Pool Filter - Leichte und effiziente Poolreinigung

Aktualisiert am: 20.04.2021

Pool Filter gibt es in den unterschiedlichen Ausführungen. Ein Pool Filter sorgt dafür, dass das Poolwasser stets sauber ist und beugt so Wassertrübungen und Qualitätseinbußen vor.

Die Investition in einen Pool Filter lohnt sich auch schon für kleinere Pools. Hier gibt es verschiedene Angebote, die sich entweder für kleine oder größere Pools eignen.

Pool Filter Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Kartuschenfilteranlage, bis 22.000 l Wasserinhalt, inkl. Filter Balls, 5,500 l Umwälzleistung, mit Vorfilter und Timer

Filteranlage mit Timerfunktion und Vorfilter: Die Steinbach Active Balls 50 Filteranlage

ist eine klassische Kartuschenfilteranlage. Als Filtermedium dienen Filterbälle. Diese sind bereits im Lieferumfang enthalten. Mitgeliefert wird eine Menge von 545 g.
Die Filteranlage eignet sich sowohl für Pools als auch für Teiche. Sie hat eine selbstansaugende Pumpe inklusive eines Vorfilmes und Manometers.
Zudem hat die Filteranlage einen integrierten Timer, um die Filterzeiten einstellen zu können. Das bewerten auch die Käufer als sehr positiv.
Allerdings sollte man darauf achten, dass der Timer permanent an den Strom angeschlossen ist, da die Einstellungen ansonsten laut den Käufern verloren gehen. Eine Zeitschaltuhr kann demnach nicht vor die Pumpe geschaltet werden.
Die maximale Wassertemperatur sollte nicht über 35°C liegen, da die Filterleistung ansonsten abnehmen könnte. Zudem wird von Seiten des Herstellers darauf hingewiesen, dass sich der Einsatz von Flockungsmitteln negativ auf die Filterbälle auswirkt.
Diese können durch das Flockungsmittel verklumpen. Die Filterbälle können Schmutzpartikel bis zu einer Größe von 1,5 μm filtern.
Die Käufer loben das sehr gute Preis- Leistungsverhältnis der Filteranlage. Die Funktion des Timers wird ebenfalls positiv bewertet. Die Filteranlage arbeitet sehr leise und die Pumpleistung wird sehr gut bewertet. Das Wasser wird in kurzer Zeit sehr klar.
Negativ bewertet wird der etwas schwierige Aufbau der Filteranlage. Hier ist die Gebrauchsanweisung nicht ausreichend verständlich erklärt. Der Verbindungsschlauch ist teilweise etwas zu kurz und die Deckelsicherung ist nur schwer zu montieren.
Die Dichtungen vollkommen abzuschließen ist ebenfalls etwas schwierig. Man muss dafür auf das mitgelieferte Teflonband zurückgreifen, um die Übergänge abzudichten.

Vorteile:
  • arbeitet sehr leise
  • hat eine sehr gute Pumpleistung
  • sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • inklusive Filterbälle
  • Filterleistung für bis zu 22.00l Wasser ausreichend
  • inklusive Vorfilter, Manometer und Timer
Nachteile:
  • Aufbau ist etwas schwierig
  • Übergänge können teilweise nur mit Teflonband abgedichtet werden
  • Verbindungsschlauch ist teilweise etwas zu kurz

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Sandfliteranlage, mit Vorfilter und Timer, 6-Wege-Ventil, Manometer, 7900 l/h Wassermenge, bis zu einer Poolwassermenge von 36000 l geeignet.

Sandfilteranlage mit Vorfilter: Die Intex Krystal Clear Sandfilteranlage

kann durch ihre hohe Filterleistung überzeugen. Insgesamt hat sie eine Pumpleistung 7900 l/h. Dabei verfügt sie über eine Umwälzleistung von 6000 l/h. Sie ist damit ausreichend für eine Poolwassermenge von 36000 Liter.
Die Sandfilteranlage ist für alle Aufstellpools mit dem INTEX Standard-Schlauchanschluss geeignet. Die Filterleistung ist bis zu einer Wassertemperatur von 35°C gewährleistet.
Zudem verfügt die Sandfilteranlage über die INTEX Wasserbelebungstechnologie. Diese verbessert die Zirkulation und Filtration des Wassers, was für eine erhöhte Wasserklarheit sorgt. Gleichzeitig verbessert es die Luftqualität im Pool. Das verhindert die Oxidation von Eisen und Mangan.
Positiv von den Käufern bewertet wird, dass die Filterleistung sehr gut ist und die Wasserqualität deutlich verbessert wird. Der Aufbau gestaltet sich sehr einfach.
Negativ bewertet wird, dass es in seltenen Fällen zu einer defekten Lieferung kommt. Zudem muss man die Filteranlage trotz Zeitschaltuhr täglich aktivieren.
Einigen Käufern war die Lautstärke der Pumpe zu intensiv. Stellenweise hat die Filterleistung nach einigen Wochen nachgelassen.

