Schneckenzaun – effektiver Schutz vor räuberischen Kriechtieren

Aktualisiert am: 08.10.2021

Ein Schneckenzaun ist eine einfache, aber effektive Lösung gegen Schnecken im heimischen Beet. Zur Auswahl stehen Modelle aus glatten Metallen und Kunststoffen sowie spezielle Varianten aus Kupfer, die mit dem Schneckenschleim eine chemische Reaktion eingehen.

Schneckenzäune Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Schneckenzaun aus feuerverzinktem Blech, Neigungsgrad: 90 Grad, 4 rostfreie Eck-Klemmen aus Edelstahl, einfacher Zusammenbau, 10 x 1 m, Einbautiefe: 15 cm, winterfest

Effektiver Schneckenschutz: Der Lust Ideen aus Blech Typ 01 VDH ZINK Schneckenzaun

besitzt alle Voraussetzungen, die eine wirkungsvolle Schneckensperre benötigt. Er besteht aus einem feuerverzinkten Blech, während die Eck-Klemmen aus Edelstahl gefertigt sind. Somit ist der komplette Schneckenzaun rostfrei und hält über mehrere Jahre hinweg.
Der Neigungswinkel der oben angebrachten Kante beträgt 90 Grad und hält somit Schnecken ohne Weiteres von den Pflanzen fern. Die Einbautiefe von 15 Zentimetern wird leicht erreicht, der Zusammenbau erfolgt mittels Steckelementen. Im Set sind zehn einzelne Steckelemente enthalten, die jeweils ein Meter lang sind, zusammen mit vier separat einsetzbaren Eckstücken.
Der Hersteller beschreibt, dass die Schneckenbarriere während des Winters nicht abgebaut werden muss und somit am Beet verbleiben kann. Für den Aufbau werden lediglich mit einem Spaten schmale Schlitze eingebracht werden, um den Schneckenzaun leichter in der Erde zu versenken.
Viele der Käufer sind von dem Lust Ideen aus Blech Typ 01 VDH ZINK Schneckenzaun sehr begeistert und beschreiben, dass die Anbringung im Beet keine Schwierigkeiten bereitet hat. Dank ihm lassen sich die Schnecken wirkungsvoll vom Beet fernhalten, ohne dass weitere Maßnahmen erforderlich sind. Der Aufbau fällt den meisten Kunden leicht, manche von ihnen haben zusätzlich einen zweiten Satz des Schneckenzauns gekauft.
Größere Beete lassen sich mit dem Zaun ebenfalls einfassen, denn zwei voneinander unabhängige Sets können problemlos miteinander verbunden werden. Ein Kunde berichtete von einem kleinen optischen Makel. Er hatte gleich mehrere Sets erworben, von denen eines oberflächlich etwas stärker glänzte als das andere.
Einer der Kunden beschrieb, dass er beim Aufbau ein Problem hatte, das am Ende zu einem Spalt im Zaun führte. Die jeweiligen Elemente ließen sich innerhalb von diesem Set nur schwer zusammenschieben. Das Problem ließ sich jedoch im Nachhinein mit ein paar Maulklemmen beheben, sodass ein zuverlässiger Schutz entstand.
In einem Fall berichtete einer der Käufer davon, dass sich trotz des Lust Ideen aus Blech Typ 01 VDH ZINK Schneckenzaun noch immer Schnecken auf seinem Beet befinden. Hierbei lässt sich anmerken, dass der Zaun einen Neigungsgrad von 90 Grad besitzt. Wie weiter oben aufgeführt, wäre in diesem Fall vielleicht eine Variante mit einem Neigungsgrad von 45 Grad angebrachter gewesen.

Vorteile:
  • verzinktes Metall
  • Eckteile aus rostfreiem Edelstahl gefertigt
  • leichter Aufbau
  • mit weiteren Sets des Herstellers kompatibel
Nachteile:
  • Neigungsgrad reichte bei manchen Kunden nicht aus, um Schnecken abzuhalten
  • optische Erscheinung variiert zwischen matt und glänzend

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Schneckenzaun aus Kunststoff, Doppelkante, einfache Montage, 6 Teile, à 60 x 11 cm, 4 Ecken für Schneckenkante

