Gartenkralle – Müheloses Auflockern des Bodens

Aktualisiert am: 23.07.2021

Mit einer Gartenkralle, oft auch Erdkralle oder Grubber genannt, lässt sich der Boden im Garten bequem Auflockern. Ein lockerer Boden gewährleistet eine gleichmäßige Wasserversorgung und sorgt dafür, dass die Pflanzen Nährstoffe aus Gartendüngern besser aufnehmen können.

Update vom 23.07.2021

Wir haben die Informationen in diesem Beitrag aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.

Gartenkrallen Testsieger 2021

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Gartenkralle aus pulverbeschichtetem Stahl, geneigte und verschieden lange Zinken, höhenverstellbar: 97 - 106 cm, ergonomischer S-Handgriff, Gewicht: 1,75 kg

Angenehme und natürliche Handhabung: Die Gartenkralle GC820-06 GardenClaw

ermöglicht dank ihres ergonomisch geformten Griffs in S-Form eine überaus angenehme und natürliche Handhabung. Zeitgleich wird durch die Griffform und dessen Vinylbeschichtung der Kraftaufwand bei den Drehbewegungen deutlich reduziert und der Halt verstärkt. Der Teleskopstiel der Gartenkralle lässt sich in der Höhe zwischen 97 cm und 106 cm verstellen und erspart lästiges Heben und Bücken.
Besonders an diesem Modell ist der Krallenkopf. Jede Zinke ist anders geneigt und der Boden wird in und um den Gerätekopf herum mühelos aufgebrochen. Die inneren Zinken diesen zum Zerkleinern der Erdklumpen in der Mitte. Dadurch, dass die Erde stark zerkleinert wird, fällt die Erde beim Anheben ab und es erwartet den Benutzer kein großes Gewicht.
Käufer loben, dass die Gartenkralle GC820-06 GardenClaw sich besonders leichtgängig in den Boden einführen lässt und kaum Kraftaufwand nötig ist. Selbst kleine Kräuter wie Liguster lassen sich ohne Spaten mühelos entfernen. Auch von der Verarbeitung und der Qualität des Geräts sind Verbraucher überzeugt.
Bemängelt wird allerdings, dass der Stahl nicht gehärtet ist und die Zinken sich bei großem Kraftaufwand verbiegen können. Dadurch lässt sich die Gartenkralle nicht auf extrem harten Böden verwenden.

Vorteile:
  • ergonomisch geformter und beschichteter Griff
  • individuell verstellbarer Teleskopstiel (97 cm – 106 cm)
  • verschieden lange, geneigte Zinken für maximalen Komfort
  • für Menschen mit einer Körpergröße bis 175 cm geeignet
  • angenehmes Gewicht von 1,75 kg
Nachteile:
  • nicht für sehr harte Böden geeignet
  • Griffstück ist nur kurz gummiert

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Gartenkralle aus pulverbeschichtetem Stahl, geneigte und verschieden lange Zinken, Griffe aus Kunststoff, Gesamtlänge: 102 cm, Gewicht: 1,6 kg

Hochwertig und langlebig: Die Freund Victoria 1990614 Gartenkralle 68099

besitzt einen Stiel und Zinken aus pulverbeschichtetem Stahl und ist damit extrem unanfällig gegen Rost. Vier große und zwei kleine geneigte Zinken sorgen dafür, dass die Gartenarbeit mit Leichtigkeit von der Hand geht und der Boden gut aufgelockert und zerkleinert werden kann. Selbst ein harter Untergrund aus Lehm bereitet der Gartenkralle keine Probleme.
Die Kunststoffgriffe der Freund Victoria 1990614 Gartenkralle 68099 sorgen für guten Halt beim Auflockern des Bodens. Mit einer Gesamtlänge von 102 cm eignet sich das Gartengerät ideal für Menschen mit einer Körpergröße von 155 cm bis 165 cm.
Käufer bewerten die Verarbeitung und die Qualität der verwendeten Materialien sehr positiv. Ebenfalls großen Anklang finden die geneigten und unterschiedlich hohen Zinken der Gartenkralle, durch die ein leichtes Arbeiten möglich ist. Lediglich die Griffe könnten mit einem rutschfesteren Material ausgestattet werden.