Vorteile:
  • für eine Wassermenge bis zu 36.000 l geeignet
  • inklusive Vorfilter und Manometer
  • selbstansaugende Pumpe mit 6-Wege-Ventil
  • leichte Montage
  • sehr gute Pumpleistung
  • INTEX Wasserbelebungstechnologie
Nachteile:
  • selten defekte Lieferung
  • teilweise nach einer Saison defekt
  • Lautstärke teilweise zu hoch

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Kartuschenfilteranlage, 1250 l/h Pumpleistung, 330 l/h, INTEX Anschluss, Maße 17,5 x 14 x 21 cm, Gewicht 1,5 kg, Schlauchdurchmesser 32 mm

Kartuschenfilter für kleine Pools: Die Intex Krystal Clear Cartridge Filter Pump

eignet sich besonders gut für kleinere Pools. Die Pumpleistung beträgt 1250 l/h und die Systemleistung beträgt 1136 l/h.
Käufer beschreiben die Leistung der Pumpe als sehr gut. Besonders in kleinen Pools filtert sie effizient und ohne Zutun. Sie betonen aber auch, dass man bei etwas größeren Pools (mehr als 10 Kubikmeter) selbst Hand anlegen muss. Hier sollte der Filter der Pumpe zwischendurch gereinigt werden, da er sich sonst voll setzt und kaum noch Leistung durchdringt.
Sollte die Pumpe doch einmal zu viel Luft ansaugen, ist auch das Nutzern nach kein Problem. Durch ein kleines Rad am oberen Ende lässt sich die Pumpe einfach und schnell entlüften – ohne Werkzeug. Auch die Lautstärke fällt positiv auf.
Das Preis-Leistungsverhältnis der Intex Krystal Clear Cartridge Filter Pump wird als gut bewertet. Negativ bewertet wird, dass die Pumpe teilweise nach einigen Wochen Nutzungszeit bereits defekt ist. Auch dass die Schlauchschellen aus Plastik bestehen, findet nicht viel Anklang. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass sich keine Luft in der Pumpe befindet, da diese dann nicht mehr richtig funktioniert.

Vorteile:
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • besonders gut für kleine Pools geeignet
  • Pumpleistung von 1250 l/h
  • für ein Volumen von bis zu 10 Kubikmetern geeignet
  • einfache Entlüftung
  • angenehme Lautstärke
Nachteile:
  • teilweise nach kurzer Nutzungszeit defekt
  • es darf sich keine Luft in der Pumpe befinden (Leistungseinbuße)
  • selten defekte Lieferung

Pool Filter – Das sollte vor dem Kauf beachtet werden

Pool Filteranlagen sorgen für eine gleichbleibende Wasserqualität. Vor dem Kauf stehen verschiedene Filter zur Auswahl. Diese weisen verschiedene Vor- und Nachteile auf.

Generell kann man zwischen diesen Arten von Pool Filtern unterscheiden:

Viele stellen sich vor dem Kauf die Frage, ob sie lieber einen Sandfilter oder Kartuschenfilter verwenden sollten. Die Antwort hängt von verschiedenen Faktoren ab. Prinzipiell lässt sich jedoch sagen, dass Sandfilter eher für große Pools und Kartuschenfilter und Flockungsmittel eher für kleine bis mittlere Pools geeignet sind.

Sandfilter

Wer über einen großen Pool verfügt, sollte sich für einen Sandfilter entscheiden. Sandfilteranlagen sind besonders leistungsstark und effizient, wenn es um die Reinigung des Poolwassers geht.

Als Pool Filter dient Quarzsand. Die Sandfilteranlage hat die Funktion Schwebeteilchen aus dem Wasser herauszufiltern. Über eine Pool Pumpe werden die Schwebeteilchen angesaugt, durch den Sand gefiltert und wieder in den Pool gepumpt.

Einmal pro Woche sollte man das Schmutzwasser durch den Pool Filter rückspülen. Dabei wird das Abwasser in den Abfluss geleitet. Dieser Vorgang sorgt für eine stetige Filterleistung.

Die Pool Sandfilteranlage sollte das Wasser rund 2-3 x pro Tag umwälzen. Daher sollte ein Sandfilter stets mit Pumpe betrieben werden. Es gibt zwar auch Sandfilteranlagen ohne Pumpe zu erwerben, diese müssen jedoch an eine externe Pumpe angeschlossen werden.

