Terrassenofen – gemütliche Wärmequelle für kühle Abende

Aktualisiert am: 24.09.2021

Der Terrassenofen dient im Garten nicht nur als Wärmequelle, sondern sorgt ebenso für ein einladendes Ambiente. Als Gartenkamin ist er leicht aufzustellen und bietet sich für Terrassen jeder Größe an. Bei der Auswahl muss auf Sicherheitsaspekte wie den reibungslosen Rauchabzug geachtet werden.

Terrassenöfen Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Terrassenofen aus Gusseisen und Stahl, Maße: 45 x 45 x 89 cm, Holzofen, Funkenschutzgitter, Deckel als Regenschutz, Gitterrost inklusive

Stabiler Terrassenofen: Durch die Gitteroptik des Brennraums schafft der Relaxdays Aztekenofen

eine angenehme Atmosphäre im Garten. Dank der gerade einmal acht Kilogramm Gesamtgewicht lässt sich der Aztekenofen leicht umstellen.
Die gute Verarbeitung und das ausgesuchte Material unterstreichen das ausgewogene Preis-Leistungs-Verhältnis. Bemerkenswert ist beim Relaxdays Aztekenofen der schnelle Aufbau. Obwohl die Aufbauanleitung ausschließlich in Englisch zur Verfügung steht, ist der Zusammenbau weitgehend selbsterklärend und innerhalb von 30 Minuten erledigt.
Auch mit Blick auf die Handhabung finden die Kunden mehrheitlich lobende Worte. Die Tür wird mit dem Schürhaken geöffnet und geschlossen. Das Gitter verhindert während des Betriebs, dass Asche oder Glut auf die Terrasse fällt.
Nach Erfahrungsberichten der Käufer gibt der Relaxdays Aztekenofen durch den offenen Brennraum schnell Wärme ab, schützt aber trotzdem gut vor Verbrennung. Vereinzelt wird die Haltbarkeit der Beschichtung bemängelt, die zumindest an einzelnen Stellen rasch abplatzt.

Vorteile:
  • einfacher und selbsterklärender Aufbau
  • schnelle Wärmeabgabe
  • kein Herausfallen von Glut und Asche
Nachteile:
  • Aufbauanleitung nur in Englisch
  • Beschichtung platzt an einzelnen Stellen rasch ab

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Terrassenofen aus Gusseisen und Stahl, Rauchabzug mit Abzugdeckel, Gewicht: 10 kg, 88 x 45 cm, Gittertür, Schiebetür

Schnell aufgebauter und solider Terrassenofen: Die ACTIVA Feuerstelle Mexico

besteht teilweise aus Gusseisen, vorwiegend wurde aber Stahl verwendet. Die Feuerstelle ist recht kompakt. Dadurch passiert es während des Betriebs aber auch schnell, dass ein wenig Asche herausfällt.
Mit seinem Gewicht von 10 Kilogramm lässt er sich problemlos umstellen. Der Aufbau geht mit der bebilderten Anleitung recht schnell und einfach. Allerdings liegt nicht alles erforderliche Werkzeug bei.
Kritische Worte finden die Kunden für die Verarbeitung, die nicht durchweg gut ist. So müssen einzelne Teile vor der Montage zurechtgebogen werden. Der offene Feuerkorb der ACTIVA Feuerstelle Mexico garantiert eine rasche und intensive Wärmeabgabe.

Vorteile:
  • kompakter Terrassenofen
  • einfacher Aufbau mit geringem Zeitaufwand
  • schnelle Wärmeabgabe
Nachteile:
  • Asche und Glut fallen schnell heraus
  • selten Verarbeitungsfehler

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Terrassenofen aus Gusseisen, Gewicht: 28 kg, mit Schürhaken, Funkenfluggitter, Zugluftklappe, Abzugdeckel, Aschefach, Luftzufuhrregulierung, Höhe: 112 cm

Sehr stabiler Terrassenofen: Vor allem qualitativ überzeugt der Gardebruk Terrassenofen

seine Käufer. Durch das verarbeitete Gusseisen ist der Aztekenofen außerordentlich stabil und langlebig.
Neben dem Material überzeugt mehrheitlich auch die Verarbeitung. Nur die Gittertür fällt ein wenig wackliger aus. Dieser muss aber während des Betriebs nicht zwingend geschlossen werden. Ohne geschlossene Gittertür lassen sich auch größere Scheite problemlos im Inneren verstauen.
Die Montage des Gardebruk Terrassenofens geht nicht ganz so schnell von der Hand, wie es viele Käufer wünschen. Vor allem die nicht optimal liegenden Löcher sorgen für einen höheren Zeitaufwand.
Auch an praktische Details wurde beim Gardebruk Terrassenofen gedacht. So wurden an dem Ofen kleine Henkel angebracht, die ein Verschieben leicht machen. Teilweise berichten die Käufer von einem leichten Rostansatz, der optisch aber zum antiken Charakter passt.

