Organischer Rasendünger – umweltfreundlich & langfristig wirksam

Von Dana

Aktualisiert am: 25.01.2023

Kurz & Knapp

  • Organische Rasendünger besitzen eine natürliche Langzeitwirkung. Wer bereits nach wenigen Tagen einen Effekt sehen möchte, sollte zu Produkten mit zusätzlicher Sofortwirkung greifen.

  • Ein guter organischer Rasendünger sollte an die Bodenverhältnisse angepasst sein. Bei einer Gelbfärbung des Rasens oder einer Überwucherung mit Unkraut sollte beispielsweise ein Produkt mit einem hohen Stickstoffanteil ausgewählt werden.

  • Einen weiteren Beitrag zum Umweltschutz können Sie leisten, indem Sie ein Produkt auswählen, welches einen Papiersack als Verpackung aufweist.

organische Rasendünger Testsieger* 2023

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: organischer Bio-Rasendünger, mit natürlicher Langzeitwirkung, NPK-Verhältnis: 9+3+6, Aufwandmenge: 50 g/m², Körnung: 1 - 4 mm, Menge: 20 kg, Ergiebigkeit: für ca. 400 m²

Reduziert das Risiko von Verbrennungen: Der Beckmann Bio-Rasendünger organisch

sorgt für eine sichere und milde Nährstoffversorgung auf allen Sport- und Zierrasenflächen. Er verbessert und aktiviert müde, ausgelaugte Böden und lückige Gräserbestände.
Durch die Förderung des Bodenlebens wird auch das Risiko von Rasenfilz vermindert. Mit dem Beckmann Bio-Rasendünger organisch kann das natürliche Gleichgewicht im Boden stabilisiert und somit eine gesunde Wachstumsumgebung für den Rasen geschaffen werden.
Durch die Verarbeitung durch Bodenorganismen zu Humus wird der Boden aufgelockert und Wurzeln können schneller und ergiebiger wachsen. Auch bei Hitze und in trockenen Perioden ist der Dünger von Vorteil, da ein lockerer Boden besser Wasser speichern kann.
Das Risiko von Verbrennungen des Rasens ist bei der Verwendung des Beckmann Bio-Rasendüngers organisch sehr gering und die Nährstoffe, die der Rasen nicht aufnimmt, belasten nicht die Umwelt, da sie biologisch abbaubar sind. Der Beckmann Bio-Rasendünger ist unschädlich für Menschen, Tiere und die Umwelt und stellt somit eine besonders sichere und einfache Nährstoffversorgung des Rasens dar.

Vorteile:
  • sichere Nährstoffversorgung ohne Risiko von Verbrennungen
  • Langzeitversorgung des Rasens mit wertvollen Nährstoffen
  • Stabilisierung des natürlichen Gleichgewichts im Boden
  • verbesserte Wurzelentwicklung durch Auflockerung des Bodens
  • unschädlich für Menschen und Tiere
Nachteile:
  • keine

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: organischer Rasendünger, NPK-Verhältnis: 9-3-5, Granulat, Sofort- und Langzeitwirkung, Inhalt: 10 kg, reicht für 200 m²

Organischer Dünger mit Sofortwirkung: Der NEUDORFF Azet RasenDünger

ist durch die organische Zusammensetzung ungiftig für Kinder und Haustiere und kann sofort nach dem Ausbringen betreten werden. Der Hersteller verspricht dichten, grünen Rasen und die Beseitigung von Moos und Unkraut.
Während die Düngewirkung von fast allen Käufern als gut beschrieben wird, berichten einige Nutzer, dass einige rasenspezifische Unkräuter wie z. B. Löwenzahn und Klee sich dennoch durchsetzen können. Wie bei organischen Düngern üblich, entwickelt dieser Rasendünger einen starken Eigengeruch, der von einigen Käufern als stark und lang anhaltend empfunden wird.
Die Wirkung setzt laut der Erfahrungsberichte mit Verzögerung ein, was bei organischen Rasendüngern jedoch zu erwarten ist. Laut Hersteller ist der NEUDORFF Azet RasenDünger aufgrund seiner Zusammensetzung für den ökologischen Landbau geeignet.
Weiterhin ist dieser Rasendünger ungefährlich für Bienen, Nützlinge, Hunde und Katzen und deswegen besonders für Familien und Tierhalter zu empfehlen.
In seltenen Fällen waren die Käufer nicht zufrieden mit der Wirkung des NEUDORFF Azet RasenDüngers. Sie klagten über eine nur geringe Düngeleistung und auch Unkraut wuchs in einigen Rasenflächen vermehrt.

