Die 5 Besten Laubsauger (2018) im Test!

Laubsauger – Laub ohne Rechen schnell und einfach beseitigen

Zusammenrechen, Aufsammeln und Wegtragen von größeren Mengen Herbstlaub kann anstrengend werden. Ein Laubsauger nimmt Laub, Grasschnitt oder Heckenschnitt mühelos auf, ohne dass man sich bücken muss. Ein integrierter Häcksler verringert das Volumen des aufgesaugten Laubs um ein Vielfaches.

Käufer sollten jedoch einige Punkte beachten, denn nicht jeder Laubsauger eignet sich für alle gewünschten Aufgaben gleichermaßen gut und die Qualität der im Handel angebotenen Produkte variiert.

Testsieger:

Angebot
1. Black+Decker 3-in-1 Elektro-Laubsauger GW3030

Bewertung: 4,5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Laubsauger mit Laubbläser, Elektro-Betrieb (Kabel)

Leistungsstark und gute Qualität: Der Black+Decker 3-in-1 Elektro-Laubsauger GW3030 lässt sich mit dem praktischen Schultergurt und 4,8 kg Gewicht (inklusive Fangsack) einfach handhaben. Käufer berichten über eine gute Saugleistung, selbst bei feuchtem Laub. Besonders positiv fiel vielen Nutzern auf, dass hier im Vergleich zu anderen Laubsaugern eine große Problemquelle wegfällt: Das Häckselrad ist nicht aus Plastik, sondern aus stabilem Metall. Ein Schwachpunkt ist laut Käuferberichten allerdings der Verschluss des Fangsacks. Der verwendete Reißverschluss war in einigen Fällen schnell defekt, weshalb der gesamte Fangsack ersetzt werden musste. Käufer sollten darauf achten, den Reißverschluss sorgsam zu behandeln und den Fangsack nicht zu überfüllen. Trotz dieses kleinen Mankos überzeugte das Gerät und es gibt eine klare Kaufempfehlung.

Vorteile:

  • Häcksler mit 16:1-Volumenkomprimierung
  • Stabiles Häckselrad aus Metall
  • 50 Liter Fangbeutel
  • Leistung 3000 Watt
  • Laubsauger: 7,5 – 14 m³/min
  • Laubbläser: 206 – 418 km/h Blasgeschwindigkeit
  • Schultertragegurt mit Polsterung
  • 2 Jahre Garantie

Nachteile:

  • Fangsack: Reißverschluss ist die Schwachstelle

Kauf eines Laubsaugers: Das sollte man beachten

Ein Laubsauger hat viele Vorteile. Zusammenrechen, Kehren und Bücken sind nicht mehr nötig, um Herbstlaub zu beseitigen. Nadeln oder Reste von Rasen- oder Heckenschnitt lassen sich oft nur schlecht mit einem Rechen beseitigen, aber leicht aufsaugen. Ein Laubsauger eignet sich für das Einsaugen und Häckseln von Blättern, dünnen Zweigen, Nadeln, Grasschnitt und auch Heu oder Stroh.

Bei Laubsaugern ist in den meisten Fällen auch ein Laubbläser integriert. Der Grund ist, dass beide Geräte sich die Arbeit teilen. Der Laubbläser pustet die Blätter auf einen Haufen zusammen und erspart Anwendern das Zusammenrechen. Der Laubsauger saugt die Blätter auf, häckselt sie klein und sammelt das Häckselgut in einem Laubbehälter.

Um ein Gerät mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden, das zu den individuellen Ansprüchen passt, sollte man die folgenden Punkte bereits vor dem Kauf vergleichen.

Leistung und wichtigste Kennzahlen bei Laubsaugern

Vergleicht man verschiedene Laubsauger miteinander, lassen folgende Werte eine gute Einschätzung der Leistung und Lautstärke zu.

Leistung des Laubsaugers und des Gebläses

Einen ersten Anhaltspunkt kann die Wattzahl eines Gerätes geben. Diese ist aber bei Benzinmotoren deutlich niedriger als bei Elektrogeräten, trotz ebenso guter Saugleistung. Aussagekräftiger sind folgende Angaben:

  • Blasgeschwindigkeit: Je höher die Blasgeschwindigkeit, desto höher die Leistung eines Laubbläsers. 200 km/h reichen für kleine Flächen und trockenes Laub. Für größere Flächen oder feuchtes Laub sollte es mehr sein (>300 km/h).
  • Volumenstrom (Saugleistung): Der Volumenstrom gibt an, wie viel Luft in einer bestimmten Zeit angesaugt wird. Je höher der Wert, desto stärker die Saugleistung. Die Einheit kann m³/min (Kubikmeter angesaugte Luft pro Minute) oder m³/h (Kubikmeter pro Stunde) sein. Bei den fünf empfohlenen Produkten wurde der Wert für eine bessere Vergleichbarkeit jeweils auf m³/min umgerechnet. 10 m³/min reichen aus, um trockenes oder leicht feuchtes Laub einzusaugen, für nasseres Laub sollten es mindestens 12 m³/min sein.
  • Stufenlos regulierbar: Sind Saug- und auch Blasgeschwindigkeit stufenlos regulierbar, ist eine feinere Abstimmung auf verschiedene Arbeiten möglich.

