Die 5 Besten Komposter (2018) im Test!

Die besten Komposter im Vergleich

Im Haushalt und Garten fallen immer wieder Abfälle an, die statt im Biomüll zu landen auch umweltfreundlich kompostiert und verwertet werden können. Komposter verwandeln Laub, Grasschnitt, gehäckselten Grünschnitt, Gemüse- und Obstreste oder Kaffeesatz in wertvollen Dünger für den Garten. Eigener Kompost liefert alle wichtigen Pflanzennährstoffe und ist garantiert frei von sämtlichen chemischen Zusätzen. Beim Kauf eines Komposters sollte man jedoch auf einige Punkte achten.

Testsieger:

1. Juwel 20157 Thermokomposter Aeroquick 890 XXL

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Thermo-Komposter, Fassungsvermögen: 890 Liter, Abmessung: 107 x 107 x 109 cm

Der Vergleichssieger – groß, stabil, hochwertig: Der Juwel 20157 Thermokomposter Aeroquick 890 XXL wird von Käufern durchweg als sehr hochwertig und stabil bewertet. Der Komposter ist sehr groß. Dennoch sei, so berichten Rezensenten, die Belüftung und Kompostierung gut. Durch die Größe empfehlen Käufer den Komposter für große Gärten und größere Haushalte. Auch nach mehrjährigem Gebrauch ist der Juwel Aeroquick gemäß Kundenrezensionen noch stabil und auch bei Sturm standfest. Ein passendes Bodengitter kann beim Hersteller mitbestellt werden.

Vorteile:

  • Sehr groß mit 890 Liter Inhalt
  • Scharnierdeckel mit Schiebegriff (windsicher)
  • Gute Belüftung mit Wandlamellen
  • UV-stabiler Kunststoff
  • Große Befüll- und Entnahmeklappen
  • Stabil und standsicher
  • Einfacher Zusammenbau
  • Bodengitter kann separat bestellt werden

Kauf eines Komposters: Das sollte man beachten

Ein Komposthaufen oder ein geschlossener Komposter sind für viele Gärtner nicht wegzudenken. Nirgendwo sonst lässt sich so einfach etwas zum Umweltschutz beitragen und Müll einsparen. Auch Nützlinge und Kleinstlebewesen im Garten profitieren davon, wenn eigener Kompost und kein industriell hergestellter Dünger die Erde mit Nährstoffen anreichert.

Damit das Kompostieren gelingt, sollte die passende Ausführung eines Komposters ausgewählt werden. Es gibt jedoch noch mehr zu beachten: Die Größe sollte zur Gartengröße passen, das Preis-Leistungs-Verhältnis sollte stimmen und es kann Zubehör nötig sein, damit der Kompost nicht zur Mäuse- und Rattenzuchtstätte wird. Mit den folgenden Tipps wird die Auswahl des richtigen Komposters leichter.

Welcher Komposter ist der richtige?

Es gibt unterschiedliche Arten von Kompostern, die sich für verschiedene Einsatzgebiete eignen.

Beim offenen Kompost oder Komposthaufen ist der Komposter oben offen. Oft besteht er nur aus vier Seitenwänden, unter Umständen noch geschützt mit einem Bodengitter oder Deckel. Er benötigt lange (je nach Kompostiergut rund zwei Jahre) bis der Inhalt komplett zu Kompost geworden ist. Zudem muss man ihn gelegentlich umsetzen, damit die Kompostierung gleichmäßig verläuft. Ein offener Komposter eignet sich vor allem für große Gärten, wo viel Laub, Grünschnitt und Ähnliches anfällt. Am besten sollte man zum Umsetzen mindestens zwei offene Komposter einplanen.

Heute wird häufig ein Schnellkomposter eingesetzt. Er ist geschlossen und sorgt dafür, dass der Kompostierprozess viel schneller geht und nach rund neun Monaten abgeschlossen ist. Der Kompost muss nicht umgesetzt werden. Eine Spezialform des Schnellkomposters ist der Thermokomposter. Er wird zunehmend beliebter, da der komplette Kompostierungsprozess im besten Fall nur vier bis sechs Monate dauert. Kein Wunder, dass auch hier im Vergleich von fünf empfohlenen Kompostern vier zu den Thermokompostern gehören.

