Kakteenerde - der richtige Nährboden für Kakteen und Sukkulenten

Aktualisiert am: 12.11.2020

Damit der Kaktus blüht und sich ordentlich in seiner neuen Umgebung einfinden und wachsen kann, ist die richtige Kakteenerde wichtig. Die Kaktuserde oder das Kakteensubstrat muss für verschiedene Arten der Pflanzen ausgesucht werden. Beim Kauf zu beachten sind Zusammensetzung, Wasserdurchlässigkeit und natürlich der pH-Wert, damit die Pflanze ausreichend Nährstoffe bekommt.

Kakteenerde Testsieger 2020:

Vulkatec Kakteenerde Premium 1-5 mm 25 ltr.

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: 25 Liter, Lava-Bims-Zeolith Basis, Körnung zwischen 1 bis 5 mm

Nährstoffreich und wasserspeichernd: Die Vulkatec Kakteenerde Premium

ist eine fertige Sukkulentenerde, die nach einem vom Hersteller erstellten Rezept produziert wird. Die Erde ist speziell für Kakteen und Sukkulenten ausgelegt und kann zum Umtopfen der Pflanzen verwendet werden.
Die grobkörnige Erde ist in einem 25 Liter Produktbehältnis zu bekommen und kann für unterschiedliche Kakteenarten verwendet werden. Sie besteht aus der Basis Lava-Bims-Zeolith und besitzt damit alle Merkmale einer guten und vor allem durchlässigen Erde.
Die Körnung der Erde liegt bei 2-5 mm. Der Hersteller gibt an, dass die Erde eine hohe Standfestigkeit bietet, wodurch auch Kakteen mit kleineren Wurzeln einen guten und sicheren Stand bekommen.
Ein Umkippen der Pflanzen ist damit kaum mehr möglich. Zusätzlich kann die Kakteenerde dieses Herstellers Wasser optimal durchlassen und speichern, was ein optimales Wachstum der Pflanzen ermöglicht.
Die Erde ist frei von organischen Stoffen und bietet dem Kaktus damit viele Nährstoffe und eine gute Grundlage für ein optimales Wachstum. Da es sich um einen natürlichen Stoff handelt, können Farbe und Form Unterschiede aufweisen.
Nicht vergessen sollte man, dass diese Erde nicht als Balkonerde oder normale Blumenerde geeignet , sondern speziell für Kakteen gedacht ist. Die Kakteenerde ist für eine einfache Anwendung und wenig Schmutzentstehung beim Umtopfen bekannt.
Kunden geben bei den Bewertungen an, dass sie mit der Erde sehr zufrieden sind, denn die Erde lässt sich leicht anwenden. Auch wird bestätigt, dass kleine Kakteen einen guten Halt haben. Die Lieferung in stabilen Säcken wird ebenso als sehr positiv empfunden.
Stellenweise wird das Substrat sehr feucht verschickt. Auch die Optik entspricht nicht immer den Vorstellungen, denn die kleinen Steinchen der Kakteenerde sind nicht immer mit den eigenen Vorstellungen konform.

Vorteile:
  • leicht anzuwenden
  • keine organischen Substrate für besseres Wachstum
  • strukturbeständig, für gute Wasserspeicherung
  • bietet festen Stand für Kakteen und Sukkulenten
  • macht wenig Dreck beim Umtopfen oder Eintopfen

Nachteile:
  • wird stellenweise sehr feucht verschickt
Preis bei Amazon prüfen!

Kakteenerde: Die wichtigsten Fragen vor dem Kauf

„Mein kleiner grüner Kaktus“- ist bekanntlich sehr pflegeleicht und trotzdem haben die Kultpflanzen einige Anforderungen, wenn es um die Auswahl der richtigen Erde geht. Geht der Kaktus trotz leichter Pflegeanleitung ein, dann kann das an zwei Aspekten liegen.

Zum einen an der Überwässerung, zum anderen an einer schlechten Erdauswahl. Fehlende Nährstoffe in der Universalerde bekommen dem Kaktus nicht, deswegen sollten Pflanzenliebhaber zur Kaktuserde greifen.

Kakteen einpflanzen: Das sollte man als Kakteenbesitzer beachten

Vorsicht Stachel, ist vermutlich die erste Warnung, die man bei einem Kaktus zu hören bekommt.  Möchte man jedoch Kakteen einpflanzen oder umtopfen, ist einiges zu beachten.

Kakteen umtopfen zu wollen bedeutet in erster Linie, die Erde zu ersetzen und neue nährstoffreiche Kakteenerde zu verwenden. Außerdem sollte man sich die Mühe machen und den Kaktus genauer betrachten. Ein Blick auf die Wurzel kann Aufschluss darüber geben, ob die Pflanze Fäulnisanzeichen zeigt.

