Die 5 Besten Kehrmaschinen (2018) im Test!

Die Kehrmaschine – Praktisches Tool im Alltag

Mit einer Kehrmaschine kann man Flächen bis zu fünfmal schneller reinigen, als wenn man einen herkömmlichen Kehrbesen einsetzt. Die Maschinen sind einfach zu bedienen und vielfältig einsetzbar. Für den Privatgebrauch wird in der Regel auf Handkehrmaschinen und Akkukehrmaschinen zurückgegriffen. Seltener auch auf Benzinkehrmaschinen.

Testsieger:

1. Haaga 477 Kehrmaschine

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Handkehrmaschine für eine maximale Flächenleistung von 2.900 m²/h

Effektive Reinigung auf großen Flächen: Die Haaga 477 Kehrmaschine ermöglicht komfortables Kehren bei einer extrem hohen Flächenleistung von 2.900 m² pro Stunde. Die Arbeitsbreite dieses Modells liegt bei großzügigen 77 cm und der Auffangbehälter fasst ganze 50 Liter problemlos. Ein häufiges und zeitraubendes Entleeren entfällt. Der ergonomische Schubbügel der Kehrmaschine ist mit einem komfortablen Soft-Grip ausgestattet. Der weich ummantelte Griff schützt auch bei Kälte vor zu schnell einfrierenden Fingern. Außerdem lässt sich der Bügel voll schwenken. Eine senkrechte Lagerung ist möglich, ohne dass bereits aufgekehrter Schmutz verloren geht. Zusätzlich zu den zwei Seitenbürsten besitzt die Kehrmaschine eine Kehrwalze für Feinschmutz.

Angetan sind Käufer von der hochwertigen Verarbeitung und der zügigen Reinigung großer Flächen. Auch die integrierte Abstandsrolle erhält viel Lob, denn dadurch können Kanten gereinigt werden, ohne dass die Maschine beschädigt wird. Die Effektivität der Reinigung auch bei nassem Laub ist gegeben. Das Justier-Rad, mit dem sich die Höhe der Tellerbesen einstellen lässt, wird jedoch als schwerfällig bezeichnet.

Vorteile:

  • Turbosystem-Arbeitsprinzip
  • leicht zu bedienen
  • rückenschonendes Arbeiten
  • wenig Kraftaufwand beim Kehren
  • stufenlos verstellbarer Schubbügel
  • Soft-Grip am Bügel
  • ausgezeichnete Reinigungsleistung
  • extrem hohe Arbeitsbreite von 77 cm
  • Sehr gute Flächenleistung von 2.900 m²/h
  • Abstandsrolle
  • großer Auffangbehälter
  • muss selten entleert werden

Nachteile:

  • funktioniert nicht als Schneemaschine
  • Justierrad ist schwerfällig einzustellen

Die verschiedenen Arten der Kehrmaschine im Überblick

Bevor man wahllos die nächstbeste Kehrmaschine kauft, sollte man sich kurz mit den unterschiedlichen Typen beschäftigen. Die nachfolgende Tabelle gibt Aufschluss über die verschiedenen Modelle:

Akkukehrmaschine

Akkukehrmaschinen werden, wie der Name vermuten lässt, durch einen wiederaufladbaren Akku betrieben. Bei dieser Variante ist neben der Leistung vor allem auf die Akkulaufzeit und die Ladezeit zu achten, damit die Maschine nicht schon vor der Beendigung der Arbeit den Geist aufgibt.

Vorteile:

  • leichtgängig
  • einfach zu handhaben
  • kann nassen Unrat aufsammeln

Nachteile:

  • weniger leistungsstark als Benzin-Modelle
  • Akku muss aufgeladen werden

Motorkehrmaschine

Die Motorkehrmaschine ist mit einem Motor ausgestattet und wird mit Benzin betankt. Modelle dieser Art sind als klassische Schiebe-Maschine und als Aufsitzmaschine erhältlich. Während erstere Variante gern für den privaten Gebrauch benutzt wird, empfiehlt sich letztere für den gewerblichen Betrieb oder besonders große Flächen.

