Rasenkalk - damit der Rasen nicht sauer wird und optimal wächst

Aktualisiert am: 01.08.2022

Rasenkalk kommt immer dann zum Einsatz, wenn der pH-Wert des Bodens aus dem Gleichgewicht geraten ist. Die optimalen Wachstumsbedingungen bieten Böden mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 6. Bei pH-Werten unter 5 spricht man von einem sauren Boden, der sehr gut auf die Behandlung mit Rasenkalk anspricht, da hier der dringend benötigte Ausgleich hin zum optimalen pH-Wert stattfindet.

Update vom 29.06.2021

Wir haben die Informationen in diesem Beitrag aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.

Rasenkalke Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Staubfreier Rasenkalk mit schneller Wirkung – ideal auch für Streuwagen

Staubfreies Ergebnis: Wer einen schnell wirksamen Kalk mit hoher Löslichkeit zur Ergänzung zum Gartendünger sucht, greift am besten zum HaGaFe Rasenkalk & Gartenkalk

.
Dieser erhöht den pH-Wert im Boden und sorgt so für schlechtere Wachstumsbedingungen für Moose und Unkraut. Gleichzeitig wird der pH-Wert auf einem Level gehalten, bei dem Übersäuerungen vermindert auftreten und nur die gewünschte Saat durchkommt.
Der Rasenkalk ist leicht streubar und feinkörnig, aber trotzdem staubfrei, weshalb er sich perfekt zum Streuen mit dem Streuwagen eignet.

Kunden berichten von einem Ablauf wie er im Buche steht. Nachdem der Rasen von Unkraut und Moos befreit und dann gekalkt und gedüngt wurde, wächst er wie verrückt, ohne dass auch nur ein Fleck Unkraut nachwächst. Der Kalk von HaGaFe klumpt nicht und lässt sich wie vom Hersteller versprochen sehr gut verstreuen. Ganz ohne zu stauben.
Ebenfalls positiv ist zu erwähnen, dass einige Käufer des Kalks eine Fläche streuen konnten, die beinahe dem Doppelten der angegebenen Fläche entspricht.
Allein die Größe der Körner ist für einige dann doch zu klein. Ein etwas gröberer Kalk wäre für jene durchaus besser geeignet.

Vorteile:
  • hohe Löslichkeit
  • staubfrei
  • pH-Stabilisierung
  • gute Streufähigkeit
Nachteile:
  • in Einzelfällen zu feinkörnig

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Der kohlensaure Kalk als Ergänzung für kalte Tage

Gleichgewicht im Boden: Wer ergänzend zu seinem Dünger für möglicherweise besonders strapazierten Boden ein weiteres Streugut sucht, sollte sich den versando Herbstdüngung und Langzeitwirkung Gartenkalk u. Rasenkalk

anschauen.
Dieser besteht zu 95 % aus kohlensaurem Kalk und enthält darüber hinaus viele dem Boden wohltuende Nährstoffe.
Damit bewirkt der Kalk eine Stabilisierung des pH-Wertes im Boden und sorgt so für gesünderen Pflanzenwuchs. Ebenfalls eliminiert er schädliche Bodensäuren, die den Rasen und andere Pflanzen angreifen könnten.

Kunden loben die Wirkung des Rasenkalks sehr. Kombiniert man ihn mit dem Dünger, den man eh schon benutzt, kann er dafür sorgen, dass Zusatzbelastungen, wie Tierurin und ähnliche Faktoren, komplett ausgeglichen werden. Es wird von ehemals gelben Flächen berichtet, die verschwunden sind, und Gras, dass deutlich grüner und gesünder aussieht.
Auch berichten einige Kunden von der Ergiebigkeit des Kalks. So hat einer den Beutelinhalt erfolgreich für eine dreimal so große Fläche wie eigentlich angegeben genutzt.
Schade an dem Produkt ist allerdings, dass auch der Wuchs von Unkraut gefördert zu sein scheint. Ärgerlich für viele Gärtner.

