Trichtergrill – der Grill mit der Glut-Garantie

Fast niemand kommt daran vorbei, sobald die Temperaturen es zulassen. Das Grillen im heimischen Garten. Ganz hervorragend geht das mit einem Trichtergrill, in dem sich die Holzkohle ganz besonders mühelos entfachen lässt. Hierfür sorgt der Kamineffekt, der durch den Trichter entsteht. In dem Schacht steigt die heiße Luft nach oben, wobei ein Unterdruck entsteht, durch den von unten Luft angesaugt wird. Gleichzeitig wird das Feuer durch die Zufuhr von Luft und Sauerstoff geschürt. Dank des langen Standfußes wird permanent neuer Sauerstoff zu den brennenden Kohlen geleitet. Aus diesem Grund lassen sich sowohl die Kohlen besonders leicht anzünden, als auch die richtige Grilltemperatur sehr schnell erreichen.

Testsieger:

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1. Activa Trichtergrill Erfurt, Silber

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Der haltbare Edelstahltrichtergrill mit Kaminzugeffekt und höhenverstellbarem Rost

Groß und stabil:  Wer für die nächste Grillzeit noch keinen passenden Grill für den Garten finden konnte, der könnte seine Suche möglicherweise nun dank dem Activa Trichtergrill Erfurt, Silber beenden.
Mit seinen Edelstahlteilen ist er rostfest und durch Bauweise, Höhe von 91 cm und seinem Gewicht durchaus jedem Wetter gewachsen.
Mit einer quadratischen Grillfläche von 46 cm Seitenlänge bietet der Grillrost aus verchromtem Stahl viel Platz fürs Grillgut und im Nachhinein zudem leichte Reinigung.

Ob in der Studienzeit, in der man gern im Garten am Grill lernt, um sich die Zeit wenigstens etwas angenehm zu gestalten, oder einfach am Wochenende mit Freunden. Der Grill ist laut Kundenaussagen für jede Situation geeignet. Er hat einen festen Stand, besteht aus guten Materialien und der Kaminzugeffekt sorgt für leichtes Entzünden der Grillkohle.
Der Aufbau ging bei den meisten Käufern ebenfalls ziemlich einfach von der Hand. Probleme bereitet zumeist die Beschaffenheit der Nähte. Diese können sich schnell als undicht herausstellen, so dass Fleischsäfte austreten können, die leicht mal in den Grill einbrennen.

Vorteile:

  • leichter Aufbau
    stabiles Produkt
    wetterfest
    rostfrei

Nachteile:

  • undichte Nähte

Kaufberatung Trichtergrills – diese Details sind wichtig

Beim Kauf eines Trichtergrills sollten diese Eigenschaften unbedingt berücksichtigt werden:

  • der Trichter
  • das Gewicht und Material
  • die Trichterform
  • die Größe

Der Trichter ist entscheidend

Um einen Trichtergrill anzuzünden, benötigt man keinerlei Hilfsmittel wie Brennpasten oder Grillanzünder. Wichtig ist hier nur, dass die Luftzufuhr des Grills regulierbar ist. Je größer der Lüftungsschlitz, desto mehr Luftzug ist möglich. Das bedeutet, hier kann man viel variabler die Einstellung für die Hitzeentwicklung im Grill festlegen.

Einige Modelle bieten aber auch die Möglichkeit, die Holzkohle direkt in der Säule zu entzünden. Durch die Kaminform mit dem recht großen Höhenunterschied reicht häufig schon ein angezündetes Blatt Papier aus, um die Holzkohle binnen kurzer Zeit zum Glühen zu bringen. Ein Nachteil ist hier allerdings die anschließend etwas mühsame Reinigung. Von besonderem Vorteil ist es daher, wenn ein Trichtergrill sich problemlos zerlegen lässt. Klemmmechanismen sind hier besonders komfortabel.

Der Trichter und dessen Länge bestimmen zum einen die Stärke des Kamineffekts, zum anderen aber auch die Arbeitshöhe. Ein Grill mit einer Höhe Arbeitshöhe von 80 cm hat sich als besonders bequem und komfortabel erwiesen.

Wichtig: Je höher ein Grill ist, desto stabiler muss er auch auf dem Boden stehen, um ein mögliches Umkippen ausschließen zu können. Darum sollte man unbedingt genau auf die Stabilität des Standfußes schauen. Ist der Grill mit der Norm DIN EN 1860-1 ausgezeichnet, so ist auch eine entsprechende Stabilität und Standfestigkeit sichergestellt, da diese Norm genau diese Faktoren berücksichtigt.

