Mückenabwehr – effektiver Schutz vor stechenden Plagegeistern

Aktualisiert am: 02.04.2021

Auch wenn der Mückenabwehr im Außenbereich Grenzen gesetzt sind, finden Sie im Handel einige nützliche Produkte, die dem Surren ein Ende bereiten. Neben chemischen Mitteln schützen auch einige elektrische Mückenabwehr Geräte vor lästigen Mückenstichen. Wir erklären, welche Methoden wirksam sind und was Sie bei der Mückenabwehr beachten müssen.

Mückenabwehr-Produkte Testsieger 2021

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Mückenschutzgerät für den Außenbereich, geruch- und lautlos, inklusive drei Wirkstoffplättchen und einer Gaskartusche, Nachfüllpackungen erhältlich

Modernes Mückenabwehr-Standgerät für die Nutzung im Freien: Das Thermacell Mückenabwehr Protect

erzeugt eine 20 m² große Schutzzone.
Wer seine Zeit gerne auf der Terrasse, dem Balkon oder im Garten verbringt, ist mit dem Thermacell Mückenabwehr Protect bestens beraten. Ebenso gut eignet sich das Gerät bei Angelausflügen oder beim Camping.
Das praktische Gerät im modernen Design schützt vor lästigen, blutsaugenden Mückenschwärmen in direkter Umgebung. Das Gerät ist mit kleinen Wirkstoffplättchen und einer Gaskartusche ausgestattet. Im laufenden Betrieb wird so der Wirkstoff d-Allethrin aus den Plättchen verdampft und damit eine Schutzzone errichtet.
Pro Plättchen verspricht der Hersteller eine Wirkdauer von ungefähr vier Stunden. Eine Gaskartusche hält ca. zwölf Stunden. Sowohl die Wirkstoffplättchen als auch die Gaskartuschen können bequem nachgekauft werden.
Die Effektivität des Thermacell-Mückenabwehr-Protect-Geräts wird von vielen Nutzern positiv bewertet. Sogar an Nutzungsorten, die sich direkt an einem stehenden Gewässer befinden, leistet der Mückenschutz gute Arbeit.
Zusätzliche Mückenabwehrmittel, wie etwa Mückenspray, Mückenlampen oder andere Outdoor-Mückenfallen, werden durch Thermacell Mückenabwehr Protect überflüssig.
Die Wirkdauer eines einzelnen Plättchens wird von den Ntzern auf maximal drei Stunden geschätzt und bleibt damit etwas hinter dem Herstellerversprechen zurück. Auch der durchschnittliche Gasverbrauch wird von vielen als vergleichsweise hoch angesehen.
Beim Geruch – bzw. den nicht existierenden Geruch – hat der Hersteller, nicht zu viel versprochen. Sogar in unmittelbarer Nähe zum Gerät lassen sich keine unangenehme Ausdünstungen feststellen. Der Thermacell Mückenabwehr Protect ist zudem sehr leise.
Sobald die Plättchen verblassen, bzw. sich weißlich verfärben, ist der Wirkstoff darin aufgebraucht und sie müssen ausgetauscht werden. Batterien oder sonstige Stromversorgungsquellen werden nicht benötigt. Ein weiteres Plus für die Praxistauglichkeit und flexible Einsetzbarkeit des Mückenschutzes.

Vorteile:
  • geruch- und geräuschlos
  • hohe Wirksamkeit
  • flexibel im Freien einsetzbar
  • 20 m² große Schutzzone
  • keine Batterien oder sonstige Stromquellen notwendig
  • Gaskartuschen und Wirkstoffplättchen sind nachkaufbar
Nachteile:
  • hoher Gasverbrauch
  • Plättchen sind nach ca. drei Stunden aufgebraucht

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: elektrisches Mückenabwehr Gerät, chemikalienfrei, 18 Watt, 4.000 Volt, mit UV-Licht

Insektenvernichtung ohne giftige Chemikalien: Der Aerb Elektrischer Insektenvernichter

lockt Mücken mit der Hilfe von UV-Licht an und versetzt ihnen anschließend einen tödlichen Stromstoß.
Die Anti-Mücken-Lampe verzichtet vollständig auf chemische Lock- oder Tötungsmittel. Nachdem die Mücken durch Berührung mit den Hochspannungsdrähten sterben, fallen sie in eine kleine, am Gerät befindliche Schublade, die regelmäßig geleert werden sollte.
Der Aerb Elektrischer Insektenvernichter wird von Verbraucherinnen und Verbrauchern als sehr effizient eingestuft. Sobald ein Stromschlag ausgelöst wird, ertönt jedoch ein vergleichsweise lauter Knall, der gewöhnungsbedürftig ist. Viele verzichten aus diesem Grund auf den Dauerbetrieb des Geräts.
Die Reinigung des Aerb Elektrischer Insektenvernichters erweist sich, gemäß Kundenmeinungen, als einfach. Dasselbe gilt für die Installation und die allgemeine Verwendung. Ebenfalls hilfreich zeigt sich das Sicherheitsgitter, das dafür sorgt, dass man nicht mit den Hochspannungsdrähten in Berührung kommt.

