Die 5 Besten Teleskop-Astscheren (2018) im Test!

Teleskop-Astschere – Bäume beschneiden ohne Leiter

Mit einer Teleskop-Astschere lassen sich Äste bis zu einer Stärke von etwa 5 cm bequem vom Boden aus Schneiden. Weil man dafür keine Leiter benötigt, ermöglicht die Teleskop-Astschere eine sichere und bequeme Möglichkeit der Baumpflege.

Je nach gewünschter Reichweite eignen sich bestimmte Bauweisen besonders gut für diese Arbeit im Garten. Was man beim Kauf einer Teleskop-Astschere beachten muss und wie man ein geeignetes Modell findet, erklären wir in diesem Vergleich.

Testsieger:

Angebot
1. Fiskars Bypass Teleskop-Schneidgiraffe UPX86

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Teleskop-Bypass-Astschere mit Stahlklinge, mit Aluminiumstiel, Länge: 2,4 – 4 m, maximale Reichweite: ca. 6 m, Zweige bis Ø 32 mm, Schneidkopf 230° drehbar, Gewicht: 1,9 kg

Sehr hohe Reichweite: Die Fiskars Bypass Teleskop-Schneidgiraffe UPX86 gehört zu den beliebtesten Teleskop-Astscheren bei Amazon. Neben dem renommierten Herstellernamen zeigen sich die Käufer vor allem von der hohen Reichweite begeistert.
Diese ist mit 6 Metern so bemessen, dass auch hohe Bäume ohne Leiter beschnitten werden können. Mit dem drehbaren Schneidkopf lassen sich Äste aus nahezu allen Winkeln und Positionen erreichen, so die Käufer.
Der Schneidmechanismus funktioniert auch in maximal ausgezogener Stellung hervorragend. Selbst am ganz ausgestreckten Arm ist das Schneiden problemlos möglich. Dazu trägt auch das geringe Gewicht von 1,9 kg bei.
Die Fiskars Bypass Teleskop-Schneidgiraffe UPX86 ist wie erwartet hochwertig verarbeitet und wird von den Käufern wegen ihrer Stabilität und Effizienz gerne genutzt. Anders als bei vielen anderen Schneidgiraffen, ist der Zugmechanismus in den Teleskopstiel integriert und verspricht so eine hohe Langlebigkeit.
In Einzelfällen versagte den Käufern jedoch der Seilzug. Der Rückholmechanismus verklemmte sich und konnte nur mühsam wieder befreit werden.

Vorteile:

  • Hohe Reichweite (6 m)
  • Schneidet Äste mit einer Stärke von bis zu 32 mm
  • Schneidkopf um 230° drehbar und feststellbar
  • Antihaftbeschichtete obere Klinge
  • Gehärtete Gegenklinge
  • Klingen aus rostfreiem Stahl
  • Leichter, teleskopierbarer Aluminiumstiel
  • Innenliegendes Getriebe
  • Erweiterbar mit Adapter-Baumsäge
  • Erweiterbar mit Obstpflücker
  • Ersatzteile lieferbar
  • Geringes Gewicht: 1,9 kg

Nachteile:

  • Sehr selten Defekte am Seilzug

Teleskop-Astschere kaufen – Die wichtigsten Kaufkriterien

Teleskop-Astscheren unterscheiden sich zunächst in ihrer Bauweise und in ihrem Schneidsystem. Ob man eine klassische Astschere mit Holmen oder eine Schneidgiraffe kaufen sollte, hängt von der gewünschten Reichweite ab.

Die Verarbeitungsqualität ist ein weiterer wichtiger Faktor. Besonders bei den Teleskop-Astscheren muss viel Wert auf eine stabile Bauweise gelegt werden, damit auch bei voll ausgezogener Länge die Stabilität der Holme gegeben ist.

Mit einer Teleskop-Astschere lassen sich Äste bis zu einem Durchmesser von drei bis fünf Zentimeter schneiden. Dabei muss einiges an Kraft aufgewendet werden. Werkzeuge mit einer guten Kraftübertragung erleichtern das Schneiden dicker Äste dabei erheblich.

