Leiter – Vielseitige Aufstiegshilfe für Arbeiten an Haus und Garten

Aktualisiert am: 24.09.2021

Eine Leiter für den Garten muss eine ausreichende Arbeitshöhe aufweisen, aus stabilen und witterungsbeständigen Materialien bestehen und sicher in der Handhabung sein. Besonders beliebt sind Multifunktionsleitern aus Aluminium, weil sie sich im Garten flexibel einsetzen lassen. Welche Leitern Ihnen sonst nur zur Auswahl stehen und wie Sie die beste Leiter für Ihre Gartenarbeit finden, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Leitern Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Anlegeleiter aus Aluminium, integrierte Quertraverse, 12 Sprossen, Belastbarkeit: 150 kg, DIN Norm EN 131, rutschsicherer Tritt, Arbeitshöhe: bis 4,33 m, Gewicht: 6,6 kg

Stabile Anlegeleiter: Ein Merkmal, welches den Käufern bei der Hailo S60 ProfiStep uno Anlegeleiter

optisch sofort ins Auge fällt, ist ihre Verarbeitungsqualität. Sie ist nicht nur wartungsfrei, sondern kann auch Jahre nach der Anschaffung noch mit ihren Eigenschaften überzeugen. Dies konnten Käufer nach mehreren Jahren bestätigen.
Sie trägt ein Höchstgewicht von bis zu 150 Kilogramm und besitzt dabei lediglich ein Eigengewicht von 6,6 Kilogramm. Bezüglich ihrer Arbeitshöhe unterstützt die Hailo S60 ProfiStep uno Anlegeleiter eine Höhe von 4,33 Metern. Ihre Aufstellbreite beträgt 85 Zentimeter, die Tiefe 88 Zentimeter.
Für mehr Sicherheit befindet sich am unteren Ende der Leiter eine Quertraverse, die dafür sorgt, dass sie nach dem Aufstellen nicht ins Wanken gerät. Die Käufer fühlten sich auf der Leiter stets sicher und beschrieben sie als äußerst stabil.
Sie wurde vom Hersteller für den professionellen, als auch privaten Gebrauch konzipiert. Das bestätigen auch viele Käufer, bei denen die Leiter aber vor allem privat im Einsatz ist.
Viele Nutzer loben vor allem die Oberflächen der Sprossen, die bei der Hailo S60 ProfiStep uno Anlegeleiter nicht nur längs, sondern auch quer geriffelt sind. Somit sind sie besonders trittsicher und sorgen während der Erledigung unterschiedlicher Aufgaben für die nötige Sicherheit.

Vorteile:
  • rutschfeste Trittsprossen
  • integrierte Quertraverse
  • stabile und hochwertige Verarbeitung
  • problemlose Handhabung

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Multifunktionsleiter aus Aluminium, Maße: 61 x 21 x 151 cm, Belastbarkeit: 150 kg, 2 Sicherheitsgelenke, Norm EN 131, Rastsystem, Arbeitshöhe: max. 5,46 m, Gewicht: 17 kg

Vielseitig einsetzbare Leiter: Die Hailo M80 Alu-Multifunktionsleiter

ist für vielfältige Aufgaben im Garten und auch am Haus einsetzbar. Ihre längste Arbeitshöhe beträgt 5,46 Meter, wenn sie als Anlegeleiter verwendet wird. Zur Bockleiter umfunktioniert, erreicht sie eine Arbeitshöhe von bis zu 3,55 Metern. Für die meisten Anwender reicht das den Bewertungen zufolge problemlos aus.
Sie hat ein Eigengewicht von 17 Kilogramm und ist daher relativ leicht zu transportieren. Das können auch Käufer bestätigen, denen neben der Sicherheit ein leichtes Gewicht sehr wichtig ist. Als maximale Belastbarkeit werden bis zu 150 Kilogramm angegeben, was ebenfalls ausreichend für die Käufer ist.
Die Leiter aus Aluminium ist mit einem TÜV-Siegel ausgezeichnet und entspricht somit sämtlichen Sicherheitsansprüchen. Im Alltag mit der Leiter zeigt sich, dass ddas Sicherheitssiegel nicht ohne Grund vergeben wurde, denn die Leiter punktet bei allen Kunden mit einem guten und sicheren Stand.
Die Hailo M80 Alu-Multifunktionsleiter ist laut einiger Benutzer sehr leicht zu handhaben und wird somit zu einem Multitalent am Haus und im Garten. Erwähnt wurde auch das ausgefeilte Konzept der einzelnen Sprossen, auf denen man problemlos eine Zeit lang stehen kann, ohne dass sich die Füße verkrampfen.
Der Hersteller erwähnt in seiner Beschreibung, dass jede Sprosse der Leiter einzeln verstellt werden kann. Viele der Käufer sind von diesem Feature begeistert und würden sich vorbehaltlos immer wieder für dieses Modell entscheiden.
Die Zufriedenheit ist unter den Käufern sehr hoch und viele beschreiben die Hailo M80 Alu-Multifunktionsleiter als eine qualitativ hochwertige Leiter, die sie sowohl am Haus als auch im Garten immer sehr gut gebrauchen können.