Erkennbar ist dies an abgestorbenen oder bräunlich schimmernden Wurzeln. Auch der Geruch kann ein Anzeichen für Fäulnis sein. Riecht der Kaktus unangenehm, dann ist das meist ein Anzeichen für eine falsche Pflege.

Wer Kakteen einpflanzen möchte, sollte wissen, dass die meisten Kakteenpflanzen aus dem Supermarkt oder dem Baumarkt in normaler Blumenerde eingepflanzt sind. Um dem Kaktus ein angenehmes Leben zu ermöglichen, muss er in Kaktuserde umgetopft werden.

Kakteen haben in normaler Blumenerde nur wenig Chancen auf ein gesundes Wachstum, denn den Wurzeln und der Pflanze fehlen wichtige Nährstoffe. Auch das Einpflanzen in Sand ist nicht anzuraten, da auch diesem Produkt die Nährstoffe fehlen, die ein Kaktus zum Wachsen benötigt.

Hinweis: Die Kakteenerde muss wasserdurchlässig sein, damit der Kaktus in entstehender Staunässe keine nassen Wurzeln bekommt.

Zusammensetzung der Kakteenerde: Welche Nährstoffe enthält die Kakteenerde

Kaktuserde muss eine bestimmte Zusammensetzung aufweisen, damit sie für den Kaktus wirklich eine gute Grundlage besitzt. Natürlich sind individuelle Anforderungen zu beachten. Ein Blick auf die Pflegeanleitungen der Kakteen kann helfen, die optimale Erde zu finden.

Kakteenarten unterscheiden sich darin, welches Substrat sie benötigen, denn es gibt Gattungen, die wenige organische Mineralien brauchen und Kakteensorten, die einen hohen mineralischen Anteil bedürfen und weniger organische Bestandteile. Letzteres ist bei den meisten in Deutschland zu bekommenden Kakteensorten der Fall. Wer seine Kakteenerde mischen möchte, bekommt nun die Rezepturen für  mineralische Kaktuserde und organische Kakteensubstrate.

Um die mineralische Kaktuserde selber herstellen zu können, braucht man Einzelsubstrate und Zuschlagstoffe, welche Wasser und Nährstoffe speichern können. Diese Bestandteile sind zusätzlich  durchlässig und sorgen somit für die passende Versorgung. Kakteenerde sollte immer wasserdurchlässig sein, damit keine Staunässe entsteht und damit das Absterben der Kakteenwurzeln vermieden wird.

Um Kakteenerde herstellen zu können, benötigt man folgende Bestandteile:

  • 20 % Perlite (Gestein) (klein- bis mittelkörnig)
  • 25 % Blähton
  • 15 % Bims
  • 10 % Vermiculit (Silikat, Schichtsilikat)
  • 30 % Lehm

Wer diese Sukkulentensubstrat-Bestandteile nicht einzeln erwerben kann, sollte beim Kauf der Kakteenerde darauf achten, dass diese Inhaltsstoffe enthalten sind.

Kakteenerde zu mischen, die organische Bestandteile enthält, ist wesentlich einfacher. Beim Kauf sollte man auf diese Zusammensetzung achten:

  • 50 % Universal Blumenerde
  • 10 % Perlite (Gestein)
  • 25 % Quarzsand
  • 15 % Bims

Hinweis: Lässt sich Kakteenerde für normale Pflanzen verwenden?

Kakteen in normale Blumenerde zu setzen ist weniger effizient, weil die Kakteen andere Nährstoffe und Bodenbeschaffenheiten benötigen. Andersherum fühlen sich zum Beispiel Dickblattgewächse (Sukkulenten) sehr wohl in Kakteenerde.

Kaktuserde: Die verschiedenen Arten der Erdbeschaffenheit

Bevor man sich die verschiedenen Arten der Kakteenerde anschaut, sollte man die  handelsübliche Kakteenerde mit anderen Kakteensubstraten vergleichen. Die normale Kaktuserde besteht überwiegend aus organischem Material (Kompost oder Torf). Untergemischt wird diesem Substrat Sand oder Kies, um eine lockere Erde zu erhalten, die der Kaktus bevorzugt.

Für weniger anspruchsvolle Arten sind diese Substrate durchaus geeignet. Wer jedoch einen Kaktus mit hohen Umgebungsanforderungen besitzt, der wird mit dem normalen Kakteensubstrat nicht viel erreichen. Vergleicht man die Kakteensubstrate, dann wird man auf ein humusfreies Substrat stoßen.