Vorteile:
  • unterschiedlich hohe und geneigte Zinken
  • unanfällig gegen Rost
  • für Menschen mit einer Körpergröße bis 165 cm geeignet
  • geringes Gewicht von 1,6 kg
  • für harte Böden ideal geeignet
Nachteile:
  • Länge nicht verstellbar
  • Griffe sind nur bedingt rutschfest

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Gartenkralle aus Stahl, geschmiedete Zinken, mit Zentrierspitze, Gesamtlänge: ca. 120 cm, Griffe aus Kunststoff

Stabile Verarbeitung und ausreichend Länge: Die Erdkralle, 5 Zinken, mit Zentrierspitze

ist eine einfache Gartenkralle, die sich zur Entlastung des Rückens bei Grabarbeiten in Beet & Co. einsetzen lässt. Der Grubber besteht aus Stahl und ist rot lackiert, sodass Rost keine Chance hat. Für kleinere Menschen eignet sich die Erdkralle nur bedingt. Der Stiel ist nicht höhenverstellbar und das Gerät besitzt eine Höhe von 120 cm. Idealerweise wird die Erdkralle, 5 Zinken, mit Zentrierspitze von Menschen mit einer Körpergröße von mindestens 185 cm bedient, um ein rückenschonendes und leichtgängiges Arbeiten zu ermöglichen. Um die Gartenarbeit präzise durchführen zu können, ist die Gartenkralle mit einer Zentrierspitze und gummierten Griffen ausgestattet.
Käufer zeigen sich überzeugt von der einfachen Handhabung. Das Entfernen von größeren Grasbüscheln stellt für die Gartenkralle kein Problem dar. Auch die Stabilität des Geräts stellt zufrieden. Bemängelt wird allerdings, dass die Zinken gerade nach unten zeigen und nicht geneigt sind, denn das erschwert die Gartenarbeit unnötig.

Vorteile:
  • solide und stabile Konstruktion
  • lackiertes, unempfindliches Material
  • für Menschen mit einer Körpergröße ab 185 cm geeignet
  • gummierte Griffe für sicheren Halt
  • auch für harte Böden geeignet
Nachteile:
  • Länge nicht verstellbar
  • Zinken sind gerade, nicht geneigt

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Gartenkralle aus pulverbeschichtetem Stahl, mit Zentrierspitze, Gesamtlänge: 95 cm, Griffe aus Kunststoff, Gewicht: 1,28 kg

Komfortabel und robust: Die Freund Gartenkralle Gartenfreund

ist 95 cm lang und eignet sich perfekt zum Auflockern des Bodens, sofern man nicht größer als 165 cm ist. Der pulverbeschichtete Stahl hält unerwünschten Rost fern und macht das Gartengerät zu einem langlebigen Helfer. Zwei Kunststoffgriffe sorgen für optimalen Halt während der Gartenarbeit.
Insgesamt fünf Zinken tragen dazu bei, dass der Untergrund nahezu mühelos aufgelockert werden kann. Dank der festen Verbindung zwischen Stiel und Zinken lässt sich die Freund Gartenkralle Gartenfreund auch auf hartem Boden gut und sicher einsetzen. Leider sind alle Zinken gleich lang und nicht geneigt, was die Arbeit gelegentlich etwas erschwert.
Käufer loben insbesondere die Stabilität der Gartenkralle und sind begeistert davon, mit welcher Leichtigkeit sich hartnäckige Wurzeln durchtrennen und hervorbringen lassen. Stellenweise sind die Gummigriffe allerdings locker und bieten nur wenig Halt.

Vorteile:
  • mit 1,3 kg Gewicht sehr leicht
  • hochwertige Verarbeitung
  • pulverbeschichteter Stahl
  • für Menschen mit einer Körpergröße bis zu 165 cm geeignet
  • auch auf hartem Untergrund nutzbar
Nachteile:
  • Länge nicht verstellbar
  • Griffe sind teilweise locker
  • Zinken sind weder geneigt noch unterschiedlich lang

Gartenkralle kaufen – zur Verbesserung der Bodenqualität

Das regelmäßige Auflockern des Bodens mit einer Gartenkralle ist ungemein wichtig die Bodenqualität. Nur dadurch kann man die Erde gut durchlüften und gleichzeitig für eine gleichmäßige Wasserversorgung sorgen.