Auch die Bepflanzung im Garten spielt eine wichtige Rolle: Während sich Bypass-Scheren z. B. für grünes Holz besonders gut eignet, kann die Amboss-Astschere ihre Vorteile beim Beschnitt von hartem und trockenem Holz voll ausspielen.

Zu den wichtigsten Kaufkriterien einer Teleskop-Astschere gehören

  • Reichweite
  • Größe
  • Gewicht
  • Maximale Schneidleistung (Astdurchmesser)
  • Schneidsystem (Amboss, Bypass)
  • Übersetzung/ Kraftübertragung
  • Verarbeitungsqualität
  • Verfügbarkeit von Ersatzteilen

Für wen ist eine Teleskop-Astschere geeignet?

Anders als elektrische oder mit Benzin angetriebene Hochentaster wird die Teleskop-Astschere von Hand bedient. Dafür ist vor allem bei einfachen Modellen einiges an Kraft erforderlich.

Moderne Teleskop-Astscheren mit großer Kraftübertragung können jedoch ohne weiteres auch von Frauen, Personen mit geringer Körperkraft und älteren Menschen bedient werden.

Der größte Vorteil ist die Sicherheit: Je nach Modell lassen sich Äste in einer Reichweite von ca. 6,50 m erreichen, ohne dass dafür eine Leiter erforderlich ist. Da die Schneide nicht motorisiert ist, lässt sich das Werkzeug auch von Ungeübten sehr sicher und einfach anwenden.

Für Gelegenheitsanwender ist die Teleskop-Astschere ebenfalls eine gute Alternative zu motorisierten Hochentastern. Wer nur selten ein paar Zweige oder dünnere Äste schneiden will, ist mit einer vergleichsweise günstigen Teleskop-Astschere gut beraten.

Astscheren haben außerdem den Vorteil, dass sie dem Baum im Vergleich zur Säge kleinere Verletzungen zufügen, die außerdem schneller wieder abheilen. Die glatte Schnittfläche schließt sich schneller und bietet Witterungseinflüssen so weniger Angriffsfläche

Reichweite, Größe und Gewicht

Welches Modell den persönlichen Bedürfnissen am besten gerecht wird, hängt vor allem von der Reichweite, der Größe und dem Gewicht ab. Eine Teleskop-Astschere sollte idealerweise unter 2 kg wiegen, da sie meist am ausgestreckten Arm eingesetzt wird.

Die Reichweite hängt neben der Länge der Schere auch von der eigenen Körpergröße ab. Je höher man die Teleskop-Astschere halten kann, desto größer ist auch ihre Reichweite. Handelsübliche Astscheren mit zwei Holmen sind in der Regel etwa 60 – 65 cm lang und erreichen mithilfe der Teleskopfunktion eine Gesamtlänge von 90 – 110 cm.

Bei einer durchschnittlichen Körpergröße beträgt die maximale Reichweite damit etwas über drei Meter. Wer noch weiter entfernte Äste erreichen will, muss dafür eine sogenannte Schneidgiraffe verwenden.

Diese speziellen Teleskop-Astscheren verfügen über einen langen Stiel, der am oberen Ende mit einem Scherenkopf ausgestattet ist. Inklusive der eigenen Körpergröße erreichen diese Werkzeuge eine Reichweite von etwa sechs Metern.

Das Werkzeug verfügt in der Regel über einen Bypass-Scherkopf, der mithilfe eines Seilzuges bedient wird. Käufer sollten darauf achten, dass das Seilzugsystem im Stiel integriert ist.

Bei günstigeren Modellen befindet sich die Mechanik nicht selten an der Außenseite des Stiels. Das hat häufig zur Folge, dass sich das Werkzeug in feineren Zweigen verfängt und nur schwer wieder befreien lässt.

Vor dem Kauf einer Schneidgiraffe sollten man sich bewusstmachen, dass das Werkzeug selbst in kleinster Einstellung etwa zwei Meter lang ist. Viele Erstnutzer der Schneidgiraffe sind von den großen Abmessungen des Werkzeugs überrascht.

Schneidsysteme – Amboss oder Bypass?

Die meisten handelsüblichen Teleskop-Astscheren sind mit einem Amboss-Schneidsystem ausgestattet. Die Werkzeuge verfügen über eine scharfe obere Klinge und einen Amboss als Gegenstück.

