Pinienrinde – leistungsstarker Rindenmulch für den Garten

Update vom 16.04.2021

Euflor fein pinienrinde ist wieder verfügbar und damit der neue und alte Testsieger.

Unter den verschiedenen Arten von Rindenmulch ist Pinienrinde beziehungsweise Pinienmulch eine der besten Alternativen. Rindenmulch aus Pinie gilt nämlich als besonders effizient und langlebig, was den Pflegeaufwand für Gartenpflanzen deutlich senken kann.

Zudem bietet Pinienrinde noch einige weitere Vorteile für die Gartengestaltung und kann von Zieraspekten bis hin zu Anschaffungskosten diverse Vorzüge mit sich bringen.

Pinienrinde Testsieger 2021

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: feine Pinienrinde mit 7 bis 15 mm Körnung, zur Gartendekoration und Pflanzenpflege, schützt vor Bodenaustrocknung, wirkt wärmeregulierend auf das Pflanzsubstrat, natürlicher Unkrautschutz, 60 Liter

Natürliche Pinienrinde für vielseitige Verwendung im Garten: Mit der Euflor fein pinienrinde

stehen Gärtnern vielseitige Nutzungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dank ihrer feinkörnigen Struktur lässt sich mit diesem Pinienmulch sowohl dekorieren als auch pflanzen und pflegen. Das Produkt bietet also nicht nur optische Vorzüge, sondern auch einen umfassenden Pflanzenschutz.
Feiner Rindenmulch wie die EUFLOR fein Pinienrinde wird von Profigärtnern meist lieber genutzt als grobkörniger Pinienmulch. Das liegt vor allem daran, dass man mit dem Feinmulch leichter gestalten und besonders edle Dekor-Effekte erzielen kann. Außerdem lässt sich feiner Pinienmulch auch einfacher in Pflanzsubstrate einarbeiten, was für Zimmer- und Terrariumpflanzen von besonderem Vorteil ist.
Im Freiland ist Pinienrinde von EUFLOR vor allem für Ziergärten, Gräber und Gartenwege empfehlenswert. Positiv zu bewerten ist dabei, dass es sich bei diesem Produkt um naturbelassene Pinienrinde handelt. Der Mulch wurde also nicht mit Beizstoffen oder Ähnlichem vorbehandelt und ist somit gänzlich frei von Schadstoffen.
Besonders nützlich ist die feinkörnige Pinienrinde des Herstellers EUFLOR, wenn es um die Unkrautunterdrückung geht. Durch die blickdichte Mulchschicht, die das feine Substrat erzielt, werden Sonnenstrahlen erfolgreich vom Erdboden ferngehalten. Unkraut bekommt so keine Chance zur Keimung und hält sich in Grenzen.
Weniger gut geeignet ist EUFLOR fein Pinienrinde für sauerstoffarme Böden und Pflanzen, die auf einen steten Luftaustausch im Boden angewiesen sind. Hierfür ist der Pinienmulch etwas zu fein, weshalb es insbesondere im Falle von Rosen zu Komplikationen bei der Sauerstoffversorgung des Substrats kommen könnte. Auch sehr schwere Böden werden besser mit einem grobkörnigen Pinienmulch versehen.
Als besonders positiv wurde von Kunden die Größe der EUFLOR fein Pinienrinde bewertet, denn der Mulchbeutel kommt im handlichen Format mit einer Füllmenge von 10 Kilogramm. Das Mulchmaterial lässt sich deshalb unkompliziert ausbringen und reicht für kleine Gartenbeete, Kübelpflanzungen und Terrarien vollkommen aus. Leider deckt die Füllmenge aber keinen vollständigen Quadratmeter ab, was als kleiner Punkt zur Beanstandung zu nennen wäre.
Wahlweise sind als Alternative zum feinkörnigen Mulch auch mittlere und grobe Körnungen erhältlich. Die Produktvariante lässt sich im Shop also frei an die Bedürfnisse des Gärtners anpassen.