Zudem gibt es die Möglichkeit, einen Vorfilter für die Sandfilter zu erwerben. Das kann langfristig die Lebensdauer der Sandfilteranlage erhöhen.

Der Vorfilter filtert grobe Schmutzpartikel aus dem Wasser, sodass diese den Sandfilter nicht beschädigen können. Eine Sandfilteranlage mit Vorfilter ist zwar vergleichsweise kostspielig, was sich jedoch durch die lange Lebensdauer der Filteranlage schnell rentiert.

Bei leichten Verschmutzungen kann der Poolboden mit einer Sandfilteranlage gereinigt werden. Setzt sich die Verschmutzung jedoch hartnäckig am Boden ab, reicht die Leistung der Sandfilteranlage nicht mehr aus. Hier muss dann mit einem Poolsauger Abhilfe geschaffen werden.

 

Sollte man den Poolfilter mit Sand oder Glas verwenden?

Als Filtermedium kann entweder Sand oder Glas verwendet werden. Beide Varianten haben unterschiedliche Vor- und Nachteile

Filterglas Vorteile

  • bis zu 10 Jahre verwendbar
  • sehr gute Reinigungsleistung

Filterglas Nachteile

  • teuer in der Anschaffung

Filtersand Vorteile

  • sehr gute Reinigung des Wassers
  • günstig in der Anschaffung

Filtersand Nachteile

  • muss bereits nach 3 Jahren ausgetauscht werden
  • Sand kann in den Pool gelangen

Demnach eignen sich beide Filtermedien gut für eine Filteranlage. Filterglas hat einige gute Vorteile gegenüber dem Filtersand. So muss beispielsweise durch die geringe Dichte weniger Filterglas in die Filteranlage gegeben werden.

Gleichzeitig muss Filterglas seltener gewechselt werden. Auch der Rückspülvorgang wird verkürzt, weil die Verschmutzungen schneller ausgespült werden können.

Durch Filterglas kann demnach einiges an Wasser und Energie eingespart werden. Damit ist Filterglas eine nachhaltige Alternative zu Filtersand.

Kartuschenfilter

Pool Kartuschenfilter filtern, genau wie Sandfilter, ebenfalls Schmutzpartikel aus dem Wasser. Hierbei handelt es sich meist um größere Schmutzpartikel.

Kleinste Schmutzpartikel können nur mithilfe eines chemischen Filters herausgefiltert werden. Möchte man klares Wasser haben, sollte man stets einen Kartuschenfilter mit einem chemischen Filter kombinieren.

Der Kartuschenfilter wird ebenfalls an eine Pool Filterpumpe angeschlossen. Mithilfe der Pumpe wälzt der Filter das Wasser um und filtert die Schmutzpartikel.

Wenn man nur einen kleinen Aufstellpool hat, gibt es die Option für einen Einhängekartuschenfilter. Eine Einhängefilteranlage wird einfach über den Beckenrand gehängt.

Alternativ gibt es auch Planschbecken Filterpumpen. Diese sind besonders klein und handlich. Die Leistung ist auf die Größe des Planschbeckens perfekt eingestellt. Generell sind Kartuschenfilter nur für kleine und mittlere Pools geeignet.  Der Pool sollte nicht mehr als 10.000 l Wasser umfassen.

Die Kartuschenfilteranlage braucht stets ein Filtermedium. Hier stehen verschiedene Filtermaterialien für den Pool zur Auswahl.

Filterpatrone: Eine Filterpatrone hat eine zylindrische Form und ist mit vielen kleinen Lamellen ausgestattet, die aus PVC oder Vlies bestehen. Die Lamellen filtern die Schmutzpartikel aus dem Wasser. Die Filterpatrone sollte regelmäßig ausgespült und gereinigt werden, um die Filterleistung zu erhalten. Ist die Filterleistung nicht mehr gewährleistet, wird die Patrone ausgetauscht.

Filterbälle: Filterbälle für den Pool sind kleine Bälle aus Watte. Diese werden in die Filteranlage gegeben. Der Vorteil der Pool Filter Balls ist, dass diese sehr langlebig sind. Wenn sie verschmutzt sind, können sie einfach in der Waschmaschine gereinigt werden. Dadurch hat man kaum laufende Kosten, weil man das Filtermedium nicht ersetzen muss. Die Pool Filterwatte besteht in der Regel aus recyclebarem Polyethylen.

Flockungsmittel

Flockungsmittel werden in der Regel mit Sandfilteranlagen betrieben. Da der Sandfilter teilweise kleinste Schmutzpartikel nicht filtern kann und das Wasser dadurch trübe wird, kann man zusätzlich Flockungsmittel verwenden.

