Winterschutz für Pflanzen – Balkon- und Gartenpflanzen richtig überwintern

Aktualisiert am: 05.08.2022

Auch ein deutscher Winter kann so kalt werden, dass ein Winterschutz für Pflanzen notwendig wird. Wenn Sie frostempfindliche Pflanzen nicht in Innenräumen überwintern können, müssen Sie diese mit einer Winterschutzabdeckung vor Frostschäden bewahren.

Winterschutzabdeckungen für Pflanzen Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Kübelpflanzensack, verschiedene Maße erhältlich, wetterfest, UV-beständig aber lichtdurchlässig, atmungsaktives Mikrovlies

Aus haltbarem Mikrovlies: Der Bio Green Winterschutz Kübelpflanzensack

ist ein guter Kälte- und Wetterschutz bei gleichzeitig geringem Gewicht von gerade einmal 70 Gramm pro Quadratmeter. Er ist in fünf verschiedenen Varianten erhältlich, die für alle Bedarfe genügen sollten.
Alle Tücher bestehen aus demselben atmungsaktiven Vliesstoff, das sowohl Schnür- als auch Reißverschluss zur besseren Absicherung bietet. Damit fasst der Stoff keinen Wind und sitzt fest um die gewünschte Pflanze herum. Sollte es mal schneien oder regnen, stellt das für den Bio Green Winterschutz Kübelpflanzensack keinerlei Problem dar.
Die Art der Anwendung, das Überstülpen über die Pflanzen, wird von vielen Nutzern als sehr praktisch beschrieben. Gleichzeitig garantiert diese Anwendungsweise auch bei den winterlichsten Temperaturen eine gute Wärmespeicherung und schützt die Pflanzen vor dem Austrocknen.
Sind diese nicht allzu empfindlich, ist der Stoff so verlässlich, dass man selbst Topfpflanzen ohne Angst draußen stehen lassen kann, was ein außerordentlicher Platzvorteil sein kann.
Die Reinigung des Bio Green Winterschutz Kübelpflanzensacks ist laut Kunden und dank der Stoffeigenschaften denkbar einfach. So kann er sanft bei 30 Grad gewaschen werden.
Käufer einer oder mehrerer dieser Abdeckhauben zeigen sich begeistert, einige sprechen gar vom ersten gefundenen wirklich qualitativen Produkt. Während das Produkt extrem dünn ist, wird es gleichzeitig als beeindruckend stabil und dennoch ausreichend winddurchlässig beschrieben.
Die Wärme wird drinnen, Feuchtigkeit draußen gehalten und Licht bekommt die Pflanze trotz düsterer Monate noch genug, sodass es ihr auch in längerer Winterzeit noch so gut geht wie vorher. Es wird häufig berichtet, dass die Blumen blühen wie zuvor und auch das Vlies selbst nach Monaten der Nutzung (nach der ersten Saison zumindest) noch wie neu aussieht.
Während der Reißverschluss ebenfalls als sehr positiv gesehen wird, sind Maße und Dicke des Bio Green Winterschutz Kübelpflanzsacks häufiger ein Kritikpunkt. Für einige Bedürfnisse oder Temperaturen unter -5° Celsius ist er so nicht geeignet.
Kunden hätten sich gewünscht, dass das klarer vom Hersteller kommuniziert wird. Dazu ist das Überstülpen je nach gekaufter Größe unter Umständen etwas hakelig.

Vorteile:
  • extrem geringes Gewicht
  • robuste Vliesstruktur
  • luftdurchlässig aber windsicher
  • Schutz vor Nässe und Frost bis -5° C
  • mit extra Verschlüssen ausgestattet
  • lichtdurchlässig
Nachteile:
  • Überstülpen je nach Pflanze und Größe umständlich
  • gelegentlich verwirrende Maßangaben

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Winterschutz-Vlies in den Maßen 1,5 x 10 Meter, 100% Polypropylen, Gewicht von 17 g/m²