Vorteile von Thermokompostern:

  • Schnellere Kompostierung durch Wärme: Im Thermokomposter hat sich das Füllgut nach spätestens sechs Monaten komplett zersetzt.
  • Kein Umsetzen nötig: Offener Kompost muss umgesetzt werden, der Kompost im Schnellkomposter und Thermokomposter nicht.
  • Kompostmaterial: In geschlossenen Kompostern können mehr Küchenabfälle zugefügt werden (Gemüsereste, Obstschalen, Kaffeesatz usw.), während der offene Kompost zum Großteil aus Laub, Erde und Pflanzenmaterial bestehen sollte.
  • Keine Geruchsentwicklung: Durch die geschlossene Bauweise entwickelt sich kein Geruch, der Gartenbesitzer oder Nachbarn stören könnte.
  • Größe und Design variabler: Thermokomposter sind in ganz unterschiedlichen Größen, Formen und Farben erhältlich.

Wichtige Eigenschaften von Kompostern

Auf was sollte man beim Kauf eines Komposters besonders achten? Die folgenden Punkte können für die Kaufentscheidung wichtig sein:

Maße und Füllvolumen des Komposters

Die Maße und Form des Komposters sind wichtig, um zu entscheiden, wo er stehen soll. Am besten sollte man den gewünschten Standort vorher ausmessen und auch einplanen, dass man vor dem Komposter genug Raum braucht, damit man ihn bequem befüllen oder die fertige Humuserde entnehmen kann.

Das Fassungsvermögen des Komposters richtet sich vor allem nach der Gartengröße bzw. nach der zu erwartenden Menge an kompostierbaren Abfällen. Für einen Reihenhausgarten reichen kleine Komposter mit einem Füllvolumen unter 300 Litern gut aus. Für größere Gärten sollten es mindestens 500 Liter sein oder noch mehr, wenn viel Häckselgut oder Laub von Hecken oder Bäumen anfällt.

Allerdings sollte man bei der Größenwahl auch beachten: Die Belüftung ist schwieriger, je größer der Komposter ist. Bei sehr großen Kompostern ist es wichtig, sich an die Anleitung des Herstellers zur Schichtung und Befüllung zu halten. Unter Umständen kann es je nach Füllgut nötig sein, den Kompost hin und wieder umzuschichten.

Material

Schnellkomposter und Thermokomposter bestehen im Normalfall aus Kunststoff. Hier hat man also keine große Wahl beim Material, sollte jedoch besonders auf die Stabilität achten (siehe unten).

Anders sieht es beim offenen Kompost aus. Ein Holzkompost fügt sich oft schön in das Gartenbild ein, hat jedoch den Nachteil, dass das Holz mit der Zeit aufquillt und anfängt zu verrotten. Haltbarer sind rostgeschützte (zum Beispiel verzinkte) Metallgitter.

Stabilität

Bei Thermokompostern ist die Stabilität oft eine Schwachstelle. Bei einigen Modellen wölben sich die Wände bei kompletter Füllung oder lösen sich die Seitenwände oder Halteklammern ab. Hier sollte man besonders auf Rezensionen achten, in denen Käufer nach längerer Nutzung ein Update zur Stabilität geben.

Benötigt man Zubehör?

Viel Zubehör benötigt man für einen Komposter nicht. Die folgenden Dinge können jedoch unter Umständen hilfreich sein:

Beschleuniger für das Kompostieren: Für offene Komposter kann es hilfreich sein, das Füllgut mit Kompostbeschleuniger anzureichern, den man selbst machen oder in Pulverform kaufen kann. Für Thermokomposter ist ein Beschleuniger in der Regel nicht nötig.

