Wühlmäuse bekämpfen – Wühlmäuse sicher und effektiv loswerden

Aktualisiert am: 15.09.2022

Kurz & Knapp

  • Vor jeder Bekämpfungsmaßnahme sollten Sie sicherstellen, dass es sich wirklich um Wühlmäuse handelt, und nicht um den nützlichen und streng geschützten Maulwurf.

  • Mit einem Wühlmausgitter können Sie Beete, Hochbeete oder einzelne Pflanzen gezielt vor Wühlmäusen schützen.

  • Lebendfallen sind bei Wühlmäusen oft weniger erfolgreich. Sie müssen umsichtig platziert und regelmäßig kontrolliert werden, um Wühlmäuse damit zu bekämpfen.

  • Sehr effektiv ist die Bekämpfung mit Fallen, die die Wühlmäuse schnell und schmerzlos töten.

  • Karbid kann eingesetzt werden, um die Wühlmäuse durch die Bildung eines unangenehm riechenden Gases aus dem Garten zu vertreiben.

Update vom 18.08.2022

Wir haben die Informationen in diesem Beitrag aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.

Produkte um Wühlmäuse zu bekämpfen Testsieger* 2022

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Wühlmausgitter aus verzinktem Stahl, Maschenweite: 6,3 mm, Drahtstärke: 0,55 mm, Abmessungen: 2,1 x 1,1 m

Wühlmäuse zuverlässig fernhalten: Mit dem Windhager Wühlmausgitter

lassen sich Wühlmäuse zwar nicht bekämpfen, doch Schäden durch Wühlmausfraß können gut verhindert werden, indem man Hochbeete oder Wurzelbereiche von Pflanzen vor den hungrigen Nagern schützt. Auch für Obstbäume oder unter Kompostern nutzen es mehrere Käufer.
Sehr gut kommt die Stabilität und die hochwertige Verarbeitung an. Zudem ist das Windhager Wühlmausgitter auch nach längerem Einsatz noch zuverlässig rostfrei.
Nutzer geben an, dass sich das Windhager Wühlmausgitter gut mit einer Gartenschere zuschneiden und problemlos biegen und verarbeiten lässt. Allerdings sollte man dabei Handschuhe tragen, denn die Außenkanten sind teilweise sehr scharfkantig, berichten die Käufer.
In Einzelfällen wird eine etwas unsaubere Verarbeitung bemängelt, was jedoch weder die Funktionalität noch die Rostfreiheit beeinträchtigte.
Einige schlechte Rezensionen beziehen sich darauf, dass das Gitter für Kleintierkäfige aufgrund der Verzinkung nicht geeignet ist. Dafür wird das Wühlmausgitter aber auch nicht beworben und ist einzig zum Schutz gegen Wühlmäuse oder Maulwürfe gedacht.

Vorteile:
  • zuverlässiger Durchgrabeschutz gegen Wühlmäuse
  • für Hochbeete, Kompost oder Wurzelbereiche von Pflanzen
  • stabil und rostfrei
  • einfache Verarbeitung und gut biegsam
  • einfacher Zuschnitt
Nachteile:
  • scharfe Kanten (Handschuhe bei der Verarbeitung empfohlen)

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Totfangfalle für Wühlmäuse, Schlagfalle, von beiden Seiten auslösbar, Material: Kunststoff und Edelstahl, Maße 6,5 x 21,5 x 28,5 cm, Gewicht 240 g

Zuverlässige Wühlmausfalle: Die Wühlmaus-Falle SuperCat inkl. Zubehörset

ist speziell auf Wühlmäuse ausgelegt und eignet sich laut Käuferberichten sehr gut, um Wühlmäuse zu bekämpfen. Mit einer Suchnadel wird ein Wühlmausgang gesucht, ein Ausstecher eröffnet den Gang von oben, sodass anschließend die gespannte Falle eingesetzt werden kann.
Das funktioniert laut Kundenrezensionen sehr gut. Gut kommt auch an, dass man von außen sehen kann, ob die Wühlmaus-Falle SuperCat ausgelöst hat und dass die Falle von beiden Seiten aus ausgelöst werden kann.
Viele Käufer berichten von sehr guten und schnellen Ergebnissen. Allerdings kam es auch bei einigen Käufern vor, dass die Falle durch von der Maus verwühlte Erde ausgelöst wurde und keine Wühlmaus gefangen wurde.
Während die Wühlmaus-Falle SuperCat meist als sehr gut beurteilt wird, sind einige Käufer mit dem Ausstecher weniger zufrieden. Bei hartem Lehmboden oder trockenem Boden kommt dieser an seine Grenzen und kann sich verbiegen.