Besonders großzügiges Maß: Das besonders große KRONLY Wintervlies

ist perfekt für alle, die gern selbst das Maß bestimmen. Er lässt sich gut für die eigenen Pflanzen zurechtschneiden, ist aber dennoch beeindruckend reißfest.
Das Thermovlies vermag gut vor Frost, Kälte und auch schädlicher UV-Strahlung zu schützen. Normales Licht und auch leichter Wind kommen aber immer noch hindurch, womit die Pflanze auch nach der Wintersaison noch so schön aussieht wie davor.
Das bestätigen auch einige Rezensenten, die das KRONLY Wintervlies bereits über einen Winter getestet haben. Regen oder andere Feuchtigkeit werden laut Hersteller des KRONLY Wintervlies allerdings durchgelassen, was man dringend beim Kauf beachten sollte.
Gerade das Zuschneiden und die Durchlässigkeit des sehr atmungsaktiven und dünnen Stoffes kommen sehr gut an. Das Anlegen an die Pflanzen geht ziemlich leicht von der Hand, die Enden des Vlieses lassen sich den Käufern zufolge zum Beispiel verknoten. Pflanzen und sogar Bäume lassen sich so gut für den Winter einpacken.

Vorteile:
  • flexibles, leicht zu bearbeitendes Maß
  • leicht und dünn
  • reißfest
  • licht- und winddurchlässig
  • UV-sicher
  • guter Frost- und Kälteschutz
Nachteile:
  • unklare Wirksamkeit des Winterschutzes
  • wasserdurchlässig

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Kokosmatte für den Winterschutz, Breite 25 - 100 cm, Länge 100 cm bis 2000 cm, Dicke 0,7 cm, Gewicht 800 g/m²

Biologischer Winterschutz für Pflanzen: Die MW.Shop.24 Kokosmatte

ist aus reiner Kokosfaser gefertigt und damit die perfekte Ergänzung zu Wintervlies und Kübelpflanzensack. In einer großen Variation an Maßen erhältlich, ist diese Matte nahezu für alle Bedarfe und Pflanzen geeignet und kann auch im Nachhinein noch einfach in ein passenderes, kleineres Maß zurechtgeschnitten werden. Das Material ist verträglich für nahezu alle Pflanzen und lässt neben der Frostschutzwirkung noch genug Licht hindurch.
Vor allem Kunden, die auf Nachhaltigkeit besonderes Augenmerk legen, sind von der MW.Shop.24 Kokosmatte besonders begeistert, da sie biologische Abbaubarkeit mit Stabilität hervorragend ausbalanciert. Die vielen Varianten dieser Kokosmatte kommen gut an und durch eine gummierte Seite funktioniert auch das Zurechtschneiden hervorragend.
Unangenehm fällt die Lieferung in einer Plastikverpackung auf. Der größte Mangel ist aber wohl der ungenaue Schnitt der Maße. Schnitte sind laut der Rezensionen manchmal schief und im besten Fall kommt die Ware im wahrsten Sinne etwas kurz.

Vorteile:
  • komplett biologisch abbaubar
  • sehr viele Maße bestellbar
  • licht- und luftdurchlässig
  • Frostschutz
  • guter Wärmespeicher
Nachteile:
  • Maße nur ungefähr eingehalten
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Winterschutz für Pflanzen – So überstehen auch empfindliche Pflanzen die kalte Jahreszeit

Alle Pflanzen im Garten verfügen über eine individuelle Winterhärte. Das gilt übrigens auch für Knollen und Zwiebeln, die im Erdboden vergraben sind. Obwohl die Winter in Deutschland zumeist recht mild sind, sorgen in der kalten Jahreszeit Frost und Schnee für Schäden an kälteempfindlichen Pflanzen.

Viele Gärtner überwintern ihre Kübel- und Balkonpflanzen im Wintergarten, in einem kühlen Raum im Haus oder auch im Keller oder Treppenhaus. Wenn das nicht möglich ist, müssen nicht winterharte Pflanzen mit einem Winterschutz ausgestattet werden.

Welche Methode sich dabei am besten eignet, hängt von der Größe der Pflanze und ihrer Frosthärte ab. Auch der Standort spielt eine Rolle bei der Entscheidung, wie viel Winterschutz die jeweilige Pflanze benötigt.

Kübelpflanzen sind dabei tendenziell empfindlicher gegen Frost als Pflanzen in Blumenbeeten. Im Freiland reicht es oftmals, zwischen den Pflanzreihen mit Rindenmulch, Laub oder Stroh einen Winterschutz für die Pflanzen zu errichten.

