Pflasterfugenmörtel - für das sichere Abdichten von Fugen auf Wegen und Terrasse

Aktualisiert am: 20.07.2021

Damit in den Fugen von Gehwegen und Terrasse kein Unkraut wächst, stellt Pflasterfugenmörtel ein gutes Material zum Abdichten dar. Sie wählen abhängig von der zu bearbeitenden Fläche zwischen fein- und grobkörnigem Fugenfüller. Legen Sie auf eine hohe Endfestigkeit Wert, stellt ein Zwei-Komponenten-Fugenmörtel eine gute Wahl dar.

Pflasterfugenmörtel Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: gebrauchsfertiger Pflasterfugenmörtel, 25 Kilogramm, wasserdurchlässig, frostbeständig, steingrau

Steingrauer Pflasterfugenmörtel im 25-Kilo-Eimer: Bei dem Tubag Pflasterfugenmörtel F

loben mehrere Anwender die unkomplizierte Verwendung des Materials. Um dieses in den Fugen zu verteilen, bringen sie es durch klassisches Einschlämmen ein. Laut Kundenmeinungen gehe der Prozess schnell und problemlos vonstatten.
Mehrere Kunden freuen sich über die Ergiebigkeit der gelieferten Menge. Des Weiteren gefällt ihnen das schnelle Aushärten des Mörtels. Nach wenigen Stunden sei die bearbeitete Fläche wieder begehbar.
Die Mörtelmasse trocknet durch den Kontakt mit Sauerstoff. Der Hersteller liefert sie gebrauchsfertig an. Die einfache Verarbeitung gelingt durch die Easy Clean Technology.
Der Pflasterfugenmörtel ist wasserdurchlässig und erlaubt laut Erfahrungsberichten der Käufer den reibungslosen Wasserabfluss. Anwender empfehlen ihn für alle Bereiche im Freien.
Bei Flächen mit leichter mit mäßiger Belastung hält der Fugenmörtel lange Zeit. Abhängig von der Verdichtung und dem Unterbau empfiehlt er sich für Bereiche mit leichter Verkehrsbelastung.
Das Material eignet sich zur Neuverfugung und um bestehende Fugen instand zu setzen. Bei Pflaster- und Natursteinplatten kommen seine Vorteile ebenso zur Geltung wie bei Klinkerbelägen. Mehreren Nutzern gefällt es, dass der Pflasterfugenmörtel über einen langen Zeitraum den Pflanzenbewuchs in den Fugen verhindert.
Beim Blick auf die Qualität des Tubag Pflasterfugenmörtels F finden sich in den Bewertungen mehrere Kritikpunkte. Ein Anwender beschreibt, dass das Gemisch nach einer Lagerzeit von vier Wochen selbstständig im Eimer aushärtete. Trotz trockener und frostfreier Umgebung sei eine harte, unbrauchbare Masse entstanden.
Ein anderer Käufer beschwert sich, dass der Mörtel nach dem Einbringen in die Fugen nicht aushärtet. Das Material habe sich nicht mit den Pflastersteinen verbunden, sei gebröckelt und gerissen.
Des Weiteren sorgte die Gebrauchsanleitung, die der Hersteller dem Produkt beilegt, bei einem Kunden für Unmut. Er empfindet sie als unverständlich und irreführend. In ihr stehe nicht, dass der Tubag Pflasterfugenmörtel F vollständig zu verbrauchen sei.
Der betroffene Käufer verwendete nur die Hälfte des Eimers. Am nächsten Tag sei der Restmörtel ausgetrocknet und nicht mehr zu verwenden gewesen.

Vorteile:
  • unkompliziertes Einbringen
  • verhindert Unkraut in Fugen
  • für mäßige Belastungen geeignet
  • geringe Trocknungszeit
  • zum Verfugen von Alt- und Neupflaster geeignet
Nachteile:
  • kann bei längerer Lagerzeit trocknen
  • härtet im Freien teilweise nicht aus
  • teilweise unverständliche Gebrauchsanweisung

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Fertig-Fugenmörtel, 12,5 Kilogramm, wasserdurchlässig, steingrau, frost- und witterungsbeständig