Vorteile:
  • zuverlässige Wühlmausfalle
  • von beiden Seiten auslösbar
  • von außen sichtbar, ob die Falle ausgelöst hat
  • gute Qualität und Verarbeitung
  • einfache Handhabung
Nachteile:
  • Bodenausstecher für harte Böden zu instabil
  • Falle wird manchmal durch verwühlte Erde ausgelöst

Saisonkalender für 48 Obst- und Gemüsesorten

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Produkte zum Bekämpfen von Wühlmäusen kaufen – richtige Anwendung und Einsatzmöglichkeiten für Gitter, Fallen, Wühlmausgas

Wühlmäuse zu bekämpfen stellt jeden Gartenbesitzer vor große Herausforderungen. Zum einen möchte man natürlich möglichst tierschonend vorgehen, zum anderen aber auch mühsam angepflanzte Gemüsebeete, Rosen und Obstbäume vor Schaden bewahren.

Nicht zuletzt stellt sich auch die Frage, wie sich Wühlmäuse effektiv bekämpfen lassen. Immerhin reichen die Angebote hier vom Wühlmausgitter über Wühlmausfallen bis hin zu verschiedenen Mitteln zur Vertreibung wie Karbid („Wühlmausgas“).

Wir haben unter die Lupe genommen, was wirklich gegen Wühlmäuse hilft, und was man bei der Bekämpfung der ungebetenen Gäste im Garten beachten sollte.

Wühlmäuse im Garten bekämpfen

Wühlmäuse können im Garten große Schäden anrichten. Während der Maulwurf zwar ebenfalls Tunnel gräbt, ist er ein Nützling und vertilgt vor allem Schnecken, Würmer und Insekten.

Wühlmäuse hingegen sind Vegetarier mit einer Vorliebe für Wurzeln, Wurzelgemüse wie Möhren, Blumenzwiebeln und unterirdische Rhizome und Knollen wie Topinambur. Dadurch schädigen sie Gemüsebeete, junge Bäume und manchmal auch Zierpflanzen und Rosen.

Daran erkennt man Wühlmäuse

Bevor man Wühlmäuse bekämpfen kann, sollte man sichergehen, dass man es auch wirklich mit der Wühlmaus zu tun hat. Findet man Gänge und Erdhügel im Garten, kann auch ein Maulwurf dahinterstecken.

Als Nützling ist der Maulwurf jedoch streng geschützt, während die Wühlmaus als Schädling gemäß der Bundesartenschutzverordnung explizit vom Schutzstatus ausgenommen ist. Wühlmäuse darf man also fangen und sogar töten – Maulwürfe hingegen nicht.

Wühlmaus von Maulwurf unterscheiden

Optisch fällt die Unterscheidung leicht, denn der Maulwurf mit den Grabhänden und dem schwarzen Fell ist unverkennbar, während Wühlmäuse graue bis braune (selten auch rötliche) Mäuse mit kurzem Schwanz, kurzen Ohren und rundlichem Gesicht sind.

Sieht man nur die Gänge und Erdhügel, können folgende Hinweise helfen, eine Wühlmaus sicher zu bestimmen:

  • Wühlmaushaufen haben ein seitliches Loch, während es beim Maulwurf mittig unter dem Haufen sitzt.
  • Maulwurfshaufen enthalten reine Erde, während der Haufen von Wühlmäusen meist mit Gräsern, Wurzeln oder Pflanzenstücken durchsetzt ist.
  • Wühlmausgänge haben große Durchmesser (ca. 8 cm) und sind hoch-oval, während der Maulwurf sich durch dünnere (ca. 5 cm), eher breit-ovale Gänge zwängt.
  • Charakteristisch für Wühlmäuse sind lange, gerade, dicht unter der Oberfläche verlaufende Gänge.
  • “Verwühlprobe”: Ein dicht unter der Erde liegender Gang wird über eine Länge 20 bis 30 cm aufgegraben. Bei bewohnten Wühlmausgängen dauert es nur wenige Stunden, bis die Maus von einer oder beiden Seiten her den Gang mit Erde verschließt. Maulwürfe hingegen würden unterhalb des geöffneten Ganges einen neuen Gang graben.