Vorteile:
  • sehr ergiebig
  • nachhaltig gesündere Pflanzen
  • starke Regenerationswirkung für den Boden
Nachteile:
  • gelegentlich schwer löslich

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Der Vitalkalk, der mit Bakterien arbeitet, um den Boden zu entgiften

Entgiftung des Bodens: Der Neudorff 90168 Azet Vital Kalk

ist nicht einfach nur ein weiterer Rasenkalk. Dieser Vitalkalk entgiftet den Boden für den Rasen nachhaltig und stabilisiert ihn so. Dadurch ist es der Erde möglich sich nach anspruchsvollen Zeiten zu regenerieren und geregeltes, gutes Wachstum zu ermöglichen.
Erreicht wird dies unter anderem von Azetobacter Bodenbakterien, die dem Kalk beigefügt sind. Somit wird nicht nur der Boden von Übersäuerung befreit, sondern auch die Wurzelbildung gefördert und der Stickstoff der Luft zur leichteren Verwendbarkeit für die Pflanzen gebunden.

Die Leichtigkeit des Streuens ist eines der häufigsten Eigenschaften dieses Rasenkalks, die von Käufern des Produktes gelobt werden.
An den Stellen an denen gestreut wurde, berichten sie von außerordentlich starkem und schön grünem Wuchs.
Einige andere berichten dummerweise aber von gar keiner Veränderung oder sogar davon, dass sich nicht alle Streukügelchen gleichmäßig auflösen.

Vorteile:
  • biologische Wirkung dank Bakterien
  • leicht zu streuen
  • regeneriert und stärkt den Boden
Nachteile:
  • gelegentlich schwer löslich

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Rasenkalk kaufen – Ausgleich für den sauren Boden

Ein gesunder Gartenboden verfügt in der Regel über die die Fähigkeit, den pH-Wert stabil zu halten und Schwankungen auszugleichen. Trotzdem kann es vorkommen, dass der Boden mit der Zeit versauert. Ein Boden mit niedrigem pH-Wert bietet dann nur noch bestimmten Pflanzen wie z. B. Azaleen, Douglasien oder Rhododendren ideale Wachstumgsbedingungen.

Um den pH-Wert des Gartenbodens auszugleichen und wieder in den neutralen Bereich anzuheben, können Gärtner zu verschiedenen Maßnahmen greifen. Neben der Vermeidung von torfhaltiger Blumenerde (Torf ist von Natur aus sauer) ist der Einsatz von Rasenkalk besonders effizient.

Wie erkennt man, ob man der Boden Rasenkalk benötigt oder nicht?

Wenn der Rasen plötzlich nicht mehr in sattem Grün erscheint, ist Rasenkalk nicht immer die passende Lösung. Ob der Rasen Kalk benötigt oder nicht, lässt sich nicht so einfach bestimmen. Ein Indikator für einen sauren Boden kann das vermehrte Wachstum von Moos sein, dies ist oftmals ein Zeichen dafür, dass der Boden sehr sauer ist.

Im Umkehrschluss könnten Klee oder Brennesseln auf eine alkalische Bodenzusammensetzung hindeuten. Hier muss man sich aber sehr genau auskennen. Absolut verlässlich und empfehlenswert ist daher ein Bodentester. Einige Varianten geben unmittelbar Aufschluss über den tatsächlichen pH-Wert des Bodens.

Diese Arten von Gartenkalk gibt es

Unterschieden werden drei Arten von Rasenkalk

  • der Branntkalk
  • der kohlensaure Kalk
  • der Mischkalk

Der Branntkalk

Diese Variante des Kalkes findet ihren Einsatz überwiegend in der Landwirtschaft. In diesem Kalk ist viel Calcium enthalten, was für die schnelle Verbesserung der Bodengesundheit sorgt. Gleichzeitig werden hier auch Schädlinge und Insekteneier stark reduziert, was natürlich für eine verbesserte Bodenhygiene sorgt. Branntkalk ist besonders für den Einsatz auf mittleren und schweren Böden geeignet.

