Bittersalz-Dünger – Für Nadelgehölz, Moorbeetpflanzen & Hecken

Aktualisiert am: 27.09.2022

Kurz & Knapp

  • Bittersalz-Dünger spielen in der Gartenpflege eine wichtige Rolle, wenn Nadelgehölze wie Koniferen oder Thujen Teil der Bepflanzung sind. Sie haben einen hohen Magnesiumbedarf, der sich mit gewöhnlichen Gartendüngern kaum decken lässt.

  • Flüssigdünger mit Bittersalz sind zumeist Konzentrate, die vor der Ausbringung mit Wasser verdünnt werden müssen.

  • Die meisten Bittersalz-Dünger werden als feines Granulat verkauft, das in den Boden eingearbeitet oder auf dem Rasen ausgestreut werden kann. Weil es sich gut in Wasser auflösen lässt, kann festes Bittersalz auch zur Nährstoffversorgung über die Blattdüngung verwendet werden.

Update vom 23.09.2022

Wir haben die Informationen in diesem Beitrag aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.

Bittersalz Dünger Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Bittersalz-Dünger, Flüssigdünger-Konzentrat, Magnesiumgehalt: 5%, Schwefelgehalt: 10 %, mit Stickstoff und Kalium, reicht für 180 Liter Gießwasser, Packungsgröße: 3 Liter

Zum Gießen und Spritzen: Der Flüssigdünger Dehner Bittersalz

lässt sich dank der Dosierkapsel im Deckel zuverlässig auf das richtige Mischungsverhältnis verdünnen. Allerdings empfinden einige Käufer den Deckel als relativ klein und unpraktisch in der Handhabung.
Laut Hersteller kann das Dehner Bittersalz sowohl vorbeugend als auch bei einem akuten Magnesiummangel verwendet werden. Die Käufer bestätigen, dass die Wirkung schnell einsetzt und sogar stark in Mitleidenschaft gezogene Pflanzen sich nach der Düngung wieder erholten.
Die Packung reicht für bis zu 180 Liter Gießwasser und bietet so ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Dosierangaben des Herstellers empfinden viele Nutzer als sehr passend. Zu einem kräftigen und schnellen Wachstum von Thuja-Hecken und anderen Nadelgehölzen trägt das Dehner Bittersalz ebenfalls bei.

Vorteile:
  • zuverlässige Düngewirkung
  • schneller Wirkungseintritt
  • fördert das Wachstum
  • verhindert Verfärbungen an Blättern und Nadeln
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile:
  • Dosierkappe relativ klein und umständlich zu handhaben

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Bittersalz-Dünger, Granulat, Magnesiumgehalt: 16 %, Schwefelgehalt: unbekannt, Packungsgröße: 5 kg

Hoher Magnesiumgehalt: Das Euflor Bittersalz

ist ein feinkörniges Granulat, das sich sehr schnell in Wasser auflöst und deswegen vielfältig bei der Gartenpflege verwendet werden kann. Sowohl bei der Düngung über den Boden als auch bei der Blattdüngung zeigt sich schnell die gute Wirksamkeit dieses Bittersalz-Düngers.
Mit dem hohen Magnesiumgehalt von 16 % verhindert das Euflor Bittersalz zuverlässig Verfärbungen an Nadelgehölzen und Heckenpflanzen. Auch bereits eingetretene Schäden durch Magnesiummangel lassen sich laut der Erfahrungsberichte gut mit dem Euflor Bittersalz behandeln.
Die Käufer setzen den Dünger vor allem für die Pflege von Thujen und Koniferen ein; dafür ist das Produkt auch laut Hersteller am besten geeignet.

Vorteile:
  • hoher Magnesiumgehalt (16%)
  • gute Ergiebigkeit
  • löst sich leicht in Wasser auf
  • zur Wurzel- und Blattdüngung geeignet
  • wirkt Verfärbungen und Nadelverlust entgegen
Nachteile:
  • unklare Deklaration (Angabe zum Schwefelgehalt fehlt)

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Bittersalz-Dünger, Granulat, Magnesiumgehalt: 16 %, Schwefelgehalt: 13%, Packungsgröße: 10 kg

Hohe Ergiebigkeit: Bei einer Aufwandsmenge von etwa 35 g/m² weist das Gärtner's Bittersalz

ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auf. Die große Packung reicht so für ca. 285 m² bepflanzte Fläche und bietet damit eine effiziente Düngung von Thujahecken und eine größere Anzahl an Koniferen oder anderen Nadelgehölzen.
Aus einigen Erfahrungsberichten wird deutlich, dass es sich beim Gärtner’s Bittersalz um ein relativ grobkörniges Granulat handelt. Dieses lässt sich aber sehr gut in Wasser auflösen und anschließend mit dem Gießwasser verteilen. Auch für die Blattdüngung ist das Bittersalz gut geeignet.
Die Käufer berichten außerdem, dass bereits eingetretene Mangelerscheinungen sich problemlos mit dem Gärtner’s Bittersalz behandeln ließen und dass eine regelmäßige Anwendung der Verfärbung gut vorbeugt.