Das Flockungsmittel umhüllt die Schwebeteilchen, wodurch sich diese zusammenschließen und an Masse gewinnen. Durch diesen Prozess sind die Schwebeteilchen wieder filterbar. Flockungsmittel gibt es entweder in flüssiger Form oder als Kartusche.

Der Wirkstoff richtet sich immer nach der Ursache der Verschmutzung. Wirkstoffe, die enthalten sein können, sind beispielsweise Phosphor, Eisen oder Kupfer. Besondere Vorsicht sollte man bei Pools mit Kartuschenfilter walten lassen. Herkömmliche Flockungsmittel sind dafür meistens ungeeignet.

Hier sollte man immer auf die Angaben des Herstellers achten. Es gibt nur wenige Flockungsmittel speziell für Kartuschenfilter. Der benötigte Wirkstoff der Flockungsmittel hängt vor allem von der Verschmutzungsursache ab. So gibt es beispielsweise Flockungsmittel, die sich auf Phosphor, Kupfer und Eisen spezialisieren.

Weitere Fragen vor der Kaufentscheidung

Neben den genannten Dingen, sollte man auch einige allgemeine Dinge über die Nutzung eines Polfilters wissen.

Wie kann man die Pool Filter Leistung berechnen?

Verschiedene Pools brauchen verschiedene Filterleistungen. Daher sollte man diese vor dem Kauf eines neuen Pool Filters einmal berechnen. Wenn diese zu gering ausfällt, kann das Wasser nicht gründlich gereinigt werden.

Dafür wird in einem ersten Schritt das Volumen des Pools berechnet. Die Formel des Volumens ändert sich stets mit der Form des Pools. Für einen rechteckigen Pool lautet die Formel: Länge * Breite * Höhe. Teilweise geben die Hersteller das Volumen direkt an.

Mit dem errechneten Volumen lässt sich anschließend die benötigte Filterleistung berechnen. Das Wasser sollte rund alle 4 Stunden von der Filteranlage umgewälzt werden.

Das bedeutet, dass die Filterleistung rund 1/4 des Volumens betragen sollte. Hat man beispielsweise ein Volumen von 12 Kubikmeter, beträgt die Filterleistung 3000 l/h.

Die Größe des Pool Filters richtet sich demnach immer nach der Größe des eigenen Pools. Je größer der Pool ist, desto größer sollte auch die Filterleistung sein. Hier sollte stets auf die Herstellerangaben geachtet werden.

Die Größe des Pool Filters setzt sich demnach stets aus dem Volumen des Beckens und der Pump- und Filterleistung des jeweiligen Pool Filters zusammen.

Wann und wie oft sollte man den Pool Filter wechseln?

Mit der Zeit sollten Pool Filter gewechselt werden, damit die Filterleistung erhalten bleibt. Die Pool Filter Laufzeit ist dabei sehr unterschiedlich und hängt vom jeweiligen Filtermedium ab. Filtersand kann beispielsweise bis zu 3 Jahre, Filterglas sogar bis zu 10 Jahre verwendet werden.

Kartuschenfilter mit Filterpatronen sollten rund 2 Mal im Monat gewechselt werden. Filterbälle sind wesentlich langlebiger und können bis zu 4 Jahre genutzt werden, wenn sie regelmäßig gereinigt werden.

Wie kann man den Pool Filter reinigen?

Einige Pool Filter sollte man zudem regelmäßig reinigen. Kartuschenfilter mit Filterpatronen oder Filterbällen sollte alle paar Tage gereinigt werden. Dies ist jeweils abhängig vom Verschmutzungsgrad des Wassers.

Filterbälle können einfach in der Waschmaschine gereinigt werden. Filterpatronen können unter fließendem Wasser ausgespült werden.

Sandfilteranlagen werden gereinigt, indem sie rückgespült werden. Dadurch wird das Schmutzwasser in den Abfluss geleitet und der Sand wird gleichzeitig gereinigt.

Pool ohne Filter betreiben?

Ein Pool sollte nicht ohne Filter betrieben werden. Es ist ein vollkommen natürlicher Vorgang, dass das Wasser verschmutzt und trübe wird.

Wenn die Schmutzpartikel nicht aus dem Wasser gefiltert werden, dann kann das Wasser umkippen. Zudem kann es sich negativ auf die Gesundheit auswirken, wenn man in einem verschmutzten Pool badet.

Wenn man einen Pool ohne Filter betreibt, bedeutet das, dass das Wasser alle 2-3 Tage gewechselt werden muss. Dies ist beispielsweise eine beliebte Methode, wenn es sich um kleine Planschbecken handelt.

Ist der Pool jedoch größer, kann sich das schnell negativ auf den Geldbeutel und auf die Umwelt auswirken. Die Anschaffung einer Pumpe rentiert sich also sehr schnell.