Allerdings birgt dieser Einsatz auch einige Risiken. Branntkalk reagiert bei Kontakt mit Wasser, Bodenfeuchte und/oder hoher Luftfeuchtigkeit. Dabei können hohe Temperaturen von bis zu 180° C entstehen, die Pflanzen, Wurzeln und Bodenlebewesen vernichten können. Auch eine Kombination aus organischen Düngern und Branntkalk ist zu vermeiden, weil dabei große Mengen Ammoniak freigesetzt werden.

Branntkalk hat außerdem eine stark ätzende Wirkung und stellt für den Menschen eine nicht unerhebliche Gefahr dar. Für den klassischen Hobbygärtner und für Privatgärten ist der Einsatz von Branntkalk nur sehr eingeschränkt empfehlenswert, weil das Risiko den Nutzen weit übersteigt.

Der kohlensaure Kalk

Dieser Kalk besteht aus gemahlenem Kalkgestein. Je feiner der Kalk gemahlen ist, desto besser seine Wirkung. Bei diesem Kalk handelt es sich um ein naturreines Produkt, daher kann man es auch für wachsende Kulturen verwenden. Die Wirkungsweise ist sehr schonend und nachhaltig und es sind keinerlei chemische Reaktionen zu befürchten. Der kohlensaure Kalk eignet sich besonders für leichte Böden.

Allerdings muss man wissen, dass die Wirkung dieses Kalkes schwächer und auch langsamer ist, als bei den anderen Kalkarten.

Der Mischkalk

Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich bei dem Mischkalk um eine Mischung aus Branntkalk und kohlensaurem Kalk. Damit ist er eine wirtschaftliche Alternative zum Naturkalk. Besonders geeignet ist diese Kalk Art für die Verwendung auf mittleren und schwereren Böden.

Wann sollte man den Rasen kalken?

Die Gabe von Rasenkalk sollte zweimal jährlich erfolgen. Er wird zeitig im Frühjahr, also zu Beginn der Vegetationsperiode, ausgebracht. Eine zweite Kalkung sollte dann gegebenenfalls noch einmal im späten Herbst erfolgen. Wenn sich im Jahresverlauf entsprechende Anzeichen ergeben, kann mit einem Schnelltest ermittelt werden, ob der pH-Wert gegebenenfalls zu niedrig ist. In diesem Fall benötigt der zu saure Boden auch zwischendurch eine Portion Kalk.

Was sollte man noch über Rasenkalk wissen?

Bei der Wahl des passenden Rasenkalks spielen vor allem die Gebindegröße, die Düngefläche, die Zusätze und Anforderungn des individuellen Bodens eine Rolle.

Rasenkalk gibt es in Gebinden von 1 bis 25 kg und in unterschiedlichen Konzentrationen. Diese Mengen reichen ganz nach Bodenbeschaffenheit und pH-Wert jeweils für unterschiedlich große Flächen, sodass die Ergiebigkeit der jeweiligen Produkte stark schwanken kann.

Rasenkalk und Zusätze

Es ist auch Rasenkalk erhältlich, der mit zusätzlichen Nährstoffen wie beispielsweise Magnesium versehen ist. Hier wird dann ein zusätzliches Düngen des Rasens überflüssig, da dem Rasen außer dem Kalk auch weitere Nährstoffe zur Verfügung gestellt werden.

Rasenkalk kann nicht nur mit weiteren Zusätzen ausgestattet sein, sondern es gibt auch noch zusätzliche Besonderheiten. So stehen zum Beispiel auch Sorten zur Verfügung, die speziell auf die Eignung für im Haushalt lebende Kinder oder Haustiere ausgerichtet sind. Wählt man einen solchen Rasenkalk aus, so bedeutet das, dass die Rasenfläche unmittelbar nach der Bearbeitung wieder bespielt werden kann.

Häufig gestellte Fragen

Welcher Rasenkalk ist der Beste?

Der HaGaFe Rasenkalk & Gartenkalk eignet sich besonders gut für Streuwagen und ist schnell löslich. Er neutralisiert eine sauren Boden auf der Rasenfläche, aber auch in Blumenbeeten oder im Nutzgarten.

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