Gebrauchsfertiger Fugenmörtel: Die Mehrzahl der Kunden lobt den MEM Fix- Fertig- Fügenmörtel

für die schnelle und einfache Verarbeitung. Das Einbringen funktioniert durch klassisches Einschlämmen. Den Pflasterfugenmörtel liefert der Hersteller gebrauchsfertig, sodass ein Anmischprozess entfällt.
Vorrangig eignet sich das Produkt zum Verfugen von Natursteinplatten und -pflaster. Es handelt sich um einen permeablen Fugenmörtel. Mehrere Käufer empfehlen, ihn auf einem stark wasserdurchlässigen Untergrund zu verwenden. Dies wirke einer Staunässe entgegen.
Der Mörtel ist frostbeständig, sodass keine Qualitätsminderung durch Witterungseinflüsse zu befürchten ist. Er geht mit einer hohen Lebensdauer einher.
Diese Abriebfestigkeit trifft bei vielen Nutzern auf Wohlwollen. Des Weiteren gefällt ihnen, dass der Fugenfüller den Bewuchs mit Unkraut hemmt. Gleichzeitig ist er insektenabweisend.
Kritisch betrachten mehrere Anwender bei dem MEM Fix- Fertig- Fügenmörtel die Verarbeitungszeit von maximal 30 Minuten. Sie empfinden diese als zu kurz. Aus ihrer Sicht beeinträchtige die benötigte Eile das saubere Endergebnis.
Zusätzlich beschweren sich die Käufer über die geringe Haltbarkeit der Fugenmasse. Ein Betroffener erklärt, sie bröckele bereits nach dem Tag der Einbringung aus den Fugen. Er empfiehlt sie daher nicht für Flächen mit mäßiger bis hoher Belastung.
Ein anderer Kunde schreibt, dass sein Pflasterfugenmörtel bereits nach wenigen Stunden bröselte und sich dadurch aus den Fugen löste. Des Weiteren beklagt sich ein Nutzer über eine zu lange Trocknungszeit. Er schreibt, der Mörtel habe mehr als zwei Wochen zum Trocknen gebraucht.

Vorteile:
  • wirkt Unkrautbewuchs in Fugen entgegen
  • hält verschiedenen Witterungseinflüssen stand
  • unkomplizierte Verarbeitung
  • sofort gebrauchsfertig
  • kehrmaschinen- und abriebfest
Nachteile:
  • kurzer Verarbeitungszeitraum
  • geringe Haltbarkeit der Verfüllung
  • teilweise zu lange Trocknungszeit

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Fugenfüller, 20 Kilogramm, für Fugen von zwei bis 15 Millimeter, wasserdurchlässig, insekten- und unkrauthemmend

Wasserdurchlässiger Pflasterfugenmörtel: Der Dansand Pflasterfugenmörtel "Ohne Unkraut“

kommt für zahlreiche Einsatzgebiete infrage. Der Hersteller empfiehlt ihn für Fugen mit einer Breite zwischen zwei und 15 Millimeter. Mehrere Anwender loben diese Flexibilität.
Des Weiteren gefällt ihnen das einfache Einbringen des Fugenfüllers. Diesen Prozess beschreibt eine unkomplizierte Bedienungsanleitung. Er nimmt nur eine kurze Zeit in Anspruch.
Durch den ergiebigen Inhalt des 20-Kilo-Sacks gelang es den Nutzern, große Pflasterflächen mit dem Material zu verfugen. Nach dem Trocknen sei der Pflasterfugenmörtel frost- und abriebfest. Er verhindert laut Kundenaussagen das Anwachsen von Unkraut und Gras in den Fugen. Zusätzlich hält er Insekten wie Ameisen effektiv fern.
Beim Dansand Pflasterfugenmörtel „Ohne Unkraut“ beklagen sich mehrere Anwender über dessen Konsistenz. Ein Nutzer beschreibt sie als staubtrocken, sodass sich der Fugenfüller nicht mit dem Pflaster verbindet. Zusätzlich staubt er laut Kundenaussagen bei der Verarbeitung.
Einen anderen Kunden stört, dass der Fugenfüller von stärkerem Regen aus dem Fugen geschwemmt wird. Das wirke sich negativ auf die Stabilität der Verfugung aus. In der Folge beginnen diese im trockenen Zustand stark zu bröckeln.