Vorteile:

  • starke Leistung
  • für große Flächen geeignet
  • teilweise selbstfahrend

Nachteile:

  • teure Anschaffung
  • sehr groß

Handkehrmaschine

Handkehrmaschinen besitzen weder einen Akku noch einen Motor. Die Bodenreinigungsmaschinen funktionieren allein durch das Anschieben von Hand. Sie sind günstig, bedeuten aber mehr Kraftaufwand als akkubetriebene oder motorisierte Kehrmaschinen.

Vorteile:

  • keine Kosten für Strom oder Benzin
  • kein störendes Kabel
  • überschaubare Preise

Nachteile:

  • vergleichsweise hoher Kraftaufwand
  • weniger Leistung als andere Arten
TypMerkmaleVor- und Nachteile
AkkukehrmaschineAkkukehrmaschinen werden, wie der Name vermuten lässt, durch einen wiederaufladbaren Akku betrieben. Bei dieser Variante ist neben der Leistung vor allem auf die Akkulaufzeit und die Ladezeit zu achten, damit die Maschine nicht schon vor der Beendigung der Arbeit den Geist aufgibt.
  • leichtgängig
  • einfach zu handhaben
  • kann nassen Unrat aufsammeln
  • weniger leistungsstark als Benzin-Modelle
  • Akku muss aufgeladen werden
MotorkehrmaschineDie Motorkehrmaschine ist mit einem Motor ausgestattet und wird mit Benzin betankt. Modelle dieser Art sind als klassische Schiebe-Maschine und als Aufsitzmaschine erhältlich. Während erstere Variante gern für den privaten Gebrauch benutzt wird, empfiehlt sich letztere für den gewerblichen Betrieb oder besonders große Flächen.
  • starke Leistung
  • für große Flächen geeignet
  • teilweise selbstfahrend
  • teure Anschaffung
  • sehr groß
HandkehrmaschineHandkehrmaschinen besitzen weder einen Akku noch einen Motor. Die Bodenreinigungsmaschinen funktionieren allein durch das Anschieben von Hand. Sie sind günstig, bedeuten aber mehr Kraftaufwand als akkubetriebene oder motorisierte Kehrmaschinen.
  • keine Kosten für Strom oder Benzin
  • kein störendes Kabel
  • überschaubare Preise
  • vergleichsweise hoher Kraftaufwand
  • weniger Leistung als andere Arten

Die Funktionsweise der Kehrmaschine

Das Herzstück einer jeden Art von Kehrmaschine ist ein ausgeklügeltes Bürstensystem. Je nach Bauart schaffen Bürsten oder Walzen den Dreck in den Auffangbehälter der Kehrmaschine.

Einwalzen-Kehrmaschine: Bei diesen Maschinen wird Schmutz durch eine Rundbürste und eine Gummilippe aufgenommen, die an eine Kehrschaufel erinnert. Der Auffangbehälter liegt bei dieser Art vor der Kehrwalze.

Doppelwalzen-Kehrmaschine: Diese Modelle nehmen Schmutz mit zwei gegenläufigen Kehrwalzen auf. Die erste Walze befördert den Dreck ins Innere, die zweite sorgt dafür, dass der Schmutz zuverlässig in den Auffangbehälter geschleudert wird.

Tellerbesen-Kehrmaschine: Diese Maschinen kommen komplett ohne Walzen aus. Dafür sind die Seiten mit zwei Tellerbürsten ausgestattet. Diese Bürsten wirbeln Schmutz gegen eine Platte, die im Auffangbehälter endet. Selbst Laub und schwerer Dreck lassen sich so gut beseitigen.

Turbo-Kehrmaschine: Turbo-Kehrmaschinen sind eine Kombination von Seitenbesen oder auch Tellerbürsten mit Kehrwalzen. Während die Teller den Staub aufwirbeln, befördern die Walzen diese in den Behälter. Sand, Laub und Getränkedosen können damit gut beseitigt werden.