Besonders wichtig ist diese Vorgehensweise zum Beispiel bei harten Lehmböden. Werden diese nicht aufgelockert, besteht ein großes Risiko, dass die ausgebrachte Saat im Boden zugrunde geht.

Doch das Umgraben hat noch weitere Vorteile. Zum Beispiel wird die Wasserverdunstung reduziert und tierische und pflanzliche Schädlinge werden wirkungsvoll bekämpft. Dessen Larven und Eier werden beim Umgraben nämlich in der Sonne gelagert und von dieser „verbrannt“.

Die Anwendungsgebiete der Gartenkralle

Hauptsächlich wird die klassische Gartenkralle dazu genutzt, den Boden von Beeten oder Feldern aufzulockern. Die kleinen und handlichen Mini-Krallen, gemeinhin unter dem Namen Hand-Grubber vertreten, eignen sich besonders gut, um die Erde in Blumenkästen oder Pflanzkübel aufzulockern.

Ohne einen weiteren Arbeitsgang lässt sich mit der Erdkralle sogar Unkraut aus dem behandelten Boden entfernen. Die Gartenkralle sticht tief ein und durchtrennt mühelos das Wurzelwerk. Um vereinzeltes Unkraut präzise zu entfernen, empfiehlt sich dennoch ein Unkrautstecher, dessen Gabeldurchmesser wesentlich geringer ist.

Weiterhin lässt sich die Gartenkralle zum Untermischen von Humus (z. B. Mull und Rohhumus) oder Dünger benutzen. Da der Humus in eine Bodentiefe von 20 cm bis 30 cm eingebracht werden sollte, erweist sich die Gartenkralle dank ihrer charakteristischen Bauform als besonders gut geeignet für diese Aufgabe.

Gartenkralle vs. Spaten – die Vorteile des Grubbers

Viele Gärtner schwören auf einen konventionellen Spaten, um Vorbereitungs- und Pflegearbeiten im Garten zu verrichten. Im Gegensatz zum Spaten richtet die Gartenkralle allerdings weniger Schaden an, denn mit ihr lässt es sich zielgenauer und präziser im Boden arbeiten.

Abgesehen davon ist die Arbeit mit der Erdkralle bedeutend zeitsparender als mit dem Spaten. Sie ist leichter, oft ergonomisch geformt und schont dadurch nicht nur das Beet, sondern auch den eigenen Rücken.

Alle Vorteile der Gartenkralle auf einen Blick

  • bessere Durchlüftung des Bodens dank Zinken
  • auch kleine und enge Stellen lassen sich gut bearbeiten
  • zielgenaue und präzise Gartenpflege
  • Umstechen von Kompost oder Unkraut jäten, ist dank Korkenzieher-Prinzip möglich
  • oft ergonomische und rückenschonende Form
  • schonende Bearbeitung des Bodens
  • geringes Gewicht

Wichtige Eigenschaften und Ausstattungsvarianten der Gartenkralle

Beim Kauf einer Gartenkralle sollte man auf diese drei Punkte unbedingt achten:

  • Größe/Höhenverstellbarkeit
  • Gewicht
  • Ergonomie (Griff)
  • Zinken

Größe/Höhenverstellbarkeit

Regulär liegt die Größe einer Gartenkralle bei etwa 100 cm bis 120 cm. Die eignet sich perfekt für durchschnittlich große Menschen mit einer Körpergröße von 155 cm bis etwa 185 cm. Kleinere oder größere Menschen können mit diesen Größen aber nicht komfortabel arbeiten.

Ist das der Fall, sollte auf ein Modell mit Teleskopstiel zurückgegriffen werden, damit sich die Höhe individuell einstellen lässt. Alternativ bieten sich längere Gartenkrallen an. Bei einer Körpergröße ab 185 cm sollte die Länge des Grubbers bei mindestens 120 cm liegen.

