Kakteenerde - Ideales Substrat für Kakteen und Sukkulenten

Aktualisiert am: 25.03.2022

Damit der Kaktus blüht und sich ordentlich in seiner neuen Umgebung einfinden und wachsen kann, ist die richtige Kakteenerde wichtig. Die Kaktuserde oder das Kakteensubstrat muss über eine gute Wasserdurchlässigkeit, den richtigen pH-Wert und eine nährstoffreiche Zusammensetzung verfügen, damit Kakteen wachsen und gedeihen.

Update vom 23.11.2021

Wir haben die Informationen in diesem Beitrag aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.

Kakteenerde Testsieger* 2022

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: mineralische Kakteenerde, torffrei, Bestandteile: Bims, Lava, Zeolith, 25 Liter, Körnung zwischen 1 bis 5 mm

Nährstoffreich und wasserspeichernd: Die Vulkatec Kakteenerde Premium

ist eine fertige Kakteenerde, die nach einem vom Hersteller erstellten Rezept produziert wird. Die Erde ist speziell für Kakteen und Sukkulenten ausgelegt und kann zum Umtopfen der Pflanzen verwendet werden.
Die grobkörnige Erde ist in einem 25 Liter Produktbehältnis zu bekommen und kann für unterschiedliche Kakteenarten verwendet werden. Sie besteht aus der Basis Lava-Bims-Zeolith und besitzt damit alle Merkmale einer guten und vor allem durchlässigen Erde.
Die Körnung der Erde liegt bei 1-5 mm. Der Hersteller gibt an, dass die Erde eine hohe Standfestigkeit bietet, wodurch auch Kakteen mit kleineren Wurzeln einen guten und sicheren Stand bekommen.
Ein Umkippen der Pflanzen ist damit kaum mehr möglich. Zusätzlich kann die Kakteenerde dieses Herstellers Wasser optimal durchlassen und speichern, was ein optimales Wachstum der Pflanzen ermöglicht.
Die Erde ist frei von organischen Stoffen und bietet dem Kaktus damit viele Nährstoffe und eine gute Grundlage für ein optimales Wachstum. Da es sich um einen natürlichen Stoff handelt, können Farbe und Form Unterschiede aufweisen.
Nicht vergessen sollte man, dass sich die Vulkatec Kakteenerde Premium nicht als Balkonerde oder normale Blumenerde geeignet, sondern speziell für Kakteen gedacht ist. Die Kakteenerde ist für eine einfache Anwendung und wenig Schmutzentstehung beim Umtopfen bekannt.
Kunden geben bei den Bewertungen an, dass sie mit der Kakteenerde sehr zufrieden sind, denn die Erde lässt sich leicht anwenden. Auch wird bestätigt, dass kleine Kakteen einen guten Halt haben. Die Lieferung in stabilen Säcken wird ebenso als sehr positiv empfunden.
Stellenweise wird das Substrat sehr feucht verschickt. Auch die Optik entspricht nicht immer den Vorstellungen, denn die kleinen Steinchen der Kakteenerde sind nicht immer mit den eigenen Vorstellungen konform.

Vorteile:
  • leicht anzuwenden
  • keine organischen Substrate für besseres Wachstum
  • strukturbeständig, für gute Wasserspeicherung
  • bietet festen Stand für Kakteen und Sukkulenten
  • torffrei
Nachteile:
  • wird in Einzelfällen sehr feucht verschickt

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: mineralische Kakteenerde, torffrei, Bestandteile: Ton, Lava, Sand, Dünger, 5 Liter, feine Körnung, lockere Beschaffenheit

Luftdurchlässig und nährstoffreich: Die Jasker’s Erde für Kakteen

ist optimal für Kakteen, Sukkulenten und Aloe Vera geeignet, denn sie besitzt die richtige Nährstoffversorgung. Die luftige und lockere Pflanzenerde ist für eine gute Wasserdurchlässigkeit bekannt, damit keine Staunässe entsteht.
Die Jasker’s Erde für Kakteen trocknet schnell ab, sodass ein Durchlüften der Erde möglich ist. Auch das vermindert die Staunässe und bietet einen Schutz vor Fäulnis. In dieser Erde enthalten sind ein Wurzeldünger und ein Wurzelaktivator, die das bessere Heranwachsen der Kakteen ermöglichen.
Die Erde ist leicht anzuwenden und kann optimal in Blumenkästen und Töpfen verteilt werden. Die luftige Struktur macht die Nutzung einfach.
Kunden äußern sich positiv über die Anwendung und den Geruch der Erde. Außerdem geben sie an, dass die Kakteen optimal mit der Erde versorgt sind und sich ein gutes Wachstum ergibt. Negativ ist Käufern lediglich die Entwicklung von kleineren Fliegen aufgefallen, deren Eier teilweise in der Erde vorhanden waren.

