Algenkalk – optimaler Kalkdünger für ökologischen Gartenbau

Aktualisiert am: 02.04.2021

Zu achten ist bei dem leistungsstarken Algenkalk auf eine moderate Ausbringung. Worauf Gärtner im Einzelnen bei der Nutzung von Algenkalk achten sollten und welche Besonderheiten das Dünge- beziehungsweise Pflanzenschutzmittel aufweist, steht nachstehend.

Algenkalke Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: 6 kg Algenkalk Pulver, zu 100 Prozent aus natürlichen Meeresalgen von der Atlantikküste gewonnen, vielseitige Anwendung möglich

Der Testsieger des IIP im Bereich Algenkalk: Prüfsiegel, wie sie beim Veddelholzer 6kg Bio Algenkalk

durch das Internationale Institut für Produktbewertung (IPP) vorliegen, sind mit Blick auf die ökologische Herstellung von Algenkalk immer nützlich. Dadurch wird gewährleistet, dass das Produkt den gängigen Normen entspricht.
Der Händler gibt an, dass sein Bio-Algenkalk zu 100 Prozent von der Rotalge Lithothamnium Calcareum stammt und aus der Bretagne an der französischen Atlantikküste stammt. Damit unterliegt das Abbaugebiet der EG-Öko-Verordnung, weshalb Kunden auf seriöse Produktionsmethoden nach EU-Vorschriften vertrauen können.
Von Käufern wird dem Veddelholzer 6kg Bio Algenkalk eine gute Wirksamkeit gegen verschiedene Schädlinge wie den Buchsbaumzünsler oder verschiedene Schadpilze bestätigt. Die Schädlingsbeseitigung klappte demnach sehr schnell und zuverlässig. Empfohlen wird das Auftragen des Pulvers als Pflanzenschutz mithilfe eines Zerstäubers, einer Puderdose oder eines Salzstreuers.
Auch als Naturdünger erhält Veddelholzer 6kg Bio Algenkalk viele positive Bewertungen. Es genügt wohl ein Löffel des Pulvers als Beimengung für zehn Liter Gießwasser aus, um die Pflanzen wieder frischer und gesünder erscheinen zu lassen. Außerdem löst sich das Produkt schnell im Gießwasser auf und klumpt daher nicht.
Veddelholzer 6kg Bio Algenkalk wird eine rasche Wirkung innerhalb von vier Wochen bescheinigt. Die Pflanzen grünen nach dieser Wirkdauer sofort wieder kräftiger und sind gestärkt. Insgesamt liefert der Bio-Algenkalk von Veddelholzer sehr nachhaltige Ergebnisse und das ganz ohne chemische Zusätze.
Ein paar Makel stellten einige Kunden aber bei der Lieferqualität fest. Demnach kam manches Produkt mit offenem Deckel an.
Sehr selten sind Kunden auch mit der Wirkung des Algenkalks von Veddelholzer nicht zufrieden. Offensichtlich zeigt sich so mancher Befall durch den Buchsbaumzünsler von der Anwendung des Kalks unbeeindruckt.

Vorteile:
  • Bio-Produkt aus kontrolliertem Anbau
  • Herstellung entspricht den EU-Vorschriften
  • sehr effizient gegen Buchsbaumzünsler
  • auch als Stärkung für wuchsschwache Pflanzen geeignet
  • einfache Anwendung und schnelle Ergebnisse
Nachteile:
  • Ware bei Lieferung vereinzelt beschädigt
  • nicht jeder Kunde mit Leistung zufrieden
  • vereinzelt kein Erfolg bei Bekämpfung von Buchsbaumzünsler

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: 10 kg Algenkalk Pulver, Premium-Qualität aus Island, sehr feine Körnung