Vorteile:
  • vielseitig einsetzbar
  • unkomplizierte Bedienung
  • entspricht allen Sicherheitsanforderungen
  • Leichtgewicht dank Aluminium

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Mehrzweckleiter aus Aluminium, mit Traverse, Arbeitshöhe: max. 7,25 m, Gewicht: 18 kg, Belastbarkeit: max. 150 kg, DIN EN 131

Ausfahrbare Mehrzweckleiter mit Traverse: Bei der KRAUSE 30429 Mehrzweckleiter

handelt es sich um ein Modell, welches eine Arbeitshöhe von bis zu 7,25 Metern erreicht. Das bedeutet, dass sie vorzugsweise für Arbeiten am Haus und im Garten eingesetzt werden kann. Mit ihr lässt sich zum Beispiel ganz einfach Obst aus einem Baum pflücken.
Für eine noch höhere Sicherheit besitzt die Leiter neben den Kunststofffüßen eine Traverse, dank welcher sie einen noch stabileren Halt auf dem Boden erreicht. Die Stabilität wird auch von den Käufern gelobt, gerade auch kombiniert mit dem trotzdem leichten Gewicht.
Viele Käufer beschrieben, dass die Leiter eine gute Qualität besitzt und entsprechend effektiv bei verschiedenen Arbeiten eingesetzt werden kann. Die KRAUSE 30429 Mehrzweckleiter überzeugte auch Fachleute, die ursprünglich aus dem Handwerk kommen und daher oft mit unterschiedlichen Leitermodellen zu tun hatten.
Die Handhabung fällt sehr unkompliziert aus. Sie kann mit bis zu 150 Kilogramm belastet werden, nimmt aber lediglich ein Eigengewicht von 18 Kilogramm ein. Dieses Gewicht wird für eine stabile Leiter von den Käufern als sehr leicht empfunden.

Vorteile:
  • einfache Handhabung
  • Leichtgewicht dank Aluminium
  • bis zu 7,25 Meter Arbeitshöhe
  • für viele unterschiedliche Aufgaben einsetzbar
  • integrierte Quertraverse

Leiter kaufen – Die besten Modelle für den Garten

Leitern kommen immer dann zum Einsatz, wenn die eigene Körpergröße nicht mehr ausreichend ist. Im Garten benötigt man sie regelmäßig, um beispielsweise die Hecke zu schneiden oder Äpfel vom Baum zu pflücken.

Doch auch für Arbeiten direkt am Haus lässt sich eine Leiter gut einsetzen. Zum Beispiel reicht die eigene Größe in der Regel nicht, um an die am Haus befestigte Regenrinne zu gelangen. Mit einer passenden Leiter geht dies jedoch spielend leicht.

Für all diese Angelegenheiten gibt es die richtige Leiter, die sich praktischerweise auch noch für andere Zwecke verwenden lässt. Die erste große Entscheidung besteht wahrscheinlich darin, die richtige Ausführung zu finden. Doch daneben gibt es noch weitere Eigenschaften, die man beim Kauf einkalkulieren sollte.

So spielt das TÜV-Siegel eine große Rolle in puncto Sicherheit. Apropos Sicherheit: Eine Leiter ist nur so sicher, wie der Benutzer, der die nötigen Sicherheitsregeln einhält. Daher ist es ebenso sinnvoll, sich klarzumachen, was beim Gebrauch einer Leiter zu beachten ist.

Welche Arten von Leitern gibt es?

