Rosendünger kaufen – Nährstoffe für die Königin des Gartens
Prächtig blühende Rosen gehören für viele Gärtner zum ganzen Stolz im Blumenbeet. Damit Rosen kräftig wachsen, den Winter gut überstehen und im Sommer prachtvoll blühen, müssen sie mit den richtigen Nährstoffen versorgt werden.
Rosendünger enthalten überwiegend Stickstoff und Phosphor und sind damit ideal für die Versorgung von Rosen zusammengesetzt. Beide Nährstoffe sorgen für kräftig grünes Blattgrün und eine prächtige Blüte. Rosendünger können organisch, mineralisch oder organisch-mineralisch zusammengesetzt sein und sind als feste oder flüssige Variante erhältlich.
Der Kaliumanteil sorgt zusätzlich dafür, dass die Rosen gedrungener wachsen, kräftige Triebe ausbilden und vor dem Winter eine gewisse Frosthärte erreichen. Der Bedarf an Stickstoff und Phosphor ist vor allem in den warmen Monaten jedoch deutlich höher, sodass sich klassische NPK-Dünger für Rosen nicht besonders gut eignen.
Wann sollte man Rosen düngen?
Aufgrund der Vielzahl an Blüten haben Rosen einen hohen Nährstoffbedarf. Wie oft sie gedüngt werden müssen, hängt von der Art des verwendeten Rosendüngers und auch von der Sorte ab.
Langzeitdünger und organische Rosendünger setzen ihre Nährstoffe innerhalb vieler Monate frei. In vielen Fällen reicht es bei diesen Varianten aus, sie einmal pro Vegetationsperiode auszubringen.
Einigen Rosensorten blühen zweimal pro Jahr. Durch den deutlich höheren Bedarf an Nährstoffen sollten sie deswegen auch zweimal in der Saison gedüngt werden.

Der ideale Zeitpunkt für die Düngung der Rosen ist Anfang März, wenn die Rosen aus dem Winterschlaf erwachen und neue Triebe bilden.
Ist eine zweite Düngung erforderlich, kann diese Ende Juni erfolgen, wenn die erste Blühphase vorüber und die Ruhepause überwunden ist. Bilden sich an den frischen Trieben neue Blüten, wird es Zeit für eine weitere Düngergabe.
Beim Rosendüngen im Frühjahr empfehlen viele Experten die Verwendung eines organischen Rosendüngers. Dieser verfügt über eine langsame und gleichmäßige Nährstoffabgabe und versorgt zusätzlich die Mikroorganismen im Boden.
Organischer Rosendünger schützt vor Überdüngung
Organische Rosendünger bestehen aus pflanzlichen und/oder tierischen Bestandteilen und sind in der Regel auch für den ökologischen Landbau zugelassen. Sie verfügen über ein ausgeglichenes Nährstoffverhältnis und gelten als besonders umweltfreundlich.
Organische Rosendünger enthalten oftmals
Für die Umwelt sind diese Inhaltsstoffe natürlich wesentlich verträglicher und weniger belastend als mineralische Bestandteile. Bei Bio-Rosendüngern ist zu beachten, dass die Bezeichnung nichts über die Herkunft oder die Produktion der Inhaltsstoffe aussagt, sondern vor allem darüber, dass sich der Rosendünger für den Bio-Landbau eignet.
Ein weiterer Vorteil ist, dass organische Rosendünger die Bodenqualität verbessern. Weil die Nährstoffe erst durch die Zersetzung von Bakterien und Pilzen nutzbar werden, dienen sie Mikroorganismen im Boden als Nahrung und fördern so ihre Anzahl und ihre Vielfalt.

Organische Rosendünger tragen aktiv zu einer guten Bodenstruktur bei und erhöhen außerdem die Wasserspeicherfähigkeit des Substrates.
Weil organische Rosendünger erst von Lebewesen und Mikroorganismen in der Erde zersetzt und nutzbar gemacht werden müssen, setzt die Wirkung von organischen Rosendüngern verzögert ein. Ein Nachteil ist das bei regelmäßiger Düngung und Pflege zwar nicht, bei sichtbaren, akuten Nährstoffmängeln erfolgt der Ausgleich mit organischen Rosendüngern jedoch häufig zu spät.
Zeigen Rosen bereits Anzeichen eines Mangels, sollten Gärtner zu mineralischen Rosendüngern greifen.
Mineralische Rosendünger liefern schnell und zuverlässig Nährstoffe
Mineralische Rosendünger wirken deutlich schneller als organische Rosendünger und können bei einem bereits sichtbaren Nährstoffmangel schnell für die umfassende Versorgung von Rosen eingesetzt werden. Der schnelle Wirkungseintritt kann zu einem Wachstumsschub führen, der sich oft schon kurze Zeit nach der Düngergabe zeigt.
Neben den speziellen mineralischen Rosendüngern verwenden viele Gärtner für die Düngung von Rosen auch Blaukorn oder andere mineralische Volldünger. Um eine schnelle Nährstoffaufnahme zu gewährleisten, sind solche Düngergaben grundsätzlich möglich. Zur dauerhaften Nährstoffversorgung von Rosen sind Gartendünger und Universaldünger allerdings weniger geeignet.

