Filtersand - der besondere Sand für den Pool

Aktualisiert am: 12.10.2020

Filtersand ist die erste Wahl für Pool- und Wasserfilteranlagen aller Art. Der spezielle Quarzsand entfernt zuverlässig Schmutzpartikel aus dem Wasser, das dann wieder in ganzer Frische zurück in den Pool geleitet wird. Doch kann man für die Filteranlagen natürlich nicht irgendeinen handelsüblichen Sand nehmen. In diesem Vergleich werden die Kriterien genannt, nach denen man auswählen kann und welcher Sand besonders hervorsticht.

Filtersande Testsieger 2020:

A&G-heute 25kg Filtersand Körnung 0.7-1.2 mm Poolfilter Teichfilter Quarzsand für Sandfilteranlagen Feuergetrocknet

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: in drei verschiedenen Körnungen erhältlich, feuergetrocknet, frei von organischen Verunreinigungen

Filtersand unterschiedlicher Größen: Der A&G-heute 25kg Filtersand für Sandfilteranlagen

bietet einen bewährten und qualitativen Anlaufpunkt für alle, die nach neuem Sand für die eigene Sandfilteranlage suchen.
Nicht nur ist die UVP sehr niedrig im Vergleich zu Konkurrenzprodukten, auch werden vom Hersteller alle wichtigen Körnungsgrößen angeboten.
Die kleinste Körnung liegt hier bei den üblichen 0,4 – 0,8 Millimetern, die mittlere Größe liegt bei 0,7 – 1,2 Millimetern und das gröbste Korn befindet sich im Bereich von 1 – 1,6 Millimetern. So sollte für verschiedenste Filteranlagen eigentlich die gewünschte Größe angeboten werden. Für genauere Infos ist es jedoch unerlässlich, sich genauer bei der eigenen Anlage oder weiter unten in diesem Produktvergleich über die Unterschiede der Körnungen zu informieren, da man sich sonst eventuell die Anlage über Zeit zerstören kann.
Der Sand von A&G-heute ist feuergetrocknet und laut Hersteller danach direkt frisch abgefüllt. Damit garantiert er, dass sich nicht bereits Verunreinigungen an den Körnern befinden, was die Filterleistung drastisch beeinflussen würde. Die Filterqualität garantiert der Hersteller wiederum mit der Erfüllung aller üblichen DIN-Normen, die für Filtersand zwingend erforderlich sind.
Im Vergleich zu anderem Sand liefert der Hersteller angenehm viele Erläuterungen und Tipps, wie zum Beispiel für die Anwendung beim Austausch des Filtersandes. Dies ist in Anbetracht der Schäden, die man bei falschem Gebrauch anrichten kann, äußerst positiv zu werten.
Kunden fühlen sich insoweit auch sehr gut mit diesem Sand beraten und haben selten etwas am Produkt auszusetzen. Einige sind sogar dazu übergegangen, den Sand zweckentfremdet zu nutzen, etwa für das Aquarium als Dekoration.
Und sogar als Streusand im Winter eignet sich der Sand zum Aufsaugen des Schnees. Wer also kein anderes Produkt für solche Zwecke besitzt oder einfach noch Filtersand vom letzten Gebrauch übrig hat, sollte sich nicht abhalten lassen, neue Verwendungszwecke zu suchen und zu finden.
Die eigentliche Filterwirkung wird als sehr gut beschrieben, sofern man sich an die richtige Körnung und die Gebrauchsanweisung hält. Gerade das anfängliche Rückspülen ist bei diesem Produkt sehr wichtig, geht aber mit maximal 150 Sekunden wirklich schnell.
Kunden, die bereits Erfahrung mit anderem Filtersand hatten, sind vom A&G Produkt wirklich überzeugt. Ein Qualitätsunterschied in positiver Richtung scheint definitiv erkennbar.
Was einigen Käufern teils sauer aufstößt und Unverständnis hervorruft, ist die Lieferung eines teilweise ganz anderen Produktes. Wie das zustande kommt ist unklar, weil niemand auf eine Rückerstattung bestand, da der andere gelieferte Sand wohl ebenfalls adäquat war. Dennoch wünscht man sich so etwas nicht, und das ist definitiv ein Kritikpunkt.