Haltbarer Schneckenschutz aus Kunststoff: Die Juwel Schneckenkanten mit Eckteilen

bestehen aus sechs Kunststoffteilen, die jeweils 60 Zentimeter in der Länge und 11 Zentimeter in der Breite besitzen. Sie lassen sich einfach zusammenstecken und mit den vier beigefügten Ecken, die im Set enthalten sind, versehen. Somit ergibt sich ein sinnvoller Schneckenschutz, dessen Wirkung durch die eingebrachte Doppelkante noch verstärkt werden soll.
Der Zusammenbau erfolgt ganz einfach über ein Stecksystem, welches laut Kunden sehr einfach zusammengefügt werden kann. Der verwendete Kunststoff erschien den meisten als sehr robust, weswegen sie häufig nicht nur ein Set anschafften.
Leider wurde häufig berichtet, dass die Oberfläche des Juwel Schneckenkanten mit Eckteilen nicht glatt genug sei und Schnecken daher mühelos ins Beet klettern konnten. Ein paar Kunden haben daher den Zaun zusätzlich mit einem Kupferband ausgestattet, das anschließend den gewünschten Effekt herbeiführte.

Vorteile:
  • aus haltbarem Kunststoff gefertigt
  • einfache Montage möglich
Nachteile:
  • hielt gelegentlich nicht alle Schnecken fern

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Kupferfolienband, selbstklebend, 30 mm breit, 25 m lang, für Blumenkübel und Schneckenzäune verwendbar

Einfach anzubringender Schutz gegen Schnecken: Das Zalava 30mm X 25M Kupferband

hält Schnecken wirkungsvoll von Pflanzen fern, da der Schleim der Tiere mit dem Kupfer reagiert und sie ihren Versuch zu den Pflanzen zu gelangen, abhält. Das Kupferband besitzt eine Breite von 30 Millimetern. Auf einer Rolle sind insgesamt 25 Meter enthalten.
Eingesetzt werden kann das Kupferband sowohl an allen Blumenkübeln, als auch am Schneckenzaun selbst. Dank des Zalava 30mm X 25M Kupferband wird ein solcher zu einem doppelten Schutz für junge Pflanzen und Gewächse.
Angebracht wird das Band einfach, indem die rückseitig angebrachte Schutzschicht abgezogen wird und man das Band auf den Blumenkübel oder Schneckenzaun klebt.
Viele Käufer beschrieben, dass die Handhabung des Zalava 30mm X 25M Kupferband sehr einfach gewesen sei und der Effekt durchaus spürbar sei. Da es nicht dicker als Papier ist, lässt es sich gut mit einer Schere in passend große Stücke schneiden und gezielt einsetzen. In einem Fall wurde davon berichtet, dass das Kupferband sich leider nach einem etwas stärkeren Regen von selbst gelöst hat.

Vorteile:
  • hält auf vielerlei Oberflächen
  • problemlos zuzuschneiden
  • ausreichende Breite
  • erzielt laut vieler Käufer einen guten Effekt
Nachteile:
  • selten geringe Haltbarkeit

Schneckenzaun kaufen – welche Aspekte sind dabei wichtig?

Das eigens angebaute Gemüse schmeckt nicht nur dem Hobbygärtner, der es angebaut hat. Insekten, Schädlinge und Schnecken konsumieren es ebenfalls mit Hochgenuss, wenn kein angemessener Schutz vorhanden ist.

Gegen Schnecken gibt es jedoch eine ganz einfache Maßnahme, die ohne den Einsatz von Pestiziden auskommt. Ein Schneckenzaun ist einfach zu handhaben, schnell aufgestellt und wirkungsvoll gegen die Plagegeister. Es gibt ihn in unterschiedlichen Ausführungen, weswegen es sich stets lohnt, vor dem Kauf die nötigen Informationen darüber einzuholen.

Ein Schneckenzaun kann effektive Wirkung zeigen, da die Schnecken dank ihm gar nicht erst ins Beet gelangen. Neben seiner Erscheinung und dem verwendeten Material stellt sich allerdings die Frage, worauf beim Kauf noch zu achten ist. Ferner ist es gut zu wissen, wie man die Schneckenbarriere aufstellen sollte, um einen effektiven Schutz zu gewährleisten.

Warum der Einsatz eines Schneckenzauns sinnvoll ist

Schnecken sind dazu in der Lage, innerhalb einer einzigen Nacht ein ganzes Beet zu vernichten. Ein gewisser Schutz ist daher unabdingbar. Hierzu müssen jedoch nicht immer Pestizide herangezogen werden.

Ein Schneckenzaun ist eine Alternative, die einfach funktioniert und Schnecken von den Pflanzen fernhält. Besonders beim Anbau von Gemüse ist die Aufstellung eines solchen Zauns durchaus empfehlenswert, um die Pflanzen und die daraus resultierende Ernte zu schützen.

Wie funktioniert der Schneckenzaun?

