Okuliermesser – zur Veredelung von Pflanzen

Aktualisiert am: 11.05.2021

Ein Okuliermesser ist ein scharfes Schneidwerkzeug, das präzise Arbeiten bei der Veredelung von Pflanzen erlaubt. Idealerweise ist die Klinge aus rostfreiem Edelstahl gefertigt, um eine lange Standzeit zu gewährleisten. In diesem Beitrag erklären wir, wie man ein Okuliermesser verwendet und wann Sie besser zu einem Kopuliermesser greifen.

Okuliermesser Testsieger* 2022

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Okuliermesser mit gerader Klinge, aus rostfreiem Edelstahl, Griff: Nylon, Gewicht: 35 g, Abmessungen: 100 x 26 x 12 mm

Hakenmesser mit Rindenheber: Das Victorinox Okuliermesser

erinnert die meisten Kunden an ein hochwertiges Schweizer Taschenmesser. Da das Klappmesser mit mehreren Funktionen ausgestattet ist, wird es von den Käufern für die verschiedensten Tätigkeiten in Haus und Garten genutzt.
Betreiber von Gartenbaubetrieben loben das Victorinox Okuliermesser ebenso, wie es Hobbygärtner, Rosenzüchter und Heimwerker nicht mehr missen wollen. Besonders gelobt wird die Kombi-Funktion. Es können mit dem Victorinox Okuliermesser sowohl präzise Schnitte gesetzt werden, wie sich auch die Rinden einfach ablösen lassen.
Die Käufer berichten von besten Schnittergebnissen bei Rosen, Sträuchern oder Obstbäumen. Der zehn Zentimeter lange Nylongriff erlaubt die sichere Bedienung des Okuliermessers. Mit einem Gewicht von 35 Gramm ist das Werkzeug laut Kundenmeinung auch für das ausdauernde Arbeiten geeignet.
Die Klinge ist laut Kundenaussage sehr scharf und stabil. Auch bei der Bearbeitung von harter Rinde sind keine Unfälle durch abgebrochene Klingen bekannt. Einige Kunden haben bereits mehrere Victorinox Okuliermesser angeschafft, damit im Haus und Garten jeweils verschiedene Exemplare verfügbar sind.
Obwohl das Okuliermesser laut Kundenmeinung eine geringe Größe besitzt, lassen sich alle anfallenden Schneidarbeiten gut damit erledigen. Die scharfe Schneide eignet sich laut Kundenaussage nicht nur für das eigentliche Okulieren, sondern für die vielfältigsten Gartenarbeiten.
Die Schärfe des Okuliermessers wird von den Kunden mit einem Rasiermesser verglichen. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, das Messer nicht unbeaufsichtigt im Garten liegenzulassen, immer einzuklappen und am besten in der Arbeitshose zu verstauen. Die geringe Größe macht dies ohne Probleme möglich.
Einige Kunden würden sich einen größeren Griff wünschen. Dies ist aber kein Kritikpunkt, da das Messer allgemein als sehr handlich und solide verarbeitet beschrieben wird. Kunden empfehlen das Okuliermesser des Schweizer Herstellers uneingeschränkt für alle gängigen Veredelungsarbeiten. Nicht nur Fachleute, sondern auch Laien bestätigen die einfache Handhabung und die Vielseitigkeit dieses Schneidwerkzeuges.

Vorteile:
  • hochwertige Verarbeitung
  • scharfe Klingen
  • klappbar
  • vielseitig verwendbar
  • handlich

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Okuliermesser mit gerader Klinge, aus rostfreiem Edelstahl, Griff: Nylon, Abmessungen: 100 x 50 x 10 mm, Futter aus Metalllegierung, Klingenlänge: 57 mm

Okuliermesser mit gerader Klinge, Edelstahl: Das Felco Okuliermesser

wird von den Kunden als stabiles und vielseitiges Gärtner- und Floristenmesser geschätzt. Sehr gut eignet sich dieses Modell laut Kundenmeinung für das Okulieren von Rosen. Neben einer geraden Klinge aus Edelstahl ist auch ein Rindenheber integriert, welcher die Arbeit erleichtert.
Ein Kunde, der sich erstmals an der Veredelung von Rosen versuchen wollte, berichtet von sehr guten Arbeitsergebnissen. Es ließen sich mit dem Felco Okuliermesser saubere und präzise Schnitte setzen.
Da sich die Klinge in den Griff klappen lässt, ist für Sicherheit gesorgt und das Messer kann bequem transportiert werden. Für viele Kunden ist das Felco Okuliermesser zu einem ständigen Begleiter in Haus und Garten geworden. Sie berichten von vielfältigen Einsätzen, die sich mit einem herkömmlichen Küchenmesser nicht in dieser Art und Weise hätten durchführen lassen.
Ein Kunde betont, dass der einseitige Schliff der Klinge der Arbeit beim Okulieren entgegenkommt. Das geringe Gewicht und der integrierte Rindenheber sind weitere Faktoren, die laut Kundenmeinung für dieses Okuliermesser sprechen.