Bodengitter zum Schutz vor Ratten oder Mäusen: Der Boden sollte beim Komposter Kontakt mit dem Erdreich haben, damit Mikroorganismen, Regenwürmer und Insekten eindringen können, die das Material zu Humus zersetzen. Einige Komposter haben im Boden nur kleine Löcher. Ist jedoch kein Boden vorhanden und besteht die Gefahr, dass sich Ratten oder Mäuse ansiedeln, ist ein Bodengitter sinnvoll.

Deckel / Abdeckung: Thermokomposter sind oben geschlossen, man öffnet den Deckel nur kurz zum Einfüllen von Kompostiergut. Für offene Komposter hingegen kann eine Abdeckung sinnvoll sein, zum Beispiel damit der Kompost bei Regen nicht zu nass wird oder damit er bei Sonne vor kompletter Austrocknung geschützt ist.


Produkt-Bewertungen (Platz 2 – 5)

Angebot
2. D&S Thermo Komposter Wetterfest

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Thermo-Komposter, Fassungsvermögen: ca. 280 Liter, Abmessung: 61 x 61 x 83 cm

Preis-Leistungs-Sieger: Der kleine D&S Thermo Komposter Wetterfest ist laut Kundenrezensionen für den sehr günstigen Preis empfehlenswert. Allerdings berichten Kunden, dass man keine sehr hochwertige Verarbeitung erwarten darf. Der Komposter sei jedoch stabil, schreiben mehrere Käufer, erfüllt seinen Zweck und fügt sich gut und unauffällig auch in kleine Gärten ein. Einzelne Kunden berichten, dass die Seitenwände bei vollständiger Füllung nachgeben können und wieder zusammengesteckt werden müssen. Der Deckel hat keine Windsicherung und ist daher nicht sturmsicher. Insgesamt gab es für die geringere Stabilität und Langlebigkeit einen Punkt Abzug. Aufgrund des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses ist dieser kleine Komposter dennoch empfehlenswert.

Vorteile:

  • Klein und kompakt, dadurch ideal für kleine Gärten
  • Gute Belüftung
  • Einfacher Zusammenbau
  • Günstiger Preis

Nachteile:

  • Material nicht hochwertig
  • Weniger stabil und langlebig
  • Deckel nicht windsicher

3. Brista Komposter100X100X80 Cm

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Offener Komposter, Fassungsvermögen: max. 800 Liter, Abmessung: 100 x 100 x 80 cm

Stabiler, langlebiger, offener Komposter: Der Brista Komposter100X100X80 Cm ist denkbar einfach aufgebaut. Es handelt sich um einen offenen Komposter, der nur aus vier Metallelementen besteht. Ein zusätzliches Metallteil, das als Deckel oder Boden verwendet werden kann, kann separat mitbestellt werden. Dieses sei auch deshalb sehr nützlich, berichten Käufer, weil es dem Komposter mehr Stabilität gibt. Generell sind die Rezensenten sehr zufrieden mit den stabil gefertigten Metallteilen. Laut Käuferberichten lässt sich der Kompost ganz einfach entnehmen, indem ein Seitenteil ausgehakt wird. Diese Haken sind jedoch beim Aufbau anscheinend manchmal problematisch, da sie sich beim Transport leicht verbiegen und dann mit einer Zange wieder in Form gebracht werden müssen.

Vorteile:

  • Mittlere Größe
  • Verzinkte Metallelemente
  • Stabil, langlebig und vor Rost geschützt
  • Deckel / Boden separat bestellbar

Nachteile:

  • Zusammenbau durch verbogene Haken zum Teil schwierig

Graf 626002 Komposter"Thermo-King"

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Thermo-Komposter, Fassungsvermögen: 600 Liter, Abmessung: 80 x 80 x 104 cm cm

Mittelgroßer Komposter von guter Qualität: Der Graf 626002 Komposter"Thermo-King" ist ideal für mittelgroße Gärten. Käufer berichten, dass der Zusammenbau sehr einfach war. In Rezensionen geben einige Kunden den Tipp, dass der Untergrund eben sein sollte, weil der Komposter sonst wackelig steht. Ansonsten sei der Komposter für den relativ günstigen Preis stabil und erfüllt seine Funktion, berichten Käufer. Allerdings kamen bei mehreren Kunden die Teile bereits mit Beschädigungen an und der Komposter wurde als weniger langlebig beschrieben, sodass es hier im Vergleich einen Punkt Abzug gab.

