Wühlmausgitter – Schutz für Hochbeete, Rasen und Obstbäume

Aktualisiert am: 27.01.2022

Wühlmausgitter schützen das Hochbeet, den Komposter oder die Gemüsebeete vor Schäden durch Wühlmäuse und andere Nagetiere. Weil das Wühlmausgitter in den Boden eingelegt wird, muss es für eine lange Haltbarkeit aus verrottungsfesten Materialien bestehen.

Update vom 28.10.2021

Wir haben die Informationen in diesem Beitrag aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.

Wühlmausgitter Testsieger* 2022

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Wühlmausgitter aus verzinktem Stahl, Maschenweite: 6,3 mm, Drahtstärke: 0,55 mm, Abmessungen: 2,1 x 1,1 m

Vielseitig verwendbar: Das Windhager Wühlmausgitter

wird von vielen Gartenbesitzern für den Schutz von Hochbeeten und Obstbäumen verwendet. Den Rezensionen zufolge lässt es sich einfach verarbeiten und bei Bedarf mit einer Gartenschere auch problemlos kürzen.
Einige Käufer weisen darauf hin, dass beim Verlegen des Windhager Wühlmausgitter Arbeitshandschuhe getragen werden sollten. Die scharfkantige Verarbeitung kann schnell zu Verletzungen führen. Vor allem die Schnittkanten sind den Käufern zufolge sehr scharf.
Besonders lobend erwähnt wird die hohe Stabilität des Windhager Wühlmausgitters. Es weist eine Materialstärke von 0,55 mm auf und wirkt dadurch robust und ausreichend schützend. Trotzdem lässt es sich leicht biegen und kann so ohne Probleme an Ecken und Kanten verlegt werden.
Mit der Wirkungsweise des Wühlmausgitters sind viele Käufer sehr zufrieden. Auch nach längerern Einsatzzeiten rostet das Drahtgeflecht nicht. Käufer, die ihren Kompost umsetzten, stellten fast, dass dieser frei von Wühlmäusen war.
Negative Bewertungen beziehen sich vor allem auf Einsatzbereiche fernab des Gartens. Für Haustiere ist das Wühlmausgitter nicht in allen Fällen gut geeignet gewesen.
Im Einzelfall war das konfektionierte Wühlmausgitter kleiner als in der Artikelbeschreibung angegeben. Die Schweißstellen waren nicht immer ganz sauber verarbeitet, was aber nur die Optik und nicht die Funktionalität beeinflusste.

Vorteile:
  • sehr stabil
  • gute Materialstärke (0,55 mm)
  • biegsam und zuschneidbar
  • einfache Handhabung
  • effizienter Schutz gegen Wühlmäuse
Nachteile:
  • scharfkantige Schnittkanten

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Wühlmausgitter aus feuerverzinktem Stahl, Maschenweite: 6,3 mm, Drahtstärke: 0,53 mm, Abmessungen: 2,1 x 1,1 m

Einfache Verarbeitung: Das Bellissa Hochwertiges Drahtgeflecht - Wühlmausgitter

ist laut der Rezensionen ein wirkungsvoller und zuverlässiger Schutz für Hoch- und Gemüsebeete sowie für den Komposter und Obstbäume. Gut gefällt den Käufern das Maß von 2,1 x 1,1 m, das sehr gut zu vielen Hochbeeten passt und so kaum Verschnitt produziert.
Es ließ sich außerdem einfach verarbeiten und war flexibel genug, um beispielsweise an einem Rahmen befestigt zu werden. In vielen Rezensionen wird außerdem die lange Haltbarkeit gelobt. Wühlmäuse werden effizient vom Hochbeet ferngehalten und Fraßschäden im Garten gingen sichtbar zurück.
Das Bellissa Hochwertiges Drahtgeflecht – Wühlmausgitter kann mit einer Garten- oder Haushaltsschere problemlos auf die richtige Größe zugeschnitten werden. Dabei entstehen laut der Rezensionen scharfe Kanten, sodass bei der Verarbeitung Arbeitshandschuhe getragen werden sollten.