Viele Kehrmaschinen sind mit einem Justierrad ausgestattet. Damit kann man die Höhe der Tellerbesen individuell einstellen.

Die Vor- und Nachteile einer Kehrmaschine

Vorteile

  • einfache und schnelle Bodenreinigung
  • kehren große Flächen zuverlässig
  • oft als Bodenkehr- und Rasenkehrmaschine nutzbar

Nachteile

  • ggf. Strom- oder Benzinverbrauch
  • eventuell Probleme bei unebenem Pflaster

Quick Check: Auf diese Dinge sollte man beim Kauf einer Kehrmaschine achten

Vor der sorgfältigen Auswahl einer Kehrmaschine sollte man sich bewusstmachen, dass mit ihr keine Tiefenreinigung bewerkstelligt werden kann. Für solche Zwecke empfehlen sich Dampfstrahler oder Hochdruckreiniger.

Die Flächenleistung

Die Hersteller von Kehrmaschinen zeichnen ihre Produkte stets mit einer Flächenleistung aus. Diese zeigt, wie viele Quadratmeter pro Stunde gesäubert werden können. Abhängig ist die Leistung vor allem von der Breite der Kehrmaschine und der Größe des Auffangbehälters.

Besitzt man nur einen kleinen Hof oder muss lediglich den Bürgersteig an der Straße reinigen, reicht eine einfache Maschine mit einer Leistung von etwa 1.500 m²/h vollkommen aus. Zur Reinigung eines großen Geländes sollte auf eine Maschine mit wenigstens 2.900 m²/h gesetzt werden.

Die Arbeitsbreite

Die Arbeitsbreite gibt an, wie breit die Reinigungsfläche pro Fahrt ausfällt. Kleine Modelle für den Privatgebrauch besitzen in der Regel eine Breite von etwa 55 cm bis 70 cm. Für große Flächen sollte die Arbeitsbreite bei 70 cm bis 80 cm liegen. Zu beachten bleibt allerdings, dass die Kehrmaschine immer unhandlicher wird, je größer sie ausfällt.

Als Richtlinie gilt:

  • 55 cm Arbeitsbreite – geeignet für Flächen ab 30 m²
  • 65 cm Arbeitsbreite – geeignet für Flächen ab 40 m²
  • 70 cm Arbeitsbreite – geeignet für Flächen ab 60 m²
  • 80 cm Arbeitsbreite – geeignet für Flächen von über 100 m²

Der Auffangbehälter

Der Auffangbehälter sollte so groß wie möglich ausfallen. Andernfalls muss er permanent entleert werden und die Arbeitszeit verlängert sich unnötig. Kleine und günstige Kehrmaschinen sind häufig mit einem Behälter ausgestattet, der gerade einmal 20 Liter fasst. Bessere Modelle besitzen ein Auffangvolumen von 30 bis 50 Litern.

Der Schubbügel

Hochwertige Kehrmaschinen sind mit höhenverstellbaren Schubbügeln ausgestattet. So kann die Maschine individuell an jeden Nutzer angepasst werden. Von Vorteil ist das im Bereich der Handhabung und einer gesunden Haltung.

Im Idealfall steht man aufrecht, wenn man die Kehrmaschine schiebt. Die Hände sollten bequem auf dem Schubbügel aufliegen können.

Das Kombisystem

Wer ohnehin mit dem Gedanken spielt, sich zusätzlich zur Kehrmaschine ein Schneeräumgerät anzuschaffen, kann auf ein Modell ausweichen, das sich zur Schneemaschine umfunktionieren lässt. In der Regel geschieht das, indem die Kehrmaschine mit entsprechendem Zubehör umgebaut wird.

Kehrmaschinen mit Schneeräum-Option sind zwar teurer, als gewöhnliche Kehrmaschinen, dafür erspart man sich aber die Anschaffung eines zweiten Geräts.