Vorteile:
  • gerade Klinge
  • mit Rindenheber
  • Klinge klappbar
  • Nylongriff mit Futter

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Okuliermesser mit gerader Klinge, aus rostfreiem Stahl, Griff: Kunststoff, Länge: 17 cm lang, klappbar, Gewicht: 50 g

Vielseitiges Okuliermesser für Baumschule und Gartenbau: Das Fiskars Okuliermesser

kommt bei den Kunden verschiedentlich zum Einsatz. Nicht jeder Käufer traut sich an das Veredeln von Rosen oder Obstbäumen. Laut Aussage dieser Kunden eignet sich das Fiskars Okuliermesser ebenso für das Anspitzen von Stöcken oder das Abschälen von Rinde.
Die gerade Klinge ist laut Kundenmeinung sehr scharf und besteht aus rostfreiem Stahl. Das Fiskars Okuliermesser ist langlebig und erlaubt saubere und präzise Schnitte. Die einseitig geschliffene Schneide wird von den Kunden begrüßt.
Da sich das Fiskars Okuliermesser zusammenklappen lässt, kann es einfach in der Hosentasche verstaut werden. Die Kunden weisen darauf hin, dass das Fiskars Okuliermesser nicht auf den ersten Blick als Klappmesser zu erkennen ist und erst der Auslöser am Klingenrücken betätigt werden muss.
Hinsichtlich der Verarbeitung haben einigen Kunden Kritik geäußert. Die Verarbeitung wirke nicht wie von Fiskars-Produkten gewohnt. Angeblich kam billiges Plastik zur Anwendung und das Messer wirke allgemein schlecht verarbeitet. Da die Klinge im Griff wackelte, sah ein Kunde die Arbeitssicherheit gefährdet.

Vorteile:
  • vielseitig nutzbar
  • gerade Klinge
  • klappbar
  • Klinge aus rostfreiem Stahl
  • Klinge einseitig geschliffen
Nachteile:
  • Kunststoff wirkt wenig wertig
  • Klinge wackelt

Okuliermesser kaufen – Schärfe und Präzision für den Gartenbau

Im Gartenbau werden hochwertige Messer gebraucht. Glatte Schnittkanten schonen die Pflanzen. Die Wunde schließt sich schneller, sodass Pilze und Bakterien nicht eindringen.

Verschiedene Ausführungen kombinieren Okulier- und Kopuliermesser miteinander. Damit lässt sich die Arbeit vereinfachen und es sind keine doppelten Anschaffungen notwendig.

Was ist ein Okuliermesser?

Das Okuliermesser besteht aus einem Griff aus Holz oder Kunststoff und einer oder zwei Klingen aus Karbon- oder Edelstahl. Die Klinge ist je nach Modell einseitig oder beidseitig symmetrisch geschliffen und ermöglicht sehr präzise Schnitte. Edelstahlklingen haben den Vorteil, dass sie vollständig rostfrei sind.

Auf Karbonklingen trifft das nicht zu. Sie müssen regelmäßig geölt werden, um die Klinge vor Rost zu bewahren. Ihr Vorteil ist, dass sie sich besonders leicht und vor allem viel feiner schärfen lassen.

Ein klassisches Okuliermesser ähnelt in seiner Form einem klappbaren Taschenmesser. Einige Modelle verfügen über zwei Klingen: die typische, gerade Okulierklinge und eine scharfe Arbeitsklinge.

Charakteristisch für ein Okuliermesser sind die sogenannten Auslöser, welche am Griffende oder dem Klingenrücken angebracht sind. Dadurch lässt sich die Rinde öffnen, wenn ein T-Schnitt angesetzt wird, um beim Veredeln das Auge einsetzen zu können.

Im professionellen Gartenbau wird zur Veredelung von Gewächsen neben dem Okuliermesser auch ein Kopuliermesser gebraucht.

Wie wird ein Okuliermesser verwendet?

Mit der sogenannten Arbeitsklinge lassen sich die Pflanzenteile grob in Form bringen. Die symmetrisch geschliffenen Okulier-klingen sind weniger scharf, dafür aber sehr robust.

Auf der Rückseite befindet sich der Rindenlöser. Damit kann die Rinde beim Okulieren gelöst werden, ohne die Pflanzen zu verletzen. Die Rindenlöser sind stumpf und ermöglichen das einfache Anheben der Rinde.

Okulierklingen besitzen einen einseitigen, sehr scharfen Schliff. Der Gärtner muss darauf achten, dass beim Kopulationsschnitt die flache Seite zur Unterlage weist und die geschliffene Klingenseite zum Abschnitt zeigt. Okuliermesser sind für Rechts- und Linkshänder erhältlich, sodass alle Hobbygärtner für diese Gartenarbeit das richtige Modell finden können.

Okuliermesser oder Kopuliermesser

Okuliermesser sind primär für die Veredelung von Pflanzen vorgesehen. Aufgrund der scharfen, stabilen und flexiblen Konstruktion lassen sich die Werkzeuge auch für verschiedene handwerkliche Tätigkeiten verwenden.