Vorteile:
  • Mückenabwehr ohne Chemikalien
  • 360-Grad-Wirkbereich für bis zu 80 m² Fläche
  • einfache Reinigung
  • sicheres Schutzgitter
Nachteile:
  • störendes Betriebsgeräusch

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Anti-Mücken-Spiralen zum Abbrennen, Biozidprodukt, für den Außenbereich, verschiedene Packungsgrößen

Räucherspirale für die effektive Insektenabwehr: Die Anti-Mücken-Spiralen von Braeco

Stück Insekten Spirale Mückenspiralen verwenden den Wirkstoff d-Allethrin und wehren durch den Rauch Mücken, Moskitos und andere Insekten ab.
Das für den Außenbereich gedachte Mückenabwehrmittel wird wegen seiner einfachen Handhabung von vielen Gärtner gelobt. Der Rauch enthält den chemischen Wirkstoff d-Allethrin, der in die Kategorie der Insektizide fällt. Laut Hersteller sollen Mücken und andere Plagegeister durch den Rauch für bis zu acht Stunden abgehalten werden.
Insgesamt geben die Käufer jedoch nur eine Wirkdauer von höchstens fünf Stunden an. Die Wirkung wird als positiv beschrieben. Schon nach kurzer Zeit verringert sich die Anzahl der Mücken in der Nähe der Spirale deutlich.
Vorsicht bei der Installation der Braeco 50 Stück Insekten Spirale Mückenspirale: Sie ist nicht besonders stabil. Ebenfalls gewöhnungsbedürftig ist der Geruch, der beim Abbrennen entsteht. Er wird von einigen Nutzern als unangenehm empfunden und kann Kopfschmerzen hervorrufen.

Vorteile:
  • einfache Handhabung
  • inklusive Aufstellvorrichtung
  • zufriedenstellende Wirkung
Nachteile:
  • Unangenehmer Geruch
  • Kürzere Wirkdauer als vom Hersteller beschrieben
  • wackelige Konstruktion

Mückenabwehr kaufen – diese Kriterien sind zu berücksichtigen

Es gibt viele Wege, sich vor Mückenstichen zu schützen. Einige Maßnahmen basieren auf chemischen Insektenschutzpräparaten, andere wiederum auf dem natürlichen oder elektrischen Wirkprinzip. Die einzelnen Methoden unterscheiden sich zudem hinsichtlich ihrer Wirkungsweise.

Beim Kauf von Mückenabwehr-Mitteln sind einige wichtige Kriterien zu beachten. So ist zum Beispiel zu bedenken, ob nur Mücken ferngehalten werden sollen oder auch andere Insekten, wie etwa Zecken. Des Weiteren sind Faktoren wie Wirkung, Anwendung, Wirkdauer und -stoff von entscheidender Bedeutung.

Welche unterschiedlichen Mückenabwehr-Produkte gibt es?

Grundsätzlich kann man die Produkte aus dem Bereich Mückenabwehr in drei verschiedene Kategorien einteilen: der natürlichen, der elektrischen und der chemischen Mückenabwehr. Alle haben individuelle Vor- und Nachteile und wirken auf unterschiedliche Weise.

Zu den drei gängigsten Methoden zum Schutz vor lästigen Plagegeistern zählen:

  • Mückensprays: Sie gehören zu den Klassikern unter den Mückenabwehrmitteln. Man trägt sie entweder direkt auf die Haut oder auf die Kleidung auf. Umgebungssprays sind im Handel ebenfalls erhältlich und können beispielsweise im Wintergarten eingesetzt werden. In den meisten Fällen funktionieren die Sprays auf der Grundlage des synthetischen Wirkstoffs DEET (Diethyltoluamid). Die Effizienz gegenüber heimischen und tropischen Insekten ist bewiesen. Der Stoff ist jedoch problematisch. Beispielsweise dürfen Sprays mit DEET keinesfalls in Berührung mit den Schleimhäuten, den Atemwegen, offenen Wunden oder mit Kunststoff oder Feuer kommen.
  • Elektrische Mückenabwehr: In die Gruppe der elektrischen Mückenabwehrmittel fallen vor allem die Mückenstecker. Sie kommen im Normalfall in geschlossenen Räumen zum Einsatz und werden einfach in die Steckdose gesteckt. Ihre Wirkung entfalten Sie jedoch nur in Innenräumen wie z. B. im Wintergarten. Je nach Modell bekämpfen sie Mücken entweder mittels eines ausströmenden Insektengiftes oder durch Ultraschall. Mückenabwehr mit Ultraschall steht immer wieder in der Kritik, weil der Nutzen nicht wissenschaftlich belegt ist. Einige Geräte locken Insekten an und versetzen ihnen anschließend einen leichten Stromstoß, durch den sie sterben. Auf ähnliche Weise funktionieren Mückenlampen.
  • Fliegengitter: Fliegengitter sorgen dafür, dass Mücken gar nicht erst in die eigenen vier Wände gelangen. Sie werden in die Fenster oder Türrahmen gespannt und verhindern beispielsweise, dass sich Mücken in den Wintergarten oder ins Gartenhaus verirren.
  • Mückenarmbänder: Mückenarmbänder verströmen natürliche Wirkstoffe, wie B. Citriodiol, die Mücken abwehren. Sie werden am Hand- oder Fußgelenk getragen. Viele Träger berichten über eine positive Wirkung; allerdings ist die Wirksamkeit nicht ausreichend belegt.
  • Mückenkerzen: Das Wachs der Mückenkerzen enthält chemische Insektizide oder ätherische Öle, die verhindern, dass Mücken sich den Kerzen nähern. Vor allem Anti-Mücken-Kerzen mit Citronella werden von vielen Gärtnern gerne verwendet.
  • Räucherstäbchen und -spiralen: Ähnlich wie Anti-Mücken-Kerzen funktionieren Räucherstäbchen und -spiralen. Doch Vorsicht: Der erzeugte Qualm sollte niemals eingeatmet werden.

Wie wendet man Mückenschutz-Mittel an und wie lange sind sie wirksam?

Die Anwendung von Mückenabwehr-Produkten hängt vom Produkt selbst ab. Während Mückensprays auf Haut oder Kleidung aufgetragen bzw. im Raum verteilt werden, arbeiten elektrische Mückenabwehr Geräte, wie etwa Mückenstecker und -lampen, mit Strom. Mückenarmbänder werden am Hand- oder Fußgelenk getragen und Fliegengitter beziehungsweise -netze dort montiert, wo Mücken der Zugang zu Innenräumen verwehrt werden soll.

Bei der Wirkdauer gibt es jedoch große Unterschiede. Präparate mit dem Wirkstoff DEET versprechen eine maximale Wirkzeit von ca. acht bis zwölf Stunden – vorausgesetzt, man wäscht den Mückenschutz vorher nicht ab oder schwitzt stark. Ein handelsüblicher Mückenstecker hat eine Lebensdauer von ungefähr 160 bis 360 Stunden. Das UV-Licht einer Mückenlampe wirkt bis zu 8.000 Stunden lang.

Werden Mücken und Zecken grundsätzlich durch Mückenabwehrmittel getötet?

Mückenabwehrmittel sollen Mücken und Zecken vom Körper fernhalten. Dabei müssen sie nicht tödlich für die Insekten sein. Fliegengitter und Moskitonetze schaden den Insekten zum Beispiel nicht, sondern halten sie nur ab, in die Wohnung zu gelangen.

Mückensprays – auf der Basis der Wirkstoffe DEET oder Icaridin – greifen das zentrale Nervensystem und damit die Duft- und Geschmacksrezeptoren der Insekten an. Sobald sie den Geruch wahrnehmen, ziehen sie sich zurück.

Schaffen die Insekten es nicht, sich rechtzeitig zu entfernen, werden sie durch den Wirkstoff getötet. Den sicheren Tod bringen Stromschläge von Mückenschutz-Lampen sowie anderen Fallen.

Kann man bereits im Vorfeld die Mückenlarven bekämpfen?

Großen Mückenschwärmen beugt man am besten vor, indem man verhindert, dass die Insekten aus ihren Larven schlüpfen. Insbesondere stehende Gewässer, wie etwa Teiche, Swimmingpools oder Regentonnen, bieten den Insekten die besten Voraussetzungen, sich zu vermehren.