Vorteile:
  • ideal für Substratmischungen
  • dank feiner Körnung gut zur Unkrautunterdrückung
  • edler Dekormulch für alle Gartenbereiche
  • naturbelassener Schutz gegen Trockenheit
  • wirkt wärmeregulierend auf den Gartenboden
Nachteile:
  • Füllmenge reicht nicht für einen Quadratmeter
  • nicht als Rosenmulch geeignet

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: naturbelassener Mulch und Bodenbelag mittlerer Körnung á 15 bis 25 mm, optimaler Frost- und Bodenbelag, auch zu Pflegezwecken geeignet, 60 Liter

Ausgezeichneter Belag zur Gestaltung größerer Gartenflächen: Mit der Floragard Mulch Pinienrinde

ist Gärtnern ein robuster Rindenbelag für solide Oberflächengestaltung gegeben. Eingesetzt wurde die Rinde nicht nur für Beetflächen, sondern auch für Gartenwege und Terrarien.
Sowohl Lieferung als auch Qualität wird als sehr gut beschrieben. Das gilt für die Optik der Pinienrinde, aber auch für den Geruch, der von Kunden als angenehm bezeichnet wird.
Einige Käufer betonen, dass sie die Pinienrinde vor allem aufgrund der Umweltfreundlichkeit erworben haben. Das naturbelassene Material ist für Haustiere ungiftig. Auch im Garten sind keine Sicherheitsmaßnahmen erforderlich, um etwa Hunde von dem Pinienmulch fernzuhalten.
Mit Blick auf die Verwendung der Pinienrinde von Floragard im Garten ist neben der Nutzung als Wegbelag vor allem eine Ausbringung zum Winterschutz empfehlenswert. Der Hersteller gibt eine besondere Schutzwirkung gegen Frost und Kälte an, was dank der guten Wärmeisolierung von Pinienmulch durchaus realistisch erscheint. Zusätzlich bietet mittelkörnige Pinienrinde im Sommer auch einen ausgezeichneten Schutz vor Austrocknung und kann Bodenerosion vorbeugen.
Zufriedene Kunden berichten von guten Ergebnissen bei der Ausbringung in Rosenbeeten, die für einen einwandfreien Sauerstoffaustausch auf mittel- bis grobkörnigen Rindenmulch angewiesen sind. Gleichzeitig wird auch das Preis-Leistungs-Verhältnis als sehr gut beschrieben, da die Wirkung keine Wünsche offenlässt.
Die Standardkörnung von Floragard Mulch Pinienrinde beträgt zwar 15 bis 25 Millimeter, Kunden stehen aber auch feine und grobe Körnungen zur Auswahl. Der Inhalt eines Beutels beträgt zudem genau 60 Liter, was der empfohlenen Ausbringungsmenge für einen Quadratmeter Gartenfläche entspricht. Mit Floragard Mulch Pinienrinde wird die Berechnung der Bedarfsmenge für größere Gartenareale also ganz einfach.
Abstriche gibt es für Floragard Mulch Pinienrinde dagegen in Sachen Produktqualität. Auch wenn vom Hersteller ein naturbelassenes Produkt beschrieben wird, fanden einige Kunden doch kleinere Plastikstücke und Folienteile im Mulchsack. In manchen Fällen schimmelte der Mulch laut Kundenbewertung sogar oder war mit groben Ast- und Holzstücken durchsetzt, was auf eine schlechte Verarbeitung der Ware hindeutet.
Ansonsten sind Kunden mit Pinienrinde von Floragard aber weitestgehend zufrieden. Gerne genutzt wird das Produkt außer zur Gestaltung größerer Gartenflächen und Terrarien vor allem als Substrat für Orchideen oder auch zur Ausgestaltung von Tiergehegen.