Vorteile:
  • gute vorbeugende Wirkung gegen Verfärbungen
  • zur Behandlung von akutem Magnesiummangel geeignet
  • löst sich gut in Wasser auf
  • hohe Ergiebigkeit
  • sorgt für sattes Grün an allen Nadelgehölzen

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Bittersalz-Dünger kaufen – Düngemittel mit Magnesium

Bittersalz – oder auch Epsomit – ist unter der chemischen Bezeichnung Magnesiumsulfat-Heptahydrat bekannt. Dahinter verbirgt sich eine salzige Verbindung aus Magnesium und Schwefel.

In seiner Reinform ist Bittersalz ein geruchsloses, weißes Pulver, das seinen Namen dem bitteren Geschmack verdankt. Bittersalz wird in der Medizin verwendet, findet aber auch im Gartenbau seinen Einsatz; nämlich als Bittersalz-Dünger.

Das feine Pulver lässt sich problemlos in Wasser auflösen, sodass Bittersalz-Dünger in fester oder flüssiger Form zur Düngung eingesetzt werden kann.

Zusammensetzung von Bittersalz-Dünger

Die Hauptbestandteile von Bittersalz-Düngern sind Magnesium und Schwefel. Entsprechend eignet sich das Düngemittel für Pflanzen, die einen Mangel an diesen beiden Nährstoffen leiden, oder die von Natur aus einen hohen Schwefel- oder Magnesiumbedarf haben.

Viele handelsübliche NPK-Dünger, Volldünger und Rasendünger enthalten zugesetztes Magnesium, Schwefel ist in einigen ebenfalls enthalten. Größere Mengen dieser Mineralstoffe müssen Gärtner ihren Pflanzen jedoch mit einem Bittersalz-Dünger separat zuführen.

Einen akuten Magnesiummangel erkennt man beispielsweise an gelblichen Verfärbungen an den Nadeln von Thujen, Koniferen oder Tannen sowie bei Grünpflanzen, deren Blätter sich gelb oder braun verfärben. Die Blattadern und die direkt angrenzenden Bereiche bleiben in der Regel grün und verfärben sich nicht.

Auch wenn ein Schwefelmangel bei Grünpflanzen nur relativ selten vorkommt, ist das Auftreten nicht völlig ausgeschlossen. Dabei verfärben sich die Blätter ebenfalls Gelb, hier sind ab er auch die Blattadern betroffen. Wer neben Bittersalz regelmäßig Komposterde oder Rinderdung im Garten verwendet und/oder Mehrnährstoffdünger wie Blaukorn im Garten ausbringt, muss keinen Schwefelmangel befürchten.

Weil viele dieser Mangelerscheinungen auch auf andere Ursachen zurückgeführt werden können (z. B. Eisenmangel, pH-Wert-Verschiebungen, Kaliummangel bei Nadelgehölzen), empfehlen wir, vor der Ausbringung von Bittersalz-Düngern eine Bodenanalyse durchführen zu lassen.

Eine Bodenanalyse schafft Klarheit

Die Analyse einer Bodenprobe ist häufig günstiger, als viele Gärtner erwarten würden und sorgt dafür, dass der Boden mit den richtigen Nährstoffen versorgt wird. Die Kosten für eine Bodenanalyse sind gut angelegtes Geld, denn damit erhalten Gärtner nicht nur detaillierte Informationen zur Zusammensetzung des Bodens und seines pH-Wertes, sondern auch Behandlungs- und Pflegeempfehlungen sowie Hilfe bei der Wahl eines geeigneten Düngers.

Damit lässt sich nicht nur viel Geld sparen, sondern auch die Umwelt schonen. Eine Überdüngung schadet nämlich nicht nur den Pflanzen im Garten, sondern hat auch einen langfristig negativen Einfluss auf das Grundwasser und die Tierwelt im Garten.

Vor der Düngung mit Bittersalz sollten Gärtner in jedem Fall den pH-Wert ihres Bodens prüfen.

Dieser kann bei einem Ungleichgewicht ebenfalls zu den typischen Mangelsymptomen führen. Außerdem kann Bittersalz-Dünger den pH-Wert reduzieren, was nicht für alle Pflanzen gute Wachstumsbedingungen schafft.

Bittersalz-Dünger müssen gezielt eingesetzt werden

Magnesium hat im Pflanzenstoffwechsel einen großen Einfluss auf die Photosynthese (Bildung von Blattgrün). Bittersalz-Dünger werden deswegen vielfach dann eingesetzt, wenn die Stoffwechselprozesse in Grünpflanzen gefördert werden sollen.

Das ist vor allem im Frühjahr bei der ersten Düngung der Saison der Fall, wenn die Tage länger werden und die Sonne kräftiger scheint.