Vorteile:
  • drei verschiedene Körnungen
  • alle DIN-Normen erfüllt
  • schnelle Lieferung
  • großzügige Beschreibung des Produktes
  • hohe Filterqualität
  • für nahezu jede Sandfilteranlage einsetzbar
  • weitere Verwendungen möglich

Nachteile:
  • teils falsche Lieferung
  • falsche Körnung führt zu massiven Filtereinbußen
  • vergleichsweise geringe Filterzeit bis Wechsel notwendig ist
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Den richtigen Sand für die Filteranlage finden

Die Körnung – Welcher Durchmesser ist ideal?

Aufmerksamen Lesern fällt auf, dass es bei fast allen vorgestellten Produkten immer unterschiedliche Korngrößen gibt, die vom Hersteller angeboten werden. Und selbst wenn es diese nicht gibt, wird der Kunde immer schon in der Artikelbeschreibung über die Körnung informiert. Das liegt maßgeblich daran, dass ein unterschiedlicher Durchmesser der Filtersandkörner relevant für die Filtereigenschaften der Filteranlage ist.

Vor dem Kauf von Filtersand ist es wichtig, einmal ein genaues Auge auf die eigene Filteranlage zu werfen. Dort sollte man, eventuell in der Bedienungsanleitung, eine bestimmte Körnung finden, die für das Produkt geeignet oder ideal ist. So kann es je nach Hersteller der Pumpe – oder auch unterschiedlichen Poolgrößen und anderen Faktoren – sein, dass unterschiedliche Größen eine bessere Filterwirkung entfalten.

Unabhängig davon lassen sich aber auch ein paar Grundregeln merken. Zum Beispiel: Je feiner der Sand ist, desto besser ist für gewöhnlich die Filterqualität. Gibt es keine genauen Informationen zum benötigten Filtersand, macht man grundsätzlich jedoch mit einer Körnung von 0,8 bis 1,2 Millimetern wenig falsch. Hier handelt es sich um einen durchschnittlich großen Durchmesser, was eine gute Balance zwischen Filter und Sandrückfluss ins Becken darstellt.

Wer einen so guten Filter hat, dass sichergestellt ist, dass kein Sand im Filterprozess ins Becken fließt, kann allerdings auch zur Größe von 0,4 bis 0,8 Millimetern greifen, die wohl als die gängigste Körnung zu bezeichnen ist.

Nicht unterschätzen sollte man zudem die Pumpleistung, die natürlich durch feineren Sand erhöht wird. Das sollte eine neuere Filteranlage zwar leicht hinkriegen, ältere Modelle könnten dadurch aber einen höheren Verschleiß aufweisen. Wer jedoch viel Wert auf einen sehr reinen Pool legt, wird um eine gute Pumpe mit sehr feinem Filtersand nicht herumkommen.

Kontrolle der Filterleistung

Alle paar Jahre – zu empfehlen sind hier klar alle zwei Jahre, doch kann sich das von Sand zu Sand und Anlage zu Anlage ändern – muss der Filtersand ausgewechselt werden.

Oft ist der Zeitpunkt, aufgrund der Funktionsweise, mit bloßem Auge nicht sichtbar, doch setzen sich auf der rauen Oberfläche der Sandkörner alle Arten von Dreck, wie zum Beispiel Schmutzpartikel und Algen, an.

Der Schmutz sorgt für eine oberflächliche Glättung der Sandkörner, was die Filterleistung über die Zeit exponentiell sinken lässt. Eine gute Methode, zu kontrollieren, ob der Sand gewechselt werden muss, ist also das passive Einschätzen, ob die Sandfilteranlage das Wasser noch sauber genug hält, was natürlich eine subjektive Einschätzung ist.