Vorteile:
  • optimal für die Gestaltung großer Gartenareale
  • auch als Belag für Gartenwege und Terrarien geeignet
  • dank mittlerer Körnung als Rosenmulch denkbar
  • Füllmenge entspricht der Ausbringungsmenge für einen Quadratmeter
Nachteile:
  • Produktqualität schwankt laut Kundenbewertung stark
  • es wurde vereinzelt schimmlige Ware reklamiert

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: grobkörnige Pinienrinde mit 25 bis 45 mm Rindendurchmesser, gut geeignet für Dekorationszwecke und Pflanzenpflege, bast- und faserfreies Produkt, 70 Liter

Robustes Naturprodukt zum Mulchen und Gestalten: Grobes Mulchmaterial wie die GiRo 70 Liter Premium Pinienrinde

zeichnet sich durch saubere Auslese größerer Rindenstücke aus. Dadurch kann man das Produkt auch für feuchte Gartenareale wie Teichanlagen verwenden, ohne dass Wasser durch den Mulch verschmutzt wird. Die Eignung zur Teichgestaltung ist bei dieser Pinienrinde auch extra aufgeführt.
Neben der Ausbringung an Teichrändern bietet sich grobkörniger Piniendekor auch als solider Bodenbelag für Gartenwege und mediterrane Gartenbeete an. Die Beetoberfläche erscheint dank der großen Mulchstücke besonders eben, gepflegt und ruhig. Außerdem ist GiRo 70 Liter Premium Pinienrinde besonders langlebig und reduziert so den Pflegeaufwand im Garten.
Für eine erfolgreiche Unkrautunterdrückung wird vom Hersteller eine Mulchschicht von 7 Zentimetern empfohlen. Diese schützt dann auch zuverlässig vor Bodenverkrustung und Feuchtigkeitsverlust. Etwas kompliziert könnte ob der Größe der Rindenstücke dagegen die Nutzung als Pflanzsubstrat werden.
GiRo 70 Liter Premium Pinienrinde liefert laut Kundenaussagen eine seltene Auslese an besonders großen Rindenstücken, die man von dieser Qualität im Baumarkt nur noch selten findet. Die Stücke sind offenbar sogar groß und schwer genug, um sie als Schwimmhilfe für Nützlinge wie Bienen zu verwenden. Das bietet sich zum Beispiel für Gärtner an, die Zuckersaft als Bienenfutter im Garten aufstellen.
Auch was die Bodenqualität anbelangt, hat die grobe Körnung dieses Produktes seine Vorteile. Denn da der Pinienmulch weder Bast noch Fasern enthält, bleibt das Erdreich schön feinkrümelig. Der Schutz vor Bodenfrost und Verdunstung ist dank der dämmenden Mulchschicht aus großen Pinienstücken definitiv gegeben.
Qualitätsmängel werden für GiRo 70 Liter Premium Pinienrinde nur selten angegeben. Es finden sich jedoch vereinzelt Beschwerden über leicht schimmelige Rindenstücke. Dies sollte mit Blick auf den Preis und die Bezeichnung als „Premium Pinienrinde“ eigentlich nicht vorkommen.
Alles in Allem ist aber auch bei der Pinienrinde von GiRo das Preis-Leistungs-Verhältnis gegeben. Viele Kunden erwähnen, dass sie den Preis für die hervorragende Qualität und außergewöhnlich gute Körnung des Produktes als angemessen empfinden.

Vorteile:
  • schön grobkörnig und frei von Faserresten
  • eignet sich für Terrarien, Garten- und Teichbereiche gleichermaßen
  • überwiegend hervorragende Qualität und Verarbeitung
  • 70 Liter Füllmenge reichen für einen Quadratmeter Gartenareal
Nachteile:
  • vereinzelt Reklamationen wegen schimmelnden Rindenstücken

Pinienrinde kaufen – Profilösung für die Gartengestaltung

Rindenmulch lässt sich im Garten bekanntlich sehr vielseitig verwenden. Einerseits dient er als dekorative Bodenabdeckung und schützt die Erde vor Austrocknung.

Andererseits wird durch Rindenmulch auch das Wachstum von Unkräutern gehemmt, die den Gartenpflanzen wertvolle Bodennährstoffe rauben. In manchen Fällen kann man Rindenmulch sogar als primäres Bodensubstrat verwenden, etwa wenn es um die Pflanzung von trockenheitsliebenden Tropen- oder Terrariumpflanzen geht.

Pinienrinde oder Rindenmulch – welche Unterschiede gibt es?