Vorteile:
  • für zahlreiche Anwendungsbereiche geeignet
  • hemmt Pflanzenbewuchs und Insektenbefall
  • einfache Verarbeitung
  • ergiebige Menge
  • leicht verständliche Anleitung
Nachteile:
  • zu trockene Konsistenz
  • schwemmt bei Niederschlag teilweise aus

Pflasterfugenmörtel kaufen – für Platten und Wege

Zwischen den Pflastersteinen befinden sich die Fugen. In diesen wächst teilweise Unkraut und Gras. Obgleich dieses dem Pflaster nicht schadet, stören sich Gartenbesitzer an der „grünen“ Optik.

Bauen Ameisen unter dem Gartenweg Gänge, stellt das ein Sicherheitsrisiko dar. Hochstehende Steine oder Gehwegplatten sind eine Stolperfalle. Um diesem Problem vorzubeugen, verdichten die Gärtner die Fugen mit Pflasterfugenmörtel.

Was ist Pflasterfugenmörtel?

Pflasterfugenmörtel besitzt eine sandige Konsistenz. Er eignet sich, um Gehweg- und Terrassenplatten zu verfugen. Zu dem Zweck kehren die Anwender den Mörtel in die Fugen und wässern ihn. Dadurch bindet er selbstständig ab.

Viele Fugenmörtel bleiben wasserdurchlässig, sodass sie Pflastersteine nicht versiegeln. Soll die Fläche unter dem Pflaster geschützt werden, stellt wasserundurchlässiger Pflasterfugenmörtel die bessere Alternative dar.

Für Gärtner, die einen grünen Bewuchs der Pflasterfugen vermeiden wollen, eignen sich Produkte, die Ausblühungen verhindern. Diese kommen infrage, um die Fugen gegen Unkraut zu versiegeln.

Hierbei handelt es sich um unkrauthemmende Pflasterfugenmörtel. Diesen schlämmen die Anwender wie Sand ein. Im Gegensatz zu klassischem Fugensand erweist sich diese Variante als fester.

Vorrangig kommen beim Gestalten privater Pflasterflächen, die wenig Belastung ausgesetzt sind, harzgebundene Fugenfüller zum Einsatz. Die Hersteller bieten diese auch unter der Bezeichnung „Pflasterfugenmörtel auf Kunstharzbasis“ an.

Sie sind drainagefähig, sodass die gesamte Fläche versickerungsfähig bleibt. Diese Fugenmörtel sind auf einem ungebundenen Unterbau wie einer Kies- oder Schotterschicht einsetzbar. Harzgebundene Systeme sind im Vergleich zu hydraulischen Varianten weniger starr.

Dadurch kann dieser Pflasterfugenmörtel die Belastung des Pflasters ausgleichen. Ebenso nimmt er aus schwankenden Temperaturen resultierende Verformungen schadenfrei auf. Allerdings setzt das eine ausreichende Breite und Tiefe der Fugen voraus.

Was unterscheidet ein- und zweikomponentige Systeme?

Handelt es sich um ein Fugenmörtel auf Kunstharzbasis, gibt es zwei Varianten. Die Unterschiede bestehen in der Verarbeitungsweise und der Endfestigkeit. Der Ein-Komponenten-Pflasterfugenmörtel eignet sich für private Flächen wie Pflasterbeläge im Garten oder einen Fußgängerbereich.

Beim Einbringen in die gepflasterte Fläche achten die Anwender auf ein sauberes und trockenes Umfeld. Unter Umständen benötigen sie einen Regenschutz. Dringt Feuchtigkeit in den Mörtel, drohen Schleier- und Schaumbildungen.

Ein-Komponenten-Pflasterfugenmörtel ist unkompliziert zu handhaben. Die Gärtner fegen ihn mit einem Besen oder Gummischieber in die offenen Fugen, bis diese vollständig gefüllt sind.

Einige Steine besitzen eine Kantenfase, die frei bleiben muss. Im Anschluss kehren sie das überschüssige Material ab. Viele dieser Produkte trocknen in kurzer Zeit an. Nach wenigen Stunden besteht die Möglichkeit, die entsprechende Fläche zu nutzen.

Um Pflaster mit einer beträchtlichen Verkehrslast zu verfugen, kommt Zwei-Komponenten-Pflasterfugenmörtel zum Einsatz. Dieser zeichnet sich durch eine hohe Endfestigkeit aus. Um diese zu gewährleisten, vermengen die Nutzer den Fugenfüller vor dem Einbringen mit einer Härterkomponente.