Vorteile:
  • effizienter Schutz gegen Wühlmäuse
  • ideale Größe fürs Hochbeet
  • stabil und langlebig
  • einfach zu kürzen mit Haushalts- oder Gartenschere
  • flexibel und biegsam für einfache Handhabung
Nachteile:
  • scharfe Schnittkanten

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Wühlmausgitter aus verzinktem Stahl, Maschenweite: 12,7 mm, Drahtstärke: 0,7 mm, Abmessungen: 1 x 25 m

Für großflächige Verlegung: Das Amagabeli Wühlmausgitter

wird auf einer 25 Meter langen Rolle ausgeliefert und bietet so eine flächige Abdeckung von größeren Gartenbereichen. Für Blumen- und Gemüsebeete ist es ebenso gut geeignet wie für Komposter und Hochbeete.
Die Verarbeitungsqualität des Amagabeli Wühlmausgitters kann viele Käufer überzeugen. Trotz der großen Menge auf der Rolle war das Gitter in fast allen Fällen fehlerfrei, sauber und versatzfrei geschnitten und hochwertig verarbeitet.
Die Punktverschweißung ist stabil und löst sich auch bei stärkeren Belastungen nicht. Mit der Maschenweite von 12,7 cm ist das Amagabeli Wühlmausgitter für einen effizienten Schutz vor Wühlmäusen gerade noch feinmaschig genug. Gleichzeitig bietet es eine Vielzahl weiterer Anwedungszwecke im Garten.
Für die Verarbeitung des Amagabeli Wühlmausgitter empfehlen die Käufer einen Seitenschneider. Durch die vergleichsweise hohe Materialstärke lässt sich das Material mit einer Schere kaum sauber trennen.

Vorteile:
  • hohe Materialstärke (0,7 mm)
  • vielseitig einsetzbar
  • verzinkt und rostfrei
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • einfach zu verarbeiten
Nachteile:
  • selten Transportschäden und Fertigungsfehler

Wühlmausgitter kaufen – gegen Nagerschäden im Garten

Wühlmäuse sind in Deutschland weit verbreitet. Die Nagetiere leben überwiegend unterirdisch und ernähren sich hauptsächlich vegetarisch. Wurzeln und Pflanzenteil von Nutz- und Zierpflanzen stehen ganz oben auf ihrem Speiseplan, sodass sie im Garten große Schäden anrichten können.

Vor allem Jungpflanzen sind von diesem Problem betroffen. Ihre weniger stark ausgebildeten Wurzeln stecken Fraßschäden nicht gut weg, sodass frisch ausgepflanzte Sämlinge und Stecklinge durch Wühlmäuse komplett vernichtet werden können. Auch Obstbäume können durch ein Wühlmausgitter geschützt werden.

Ein Wühlmausgitter dient dazu, Wühlmäuse dauerhaft von einem bestimmten Gebiet fernzuhalten. Es gibt spezielle Gitter, die auch als Maulwurfschutz bezeichnet werden. In den ersten Tagen nach dem Anbau ist es am besten, das Wühlmausgitter ein paar Zentimeter über die jungen Pflanzen zu ziehen. So können sich diese ungestört entwickeln und somit stärker werden.

Gegen welche Tiere helfen Wühlmausgitter?

Die Wühlmaus ist keine Tierart, sondern eine Unterfamilie der Wühler. Zu dieser Unterfamilie gehören etwa 150 Tierarten, die allesamt im Garten Schäden anrichten können. Zu den bekanntesten Wühlmäusen gehören die Feldmaus und die Rötelmaus.

Darüberhinaus schützen Wühlmausgitter auch gegen alle anderen unterirdisch lebenden Schädlinge im Garten. Dazu gehört vor allem der Maulwurf, dem man mit dem Wühlmausgitter ebenfalls den Zugang zu bestimmten Bereichen im Garten versperren kann.

Warum braucht man ein Wühlmausgitter?

Wühlmäuse sind ein großes Ärgernis, denn ihre Auswüchse vernichten Ackerflächen und Garten-Anlagen. Auch durch den tiefen Bau verursachen sie viel Schaden – oft bis hin zur sinnlosen Zerstörung der Pflanzen, die sie nicht verzehren können.