FAQ: Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Kehrmaschine

1. Wie schnell arbeitet eine Kehrmaschine?

Wie schnell eine Kehrmaschine arbeitet, kommt auf das jeweilige Modell an. Aufsitzkehrmaschinen arbeiten in der Regel mit einer Geschwindigkeit von etwa 8 km/h bis 10 km/h. Klassische Handkehrmaschinen erreichen im Schnitt eine Arbeitsgeschwindigkeit von 4 km/h.

2. Wird für die Kehrmaschine ein Führerschein benötigt?

Für die herkömmliche Handkehrmaschine und für Akku- sowie Benzinkehrmaschinen wird kein Führerschein benötigt. Bei Straßenkehrmaschinen und Modellen mit einem Leergewicht von über 3,5 Tonnen wird ein Führerschein der Klasse B oder C benötigt.

3. Kann man Kehrmaschinen mieten?

Während Aufsitzmodelle für etwa 100 bis 150 Euro pro Tag gemietet werden können, werden Handkehrmaschinen in der Regel nur verkauft. In vielen Fällen sind diese allerdings günstiger als die Tagesmiete für ein Aufsitzmodell, das ohnehin nur auf sehr großen Flächen lohnenswert ist.

4. Wie hoch ist das Verletzungsrisiko bei der Arbeit mit einer Kehrmaschine?

Das Verletzungsrisiko während der Arbeit mit der Kehrmaschine ist tatsächlich sehr gering. Mit gefährlichen Gegenständen, die auf dem Boden herumliegen, kommt man regulär nicht in Kontakt.

Genau genommen kann man sagen, dass das Verletzungsrisiko noch geringer ist, als beim Einsatz von Handfeger und Schaufel. Denn dabei müssen Glasscherben, Holzsplitter & Co. meist händisch aufgesammelt werden, wenn die Kante der Schaufel nicht überwunden werden kann.


Produkt-Bewertungen (Platz 2 – 5)

2. Westfalia Kehrmaschine

Bewertung: 4,5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Handkehrmaschine für eine maximale Flächenleistung von 2000 m²/h

Leichte Reinigung im Handumdrehen: Die Westfalia Kehrmaschine ist leicht zu bedienen und entfernt Zigarettenkippen, Steinchen, Tannennadeln, Laub & Co. im Handumdrehen. Ausgestattet ist das Modell mit zwei Walzen und zwei Seitenbesen, die auch in Ecken ihren Reinigungszweck gut erfüllen. Dank der Kraft der beiden Walzen, landet der aufgekehrte Schmutz garantiert im dafür vorgesehenen Behälter. Der Schubbügel ist ergonomisch geformt und ermöglicht dank Höhenverstellung ein rückenschonendes Arbeiten. Die Kehrbreite bei diesem Modell liegt bei 70 cm. Es eignet sich damit für alle Flächen ab 60 m² hervorragend. Der Schmutzbehälter fällt mit 14 Litern Fassungsvermögen eher klein aus und muss häufig entleert werden.

Gelobt wird von Käufern die ausgezeichnete Kehrleistung auf Verbundsteinen und Asphalt. Dass der Bügel der Kehrmaschine sich individuell in der Höhe einstellen lässt, findet ebenfalls sehr großen Anklang, denn so lässt sich das Gerät von mehreren unterschiedlich großen Menschen bequem nutzen. In die Kritik gerät maximal der winzige Auffangbehälter.

Vorteile:

  • Turbo-System Arbeitsprinzip
  • leicht zu bedienen
  • rückenschonendes Arbeiten
  • kein Kraftaufwand beim Kehren
  • höhenverstellbarer Schubbügel
  • gute Reinigungsleistung
  • hohe Arbeitsbreite von 70 cm
  • sehr gute Flächenleistung von 2.000 m²/h
  • Ecken werden mitgereinigt

Nachteile:

  • sehr kleiner Auffangbehälter
  • funktioniert nicht als Schneemaschine
  • häufiges Entleeren des Schmutzbehälters

3. Tielbürger Kehrmaschine TK-18

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Motorkehrmaschine für eine maximale Flächenleistung von ca. 2.900 m²/h