Vorteile:
  • leichte Anwendung
  • gute Wachstumsgrundlage
  • Dünger integriert
  • Erde nimmt Wasser gut auf
Nachteile:
  • enthält in Einzelfällen Fliegenlarven

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: organische Kakteenerde, torfhaltig, Bestandteile: 60% Hochmoortorf, Sand, Perlite, kohlensaurer Kalk, NPK-Dünger, 10 Liter, pH-Wert: 6,1

Optimales Wurzelwachstum: Die COMPO CACTEA Kakteen- und Sukkulentenerde

enthält neben einer organischen Zusammensetzung einen 8 Wochen Dünger, der die Kakteen und Sukkulenten nach dem Umtopfen optimal versorgt. Geeignet für alle Kakteenarten kann die Erde schnell und nach eigenem Ermessen zur Anwendung kommen.
Die Erde bietet durch ihre Nährstoffzusammensetzung die Basis für ein optimales Wurzelwachstum, wodurch die Kakteen wiederum eine gute Standfestigkeit in der Erde erreichen. Mit einer optimierten Wasseraufnahme wird es den Pflanzen erleichtert, die eigenen Bedürfnisse zu stillen.
Der enthaltene Dünger ist ein Startdünger, der das Wachstum gerade zu Beginn beschleunigt und damit eine gute Grundlage für gesunde Pflanzen bietet. Die Erde wird von einem angenehmen Geruch begleitet, was bei vielen anderen Produkten nicht der Fall ist.
Kunden äußern sich vorteilhaft zur Kakteenerde, da diese sehr leicht zu verwenden ist und gleichzeitig als Mischsubstrat für andere Pflanze zur Anwendung kommen kann.
Nachteilig wird empfunden, dass in der Erde Fruchtfliegenlarven enthalten sein können. Auch wird bemängelt, dass die Erde teilweise nicht wasserdurchlässig ist oder sich größere Holzstücke in ihr befinden.

Vorteile:
  • leicht in den Topf einzufüllen
  • gute Nährstoffversorgung
  • mit Dünger für gutes Wachstum
  • kann gut als Anzuchterde verwendet werden
  • bietet Wasserspeicherung
Nachteile:
  • Erde teils nicht wasserdurchlässig
  • es können Fruchtfliegenlarven in der Erde enthalten sein

Kakteenerde kaufen – Spezialerde mit besonderer Struktur

„Mein kleiner grüner Kaktus“- ist bekanntlich sehr pflegeleicht und trotzdem haben die Kultpflanzen einige Anforderungen, wenn es um die Auswahl des Substrates geht. Geht der Kaktus trotz richtiger Pflege ein, dann kann das an zwei Aspekten liegen.

Zum einen an der Überwässerung, zum anderen an einer suboptimalen Auswahl des Substrates. Fehlende Nährstoffe in der Universalerde bekommen dem Kaktus nicht, deswegen sollten Pflanzenliebhaber zur Kaktuserde greifen.

Kakteen einpflanzen: Das sollte man als Kakteenbesitzer beachten

Vorsicht Stachel, ist vermutlich die erste Warnung, die man bei einem Kaktus zu hören bekommt. Trotzdem müssen Kakteen von Zeit zu Zeit umgetopft werden. Dabei ist einiges zu beachten, damit die Pflanze keinen Schaden nimmt und sich der Gärtner dabei nicht verletzt.

Beim Umtopfen von Kakteen wird die Pflanze mit neuen Nährstoffen versorgt. Mit der Kakteenerde erhält die Pflanze dabei die idealen Bedingungen für ein gesundes Wachstum und eine prächtige Blüte.

Gleichzeitig ist der Zeitpunkt des Umtopfens ideal geeignet, um sich ein Bild über den Gesundheitszustand der Pflanze zu machen. Befreit man die Wurzeln vom alten Substrat, sind sie ideal auf die Nährstoffaufnahme aus der neuen Kakteenerde vorbereitet. Gleichzeitig lassen sich erste Anzeichen von Fäulnis sehr gut erkennen.

Erkennbar ist dies an abgestorbenen oder bräunlich schimmernden Wurzeln. Auch der Geruch kann ein Anzeichen für Fäulnis sein. Riecht der Kaktus unangenehm, dann ist das meist ein Anzeichen für eine falsche Pflege.

Wer Kakteen einpflanzen möchte, sollte wissen, dass die meisten Kakteenpflanzen aus dem Supermarkt oder dem Baumarkt in normaler Blumenerde eingepflanzt sind. Um dem Kaktus ein angenehmes Leben zu ermöglichen, muss er deswegen in Kaktuserde umgetopft werden.