Vorteile:
  • sehr robuste und stabile Fertigung
  • Henkel für leichtes Umstellen
  • großer Feuerraum
Nachteile:
  • unsauber vorbereitete Bohrlöcher
  • teilweise Rostansatz

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Terrassenofen kaufen – diese Merkmale sind bei der Auswahl besonders wichtig

Auch bekannt als Terrassenkamin werden Terrassenöfen heute aus den verschiedensten Materialien gefertigt. Während der Terrassenofen aus Stahl besonders durch eine schnelle Hitzeabgabe begeistert, überzeugt der Aztekenofen durch seine ansprechende Optik und die Wärmespeicherung.

Ein Gartenofen kann ganzjährig genutzt werden. Er wird meistens ausschließlich mit Holz betrieben. Im Vergleich zu einem Grill geht er nicht mit einer so starken Hitzeentwicklung einher, weshalb er tatsächlich nur als Wärmequelle und nicht als Grill-Alternative geeignet ist.

Die Bauweise macht den Terrassenofen mobil, weshalb er flexibel auf- und umgestellt werden kann. Der Korpus ist bei vielen Modellen zumindest teilweise offen, sodass der Blick auf die Flammen gewährleistet ist. Um den Abbrand zu verbessern, ist der Aztekenofen mit einem Rauchabzug versehen.

Beim Aufstellen muss vor allem auf die Sicherheitsabstände geachtet werden. So wird der Terrassenofen immer mit Abstand zur Hauswand aufgestellt.

Unterschiedliche Materialien kennzeichnen Terrassenöfen

Die im Handel erhältlichen Terrassenöfen unterscheiden sich durch die verwendeten Materialien voneinander. Nur Gusseisen und Stein bringen Speichereigenschaften mit sich, Öfen aus Edelstahl und Cortenstahl fallen dagegen durch das geringe Gewicht aus.

  • Stahl: Terrassenöfen aus Stahl sind leicht und lassen sich deswegen ohne großen Aufwand umstellen. Während des Betriebs nimmt das Material aber kaum Wärme auf. Für eine lange Lebensdauer sind die meisten Aztekenöfen aus Stahl beschichtet. Alternativ wird für einen solchen Terrassenofen Edelstahl verbaut.
  • Gusseisen: Wurde der Terrassenofen aus Gusseisen gefertigt, bietet er zum einen sehr gute Speichereigenschaften und ist zum anderen ausgesprochen stabil. Gusseisen ist langlebig und hoch belastbar. Nachteil ist allerdings, dass die Terrassenöfen so sehr schwer sind. Je nach Standort kann es aber sein, dass das Material schnell rostet.
  • Stein: Für eine natürliche Optik gibt es Terrassenöfen aus Stein. Sowohl Modelle aus Terrakotta als auch aus Ton wirken sehr natürlich und fügen sich gut in die Umgebung ein. Stein ist weiterhin von Natur aus ein guter Wärmespeicher. Weiterhin sind die Terrassenöfen absolut witterungsbeständig und langlebig.

Einer der bekanntesten Steinöfen für die Terrasse ist der mexikanische Terrassenofen. Bei ihm wird an der Außenseite der Brennkammer mit Ornamenten gearbeitet. Sie sorgen für eine besonders hochwertige Optik.

Stahl- und gusseiserne Terrassenöfen fallen durch eine einfache Handhabung auf. Sie vertragen von Anfang an viel Hitze. Anders ist es bei Terrassenöfen aus Stein. Hier muss mit einem kleinen Feuer begonnen werden. Erst wenn der Ofen nach dem Anzünden erste Wärme aufgenommen hat, darf stärker eingeheizt werden.

Klassische Terrassenöfen arbeiten mit Holz

Der klassische Terrassenofen wird mit Holz betrieben. Hier gilt es auf die Empfehlungen der Hersteller zur Holzmenge zu achten. Die Holzscheite dürfen nicht zu groß sein, sorgen aber mehrere Stunden für angenehme Wärme.