Amboss-Astscheren gelten als robust und sind besonders für hartes, trockenes Holz geeignet. Die Rinde des Holzes wird dabei zwar etwas gequetscht, dafür kann man mit diesen Modellen deutlich mehr Kraft aufwenden und auch dickere Äste zuverlässig abtrennen.

Ist der Amboss geriffelt oder anderweitig mit einer Oberflächenstruktur versehen, reduziert sich das Risiko, mit der Schere am Ast abzurutschen.

Vorteile von Amboss-Astscheren

  • Robust und strapazierfähig
  • Hervorragende Kraftübertragung
  • Für trockenes, hartes Holz besonders geeignet
  • Schneidet größere Aststärken

Für feinere und empfindliche Gewächse ist das Bypass-Schneidsystem die bessere Wahl. Wie bei einer klassischen Schere verfügen diese Werkzeuge über zwei sich kreuzende, scharfe Klingen. Scheren mit dieser Technik quetschen das Holz nicht und sorgen für sehr glatte, schonende Schnitte.

Der schmale Kopf der Bypass-Astscheren sorgt außerdem für eine höhere Präzision und das Schneiden nahe am Stamm. Für Schnitte mit der Bypass-Astschere muss jedoch etwas mehr Kraft aufgewendet werden.

Vorteile von Bypass-Astscheren

  • Kein Quetschen des Holzes
  • Kleinere Verletzung des Holzes
  • Für frisches Holz geeignet
  • Schneidet nah am Stamm
  • Sehr präzise Schnitte möglich
  • Höhere Flexibilität durch schmalen Kopf

Kraft sparen mit moderner Technik

Während Äste mit einer Stärke von bis zu 30 mm von den meisten Gärtnern problemlos geschnitten werden können, werden noch dickere Zweite ohne eine Säge schnell zum Problem. Die erforderliche Kraft kann gerade von Frauen oder älteren Personen häufig nicht aufgebracht werden.

Teleskop-Astscheren haben neben ihrer größeren Reichweite dabei einen besonderen Vorteil: Je länger die Holme des Werkzeuges sind, desto größer wirkt der Hebel auf den Scherenkopf.

Dabei muss man beachten, dass die Holme und der Teleskop-Mechanismus hochwertig verarbeitet und aus leichten, aber robusten Materialien gefertigt sind. Die hohe Kraftentwicklung wirkt nämlich nicht nur auf den Ast, sondern auch auf die Steck- bzw. Schraubverbindung der Hebelarme.

In Maximalstellung sind klassische Teleskop-Astscheren bis zu 110 cm lang. Für das vollständige Öffnen der Schere ist deswegen einiges an Raum erforderlich. Vor dem ersten Einsatz der Schere sollte man deswegen mit einer Trockenübung testen, ob man mit dem großen Öffnungswinkel in der persönlichen Umgebung gut zurechtkommt.

Für eine weitere Kraftersparnis sorgen Teleskop-Astscheren mit Übersetzung. Dabei wirkt ein Vielfaches der eigenen Kraft auf den Ast. Realisiert wird dieser Kraftzuwachs über ein sogenanntes Getriebe.

Einige Hersteller, wie z. B. Connex, gehen noch einen Schritt weiter und statten die Teleskop-Astschere mit einer Ratsche aus. Durch mehrmaliges Zusammendrücken können Äste mit einer Kraftersparnis von bis zu 30 % geschnitten werden.

Für Teleskop-Astscheren mit Ratsche ist ein großer Bewegungsspielraum nötig, da sie über einen großen Öffnungswinkel verfügen. Beim Ausdünnen von Bäumen oder Sträuchern mit sehr eng liegenden Ästen kommen Teleskop-Astscheren mit Ratsche schnell an die Grenzen ihres Raumbedarfs.