Bei der Verwendung von mineralischen Rosendüngern müssen Gärtner besonders sorgsam sein. Durch die hohe Konzentration und die schnelle Verfügbarkeit der Inhaltsstoffe kann es schnell zur Überdüngung und damit auch zu Schäden an den Pflanzen kommen.
Zu beachten ist auch, dass die Mineralien in synthetischen Rosendüngern nicht zur Bodenverbesserung beitragen. Weil sie Mikroorganismen nicht als Lebensgrundlage dienen können, haben sie außerdem keinen Einfluss auf das Bodenleben.
Organisch-mineralische Rosendünger bieten eine Kurz- und Langzeitwirkung
Organisch-mineralische Rosendünger vereinen die Vorteile beider Varianten und enthalten sowohl schnell verfügbare Mineralien als auch organische Bestandteile mit einer hohen Langzeitwirkung.

Für den ökologischen Landbau eignen sie sich zwar nicht, allerdings sorgen die organischen Bestandteile für eine Verbesserung der Bodenqualität und eine Langzeitwirkung von mehreren Wochen.
Der mineralische Anteil in diesem Rosendünger bietet zusätzlich direkt zu Beginn eine Sofortwirkung, die gerade im Frühjahr eine solide Basis für der Nährstoffversorgung schafft. An die Dosierungsangaben des Herstellers sollte man sich auch bei organisch-mineralischen Rosendüngern halten, allerdings ist die Gefahr der Überdüngung deutlich geringer als bei rein mineralischen Rosendüngern.
Flüssige Rosendünger sind ideal für Rosen im Kübel
Die meisten flüssigen Rosendünger sind als Konzentrat erhältlich und werden einfach mit dem Gießwasser verdünnt und anschließend im Beet oder in den Pflanzkübeln ausgebracht. Weil die Nährstoffe bereits in Wasser gelöst sind, dringen sie schnell in den Boden ein.
Ein weiterer Vorteil an flüssigen Rosendüngern ist die einfache Anwendung. Viele Packungen verfügen über eine Dosierhilfe im Deckel, sodass man beim Düngen nicht viel falsch machen kann.

Eine besonders gleichmäßige Verteilung des Rosendüngers ist ebenfalls gewährleistet, weil sich in Wasser gelöste Rosendünger besonders leicht ausbringen lassen.
Flüssigdünger für Rosen sind häufig in mineralischer Zusammensetzung erhältlich und damit für Rosen in Pflanzgefäßen besonders sinnvoll. Weil in der Rosenerde im Pflanzkübel kaum Mikroorganismen für die Zersetzungsprozesse zur Verfügung stehen, ist der Einsatz von organischen Rosendüngern nur wenig sinnvoll.
Granulate sind die beste Lösung fürs Freiland
Feste Rosendünger in Form von Granulat lassen sich vor allem im Freiland besonders effizient einsetzen. Vor allem beim Einpflanzen ins Blumenbeet sind granulierte Rosendünger von Vorteil. Die vom Hersteller empfohlene Menge kann direkt vor dem Einpflanzen in das Pflanzloch gegeben werden und sorgt da in den ersten Wochen für eine gleichmäßige Versorgung der Rosen.
Auch bei bereits bestehender Bepflanzung können feste Rosendünger im Beet sehr gezielt eingesetzt werden. Vor allem dann, wenn die Rosen über einen unterschiedlich guten Zustand verfügen, kann man mit Rosendünger-Granulat besser auf die Bedürfnisse der einzelnen Pflanzen eingehen. Einige granulierte Rosendünger kann man außerdem in Wasser auflösen und mit dem Gießwasser zugeben.
Langzeitdünger versorgen Rosen das ganze Jahr lang
Organische Rosendünger haben von Natur aus eine Langzeitwirkung, weil ihre Bestandteile über einen längeren Zeitraum im Boden aktiv bleiben. Weil die Nährstoffe erst dann für die Pflanze verwertbar werden, wenn sie von Mikroorganismen im Boden aufgespalten wurden, hält die Wirkung von organischen Rosendüngern deutlich länger an. Langzeitdünger für Rosen sind jedoch auch als mineralische Variante erhältlich.