Motorbetrieben und effektiv: Die Tielbürger Kehrmaschine TK-18 ist mit einem Honda Motor ausgestattet und ermöglicht eine effektive und zügige Reinigung. Die Arbeitsbreite bei diesem Modell liegt bei 80 cm. Damit eignet es sich für alle Flächen von über 100 m² ideal. Die Seitenbürsten der Kehrmaschine versprechen ein effizientes Beseitigen von Schmutz, Blättern & Co. Praktischerweise wird die Kehrmaschine vormontiert geliefert, so dass nur noch die Räder, die Bürsten und der Schiebeholm eigenständig angebracht werden müssen.

Was Käufer besonders gut finden, ist, dass die Kehrmaschine im Winter auch zur Beseitigung von 10 cm bis 15 cm hohem Schnee genutzt werden kann. Auch die Langlebigkeit wird gelobt. Selbst nach mehreren Einsatzjahren fängt die Kehrmaschine nicht an zu schwächeln. Nur wenige Verbraucher berichten von Problemen bei der Beseitigung von Schnee.

Vorteile:

  • leichte Bedienung
  • als Schneemaschine nutzbar
  • kein Kraftaufwand beim Kehren
  • sehr gute Reinigungsleistung
  • großzügige Arbeitsbreite von 80 cm
  • hohe Flächenleistung von ca. 2.900 m²/h
  • langlebiges Produkt
  • hochwertige Verarbeitung
  • einfaches Umbauen zur Schneemaschine

Nachteile:

  • keine Angaben zur Verstellbarkeit des Schubbügels
  • keine Angaben zum Volumen des Auffangbehälters
  • stellenweise Probleme bei der Beseitigung von Schnee
  • muss betankt werden

4. Kärcher Kehrmaschine S 650 EC

Bewertung: 3,5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Handkehrmaschine für eine maximale Flächenleistung von 1.800 m²/h

Bis zu fünfmal schneller Kehren: Mit der Kärcher Kehrmaschine S 650 EC kann Schmutz und Dreck bis zu fünfmal schneller beseitigt werden als mit dem klassischen Besen. Zwei Seitenbesen mit langen Borsten sorgen selbst an Kanten, wie einem Bordstein, für eine gründliche Säuberung. Die Arbeitsbreite liegt bei 65 cm. Die Kehrmaschine eignet sich damit für alle Flächen ab etwa 40 m². Der Kehrgutbehälter dieses Modells hat ein Fassungsvermögen von 16 Litern und muss etwas häufiger entleert werden. Positiv zu bewerten ist auch, dass der Schubbügel sowohl in der Höhe als auch im Winkel verstellbar ist und dadurch ein rückenschonendes Arbeiten mit der Kehrmaschine ermöglicht wird. Muss die Maschine verstaut werden, kann der Schubbügel umgeklappt und die Kehrmaschine hochkant aufgestellt werden.

Käufer zeigen sich beeindruckt von der leichten Handhabung und der Effektivität der Kehrmaschine, mit der schweißtreibende Arbeit der Vergangenheit angehört. Sowohl das Schieben als auch das Entleeren des Auffangbehälters geht mühelos von der Hand. Bemängelt wird, dass der Dreck von den Bürsten nicht bis ins Ende des Behälters gewirbelt wird und man diesen deshalb noch häufiger ausleeren muss, als es ohnehin nötig wäre.

Vorteile:

  • Tellerbesen-Arbeitsprinzip
  • leicht zu bedienen
  • rückenschonendes Arbeiten möglich
  • höhen- und winkelverstellbarer Schubbügel
  • effektives Beseitigen von Dreck, Blättern & Co.
  • durchschnittliche Arbeitsbreite von 65 cm
  • gute Flächenleistung von 1.800 m²/h
  • reinigt auch Ecken akzeptabel

Nachteile:

  • relativ kleiner Auffangbehälter
  • nicht zur Schneemaschine umbaubar
  • Dreck wird nicht bis ins Ende des Behälters geschleudert
  • häufiges Entleeren des Auffangbehälters nötig