Kälteempfindliche Knollen und Zwiebeln können Gärtner vor dem ersten Bodenfrost ausgraben und in einer Holzkiste im Keller, Gartenhaus oder in der Garage überwintern. Obwohl die meisten von ihnen den Winter schadlos im Blumenbeet überstehen, sollten z. B. Dahlien in jedem Fall reingeholt werden.

Die unterschiedlichen Möglichkeiten beim Winterschutz für Pflanzen

Zuerst sollte man einen Blick darauf werfen, welche Materialien es überhaupt für den effektiven Schutz von Pflanzen vor dem Winter gibt und welche Unterschiede unter diesen am prägnantesten hervorstechen.

Am häufigsten verwendet wird wohl das Pflanzen- oder Gartenvlies. Dieses ist in vielen verschiedenen Varianten erhältlich und in einer besonders dicken Ausführung als Winterschutz für viele Pflanzen geeignet.

Der Vorteil an speziellem Winterschutzvlies ist, dass es einfach zugeschnitten und so an fast jede Pflanze angepasst werden kann. Winterschutzvlies ist zumeist aus Kunstfaser (Polyproplyen) gefertigt und damit besonders UV-beständig. Damit schützt das Material nicht nur gegen die Kälte, sondern auch gegen die Wintersonne.

Winterschutzvlies ist zumeist relativ dünn, sodass es ausreichend Luft und Licht  hindurch lässt, ohne dabei der Pflanze zu schaden. Unter diesem Vlies wird entstehende Wärme bis zum Gefrierpunkt sehr gut gespeichert und sorgt damit für eine wohlige Atmosphäre.

Wasser beziehungsweise Regen wird allerdings nicht immer abgehalten. Hierauf gilt es zu achten, da einige Pflanzen ein wenig Regen zwar sehr wohl vertragen, jedoch nicht mehr, wenn er stürmische Ausmaße annimmt. Außerdem sollte man den möglicherweise hindurch gelaufenen Regen bei der eigenen Bewässerung immer mit beachten.

Winterschutzvlies gibt es in den meisten Fällen als Meterware oder in zurecht geschnittenen Abmessungen zu kaufen, sodass der Stoff von Hand in die richtige Größe geschnitten werden kann. Dies sorgt für besondere Flexibilität.

Wer sich das Zurechtschneiden möglichst sparen möchte, kauft sich eine Schutzhaube aus Vlies. Diese ist manchmal etwas schwieriger überzustülpen, besitzt dafür aber oft extra Verschlüsse, die für eine sichere Befestigung sorgen.

Besonders beliebt ist solch ein Winterschutz bei Kübelpflanzen. Sie können mit der Abdeckhaube einfach und schnell vor Frostschäden geschützt werden.

Ein alternatives und vor allem besonders ökologisches Material ist die Kokosfaser. Aus dieser können ganze Matten hergestellt werden, die Pflanzen und sogar ganze Baumstämme selbst bei niedrigen Temperaturen wohlig warm halten können. Diese Kokosmatten sind meist komplett kompostierbar und somit perfekt für alle, die im Garten auf Synthetik verzichten möchten.

Sie besitzen allerdings oft ein nicht ganz gleichmäßiges Geflecht, worauf man vor allem bei der Anwendung achten sollte, damit nichts reißt oder Löcher in der Matte entstehen.

Ansonsten sind auch diese luft- und lichtdurchlässig. Letzteres zwar etwas weniger, dafür ist aber die Abweisung von Regen oder Schnee etwas besser, was vor allem den Frostschutz erhöht.

Eine Balance der beiden Wirkweisen kann ein Jutesack darstellen. Doch Achtung: Dieser ist meist sehr schwer und sollte nur bei robusten Pflanzen Anwendung finden.

Dafür kann er mit einer hervorragenden Wärmespeicherung überzeugen. Gleichzeitig werden Regen und Schnee gut abgehalten, während Luft und Licht aber nicht mehr ganz so gut durchkommen.

Wer auf den Gewächshauseffekt zurückgreifen möchte, greift zu einem Winterschutzzelt, das zwar nur noch entfernt an die anderen Abdeckungen erinnert, jedoch einen sehr guten Winterschutz für Pflanzen darstellt.

