Weidenzaun – die natürliche Randbefestigung

Aktualisiert am: 30.08.2021

Ein Weidenzaun kann vielen Funktionen nachkommen. Wer nach einem natürlichen Sichtschutz oder einer Beeteinfassung sucht, der sich harmonisch ins Gartenbild einfügt, ist mit einem Weidenflechtzaun gut beraten.

Weidenzäune Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Weidenzaun zur Beeteinfassung, Höhe: 10 - 60 cm, Länge: 30 - 100 cm, Steckzaun

Individueller Weidenzaun, imprägniert: Der Floranica Beeteinfassung, Weiden-Zaun

punktet mit seiner natürlichen Optik. Durch die erfolgte Imprägnierung ist es dem Hersteller gelungen, Farbschwankungen weniger werden zu lassen.
Die Käufer haben den Floranica Beeteinfassung, Weiden-Zaun im Garten zur Einfassung von Obstgärten oder der Abgrenzung von Blumen- und Gemüsebeeten benutzt. Die imprägnierten Erlenpfähle machen laut Kundenaussage einen stabilen Eindruck und noch dazu handelt es sich um heimisches Holz, was vielen umweltbewussten Käufern entgegenkommt.
Die Montage des Floranica Beeteinfassung, Weiden-Zaun ist laut Kundenmeinung sehr einfach. Die Erlenpfähle sind angespitzt und müssen lediglich mit einem Gummihammer in den Boden gebracht werden.
Die Qualität des Zaunes wird allgemein gelobt. Kritik gibt es hinsichtlich der Erdspieße, welche bereits nach wenigen Jahren durchgefault und damit unbrauchbar geworden sind. Kunden bemängeln, dass für die Erdspieße kein Hartholz verwendet wurde.
Ein Kunde lobt den Kundenservice des Herstellers. Nach dem Auspacken der Ware war ihm ein abgebrochener Pfosten aufgefallen. Das Zaunelement wurde umgehend und kostenfrei ersetzt.

Vorteile:
  • einfache Montage
  • angespitzte Erdpfähle
  • aufmerksamer Kundenservice
Nachteile:
  • Erdspieße faulen schnell durch (kein Hartholz)

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Weidenzaun zur Beeteinfassung, Länge: 100 cm, Höhe: 10 - 40 cm

Praktischer Steckzaun für den Garten: Die BOGATECO 10 x Beeteinfassung aus Weide

wird von den Kunden als multifuktionale Bereicherung für jeden Garten gelobt. Die Käufer haben Ruhezonen damit abgegrenzt, Beete umzäunt oder eine Abgrenzung für den Gartenteich gefunden, die sich harmonisch in das Gesamtkonzept einfügt.
Gelobt wird die einfache Montage der BOGATECO 10 x Beeteinfassung aus Weide. Für die Anbringung des Steckzauns wird kein weiteres Handwerkszeug benötigt. Der Zaun lässt sich bei Bedarf jederzeit kinderleicht demontieren. Die Kunden empfehlen, die BOGATECO 10 x Beeteinfassung aus Weide über den Winter zu entfernen, um die Haltbarkeit des Materials zu schonen.
Kunden empfehlen die regelmäßige Behandlung mit Holzöl. Das Holz wurde vor seiner Weiterverarbeitung imprägniert. Das Weidengeflecht weist eine natürliche Politur auf und kann sich laut Kundenmeinung sehr gut mit einer natürlichen Gartengestaltung arrangieren.
Ein Kunde fand in seinem Paket einen gebrochenen Erdspieß, der vorab mit einem Tacker befestigt wurde. Negativ aufgefallen sind auch ein muffiger Geruch oder Schimmelbildung am Produkt. Die Stabilität der BOGATECO 10 x Beeteinfassung aus Weide lässt laut einiger Kundenaussagen zu wünschen übrig und bleibt damit hinter den Erwartungen zurück.