Das Gewicht sagt viel über das Material aus

In aller Regel wird zur Herstellung eines Trichtergrills grundsätzlich Edelstahl verwendet. Der Grund ist vor allem die sehr starke Wärmeentwicklung beim Anzünden. Der starke Luftzug sorgt dafür, dass in einem solchen Trichtergrill deutlicher höhere Temperaturen erzeugt werden als beispielsweise bei der Verwendung von Grillanzündern. Auf Grund dieser hohen Temperaturentwicklung sind andere Material wie Gusseisen, Stahlblech oder andere Metalle dieser Hitzeentwicklung in der Regel nicht gewachsen.

Falls es sich um schwarze oder andersfarbige Trichtergrills handelt, so sind auch diese Modelle aus Edelstahl gefertigt und dann entsprechend pulverbeschichtet oder emailliert worden.

Trotz gleicher Größe des Grills kann es bei ausschließlicher Verwendung von Edelstahl zu Gewichtsunterschieden von mehreren Kilos kommen. Dies ist ein klarer Hinweis auf die Menge und die Dicke des verwendeten Edelstahls bei einem Trichtergrill. Je schwerer ein solcher Grill ist, desto mehr Edelstahl kam beim Bau zum Einsatz und desto teurer aber auch besser sind diese Modelle dann häufig auch.

Die unterschiedlichen Formen des Trichtergrills

Trichtergrills sind entweder rund oder eckig. In erster Linie ist das sicher eine Frage des persönlichen Geschmacks, aber es gibt tatsächlich auch Unterschiede bei diesen beiden Modellen. Die runde Variante hat eine deutlich bessere Wärmeentwicklung. Dafür haben die eckigen Trichtergrills einen anderen Vorteil. Legt man das Grillgut auf die Ecken, so wird dieses sehr sanft zubereitet.

Ebenso wichtig ist auch, auf eine sehr ausgeprägte Form des Trichters zu achten. Je ausgeprägter der Trichter desto besser das Durchglühen der Kohle.

Die Grillgröße und die Personenzahl

Die Grillgröße entscheidet nicht automatisch über die Personenzahl, für die der Grill geeignet ist. Es gibt eine Faustregel, die lautet: Ist die Grillfläche 60 x 40 cm groß, oder hat sie einen Durchmesser von 60 cm, so ist der Grill für zehn Personen oder sogar mehr ausreichend. Ein bisschen hängt die Personenzahl aber auch von dem Geschick des Grillchefs ab. Kann dieser die Hitze der Kohlen optimal auszunutzen, und belegt er jeden freien Fleck schnell wieder, kann der Grill sogar um die Hälfte kleiner sein und dennoch wird jeder Gast satt.

Worauf sollte man beim Trichtergrill noch achten?

Beachtet man die oben genannten Kriterien, so wird man sicher schon viel Freude an seinem Trichtergrill haben. Ein paar Details werten die diversen Modelle aber zusätzlich auf. Hierzu gehören zum Beispiel ein höhenverstellbarer Rost, ein Windschutz, wärmeisolierte Griffe, ein Warmhalterost oder auch ein Deckel. Bei einigen Modellen sind Rollen montiert, um einen leichten Transport zu gewährleisten. Mehr Augenmerk sollte man allerdings auf den sicheren Stand richten.

Platz 2 & 3:

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2. Tepro Holzkohlen Trichtergrill Vista, Silber

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Der loyale Freund aus Edelstahl mit höhenverstellbarem Rost für jede Grillparty

Der haltbare Säulengrill: Wer noch einen Grill für die nächste Party sucht und Wert auf schnellen Einsatz und ordentlich Platz legt, kann beim Tepro Holzkohlen Trichtergrill Vista, Silber beherzt zugreifen.
Durch seinen Aufbau und dem daraus resultierenden Kaminzugeffekt heizt er so schnell, dass die Gäste zügig etwas auf ihren Tellern haben. Der Rost ist dabei höhenverstellbar, so dass man bei der großen Hitze keine Angst haben muss, dass das Grillgut bei längerem Gespräch mit Freunden und Kollegen möglicherweise verbrennt. Da der Grill aus Edelstahlteilen hergestellt ist, hält er wirklich eine lange Zeit, selbst wenn er draußen Wind und Wetter ausgesetzt ist.
Einfach gestrickte Kunden sind – aufgrund des leichten Aufbaus und der simplen Bedienung – wohl genauso begeistert von dem Trichtergrill, wie erfahrene Grillmeister. Eine Anleitung ist bei einem derart intuitiven Aufbau des Grills nicht nötig und einmal hingestellt, geht das Grillen schnell von der Hand.
Obwohl es wenige Schwachpunkte gibt: die Schrauben sind eines. Sie sind von minderer Qualität und an ihnen kann es durchaus zu Rost kommen, was fatal ist.