Ein typischer Schneckenzaun besteht aus verzinktem Metall oder Kunststoff, der am oberen Ende zweifach umgeknickt ist. Dies verhindert, dass die Schnecken ihn überwinden können. Das Material ist nicht nur zu glatt, sondern auch zu hoch.

Die 10 – 15 Zentimeter sind für die Schnecken eine unüberwindbare Barriere. Andere Varianten wie das Kupferband sind hingegen so konzipiert, dass sie mit dem Schneckenschleim reagieren und die Tiere auf diesem Weg erfolgreich abhalten.

Der große Vorteil im Gegensatz zu typischen Mitteln wie Schneckenkorn und anderen Pestiziden besteht darin, dass der Schneckenzaun die Tiere nicht verletzt. Es ist lediglich eine physische Barriere, welche die Pflanzen vor den Schnecken schützt.

Welche Arten von Schneckenzäunen gibt es?

Auf dem Markt gibt es mehrere Varianten des Schneckenzauns, über die man sich im Vorfeld informieren sollte. Entscheidend ist dabei meistens das Material, der Aufbau ist hingegen in der Regel derselbe. Grundlegend unterscheidet man nach:

  • Schneckenzäunen aus Metall: Verwendet wird für diese Schneckenzäune in der Regel ein verzinktes Blech, das sehr widerstandsfähig und vor allem stabil ist. Das Schneckenblech rostet nicht und hält somit über mehrere Jahre. Da man ihn nicht jährlich erneuern muss, ist er sehr nachhaltig und lässt sich zusätzlich auch noch unter Strom setzen. Dies schirmt die Pflanzen unter Umständen auch gegen andere Tiere wirkungsvoll ab. Allerdings haben sie den Nachteil, dass die Beete häufig nur in eckiger Form erhältlich sind und ihre metallene Farbe besitzen. Mittels einer speziellen Beschichtung sind die Schneckenbarrieren jedoch auf den Rest des Gartens anpassbar. Außerdem schlägt sich die Qualität und Langlebigkeit in dem etwas höheren Preis nieder.
  • Schneckenzäunen aus Kunststoff: Besonders diejenigen, die sich noch orientieren und zunächst einmal ausprobieren wollen, ob der Schneckenzaun Wirkung zeigt, können eine Alternative aus Kunststoff ausprobieren. Diese Zäune sind sehr kostengünstig erhältlich und es gibt ihn in unterschiedlichen Farben. Neben den glatten Varianten sind auch genoppte Ausführungen erhältlich. Allerdings ist Kunststoff nicht so widerstandsfähig wie Metall und sollte alle paar Jahre erneuert werden.
  • Schneckenzäunen aus Drahtgeflecht: Seine Handhabung ist extrem einfach und kann auch um ein Beet gespannt werden, das nicht rechteckig ist. Die Schneckenabwehr aus Drahtgitter erweist sich als sehr günstig und falls es zu Schäden kommt, sind diese schnell zu beheben. Allerdings lassen manche Modelle mit größeren Maschen kleinere Schnecken hindurch. Die obere Kante muss man selbst formen und es gibt das Risiko, dass auf lange Sicht Lücken im Zaun entstehen. Das Drahtgeflecht besteht häufig aus Kupferdraht, der denselben Effekt besitzt wie das nachfolgende Kupferband.
  • Schneckenzäune aus Kupferband: Das hiermit gemeinte Kupferband ist sehr breit gearbeitet und ist besonders hilfreich, wenn sich die Pflanzen zum Beispiel in einem Hochbeet befinden. Das Kupferband ermöglicht die Anbringung mittels rückseitiger Verklebung, die einfach am Rand des Behälters entlang geklebt wird. Kupfer wirkt auf den Schneckenschleim toxisch, weswegen die Kriechtiere bei der Berührung rasch Reißaus nehmen.

Für welche Ausführung man sich hierbei entscheidet, hängt vom persönlichen Geschmack und den Erwartungen ab. Wem es nichts ausmacht, auf ein silberfarbenes Element zu blicken, der entscheidet sich idealerweise für das langlebige Metall. Wer unbedingt Farbe ins Spiel bringen möchte, nutzt hingegen die Variante aus Kunststoff.

Wer seine Pflanzen in ein Hochbeet oder Kübel setzt, profitiert von der Verwendung eines Kupferbandes. Dieses lässt sich leicht anbringen und bietet einen ausreichenden Schutz vor den Kriechtieren. Letzten Endes kommt es auch immer ein wenig darauf an, wie die Begebenheiten im Garten sind und wie lange man etwas von dem Schneckenzaun haben möchte.