Tipps zur Bekämpfung von Wühlmäusen im Garten

Ist man sich sicher, dass es sich um Wühlmäuse handelt, kann man die Nager bekämpfen. Der beste Zeitpunkt dafür ist der Herbst oder der frühe Frühling, vor dem ersten Wurf.

Wühlmäuse können überaus hartnäckig sein. Es kann helfen, sich mit ebenfalls betroffenen Nachbarn abzusprechen. Gut bewährt hat sich auch, mehrere der unten aufgeführten Bekämpfungsmaßnahmen gleichzeitig einzusetzen.

Wühlmausgitter & Co: Wühlmäuse mechanisch fernhalten

Um Wühlmäuse zu bekämpfen, müssen es nicht immer die schweren Geschütze sein. Wer den Nagern unwichtigere Gartenbereiche überlässt, kann Gemüse, Hochbeete und wertvolle Pflanzen gezielt schützen.

Dafür eignet sich ein Wühlmausgitter, das unter Hochbeete gelegt oder im Boden versenkt wird. Auch Gitter oder Drahtkörbe um die Wurzeln von Pflanzen können mechanisch vor Wühlmäusen schützen. Die Gitter sollten lückenlos verlegt werden. Wichtig sind eine gute Stabilität, Langlebigkeit und ein rostfreies Material.

Wühlmäuse mit Wühlmausfallen bekämpfen

Mausefallen für Wühlmäuse gehören zu den sichersten und effektivsten Bekämpfungsmaßnahmen. Da Wühlmäuse fremde Gerüche und Menschengerüche meiden, sollte man alle Fallen nur mit Handschuhen anfassen und vor dem ersten Gebrauch am besten mit Erde abreiben.

Lebendfallen für Wühlmäuse

Eine Lebend-Mausefalle eignet sich für Wühlmäuse ebenfalls, der Einsatz ist aber oft weniger effektiv als bei Hausmäusen. Gute Chancen hat man, indem man den Wühlmausgang öffnet und eine tunnelförmige, beidseitig zugängliche Lebendfalle für Mäuse so in den Gang schiebt, dass die Seiten bündig mit der Falle abschließen.

Lebendfallen müssen allerdings häufig kontrolliert werden, um Tierleid und Stress zu verhindern. Bei im Boden eingegrabenen Fallen ist das nicht nur aufwändig, sondern birgt auch die Gefahr, dass die Wühlmaus wegen der häufigen Störung diese Stelle meidet und dadurch nicht in die Falle geht.

Alternativ lassen sich Lebendfallen (Kastenfallen oder Röhrenfallen) überirdisch neben den Zugängen zu den Wühlmausgängen aufstellen und abdecken, beispielsweise mit einem darüber gestülpten Mörtelkübel. Fängt man eine Wühlmaus lebend, sollte man sie ausreichend weit weg bringen, sodass sie nicht wieder zurückfindet.

Totfangfallen für Wühlmäuse

In vielen Fällen sind tierschonende Alternativen nicht umsetzbar oder reichen nicht aus, um Wühlmäuse zu bekämpfen.

Im Falle eines starken Auftretens von Wühlmäusen kann es am sichersten und effektivsten sein, die Tiere kurz und schmerzlos mit einer geeigneten Falle zu töten.

Dafür kommen folgende Arten von Wühlmausfallen in Fragen, um die Wühlmäuse zu bekämpfen:

  • Bayrische Drahtfallen sind kostengünstig, benötigen aber Kraft und etwas Geschick zum Spannen. Da die Fallen nur von einer Seite aus ausgelöst werden kann, benötigt man zwei Fallen, die man links und rechts in einen eröffneten Wühlmausgang schiebt.
  • Kasten- oder Röhrenfallen mit Schlagmechanismus können einseitig oder beidseitig auslösbar sein.
  • Zangenfallen aus Metall oder die Supercat Wühlmausfalle aus Kunststoff werden von oben in den Wühlmausgang gesteckt, was das Anbringen und die Kontrolle erleichtert. Es reicht eine einzelne Falle pro Gang aus, da sie von beiden Seiten aus ausgelöst werden kann.
  • Selbstschussfallen oder Selbstschusssets sorgen durch den hohen Gasdruck einer Spezialmunition für einen sehr schnellen und damit tierschutzgerechten Tod der Wühlmaus. Hierfür ist allerdings spezielle Munition (Platzpatronen) nötig, die im Fachhandel erworben werden muss. Bei falscher Handhabung besteht zudem Verletzungsgefahr.