Man sollte nur aufpassen, dass so ein Zelt bei Sturm nicht weg weht. Wasser und Schnee stellen bei diese Lösung kein Problem mehr dar, jedoch sollte man immer gut auf Schimmelbildung achten.

Zum Schluss greifen einige zur allseits beliebten Luftpolsterfolie. Ihr Wärmeeffekt über den Winter ist unbestritten. Vorsicht jedoch bei möglicherweise unvorteilhafter Bündelung des Lichtes, das hindurch scheint. Auch sollte bedacht werden, dass so keine Luftzirkulation mehr an der Pflanze erfolgt, was schädlich sein kann.

Vor allem besonders wärmebedürftige mediterrane Arten oder Zitruspflanzen müssen bei deutlich höheren Temperaturen überwintern. Nicht selten benötigen sie mind. 15° C, um den Winter schadlos zu überstehen. Ein Winterschutzvlies oder eine Abdeckhaube reichen als Winterschutz für diese Pflanzen nicht aus.

Der richtige Winterschutz für jede Pflanze

Dass weniger oft mehr ist, zeigt übermäßiger Winterschutz, durch den jährlich viele lieb gewonnene Pflanzen eingehen, anstatt den Winter wie geplant zu überleben.

Um das richtige Maß zu finden, kommt es immer auch auf die Art der Pflanze an, die geschützt werden soll. Nachfolgend ein paar gängige Beispiele:

Palmen überwintern

Wer Palmen überwintern möchte, muss dringend bedenken, dass viele Arten dieser Pflanzengattung an und für sich bereits eine sehr gute Kälte- und Frostresistenz besitzen. Wer hier unnötig schützt, richtet mehr Schaden an als der Winter selbst. Palmen sollten deswegen so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig vor Frost geschützt werden.

Welcher Schutz geeignet ist, hängt von der Palmenart, ihrer Frostempfindlichkeit und den Außentemperaturen ab. Wird es einmal sehr kalt und/oder die Luftfeuchtigkeit steigt rapide bei Plustemperaturen von null bis fünf Grad Celsius, müssen Palmen mit einer Kokosmatte oder einem Vlies geschützt werden.

Was am besten ist, hängt bei Palmen maßgeblich von der Dicke des Stamms ab. Je dünner dieser ist, desto mehr muss er bei Minusgraden vor der Kälte geschützt werden. Auch große Palmwedel benötigen einen Winterschutz, weil Frostschäden hier als erstes zuschlagen.

Winterschutz für Kübelpflanzen

Kübelpflanzen sind häufig von einer eher empfindlichen Sorte und sollten im besten Fall drinnen überwintert werden. Wenn dies nicht möglich ist, ist bereits im Herbst eine Vorbereitung auf die kalte Zeit notwendig. Dies geschieht zumeist mit speziellen Düngersorten, die Wurzeln schon früh den niedrigen Temperaturen trotzen lassen, indem sie sie aushärten.

Winterharte Pflanzen können grundsätzlich draußen bleiben, wenn man sich bezüglich des Durchhaltevermögens der eigenen Pflanzen sicher ist. Zusätzlichen Schutz erhalten Kübelpflanzen mit Vliesstoffen oder auch mit einem speziellen Kübelpflanzensack. Dieser ist speziell auf die Bedürfnisse vieler klassischer Kübelpflanzen ausgelegt und lässt sich sehr einfach handhaben.

Weil der Wurzelballen nur wenig vor der Kälte geschützt ist, sollten Pflanzkübel zusätzlich von unten isoliert werden. Dafür kann man Kübelpflanzen zum Winterschutz beispielsweise auf eine Styroporplatte stellen.

Alternativ können Pflanzkübel auch mit einer Bast- oder Kokosmatte umwickelt werden. Eine mit Rindenmulch gefüllte Holzkiste bietet dem Wurzelballen von Kübelpflanzen ebenfalls einen guten Winterschutz.

Hochbeete winterfest machen

Hochbeete, die man nicht rechtzeitig geerntet hat oder die auch im Winter für Wintergemüse im Einsatz bleiben, muss man nur äußerst selten mit einem Winterschutz versehen. Nutzt man sein Beet bewusst, nämlich im Winter wie angedeutet gar nicht oder aber für Wintergemüse, kommt man zumeist gar nicht erst in die Situation, eine falsche Umgebung für seine Pflanzen zu haben.

