Komposter – Zur Wiederverwertung von Grünabfällen

Aktualisiert am: 24.09.2022

Kurz & Knapp

  • In offenen Kompostern dauert die Verrottungsprozesse deutlich länger als im geschlossenen Komposter. Der Vorteil ist allerdings, dass offene Komposter fast beliebig erweitert werden können und so ein sehr großes Platzangebot bieten.

  • In Thermokompostern können sich hohe Temperaturen entwickeln, die für eine schnellere Zersetzung sorgen. Der Thermokomposter muss außerdem nicht regelmäßig umgesetzt, sodass Sie mit dieser Variante eine Menge Zeit und Arbeit sparen.

  • Geschlossene Komposter sehen im Garten ordentlich aus. Durch den Deckel und die Bauweise entwickeln sie außerdem kaum Gerüche.

  • Komposter aus Holz fügen sich mit ihrer Optik besonders gut in natürlich gestaltete Gärten ein, unterliegen aber selbst den Verrottungsprozessen und sind deswegen nur wenige Jahre haltbar.

Update vom 01.09.2022

Wir haben die Informationen in diesem Beitrag aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.

Komposter Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Thermokomposter, Fassungsvermögen: 420, 700 oder 900 Liter, Abmessung: 107 x 107 x 109 cm (größte Variante)

Groß, stabil, hochwertig: Der Juwel Premium Komposter Aeroquick

wird von Käufern durchweg als sehr hochwertig und stabil bewertet. Der geschlossene Komposter ist sehr groß und hat ein Fassungsvermögen von 890 Litern. Dennoch sei, so berichten Rezensenten, die Belüftung und Kompostierung gut.
Durch die Größe empfehlen Käufer den Komposter für große Gärten und größere Haushalte. Auch nach mehrjährigem Gebrauch ist der Juwel Aeroquick gemäß Kundenrezensionen noch stabil und auch bei Sturm standfest.
Ein passendes Bodengitter kann beim Hersteller mitbestellt werden, über einen Boden verfügt dieser Komposter jedoch nicht.
Gut bewerten die Käufer auch den einfachen Aufbau. Der Juwel Premium Komposter Aeroquick kann ohne Werkzeug montiert werden, weil er über haltbare und stabile Steckverbindungen verfügt.
Positiv wird auch über den Windschutzdeckel und die vielen Halteklammern berichtet. Diese sorgen dafür, dass die Seitenteile sicher und stabil miteinander verbunden sind und der Komposter auch bei Wind keinen Schaden nimmt.
Das Material und die Verarbeitungsqualität machen auf viele Käufer einen hochwertigen Eindruck. Häufiger ist in den Erfahrungsberichten zum Juwel Premium Komposter Aeroquick zu lesen, dass die Nutzer sich davon eine hohe Langlebigkeit versprechen.
Für Kritik sorgte in Einzelfällen, dass der verwendete Kunststoff nicht gut geschützt gegen Nager ist. Vereinzelt berichten die Käufer, dass sich Ratten und Wühlmäuse ihren Weg ins Innere des Komposters nagten.

Vorteile:
  • größte Variante fasst 890 Liter Inhalt
  • Scharnierdeckel mit Schiebegriff (windsicher)
  • gute Belüftung mit Wandlamellen
  • UV-stabiler Kunststoff
  • große Befüllklappe
  • stabil und standsicher
Nachteile:
  • Kunststoff nicht nagersicher

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: offener Komposter, aus verschweißtem Streckmetall, Fassungsvermögen: max. 800 Liter, Abmessung: 100 x 100 x 80 cm

