Die 5 Besten Rasendünger (2018) im Test!

Rasendünger – Nährstoffe für einen gesunden Rasen

Saftig grün, frei von Unkraut und dicht gewachsen: Ein gut gepflegter Rasen ist das höchste Ziel eines jeden Gartenbesitzers. Regelmäßiges Wässern und Mähen gehören zur Pflege der Grünfläche ebenso dazu, wie die optimale Nährstoffversorgung. Käufer sollten sich vor dem Kauf eines Rasendüngers über die Zusammensetzungen der verschiedenen Produkte informieren und die Bedürfnisse ihres Rasens kennenlernen.

Testsieger:

1. NEUDORFF Azet Rasendünger

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Organischer NPK-Dünger, 9-3-4, Granulat, Sofort- und Langzeitwirkung

Testsieger bei Stiftung Warentest: Der NEUDORFF Azet Rasendünger schnitt im April 2015 als Testsieger bei Stiftung Warentest ab. Die überwiegend positiven Bewertungen der Kunden geben dem Magazin Recht.
Einer der größten Vorteile ist laut Nutzerberichten, dass der Dünger ungiftig ist und dass Tiere und Kinder den Rasen sofort nach dem Ausbringen betreten können.
Der Hersteller verspricht dichten, grünen Rasen und die Beseitigung von Moos und Unkraut. Während die Düngewirkung von fast allen Käufern als gut beschrieben wird, berichten einige Nutzer, dass einige rasenspezifische Unkräuter wie z. B. Löwenzahn und Klee sich dennoch durchsetzen können.
Wie bei organischen Düngern üblich, entwickelt auch dieses Produkt einen starken Eigengeruch, der von einigen Käufern als stark und lang anhaltend empfunden wird.

Vorteile:

  • Ungefährlich für Kinder und Tiere
  • Natürlich Sofort- und Langzeitwirkung
  • Nach der Verwendung ist der Rasen sofort nutzbar
  • Für die Bodenvorbereitung bei Rollrasenverlegung geeignet
  • Schneller Wirkungseintritt
  • Staubt nicht
  • Sorgt für dichten und grünen Rasen
  • Einfache Anwendung mit dem Streuwagen oder von Hand

Nachteile:

  • Starker Eigengeruch
  • Wenig wirksam gegen Unkraut

Rasendünger kaufen – So findet man das optimale Produkt

Rasendünger sind in flüssiger und fester Form erhältlich und zeichnen sich durch zum Teil stark abweichende Nährstoffzusammensetzungen aus. Nicht für jeden Rasen sind alle Produkte gleich gut geeignet.

Die Art, wie der Rasen genutzt wird, ist ebenso von Bedeutung wie die Beschaffenheit des Bodens. Auch die Jahreszeit und das Alter des Rasens müssen beim Düngen beachtet werden.

Auf die Herstellerangaben können Käufer sich nicht immer verlassen: Häufig fehlen wichtige Informationen oder das Verkaufsversprechen entspricht nicht dem durchschnittlichen Ergebnis, das Nutzer mit dem Rasendünger erzielen.

Granulat oder Flüssigdünger?

Für den Rasen spielt es zunächst keine Rolle, ob der Dünger in fester oder flüssiger Form aufgebracht wird. Wenn die Nährstoffzusammensetzung den Anforderungen des Rasens gerecht wird, versorgen beide Düngerarten den Rasen gleich gut.

Die Unterschiede finden sich überwiegend in der Art des Auftragens. Während Granulat mit der Hand oder einem Düngewagen ausgestreut wird, ermöglicht Flüssigdünger ein sehr schnelles Verteilen des Düngers mithilfe eines Gartenschlauchs.

Die meisten Flüssigdünger sind in Kanister abgefüllt, die über einen Anschluss für den Wasserschlauch verfügen. Mit dessen Hilfe kann ein 100 qm großer Rasen innerhalb von wenigen Minuten gedüngt werden.

Ein weiterer Vorteil des Flüssigdüngers ist die Unabhängigkeit von der Witterung. Granulat kann leicht vom Wind umhergewirbelt werden, was eine ungleichmäßige Verteilung zur Folge hat.

Für Granulat spricht, dass es günstiger ist und die Gefahr von Überdosierung und Verbrennungen geringer ist. Für den Hobbygarten ist das Granulat ausreichend und kann bei Bedarf außerdem in Wasser gelöst werden, wenn das Düngen mit Flüssigdünger gewünscht ist.