Tipp: Die Gartenkralle der Wahl sollte fest mit dem Stiel verbunden sein. Modelle mit Wechselstiel-System sind nur bedingt geeignet, da an deren Verbindungsstelle bei der Bearbeitung von harten Böden hohe Zugkräfte auftreten können, die diese Verbindung stark belastet.

Gewicht

Das Gewicht des Grubbers sollte nicht zu schwer sein, damit man die Gartenarbeit mühelos bewältigen kann. Beim Kauf einer Gartenkralle sollte man darauf achten, dass diese nicht mehr als etwa 2 kg wiegt.

Ergonomie

Eine der wichtigsten Kaufkriterien stellt die Ergonomie dar, denn nur, wenn diese gegeben ist, lässt es sich mit der Gartenkralle leicht, mühelos und schonend arbeiten. Im Idealfall ist das Gerät der Wahl leicht geschwungen, damit die Drehbewegung bei der Bodenbearbeitung leicht von der Hand geht.

Am Griff der Kralle sollten Gummibezüge angebracht sein, damit die Hände mehr Halt haben und bei der Benutzung nicht abrutschen. Besonders gute Modelle besitzen sogar ergonomische Griffe, die die Drehbewegung ebenfalls unterstützen.

Zinken

Die Zinken der Gartenkralle unterscheiden sich in

  • Anzahl
  • Form
  • Länge
  • Anbringungsort

Ebenso ist der Gesamtdurchmesser der Grubber modellabhängig. Es gilt: Je größer der Durchmesser, desto mehr Erde lässt sich in einem Durchgang bearbeiten. Vergessen sollte man allerdings nicht, dass es zu Problemen an engen Stellen kommen kann, wenn der Durchmesser zu groß ist oder die Zinken zu weit auseinanderliegen.

Übrigens: Mit leicht geneigten Zinken lässt es sich effektiver arbeiten, als mit geraden Zinken.

FAQ: Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Gartenkralle

1. Wie funktioniert eine Gartenkralle?

Nachdem die Zinken der Gartenkralle in den Boden gerammt wurden, wird die Gartenkralle links- oder rechtsseitig gedreht. Durch die Drehung wird die obere Bodenschicht aufgebrochen und aufgelockert. Diesen Vorgang wiederholt man an allen Stellen im Beet, bis die gesamte Fläche bearbeitet ist.

2. Zu welcher Jahreszeit wird die Gartenkralle benutzt?

In der Regel wird die Gartenkralle im Frühjahr eingesetzt. Wenn der Frost sich verabschiedet hat und definitiv keine Gefahr mehr besteht, dass es wieder friert, kann man seinen Garten problemlos auf Vordermann bringen.

Beginnt man die Arbeit im Frühjahr, vermischt sich der trockene Winterboden mit frischer Blumenerde und bildet den perfekten Nährboden für farbenfrohe Pflanzen im Frühling.

Tipp: Die Gartenkralle kann außerhalb des Frühlings immer dann eingesetzt werden, wenn neue Blumen gepflanzt werden sollen, um den Boden perfekt vorzubereiten und die Wachstumsbedingungen zu optimieren.

3. Muss eine Gartenkralle gereinigt werden?

Grundsätzlich benötigt ein Grubber keine Pflege. Trotzdem sollte man nach der Benutzung grobe Erdreste entfernen, die Gartenkralle mit klarem Wasser abspülen und sie gut trocknen lassen. Auf diese Weise wird die Haltbarkeit der Erdkralle erhöht und es entstehen keine Ablagerungen oder Rost.

4. Kleine oder große Gartenkralle – was ist besser?

Eine kleine Gartenkralle bzw. ein Hand-Grubber eignet sich für kleine Flächen wie Blumenkästen oder Blumenkübel hervorragend. Eine große Gartenkralle ist perfekt für Arbeiten in den Beeten des heimischen Gartens und anderen großen Flächen.

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Letzte Aktualisierung am 26.10.2021 um 13:56 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API