Welche Dinge beim Kauf noch beachtet werden sollten

Neben der Art des Zauns werden außerdem noch andere Elemente beachtet. Anhand von diesen lässt sich ebenfalls herausfinden, welches Produkt besser für den eigenen Gebrauch geeignet ist.

  • Zaunkante: Gemeint hierbei ist der Neigungswinkel der oberen Kante. Viele bieten den Zaun mit einem Neigungsgrad zwischen 45 und 90 Grad an. Erfahrungswerte weisen darauf hin, dass sich der Neigungsgrad von 45 Grad als sinnvoller erweist, da die Tiere diesen nicht so einfach emporklimmen können.
  • Form: Schneckensperren sind in rechteckiger, ovaler, runder und quadratischer Form erhältlich. Je nachdem, welche Form das Beet besitzt, lässt sich entsprechend die Form des Zauns darauf anpassen.
  • Höhe des Zauns: In der Regel sind die meisten Schneckenzäune zwischen zehn und 15 Zentimeter hoch. Hierbei gilt es zu bedenken, dass ein paar Zentimeter davon möglicherweise im Boden verschwinden, um die nötige Stabilität zu schaffen. Höhere Varianten sind zwar meistens sinnvoller, aber gleichzeitig auch prägnanter in ihrer Erscheinung.
  • Optik: Natürlich ist es immer schöner, wenn die Schneckenbarriere bezüglich ihrer Farbe dem Rest des Gartens angepasst ist. Unauffällig sind vor allem die Varianten aus Drahtgeflecht. Eine höhere Sicherheit vor den Schnecken bietet hingegen eine Ausführung aus Kunststoff oder Metall. Allerdings fallen diese auch eher auf. Übrigens: Um die metallene Variante dem Garten anzupassen, sind pulverbeschichtete Exemplare erhältlich.
  • Länge: Selbstverständlich sollte auch die Länge in Augenschein genommen werden. Denn der Zaun sollte das ganze Beet umfassen. Daher wird vorher am besten am Beet Maß genommen.

Wie wird ein Schneckenzaun korrekt eingesetzt?

In der Regel sind in einem Set sämtliche Teile enthalten, die für den korrekten Aufbau eines Schneckenzauns erforderlich sind. Die beiliegende Anleitung gibt Aufschluss, wie sie jeweils verbaut werden müssen und gibt weitere Hinweise auf spezielle Elemente, um den Schutz zu erhöhen.

Vielfach werden die Schneckenzäune so aufgebaut, dass sie an den Ecken mittels Verbindungsstück zusammengefügt werden. Manche der Modelle funktionieren per Klickmechanismus, andere wiederum schiebt man einfach ineinander. Im Anschluss werden die Eckpfeiler des Schneckenzauns einfach in den Boden gerammt.

Effektiv kann die Schneckenabwehr jedoch nur sein, wenn man zuvor das Beet noch einmal auf Schnecken kontrolliert. Es sollte vollkommen schneckenfrei sein, bevor man den Zaun anbringt. Idealerweise unternimmt man die Kontrolle dann, wenn es in der Nacht zuvor geregnet hat, da die Tiere dann besonders aktiv sind.

Alternativprodukte

Manchmal könnte eine Alternative zum Schneckenzaun sinnvoller für das eigene Vorhaben sein. Welche Möglichkeiten sich hierfür anbieten, ist nachfolgend verzeichnet.

  • Schneckenkragen: Besonders gut geeignet, wenn die Pflanzen in einem Blumentopf sitzen und daher ist diese Variante ideal für Jungpflanzen, die noch heranwachsen. Diese Krägen werden einfach so aufgestellt, dass sie den Blumentopf oder aber die Pflanze im Beet umrunden. Sie besitzen ebenfalls eine Kante, die zu steil für die Schnecken ist und sie somit nicht zur Pflanze gelangen.
  • Schneckenkorn: Hierbei handelt es sich um ein Pestizid, das in der Form von blauen Pellets in der Nähe der zu schützenden Pflanzen ausgelegt wird. Es enthält den Wirkstoff Eisen-III-Phosphat. Wenn die Schnecken die Pellets aufnehmen, bewirkt dies einen Fraßstopp. Um sie zu töten, wäre eine vergleichsweise hohe Dosis notwendig. Die Kriechtiere wenden sich dank des Schneckenkorns rasch von der Pflanze ab.
  • Schneckenfalle: Diese kleinen Behälter werden mit für Schnecken anziehenden Stoffen (zum Beispiel mit Bier) gefüllt und einfach über Nacht in der Nähe der Pflanze aufgestellt. Die Schnecken werden in dem Behälter gefangen und können am anderen Morgen einfach eingesammelt und an einen anderen Ort transportiert werden.