Idealerweise hindert man das Mückenweibchen an der Eiablage. Dazu deckt man z. B. die Regentonne oder den Gartenteich mit einem engmaschigen Netz ab. 

Wenn keine der Vorbeugungsmaßnahmen wirkt, hilft nur noch, die Mückenlarven zu bekämpfen. Einige Tropfen Spülmittel oder Speiseöl heben die Oberflächenspannung von stehenden Gewässern auf, sodass die geschlüpften Larven keinen Halt an der Wasseroberfläche finden und untergehen.

In Gartenteichen helfen außerdem Fische dabei, die Population unter Kontrolle zu halten. Wälzt eine Teichpumpe den Gartenteich regelmäßig um, bietet das Wasser ebenfalls keinen idealen Ort für die Entwicklung der Mückenlarven.

Welche Mückenabwehr ist gesundheitlich unbedenklich?

Sowohl Schwangere als auch Babys und Kinder sollten nicht mit chemischen Mückenmitteln in Berührung kommen. Insbesondere Präparate mit dem Wirkstoff DEET können bei falscher Verwendung die Schleimhäute angreifen.

Des Weiteren kann die dünne Haut von Babys und Kindern Schaden nehmen. Zusätzlich kann das Insektenschutzmittel so in den Organismus gelangen und allergische Reaktionen hervorrufen.

Empfehlenswerte Mückenabwehr-Alternativen sind Produkte auf pflanzlicher Basis sowie vorbeugende Schutzmaßnahmen, wie etwa Fliegengitter oder Moskitonetze.

Welche Mückenschutz-Mittel sollte man mit auf Reisen nehmen?

Die Stiche von heimischen Mücken sind meist weniger gefährlich als die von Mückenarten, die in tropischen Gebieten vorkommen. Letztere können risikoreiche Krankheiten, wie zum Beispiel das Denguefieber, die Malaria oder das Zika-Virus übertragen.

Bei einem Aufenthalt in Gegenden, in denen diese Insekten beheimatet sind, ist auf einen maximalen Mückenschutz zu achten. Diesen erreicht man am effektivsten mit Mückenabwehrmitteln auf der Grundlage von Insektiziden. Da sich diese jedoch nicht für Babys, Kinder und Schwangere eignen, ist es empfehlenswert, immer ein entsprechendes Moskitonetz mit auf Reisen zu nehmen.

Gibt es gefährliche Mückenarten in Deutschland?

Immer häufiger werden exotische Mückenarten in Europa und auch in Deutschland gesichtet. Dazu gehört z. B. die Asiatische Tigermücke, die gefährliche Virusinfektionen übertragen kann. In Deutschland sind bisher nur wenige Fälle bekannt, aber die Tendenz steigt.

Stiche der tropischen Mückenarten verursachen nicht nur den uns bekannten, lästigen Juckreiz, sondern gehen mit großen Schwellungen und Quaddeln einher, die sich entzünden können oder zu einer starken körperlichen Reaktion führen.

Um auszuschließen, dass beim Stich der Mücke eine der Tropenkrankheiten wie das Dengue- oder West-Nil-Fieber übertragen wurden, sollte man beim Auftreten von Schmerzen, Schwellungen und Rötungen ärztlichen Rat einholen. 

Alternativprodukte

Wer auf den Einsatz von chemischen Insektenabwehrmitteln oder klassischen, präventiven Fliegengittern und Moskitonetzen verzichten möchte, kann alternative Maßnahmen ergreifen.

  • Richtige Kleidung: Den besten Schutz vor Mückenstichen bietet Kleidung, die unsere Haut bedeckt. Empfehlenswert sind Stiefel, hohe Strümpfe und langärmelige Oberbekleidung. Auch sollte die Garderobe vorzugsweise in hellen Farben ausgewählt werden, weil dunkle Textilien die Insekten anziehen. Dünne Stoffe bieten übrigens keinen ausreichenden Schutz. Sie können problemlos von den Mücken durchstochen werden.
  • Vermeidung von künstlichen Düften: Parfums und Deodorants machen Mücken auf ihre potenziellen Opfer aufmerksam – besonders dann, wenn es sich um süßliche Duftnoten handelt. Bouquets aus ätherischen Ölen, beispielsweise aus Basilikum, Minze und Lavendel, wirken hingegen abweisend. Allerdings findet man sie selten in kommerziellen Düften.

Bildquelle Header: The blue light night light is an insect killer. © Depositphotos.com/SV_Production
Letzte Aktualisierung am 3.02.2021 um 11:50 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API