Kakteen haben in normaler Blumenerde nur wenig Chancen auf ein gesundes Wachstum, denn den Wurzeln und der Pflanze fehlen wichtige Nährstoffe. Auch das Einpflanzen in Sand ist nicht anzuraten, da auch diesem Substrat wichtige Nährstoffe fehlen, die Kakteen und Sukkulenten zum Wachsen benötigen.

Hinweis: Die Kakteenerde muss wasserdurchlässig sein, damit der Kaktus in entstehender Staunässe keine nassen Wurzeln bekommt.

Zusammensetzung von Kakteenerde – Welche Nährstoffe enthält die Kakteenerde?

Kakteenerde muss eine bestimmte Zusammensetzung aufweisen, damit sie Kakteen und Sukkulenten ideale Wachstumsbedingungen bietet. Dabei sind natürlich individuelle Anforderungen zu beachten. Ein Blick auf die Pflegeanleitungen der Kakteen kann helfen, die optimale Kakteenerde zu finden.

Kakteenarten unterscheiden sich darin, welches Substrat sie benötigen, denn es gibt Gattungen, die zum Gedeihen organische Bestandteile benötigen, während andere Kakteensorten ihren Nährstoffanteil überwiegend aus mineralischen Anteilen decken. Letzteres ist bei den meisten in Deutschland vertriebenen Kakteensorten der Fall.

Wer sich mit dem Nährstoffbedarf der verschiedenen Kakteen und Sukkulenten beschäftigt, kann die Kakteenerde auch selber mischen. Dafür benötigt man verschiedene Einzelsubstrate und  Zuschlagstoffe, die Wasser und Nährstoffe speichern können.

Diese Bestandteile sind zusätzlich durchlässig und sorgen somit für die passende Versorgung. Kakteenerde sollte immer wasserdurchlässig sein, damit keine Staunässe entsteht und damit das Absterben der Kakteenwurzeln vermieden wird.

Um mineralische Kakteenerde herstellen zu können, benötigt man folgende Bestandteile:

  • 20 % Perlite (Gestein) (klein- bis mittelkörnig)
  • 25 % Blähton
  • 15 % Bims
  • 10 % Vermiculit (Silikat, Schichtsilikat)
  • 30 % Lehm

Wer diese Sukkulentensubstrat-Bestandteile nicht einzeln erwerben kann, sollte beim Kauf der Kakteenerde darauf achten, dass diese Inhaltsstoffe enthalten sind.

Kakteenerde zu mischen, die organische Bestandteile enthält, ist wesentlich einfacher. Beim Kauf sollte man auf diese Zusammensetzung achten:

  • 50 % Universal Blumenerde
  • 10 % Perlite (Gestein)
  • 25 % Quarzsand
  • 15 % Bims

Kakteen in normale Blumenerde zu setzen ist für die meisten Sorte keine gute Option, weil die Kakteen andere Nährstoffe und Bodenbeschaffenheiten benötigen. Andersherum fühlen sich zum Beispiel Dickblattgewächse (Sukkulenten) sehr wohl in Kakteenerde.

Kaktuserde: Die verschiedenen Arten der Erdbeschaffenheit

Bevor man sich die verschiedenen Arten der Kakteenerde anschaut, sollte man die  handelsübliche Kakteenerde mit anderen Kakteensubstraten vergleichen. Die normale Kaktuserde besteht überwiegend aus organischem Material (Kompost oder Torf). Untergemischt wird diesem Substrat Sand oder Kies, um eine lockere Erde zu erhalten, die der Kaktus bevorzugt.

Für weniger anspruchsvolle Arten sind diese Substrate durchaus geeignet. Wer jedoch einen Kaktus mit hohen Umgebungsanforderungen besitzt, der wird mit dem normalen Kakteensubstrat nicht viel erreichen. Vergleicht man die Kakteensubstrate, dann wird man auf ein humusfreies Substrat stoßen.

Diese Kakteenerde ist für alle nicht frostsicheren Kakteensorten gedacht. Kakteen, die aus dem südlichen Amerika stammen oder im Nordosten Mexikos gedeihen, sind auf eine derartige Kakteenerde angewiesen.

Kakteenarten der Gattung Copiapoa, Browningia und Eulychnia gehören mit zu diesen Sorten. Diese Pflanzen wachsen in einer Erde mit saurem Gesteinsanteil.

Kakteen der Gattung Ariocarpus, Ancistrocactus, Epithelantha, Glandulicactus, Lophophora, Neolloydia , Thelocactus, Turbinicarpus, Echinocactus, Mammillaria und Thelocactus gehören dazu. Sie bevorzugen steinreiche Kakteenerde mit hohem mineralischem Anteil, die zudem stickstoffarm und alkalisch ist.