Bittersalz-Dünger haben darüber hinaus einen Einfluss auf den pH-Wert des Bodens. Sie eignen sich deswegen vor allem für den Ausgleich von zu basischen Substraten und für Pflanzen, die einen leicht sauren Boden bevorzugen. Genau wie Hortensien– und Rhododendron-Dünger kann Bittersalz den pH-Wert des Bodens absenken und so für Moorbeetpflanzen ideale Wachstumsbedingungen schaffen.

Die richtige Dosierung von Bittersalz-Düngern hängt stark von den Gegebenheiten im Garten ab. Der pH-Wert und die Bodenbeschaffenheit haben dabei den größten Einfluss, aber auch die Größe der Pflanzen bestimmen über den Nährstoffbedarf.

In den meisten Fällen reicht eine Dosierung zwischen 15 und 30 Gramm pro Quadratmeter aus. Die Herstellerempfehlungen müssen jedoch in jedem Fall beachtet werden, damit es nicht zur Überdüngung und zu Umweltschäden kommt.

Als Faustregel gilt: Für schwere Böden mit geringem bis mittlerem Magnesiumgehalt benötigt man eine Aufwandsmenge von ca. 30 Gramm pro Quadratmeter, leichte Böden werden in derselben Dosierung gedüngt, hier wird jedoch ein- bis zweimal pro Jahr nachgedüngt.

Bittersalz-Dünger wirken über die Wurzeln und die Blätter

Die meisten Bittersalz-Dünger sind als feines Granulat bzw. als Pulver erhältlich, einige Hersteller bieten Bittersalz jedoch als Flüssigdünger an. Weil das Salz sich leicht in Wasser auflöst, können Gärtner das Granulat bei Bedarf auflösen und mit dem Gießwasser verteilen oder in fester Form in den Gartenboden einarbeiten.

Bittersalz-Dünger wirken dabei direkt im Boden und werden von den Pflanzen über die Wurzeln aufgenommen. Eine Blattdüngung ist mit Bittersalz jedoch ebenfalls möglich. Dafür wird der Bittersalz-Dünger in Wasser aufgelöst und z. B. mit einem Drucksprüher direkt auf die Blätter oder Nadeln aufgetragen.

Um eine Bittersalzlösung herzustellen, löst man 20 g Bittersalz in einem Liter Wasser auf.

Damit Bittersalz-Dünger ihre Wirkung entfalten können, sollte vor der Düngung folgende Voraussetzungen geschaffen werden:

  • Bewässerung vor dem Düngen, Blätter und Nadeln mit dem Gartenschlauch abspritzen
  • keine direkte Sonneneinstrahlung
  • kurz nach dem Regen ausgebracht ersparen Gärtner sich das vorherige Wässern der Pflanzen
  • vor Starkregen oder anhaltenden Niederschlägen sollte auf eine Düngung verzichtet werden, weil die Nährstoffe zu schnell aus dem Boden ausgewaschen werden
  • bei der Anwendung Einweg- oder Arbeitshandschuhe tragen
  • bei der Blattdüngung verdünnten Bittersalz-Dünger direkt auf die Blätter und Nadel sprühen
  • nicht direkt auf die Wurzeln geben (Verbrennungsgefahr)
  • nach der Düngung wässern, damit sich das Bittersalz schnell auflöst und zu den Wurzeln gelangt

Der beste Zeitpunkt für die Düngung mit Bittersalz liegt im zeitigen Frühjahr. Pflanzen mit einem hohen Magnesiumbedarf können bereits ab März prophylaktisch mit diesem Spurenelement versorgt werden. Ist eine zweite Düngergabe notwendig, kann diese im Herbst erfolgen.

Diese Pflanzen profitieren von einer Bittersalz-Düngung

Weil Bittersalz-Dünger den pH-Wert verschieben können und größere Mengen an speziellen Mineralstoffen enthalten, sind sie nicht für alle Gartenpflanzen gleich gut geeignet. Bittersalz-Dünger sollten deswegen vor allem an Pflanzen verabreicht werden, die einen mäßig bis hohen Bedarf an Magnesium haben.

Dazu gehören:

  • Nadelgehölze (z. B. Koniferen, Thuja, Zypresse)
  • Nadelbäume (z. B. Tannen)
  • Buchsbaum
  • Moorbeetpflanzen wie Hortensien, Rhododendren, Azaleen und Erica (profitieren auch von dem reduzierten pH-Wert)
  • Kirschlorbeer
  • Rosen
  • starkzehrende Obst- und Gemüsepflanzen (z. B. Heidelbeeren, Tomaten, Rote Beete, Gurken, Obstbäume)

Ein gelblicher verfärbter Rasen kann ebenfalls von einem Bittersalz-Dünger profitieren, allerdings sollte der Dünge nicht solo sondern in Kombination mit einem Rasendünger verwendet werden. In einigen Rasendüngern ist bereits zugesetztes Magnesium oder Bittersalz enthalten.

Bittersalz kann die Eisenaufnahme aus dem Boden reduzieren, was zu weiteren Rasenproblemen führen kann. Zusätzlich angewandt kann Bittersalz-Dünger dem Rasen aber wieder zu einem gesunden, kräftigen Grün verhelfen.

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