wie man diverse Vogelarten in den Garten locken kann, um das gesamte Vorhaben noch besser zu unterstützen.

Welcher Nistkasten für welchen Vogel?

Bei der Wahl des richtigen Nistkastens sollte man immer mit einbeziehen, welchem Vogel man diesen anbieten möchte. Denn je nachdem, wie der Nistkasten ausgestattet ist, nehmen ihn nur bestimmte Vogelarten an. Unterteilt werden die Nistkästen daher in die folgenden Kategorien:

  • Höhlenbrüter: Sie locken Vögel wie Blaumeisen, Kleiber, Wendehälse und Haussperling an. Doch auch für Star und Trauerschnäpper kann der Kasten attraktiv sein. Diese Nisthilfe findet man am häufigsten auf dem Markt. Sie sind in sich geschlossen und unterscheiden sich nur in Bezug auf die Größe und den Durchmesser des Einfluglochs. Sie sind idealerweise in einer Höhe von zwei bis zehn Metern aufzuhängen.
  • Halbhöhlenbrüter: Hiermit sind Vögel gemeint, die Nistmöglichkeiten suchen, die an einer Seite offen sind. Sie sind attraktiv für Rotkehlchen, Amseln, Bachstelze, Zaunkönig und Gartenrotschwanz. Sie werden idealerweise so aufgehängt, dass Elstern und Eichelhäher keinen Zugriff auf das Nest erhalten.
  • Baumläufer: Ein Garten, in dem sich viele Bäume befinden, locken Wald- und Gartenbaumläufer an. Die Nistkästen hängen meist in einer Höhe von bis zu vier Metern und besitzen eine seitliche Öffnung.
  • Mauerseglerkasten: Da Mauersegler immer weniger Nistmöglichkeiten finden, bietet man ihnen am besten diese Kästen zum Nisten an. Sie werden unter dem Hausdach angebracht und hängen idealerweise in einer Höhe von sechs Metern.
  • Spatzenhaus: Diese besitzen meist mehrere Einfluglöcher und bieten Spatzen den idealen Nistplatz. Da sie oftmals in Kolonien brüten, ist es für sie von Vorteil, wenn ein solches im Garten hängt und gleich mehreren Vögeln eine Nistgelegenheit bietet. In solchen Häusern siedeln sich übrigens auch gerne mal Amseln an und ziehen dort ihre Jungen auf, sofern die Einflugloch groß genug ist.

Welche Größe sollte ein Nistkasten haben?

Neben der Art der richtigen Nisthilfe ist deren Größe essenziell, um die richtigen Vögel anzulocken. Bei den Größen greift man daher idealerweise auf folgende Modelle für die jeweiligen Vogelarten zurück:

  • 14 x 14 x 25 cm: Blau- und Kohlmeise, Sperling, Gartenrotschwanz
  • 16 x 16 x 32 cm: Star
  • 17 x 28 x 11 cm: Mauersegler
  • 25 x 25 x 35 cm: Dohle

Neben der entsprechenden Größe spielt jedoch noch ein ganz anderes Detail eine wichtige Rolle: die Größe des Einfluglochs. Denn wie bereits erwähnt, beziehen manche Vögel die Nisthilfe eben nur dann, wenn das Loch entsprechend groß oder klein genug für sie ist. Dies sieht im Detail dann folgendermaßen aus:

  • 28 mm: Tannen- und Blaumeise
  • 32 mm: Hauben- und Kohlmeise, Feldsperling, Kleiber, Gartenrotschwanz
  • 45 mm: Star, Buntspecht
  • 80 mm: Hohltaube, Dohle
  • 130 mm: Waldkauz

Je nachdem, welchen Vögeln man gerne eine Nisthilfe anbieten möchte, muss somit die Größe, die Beschaffenheit als auch die Größe des Einfluglochs berücksichtigt werden. Diese drei Attribute sind beim Kauf eines Vogelnistkastens als allererstes unter die Lupe zu nehmen.

Aus welchen Materialien bestehen Nistkästen für Vögel?