Produkt-Bewertungen (Platz 2 – 5)

Angebot
2. GARDENA Teleskop StarCut 410 plus

Bewertung: 4,5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Teleskop-Bypass-Astschere mit Stahlklinge, mit Aluminiumstiel, Länge: 2,3 – 4,1 m, maximale Reichweite: ca. 6,50 m, Zweige bis Ø 32 mm, Schneidkopf 200° drehbar, Gewicht: 1,5 kg

Leichtgewicht: Die GARDENA Teleskop StarCut 410 plus wird wegen ihres geringen Gewichts von nur 1,5 kg von den Käufern sehr geschätzt. Vor allem Frauen und ältere Personen loben die einfache Bedienbarkeit.
Dank des T-Griffes kann die GARDENA Teleskop StarCut 410 plus am unteren Ende sicher geführt werden, sodass sich die Reichweite auf bis zu 6,50 m (je nach Körpergröße) erstreckt.
Der Seilzugmechanismus ist leichtgängig und lässt sich auch in maximal eingestellter Länge gut bedienen. Den drehbaren Scherenkopf empfinden die Nutzer ebenfalls sehr praktisch. Auch weit entfernte und in verwinkelten Stellen gelegene Äste lassen sich so problemlos beschneiden.
Der angegebene Maximaldurchmesser von 32 mm sollte nicht überschritten werden, weil sich die Scherblätter bei dieser Teleskop-Astschere leicht verkanten. Den Schiebemechanismus kritisieren einige Käufer ebenfalls, weil er mit seiner scharfkantigen Verarbeitung ein Verletzungsrisiko darstellt.
Mit anderen Aufsätzen wie einem Obstpflücker oder einer Säge lässt sich die GARDENA Teleskop StarCut 410 plus nicht kombinieren.

Vorteile:

  • 25-jährige Garantie
  • Hohe Reichweite (6,50 m)
  • Schneidet Äste mit einer Stärke von bis zu 32 mm
  • Schneidkopf um 200° drehbar
  • Antihaftbeschichtete Klinge
  • Klingen aus rostfreiem Stahl
  • Leichter, teleskopierbarer Aluminiumstiel
  • Mit Räumhaken
  • Innenliegendes Getriebe
  • Integrierter T-Griff am unteren Ende
  • Ersatzteile lieferbar
  • Sehr geringes Gewicht: 1,5 kg

Nachteile:

  • Scherblätter verkanten sich leicht
  • Scharfkantiger Schiebemechanismus

Angebot
3. GRÜNTEK Teleskop AMBOSS-Astschere XT 685-1015

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Teleskop-Amboss-Astschere mit Stahlklinge, Hebelarme aus Aluminium, Länge: 68,5 – 101,5 cm, 7-fach verstellbar, maximale Reichweite: ca. 3 m, Frische Zweige bis Ø 51 mm, trockene Zweige bis Ø 48 mm, Gewicht: 1,68 kg

Preis-Leistungs-Sieger: Die GRÜNTEK Teleskop AMBOSS-Astschere XT 685-1015 verfügt an der Gegenklinge über eine spezielle Struktur, die laut Käuferberichten das Abrutschen an feuchten Ästen effektiv verhindert. Die obere Klinge ist sehr scharf geschliffen und aus 5-fach gehärtetem Stahl gefertigt.
Mit der Qualität des Schneidkopfes sind die Käufer sehr zufrieden. Er ist sehr strapazierfähig, so die Nutzer, und zeigt auch bei hoher Belastung und häufiger Verwendung kaum Abnutzungserscheinungen.
Mit den ummantelten Griffen liegt die GRÜNTEK Teleskop AMBOSS-Astschere XT 685-1015 rutschfest, sicher und komfortabel in der Hand. Die 7-fach einstellbaren Hebelarme sorgen für eine gute Kraftübertragung und ermöglichen so das Schneiden von Ästen bis zu einer Stärke von 5,1 cm.
Einige Käufer berichten, dass sie sogar noch dickere Äste mit dieser Teleskop-Astschere beschneiden konnten. Praktisch sind auch die Drucktaster, mit denen sich die Länge einstellen lässt.
Auch wenn der gehärtete Stahl der Klinge sehr widerstandsfähig ist, kam es in einigen Fällen zu einem kompletten Abbruch der Schneidklinge. Auch beim Amboss kam es gelegentlich zu Produktionsfehlern. Der Kundenservice ist im Schadensfall jedoch sehr zuvorkommend, so die Käufer.