Vorteile:
  • vielseitig verwendbar
  • einfach anzubringen
  • kein zusätzliches Werkzeug notwendig
  • kann schnell demontiert werden
Nachteile:
  • gelegentlich mangelnde Stabilität
  • im Einzelfall muffiger Geruch und Schimmelbildung

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Weidenzaun, 90 x 180 cm, ungeschälte Weidenruten, Durchmesser 0,5 bis 1 cm

Handgefertigter Weidenflechtzaun für die naturnahe Gartengestaltung: Mit dem Weidenprofi Sichtschutz, Weidenzaun

erhalten die Kunden einen Klassiker unter den natürlichen Flechtzäunen. Die Kunden verweisen auf die Stabilität der schlanken Weidenruten, die um Haselnuss-Stäbe geflochten wurden.
Die Käufer haben den Weidenprofi Sichtschutz, Weidenzaun unterschiedlich eingesetzt. In den Kundenbewertungen wird von einer natürlichen Eingrenzung des Gartengrundstücks ebenso berichtet, wie von einem Windschutz auf der Terrasse oder einer attraktiven Balkonverkleidung.
Die Kunden bewundern die außergewöhnliche Flechtung des in Osteuropa hergestellten Weidenzauns. Es handelt sich um die sogenannte englische Flechtung, bei der die Ruten in Bündeln geflochten werden.
Kunden berichten, dass der Weidenprofi Sichtschutz, Weidenzaun nicht nur besonders stabil erscheint, sondern auch einen prima Sichtschutz darstellt, denn durch die Bündel als Ausgangsmaterial kann der Abstand zwischen den einzelnen Ruten sehr gering gehalten werden.
Gelobt wird auch die hübsche Färbung der Ruten. Das warme Rotbraun passt sehr gut in den Außenbereich und erweckt einen eleganten wie rustikalen Eindruck, wie die Kunden feststellen.
Kunden bezeichnen den Weidenprofi Sichtschutz, Weidenzaun als leicht, flexibel und widerstandsfähig. Sie betonen aber gleichzeitig, dass der Weidenzaun Pflege braucht. Die jährliche Behandlung mit Holzöl sollte nicht versäumt werden. Dadurch kann sich das Material regenerieren und wird vor Verschleiß geschützt.
Einige Nachteile ergeben sich laut Kundenmeinung aus der Fertigung ohne Rahmen. Damit mangelt es dem Weidenprofi Sichtschutz, Weidenzaun an Stabilität und Käufer bleiben bei der Befestigung flexibel.
Einem Kunden erschien die Farbe des Weidenzauns zu rötlich. Dies ist jedoch dem eigenen Geschmack geschuldet und bei einem Naturmaterial kein Kritikpunkt. Kritik wurde auch hinsichtlich der Verpackung laut. Die Weidenzäune wurden lediglich in eine Art Frischhaltefolie gewickelt geliefert, wie ein Kunde betont.
Einigen Käufern fiel auf, dass der Weidenzaun nach dem Auspacken unangenehm chemisch riecht. Dies verfliegt jedoch nach wenigen Tagen im Freien komplett.
Einige Käufer hat der Sichtschutz derart begeistert, dass Sie noch mehrere Teile bestellten, um die Begrenzung zu erweitern.

Vorteile:
  • handgefertigt
  • in Blöcken geflochten
  • gute Qualität
Nachteile:
  • gelegentlich Eigengeruch nach dem Auspacken

Weidenzaun kaufen – Barriere, Sichtschutz, Beeteinfassung

Ein Garten dokumentiert die Verbundenheit zur Natur. Dies muss bei der Gestaltung des Zaunes nicht vernachlässigt werden. Mit einem Weidensichtschutz wird einer naturnahen Optik und umweltgerechten Nachhaltigkeit entsprochen.

Jeder Sichtschutz gleicht einem Unikat und leistet seinen Beitrag zu einer ansprechenden wie individuellen Gartengestaltung. Dabei kann der Weidenzaun im Garten wiederkehren und als Zaunbegrenzung, Sichtschutz oder Beeteinfassung für ein harmonisches Gesamtbild sorgen.

Aus welchen Materialien besteht ein Weidenzaun?