Premium Algenkalk Pulver aus Island: Der Hersteller des Natureflow Algenkalk Pulver für Buchsbaum

bietet den Käufern eine 100 Prozent Zufriedenheitsgarantie. Die Garantie scheint insofern gerechtfertigt, als dass zahlreiche Kunden sehr positive Rezensionen für Natureflow Algenkalk Pulver für Buchsbaum hinterlassen haben.
Ein Buchsbaumbefall durch den Buchsbaumzünsler lässt sich mit diesem Produkt laut Kundenmeinung tatsächlich sehr nachhaltig in den Griff bekommen. Das erfordere teilweise zwar etwas Geduld, doch die Stärkung der Buchsbäume trete früher oder später auf jeden Fall sichtbar ein.
Auch als Dünger für Gemüsepflanzen wie Tomaten ist der Natureflow Algenkalk Pulver für Buchsbaum nach Kundenaussagen durchaus geeignet. Als Manko empfinden einige jedoch, dass das Pulver sehr stark haftet und sich selbst mit Wasser nur bedingt wegspülen lässt.
Einige Kunden waren außerdem mit der Wirkung des Algenkalk Pulvers von Natureflow nicht zufrieden. Mehrfach finden sich Kritiker, die angeben, dass das Pulver den Larven des Buchsbaumzünslers eher geschmeckt als sie vernichtet hat. In Folge nahm der Larvenbefall in einigen Fällen sogar zu.

Vorteile:
  • Schutzwirkung gegen Buchsbaumzünsler durch Kunden bestätigt
  • auch als Naturdünger für Gemüsepflanzen empfohlen
  • einfach zu dosieren
  • 100 Prozent Zufriedenheitsgarantie ermöglichen Rückerstattung
Nachteile:
  • Pulver haftet sehr stark
  • Ausbringung in einigen Fällen kompliziert
  • Larvenbefall nahm nach manchen Anwendungen zu

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: 10 kg Algenkalk Granulat, Körnung von 1 bis 2 mm, speziell für Gemüsepflanzen geeignet

Leistungsstarkes Granulat als Alternative zum Algenkalk Pulver: Wer auf der Suche nach einem Spezialkalk für das Gemüsebeet ist, dem ist Cuxin - Algomin Plus Granulat

durchaus zu empfehlen. Sehr nützlich ist das Produkt unter anderem zur Beetvorbereitung für die Zucht von Riesengemüse sowie zur Vorbehandlung des Gemüsebeets vor der eigentlichen Grunddüngung.
Die gröbere Körnung des Algenkalk Granulats wird von den meisten Käufern positiv bewertet. Da es nicht so stark schmutzt und hartnäckig haftet wie Pulver, sorgt es für optisch ansehnlichere Ergebnisse.
Allerdings wird die Ausbringung an Buchsbäumen zur Schädlingsbekämpfung als etwas problematisch beschrieben. Demzufolge lässt sich das Cuxin – Algomin Plus Granulat am Buchsbaum nur verwenden, wenn dieser feucht genug ist. Die Behandlungsergebnisse gegen den Buchsbaumzünsler könnten bei diesem Produkt also je nach Art der Anwendung etwas schwanken.

Vorteile:
  • als Granulat insbesondere für Gemüsegärten empfehlenswert
  • optimale Beetvorbereitung für Gemüsepflanzen
  • kann die Kultur von Riesengemüse erleichtern
  • schmutzt und staubt nicht
  • teilweise auch zur Behandlung von Buchsbäumen sinnvoll
Nachteile:
  • Granulat schwer auf Buchsbäume aufzutragen
  • Haftung offenbar nur bei feuchten Gehölzen garantiert
  • Umfassender Schädlingsschutz nicht garantiert

Algenkalk kaufen – Informationen und Tipps zu Algenkalkdünger

Nutzgartenbesitzer und Bio-Gärtner haben Algenkalk längst für sich entdeckt. Denn der Kalkdünger stammt aus ökologischer Herstellung und kann den pH-Wert des Bodens wunderbar für die Bedürfnisse kalkliebender Pflanzen optimieren. Darüber hinaus bietet Algenkalk noch weitere Vorteile für die umweltfreundliche Gartenkultur.

Beispielsweise beugt Algenkalk zuverlässig Schadbildern vor und macht selbst ausgelaugte Böden wieder fruchtbar. Insbesondere was den Schutz von Gemüsepflanzen angeht, ist natürliches Algenkalk Pulver deshalb eine interessante ökologische Alternative.