Lautstärke

Nicht alle Hersteller geben Dezibel-Werte an. Empfehlenswert ist es deshalb, vorher in Kundenrezensionen auf Angaben zur Arbeitslautstärke zu achten. Ein leiseres Gerät schont die eigenen Ohren und die der Nachbarn. Einige Laubsauger erreichen über 100 Dezibel. Im Vergleich: Ein Presslufthammer erzeugt 110 Dezibel Lautstärke. Angenehmer sind Modelle, deren Lautstärke bei maximal 90 Dezibel liegt. Das ist nur wenig mehr als ein haushaltsüblicher Rasenmäher.

Häcksler: Volumenkomprimierung

Das aufgesaugte Laub wird durch ein Häckselrad geleitet und zerkleinert. So verringert sich das Volumen der eingesaugten Blätter je nach Gerät um Faktor 5 bis 16. Gute Geräte bieten mindestens eine Reduktion des Volumens um 90 Prozent (entspricht einer Volumenkomprimierung von 10:1).

Elektro-, Akku- oder Benzinbetrieb?

Generell gibt es drei Antriebsarten: Elektrogeräte werden mit einem Kabel an der Gartensteckdose eingesteckt. Kabelloser Betrieb ist mit einem Akku oder einem Benzinmotor möglich.

Akkubetrieb

Ein Laubsauger mit integriertem Häcksler benötigt eine relativ hohe Leistung, die Akkugeräte nur bedingt bereitstellen können, weshalb auch kein Akkugerät unter den fünf empfohlenen Geräten zu finden ist. Akku Laubsauger können für sehr kleine Gärten oder zum kabellosen Säubern von Terrassen oder Wegen aber durchaus sinnvoll sein, wenn eine geringe Saug- und Häckselleistung ausreicht.

Elektro (Kabel)

Elektrogeräte sind vergleichsweise leise. Es muss kein Akku geladen und weder Benzin noch Öl nachgefüllt werden. Sie sind nahezu wartungsfrei. Allerdings sind ein ausreichend langes Kabel und eine Steckdose notwendig.

Benzinmotor

Wenn Akkugeräte zu schwach sind, aber ein kabelloser Betrieb gewünscht ist, bieten Benzingeräte eine Alternative. Das Starten erfolgt in der Regel über eine Schnur, Benzin und hin und wieder auch Öl müssen nachgefüllt werden. Dafür sind Benzinlaubsauger kabellos und bieten eine sehr gute Saugleistung.

Ausstattung und Handhabung eines Laubsaugers

Neben der Leistung eines Laubsaugers ist vor allem wichtig, wie leicht er sich im Alltag verwenden lässt und wie langlebig er ist. Dazu tragen die folgenden Faktoren bei.

Der Fangsack zum Auffangen des Laubs

Nach dem Einsaugen und Häckseln werden Laub, Nadeln oder Grasschnitt in einem Fangbehälter aufgefangen. Dieser scheint bei vielen Geräten den Schwachpunkt auszumachen. Ein Nachkauf kann aber teuer werden, sodass man hier auf einige Punkte achten sollte:

  • Qualität und Verschluss: Wie langlebig der Fangsack ist, hängt von der Verarbeitung ab. Hier sollte man genau auf Kundenbewertungen achten. Das Gleiche gilt für den Verschluss des Fangbeutels. Ein Reißverschluss ist praktisch, er kann schnell geöffnet und geschlossen werden, ist aber oft auch anfällig für Defekte.
  • Größe des Fangsacks: Damit kein ständiges Ausleeren nötig ist, sollte ein Fangsack eine ausreichende Größe haben (ab 40 Liter).
  • Befestigung des Fangsacks: Der Fangsack sollte so am Gerät befestigt sein, dass er nicht herunter baumelt, beim Arbeiten stört oder am Boden streift.

Schwachpunkt Häckselrad und Lüfterrad: Plastik oder Metall?