Dem gegenüber steht die Kaktuserde mit hohen Humusanteil, die vor allem für die Gattungen  Echinopsis, Gymnocalycium, Marginatocereus, Melocactus, Neobuxbaumia, Neolloydia und Opuntia gut geeignet ist.

Damit sind die Grundzüge des Artenreichtums genauer definiert. Zusätzlich wird man beim Kauf auf die mineralische Kakteenerde, Bio-Erde und torffreie Kaktuserde treffen.

Mineralische Kakteenerde: Steht auf einer Verpackung „Kakteenerde mineralisch“, dann handelt es sich hierbei um ein Kakteensubstrat, das im Normalfall auch in der normalen Landschaft entstanden ist. Es wird durch das Klima, die Vegetation und durch weitere Umweltfaktoren beeinflusst. Der Gehalt an organischen Bestandteilen beträgt meist nur wenige Prozent. Das heißt also, ein mineralisches Sukkulentensubstrat oder Kakteensubstrat verzichtet vollständig oder zum Großteil auf organische Bestandteile (Torf, Humus und Kompost).

Bio-Kakteenerde: Bio-Kakteenerde beschreibt, dass das Produkt durch EU-Verordnungen, als BIO-Produkt zugelassen ist. Im Falle von Kakteenerde wird so zum Beispiel sichergestellt, dass keine Fremdstoffe wie Schwermetalle oder Pflanzenschutzmittel enthalten sind, dass zugesetzte Dünger organischen Ursprungs sind und dass die Erde torfreduziert oder torffrei sein muss. Chemische Hilfsstoffe sind in Bio-Erde ebenfalls nicht zu finden. Sowohl mineralische als auch organische Kakteenerde sind in Bio-Qualität erhältlich.

Kakteenerde (torffrei): Vielleicht hat man den Namen torffreie Kakteenerde auch schon im Supermarkt oder im Baumarkt lesen können. Torf ist ein organischer Bestandteil vieler Blumen- und Pflanzenerden. Erde, die torffrei ist, wird meist aus einem Gemisch aus Kompost, Holzfasern, Tonmineralien und Lavagranulat hergestellt. Durch die besonders lockere Struktur wird Staunässe und Wurzelfäule optimal vermieden und auch ein Verklumpen der Erde entsteht nicht. Wie bei jeder anderen Pflanzen- oder Blumenerde auch ist ein hoher Torfanteil in Verruf geraten. Der Abbau von Torf schädigt Ökosysteme (Hochmoore) und gefährdet so die Pflanzen- und Tierwelt.

Universal-Kakteenerde: Die Universal-Kakteenerde darf man bei der Auswahl nicht vergessen. Sie wird am häufigsten für die Kakteen-Zucht gekauft. Ein Grund kann die kostengünstige Anschaffung sein. Diese Erde besteht meist aus 50 % Blumenerde, Quarzsand, Bims (mineralischer Zusatzstoff aus  vulkanischem Ursprung), Blähton oder Lavabruch und anderen Bestandteilen wie Kokosfasern oder Holzfasern.

Was ist Sukkulentenerde?

Die Sukkulente ist eine weichfleischige Pflanzenart, die als Wasserspeicher bekannt ist. Man erkennt diese Pflanzen deutlich an den dicken Blättern, in denen das Wasser – anders als bei Kakteen, die ebenfalls zu Sukkulenten gehören – gespeichert ist. Die Sukkulentenerde ist also eine Erde, die speziell für dickblättrige Pflanzen ausgelegt ist.

Beim Kauf ist darauf zu achten, dass Sukkulentenerde nur einen geringen Humusanteil besitzt. Auch diese Erde kann man, wenn man das Bedürfnis hat, selber mischen, wobei der Kauf deutlich zu empfehlen ist, um einfach kostengünstigere Erde zu erhalten. Sukkulentenerde besteht aus  Anzuchterde und anorganischer und feinkörniger Beimischung.

Kakteenerde pH-Wert: Was gilt es zu beachten?

Der Kauf der Kaktuserde ist schnell erledigt. Trotzdem muss der pH-Wert beachtet werden. Humushaltige Substrate sollten einen niedrigen pH-Wert besitzen, der im sauren Bereich liegt. Ein kalkhaltiges Substrat ist mit einem pH-Wert von 8 bis 8,5 teils eine gute Wahl.

Viele Kakteen fühlen sich allerdings in leicht saurer Umgebung wohler. Ein pH-Wert von 5,5 bis 6,5 bekommt den meisten Kakteen.  Je höher der Kalkanteil in der Kaktuserde  ist, desto höher der pH-Wert.