Vorteile:

  • Mittlere Größe mit 600 Liter Inhalt
  • Deckelarretierung (Windsicherung)
  • Gute Belüftung
  • UV-stabiler Kunststoff
  • Große Befüll- und Entnahmeklappen
  • Einfacher Zusammenbau mit Easy-Lock-System
  • Bodengitter kann separat bestellt werden

Nachteile:

  • Weniger stabil und langlebig

5. Neudorff 775 Thermokomposter 530 L DuoTherm

Bewertung: 3 von 5 Sternen

Eigenschaften: Thermo-Komposter, Fassungsvermögen: 530 Liter, Abmessung: 82 x 82 x 115 cm

Mittelgroßer Thermokomposter mit kleinem Manko: Der Neudorff 775 Thermokomposter 530 L DuoTherm ist laut Kundenrezensionen ideal für mittelgroße Gärten geeignet. Er ist nicht zu groß, bietet aber dennoch genug Platz für größere Mengen Kompostiergut. Er sei extrem simpel aufzubauen, berichten Käufer. Allerdings bemängeln mehrere Kunden, dass es bei stärkerer Befüllung Probleme gibt. Die seitlichen Halteklammern können sich dann lösen und auch die Entnahmeluke wird dann offensichtlich zum Teil aufgedrückt, sodass der Kompost herausrieselt. Aus diesem Grund eignet sich der Komposter, so das Fazit eines Käufers, eher für eine leichte Befüllung, aber weniger für eine Beimischung von Küchenabfällen und Grasschnitt. Deshalb gab es im Vergleich zwei Punkte Abzug. Dennoch ist das Produkt empfehlenswert, wenn man sowieso hauptsächlich Laub oder leichteres Häckselgut kompostieren möchte.

Vorteile:

  • Mittelgroß mit 530 Liter Volumen
  • Gute Belüftung und Thermowirkung
  • Einfacher Zusammenbau
  • Bodengitter kann separat bestellt werden

Nachteile:

  • Weniger stabil
  • Entnahmeluke öffnet sich bei befülltem Komposter

Fazit

Im Vergleich zeigte sich, dass Thermokomposter in den meisten Fällen die Nase vorne haben. Die Kompostierung geht schnell, es entwickeln sich durch das geschlossene System keine unangenehmen Gerüche und der Kompost muss nicht umgesetzt werden.

Testsieger ist der Thermokomposter Juwel Aeroquick 890 XXL. Er ist sehr groß und eignet sich vor allem für größere Haushalte oder große Gärten, in denen viel kompostierbares Material anfällt. Käufer berichten, dass er vor allem durch Stabilität und hochwertige Verarbeitung punktet. Trotz der Größe ist die Belüftung des Komposts gut. Wer hingegen einen kleineren Garten hat, der ist bei dem Preis-Leistungs-Sieger, dem Thermokomposter von D&S, richtig. Er ist zwar weniger hochwertig verarbeitet. Dafür ist er preisgünstig und passt durch seine kompakte Größe auch gut in den kleinen Garten. Wer einen Komposter sucht, der nicht ganz so groß ist wie der Platz eins, aber doch etwas größer als der kompakte Preis-Leistungs-Sieger ist, für den ist der Graf Thermo-King empfehlenswert, der auf Platz vier im Vergleich landete. Er ist mit 600 Litern Fassungsvermögen ideal für mittelgroße Gärten.

Ganz anders sieht der Platz drei von der Bauweise her aus. Hier landete der Brita Komposter, der einzige offene Komposter im Vergleich. Er besteht aus stabilem, verzinktem Metall, das langlebig und vor Rost geschützt ist. Er eignet sich wie alle offenen Komposter eher für Gartenabfälle. Küchenabfälle sollten nicht in größerer Menge zugefügt werden.

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Letzte Aktualisierung am 8.12.2018 um 19:30 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API