Sie nässen die Pflasterfläche gut vor, um das Verfugen zu vereinfachen. Durch den Wasserfilm gleitet der Mörtel in die offenen Fugen. Mit einem Besen verteilen die Grundstücksbesitzer das Material und kehren den Überschuss ab. Aufgrund der Festigkeit kann dieser Pflasterfugenmörtel insektenabweisend sein.

Welche Konsistenzarten lassen sich bei Pflasterfugenmörtel unterscheiden?

Beim Verfugen des Pflasters mit Mörtel unterscheiden sich zwei Varianten. Der feinkörnige Pflasterfugenmörtel kommt hauptsächlich in Innenräumen zum Einsatz. Er eignet sich zum Verdichten schmaler Fugen. Bei dieser Ausführung ist die verfugte Fläche wenige Stunden nach dem Einschlämmen betretbar.

Der Grund besteht in der schnellen Aushärtung dieses Fugenmörtels. Des Weiteren zeichnet sich die feinkörnige Alternative durch eine ordentliche Optik aus. Im Vergleich zu grobkörnigem Pflasterfugenmörtel zeigt sich die Belastungsgrenze jedoch niedriger.

Dementsprechend kommt feinkörniger Pflasterfugenmörtel für Flächen mit wenig Belastungsaufkommen infrage. Für die Einfahrt bietet er sich nicht an. Um deren Fugen zu füllen, stellt ein grobkörniges Gemisch die bessere Wahl dar.

Sie bietet sich an, um auf einem Gartenweg die Pflastersteine zu verfugen. Im Vergleich zu feinkörnigen Produkten geht diese Ausführung mit geringeren Anschaffungskosten einher. Des Weiteren eignet sich dieser Fugenmörtel für breitere Fugen. Aufgrund der Konsistenz kommt er nicht für schmale Fugen infrage.

Wie lange trocknet Pflasterfugenmörtel?

Wie lange es dauert, bis Fugenmörtel aushärtet, hängt von seiner Konsistenz und den Witterungsverhältnissen ab. In der Regel liegt die Trocknungszeit im Außenbereich bei drei bis fünf Tagen. Ob die verfugte Fläche in diesem Zeitraum betretbar ist, hängt vom verwendeten Pflasterfugenmörtel ab.

Bevor die Anwender beginnen, das Pflaster zu verfugen oder bestehende Fugen auszubessern, empfiehlt sich ein Blick auf die Außentemperatur. Mehrere Hersteller raten davon ab, Pflaster- und Plattenbeläge bei einer Temperatur von weniger als fünf Grad Celsius zu verfugen.

Die empfohlene Höchsttemperatur liegt bei 30 Grad Celsius. Diese Temperaturempfehlungen gelten für den Tag des Verfugens und die anschließende Trocknungszeit.

Welche Vorteile bringen wasserdurchlässige Pflasterfugenmörtel mit sich?

In einem unbedachten Außenbereich empfiehlt sich wasserdurchlässiger Fugenmörtel, damit Regenwasser ungehindert abfließen kann. Befindet sich unter dem Pflaster Splitt oder Sand, versickert die Feuchtigkeit. Das verhindert Staunässe.

Dementsprechend wendet die Wasserdurchlässigkeit eine Überschwemmung der gepflasterten Fläche bei starkem Regen ab. Im Vergleich zu wasserundurchlässigem Pflasterfugenmörtel geht diese Variante mit geringeren Anschaffungskosten einher.

Alternativprodukte

Nicht alle Gartenbesitzer wollen die Fugen auf dem Gartenweg oder der Terrasse mit Pflasterfugenmörtel abdichten. Vorrangig bei einem dynamischen Untergrund kann die Verfugung schnell reißen. Dies ist beispielsweise möglich bei einem Gartenweg unter dem Baumwurzeln verlaufen. Eine lose und damit flexible Alternative besteht in:

  • Fugensand: Hierbei handelt es sich um einen Werkstoff zum Verfugen von Platten- und Pflasterbelägen. Er beugt dem Verschieben des Belags effektiv vor. Der Fugensand besteht aus druckstabilen Materialien wie Quarz– oder Granitsand. Die Hersteller werben mit Bruch- und Quetschsand. Die Sandverfugung zeigt sich wasserdurchlässig, sodass Feuchtigkeit abfließen kann. Im Gegensatz zu Pflasterfugenmörtel besteht jedoch die Gefahr, dass sich Ameisen einen Weg durch die Fugen bahnen.