Bevor man sich für die richtige Leiter entscheiden kann, sollte man sich mit den vielen Arten auseinandersetzen. Denn die jeweiligen Leitertypen sind sehr unterschiedlich. Diese schlüsseln sich wie folgt auf:

  • Anlegeleiter: Der Klassiker im Garten, der sich nicht nur gegen Hauswände, sondern auch gegen Bäume lehnen lässt. Sie werden meist dann eingesetzt, wenn Orte erreicht werden müssen, für die man selbst nicht die nötige Körpergröße besitzt. Es gibt sie in unterschiedlichen Längen. Der Nachteil: Sie ist nicht variabel einstellbar. Dafür sind sie umso stabiler gegenüber anderen Leitertypen.
  • Trittleiter/Klapptritt: Eine Leiter, die hauptsächlich im Haushalt angewandt wird, aber auch im Garten zu einem sinnvollen Werkzeug werden kann. Diese Leitern sind einseitig mit Sprossen versehen und werden gespreizt, um sie aufzustellen. Die Klappleitern sind im oberen Bereich meist mit einer Ablage ausgestattet, in der man Werkzeug oder andere Kleinigkeiten ablegen kann. Sie besitzen in der Regel nicht mehr als sechs bis acht Stufen, sowie einen größeren Tritt am oberen Ende.
  • Teleskopleiter: Diese Leitern lassen sich sehr platzsparend zusammenschieben und daher besonders leicht transportieren und einlagern. Die Teleskopleiter lässt sich in der Länge an jeden Anwendungszweck anpassen und ist damit sehr flexibel einsetzbar. Die meisten Modelle sind aus Aluminium gefertigt und deswegen besonders leicht.
  • Multifunktionsleiter: Sie ist nicht nur im Garten eine große Hilfe, sondern auch bei Arbeiten am Haus. Sie besteht aus mehreren Elementen, die flexibel und unabhängig voneinander verstellt werden können. Binnen Sekunden nimmt sie eine andere Position ein und hält diese auch sicher, dank der integrierten Einrast-Mechanismen. Ist sie komplett zusammengeklappt, nimmt sie verhältnismäßig wenig Platz ein. Andererseits lässt sie sich auch vollständig zu einer Anlegeleiter ausklappen. Für viele Arbeiten in unterschiedlichen Höhen ist sie daher unverzichtbar.
  • Schiebeleiter: Für Arbeiten in besonders großer Höhe eignet sich eine Schiebeleiter. Sie besteht aus mehreren, miteinander verbundenen Anlegeleitern, die sich ausfahren lassen. Dank ihr wird eine immense Arbeitshöhe erreicht. Je nachdem, aus wie vielen Elementen sie besteht, lässt sie sich auch zur Sprossenleiter ausfahren. Leider hat sie den Nachteil, dass man beim Gebrauch aufgrund der Arbeitshöhe eine zusätzliche Sicherung benötigt, da die Unfallgefahr erhöht ist.
  • Sprossenleiter/Bockleiter: Die Sprossenleiter besteht aus zwei Leiterelementen, die jeweils mit mehreren Sprossen ausgestattet sind. Wird sie aufgestellt, gleicht diese Leiter dem Buchstaben „A“ in Bezug auf ihre Form. Sie ist besonders dann nützlich, wenn ein flexibles Arbeiten erforderlich ist. Solch eine Leiter besitzt in der Regel einen sehr festen Stand und kann auch eingesetzt werden, wenn der Boden etwas uneben ist.
  • Einhängeleiter: Diese Leitern sind am oberen Ende mit einem Zusatz ausgestattet, der sich für einen festeren Stand einhängen lässt. Die Einhängevorrichtung lässt sich oftmals auch ausfahren, sodass sie dem Objekt, gegen das die Leiter lehnt, angepasst werden kann. Sie bietet einen besonders stabilen Stand und verhindert, dass die Leiter nach hinten wegkippt.
  • Strickleiter: Solche Leitern findet man häufig an Bäumen aufgehängt, wo sie dazu dienen, einfacher in dessen Krone zu gelangen. Sie werden häufig für ein Baumhaus eingesetzt, da sie sich auch ganz einfach einrollen lassen. Für den professionellen Gebrauch sind sie eher weniger geeignet.
  • Obstbaumleiter: Hierbei handelt es sich um eine Sonderform der Leiter, die sich besonders für Arbeiten an Obstbäumen eignet. Sie ist so beschaffen, dass sie eine Sprossenseite besitzt. Diese läuft nach oben spitz zu. Unterdessen ist auf der anderen Seite eine Stütze angebracht, die eingeklappt werden kann. Die unteren Enden der Leiter sind in der Regel angespitzt und können so im Erdreich versenkt werden. Damit erreicht sie einen festen Stand und lässt sich besonders sicher einsetzen.
  • Einholmleiter: Diese auch als Steigtane bezeichnete Leiter besteht aus einem Holm, der auf beiden Seiten mit Tritten ausgestattet ist. Sie lässt sich prima nutzen, wenn Obst aus einem Baum gepflückt werden soll. Sie steht sowohl auf schrägen als auch unebenen Flächen relativ sicher.