5. ATIKA HKM 680 Handkehrmaschine

Bewertung: 3 von 5 Sternen

Eigenschaften: Handkehrmaschine für eine maximale Flächenleistung von 2.200 m²/h

Tellerbürsten und Lenkrolle für erleichterte Reinigung: Die ATIKA HKM 680 Handkehrmaschine ermöglicht mit einer Arbeitsbreite von 68 cm eine zügige Reinigung auf großen Flächen ab ca. 60 m². Damit die Kehrmaschine leicht an Ecken und Rändern entlanggeführt werden kann, ist sie zusätzlich mit einer Lenkrolle ausgestattet. Fein- und Grobschmutz werden von den zwei Tellerbürsten effektiv entfernt. Der Schubbügel der Kehrmaschine lässt sich zweifach in der Höhe verstellen und ermöglicht ein rückenschonendes Arbeiten bei aufrechter Haltung. Der Kehrgutbehälter selbst ist mit 12 Litern Volumen allerdings sehr klein und muss sehr oft entleert werden.

Positiv werden das robuste Gehäuse und die vergleichsweise hohe Arbeitsbreite von Käufer beurteilt. Kritisiert wird hingegen, dass der Griff schnell nach vorn klappt und dass die Griffstange zügig aus der Halterung rutscht. Auch soll die Maschine auf einem rauen Untergrund eher schwerfällig arbeiten.

Vorteile:

  • Tellerbürsten-Arbeitsprinzip
  • leichte Bedienung
  • rückenschonendes Arbeiten
  • kaum Kraftaufwand beim Kehren
  • zweifach verstellbarer Schubbügel
  • gute Reinigungsleistung
  • hohe Arbeitsbreite von 68 cm
  • gute Flächenleistung von 2.200 m²/h
  • Lenkrolle zur einfacheren Bedienung

Nachteile:

  • sehr kleiner Auffangbehälter
  • nicht als Schneemaschine verwendbar
  • sehr häufiges Entleeren des Behälters notwendig
  • Bauweise des Griffs ist wenig stabil

Fazit

Eine gute Kehrmaschine zeichnet sich zum einen durch eine solide Verarbeitung und durch eine passende Arbeitsbreite und Flächenleistung aus, zum anderen besitzt sie einen höhenverstellbaren Schubbügel, der es dem Benutzer ermöglicht, möglichst rückenschonend und komfortabel zu arbeiten.

Wer möglichst wenig Arbeit mit der Kehrmaschine haben möchte, sollte sich nach einem Modell mit hoher Arbeitsbreite und einem großen Auffangbehälter umsehen, wie die Haaga 477 Kehrmaschine ihn besitzt. Eine hohe Arbeitsbreite sorgt dafür, dass mehr Dreck in nur einem Durchgang gekehrt wird, ein hohes Fassungsvermögen für seltenes Entleeren des Behälters. Beides erleichtert die Arbeit und spart unweigerlich Zeit ein.

Modelle mit kleinem Auffangbehälter, wie die gut reinigende Westfalia Kehrmaschine, die ATIKA HKM 680 oder auch die Kärcher Kehrmaschine S 650 EC, eignen sich trotz hoher Flächenleistung doch eher für kleine Flächen, um den Entleerungsprozess möglichst gering zu halten.

Besonders effektiv und leichtgängig sind motorisierte Kehrmaschinen, wie die Tielbürger Kehrmaschine TK-18. Der motorisierte Antrieb sorgt dafür, dass feiner Schmutz und grobe Verunreinigungen perfekt beseitigt werden. Nachteilig sind in diesem Fall allerdings die Lautstärke des Motors und auch, dass in jedem Fall Folgekosten kommen. Die Kehrmaschine muss getankt werden, damit sie funktioniert und sollte außerhalb des Garantiezeitraumes doch etwas kaputtgehen, ist die Reparatur deutlich teurer als bei Handkehrmaschinen.

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Letzte Aktualisierung am 9.12.2018 um 12:50 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API