Erste Hersteller bieten heute den Pellet-Terrassenofen an. Er zeichnet sich durch eine besonders einfache Handhabung aus. Hier befindet sich im unteren Korpus ein kleines Gefäß, in das die Pellets gefüllt werden.

Bei Pelletöfen entsteht deutlich weniger Rauch während des Abbrandes. Außerdem gestaltet sich die Reinigung einfacher.

Pflege und Reinigung sind wichtig

Damit der Terrassenofen lange für wohltuende Wärme sorgt, ist eine regelmäßige Reinigung wichtig. Ebenso sollte er nicht ganzjährig am auserkorenen Standort bleiben, sondern im Winter im Keller oder Gartenhaus abgestellt werden. So lässt sich eine unnötige Verwitterung vermeiden.

Nach der Saison wird der Brennraum des Aztekenofens gründlich gereinigt. Hier gilt es Aschereste zu entfernen. Bei Nichtgebrauch bietet eine Abdeckhaube zusätzlichen Schutz.

Auch wenn der Terrassenofen vor Nässe und Regen geschützt wird, lässt sich die Ansiedlung von Flugrost nicht vermieden. Flugrost muss einmal im Jahr entfernt werden, da er sich sonst ausbreitet und den Terrassenofen nachhaltig schädigt.

Für die Beseitigung des Flugrostes kann auf einen speziellen Rostentferner zurückgegriffen werden. Wenn bei der Entfernung Stellen am Terrassenofen auffallen, bei denen der Lack beschädigt ist, muss mit neuem Ofenlack nachgeholfen werden. So wird das Grundmaterial geschützt.

Hoher Schornstein sorgt für besseren Sog

Der richtige Brennstoff und ein guter Standort sind die eine Seite für einen komfortablen und reibungslosen Betrieb. Die andere ist ein hoher Schornstein. Generell gilt, umso höher der Schornstein ist, desto stärker ist der Sog.

Durch einen hohen Schornstein wird der Rauch also besser eingesogen und in größerer Höhe ausgestoßen. Damit der Rauch nicht als störend empfunden wird, sollte der Schornstein eine Höhe von 130 Zentimetern haben.

Gitter an Feueröffnung sorgt für mehr Sicherheit

Die meisten Terrassenöfen sind mit einer recht großen Feueröffnung versehen. Dadurch soll das Nachlegen von Scheitholz erleichtert werden. Bei den meisten Modellen wird die Feueröffnung mit einem Gitter abgesichert.

Das Gitter vermeidet, dass größere Glutstücke herausfallen. Weiterhin dämmt es den Funkenflug erheblich ein und wirkt sich damit positiv auf die Sicherheit aus. Trotzdem muss bei den Aztekenöfen immer auf die Abstandsempfehlungen der Hersteller geachtet werden.

Alternativprodukte

Der Terrassenofen sorgt zwar für Wärme, ist aber nicht für jeden Bedarf die beste Wahl. Zum Grillen ist er beispielsweise weniger gut geeignet. Neben dem Terrassenofen gibt es folgende Alternativen für eine Wärmequelle auf der Terrasse oder im Garten:

  • Feuerschale: Die Feuerschale nimmt auch größere Holzscheite problemlos auf und kann beispielsweise zum Backen von Stockbrot oder Rösten von Marshmallows verwendet werden. Zwar hat die Feuerschale keinen Schornstein, ist dafür aber deutlich leichter und lässt sich einfacher umstellen.
  • Terrassenheizstrahler: Terrassenheizstrahler sind kompakter als Terrassenöfen. Sie lassen auch auf kleinen Terrassen aufstellen und können elektrisch, mit Gas oder Infrarot arbeiten. Teilweise lassen sie sich mit einer Fernbedienung einstellen.
  • Gas-Heizstrahler: Gas-Heizstrahler besitzen einen kleinen Gastank im Inneren. Sie verbrennen das Gas rauchfrei und sorgen für eine gute Wärmeentwicklung. Meistens sind mehrere Leistungsstufen wählbar. Weiterhin lassen sie sich sauberer betreiben. Eine aufwendige Reinigung entfällt.
  • Elektro-Heizstrahler: Elektro-Heizstrahler sind eine der einfachsten und sichersten Lösungen. Sie werden sauber mit Strom betrieben. Auch hier sind verschiedene Stufen einstellbar. Gegenüber anderen Modellen sind sie deutlich leichter und lassen sich einfach umstellen.

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