Zusammensetzung von Algenkalk

Wer denkt, dass Algenkalk aus frischen Algen gewonnen wird, der irrt. Tatsächlich handelt es sich bei Produkten wie Algenkalk Pulver oder Algenkalk-Granulat um gemahlene Sedimentablagerungen von Korallen, die vor Jahrmillionen durch abgestorbene Rotalgen entstanden. Es werden für die Herstellung von Algenkalk also keine neuen Kulturflächen belastet, was die Gewinnung insgesamt sehr umweltverträglich gestaltet.

Der Nährstoffgehalt des Algenkalks ist ebenfalls als sehr positiv zu bewerten. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kalkdüngern setzt er sich nicht nur aus Kalk, sondern wie folgt zusammen:

  • etwa 70 bis 80 Prozent aus Calciumcarbonat
  • etwa 6 bis 10 Prozent aus Magnesiumcarbonat
  • etwa 3 bis 4 Prozent aus Kieselsäure

Hinzu kommen kleinere Mengen an Spurenelementen wie Bor. Eisen, Jod, Kupfer, Selen und Zink. Das Kalkpulver bietet neben einer grundlegenden Kalkversorgung also auch einen guten Mix aus verschiedenen Mineralstoffen für Gartenpflanzen.

Wie wirkt Algenkalk?

Da das Calciumcarbonat in Algenkalk nicht wasserlöslich ist, wird der Pflanzennährstoff nur sehr langsam an gedüngte Pflanzen abgegeben. Algenkalk ist deshalb ein hervorragender Langzeitdünger, der sich in maßvollen Dosen über längere Zeiträume im Beet entfaltet.

Da Kalk grundsätzlich zu einer Erhöhung des Boden-pH-Werts führt, lassen sich mit Algenkalk zu saure Böden wunderbar neutralisieren. Dadurch trägt Algenkalk Pulver auch zur Verbesserung des Bodenmilieus bei, denn die meisten im Boden lebenden Mikroorganismen mögen keine zu sauren Substrate.

In neutralen Böden blühen ihre Populationen hingegen auf und können den Boden nachhaltig lockerer, durchlässiger und humusreicher machen. Zusätzlich bindet Kalk auch giftige Schwermetalle im Boden.

Er wirkt daher äußerst reinigend auf das Bodensubstrat und kann außerdem die Nährstoffaufnahme der Pflanzen insgesamt verbessern. Bei einer Düngung von Obstpflanzen verbessern sich dank Algenkalk sogar Geschmack und Haltbarkeit des Obstes.

Der erhöhte pH-Wert des Bodens, der durch Algenkalk entsteht, bringt auch Vorteile für die Schädlingsabwehr. Beispielsweise mögen Schadpilze wie Krautfäule, Mehltau oder Rosenrost keine sauren Böden. Gleiches gilt für Schädlingsraupen und Insekten wie

  • Buchsbaumzünsler
  • Erdflöhe
  • Fadenwürmer
  • Kartoffelkäfer
  • Lachmotten

Ebenfalls empfehlenswert ist die Ausbringung von Algenkalk für die Gesunderhaltung des Rasens. Da Moose und Unkräuter ähnlich wie viele Schadbilder vorzugsweise auf zu saurem Boden gedeihen, ist Kalk hier ein nützlicher Unkrautvernichter. Die Ergebnisse einer Rasenvertikutierung lassen sich durch Algenkalk folglich deutlich verbessern.

Selbst Bäume und Kompostanlagen können durch Algenkalk gestärkt werden. So dient der Kalk beispielsweise als Weißanstrich für Obstbäume, wodurch der Stamm besser vor Schäden geschützt ist. Als Kompostzusatz hilft Algenkalk wiederum, den Kompost mit wichtigen Spurenelementen anzureichern.

Für welche Pflanzen ist Algenkalk geeignet?