Schwachpunkt einiger Geräte sind Häckselräder oder Lüfterräder aus Plastik, die anfällig für Verschleiß sind. Metallräder sind stabiler und langlebiger. Das Häckselrad zerkleinert das Laub und wird besonders beansprucht, wenn mit dem weichen Laub auch härtere Bestandteile wie kleine Zweige eingesaugt werden. Das Lüfterrad dient der Luftzufuhr und Kühlung des Motors.

Einfacheres Handling: Gewicht, Räder, Schultergurt

Je leichter das Gerät, desto einfacher die Handhabung. Unbegrenzt leicht lassen sich Laubsauger jedoch nicht herstellen, da Stabilität und ein leistungsstarker Motor mit einem gewissen Gewicht verbunden sind. Wer lange mit dem Gerät arbeiten muss oder körperlich nicht so kräftig ist, kann zwei Erleichterungen nutzen:

  • Schultergurte entlasten die Arme und ermöglichen auch mit vollem Fangsack ein leichteres Arbeiten.
  • Rollen am Saugrohr lassen den Laubsauger knapp über dem Boden entlang rollen, sodass man rückenschonend arbeiten kann. Allerdings kann man den Laubsauger dann schlechter nach links und rechts bewegen.


Produkt-Bewertungen (Platz 2 – 5)

2. Atika LSH 2500 Laubsauger

Bewertung: 4,5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Laubsauger mit Laubbläser, Elektro-Betrieb (Kabel)

Preis-Leistungs-Sieger: Klein, leicht (3,6 kg) und mit guter Saugleistung, das alles zu einem fairen Preis bietet der Atika LSH 2500 Laubsauger . Tragegurt und Rollen sorgen für eine leichte Handhabung. Käufer berichten allerdings, dass die Rollen stören können, wenn man das Gerät seitlich hin und her bewegen will. Positiv wird in vielen Rezensionen erwähnt, dass das Gerät nicht zu laut, die Saugleistung aber dennoch sehr gut ist und der Atika Laubsauger selbst nasses Laub problemlos schafft. Dafür hat er als Laubbläser mit 270 km/h nur eine mittlere Blaskraft. Alles in allem ein empfehlenswertes Gerät, vor allem für kleinere Gärten und für Käufer, die keine sehr hohe Blasleitung benötigen. Leider ist auch hier – wie beim Testsieger – der Fangsack mit einem verschleißanfälligen Reißverschluss versehen.

Vorteile:

  • Günstiger Preis
  • Häcksler mit 10:1-Volumenkomprimierung
  • 45 Liter Fangbeutel
  • Leistung 2500 Watt
  • Laubsauger: 12 m³/min
  • Laubbläser: 270 km/h Blasgeschwindigkeit
  • Mit Tragegurt und Rollen am Saugrohr
  • Gerät ist relativ leise

Nachteile:

  • Fangsack mit Reißverschluss ist anfällig für Verschleiß

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3. McCulloch Benzin-Laubsauger GBV 345

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Laubsauger mit Laubbläser, Benzinmotor

Benziner mit hoher Saug- und Blasleistung: Der McCulloch Benzin-Laubsauger GBV 345 ist als einziges benzinbetriebenes Gerät hier vertreten. Er überzeugt mit einer starken Saugleistung und einer hohen Blasgeschwindigkeit. Dafür ist das Gerät gemäß Käuferberichten jedoch auch sehr laut. Käufer weisen in Rezensionen außerdem darauf hin, dass das kleine Kompaktgerät nicht mit Profigeräten vergleichbar ist, die ebenfalls mit Benzin laufen. Es eignet sich jedoch sehr gut für den Privatgebrauch, und schafft mühelos alle in Gärten anfallenden Arbeiten. Auch dort, wo kein Stromanschluss vorhanden ist.

Vorteile:

  • Häcksler mit 16:1-Volumenkomprimierung
  • Tankvolumen 0,54 Liter (Benzin-Öl-Gemisch im Verhältnis 40:1)
  • 45 Liter Fangbeutel
  • Leistung 750 Watt (Benzinmotor nicht direkt mit Elektrogeräten vergleichbar)
  • Laubsauger: 12,16 m³/min
  • Laubbläser: 345 km/h Blasgeschwindigkeit
  • Unabhängig von Stromquellen, kein Kabel nötig

Nachteile:

  • Kein Tragegurt oder Rollen im Lieferumfang enthalten
  • Lautstärke relativ hoch
  • Gerät muss per Schnur gestartet werden
  • Benzin und Öl müssen nachgefüllt werden

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4. Bosch DIY Laubsauger ALS 25

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Laubsauger mit Laubbläser, Elektro-Betrieb (Kabel)