Für welchen Leitertyp man sich entscheidet, hängt von den Aufgaben ab, die man im Garten erledigen möchte. Viele der Modelle lassen sich auch zusätzlich für andere Vorhaben einsetzen, zum Beispiel für Arbeiten am Haus.

Zudem ist es zumeist empfehlenswert, sich nicht nur auf eine Leiter zu beschränken. Daher besitzen die meisten Gärtner und Handwerker mindestens zwei unterschiedliche Leitern, um diese gemäß ihrem Einsatzzweck zu verwenden.

Welche Materialien werden bei der Herstellung verwendet?

Leitern werden aus unterschiedlichen Materialien hergestellt. Besonders häufig findet man jedoch Produkte, die aus den Folgenden bestehen:

  • Aluminium: Ein sehr robustes Material und ideal für den Außenbereich. Leitern aus Aluminium sind sehr leicht, was insbesondere bei größeren Leitertypen von Vorteil ist. Die Nutzbarkeit solcher Leitern ist sehr viel variabler als bei anderen Materialien. Denn häufig lassen sich in die Leitern weitere Zubehörteile wie Federrollen, Einhängetritte oder Ähnliches integrieren. Außerdem zeichnet Aluminium sich durch eine sehr lange Haltbarkeit aus. Leider besitzen die meisten Aluminiumleitern einen etwas höheren Preis, der sich jedoch auszahlt.
  • Holz: Holz ist ein robustes Material. Nachteilig ist allerdings die Tatsache, dass beispielsweise Farben von einer Holzleiter schwerer zu entfernen sind als bei anderen Materialien (wie zum Beispiel Aluminium). Außerdem verrottet sie mit der Zeit, wenn sie zum Beispiel an der frischen Luft gelagert wird. Dementsprechend wird sie mit fortschreitendem Alter unsicherer. Viele Leitern aus Holz verziehen sich, sodass sie bei der Arbeit unter Umständen anfängt zu wackeln.
  • Kunststoff: Nahezu alle namhaften Hersteller haben auch Kunststoff- bzw. GFK-Leitern im Angebot. Solche Leitern werden allerdings vorzugsweise in Bereichen eingesetzt, in denen ein elektrisches Umfeld herrscht.
  • Tau und Holz: Strickleitern werden zum Beispiel häufig aus Tau gefertigt, während die Tritte aus Holz bestehen. Das Tau ist hierbei sehr haltbar und auch langlebig. Da es sich in der Regel jedoch aus einem Naturmaterial zusammensetzt, gelten für diese Materialien dieselben Nachteile wie für Holzleitern.

Welches Material es am Ende sein soll, hängt auch stark vom Leitertyp ab. Die meisten entscheiden sich heutzutage jedoch für Aluminiumleitern, da sie nicht nur sehr haltbar, sondern auch sehr vielseitig sind.

Worauf beim Kauf noch geachtet werden sollte

Hat man erst einmal den richtigen Leitertypen gefunden, gibt es noch weitere Dinge, auf die man beim Kauf achten sollte. Mit dazu gehört:

  • TÜV-Siegel: Eine Leiter sollte stets mit einem Sicherheitssiegel ausgezeichnet sein. Hierfür bietet sich das TÜV-Siegel an, welches aussagt, dass die Leiter allen nötigen Sicherheitsanforderungen entspricht.
  • Benutzerfreundlichkeit: Um eine Leiter fachgerecht zu benutzen, sollte sie möglichst leicht zu handhaben sein. Idealerweise lässt sich eine Leiter mit wenigen Handgriffen so aufstellen, wie man sie gerade benötigt.
  • Standfüße: Sie sind meist aus Kunststoff gefertigt und unterstützen einen festen Stand. Hierzu sind sie zumeist mit einem Profil ausgestattet.
  • Höhe: Bei einer Leiter gibt es drei verschiedene Höhenangaben. Die Standhöhe beschreibt, bis zu welcher Höhe die Leiter bestiegen werden darf. Der zweite Wert ist die Arbeitshöhe. Dies ist ein Höhenbereich, mit dem der Anwender auf Kopfhöhe arbeitet. Je nach Branche und Werkzeug, mit dem auf der Leiter gearbeitet werden soll, wird eine andere Standhöhe empfohlen. Eine Reichhöhe als dritter Wert ist die Höhenangabe, die Anwender von der Standhöhe aus erreichen. Hersteller geben als weitere Maßangabe auch oft die reine Länge der Leiter an.
  • Belastbarkeit: Alle Leitern sind nur bis zu einem bestimmten Gewicht belastbar. Aus Sicherheitsgründen sollte die maximale Belastbarkeit nicht überschritten werden.
  • Transportfähigkeit: Aluminium-Leitern sind besonders leicht und daher einfach zu transportieren. Besonders kompakte Abmessungen bieten Teleskopleitern. Sie können platzsparend zusammengeschoben werden.
  • Traverse: An einigen Leitermodellen befindet sich am unteren Ende eine sogenannte Quertraverse. Dadurch, dass eine Traverse in der Regel breiter als die Leiter ist, wird sie am unteren Ende der Anlegeleiter zur Sicherheit angebracht. Dadurch verbreitert und verbessert sich der Stand der Person auf der Leiter und die Sicherheit fällt höher aus. Sie kann auch nachträglich für die meisten Leitern erworben werden, sollte jedoch bei Leitern ab einer Länge von drei Metern zum Standard gehören.
  • Zubehör: Für manche Leitern gibt es entsprechendes Zubehör, um den Gebrauch noch praktischer zu gestalten. Mit dazu gehören zum Beispiel Ablagefächer, die sich einfach an einer Sprosse der Leiter einhängen lassen. Genauso gibt es zusätzliche Halterungen, die am unteren Ende befestigt werden und die man zum Beispiel im Boden versenken kann, damit die Leiter einen noch festeren Stand erhält.

Was ist beim Gebrauch einer Leiter zu beachten?

Besonders wichtig ist die Einhaltung gewisser Sicherheitsregeln, wenn die Leiter benutzt wird. Diese sehen wie folgt aus:

  • Man sollte immer festes Schuhwerk bei der Benutzung tragen.
  • Die Leiter sollte sauber und frei von Fett und Schmutz sein, um ein Abrutschen zu verhindern.
  • Die Leiter benötigt immer einen festen Stand und sollte daher nie auf rutschigen Untergründen aufgestellt werden.
  • Der Untergrund, gegen den sie lehnt, muss von fester Beschaffenheit sein. Glas und andere zerbrechliche Untergründe eignen sich nicht.
  • Die Leiter ist stets in einem Winkel von 65 bis 70 Grad gegen eine Wand zu stellen, damit sie einen optimalen Stand bietet. Sie sollte nie zu flach oder zu steil aufgestellt werden.
  • Es ist zu vermeiden, sie vor einer Tür oder einem Ausgang aufzustellen.
  • Bevor man eine Leiter gegen eine Wand oder einen anderen Gegenstand lehnt, ist das Einrasten der einzelnen Leiterelemente unabdingbar.
  • Eine Anlegeleiter muss mindestens einen Meter über die Austrittstelle hinausragen und zudem gegen Umkippen, Ausgleiten und Einsinken gesichert werden.
  • Während des Gebrauchs empfiehlt es sich, sich nicht zur Seite zu lehnen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Leiter kippt. Besser ist es, abzusteigen und die Position der Leiter zu korrigieren.
  • Der Verwendungszweck der Leiter ist immer einzuhalten.

Hält man die angegebenen Hinweise ein, kann beim Gebrauch kaum etwas schiefgehen.

Wie wird eine Leiter idealerweise aufbewahrt?

Für die Aufbewahrung einer Leiter gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. In erster Linie ist die Länge der meisten Leitern dabei die größte Herausforderung. Allerdings gibt es Möglichkeiten, sie möglichst platzsparend zu lagern. Zu den Optionen gehört:

  • Wandhaken: Mittels dieser lässt sich eine Leiter unkompliziert an einer Wand aufhängen.
  • Deckenhaken: Sie besitzen dieselben Eigenschaften wie Wandhaken, werden jedoch an der Decke befestigt.
  • Abschließbare Leiterhaken: Besonders wenn die Leiter im Freien aufbewahrt wird, wo praktisch jeder Zugriff auf sie hat, kann diese Option sinnvoll sein. Dies gilt auch für die Lagerung im Keller.

Für welche Variante man sich hierbei entscheidet, hängt einzig und alleine davon ab, welches Platzangebot man besitzt und wo sich die Leiter am besten unterbringen lässt.