Zu den kalkliebenden Pflanzen, die sich immer wieder sehr über leichte Gaben Algenkalk freuen, gehören unter anderem Gemüsearten wie der Kohl. Er ist nicht nur auf eine gute Kalkversorgung angewiesen, sondern zeigt bei Anwendung von Algenkalk auch eine wesentlich höhere Resistenz gegen Schadbilder wie die Krautfäule. Auch das meiste Knollen-, Wurzel- und Zwiebelgemüse, zum Beispiel Kartoffeln, Lauch, Möhren, Rote Bete oder Zwiebeln, liebt Kalk.

Was Kräuter anbelangt, gibt es mit Gewächsen wie Bärlauch, Lavendel, Petersilie oder Schnittlauch ebenfalls einige sehr kalkliebende Exemplare. Unter den Obststräuchern und -bäumen sprechen vor allem Äpfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen und Beerenfrüchte gut auf regelmäßige Kalkgaben an.

Noch größer ist die Riege der Algenkalk-Kandidaten unter den Zierpflanzen. Insbesondere Zwiebelblumen wie Hyazinthen, Krokus, Narzissen und Tulpen können von einer Düngung mit Algenkalk profitieren.

Und auch Ziersträucher und Zierstauden wie Blaukissen, Buchsbaum, Forsythien, Kugeldistel oder der Perückenstrauch gehören zu den Kalkliebhabern unter den Gartenpflanzen. Am Buchsbaum gilt Algenkalk darüber hinaus als Geheimwaffe gegen die Raupen des berüchtigten Buchsbaumzünslers.

Nicht für alle Pflanzen sinnvoll

Nun reagiert aber nicht jede Pflanze gleichermaßen gut auf Kalk als Naturdünger. Es gibt nämlich auch zahlreiche Gewächse, die einen sauren Boden bevorzugen. Hierzu zählen unter anderem

  • Azaleen
  • Erika
  • Hortensien
  • Kamelien
  • Rhododendron
  • Sommerheide

Relativ kalkempfindlich sind darüber hinaus Rosen. Sie bevorzugen einen schwach sauren bis neutralen Boden, weshalb eine Überkalkung schnell zu schwächelnden Pflanzen führt. Besser ist es hier, Algenkalk nur bei konkreter Übersäuerung auszugeben oder zum Bestäuben als Präventivmaßnahme gegen Rosenrost zu verwenden.

Anwendung von Algenkalk – Dosierung und Ausbringung

Je nach Anwendungszweck lässt sich Algenkalk Pulver in unterschiedlicher Art und Weise ausbringen. Außerdem ist ein Kalken nicht zu jeder Zeit sinnvoll. Grundsätzlich empfiehlt sich die Gabe von Algenkalk als Dünger häufig nur bei konkreten Mangelerscheinungen, die sich meist durch

  • Blütenfäule (z. B. bei Tomaten)
  • braune Blattverfärbungen (z. B. beim Buchsbaum)
  • braune Obstflecken (v. a. bei Äpfeln)
  • Wachstumsstörungen (v. a. bei Kohlpflanzen)

bemerkbar machen. In solchen Fällen vermischt man je nach Herstellerangaben 200 bis 300 Gramm Algenkalk mit einem Zehntel Wasser, also etwa 20 bis 30 Liter. Der Kalksud kann dann entweder direkt ins Beet gegeben oder in eine weitere Düngerkomponente wie Kompost eingearbeitet werden.

Bei einer Erstdüngung rechnet man pro 100 Quadratmeter ungefähr 10 bis 15 Kilogramm Algenkalk ein. Für eine Nachdüngung reichen später drei bis acht Kilogramm pro Quadratmeter. Wer zusätzlich mit Kompost düngt, sollte es bei drei Kilogramm Algenkalk belassen.

Insgesamt bietet sich eine Kalkdüngung maßgeblich im zeitigen Frühjahr oder Herbst an. Der Algenkalk sollte etwa vier Wochen vor der Düngung an die Pflanzen abgegeben werden, damit die sich langsam entfaltenden Wirkstoffe rechtzeitig für eine optimale Nährstoffaufnahme sorgen können. Es ist sinnvoll, den Boden vor der Kalkdüngung gut aufzulockern, sodass das Algenkalk Pulver gut in das Substrat einziehen kann.