Stabiler, langlebiger, offener Komposter: Der Brista Komposter

ist denkbar einfach aufgebaut. Es handelt sich um einen offenen Komposter, der nur aus vier Metallelementen besteht. Ein zusätzliches Metallteil, das als Deckel oder Boden verwendet werden kann, kann separat mitbestellt werden. Dieses sei auch deshalb sehr nützlich, berichten Käufer, weil es dem Komposter mehr Stabilität gibt.
Generell sind die Rezensenten sehr zufrieden mit den stabil gefertigten Metallteilen. Laut Käuferberichten lässt sich der Kompost ganz einfach entnehmen, indem ein Seitenteil ausgehakt wird. Diese Haken sind jedoch beim Aufbau anscheinend manchmal problematisch, da sie sich beim Transport leicht verbiegen und dann mit einer Zange wieder in Form gebracht werden müssen.
Überzeugen kann der Brista Komposter auch mit seiner hohen Standfestigkeit. Er ist unempfindlich gegen Wind und ausreichend stabil für das angegebene Fassungsvermögen. Das Streckmetall kann sich bei unsachgemäßer Handhabung und auch beim Transport verbiegen, lässt sich den Erfahrungsberichten nach jedoch gut wieder in seine ursprüngliche Form biegen.
Zum Schutz vor der Witterung ist das Metall werkseitig verzinkt. Die Beschichtung ist dabei nicht immer ganz sauber aufgetragen, sodass einige Nutzer hier nacharbeiten mussten. Sie erfüllt ihren Zweck, denn Roststellen werden in den Rezensionen nicht bemängelt.

Vorteile:
  • mittlere Größe
  • verzinkte Metallelemente
  • stabil, langlebig und vor Rost geschützt
  • Deckel / Boden separat bestellbar
Nachteile:
  • Zusammenbau durch verbogene Haken zum Teil schwierig
  • Material nicht immer sauber verarbeitet

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Thermo-Komposter, Fassungsvermögen: ca. 280 Liter, Abmessung: 61 x 61 x 83 cm

Preis-Leistungs-Sieger: Der kleine D&S Thermo Komposter Wetterfest

ist laut Kundenrezensionen vor allem wegen des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses empfehlenswert. Allerdings berichten Kunden, dass man keine sehr hochwertige Verarbeitung erwarten darf. Der Komposter sei jedoch stabil, schreiben mehrere Käufer, erfüllt seinen Zweck und fügt sich gut und unauffällig auch in kleine Gärten ein.
Einzelne Kunden berichten, dass die Seitenwände bei vollständiger Füllung nachgeben können und wieder zusammengesteckt werden müssen. Der Deckel hat keine Windsicherung und ist daher nicht sturmsicher.
Insgesamt gab es für die geringere Stabilität und Langlebigkeit einen Punkt Abzug, viele Nutzer halten dieses Modell jedoch trotzdem für empfehlenswert.
Die Verarbeitungsqualität wird überwiegend gut bewertet, in einigen Fällen kam es jedoch zu Schwierigkeiten beim Aufbau, weil einige Teile nicht sauber entgratet werden. Trotzdem wirkt das Material auf viele Nutzer wertig und ausreichend haltbar.
Befüllen und Entleeren gehen laut der Erfahrungsberichte schnell und einfach von der Hand. Einige Käufer empfinden die Entnahmeöffnung jedoch als etwas zu klein. Der Deckel wird durch einen Klickverschluss geschlossen, der ihn bei Wind zuverlässig an seinem Platz hält.

Vorteile:
  • klein und kompakt, dadurch ideal für kleine Gärten
  • gute Belüftung
  • einfacher Zusammenbau
  • günstiger Preis
  • windsicherer Deckel
Nachteile:
  • gelegentlich nicht ausreichend stabil und langlebig

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Thermo-Komposter, Fassungsvermögen: 600 Liter, Abmessung: 80 x 80 x 104 cm

Mittelgroßer Komposter von guter Qualität: Der Graf 626002 Komposter "Thermo-King"

ist ideal für mittelgroße Gärten. Käufer berichten, dass der Zusammenbau sehr einfach war. In Rezensionen geben einige Kunden den Tipp, dass der Untergrund eben sein sollte, weil der Komposter sonst wackelig steht.
Ansonsten sei der Komposter stabil und erfüllt seine Funktion, berichten Käufer. Allerdings kamen bei mehreren Kunden die Teile bereits mit Beschädigungen. In Einzelfällen wurde außerdem die reduzierte Standzeit kritisiert.
Für gute Bewertungen sorgten vor allem die unauffällige Optik und der einfache Aufbau mit Stecksystem. Die Kompostierung geht den Käufern zufolge ausreichend schnell vonstatten und auch an der Temperaturentwicklung gab es in den Rezensionen nichts auszusetzen. Aufgrund des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses und der überwiegend guten Verarbeitungsqualität würden viele Nutzer den Graf 626002 Komposter „Thermo-King“ wieder kaufen.
In einigen Fällen wurde der Deckel bemängelt. Er ist nicht sehr windstabil und vereinzelte Nutzer berichten, dass die Halterungen und Scharniere nicht immer ausreichend bruchfest sind.

