Die Astschere - Präzise gepflegte Bäume und Hecken

Mit einer Astschere, auch Baumschere genannt, gelangt man im Handumdrehen zu gepflegt geschnitten Bäumen, Baumkronen und Hecken aller Art. Eine Astschere lässt sich leicht bedienen und verleiht der Natur ein neues Erscheinungsbild. Sie eignet sich hervorragend für den Hobbygärtner, aber auch für ein großes Garten-Landschaftsbau Unternehmen.

Testsieger:

Angebot
1. WOLF-Garten – Amboss Astschere »Premium Plus« POWER CUT*** RS 900 T

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Astschere mit Amboss Schneidtechnik und Teleskoparm für minimalen Kraftaufwand

Präzise und mühelos: Die WOLF-Garten – Amboss Astschere »Premium Plus« POWER CUT*** RS 900 T ist eine handlich zu bedienende Astschere, die Arbeit ohne großen Kraftaufwand ermöglicht.

Die Teleskopgriffe mit Softeinlage ermöglichen feste Handhabe und die Amboss Schnitttechnik sorgt für bis zu vierfache Kraftübertragung. Die Verarbeitung der Stahlteile garantieren hohe Langlebigkeit, da die Einzelteile leicht abgenommen und gereinigt werden können.

Käufer der Astschere berichten begeistert von diversen Baumarten, die sich mit ihr zurechtstutzen lassen können. Die Schneiden gehen wie durch Butter und selbst die dicksten Äste stellen kaum Probleme dar. Der Kraftaufwand bei der Bedienung hält sich dabei so stark in Grenzen, dass sie sogar von handwerklich weniger begabten Personen, die möglicherweise von kleinerer oder schmächtigerer Statur sind, mühelos genutzt werden kann.

Einzig das Design maßt einigen als zu langweilig an und es scheint ab und zu – besonders bei dünnen und noch feuchten Ästen – ein paar Probleme zu geben, da die Schneiden dort nicht ganz so gut greifen.

Vorteile:

  • minimaler Kraftaufwand
    einfach zu handhaben
    verstellbare, rutschfeste Griffe
    lange Lebensdauer
    einfache Demontage und Reinigung
    Teleskopstiel

Nachteile:

  • rutschige Schneiden bei Nässe
    unkreatives Design

Für diese Zwecke eignet sich die Astschere

Mit Ast- bzw. Baumscheren lassen sich vor allem Äste und Zweige mittlerer Größe perfekt durchtrennen. Die Scherenarme einer Astschere sind zwischen 40 cm und 100 cm lang. Beim Benutzen entsteht dadurch eine Hebelwirkung, die das Durchtrennen von starken Ästen ohne viel Kraftaufwand möglich macht.

Auch das Arbeiten in großer Höhe ist mit Astscheren einfach möglich.

Insbesondere im Spätsommer und Herbst kommen Astscheren für gewöhnlich häufig zum Einsatz.

Die Vor- und Nachteile einer Astschere

Vorteile

  • Schneiden von bis zu 50 mm starken Ästen problemlos möglich
  • kaum Kraftaufwand durch Hebelwirkung
  • Ersatzteile sind verfügbar

Nachteile

  • Klinge kann bei zu starker Beanspruchung brechen
  • dicke Äste über 50 mm Durchmesser können schlecht bis gar nicht bearbeitet werden

Kaufberatung: Darauf kommt es bei einer Astschere an

Beim Kauf einer Astschere sollten unterschiedliche Dinge beachtet werden. Die wichtigsten sind:

  • die Art der Astschere
  • die Schnittstärke
  • die Armlänge
  • das Griffmaterial
  • die Griffform

Die unterschiedlichen Arten der Astschere auf einen Blick

Wie bei den meisten Gartengeräten gibt es auch im Fall der Astschere unterschiedliche Typen. Neben den Bypass-Astscheren gibt es zum Beispiel auch die Amboss-Astscheren. Beide schneiden Äste problemlos, haben aber unterschiedliche Funktionsweisen.

Die Bypass-Astschere

Bypass-Astscheren besitzen zwei geschwungene Klingen, die sich gegeneinander schieben, sodass die Klingen beim Schnitt aneinander vorbeigleiten. Die geschwungene Klinge sorgt für einen sauberen, fransenfreien Schnitt. Allerdings muss beim Gebrauch mehr Kraft angewandt werden, als bei Amboss-Astscheren.

Die Amboss-Astschere

Diese Variante gilt als klassische Art der Astschere. Während des Schnitts gleitet die Klinge mühelos durch das Gehölz und trifft am anderen Ende auf eine dicke Metalloberfläche. Diese wird gemeinhin als Amboss bezeichnet und verleiht der Schere seinen Namen. Diese Vorgehensweise erfordert weniger Kraft, als bei Bypass-Astscheren.