Speziell bei Obstbäumen macht außerdem ein Kalkanstrich nur an Baumstämmen und älteren Trieben, nicht aber an Jungtrieben Sinn. Um die Gehölze vor Frostrissen und Wildverbiss zu schützen, mischt man etwa 1,5 Kilogramm Algenkalk mit zehn Liter Leitungswasser und 0,5 Kilogramm zusatzfreiem Tapetenkleister. Vorab sollten Moose und Flechten vom zu bestreichenden Untergrund entfernt werden.

Wer seinen Rasen kalken möchte, tut dies am besten im Frühjahr nach dem Vertikutieren. Bestehender Moos- und Unkrautbefall sollte vor der Ausbringung vollständig aus dem Rasen getilgt sein. Zum Kalken reicht dann das Ausstreuen von trockenem Algen-Pulver.

Ist Algenkalk giftig?

Es handelt sich bei Algenkalk um einen ökologischen Naturdünger, der weder für Menschen noch für Tiere giftig ist. Aus diesem Grund kann man selbst Obst- und Gemüsepflanzen bedenkenlos damit düngen. Weil der feine Kalkstaub aber die Schleimhäute reizt, sollten Gärtner bei der Ausbringung einen Mundschutz und eine Schutzbrille für die Augen tragen.

Gibt es auch Nachteile von Algenkalk?

Früher war der Abbau von Algenkalk nicht immer ökologisch. Er wurde unter anderem an lebenden Rotalgenbänken (sogenannten Maërlbänken) durchgeführt und zerstörte somit kostbare Ökosysteme. Heute gibt es zwar umfassende EU-Gesetze gegen derartige Produktionen von Algenkalk, grundsätzlich ist der Handel mit Algenkalkerzeugnissen aus Maërlbänken aber immer noch erlaubt.

Ein weiterer Nachteil von Algenkalk ist, dass er bei Überdüngung den Boden mehr auslaugt als kräftigt. Ein altes Sprichwort besagt: „Kalk macht reiche Väter und arme Söhne.“ Das zeigt, dass der temporäre Nutzen einer starken Algenkalkdüngung langfristig schädliche Folgen für den Boden haben kann.

Es ist daher ratsam, Algenkalk wirklich nur in Maßen und bei einschlägigen Mangelerscheinungen betroffener Pflanzen zu verwenden. Das kann auch eine Kostenersparnis bedeuten, denn im Vergleich zu anderen Kalkdüngern ist der Anteil an Calciumcarbonat bei Algenkalk etwas reduziert. Aus diesem Grund benötigt man für einen Quadratmeter Gartenfläche bis zu 20 Prozent mehr Dünger.

Alternativprodukte

Alternativen zu Algenkalk bieten einerseits natürlich unterschiedliche Düngemittel. Andererseits kommen auch gegen Schädlinge bestimmte Pflanzenschutzalternativen in Betracht.

  • Gegen Buchsbaumzünsler: Fallen, Spritzmittel: Mit Blick auf die Nutzung von Algenkalk gegen Buchsbaumzünsler können als Alternative zum Beispiel Buchsbaumzünsler Fallen oder Spritzmittel zum Einsatz kommen. Gerade Spritzmittel bedeuten allerdings immer eine zusätzliche Umweltbelastung, da sie in der Regel aus chemischen Substanzen bestehen. Diese können das Bodensubstrat belasten und ihn als Kulturboden unbrauchbar machen.
  • Algenkalk als Dünger: Spezielle Dünger für die jeweiligen Pflanzen, andere Kalkdünger: Alternativ zu Algenkalk als Dünger kommen neben anderen Kalkdüngern auch Spezialdünger für die jeweiligen Pflanzen infrage. So gibt es beispielsweise spezielle Obst-, Gemüse- und Kräuterdünger aus dem Fachhandel. Und auch Spezialdünger für kalkliebende Blühpflanzen und Blütensträucher sind im Gartenfachhandel erhältlich.