Schwachpunkt Häckselrad: Der Bosch DIY Laubsauger ALS 25 ist ein solides Kombigerät, das mit einer mittleren Saug- und Blasleistung aufwartet. Käuferberichten zufolge lässt er sich durch ein leichtes Gewicht (4,4 kg mit Fangsack), ergonomische Griffe und einen Schultergurt gut handhaben. Allerdings gibt es einen Schwachpunkt, den viele Käufer bemängeln: Das Häckselrad, das zugleich als Lüfterrad dient, besteht aus Kunststoff. Es verschleißt schnell und lässt sich gemäß Kundenrezensionen nicht nachbestellen, was leider zu einem Punktabzug geführt hat.

Vorteile:

  • Häcksler mit 10:1-Volumenkomprimierung
  • 45 Liter Fangbeutel
  • Leistung 2500 Watt
  • Laubsauger: 13,3 m³/min
  • Laubbläser: 300 km/h Blasgeschwindigkeit
  • Gepolsterter Schultergurt

Nachteile:

  • Empfindliches Häckselrad aus Plastik

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5. Einhell Elektro Laubsauger GE-EL 3000 E

Bewertung: 3,5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Laubsauger mit Laubbläser, Elektro-Betrieb (Kabel)

Saugleistung sehr gut, Handhabung verbesserungsfähig: Der Einhell Elektro Laubsauger GE-EL 3000 E hat im Vergleich die höchste Saugleistung von allen fünf Geräten. Das bestätigen auch viele Käufer, die in Rezensionen die Leistung loben, selbst beim Aufsaugen von nassem Laub. Zwischen Saug- und Blasfunktion kann ganz einfach ohne Umbau umgeschaltet werden. Käufer berichten allerdings davon, dass Häckselrad und Fangsack-Zugang häufig verstopfen und freigeräumt werden müssen. Die Häckselfunktion sei generell nicht optimal. Ein Umbau zwischen Saugen und Blasen ist zwar nicht nötig, dafür störte einige Käufer aber das dadurch ständig vorhanden Doppelrohr (eines zum Saugen, eines zum Blasen) und das höhere Gewicht (6,2 kg).

Vorteile:

  • Wechsel zwischen Blas- und Saugfunktion ohne Umbau möglich
  • Häcksler mit 12:1-Volumenkomprimierung
  • Häckselrad aus Metall
  • 50 Liter Fangbeutel
  • Leistung 3000 Watt
  • Laubsauger: Hohe Saugleistung bis 18 m³/min
  • Laubbläser: 300 km/h Blasgeschwindigkeit
  • Verstellbarer Schultergurt

Nachteile:

  • Höheres Gewicht
  • Verstopft beim Arbeiten häufig
  • Häckselfunktion verbesserungsfähig

Fazit

Laubsauger ersparen den Rechen beim Entfernen von Herbstlaub, Grasschnitt, Heckenschnitt (ohne feste Zweige) oder Nadeln. Gleichzeitig wird das Volumen durch einen Häcksler verringert, sodass das Laub platzsparender entsorgt werden kann. Gemeinsam ist allen fünf verglichenen Geräten, dass ein Laubbläser mit integriert ist.

Testsieger war der GW3030 Elektro-Laubsauger von Black+Decker. Einziger Kritikpunkt war hier der Reißverschluss am Fangsack, den man sorgsam behandeln sollte, da er relativ empfindlich ist. Ansonsten bietet der Black+Decker Laubsauger alles, was man für mittelgroße und auch größere Gärten benötigt: Gute Saugleistung, leistungsstarkes Gebläse, hohe Volumenkomprimierung des Häckselgutes und – nicht zuletzt – zwei Jahre Herstellergarantie.

Wer den Laubsauger nur selten und für kleinere Flächen benötigt, kann auf den Preis-Leistungs-Sieger von Atika zurückgreifen. Hier bekommen Käufer eine ordentliche Saugleistung und ein mittelstarkes Gebläse zu einem günstigen Preis.

Bei den beiden Geräten von Black+Decker und Atika handelt es sich um Elektrogeräte, die mit einem Kabel betrieben werden. Wer kein langes Kabel über ein großes Grundstück legen möchte oder keinen Zugang zu einer Steckdose hat, für den eignet sich der benzinbetriebene  McCulloch Laubsauger GBV 345. Er ist leistungsstark und gut in der Handhabung, jedoch lauter und wartungsintensiver als Elektrogeräte.

Bildquelle Header: Herbstblätter mit Harke © Depositphotos.com/elenathewise

Letzte Aktualisierung am 8.12.2018 um 20:00 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API