Vorteile:

  • Mittlere Reichweite (ca. 3 m)
  • Schneidet frische Äste mit einer Stärke von bis zu 51 mm
  • Schneidet trockenes Holz bis zu einer Stärke von 48 mm
  • Antihaftbeschichtete Klinge
  • Klinge aus 5-fach gehärtetem Stahl
  • Rostfrei
  • Hohe Strapazierfähigkeit
  • Hebelarme aus Aluminium
  • Gummierte, rutschfeste Griffe
  • 7-fach teleskopierbar
  • Mittleres Gewicht (1,68 kg)

Nachteile:

  • Gelegentlich Abbruch der Schneidklinge
  • Selten Abbruch des Ambosses

Angebot
4. OLF-Garten Amboss Astschere Premium Plus POWER CUT

Bewertung: 3,5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Teleskop-Amboss-Astschere mit Stahlklinge, Eloxierte Hebelarme, Länge: 65 – 90 cm, maximale Reichweite: ca. 3 m, Zweige bis Ø 50 mm, Gewicht: 1,53 kg

Überzeugende Schärfe: Mit einer 4-fachen Kraftübertragung kann die OLF-Garten Amboss Astschere Premium Plus POWER CUT die meisten Käufer vollauf überzeugen. Auch weniger kräftige Nutzer können mit dieser Teleskop-Astschere Zweige bis zu einer Stärke von 5 cm schneiden.
Neben dem guten Getriebe überzeugt auch die Schärfe der Klinge. Diese ist antihaftbeschichtet, scharf geschliffen und gleitet so selbst durch härteres und trockenes Holz.
Die Holme sind stufenlos teleskopierbar und mit einem Druckknopf ausgestattet, sodass sie nicht aufwendig auf- und zugedreht werden müssen, um die Länge zu verstellen.
Auch in voll ausgezogenem Zustand ist die Kraftübertragung des Getriebes hervorragend. Einige Nutzer merken jedoch an, dass sich die Hebelarme in der größten Einstellung leicht klapprig anfühlen und bei großem Kraftaufwand spürbar nachgeben.
Die Griffe sind aus 2-K gefertigt und mit einer Softeinlage ausgestattet. Diese schont die Hände bei starker Kraftübertragung, sorgt jedoch gelegentlich für ein rutschiges Gefühl, so die Käufer.
Mit der Angabe zum Maximaldurchmesser der Zweige hat der Hersteller leicht übertrieben, berichte viele Käufer. Anstelle der 5 cm schafft die Astschere in vielen Fällen nur Zweige mit einem Durchmesser von 3 cm.
Einige Nutzer geben zudem nach einigen Monaten Abnutzungserscheinungen der Klinge an. Diese ist als Ersatzteil erhältlich und kann von geschickten Nutzern selbst ausgewechselt werden.

Vorteile:

  • 10 Jahre Garantie
  • Mittlere Reichweite (ca. 3 m)
  • Schneidet laut Hersteller Äste mit 5 cm Durchmesser
  • Antihaftbeschichtete Klinge
  • Klinge aus rostfreiem Stahl
  • Mittlere Strapazierfähigkeit
  • Eloxierte Hebelarme
  • Griffe aus 2-K mit Softeinlage
  • Stufenlos teleskopierbar
  • Geringes Gewicht (1,53 kg)

Nachteile:

  • Griffe leicht rutschig
  • Hebelarme leicht instabil in ausgezogenem Zustand
  • Schafft versprochenen Durchmesser von 5 cm nicht

5. Connex Ratschen-Teleskop-Astschere

Bewertung: 3 von 5 Sternen

Eigenschaften: Ratschen-Teleskop-Astschere, mit Stahlklinge, Länge: 70 – 99 cm, maximale Reichweite: ca. 3 m, Zweige bis Ø 45 mm, Gewicht: 1,85 kg