Inhaltsstoffe: Organisch, mineralisch oder organisch-mineralisch?

Neben den Stoffen, die Pflanzen über die Luft und das Wasser aufnehmen, benötigen sie außerdem:

  • Stickstoff
  • Kalium
  • Phosphor
  • Calcium
  • Magnesium
  • Eisen
  • Schwefel
  • Spurenelemente

Die drei erstgenannten sind die Hauptinhaltsstoffe eines Volldüngers und liegen nicht in ihrer elementaren Form vor. Während Stickstoff natürlicherweise ein Gas ist, handelt es sich bei Magnesium um ein Metall.

Mineralische Dünger

Damit die Nährstoffe dennoch vom Rasen aufgenommen und verarbeitet werden können, müssen diese chemisch gebunden werden. Für die Bezeichnung von Volldüngern hat sich der Begriff NPK-Dünger durchgesetzt.

Die Reihenfolge der Buchstaben und die Zahlenfolge geben an, wie viele Anteile der jeweiligen Verbindungen im Dünger vorhanden sind.

Beispiel: Der Compo Rasen-Langzeitdünger ist ein NPK 15+5+8 Dünger. Er enthält 15% Stickstoff, 5 % Phosphor und 8 % Kalium.

Die optimale Zusammensetzung des Düngers ergibt sich vor allem aus der Art des Rasens und der individuellen Nutzung. Bei starker Belastung empfehlen sich die Angaben des oberen Bereichs, bei schwacher und mittlerer Belastung entsprechend die unteren bzw. mittleren Werte.

  • Zierrasen: Stickstoff (N) 10-25, Phosphor (P) 3-5, Kalium (K) 5-15
  • Gebrauchsrasen: Stickstoff (N) 5-25, Phosphor (P) 2-5, Kalium (K) 5-15
  • Sportrasen: Stickstoff (N) 15-35, Phosphor (P) 5-10, Kalium (K) 10-25

Der im Beispiel genannte Compo Rasen-Langzeitdünger ist also beispielsweise für einen Gebrauchsrasen mit mittlerer Beanspruchung geeignet. Obwohl der Hersteller angibt, dass das Produkt auch für den Sportrasen eine gute Wahl ist, trifft dies nur zu, wenn dieser wenig genutzt wird.

Beim Kauf sollte man sich nicht nur auf die Artikelbeschreibung und die Herstellerangaben verlassen, sondern gezielt die Werte vergleichen, damit der Rasendünger seine Wirkung voll entfalten kann.

Tipp: Fehlen die Angaben zur Nähstoffzusammensetzung, sollten Käufer zu einem anderen Produkt greifen.

Organische Dünger

Neben den mineralischen Düngern besteht außerdem die Möglichkeit, den Rasen organisch zu düngen. Eine gute Option stellt hier natürlich das Mulchen dar: Beim Rasenmähen verbleibt das angefallene Schnittgut auf dem Rasen, anstatt es in einem Fangkorb zu sammeln und zu entsorgen.

Das Mulchen spart Zeit und bares Geld, da Rasenmähen und Düngen in einem Arbeitsschritt erledigt werden können. Viele Rasenmäher verfügen bereits über eine Mulchfunktion. Mithilfe eines separaten Aufsatzes können viele Geräte außerdem zu einem Mulchmäher umfunktioniert werden.

Das Mulchen steht häufiger in der Kritik, da es die Entstehung von Moos und Verfilzungen fördern soll. Studien belegen, dass diese Sorge unbegründet ist. Dennoch verzichten viele Hobbygärtner auf das Mulchen des Rasens.

Wer einen organischen Rasendünger als Alternative sucht, findet im Handel zahlreiche Produkte mit natürlichen Inhaltsstoffen. Diese haben einige Vorteile:

  • Lange Haltbarkeit beim Langzeitdüngen (bis zu 4 Monate)
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Schont die Umwelt und das Grundwasser
  • Gesundheitlich unbedenklich, auch bei Hautkontakt
  • Gleichmäßige Nährstoffzufuhr
  • Keine Wachstumsschübe, die häufiges Rasenmähen erforderlich machen
  • Kein Risiko durch Überdüngung, Verätzungen und Verbrennen
  • Enthält Spurenelemente und Vitamine
  • Besonders geeignet für Tierhalter und Familien mit Kindern

Den Vorteilen stehen jedoch auch einige Nachteile gegenüber: Damit die Nährstoffe in den Boden gelangen können, muss der Dünger von Pilzen, Bakterien und Kleinstorganismen zerlegt werden.