Alternativ dazu gibt es ein Kopuliermesser. Diese Messerart ist eine weitere Variante eines Veredelungsmessers. Die meisten Kopuliermesser verfügen über einen einseitigen Schliff und eine leicht gebogene Klinge. Gärtner setzen die Werkzeuge z. B. für die Winterhandveredelung ein. Kopuliermesser lassen sich für die Veredelung der Rinde wie auch für Pfropfungen verwenden.

Ob besser ein Okulier- oder ein Kopuliermesser verwendet wird, hängt von der Technik und den zu bearbeitenden Pflanzenteilen ab. Okuliermesser eignen sich, um einen präzisen T-Schnitt in der Rinde zu platzieren, die Schnittkante mit einem Rindenheber zu öffnen und das Edelauge einzusetzen. Kopuliermesser besitzen meist eine leicht gebogene Klinge und sind die passenden Werkzeuge für die Pfropfung und das Anplatten.

Rosen veredeln – so geht’s

In vielen Vorgärten sind Rosen ein Blickfang. Die Hobbygärtner verkünden häufig stolz, dass sie die Pflanzen selbst veredelt haben. Hierbei kommen sie nicht ohne Okuliermesser aus.

Im ersten Schritt werden eine Wild- und eine Edelrose gebraucht. Die Wildrose bildet die Unterlage, also die Basis für die Neuzüchtung.

Der richtige Zeitpunkt für die Veredelung ist der Hochsommer, wenn die Edelrose in voller Blüte steht. Bei der Veredelung von Rosen wird wie folgt verfahren:

  • frischen Zweig von der Edelrose schneiden
  • Blätter und Stacheln entfernen
  • Blattstiel am Zweig belassen
  • Blattstängel über den Augen entfernen
  • Okuliermesser zur Hand nehmen
  • Okuliermesser knapp über dem Auge ansetzen
  • einen dünnen senkrechten Schnitt setzen
  • oberes Augenstück umklappen
  • Holzstück entfernen
  • Wurzelhals der Wildrose freilegen und säubern
  • Okuliermesser zur Hand nehmen
  • T-förmigen Schnitt in den Wurzelhals setzen
  • Enden vorsichtig auseinanderklappen
  • Edelauge in die entstandene Tasche schieben
  • Enden wieder zuklappen
  • Veredelungsstelle mit Rosengummiband fixieren
  • Austrieb erfolgt im nächsten Frühjahr   

Wir werden Okuliermesser gepflegt?

Eine Reinigung des Messers wird nach jedem Gebrauch empfohlen. Meist ist es ausreichend, das Okuliermesser unter fließendem Wasser zu säubern und anschließend gut abzutrocknen.

Bei hartnäckigen Verkrustungen kann ein Schwamm zu Hilfe genommen werden. In jedem Fall ist Vorsicht geboten, denn durch die Schärfe der Messer besteht Verletzungsgefahr.

Damit Schimmelbildung vermieden wird, sollten die Messer nach der Reinigung gut abtrocknen, bevor sie verstaut werden. Die Säuberung kann bei Bedarf mit dem Schärfen der Klingen verbunden werden. Nur mit scharfen Okuliermessern kann die Arbeit zufriedenstellend erledigt werden.

Worauf sollte beim Kauf von Okuliermessern geachtet werden?

Wer sich ein Okuliermesser kauft, benötigt ein stabiles und zuverlässiges Werkzeug. Ebenso sollten eine einfache Handhabung und ein sicheres Arbeiten möglich sein. Beim Kauf sollte daher auf verschiedene Faktoren geachtet werden.

  • Konstruktion: Um das Okuliermesser flexibel einsetzen zu können, sollte das Werkzeug über zwei Klingen verfügen. Eine Kopulierklinge ermöglicht die Veredelung von Rosen, Sträuchern und Bäumen.
  • Griff: Da es sich um ein sehr scharfes Messer handelt, muss der Anwender stets die Kontrolle über sein Werkzeug behalten. Wie sicher das Okuliermesser in der Hand liegt, ist von der Beschaffenheit des Griffs abhängig. Ist der Griff ergonomisch geformt, passt er sich der Form der Hand optimal an. Von Vorteil sind auch gerippte Griffe, welche das Abrutschen feuchter Hände verhindern. Der Griff von Okuliermessern ist in der Regel aus Holz (häufig Edelhölzer) oder aus Kunststoff gefertigt.
  • Klinge: Als Faustregel gilt: Ein Okuliermesser sollte so scharf sein, dass sich die Klingen in das Holz drücken lassen. Scharfe Klingen erzeugen gerade Schnittflächen, die sich schneller schließen und damit die Pflanzen weniger belasten.
  • Stabilität: Die Klinge sollte nicht nur scharf, sondern auch stabil beschaffen sein. Mit Klingen aus Stahl oder Edelstahl können auch umfangreiche Schnittarbeiten durchgeführt werden, ohne dass Verletzungsgefahr durch abgebrochene Klingen besteht. Besonders bei härteren Rinden besteht die Gefahr des Klingenbruchs.