Hohe Kraftübertragung: Die Connex Ratschen-Teleskop-Astschere verfügt über ein Amboss-Schneidsystem und ist zusätzlich mit einer Ratsche ausgestattet. Diese ermöglicht eine doppelte Hebelübersetzung und verspricht damit eine Kraftersparnis von bis zu 30 %.
Obwohl die Ratsche die größte Stärke der Connex Ratschen-Teleskop-Astschere ist, fällt sie gelegentlich durch Verarbeitungsmängel auf. Die Feder spannt nicht zuverlässig nach und in wenigen Fällen kam es nach einigen Monaten zu einem Bruch.
Die Teleskop-Funktion ist bei dieser Teleskop-Astschere mit einem Drehmechanismus gelöst. Dieser ist etwas aufwendiger zu bedienen als die Systeme mit Druckknopf. Dennoch beschreiben die Käufer die Funktion als komfortabel.
Zudem rasten die Holme in jeder Position zuverlässig ein. Aufgrund der guten Kraftübertragung geben die Holme bei großem Kraftaufwand nicht nach und machen insgesamt einen stabilen Eindruck. Über das verwendete Material von Holmen und Griffen ist leider nichts bekannt.
Trotz des patentierten Ratschensystems schneidet die Connex Ratschen-Teleskop-Astschere Äste nur bis zu einer Stärke von 45 mm. Damit ist sie der Konkurrenz in vielen Fällen leicht unterlegen.

Vorteile:

  • Patentiertes Ratschensystem
  • 30 % reduzierte Kraftübertragung
  • Mittlere Reichweite (ca. 3 m)
  • Schneidet Äste mit 4,5 cm Durchmesser
  • Antihaftbeschichtete Klinge
  • Klinge aus rostfreiem Stahl
  • Mittlere Strapazierfähigkeit
  • Stufenlos teleskopierbar

Nachteile:

  • Feder der Ratsche bricht gelegentlich
  • Ratsche spannt nicht immer nach
  • Vergleichsweise schwer (1,85 kg)

Fazit

Beim Kauf einer Schneidgiraffe stehen viele Gärtner vor der Entscheidung zwischen den Werkzeugen von Fiskars und Gardena. Die Entscheidung fällt nicht leicht, weil beide Werkzeuge unschlagbare Vorteile haben.

Die Fiskars Bypass Teleskop-Schneidgiraffe UPX86 eignet sich besonders gut für Nutzer, die zusätzliche Aufsätze wie einen Obstpflücker oder eine Adapter Baumsäge verwenden wollen.

Der größte Vorteil der GARDENA Teleskop StarCut 410 plus ist der sehr komfortable T-Griff. Beim Arbeiten in großer Höhe am ausgestreckten Arm lässt sich diese Teleskop-Astschere etwas besser festhalten. Das ist vor allem für Personen mit geringerer Körpergröße oder bei Arbeiten in sehr großen Höhen über 6 Meter von Vorteil.

Bei der GRÜNTEK Teleskop AMBOSS-Astschere XT 685-1015 sticht vor allem die gute Schneidleistung ins Auge. Mit der sehr scharfen Klinge lassen sich auch trockene Äste mit einer Stärke von etwa 50 mm sehr gut schneiden.

Mit der hervorragenden Kraftübertragung gelingt das auch Personen mit geringerer Körperkraft. Durch das gut ausbalancierte Gewicht ist die GRÜNTEK Teleskop AMBOSS-Astschere XT 685-1015 auch für Linkshänder gut geeignet.

Besonders flexibel einsetzbar ist die WOLF-Garten Amboss Astschere Premium Plus POWER CUT. Die Holme lassen sich stufenlos einstellen, sodass jede Höhe bis zu etwa 3 m perfekt erreicht werden kann.

Weil das Werkzeuge die versprochene Aststärke nicht ganz schafft, ist diese Teleskop-Astschere nur für Gärtner geeignet, die dünnere und weichere Zweige bis zu einer Stärke von ca. 3 cm bearbeiten wollen.

Mit einem patentierten Ratschensystem passt die Connex Ratschen-Teleskop-Astschere besonders gut zu Gärtnern mit reduzierter Körperkraft. Im praktischen Einsatz fällt sie positiv mit einer 30 % reduzierten Kraftersparnis auf.

Der Beschnitt geht wie versprochen leicht von der Hand, bei 45 mm Durchmesser erreicht das Werkzeug allerdings seine Grenzen. Von der Funktionalität profitieren vor allem Frauen, ältere Menschen und Gärtner mit wenig Körperkraft oder einem hohen Arbeitsvolumen.

Bildquelle Header: Cutting branches from tree with scissors © Depositphotos.com/carenas1

Letzte Aktualisierung am 9.12.2018 um 12:50 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API