Jeder Weidenzaun ist ein handgefertigtes Naturprodukt. Als Ausgangsmaterial für die Pfosten eignen sich Reifweide, Silberweide oder Dotterweide am besten. Zum Durchwinden können alle Weidenruten Verwendung finden.

Üblich sind folgende Materialien:

  • Korbweide
  • Grauweide
  • Ohrweide
  • Salweide
  • Silberweide
  • Purpurweide

Bevor die Ruten geflochten werden, hilft es, diese etwa einen Tag in Wasser zu legen. Dadurch werden die Zweige elastischer und können besser verarbeitet werden. Am besten geeignet ist die Korbweide.

Soll ein besonders feines Geflecht entstehen, lassen sich auch Ranken von Efeu oder Geißblatt verarbeiten. Die Ruten der Haselnuss bieten ungeschält durch ihr rustikales Erscheinungsbild einen hübschen Blickfang. Eine natürliche Musterung kann entstehen, wenn verschiedene Ruten eingeflochten werden.   

Wie lässt sich ein Weidenzaun pflegen?

Werden Naturmaterialien im Garten verarbeitet, beanspruchen diese regelmäßiger Pflege. Hier macht auch der Weidenzaun keinen Unterschied. Der Handel bietet spezielle Reiniger und Pflegeöle für Weidenzäune an.

Durch die Behandlung werden die Weidenruten vor dem Austrocknen geschützt und die Haltbarkeit und Witterungsbeständigkeit des Weidensichtschutzes werden verbessert. Mit Regen, Sonnenlicht, Frost, Pilzbefall oder Abgasen wirken zahlreiche Störfaktoren auf das Naturmaterial ein. Mit einer regelmäßigen Pflege des Weidenzauns kann dem wirkungsvoll begegnet werden.

Welche Arten von Weidenzäunen gibt es?

Weidenzäune lassen sich ganz unterschiedlich einsetzen. Daher sind auch verschiedene Bauformen geläufig, welche einer individuellen Gartengestaltung entgegenkommen.

  • Weidenzaun ohne Rahmen: Ein Weidenzaun ohne Rahmen wirkt besonders rustikal und natürlich. Das Grundgerüst wird von senkrechten Flechtstäben gebildet. Die Weidenruten werden waagerecht eingeflochten. Damit entsteht ein Konstrukt, welches nicht zwingend einen Rahmen erfordert, denn die Ruten werden um die äußeren Randbegrenzungen herumgeflochten. Die senkrechten Streben sind besonders stabil und bestehen meist aus Hartholz. Damit die Streben keinen Kontakt mit Bodenfeuchtigkeit bekommen, sollten diese den Boden nicht berühren.
  • Weidenzaun mit Seitenrahmen: Bei diesem Modell werden die Ruten über Rundhölzer geflochten. Diese werden durch Schrauben mit den seitlichen Rahmenstreben verbunden. Der Seitenrahmen besteht meist aus Kiefernholz und liefert einen maßgerechten Abschluss des Weidenzauns. So können die einzelnen Elemente einfach zwischen Zaunpfosten angebracht werden. Für eine zusätzliche Stabilität sorgen meist Mittelstreben. Die Zaunelemente können auf Maß gebracht werden, indem eine Rahmenstrebe abgeschraubt wird und die Ruten entfernt und die Rundhölzer in Form gesägt werden.
  • Weidenzaun mit umlaufendem Rahmen: Ein umlaufender Rahmen verleiht dem Weidenzaun Stabilität und sorgt für ein gleichmäßiges Bild bei fortlaufenden Zäunen und Begrenzungen. Durch Mittelstreben kann jedes Element zusätzlich stabilisiert werden. Weidenzäune mit umlaufendem Rahmen lassen sich waagerecht wie senkrecht montieren.

Wie wird ein Weidenzaun aufgestellt?

Zunächst werden die Pfosten vorbereitet, damit der Zaun später an die Halterung montiert werden kann. Die Pfosten werden vorgebohrt. Die Pfostenhülsen werden in den Boden geschlagen und die Einschlaghilfen eingeführt.

Die Pfostenhülse wird so lange eingeschlagen, bis diese auf den Untergrund trifft. Die Pfosten werden in die Hülse gestellt. Durch die bereits vorbereitete Bohrung kann nun die Schraube geführt werden.