Vorteile:
  • mittlere Größe mit 600 Liter Inhalt
  • Deckelarretierung (Windsicherung)
  • gute Belüftung
  • UV-stabiler Kunststoff
  • große Befüll- und Entnahmeklappen
  • einfacher Zusammenbau mit Easy-Lock-System
Nachteile:
  • gelegentlich reduzierte Standzeit
  • gelegentlich Defekte am Deckel

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Thermokomposter, Fassungsvermögen: 530 Liter, Abmessung: 82 x 82 x 115 cm

Mittelgroßer Thermokomposter mit kleinem Manko: Der Neudorff 775 Thermokomposter 530 L DuoTherm

ist laut Kundenrezensionen ideal für mittelgroße Gärten geeignet. Er ist nicht zu groß, bietet aber dennoch genug Platz für größere Mengen Kompostiergut. Er sei extrem einfach aufzubauen, berichten die Käufer.
Allerdings bemängeln mehrere Kunden, dass es bei stärkerer Befüllung Probleme gibt. Die seitlichen Halteklammern können sich dann lösen und auch die Entnahmeluke wird dann zum Teil aufgedrückt, sodass der Kompost herausrieselt. Aus diesem Grund eignet sich der Komposter, so das Fazit eines Käufers, eher für eine leichte Befüllung, aber weniger für eine Beimischung von Küchenabfällen und Grasschnitt.
Besonders empfehlenswert ist dieses Modell jedoch für Gärtner, die hauptsächlich Laub oder leichteres Häckselgut kompostieren möchten. Häufiger wird zudem gelobt, dass das kompostierbare Material im Neudorff 775 Thermokomposter 530 L DuoTherm hohe Temperaturen erreicht und diese den Verrottungsprozess entsprechend zügig vorantreiben.
Über einen Boden verfügt dieser Thermokomposter nicht, allerdings passende Wühlmausgitter beim Hersteller erhältlich. Wichtig ist außerdem, dass der Komposter möglichst gerade steht, weil sich sonst in Einzelfällen die Entnahmeklappe öffnen kann.

Vorteile:
  • mittelgroß mit 530 Liter Volumen
  • gute Belüftung und Thermowirkung
  • einfacher Zusammenbau
  • Bodengitter kann separat bestellt werden
Nachteile:
  • Halteklammern nicht immer ausreichend stabil
  • Entnahmeluke öffnet sich gelegentlich selbsttätig

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Komposter kaufen – Komposterde als natürlicher Gartendünger

Im Haushalt und Garten fallen immer wieder Bio-Abfälle an, die statt in der Biotonne auch im Komposter entsorgt werden können. Komposter verwandeln Laub, Grasschnitt, gehäckselten Grünschnitt, Gemüse- und Obstreste oder Kaffeesatz in wertvollen Dünger für den Garten. Eigener Kompost liefert alle wichtigen Pflanzennährstoffe und ist garantiert frei von sämtlichen chemischen Zusätzen.

Ein Komposthaufen oder ein geschlossener Komposter sind für viele Gärtner nicht wegzudenken. Nirgendwo sonst lässt sich so einfach etwas zum Umweltschutz beitragen und gleichzeitig Müll einsparen. Auch Nützlinge und Kleinstlebewesen im Garten profitieren davon, wenn Komposterde aus dem Komposter anstelle von industriell hergestelltem NPK-Dünger die Erde mit Nährstoffen anreichert.

Damit das Kompostieren gelingt, sollte die passende Ausführung eines Komposters ausgewählt werden. Die Größe des Komposters sollte zur Gartengröße passen, das Preis-Leistungs-Verhältnis sollte stimmen und es kann Zubehör nötig sein, damit der Komposter nicht zum Mäuse- und Rattenparadies wird. Mit den folgenden Tipps wird die Auswahl des richtigen Komposters leichter.

Welcher Komposter ist der Richtige?

Es gibt unterschiedliche Arten von Kompostern, die sich für verschiedene Einsatzgebiete eignen.

Offene Komposter bestehen aus nur vier Seitenwänden, die häufig aus Holzlatten oder Metallgittern bestehen. Einige Modelle verfügen zusätzlich über ein Bodengitter als Wühlmausschutz und/oder einen Deckel. Im offenen Komposter benötigt das Kompostiergut etwa 2 Jahre, bis der Inhalt komplett zu Kompost geworden ist.