Diese Kakteenerde ist für alle nicht frostsicheren Kakteensorten gedacht. Kakteen, die aus dem südlichen Amerika stammen oder im Nordosten Mexikos gedeihen, sind auf eine derartige Erde angewiesen.

Kakteenarten der Gattung Copiapoa, Browningia und Eulychnia gehören mit zu diesen Sorten. Diese Pflanzen wachsen in einer Erde mit saurem Gesteinsanteil.

Kakteen der Gattung Ariocarpus, Ancistrocactus, Epithelantha, Glandulicactus, Lophophora, Neolloydia , Thelocactus, Turbinicarpus, Echinocactus, Mammillaria und Thelocactus gehören dazu. Sie bevorzugen steinreiche Kakteenerde, die  stickstoffarm und alkalisch ist. 

Dem gegenüber steht die Kaktuserde mit hohen Humusanteil, die vor allem für die Gattungen  Echinopsis, Gymnocalycium, Marginatocereus, Melocactus, Neobuxbaumia, Neolloydia und Opuntia gut geeignet ist.

Damit sind die Grundzüge des Artenreichtums genauer definiert. Jedoch wird man beim Kauf auf die mineralische Kakteenerde, Bio-Erde und torffreie Kaktuserde treffen.

Mineralische Kakteenerde: Steht auf einer Verpackung „Kakteenerde mineralisch“, dann handelt es sich hierbei um eine Erde, welche im Normalfall auch in der normalen Landschaft entstanden ist. Sie wird durch das Klima, die Vegetation und durch weitere Umweltfaktoren beeinflusst. Der Gehalt an organischen Bestandteilen beträgt meist nur wenige Prozent. Das heißt also, ein Sukkulentensubstrat oder ein Kakteensubstrat verzichtet vollständig auf organische Bestandteile (Torf und Kompost).

Bio Kakteenerde: Bio Kakteenerde beschreibt, dass das Produkt durch EU Verordnungen, als BIO Produkt zugelassen ist. Im Falle von Kakteenerde wird so zum Beispiel sichergestellt, dass keine Fremdstoffe wie Schwermetalle oder Pflanzenschutzmittel enthalten sind, dass zugesetzte Dünger organischen Ursprungs sind und dass die Erde torfreduziert oder torffrei sein muss. Chemische Hilfsstoffe sind in Bio-Erde ebenfalls nicht zu finden.

Kakteenerde (torffrei): Vielleicht hat man den Namen torffreie Kakteenerde auch schon im Supermarkt oder im Baumarkt lesen können. Torf ist ein organischer Bestandteil. Erde, die torffrei ist, wird meist aus einem Gemisch aus Kompost, Holzfasern, Tonmineralien und Lavagranulat hergestellt. Durch die besonders lockere Struktur wird Staunässe und Wurzelfäule optimal vermieden und auch ein Verklumpen der Erde entsteht nicht. Wie bei jeder anderen Pflanzen- oder Blumenerde auch ist ein hoher Torfanteil in Verruf geraten. Der Abbau von Torf schädigt Ökosysteme (Hochmoore) und gefährdet so die Pflanzen- und Tierwelt.

Universal Kakteenerde: Die Universal Erde darf man bei der Auswahl nicht vergessen. Sie wird am häufigsten für die Kakteen-Bepflanzung gekauft. Ein Grund kann die kostengünstige Anschaffung sein. Diese Erde besteht meist aus 50 % Blumenerde, Quarzsand, Bims (mineralischer Zusatzstoff aus  vulkanischem Ursprung), Blähton oder Lavabruch und anderen Bestandteilen wie Kokosfasern oder Holzfasern.

Was ist Sukkulentenerde?

Die Sukkulente ist eine weichfleischige Pflanzenart, die als Wasserspeicher bekannt ist. Man erkennt diese Pflanzen deutlich an den dicken Blättern, in denen das Wasser – anders als bei Kakteen, die ebenfalls zu Sukkulenten gehören – gespeichert ist. Die Sukkulentenerde ist also eine Erde, die speziell für dickblättrige Pflanzen ausgelegt ist. 

Beim Kauf ist darauf zu achten, dass Sukkulentenerde nur einen geringen Humusanteil besitzt. Auch diese Erde kann man, wenn man das Bedürfnis hat, selber mischen, wobei der Kauf deutlich zu empfehlen ist, um einfach kostengünstigere Erde zu erhalten. Sukkulentenerde besteht aus  Anzuchterde und anorganischer und feinkörniger Beimischung.

Kakteenerde pH-Wert: Was gilt es zu beachten?