Hat man einmal bemerkt, dass ein Wechsel nötig ist, oder hält man selbst ohne Verschlechterung der Leistung zu regelmäßigen Zeitpunkten einen Wechsel für notwendig, kommt es zu einem vergleichsweise leichten Vorgang. Doch sollte das Manometer bei der weiteren Entscheidung ein Wort mitreden.

Übersteigt der Druck, der auf dem Manometer gemessen wird, nämlich ein Bar, ist die Reinigung der Pumpe zwar notwendig, ein Sandwechsel aber nicht zwingend. Manchmal reicht es, eine Rückspülung der Filteranlage vorzunehmen. Gerade wenn man im Zeitintervall der zwei oder drei Jahre das erste Mal eine Trübung des Wassers oder einen zu hohen Druck bemerkt, sollte das vollkommen ausreichen, um die Filterleistung der Sandfilteranlage für bis zum nötigen Sandwechsel zu verbessern.

Doch irgendwann ist es soweit. Und dann heißt es, die korrekte Menge Sand in der möglichst besten Körnung nachzubestellen, denn unendlich wiederverwendbar ist Filtersand leider nicht. Legt man Wert auf Nachhaltigkeit, gibt es jedoch alternative Produkte. Diese werden am Ende dieses Produktvergleichs vorgestellt.

Der Sandwechsel Vorgang im Detail

Der Wechselvorgang beim Sand sieht dann wie folgt aus:

  • Zuerst gilt es natürlich die Pumpe auszuschalten und sicherzustellen, dass sie auch ausbleibt.
  • Nun gilt es, den Filter zu entleeren. Wenn dies bei dem eigenen Modell länger dauert, sollte man dies früh genug einleiten, bevor man zu den eigentlichen Arbeitsschritten gelangt.
  • Alle Leitungen oder Rohre müssen nun vom Ventil entfernt werden. Dies sollte sehr sorgsam vonstattengehen, um keine Einzelteile zu beschädigen.
  • Dann deckt man schnell das Standrohr ab, da ansonsten später Sand in den Pool gelangen kann. Und nachdem man dies getan hat, wird der alte Sand entfernt. Hier sollte man die Methode nutzen, die einem selbst am meisten liegt.
  • Ist die Arbeit endlich erledigt muss der Filter ausgespült werden.
  • Nun sollte der Tank halb mit Wasser befüllt werden. Dies dient zum schonenderen Einfüllen des Sandes, was direkt danach erfolgt. Besser ist es, wenn man sich dabei eine Atemschutzmaske aufsetzt. Auch das Einfüllen des Sandes sollte sehr sorgsam und am besten mit Hilfe erfolgen.
  • Nun sollte der Tank komplett mit Wasser befüllt und die Rohre und Ventil wieder verbunden werden.
  • Es folgt ein Rückspulvorgang zum Säubern von Ablagerungen und danach hat man es geschafft, der Filtersand ist gewechselt und wenn man alles richtig gemacht hat, hat man wieder eine reibungslos laufende Filteranlage.

Filtersande Platz 2-3

25 kg Filtersand für Sandfilteranlagen Quarzsand 0,4-0,8 mm H1 Marke Meinpool24.de Made in Germany

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: eine Größe von 0,4 bis 0,8 mm, Quarzsand, alle DIN-Normen für alle Wasserfilteranlagen erfüllt

Lange Nutzbarkeit: Den Meinpool24.de 25 kg Filtersand für Sandfilteranlagen

gibt es zwar nur in einer Körnung, doch weiß der Sand dennoch zu begeistern.
Es handelt sich um die 0,4 bis 0,8 Millimeter Körnung, die sich für die meisten Kunden gut eignet. Der Quarzsand erfüllt alle DIN-Normen und ist laut Hersteller erst einmal nur für Filteranlagen geeignet.
Das Produkt ist feuergetrocknet, mehrfach gewaschen und hydroklassiert. Zusätzlich sind die Kanten geglättet, was aber keine schlechtere Filterqualität bedeutet. Gleichzeitig wird darauf geachtet, dass der Sand auch pH-neutral ist.
Zumindest jene Kunden, die sich ausreichend über die Bewandtnis der geringen Körnung informiert haben, sind mit dem Sand sehr zufrieden. Sofern die jeweilige Filteranlage dafür geeignet ist, filtert der Sand wirklich sehr gut. Auch die Langlebigkeit ist gewährleistet, sodass man wirklich nur alle zwei oder drei Jahre wechseln muss.
Nicht gut jedoch sind die Lieferprobleme, die manchmal auftreten. Die Pakete kommen bei manchen Käufern nur mit Klebeband verschlossen an oder aber ohne Etikett. Das sind natürlich Dinge, die so nicht passieren dürfen.