Dazu kommt noch der immens hohe Artenreichtum, den Wühlmäuse haben. Die Jungtiere werden nach rund einem Monat geschlechtsreif. Das bedeutet, dass jährlich mehrere Tausend Nager heranwachsen können.

Welche Pflanzen schützt man mit einem Wühlmausgitter?

Einen Teil des eigenen Gartens, wie z.B. Rasenflächen, Hochbeete oder auch Obstbäume im heimischen Vorgarten schützt man unkompliziert vor Mäusen und anderen Nagetieren mit dem Wühlmausgitter. Dies ist besonders dann sinnvoll, wenn eine ungeteerte Straße oder ein Feldweg in der Nähe ist, durch den die Tiere leicht in den Garten gelangen können.

Besonders schutzbedürftig sind außerdem Jungpflanzen, Blumenzwiebeln, das Hochbeet, Obstbäume und der Komposter. All diese bei Wühlmäusen beliebten Plätze sollten mit einem Wühlmausgitter versehen werden, sobald man die ersten Nageschäden im Garten entdeckt.

Braucht man für das Hochbeet ein Wühlmausgitter?

Wenn es nicht unter Betonplatten oder breiten Pflastersteinen verlegt wird, sollte das Hochbeet über einen guten Schutz gegen Wühlmäuse verfügen. Einige Beete mögen im Laufe der Jahre schon gehörig aufgewühlt sein, aber dennoch kann ein Wühlmausschutz für das Beet die beste und wirkungsvollste Lösung sein. So kann man eine Fülle von Pflanzen zum Wachstum bringen, ohne dass sie von Nagern beschädigt werden können.

Wie befestigt man ein Wühlmausgitter?

An einem Hochbeet oder an Obstbäumen werden die Gitter in den Boden geschraubt. Wühlmausgitter für den Rasen müssen nur mit dem Rand auf den Untergrund gelegt und dort angelehnt werden – sie halten dadurch selbst bei unebenem Untergrund. Für einen sicheren Halt ist es wichtig, dass die Seiten des Gitters gut in den Boden gepresst werden.

Wie kann man ein Wühlmausgitter an einem Hochbeet anbringen?

Ein Wühlmausgitter wird einfach mit kleinen Drahtschlaufen an den Säulen des Hochbeetes befestigt. Es gibt auch Hochbeete, die so beschaffen sind, dass die Gitter direkt am Boden befestigt werden können.

Dafür werden einfach Löcher in die Pfosten gebohrt und die Gitter durch den Boden gezogen. Das Wühlmausgitter ist so konzipiert, dass es selbst bei starkem Druck niemals einstürzt.

Welche Pflanzen ziehen Wühlmäuse an?

Wühlmäuse gehen vor allem den sogenannten Vorjahressamen oder Samen von Pflanzen nach, die im vergangenen Jahr wuchsen. Aus diesem Grunde sind unter anderem Wintergerste, Buchweizen und Winterweizen besonders anfällig für Wühlmausangriffe.

Aber auch Gräser und andere dickere Stauden werden gerne abgefressen. Eher unempfindliche Kulturen, die lange keimende Samen enthalten, sind hingegen eher weniger gefährdet. Das gilt beispielsweise für Mais oder Kartoffeln.

Welche Schäden richten Wühlmäuse im Garten an?

Gartenwühlmäuse fressen Rasensoden und zerstören damit den nachträglich angelegten Gartenbewuchs. Sie graben sich in Beetflächen ein und zerstören so die Bepflanzung.

Auch beim Obstbau sind die kleinen Nagetiere eine Plage, so werden etwa Erdbeeren und Himbeeren besonders gern von ihnen angenagt. Zudem wühlen sie Unterholz aus oder bauen Gänge zwischen Mauern und Beeten.

Generell fressen Wühlmäuse vor allem die Wurzeln von Pflanzen und hindern diese so an der Nährstoffaufnahme über den Erdboden. Empfindliche und junge Pflanzen überleben diese Nageschäden häufig nicht, sodass die Schäden durch Wühlmäuse im Garten beträchtlich sein können.