Tipp: Es gibt sogenannte Teleskop-Astscheren, deren Griffe sehr lang sind und das Arbeiten in der Höhe erleichtern.

Die Amboss-Getriebe-Astscheren und die Ratschen-Astscheren

Amboss-Astscheren mit Getriebe werden angeboten, um die Kraftübertragung noch einmal zu verbessern. Ähnlich ist das bei Ratschen-Astscheren. Diese besitzen einen Mechanismus, der beim Schnitt gleich mehrmals einrastet, damit man bei der Gartenarbeit weniger Kraft aufwenden muss.

Die Schnittstärke der Astschere

Jeder Hersteller gibt eine Schnittstärke an. Die bezeichnet, wie stark die Äste sein dürfen, die zerschnitten werden sollen. Im Schnitt liegt die Stärke bei Astscheren zwischen 35 mm und 55 mm.

Die Armlänge der Astschere

Je nach Modell gibt es unterschiedliche Armlängen und verschiedene Modelle. So gibt es zum Beispiel

  • Astscheren mit fester Armlänge
  • Astscheren mit Teleskopstiel

Insbesondere dann, wenn Bäume oder Sträucher stark verzweigt sind, erleichtert eine Teleskop-Astschere die Arbeit häufig. Mühelos lässt sich diese in der Größe verstellen. Zum Beispiel von 60 cm Armlänge auf 100 cm Armlänge. Wichtig ist dann aber, dass die Teleskop-Astschere mit einem anständigen Feststellmechanismus ausgestattet ist. Es ist mehr als ärgerlich, wenn sie bei der Arbeit wieder auf ihre ursprüngliche Größe zurückfährt.

Das Griffmaterial der Astschere

In der Regel besteht der Griff einer Astschere aus Aluminium oder Fiberglas. Zwar sind beide Materialien stabil und leicht, einige Modelle mit Fiberglas wiegen aber locker 0,5 kg weniger als gleiche Modelle aus Aluminium. Wer gern lang im Garten arbeitet, sollte das Gewicht nicht unterschätzen.

Die Griffform der Astschere

Zwar werden ergonomisch geformte Griffe immer wieder gern beworben, um Blasenbildung vorzubeugen und die Handhabung der Astschere einfacher zu gestalten. Das ist auch richtig, aber tatsächlich kommt nicht jeder mit dieser Griffform zurecht. Vor dem Kauf sollte ausprobiert werden, ob man mit einem ergonomischen oder einem geraden Griff besser zurecht kommt.

FAQ: Häufige Fragen und Antworten zur Astschere

1. Wie pflege ich eine Astschere optimal?

Damit man möglichst lang Freude an der Astschere hat, muss diese regelmäßig gepflegt werden. Das bedeutet, dass die Schere nach jedem Gebrauch mit einem Tuch abgewischt wird.

Wird der Schnitt schwerfällig, sollten die Gelenke der Astschere geölt werden.

Um Rost vorzubeugen, sollte die Astschere außerdem trocken gelagert werden.

2. Kann ich eine Astschere schärfen?

Astscheren können bei Bedarf geschärft werden. Das ist auch wichtig, denn nur eine scharfe Klinge verletzt Bäume und Sträucher nicht unnötig. Wie das Schleifen funktioniert, verrät der nächste Teil unseres Ratgebers zu Astscheren.

3. Ist es möglich Teile einer Astschere auszutauschen?

Viele Hersteller bieten Ersatzteile an. Im Idealfall achtet man schon vor dem Kauf darauf, ob der jeweilige Hersteller Ersatzteile anbietet, damit im Zweifelsfall keine komplett neue Schere gekauft werden muss.

So wird eine Astschere richtig geschärft

Diese Vorarbeiten sind unerlässlich, damit die Astschere am Ende funktioniert wie neu:

1. Schleifstein mit Schleiföl tränken oder für einige Stunden in ein Wasserbad legen

2. Zerlegen der Astschere mittels Schraubendreher und Maulschlüssel

3. Reinigen der Klingen mit Wasser oder Reinigungsmittel

Hinweis: Wird der Schleifstein mit Wasser getränkt, kühlt das zusätzlich die Klingen und die Steine nutzen nicht so schnell ab. In Öl getränkte Schleifmittel wirken sich sanfter auf die Schneiden aus, nutzen sich aber auch schnell ab. Außerdem kann ein mit Öl getränkter Schleifstein später nicht mehr als Wasser-Schleifstein verwendet werden.