Bei kühleren Temperaturen sind diese jedoch nicht sehr aktiv, sodass nur wenige Nährstoffe freigesetzt werden. Als Kurzzeitdünger sind organische Dünger nicht geeignet, da die Verarbeitung durch die Organismen einige Zeit beansprucht.

Organisch-mineralische Dünger

Die Vorteile von organischen und mineralischen Düngern sind in Kombinationsprodukten vereint. In organisch-mineralischen Dünger kommen überwiegend pflanzliche Inhaltsstoffe zum Einsatz, die mit den Mineralien Stickstoff, Phosphor und Kalium versetzt sind.

Viele Produkte sind außerdem zusätzlich mit Spurenelementen wie Magnesium und Schwefel angereichert.

Der größte Vorteil von organisch-mineralischen Düngern ist, dass die mineralischen Zusätze schnell verfügbar sind und so für eine schnelle Erstversorgung des Rasens sorgen. Für die Langzeitwirkung sorgen im Anschluss die organischen Bestandteile, die außerdem die Bodenqualität verbessern.

Rasendünger mit Zusatzwirkung

Zur optimalen Rasenpflege gehören nicht nur das Düngen und Mähen, sondern auch die Beseitigung von Unkraut und Moos. Viele Hersteller bieten deswegen Produkte an, mit denen sich diese Aufgaben in einem Arbeitsgang erledigen lassen.

Rasendünger mit Moosvernichter

Moose schwächen das Wachstum des Rasens und entziehen dem Boden wichtige Nährstoffe, die den Rasenpflanzen dann nicht mehr zur Verfügung stehen. Für eine nachhaltige Entfernung von Moos eignen sich deswegen Langzeit-Rasendünger mit Moosvernichter, deren Wirkung bis zu 4 Monaten anhält.

Rasendünger mit Unkrautvernichter

Genau wie Moos stört Unkraut die Gesundheit des Rasens und bringt das Nährstoffverhältnis aus dem Gleichgewicht. Auch aus optischen Gründen sollten Hobbygärtner Unkraut regelmäßig entfernen.

Die Wirkung von Rasendüngern mit Unkrautvernichter hält etwa 100 Tage an und richtet sich vor allem gegen rasenspezifische Unkräuter wie Löwenzahn, Klee, Gänseblümchen, Hahnenfuß, Hirtentäschelkraut, Schafgarbe und Vogelknöterich.

Eisendünger

Dieser Spezialdünger steht immer wieder in der Kritik, da er hochgiftiges Eisen-II-Sulfat enthält, das Verätzungen von Haut, Atemwegen und Augen verursachen kann. Gärtner, die auf Eisendünger nicht verzichten wollen, sollten beim Ausstreuen Schutzkleidung tragen und besondere Vorsicht walten lassen.

Viele Hersteller empfehlen den Einsatz von Eisendüngern zur Moosbekämpfung. Dabei ist Eisenmangel in unseren Breitengraden nur selten. Für die Bekämpfung von Unkraut stehen weit sicherere und umweltfreundlichere Produkte wie z. B. der Rasendünger mit Moosvernichter zur Verfügung.

Wichtig zu wissen: Mit Eisen abgetötetes Moos darf weder auf dem Kompost noch im Bio- oder Hausmüll entsorgt werden. Vielmehr muss es als Sondermüll behandelt werden.

Vermuten Hobbygärtner, dass ihr Rasen unter Eisenmangel leidet, empfiehlt es sich, eine Bodenprobe analysieren zu lassen, um den Verdacht zu bestätigen. Es wird nicht empfohlen, Eisendünger sorglos und ohne hinreichenden Verdacht auf einen tatsächlichen Eisenmangel auszubringen.


Produkt-Bewertungen (Platz 2 – 5)

Angebot
2. Compo Rasen-Langzeitdünger

Bewertung: 4,5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Mineralischer NPK-Dünger, 15-5-8(+3), Granulat, 2-3 Monate Langzeitwirkung

Beliebter 4-Jahreszeiten-Dünger: Der Compo Rasen-Langzeitdünger ist einer der meistverkauften Rasendünger. Er ist für das Düngen zwischen März und Dezember geeignet und zeichnet sich durch gut sichtbare Erfolge in kurzer Zeit aus.
Die meisten Käufer berichten, dass der Rasen dichter und schneller nachwächst und sich durch eine dunkelgrüne Färbung auszeichnet. Bei der Anwendung mit einem Streuwagen ist jedoch Vorsicht geboten: An den Wendepunkten des Wagens entstanden bei einigen Nutzern lokale Verbrennungen.
Sorgfältigkeit beim Ausstreuen wird laut Nutzerberichten mit einer schnellen Wirksamkeit und einem dunkelgrünen, dichten und schnellen Wuchs belohnt. Gegen Unkraut ist der Compo Rasen-Langzeitdünger jedoch nur wenig wirksam.