Nistkästen bestehen aus unterschiedlichen Materialien. Mit dazu gehört:

  • Holz: Feste Hölzer haben sich als Material für Nistkästen etabliert. Das Holz sollte naturbelassen sein. Es bietet den Vögeln und ihrer Brut die notwendige Wärme, ist aber gleichzeitig auch atmungsaktiv. Ferner unterstützt es eine gute Luftzirkulation im Inneren.
  • Bimsbeton: Das stabile Material besitzt dieselben Eigenschaften wie Holz, verwittert jedoch nicht nach ein paar Jahren. Allerdings gibt es Vögel, die dieses Material als Nistgrundlage nicht so gerne annehmen.
  • Holzbeton: Verbindet beide Materialien und bildet somit eine gute Grundlage als Nistplatz.

Für welches Material man sich entscheidet, hängt von den Vögeln ab, die man im Garten hat. Völlig abgelehnt werden sollten bei der Wahl Nisthilfen aus Kunststoff. Dieses ist keineswegs atmungsaktiv und erwärmt sich dazu auch noch sehr schnell.

Ähnlich sieht es mit Metall aus. Schlimmstenfalls kommt es in solchen Nistkästen früher oder später dazu, dass durch die fehlende Luftzirkulation die Küken ersticken.

Was beim Kauf noch beachtet werden sollte

Neben all den Attributen gibt es beim Kauf noch andere Faktoren zu berücksichtigen. Damit der Vogelnistkasten von den Tieren gut angenommen wird, ist bei der Anschaffung außerdem folgendes zu beachten:

  • Der Nistkasten sollte stets solide und stabil gebaut sein.
  • Die angesetzten Teile dürfen keinerlei Zwischenräume bilden.
  • Die Befestigung sollte stabil sein, damit der Kasten dort bleibt, wo er aufgehängt wird.
  • Er sollte einfach zu reinigen sein. Das bedeutet, man muss ihn einfach öffnen können.
  • Möchte man die Vögel beim Brüten beobachten, kann man an manchen Nistkästen eine Kamera anbringen. Diese sollte dann jedoch so befestigt sein, dass die Vögel sie keinesfalls bemerken. Andernfalls lassen sie möglicherweise ihre Brut zurück. Idealerweise lässt man die Vögel jedoch ungestört.

Wie lockt man die Vögel in den Garten?

In erster Linie ist es immer sinnvoll zu beobachten, welche Vogelarten sich bereits im Garten befinden. Denn diesen Gästen kann man bereits angemessene Nistgelegenheiten anbieten. Möchte man jedoch eine Vogelart zum Brüten in den Garten einladen, muss man möglicherweise andere Maßnahmen ergreifen.

Hilfreich kann dabei sein:

  • den Garten möglichst naturnah zu gestalten mit Blumen, Sträuchern und Ähnlichem
  • neue Nistkästen schon im Winter aufhängen
  • Vogelfutterhäuser mit Futter anbieten

Vögel siedeln sich gerne in Gegenden an, in denen sich die besten Voraussetzungen befinden, um ihren Nachwuchs großzuziehen. Denn das bedeutet, dass auch selten anzutreffende Vogelarten sich hier immer häufiger ansiedeln. Versteckmöglichkeiten, genügend Futter und eine geeignete Nisthilfe gehören für sie zu den Hauptkriterien bei der Wahl des richtigen Nistplatzes.

Eine Fütterung das ganze Jahr durch gibt den Tieren eine gewisse Sicherheit, was sich somit auch auf die Brut auswirkt. Alternativ ist es selbstverständlich auch immer von Vorteil, bestimmte Blumen im Garten zu haben. Denn auf diesen halten sich Insekten auf, die wiederum als weitere Nahrungsquelle für Vögel dienen.

Einige Vögel nehmen auch gerne die Samen von verschiedenen Blumen und Gräsern auf. Spezielle Futterpflanzen lassen sich ganz einfach im Garten anbauen. Dazu gehören zum Beispiel Beifuß, Nachtkerze oder Johanniskraut.