Nun gibt es Rindenmulch in zahlreichen Varianten. Häufig verwenden Hersteller hierfür die unfermentierte Rinde heimischer Baumarten, die anschließend grob oder fein zerkleinert wird.

Vor allem Nadelhölzer wie Kiefer (Pinus) oder Fichte (Picea) werden immer wieder gerne zur Herstellung von Rindenmulch genutzt, da sich Koniferenrinde wesentlich langsamer zersetzt als die Rinde von Laubbäumen.

Die Pinie (Pinus pinea) ist in diesem Zusammenhang eigentlich nur eine besondere Kiefernart, die jedoch nicht in Mitteleuropa, sondern im warmen Mittelmeerraum heimisch ist. Pinienrinde ist demnach also lediglich eine Sonderform von Rindenmulch und hat mit Blick auf die Gartengestaltung unterschiedliche Vor- und Nachteile für die Gartengestaltung:

  • Dekorative Vorzüge: Im Vergleich zu herkömmlichem Rindenmulch ist Pinienrinde farblich besonders dekorativ. Die einzigartige rostrote Färbung der Rinde macht sie für die Verschönerung kahler Beetstellen und sonnenarmer Gartenstandorte besonders interessant.
  • Aromatische Besonderheiten: Pinienduft ist nicht nur als Räucherwerk im Haus sehr beliebt. Dank Pinienrinde kann man sich den angenehmen Wohlgeruch der Pinie auch in den Garten holen. Insbesondere für Ziergärtner, die Wert auf aromatische Komponenten legen, ist neben Duftkräutern auch die Ausbringung wohlriechender Pinienrinde eine Überlegung wert.
  • Längere Haltbarkeit: Pinienmulch verrottet deutlich langsamer als andere Mulcharten. Insgesamt hält sich die Pinienrinde im Beet so bis zu dreimal länger als heimischer Rindenmulch. Das kann den Pflegeaufwand für Pflanzen, ebenso wie die Anschaffungskosten für Rindenmulch langfristig durchaus senken.
  • Zukunftsweisende Alternative: Normaler Rindenmulch wurde in den letzten Jahren vermehrt als Heizmaterial genutzt, weshalb das Angebot längst nicht mehr so üppig ist wie früher. Anstelle des heimischen Mulches rückt daher immer öfter Exportware wie Pinienrinde.
  • Frei von Giftstoffen: Ein Problem, das bei heimischem Rindenmulch immer wieder entsteht, ist die hohe Belastung durch Cadmium. Das giftige Schwermetall kommt natürlich in zahlreichen Gesteinsböden vor, auf denen insbesondere Fichten häufig wachsen. Pinien wachsen im Mittelmeerraum dagegen meist auf cadmiumfreiem Felsboden und sind daher häufig schadstofffrei.
  • Geringerer Säuregehalt: Rindenmulch aus Pinie weist einen deutlich geringeren Säuregehalt auf als üblicher Rindenmulch. In Folge belastet Pinienmulch den pH-Wert des Gartenbodens weniger stark. Auch wird der Gartenerde während dem Verrotten der Pinienrinde weniger Stickstoff entzogen, was die Nährstoffressourcen des Bodens schont.
  • Herabgesetzte Unkrauthemmung: Wird aus der Pinie Rindenmulch hergestellt, so weist diese einen niedrigen Säuregehalt auf. Der Säuregehalt sollte allerdings nicht so niedrig sein, da sonst die Unkrauthemmung ebenfalls herabgesetzt wäre. Ist der Säuregehalt niedrig, ist also das Unkrautrisiko höher.
  • Anspruchsvoller Preis: Wegen zusätzlicher Transportkosten ist Rindenmulch aus Pinie etwas teurer als herkömmlicher Rindenmulch. Bedenkt man die Vorzüge und Nachhaltigkeit, die sich durch eine Verwendung der Pinienrinde ergeben, lässt sich der höhere Preis aber logisch begründen.