Vorteile:

  • Löst sich schnell auf
  • Keine Verbrennungsgefahr
  • Kann von Hand oder mit einem Wagen ausgestreut werden
  • Für dichten, tiefgrünen Rasen
  • Gleichmäßige Wirkstoffabgabe ohne Stoßwachstum
  • Sparsamer Verbrauch (30g/ m²)

Nachteile:

  • Verbrennungsgefahr an Wendepunkten
  • Wenig wirksam gegen Unkraut

Angebot
3. Wolf Garten Unkrautvernichter + Rasendünger

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Mineralischer NPK-Dünger mit Unkrautvernichter, 22-5-5, Granulat, 100 Tage Langzeitwirkung

Preis-Leistungs-Sieger: Der Wolf Garten Unkrautvernichter + Rasendünger überzeugt im Vergleich mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Sowohl die Düngewirkung als auch die Erfolge bei der Unkrautbeseitigung können die meisten Nutzer überzeugen.
Käufer berichten, dass das Produkt auch gegen sehr hartnäckige Unkräuter wie Weißklee erfolgreich eingesetzt werden kann und dass die durch die Unkrautentfernung entstehenden Lücken im Rasen schnell geschlossen werden.
Vereinzelt wird der Wolf Garten Unkrautvernichter + Rasendünger kritisiert, weil er nicht gegen alle Unkrautarten und Moose wirksam ist. Besondere Vorsicht ist bei der Anwendung in Baumnähe geboten: Der Hersteller gibt an, dass Bäume nicht geschädigt werden. Einzelne Nutzer berichten dennoch, dass Bäume und empfindliche Ziersträucher durch den Wolf Garten Unkrautvernichter + Rasendünger Schaden genommen haben.

Vorteile:

  • Wirkt über Blätter und Wurzeln
  • Langzeitwirkung bis zu 100 Tage
  • Schließt Löcher im Rasen
  • Sorgt für einen dichten und gleichmäßigen Wuchs
  • Wirksam gegen Unkraut

Nachteile:

  • Kann Schäden an Ziersträuchern und Bäumen verursachen
  • Nicht für das 1. Aussaatjahr geeignet

4. Compo Blaukorn Classic

Bewertung: 3,5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Mineralischer NPK-Dünger, 12-8-16(+3), Granulat, 100 Tage Langzeitwirkung

Klassiker mit einigen Schwächen: Der Compo Blaukorn Classic ist einer der bekanntesten Rasendünger und wird von vielen Hobbygärtnern aufgrund seines günstigen Preises geschätzt. Aufgrund des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses wird der Compo Blaukorn Classic vielfach im privaten Anwendungsbereich eingesetzt, obwohl er laut Herstellerangaben überwiegend für den Gartenbau und das Ackerland konzipiert ist.
Einige Käufer berichten, dass das Granulat Schäden an Metallteilen des Rasenmähers verursacht habe und dass aufgrund von fehlenden Angaben zur Dosierung Verbrennungen und Verätzungen an Rasen und Pflanzen nicht ausgeschlossen werden können.
Die Langzeitwirkung von 100 Tagen kann von vielen Käufern nicht bestätigt werden. Dies relativiert das gute Preis-Leistungs-Verhältnis wieder, da öfter nachgedüngt werden muss.

Vorteile:

  • Besonders geeignet für chloridempfindliche Pflanzen
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Schnelle Sofortwirkung (wenige Tage)
  • Erhöht die Widerstandkraft gegen Schädlinge und Krankheiten
  • Einfache Anwendung
  • Löst sich schnell auf
  • Hoher Kalium-Anteil für Widerstandsfähigkeit gegen Frost und Hitze
  • Staubt nicht

Nachteile:

  • Kann Schäden am Rasenmäher verursachen
  • Langzeitwirkung oft nicht ausreichend
  • Fehlende Dosierungsangaben
  • Fördert Unkrautwuchs

5. Beckmann Profi Rasendünger mit Langzeitwirkung

Bewertung: 3,5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Organisch-mineralischer NPK-Dünger, 20-5-8(+4), Granulat, 12 Wochen Langzeitwirkung