Weitere Wildkräuter wie Brennnesseln oder Spitzwegerich sind ebenso attraktiv für die Vögel. Belässt man dann auch noch die Stauden oder Blumenbeete so wie sie sind und vermeidet es, sie vor dem Winter zu stutzen, haben Vögel selbst in der kalten Jahreszeit immer genügend Futterquellen.

Nutzen auch andere Tiere den Nistkasten?

Besonders außerhalb der Brutsaison kann es vorkommen, dass sich auch andere Tiere in dem Nistkasten ansiedeln. Dies ist besonders dann der Fall, wenn sich die Tiere auf den Winter vorbereiten. Unter Umständen findet man dann Siebenschläfer oder Schmetterlinge in dem Kasten, die dort ihre Winterruhe halten.

Wer Pech hat, findet in dem Kasten auch Flöhe oder Hornissen vor. Gelegentlich siedeln sich in ihnen auch Fledermäuse oder verschiedene Mausarten an.

In der Natur ist es völlig normal, dass diese Tiere die Nistplätze von Vögeln beanspruchen. Daher sollte man sich nicht wundern, wenn man eine dieser Tierarten im Inneren des Kastens vorfindet.

Wo bringt man einen Nistkasten am besten an?

Die Anbringung eines Nistkastens erfolgt am besten einige Meter über dem Boden, um die Vögel vor räuberischen Tieren wie Mardern und Katzen zu schützen.

Außerdem sollte das Einflugloch nie zur Südseite aufgehängt werden, da andernfalls die Sonne zu stark auf den Nistkasten scheint. Am besten ist es, wenn das Einflugloch des Nistkastens gen Osten oder Südosten ausgerichtet ist.

Einige Vögel finden es übrigens als sehr angenehm, wenn sich in der Nähe Sträucher oder Büsche befinden. Diese können sie außerhalb des sicheren Nests dazu nutzen, die Umgebung zu beobachten, aber gleichzeitig ihre Brutstätte im Auge zu behalten.

Ferner ist es sinnvoll, den Nistkasten möglichst sicher zu befestigen. Drahtbügel sind hierfür gut zu gebrauchen. Als Alternative kommen hingegen Holz- oder Aluminiumnägel zum Einsatz. Von der Verwendung anderer Nägel oder Schrauben sollte hingegen abgesehen werden, da diese dem Baum schaden können.

Sofern man auch anderen Tieren eine Überwinterungsmöglichkeit anbieten möchte, können die Nistkästen bereits im Herbst des Vorjahres aufgehängt werden. Andernfalls hängt man sie im Frühjahr auf.

Sollte man den Nistkasten füllen?

In der Regel ist es nicht erforderlich, den Nistkasten zu befüllen, da dies die Vögel selbst erledigen. Oftmals ist es sogar so, dass wenn sich entsprechendes Material im Kasten befindet, die Vögel diesen nicht annehmen. Denn sie gehen davon aus, dass er bereits einem anderen Vogel gehört oder sich darin ein verlassenes Nest befindet.

Daher ist es empfehlenswert, einen Nistkasten am besten leer aufzuhängen. Das erforderliche Nistmaterial stellen die Vögel dagegen sehr gerne selbst zusammen.

Wie reinigt man einen Nistkasten?

Gereinigt werden die Nistkästen immer erst nach der Brutsaison. Das bedeutet, der Nistkasten wird im September oder Oktober abgehängt und gesäubert. Dann haben die meisten Vögel, darunter auch Amseln und Meisen, ihre Brutsaison beendet.

Zunächst ist es sinnvoll, sich Handschuhe anzuziehen, da man nie weiß, was genau man im Nistkasten vorfindet. Dann wird der Brutkasten geöffnet. Das alte Nest kann man nun einfach entfernen und im Hausmüll entsorgen.

Der Kasten wird im Anschluss mit einer Bürste behandelt, um etwaigen Schmutz zu entfernen. Wasser oder Reinigungsmittel sind hierbei nicht nötig. Nicht nur wegen der Schädigung des Materials, sondern ebenso, weil sich etwaige Reinigungsmittel im Holz festsetzen und Vögel den Kasten möglicherweise im nächsten Jahr ablehnen.

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