Pinienrinde – Anwendungszwecke im Garten

Die Gartengestaltung mit Pinienrinde kennt viele Anwendungsbereiche. Je nach Herstellerangaben variiert die empfohlene Menge zur Ausbringung hier zwischen 50 bis 70 Liter (ca. 15 bis 20 Kilogramm) pro Quadratmeter. Je nach Verwendungszweck der Pinienrinde empfehlen sich dabei unterschiedliche Körnungen. Gängig sind hier folgende Einheiten:

  • Sehr feine Körnung: 0 bis 7 mm (für Substratmischungen und zur Unkrauthemmung)
  • Feine Körnung: 8 bis 16 mm (für Pflanzenkulturen im Kübel, Topf oder Blumenkasten)
  • Mittlere Körnung: 15 bis 25 mm (für kleinere Beete und Rabatten)
  • Grobe Körnung: 25 bis 40 mm (für große Beete und Gehölzränder)
  • Sehr grobe Körnung: 40 bis 60 mm (für den Wurzelbereich von Bäumen)

Trotz einer herabgesetzten Unkrauthemmung wird Pinienmulch dennoch gerne zur Unkrautbekämpfung eingesetzt. In diesem Fall empfiehlt sich eine feine bis mittlere Körnung, die den Lichteinfall für Unkraut bestmöglich unterbindet. Da Pinienrinde keine bestehenden Unkräuter abtöten, sondern nur deren Keimwachstum hemmen kann, müssen Gärtner vor der Ausbringung alle Wurzelkräuter aus dem Beet entfernen.

Zur Schonung des Nährstoffgehalts im Boden ist ein Mulchen mit Pinienrinde ebenfalls sinnvoll. In Abhängigkeit vom jeweiligen Nährstoffbedarf der Pflanzen kann hier eine feinere Körnung (Jahresdüngung) oder grobe Körnung (Langzeitdüngung) sinnvoll sein. Und auch eine direkte Optimierung des Substrats mit Pineinrinde ist denkbar.

Unabhängig von der Körnung profitieren insbesondere Gartenpflanzen mit hohem Stickstoffbedarf von der Ausbringung des Pinienmulchs. Daneben wird Pinienrinde vor allem zum Mulchen von Nadel- und Waldgehölzen wie Himbeeren oder der Bepflanzung im Moorbeet eingesetzt. Klassische Moorbeetpflanzen wären hier unter anderem Azaleen, Rhododendron oder Heidelbeeren.

Die besondere Rotfärbung und der aromatische Duft von Rindenmulch aus Pinie macht ihn ergänzend zu einer idealen Dekor-Abdeckung für Zierpflanzenbeete sowie zu einem originellen Belag für natürliche Gartenwege. Auch im Steingarten kommt der Pinienmulch gut zur Geltung und verleiht Steingartenbeeten dank seinem mediterranen Duft auch eine authentische Note.

Pinienmulch als Sonnen- und Winterschutz

Weitere Anwendungsmöglichkeiten von grobkörnigem Pinienmulch im Garten umfassen die Nutzung als Winterschutz. Da die Pinienrinde den Wärme- und Feuchtigkeitshaushalt des Bodens reguliert, kann sie empfindlichen Pflanzenwurzeln im Winter einen guten Schutz vor Bodenfrost bieten. Außerdem ist Rindenmulch aus Pinie locker genug, um selbst früh blühende Zwiebelblumen wie Krokus oder Hyazinthen durchdringen zu lassen.

Im Sommer schützt Rindenmulch dagegen zuverlässig vor Verdunstung und kann außerdem den Düngeaufwand reduzieren. Das Beetsubstrat bleibt deshalb länger feucht und trocknet nicht so schnell aus. Das kann auch die Nährstoffversorgung des Bodens verbessern, fühlen sich nährstoffbildende Mikroorganismen im geschützten Schatten des Mulchs doch besonders wohl.

Pinienrinde als Bodensubstrat

Als Substrat lässt sich Pinienrinde gut für Orchideen, Palmen und das Terrarium verwenden. Gerade Topfpflanzungen im Haus oder Wintergarten wachsen in Pinienrinde sehr gesund heran. Im Terrarium sollte sich die Körnung nach der Größe der Tiere richten.