Nur für erfahrene Anwender: Der Beckmann Profi Rasendünger mit Langzeitwirkung ist laut Herstellerangaben für Zier- und Sportrasenflächen geeignet. Die Zusammensetzung des Kompaktats hemmt mit seinem hohen Eisenanteil die Bildung von Moos.
Käufer berichten vereinzelt, dass die Düngewirkung für große und stark strapazierte Rasenflächen nicht ausreicht. Dies führt zu deutlichen Abzügen in der Bewertung, da der Profi Rasendünger vorgibt, für eben jene stark beanspruchten Flächen das geeignete Produkt zu sein.
Dass es sich beim Beckmann Profi Rasendünger mit Langzeitwirkung um ein Produkt für Profi-Anwender handelt, ist auch an den hohen Anforderungen bei der Anwendung spürbar. Der Dünger ist nur für trockene Rasenflächen geeignet und muss zum Schutz vor Verbrennungen sehr gleichmäßig und genau nach Dosierungsanleitung angewendet werden.
Die Langzeitwirkung konnte viele Käufer nicht überzeugen, nur wenige Anwender berichten, dass der Hersteller sein Versprechen in diesem Bereich hält.
Aufgrund des hohen Eisenanteils (1 %) muss der Kontakt mit Wegen und Terrassenböden vermieden werden, da hier leicht Rostflecken entstehen können.

Vorteile:

  • Schnell löslich auch bei geringen Niederschlagsmengen
  • Kein Wachstumsschub
  • Sehr dichter Wuchs des Rasens
  • Sofortwirkung nach 1-2 Wochen
  • Sparsamer Verbrauch (30g/m²)
  • Eisen und Ammoniumstickstoff verdrängen Moos
  • Staubfrei

Nachteile:

  • Teuerstes Produkt im Vergleich
  • Verbrennungen bei Überdüngung
  • Langzeitwirkung weniger als 100 Tage
  • Nur für Sommermonate geeignet
  • Verursacht Rostflecken auf Terrassen und Wegen
  • Nur auf trockenem Rasen anwendbar

Fazit

Ein guter Rasendünger ist fester Bestandteil der Rasenpflege. Nicht jedes Produkt ist dabei für jeden Rasen geeignet. Käufer sollten die Bedürfnisse ihres Rasens bei der Wahl berücksichtigen und im Zweifel eine Bodenanalyse durchführen lassen.

Der NEUDORFF Azet Rasendünger schnitt bei Stiftung Warentest mit „gut (1,8)“ ab und ist auch der Sieger in unserem Vergleich. Der organische Dünger ist ungiftig, leicht und sicher anzuwenden und eignet sich deswegen vor allem für Familien mit Kindern und Hobbygärtner, die Tiere halten.

Auch mit dem beliebtesten Produkt im Vergleich können Käufer nicht viel falsch machen. Der Compo Rasen-Langzeitdünger kann zwischen März und Dezember verwendet werden und enthält ein ausgeglichenes Nährstoffverhältnis für alle Zier- und Gebrauchsrasenflächen mit mittlerer Beanspruchung.

Ist zusätzlich ein Unkrautvernichter zur Rasenpflege erforderlich, empfiehlt sich der Kauf eines Kombinationsproduktes wie dem Wolf Garten Unkrautvernichter + Rasendünger. Im praktischen Einsatz zeigte dieser zuverlässig seine Wirkung gegen rasenspezifische Unkräuter. Gegen Moos wirkt er allerdings nicht.

Eines der bekanntesten Düngemittel, das Blaukorn, ist eigentlich ein Universaldünger und nicht spezifisch für Rasenflächen konzipiert. Auch wenn viele Käufer mit dem günstigen Produkt gute Erfahrungen gemacht haben, kann der Compo Blaukorn Classic nicht uneingeschränkt empfohlen werden. Ähnlich günstige Dünger, wie beispielsweise der Compo Langzeit-Rasendünger erzielen bei gutem Preis-Leistungs-Verhältnis bessere Ergebnisse.

Mit dem Beckmann Profi Rasendünger mit Langzeitwirkung erzielen erfahrene Nutzer überwiegend gute Ergebnisse. Die Anwendung ist jedoch nicht so sicher und einfach wie bei den Vergleichskandidaten. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt nicht, denn dieses Produkt ist das teuerste im Test und zeigt gegenüber den Erstplatzierten keine Vorteile.

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Letzte Aktualisierung am 10.11.2018 um 23:00 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API