Zudem muss man ihn gelegentlich umsetzen, damit die Kompostierung gleichmäßig verläuft. Ein offener Komposter eignet sich vor allem für große Gärten, wo viel Laub, Grünschnitt und Ähnliches anfällt. Am besten sollte man zum Umsetzen mindestens zwei offene Komposter einplanen.

In vielen Gärten sind heutzutage häufig geschlossene Komposter zu finden. Diese sind rundherum geschlossen und sorgen dafür, dass der Kompostierprozess schneller geht und nach rund neun Monaten abgeschlossen ist. Der geschlossene Komposter muss in der Regel nicht umgesetzt werden.

Eine Spezialform des geschlossenen Komposters ist der Thermokomposter. Er wird zunehmend beliebter, da der komplette Kompostierungsprozess im besten Fall nur vier bis sechs Monate dauert.

Vorteile von Thermokompostern:

  • Schnellere Kompostierung durch Wärme: Im Thermokomposter hat sich das Füllgut nach spätestens sechs Monaten komplett zersetzt.
  • Kein Umsetzen nötig: Offener Kompost muss umgesetzt werden, der Kompost im geschlossenen Komposter und im Thermokomposter hingegen nicht.
  • Kompostmaterial: In geschlossenen Kompostern können mehr Küchenabfälle zugefügt werden (Gemüsereste, Obstschalen, Kaffeesatz usw.), während der offene Kompost zum Großteil aus Laub, Erde und Pflanzenmaterial bestehen sollte.
  • Keine Geruchsentwicklung: Durch die geschlossene Bauweise entwickelt sich kein Geruch, der Gartenbesitzer oder Nachbarn stören könnte.
  • Größe und Design variabler: Thermokomposter sind in ganz unterschiedlichen Größen, Formen und Farben erhältlich.

Maße und Füllvolumen des Komposters

Die Maße und Form des Komposters sind wichtig, um zu entscheiden, wo er stehen soll. Am besten sollte man den gewünschten Standort vorher ausmessen und auch einplanen, dass man vor dem Komposter genug Raum braucht, damit man ihn bequem befüllen oder die fertige Humuserde entnehmen kann.

Auch für das Umsetzen des Komposters wird einiges an Platz benötigt, der schon vor der Aufstellung mit eingeplant werden sollte. Neben einer Schubkarre muss in der Nähe auch ein Kompost– oder Durchwurfsieb aufgestellt werden können.

Das Fassungsvermögen des Komposters richtet sich vor allem nach der Gartengröße bzw. nach der zu erwartenden Menge an kompostierbaren Abfällen. Für einen Reihenhausgarten reichen kleine Komposter mit einem Füllvolumen von etwa 300 Litern gut aus. Für größere Gärten sollten es mindestens 500 Liter sein oder noch mehr, wenn viel Häckselgut oder Laub von Hecken oder Bäumen anfällt.

Allerdings sollte man bei der Größenwahl auch beachten: Die Belüftung ist schwieriger, je größer der Komposter ist. Bei sehr großen Kompostern ist es wichtig, sich an die Anleitung des Herstellers zur Schichtung und Befüllung zu halten. Unter Umständen kann es je nach Füllgut nötig sein, den Kompost hin und wieder umzuschichten.

Das ideale Material für den Komposter

Die meisten geschlossenen Komposter und Thermokomposter bestehen in der Regel aus Kunststoff. Hier hat man also keine große Wahl beim Material, sollte jedoch besonders auf die Stabilität achten.

Anders sieht es beim offenen Komposter aus. Ein Komposter aus Holz fügt sich oft schön in das Gartenbild ein, hat jedoch den Nachteil, dass das Holz mit der Zeit aufquillt und anfängt zu verrotten. Haltbarer sind rostgeschützte (zum Beispiel verzinkte) Komposter aus Metall.

Stabilität von Kompostern

Bei Thermokompostern ist die Stabilität oft eine Schwachstelle. Bei einigen Modellen wölben sich die Wände bei kompletter Füllung oder lösen sich die Seitenwände oder Halteklammern ab.