Eine spezielle Zusammensetzung von kurzfristig und langfristig wirksamen Bestandteilen sorgt so für eine schnell einsetzende Startdüngung und im Anschluss für eine mehrwöchige Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen.
Langzeitdünger für Rosen wirken bis zu 6 Wochen, sodass sie auch kurz vor und während der Blüte nicht ständig nachdosiert werden müssen.
NPK-Zusammensetzung von Rosendüngern
Wie bereits erwähnt, unterscheidet sich die Zusammensetzung von organischen und mineralischen Rosendüngern erheblich. Die Inhaltsstoffe bieten jedoch alle die Basis für die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen. Wie bei NPK-Düngern werden auch bei Rosendüngern häufig die jeweiligen Anteile der Nährstoffe in der Produktbeschreibung angegeben.
Die Abkürzung NPK steht dabei für die Mineralstoffe Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K). Die Zahlen dahinter geben an, in welcher Konzentration der jeweilige Mineralstoff im Produkt enthalten ist.

Ein Rosendünger mit NPK 6-9-0,5 enthält also beispielsweise 6 % Stickstoff, 9 % Phosphor und 0,5 % Kalium. Außerdem enthalten viele Rosendünger zusätzliche Nährstoffe wie Eisen und Magnesium.
Viele Gärtner fragen sich, ob sie den Rosendünger auch für andere Pflanzen verwenden können. Grundsätzlich ist das möglich, wenn sich der Bedarf der Pflanzen ähnlich zu dem von Rosen bzw. zu den im Rosendünger enthaltenen Nährstoffen ist. Das ist bei grundsätzlich bei allen Pflanzen aus der Gattung der Rosengewächse der Fall.
Blühende Ziersträucher, Stauden, Kübelpflanzen und Gehölze profitieren ebenfalls von dem hohen Anteil an Stickstoff und Phosphor. Folgende Pflanzen können ebenfalls mit Rosendüngern gedüngt werden:
- Hagebutten
- Flieder
- Goldregen
- Zierapfel
- Forsythie
- Zierquitte
Auch einige Kletterpflanzen können mit Rosendüngern gepflegt werden. Zu beachten ist hier, dass diese einen geringeren Nährstoffbedarf haben, auch wenn die Zusammensetzung des Düngers sich grundsätzlich eignet. So kann zum Beispiel die Clematis mit Rosendünger gedüngt werden, wenn man das Konzentrat stärker verdünnt bzw. die Menge an Granulat reduziert.
Haltbarkeit von Rosendüngern
Rosendünger sollten trocken, kühl und lichtgeschützt gelagert werden, damit sich die Bestandteile nicht zersetzen. Insbesondere Feuchtigkeit kann die Haltbarkeit von Rosendüngern reduzieren. Viele Rosendünger werden aus Umweltschutzgründen inzwischen in einer Verpackung aus Papier oder Pappe ausgeliefert. Eine trockene Lagerung ist hier besonders wichtig.
Bei korrekten Lagerungsbedingungen sind Rosendünger viele Jahre lang haltbar, ohne ihre Eigenschaften zu verlieren. Schädliche Bestandteile entstehen bei der Überlagerung in der Regel nicht. Der Rosendünger kann in diesen Fällen allerdings seine Wirksamkeit verlieren oder an Ergiebigkeit einbüßen.
Ist Rosendünger giftig für Haustiere und Kinder?
Hierzu findet man immer Hinweise des Herstellers. Es gibt Rosendünger, die nicht giftig sind und auch in Haushalten mit Haustieren oder Kindern sorglos verwendet werden können.

Das gilt vor allem für organische Rosendünger, deren Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs sind. Diese gelten als gesundheitlich unbedenklich und sollten in Haushalten mit Kindern oder Haustieren bevorzugt werden.
Beim Kauf sollte immer ein Blick auf das Etikett oder die Beschreibung geworfen werden.
Auf der sicheren Seite ist man, wenn man Dünger grundsätzlich gut verschlossen und an einem für Haustiere und Kinder nicht zugänglichen Ort im Haus oder im Gartenhaus lagert.