Der Hauptteil:

1. Einspannen des getränkten Schleifsteins in eine Halterung oder Ablegen auf einem Holzbrett

2. Angeschliffene Seite der Klinge leicht schräg auf die grobkörnige Seite des Steins drücken

3. Schieben der Klinge in Schneidrichtung mit minimalen Drehbewegungen

4. Wiederholen des Vorgangs auf jeder Scherenseite bis die Klinge Scharf ist

5. Schieben der Klinge in Schneidrichtung auf der feinkörnigen Seite des Steinseite

6. Einfetten der Gelenke vor dem Zusammenbau der Astschere

7. Ist die Astschere mit extrem tiefen Scharten übersät, hilft meist auch ein Schleifstein nicht mehr viel. Hier lohnt sich ein Neukauf oder das Beschaffen eines Ersatzteils. Alternativ kann auch eine Nass-Schleifmaschine gekauft werden, die immer wieder verwendet werden kann.

Platz 2 & 3:

2. Felco 231 Getriebeastschere

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: 80 cm lange Zweihand-Baumschere mit geschütztem Kraftüberzugssystem

Besonders gut für dicke Äste geeignet: Die Felco 231 Getriebeastschere besitzt eine robuste Klinge aus gehärtetem Stahl. Dadurch kann sie präzise und sauber auch dickere Äste schneiden.

Ausgezeichnet wird sie durch ihre steifen Hohlgriffe aus hochfester Aluminiumlegierung, einem geschützten Kraftüberzugssystem, ihre Klinge aus gehärtetem Stahl und einem ersetzbaren Amboss aus hochwertigem Aluminium. Das Kraftüberzugssystem sorgt für einen leichtgängigen Schnitt. Die hohlgeschliffene Klinge hingegen für äußerst wenig Kraftaufwand beim Schneiden von Ästen. Besonder praktisch sind auch der Fingerklemmschutz und die Griffe mit rutschfestem Überzug.

Käufer loben die exzellente Qualität und die Langlebigkeit dieser Astschere. Sie schneidet sauber, einfach und lässt sich sehr gut händeln. Bemängelt wird allerdings der Preis und das nicht vorhandene Loch zum Aufhängen der Astschere.

Vorteile:

  • robuste Klinge
    sauberer präziser Schnitt
    leicht und handlich
    hohlgeschliffene Klinge, somit geringerer Kraftaufwand
    Griffe mit rutschfestem Überzug
    Fingerklemmschutz

Nachteile:

  • vergleichsweise hoher Preis
    nicht vorhandenes Loch zum Aufhängen

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3. GRÜNTEK Astschere Grizzly 470 mm

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Solide und lange Astschere für komfortables Arbeiten mit rutschfesten Griffen

Langlebig und praktisch: Die solide verarbeitete GRÜNTEK Astschere Grizzly 470 mm mit einer Länge von 470 mm eignet hervorragend zum Schneiden von trockenem und nassem Holz. Dank Gear Getriebe-System bietet sie eine wesentlich höhere Schneidleistung als gewöhnliche Astscheren und ermöglicht zudem ein Kräfte schonendes Arbeiten.

Die Hebelarme, ausgestattet mit rutschfesten Griffen, ermöglichen sicheres Arbeiten selbst bei längeren Einsätzen. Dank des eher geringen Gewichts von 687 Gramm bereiten auch Kopfüber-Arbeiten kaum Anstrengung. Durch den austauschbaren Amboss kann der Schneidwinkel jederzeit individuell angepasst werden.

Der Großteil der Käufer dieses Produkts lobt die guten Eigenschaften bezüglich Handlichkeit und guter Verarbeitung. Eine gute Schneidleistung und hohe Funktionalität besitzt die Baumschere ebenfalls. Nur vereinzelt herrscht die Ansicht, dass die Schere schnell zu schwächeln beginnt.

Vorteile:

  • gute Qualität
    geringes Gewicht
    individuell einstellbarer Schneidwinkel
    lässt sich gut bedienen
    Kräfte schonendes Arbeiten dank Getriebesystem

Nachteile:

  • bei einem Astdurchmesser von über 40 mm lässt Schneidleistung merklich nach

Fazit

Die perfekte Astschere passt optimal zu den eigenen Bedürfnissen. Neben einem guten Handling, kommt es vor allem auch auf die Größe und das Gewicht an.

Möchte man die Astschere auch für hohe Bäume, Büsche oder Hecken benutzen, sollte in jedem Fall eine Astschere mit langen Armen oder eine Astschere mit Teleskopstiel gewählt werden. Das erleichtert die Arbeit und schont außerdem die Körperhaltung. Gut geeignete Modelle sind zum Beispiel die Felco 231 Getriebeastschere mit langen Armen oder die WOLF-Garten – Amboss Astschere »Premium Plus« POWER CUT*** RS 900 T mit Teleskopstiel.

Die GRÜNTEK Astschere Grizzly ist etwas kleiner und eignet sich eher für die Arbeit an niedrigen Bäumen und Büschen. Dafür punktet sie mit einem geringen Gewicht. Insbesondere diejenigen, die sehr viel und lang mit einer Astschere arbeiten, wissen das zu schätzen.

Bildquelle Header: Cutting branches from tree with scissors © Depositphotos.com/carenas1