Im Winter muss außerdem darauf geachtet werden, dass der Deckel ausreichend stabil ist, um Schneelasten standzuhalten. Hier sollte man besonders auf Rezensionen achten, in denen Käufer nach längerer Nutzung ihre Erfahrungen mit der Stabilität teilen.

Offene Komposter aus Holz oder Metall gelten als sehr stabil und standfest. Auch gegen Windlasten sind sie gut geschützt.

Benötigt man Zubehör für den Komposter?

Viel Zubehör benötigt man für einen Komposter nicht. Die folgenden Dinge können jedoch unter Umständen hilfreich sein:

  • Kompostbeschleuniger: Für offene Komposter kann es hilfreich sein, das Füllgut mit Schnellkomposter anzureichern, den man selbst machen oder in Pulverform kaufen kann. Für Thermokomposter ist ein Beschleuniger in der Regel nicht nötig.
  • Kompostwürmer: Vor allem in offenen Kompostern kann die Verrottung durch Zugabe von Kompostwürmern beschleunigt werden. Auch für geschlossene Komposter werden Kompostwürmer gerne verwendet. Aufgrund der hohen Temperaturen im Thermokomposter dürfen sie hier allerdings nicht eingesetzt werden. Wie bereits erwähnt benötigt man bei der korrekten Verwendung und Befüllung des Thermokomposters jedoch keine weiteren Hilfsmittel zur Kompostbeschleunigung.
  • Bodengitter zum Schutz vor Ratten oder Mäusen: Der Boden sollte beim Komposter Kontakt mit dem Erdreich haben, damit Mikroorganismen, Regenwürmer und Insekten eindringen können, die das Material zu Humus zersetzen. Einige Komposter haben im Boden nur kleine Löcher. Ist jedoch kein Boden vorhanden und besteht die Gefahr, dass sich Ratten oder Mäuse ansiedeln, ist ein Bodengitter sinnvoll.
  • Deckel / Abdeckung: Thermokomposter sind oben geschlossen, man öffnet den Deckel nur kurz zum Einfüllen von Kompostiergut. Für offene Komposter hingegen kann eine Abdeckung sinnvoll sein, damit der Kompost bei Regen nicht zu nass wird oder damit er bei Sonne vor kompletter Austrocknung geschützt ist.

Häufig gestellte Fragen

Welcher Komposter ist der Beste?

Der Juwel Thermokomposter AEROQUICK lässt sich aufgrund des großen Deckels einfach und schnell befüllen und ist in verschiedenen Größen erhältlich.

Was ist besser: offener oder geschlossener Komposter?

Offene Komposter bieten häufig ein höheres Nutzvolumen und sind deswegen gut für Gärten geeignet, in denen große Mengen an Grünschnitt anfällt. Geschlossene Komposter entwickeln im Inneren hohen Temperaturen, sodass die Kompostierung deutlich schnell vonstattengeht. Besonders schnell reift der Kompost in einem Thermokomposter.

Ist ein Komposter sinnvoll?

Wenn im Garten ausreichend Platz vorhanden ist, lohnt sich die Aufstellung eines Komposters immer. Er eignet sich zur Entsorgung von Grünschnitt und Bioabfällen und spart so Platz in der Biotonne. Die fertige Komposterde ist ein exzellenter Gartendünger und spart so bares Geld bei der Nährstoffversorgung der Bepflanzung.

Wie lange dauert es, bis aus Kompost Erde wird?

In offenen Kompostern dauern die Zersetzungsprozesse relativ lang. Gärtner müssen sich hier ca. 2 Jahre gedulden, bis sie das erste Mal fertige Humuserde aus dem Komposter entnehmen können. In Thermokompostern geht die Verrottung durch die hohen Temperaturen deutlich schneller. Unter idealen Bedingungen dauert es im Thermokomposter ca. 6 Monate, bis die Komposterde fertig ist.

Was lockt Ratten in den Kompost?

Der Kompost sollte idealerweise Kontakt mit dem Erdboden haben, allerdings bietet diese Bauweise Ratten und Wühlmäusen einen leichten Weg in das Innere des Komposters. Vor allem Bioabfälle und Essensreste sind im Komposter besonders interessant für die Nager. Um Ratten und Mäuse von diesem Kompostmaterial fernzuhalten, kann der Komposter mit einem Wühlmausgitter ausgestattet werden. Am besten kompostiert man Essensreste in einem geschlossenen Komposter, der möglichst wenig Angriffsfläche bietet.

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