Möchte man auf Nummer sicher gehen, kann man an überdurchschnittlich kalten und nassen Tagen auf eine Abdeckplane zurückgreifen, die als eine Art Unterstand oder Zelt dient, statt als eng anliegender Kälteschutz wie bei den anderen Pflanzen. So ist das gesamte Beet vor der in diesem Fall größeren Gefahr für die Pflanzen – Hagel, Starkregen, Schneemassen – zumeist ausreichend geschützt.

Winterschutz für Rosen

Rosen sind dem Frost oft schutzlos ausgeliefert und viele Sorten sind zudem kälteempfindlich. Besonders sensible Stellen wie die Veredlungsstelle und die Triebbasis kann man mit Mulch, Laub oder dem Anhäufen von Erde vor Frost schützen.

Gut geeignet für das Überwintern von Rosen mit hohem Stamm sind Vlieshauben. Mit ihnen lassen sich sowohl die Rosen im Beet als auch die im Pflanzkübel problemlos überwintern.

Der Frostschutz von Rosen startet bereits im Sommer mit der korrekten Düngung, um die Triebe bereits Ende Juli aushärten zu lassen. Gerade bei Rosen ist also besondere Vorbereitung angebracht, die mit der Wahl des richtigen Rosendüngers beginnt.

Mediterrane Pflanzen

Pflanzen aus mediterranen Regionen müssen, um gesund zu bleiben, bei 5 – 10 Grad Celsius überwintern. Bedingt winterharte Sorten wie z. B. das Olivenstämmchen oder die Zypresse können kurzfristig Temperaturen von bis zu -5 °C überleben. Um diese Pflanzen unbeschadet über den Winter zu bringen, eignen sich alle der genannten Winterschutzvarianten.

Sie müssen in jedem Fall über eine besonders gute Wärmespeicherung verfügen. Das trifft auf Luftpolsterfolie ebenso zu wie auf dickeren Vliesstoff. Die ideale Überwinterungstemperatur für bedingt winterharte mediterrane Pflanzen liegt bei 5 – 10 °C.

Empfindlichere mediterrane Pflanzen wie der Oleander oder Zitruspflanzen sollten in jedem Fall eingeräumt werden oder in einem Gewächshaus überwintern. Eine kalte Nacht nimmt beispielsweise der Oleander noch in Kauf; eine Dauerlösung ist das aber nicht.

Wichtig ist auch, dass mediterrane Pflanzen in jedem Fall an einem hellen Ort überwintern können. Fehlt ihnen das Licht, werfen sie schnell ihre Blätter ab. Die Gefahr ist dabei besonders groß, wenn der Standort gleichzeitig relativ warm ist.

Wann ist die richtige Zeit für den Winterschutz für Pflanzen?

Aus dem bisherigen Absatz lässt sich gut erkennen, dass man den Winterschutz nicht einfach zu Beginn des Winters aufzieht und danach wieder abzieht. Eine genaue Kontrolle ist zwingend notwendig und genauso essentiell für das Überleben der Pflanzen wie auch die Wahl des korrekten Schutzes und der Entscheidung, ob man die Pflanzen besser drinnen überwintert.

Wann eine Abdeckung genutzt werden sollte, ist somit immer sehr stark von der Pflanzenart abhängig. Die meisten Pflanzen sollte man ab etwa November mit einem Frostschutz für Pflanzen versehen. Je nach Entwicklung der Jahreszeit sind die ersten Nächte mit Temperaturen kurz über den Gefrierpunkt ein guter Hinweis dafür, dass es Zeit wird, den Winterschutz für Pflanzen einzusetzen.

Unter regelmäßiger Kontrolle bleibt der Kälteschutz für Pflanzen so lange bestehen, wie sich die Temperaturen um den Gefrierpunkt oder darunter bewegen. Solange die Nächte nicht frostfrei sind, kann der Winterschutz ebenfalls nicht abgenommen werden.

Im Allgemeinen gilt: In durchschnittlich kalten Regionen Deutschlands benötigen die meisten Pflanzen zwischen November und April einen Frostschutz, um den Winter schadlos zu überstehen.

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