Die besten Köder für Wühlmausfallen

Im Sommer finden Wühlmäuse überall Nahrung satt und gehen nur schlecht an Köder, egal welcher Art. Im Spätherbst und beginnenden Frühling ist das Nahrungsangebot knapper. In dieser Zeit hat man gute Chancen, dass Köder die Mäuse in eine Falle locken.

Als besonders effektive Köder für Wühlmäuse haben sich Wurzelgemüse wie Stücke von Möhren, Sellerie oder Topinambur bewährt.

Wühlmäuse vergrämen und vertreiben

Das Vergrämen, also das tierschutzgerechte Vertreiben von Wühlmäusen, ist manchmal möglich. Vor allem, wenn der Befall noch nicht zu groß ist, hat man damit unter Umständen dauerhaft Erfolg beim Bekämpfen der Wühlmäuse.

Karbid oder Wühlmausgas: Wühlmäuse mit Geruch vertreiben

Karbid, die Kurzform von Kalziumkarbid, wird manchmal auch als Wühlmausgas bezeichnet. Es handelt sich um eine Substanz, die in Brocken in den Wühlmausgängen ausgelegt wird. Durch Reaktion mit der Bodenfeuchtigkeit entsteht ein Gas, das unangenehm riecht und die Wühlmaus verscheucht.

Ultraschall und Hausmittel meist unwirksam

Geräte mit Ultraschall, die in den Boden gesteckt werden, oder hausgemachte Utensilien, die Geräusche im Boden verursachen, wirken oft schlecht bis gar nicht.

Um Wühlmäuse dauerhaft zu bekämpfen reichen diese Mittel im Normalfall deshalb nicht aus. Auch Knoblauchsud, Schnaps oder andere, stark riechende Flüssigkeiten in die Gänge zu gießen schreckt die Wühlmäuse, wenn überhaupt, nur kurzfristig ab.

Gift gegen Wühlmäuse

Giftköder sollten immer das letzte Mittel sein, wenn man Wühlmäuse bekämpfen möchte. Denn anders als Mäuse nehmen Wühlmäuse Fraßköder nicht immer an oder verschleppen sie über weite Strecken.

Die Köder müssen sicher und ohne Zugang für Wild- oder Haustiere in die Gänge eingebracht werden und sollten ausschließlich zu Zeiten ausgelegt werden, an denen die Wühlmäuse wenig andere Nahrung finden, also beispielsweise von November bis März.

Mäuseköder eignen sich hierfür nicht, es sollten spezielle Wühlmausköder verwendet werden. Im Zweifelsfall kann es sich lohnen, einen professionellen Schädlingsbekämpfer zu Rate zu ziehen.

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Derzeit nicht verfügbar

Nicht mehr verfügbar seit: 09.09.2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Karbid zum Vertreiben von Wühlmäusen, Wirkstoff: Calciumcarbid, feste und große Steine, Inhalt: 0,5 kg, Gebinde mit 1 bis 10 Dosen, wirkt gegen Maulwürfe, Wühlmäuse und Ratten

Wühlmäuse tierschonend vertreiben: Das Speedplant Karbid

besteht aus großen und festen Steinen Kalziumkarbid, die in den Wühlmausgang geschoben werden und ein stark riechendes Gas freisetzen. Käufer berichten, dass es schnell und gut wirkt.
Durch die festen Steinen ist die Handhabung einfache, berichten die Käufer. Das Speedplant Karbid lässt sich dadurch gut dosieren und die Geruchsentwicklung ist gut kontrollierbar.
Mehrere Nutzer berichten von guten Erfolgen beim Bekämpfen von Wühlmäusen. Wie bei Karbid zu erwarten, ist die Bekämpfung aber nicht immer 100% erfolgreich.
Gut kommt bei den Käufern auch an, dass das Speedplant Karbid in 500-g-Dosen abgepackt ist, was die Aufbewahrung einfach macht. Kauft man größere Mengen, bieten Abpackungen mit bis zu 10 Dosen ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, so die Käufer.

Vorteile:
  • einfache Handhabung und Dosierung
  • schnelle Geruchsentwicklung
  • lässt sich gut lagern
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile:
  • vertreibt Wühlmäuse nicht immer dauerhaft