Vorteile:
  • sehr gute Filterleistung
  • sehr sauberer Sand
  • alle notwendigen DIN-Normen werden erfüllt
  • für die meisten Filteranlagen anwendbar
  • zügige Lieferung

Nachteile:
  • ungenügende Erläuterung vom Hersteller
  • Lieferung teils katastrophal
  • Umtausch wegen Liefermängel manchmal nicht einmal möglich
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Ingbertson® 25kg Quarzsand 0,4-0,8mm Sand für Sandfilteranlage

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Filtersand in vielen Ausführungen, praktische Ausschüttöffnung, für mehr als nur Filteranlagen geeignet

Sand vom Sandprofi: Der Ingbertson 25kg Quarzsand für Sandfilteranlage

steht stellvertretend für ein extrem breites Angebot des Herstellers bezüglich unterschiedlichster Sandarten, die weit über Filtersand hinausgehen. Es ist wohl auch der Anbieter mit dem weitesten Spektrum an Körnung.
Bis zu einem Korndurchmesser von 8 Millimetern reicht das Angebot des Anbieters. Gleichzeitig entspricht jeder Sand den notwendigen DIN-Normen.
Ein praktisches Extra ist beim Ingbertson Sand, dass sich an der Verpackung eine Ausschüttlippe befindet, was die Handhabe des schweren Beutels deutlich einfacher macht.
Die Käufer bestätigen dies, und finden es sehr angenehm, dass man den Sand deutlich besser alleine nutzen kann, als wäre er in einem aufzureißenden Plastikbeutel.
Doch dabei bleibt es natürlich nicht. Auch wird natürlich die Filterqualität des Sandes von Käufern als sehr gut wahrgenommen und gerade die Varianz des Herstellers gefällt auch bei anderen Vorhaben.
Negativer fällt auf, dass bei einigen Varianten die Körnung doch sehr stark unterschiedlich ausfällt. So landet deutlich schneller etwas Sand im Wasser.

Vorteile:
  • viele verschiedene Körnungen
  • Körner bis 8 Millimeter erhältlich
  • sehr gute Filterqualität
  • praktische Ausschüttlippe
  • alle DIN-Normen erfüllt
  • Sand des Herstellers auch für andere Vorhaben geeignet

Nachteile:
  • einzelne Mischungen zu variabel
  • Sand landet häufiger im Wasser
  • Etwas zu wenig in der Produktion gesiebt und gewaschen
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Alternativprodukte

Neben dem Sand gibt es zwei Produkte, die man alternativ zum Filtern seines Poolwassers nutzen kann.

Zum einen ist dies Filterglas. Kleine Glaspartikel, die nahezu genauso wirken wie der Sand, aber nur ungefähr vier Fünftel seines Gewichtes als Äquivalenz benötigen, womit das Glas zumindest gewichtssparend ist. Die Filterleistung ist wie beim Sand höher, je kleiner die Glaspartikel sind. Darüber hinaus sind eckige Partikel effizienter als Kügelchen.

Die zweite Alternative sind die besonders nachhaltigen Filterbälle. Die handelsüblichen 25 Kilogramm Filtersand entsprechen gerade einmal 700 Gramm an Filterbällen. Zudem kann man sie reinigen und wiederverwenden, können aber unter Umständen nicht die Filterleistung erbringen, die individuell benötigt wird.

Bildquelle Header: Happy father and daughter in a swimming pool © Depositphotos.com/oocoskun
Letzte Aktualisierung am 30.10.2020 um 05:11 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API