Der Kauf der Kaktuserde ist schnell erledigt. Trotzdem muss der pH-Wert beachtet werden. Humushaltige Substrate sollten einen niedrigen pH-Wert besitzen, der im sauren Bereich liegt. Ein kalkhaltiges Substrat ist mit einem pH-Wert von 8 bis 8,5 teils eine gute Wahl.

Viele Kakteen fühlen sich allerdings in leicht saurer Umgebung wohler. Ein pH-Wert von 5,5 bis 6,5 bekommt den meisten Kakteen.  Je höher der Kalkanteil in der Kaktuserde  ist, desto höher der pH-Wert.

Kakteenerde Platz 2-3

Erde für Kakteen | für alle Kakteenarten + Dünger + Wurzelaktivator (Kakteenerde, 5 L)

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: 5 Liter, feine Körnung, lockere Beschaffenheit

Luftdurchlässig und nährstoffreich: Die Jasker’s Erde für Kakteen

ist optimal für gesunde Pflanzen geeignet, denn sie besitzt die richtige Nährstoffversorgung. Die luftige und lockere Pflanzenerde ist für eine gute Wasserdurchlässigkeit bekannt, damit Kakteen keine Staunässe erfahren.
Die Erde für Kakteen trocknet schnell ab, sodass ein Durchlüften der Erde möglich ist. Auch das vermindert die Staunässe und bietet einen Schutz vor Fäulnis. In dieser Erde enthalten sind ein Wurzeldünger und ein Wurzelaktivator, die das bessere Heranwachsen der Kakteen ermöglichen.
Die Erde ist leicht anzuwenden und kann optimal in Blumenkästen und Töpfen verteilt werden. Die luftige Struktur macht die Nutzung einfach.
Kunden äußern sich positiv über die Anwendung und den Geruch der Erde. Außerdem geben sie an, dass die Kakteen optimal mit der Erde versorgt sind und sich ein gutes Wachstum ergibt. Negativ ist Käufern lediglich die Entwicklung von kleineren Fliegen aufgefallen, deren Eier teilweise in der Erde vorhanden waren.

Vorteile:
  • leichte Anwendung
  • gute Wachstumsgrundlage
  • Dünger integriert
  • Erde nimmt Wasser gut auf

Nachteile:
  • Fliegen können sich nach dem Umtopfen vermehrt entwickeln
Preis bei Amazon prüfen!
COMPO CACTEA Kakteen- und Sukkulentenerde mit 8 Wochen Dünger für alle Kakteenarten und dickblättrige Pflanzen, Kultursubstrat, 10 Liter

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: 10 Liter, Quarzsand und perlite Atmungsflocken, inkl. Startdünger, pH-Wert 6,1

Optimales Wurzelwachstum: Die COMPO CACTEA Kakteen- und Sukkulentenerde

enthält neben einer guten Zusammensetzung einen 8 Wochen Dünger, der die Kakteen und Sukkulenten nach dem Umtopfen optimal versorgt. Geeignet für alle Kakteenarten kann die Erde schnell und nach eigenem Ermessen zur Anwendung kommen.
Die Erde bietet durch ihre Nährstoffzusammensetzung die Basis für ein optimales Wurzelwachstum, wodurch die Kakteen wiederum eine gute Standfestigkeit in der Erde erreichen. Mit einer optimierten Wasseraufnahme wird es den Pflanzen erleichtert, die eigenen Bedürfnisse zu stillen.
Der enthaltene Dünger ist ein Startdünger, der das Wachstum gerade zu Beginn beschleunigt und damit eine gute Grundlage für gesunde Pflanzen bietet. Die Erde wird von einem angenehmen Geruch begleitet, was bei vielen anderen Produkten nicht der Fall ist.
Kunden äußern sich vorteilhaft zur Kakteenerde, da diese sehr leicht zu verwenden ist und gleichzeitig als Mischsubstrat für andere Pflanze zur Anwendung kommen kann.
Nachteilig wird empfunden, dass in der Erde Fruchtfliegeneier enthalten sein können. Auch wird bemängelt, dass die Erde teilweise nicht wasserdurchlässig ist oder sich größere Holzstücke in ihr befinden.

Vorteile:
  • leicht in den Topf einzufüllen
  • gute Nährstoffversorgung
  • mit Dünger für gutes Wachstum
  • kann gut als Anzuchterde verwendet werden
  • bietet Wasserspeicherung

Nachteile:
  • Erde teils nicht wasserdurchlässig
  • es können Fruchtfliegeneier in der Erde enthalten sein
Preis bei Amazon prüfen!

Bildquelle Header: Creative photography of cactus in old shoes on a wooden bench © Depositphotos.com/flowertiare
Letzte Aktualisierung am 26.11.2020 um 15:00 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API