Vorteile:

  • einfacher Aufbau
    simple Handhabe
    höhenverstellbar
    schnell angeheizt

Nachteile:

  • minderwertige Schrauben
    Rostbildung möglich

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3. Rosenstein & Söhne Trichtergrill Edelstahl

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Kohlesparender und hitzeeffektiver Grill aus Edelstahl mit höhenverstellbarem Rost

Optimales Grillen: Ewige Wartezeit auf die Kohle und kaum Hitzeentwicklung gehört mit dem Rosenstein & Söhne Trichtergrill Edelstahl schon bald der Vergangenheit an. Dank dem professionellen, den Trichtergrills eigenen, Kaminzugeffekt, wird Holzkohle gespart, die Luft perfekt eingezogen und somit die Hitze effektiv zum Rost geleitet. Diesem Holzkohlegrill ist es egal, ob Fleisch oder Gemüse. Alles kann mit dem Gerät gut nach Wunsch gegart werden.
Der Grill besitzt zur einfachen Handhabe ein Rädchen mit sechs Lüftungsschlitzen zur Regulierung der Luftzufuhr und auch einen herausnehmbaren Aschebehälter. Zusätzlich ist der Rost in drei Stufen höhenverstellbar und leicht zu reinigen.
Kunden schätzen die leichte Bauweise des Trichtergrills. Mit der mitgelieferten Anleitung ist der Aufbau kein Problem und der Grill ist schnell in Betrieb zu nehmen. Das Preis-/Leistungs-Verhältnis wird als gut und fair aufgenommen.
Neben der sehr guten Grillleistung fällt leider das dünne Material negativ auf. Es verformt sich dadurch bei Hitze und ist auch beim Zusammenbau recht scharfkantig, weshalb man aufpassen und Handschuhe tragen sollte.

Vorteile:

  • leichter Aufbau
    super Grillleistung
    kohlesparend

Nachteile:

  • Einzelteile qualitativ minderwertig
    Verletzungsgefahr

Fazit

Der wohl größte Vorteil an einem Trichtergrill ist, dass seine Glut garantiert schnell erhitzt und auch lange warm hält. Im Gegensatz zum klassischen Grill muss hier nicht dauernd nachgefüllt werden, wenn es mal länger dauert.

Allerdings scheint jeder Grill seine eigenen, kleinen Mängel zu haben. Die meisten sind zwar nicht sonderlich tragisch, sollten beim Kauf aber berücksichtigt werden.

Der Activa Trichtergrill „Erfurt“, Silber ist ein gutes Modell aus rostfreiem Edelstahl. Er ist gut verarbeitet und macht als Trichtergrill eine sehr gute Figur. Das einzige Manko sind die teils schlecht verarbeiteten Nähte. Tropft heißes Fett, brennt sich das schnell in den Grill ein. Eine ordentliche Reinigung ist unerlässlich.

Auch der Tepro Holzkohlen Trichtergrill Vista kann sich sehen lassen. Die Glut ist wie zu erwarten schnell angeheizt, er kann bei jedem Wetter draußen stehen und lässt sich gut reinigen. Die Schrauben, die zum Aufbau benutzt werden können allerdings rosten. Auf Dauer auch nicht optimal.

Beim Rosenstein & Söhne Trichtergrill Edelstahl: Säulengrill in Trichterform wird die Luft perfekt eingezogen. Er erweist sich als besonders kohlesparend und lässt sich einfach aufbauen und reinigen. Allerdings ist das verwendete Material sehr dünn. Bei starker Hitze kann es zu Verformungen und damit zu scharfen Kanten kommen.

Bildquelle Header: Raw meat grilling on barbecue grid and coal pieces outside © Depositphotos.com/AntonMatyukha