Auf die Schraube wird eine Unterlegscheibe befestigt. Anschließend kann die Mutter mit einem Schraubenschlüssel angezogen werden.

Damit die einzelnen Elemente später montiert werden können, sind die Montagewinkel anzubringen. Wird das Zaunelement zunächst nur an einem Pfosten befestigt, kann es vor der Endmontage noch ausgerichtet werden und ganz nach Wunsch bündig abschließen oder mit Versatz montiert werden.

Der Abstand des Weidenzauns zum Boden sollte fünf bis sechs Zentimeter betragen. Für ein optisch ansprechendes Bild sollte der Weidenzaun waagerecht zum Boden verlaufen.

Worauf sollte beim Kauf von Weidenzäunen noch geachtet werden?

Damit der Weidenzaun seinen Zweck erfüllt, sollten vor dem Kauf einige Faktoren berücksichtigt werden.

  • Dicke der Ruten: Die Abmessungen variieren zwischen den verschiedenen Modellen. Üblich sind Stärken zwischen fünf und zehn Millimetern. Da es sich bei Weidenzäunen ausnahmslos um Handarbeit handelt, gleicht kein Element dem anderen und es entsteht eine Zaunlandschaft, die es in dieser Form kein zweites Mal gibt. Beim Kauf gilt es, diesen Umstand zu bedenken und gewisse Abstriche in Farbe, Stärke und den Rutenabständen hinzunehmen.
  • Sichtschutz: Wer einen Weidenzaun als Sichtschutz anbringen möchte, wird auf möglichst blickdichtes Material Wert legen. Als Naturmaterial mit unterschiedlichen Abständen, die beim Verflechten entstehen, kann kein Weidenflechtzaun als komplett blickdicht bezeichnet werden. Werden besonders feine Weidenruten im Bündel verarbeitet, lässt sich die höchste Blickdichte erreichen. Soll ein naturnaher Sichtschutz entstehen, lässt sich dieser durch die Bepflanzung mit Rankpflanzen oder Sträuchern unterstützen.
  • Farbe: Farbunterschiede entstehen bei diesem Naturmaterial. Wie die Farbe ausfällt, ist nicht zuletzt davon abhängig, wann die Weide geschnitten wurde. Im Frühling geschnittenes Material wird nach der Trocknung eher rotbraun. Im Herbst erscheint die Rinde dunkler und lässt sich schwieriger verarbeiten.
  • Montage: Die Montage von Weiden- und Holzzäunen unterscheidet sich nicht. H-Anker, die einbetoniert werden, sorgen für maximale Stabilität und Belastbarkeit. Die beschriebene Methode mit Einschlagbodenhülsen ist bei Zäunen unter einer Höhe von 1,40 gängig. Ein Weidenzaun zum Stecken eignet sich für niedrige Beeteinfassungen.

Alternativprodukte

Es gibt viele Möglichkeiten, das Gartengrundstück zu begrenzen oder einen Sichtschutz an Terrasse oder Sitzecke anzubringen. Wird nach einer natürlichen Methode gesucht, kommen auch folgende Alternativen in Betracht.

  • Staketenzaun: Ein Staketenzaun besteht aus länglichen Holzstangen, sogenannten Staketen. Die Staketen stammen aus einem Rundstamm, wo sie entlang der Holzfaser herausgebrochen werden. Der Zaun ist weniger dicht und eignet sich nicht als Sichtschutz.
  • Weidenmatte: Weidenmatten sind ein beliebter Sicht- und Sonnenschutz. Die Matten lassen sich wie ein Teppich aufrollen und sind äußerst flexibel und an Geländer oder Wände ohne großen Aufwand anzubringen. Die Demontage ist ebenfalls schnell erledigt und die Weidenmatten können über den Winter eingelagert werden. Typische Einsatzgebiete für Weidenmatten sind Metallzäune, die eine Verkleidung erhalten sollen, das Kaschieren von Komposthaufen oder Regentonnen oder die Beschattung von Pergola und Glasdächern.