Wie kann man Wühlmäuse im Garten bekämpfen?

Wühlmäuse sind ein altbekanntes Problem für Gartenbesitzer. Natürlich gibt es zahlreiche verschiedene Methoden und Vorgehen für den Umgang mit diesem Problem. Das Wühlmausgitter zählt dabei zu den bekanntesten und effektivsten Methoden im Kampf gegen Wühlmäuse.

Es ist nicht nur leicht und einfach zu handhaben, man kann es auch ganz einfach selbst anbringen. Es schützt vor verschiedenen Arten von Nagern, es ist langlebig und sehr stabil.

Wie erkennt man einen Befall mit Wühlmäusen?

Einen Befall durch Wühlmäusen wird durch einen Überschuss an Kot und Urin im Garten, an aufgerissenen Erdhügeln sowie durch angenagte Pflanzen und Samen festgestellt. Besonders hinter Hochbeeten, Rasenflächen und Obstbäumen werden die Tiere gern angetroffen, da hier viele Verstecke zur Verfügung stehen.

Aus welchem Material sollte ein Wühlmausgitter sein?

Wühlmausgitter sollten aus einem beständigen Material sein, zum Beispiel aus Edelstahl. Hierdurch können die Tiere mit ihren Zähnchen keine Lücken in den Draht nagen. Dadurch ist es garantiert, dass die das Gitter den gebrauchten Schutz bietet und Ihre Pflanzen stets sicher vor Nagern sind.

Gleichzeitig ist Edelstahl rostfrei, hoch witterungsbeständig und verrottungsfest. Einmal im Boden verlegt bieten Wühlmausgitter aus Edelstahl eine hohe Haltbarkeit, ohne dabei Schadstoffe ins Erdreich abzugeben.

Gibt es Wühlmausgitter aus Kunststoff?

Ja, es gibt Wühlmausgitter aus Kunststoff und auch aus Gummi. Sie werden Wühlmausgitter-Matten oder Pflanzennetze genannt. Die Matten sind sehr stabil, witterungsfest und UV-beständig.

Für die Zähne von Wühlmäusen sind Wühlmausgitter aus Kunststoff allerdings kein großes Hindernis. Das Material ist schnell durchgenagt, wenn die Tiere das Wühlmausgitter überwinden wollen.

Sollte ein Wühlmausgitter verzinkt sein?

Ein verzinktes Wühlmausgitter ist im Normalfall nicht nötig. Es gibt lediglich eine geringe Anfälligkeit für Korrosion, wenn das Gitter mehr als 10 Jahre in der Erde liegt. Bei langen Standzeiten bieten verzinkte Wühlmausgitter eine längere Haltbarkeit und sind besser gegen Rost und Verwitterung geschützt.

Welche Maschenweite sollte ein Wühlmausgitter haben?

Die Maschenweite richtet sich nach der Größe des geschützten Baum- oder Pflanzenbereiches sowie dem Vermehrungsverhalten und -rausch der Wühlmäuse. Ein Wühlmausgitter sollte eine Maschenweite von höchstens 13 mm aufweisen.

Größere Abstände zwischen den Drähten können vor allem kleinen und jungen Wühlmäusen den Zutritt zum Beet gewähren. Ideal sind Wühlmausgitter mit einer Maschenweite von unter 1 cm. Diese halten Wühlmäuse sicher aus den Beeten fern.

Fazit

Wühlmausbefall ist lästig und kann mitunter nervenaufreibend sein, wenn man sich nicht zu helfen weiss. Die wichtigste Voraussetzung um den Segen im eigene Garten aufrecht zu erhalten, ist der frühzeitige Kauf eines Wühlmausgitters. Damit es rechtzeitig, bevor der Befall beginnt, angebracht werden kann. Auch sollte darauf geachtet werden, dass die Maschenweite des Gitters so groß ist, dass die Nagetiere nicht durchpassen. So kann der Schutz einer intakten Pflanzenwelt sichergestellt werden und Sie können sich gemütlich in Ihrem eigenen Garten entspannen ohne sich Sorgen um Ihre hart erarbeitete Ergebnisse im Garten machen müssen.