Ist Pinienrinde für das Rosenbeet geeignet?

Pinienmulch kann eine echte Alternative zum Mulchen von Gartenpflanzen sein, die ansonsten eher keinen Rindenmulch vertragen. Ein gutes Beispiel hierfür sind Rosen, die gemeinhin als relativ mulchunverträglich gelten. Denn der stickstoffzehrende Rindenmulch nimmt den edlen Rosengewächsen rasch eine ihrer wichtigsten Nährstoffkomponenten.

Nicht so beim Pinienmulch, der dem Boden keinen Stickstoff entzieht und deshalb besser für Rosenbeete geeignet ist. Grundsätzlich sollte man Rosen nur sehr moderat mit Pinienrinde mulchen und nicht mehr als eine 4 cm dicke Schicht ausbringen. Auch ist ein eher grobkörniger Mulch zu wählen, der dem Boden im Rosenbeet einen ausreichenden Sauerstoffaustausch ermöglicht.

Ist Pinienrinde giftig für Haustiere?

Natürliche Pinienrinde ist weder für Hunde noch für Katzen giftig. Achten sollten Gärtner aber auf Verpackungshinweise zu Beizen oder Spritzmitteln. Diese können die eigentlich ungiftige Pinienrinde nämlich mit Schadstoffen belasten.

Ebenfalls zu achten ist mit Blick auf die Giftigkeit von Pinienmulch auf einen Pilzbefall. Es gibt einige Pilzarten, die sich sehr gerne auf Rindenmulch wie der Pinienrinde niederlassen. Hierzu gehören unter anderem Vertreter der Spitzmorcheln, die den Mulch als Nährstoffsubstrat verarbeiten. Das ist zwar nicht ungewöhnlich, kann bei einem Rohverzehr durch Haustiere aber zu Vergiftungen führen.

Wie ist Pinienrinde zu entsorgen?

Unbehandelte Pinienrinde können Gärtner problemlos auf dem Kompost oder im Biomüll entsorgen. Dieser wird durch das Rindenmaterial sogar gut mit Nährstoffen angereichert. Vorbehandelter oder gebeizter Pinienmulch kann alternativ im Restmüll oder auf dem Wertstoffhof entsorgt werden.

Alternativprodukte

Es gibt einige Mulcharten, die als Alternative für Pinienrinde infrage kommen. Das kann zum Beispiel aus Preisgründen oder abweichenden Verwendungszwecken heraus notwendig werden. Nachstehend deshalb die wichtigsten Alternativprodukte im Überblick.

  • Rindenmulch aus Kiefer: Als Alternative zu Mulch aus der mediterranen Kiefernart Pinie kommen natürlich auch Kiefern in Betracht, die hierzulande wachsen. Heimischer Kiefernmulch ist hierbei meist etwas günstiger, weil zusätzliche Transportkosten entfallen. Gerne genutzt wird Rindenmulch aus heimischer Kiefer für die Bekämpfung hartnäckiger Unkräuter, als effizienter Winterschutz sowie als Schutz vor Bodenaustrocknung im Sommer.
  • Rindenmulch aus Fichte: Fichtenmulch ist ebenfalls eine heimische Alternative zum Pinienmulch. Dabei besitzt Fichtenrinde eine besonders feinfaserige Struktur, die einen sehr guten Schutz gegen Bodenerosion bietet. Außerdem weist Fichtenmulch dank seinem schwach sauren bis neutralen pH-Wert einen geringen Säuregehalt auf und beeinträchtigt somit den Boden-pH-Wert nur geringfügig.
  • Lavamulch: Dieser Mulch aus Vulkangestein ist als hervorragender Wärme- und Wasserspeicher bekannt. Außerdem wirkt er insbesondere im Steingarten äußerst dekorativ und garantiert einen guten Wasserablauf. Aus diesem Grund ist Lavamulch auch als Drainagematerial und Substrat für trockenheitsliebende Pflanzen in Verwendung.

Bildquelle Header: Mulching garden beds with pine bark pieces © Depositphotos.com/mashiki
Letzte Aktualisierung am 3.02.2021 um 11:50 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API