Vorteile:
  • ungefährlich für Kinder und Tiere
  • natürliche Sofort- und Langzeitwirkung
  • nach der Verwendung ist der Rasen sofort nutzbar
  • für die Bodenvorbereitung bei Rollrasenverlegung geeignet
  • sorgt für dichten und grünen Rasen
  • einfache Anwendung mit dem Streuwagen oder von Hand
Nachteile:
  • gelegentlich starker Eigengeruch

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: organischer Rasendünger, NPK-Verhältnis: 13-1-3, Granulat, Kombination aus Sofort- und Langzeitwirkung, Inhalt: 2,25 kg, reicht für 75 m²

Hoher Stickstoffgehalt: Der Veddelholzer Garten Bio Rasendünger im wiederverwendbarem Handstreuer

hat den höchsten Stickstoffgehalt, der sich bei einem rein pflanzlichen Produkt erreichen lässt. Während ca. 50 % des Stickstoffes in den ersten beiden Wochen wirken, werden die weiteren 50 % nachrangig freigesetzt.
Die meisten Käufer sind sehr zufrieden mit dem Produkt. Sie geben in ihren Bewertungen an, dass sich bereits wenige Tage bis Woche nach der Düngung ein sichtbarer Effekt zeigt. Der Rasen wächst nicht nur schneller, sondern wird auch dichter und grüner.
Besonders gut gefällt den Anwendern auch, dass der Rasendünger keinen unangenehmen Geruch aufweist und unschädlich für Kinder und Tiere ist.
Lobend erwähnt wird darüber hinaus, dass sich der Veddelholzer Garten Bio Rasendünger im wiederverwendbarem Handstreuer sehr einfach ausbringen lässt. Dank der Streukanne, die mit einem praktischen Handgriff versehen ist, lässt sich das Granulat gleichmäßig verteilen.
Bemängelt wird hingegen, dass sich das Granulat trotz regelmäßigem Wässern nur sehr schlecht löst.

Vorteile:
  • hoher Stickstoffgehalt
  • Wirkung bereits nach wenigen Tagen sichtbar
  • Rasen wächst schneller, dichter und ist grüner
  • Dünger weisen keinen unangenehmen Geruch auf
  • lässt sich dank Handstreuer einfach ausbringen
Nachteile:
  • in Einzelfällen löst sich das Granulat schlecht auf

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: organischer Rasendünger, NPK-Verhältnis: 9-2-2, Minigranulat, 3 Monate Langzeitwirkung, Inhalt: 2,8 kg, reicht für ca. 80 m²

Für einen saftig grünen Rasen: Mit dem Substral Naturen Bio Rasendünger

kann auf natürliche Weise für einen kräftigen und dichten Rasen gesorgt werden. Der Dünger ist für alle Rasenarten geeignet und zeigt bis zu 12 Wochen lang eine schonende Düngewirkung.
Aus den Rezensionen geht hervor, dass es sich bei dem Substral Naturen Bio Rasendünger um einen Dünger handelt, der eine gute Wirkung zeigt. Bereits nach etwa 10 Tagen ist ein deutlicher Effekt erkennbar.
Die Nutzer geben an, dass der Rasen in die Höhe sprießt und deutlich dichter wird. Auch farblich sind große Unterschiede zu erkennen, da das Gras nach Gabe der Dünger eine satte Grünfärbung aufweist.
Lobend erwähnt wird auch, dass sich der Dünger sehr schnell und einfach ausbringen lässt. Er kann sowohl per Hand als auch mit dem Streuwagen verteilt werden. Das staubfreie Minigranulat lässt sich dabei sehr gleichmäßig verstreuen.
Einige Käufer geben in ihren Kundenbewertungen an, dass der Dünger eine sehr attraktive Wirkung auf Hunde hat, sodass diese das Granulat fressen. Aufgrund der natürlichen Inhaltsstoffe brachte der Verzehr jedoch keine negativen Auswirkungen mit sich.
Bemängelt wird außerdem, dass der Rasendünger einen etwas unangenehmen Geruch aufweist und sowohl Fliegen als auch teilweise Ratten anlocken kann.

Vorteile:
  • für alle Rasenarten geeignet
  • Wirkung bereits nach wenigen Tagen erkennbar
  • Gras wächst schneller und dichter und weist eine satte Grünfärbung auf
  • 3 Monate Langzeitwirkung
  • lässt sich schnell und einfach ausbringen
Nachteile:
  • unangenehmer Geruch
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Organischen Rasendünger kaufen – Mikroorganismen und das Bodenleben fördern

Den meisten Gartenbesitzern und Hobbygärtnern ist es sehr wichtig, dass der Rasen in ihrem Garten gepflegt und gesund aussieht. Ein Rasen, der in einem satten Grün erstrahlt, macht allein optisch einen deutlich besseren Eindruck als eine Rasenfläche, die mit kahlen Stellen durchzogen ist.

Wer einen grünen und gesund aussehenden Rasen sein Eigen nennen möchte, sollte unbedingt zu speziellem Rasendünger greifen. Mithilfe eines organischen Rasendüngers kann der Rasen umweltschonend mit Nährstoffen versorgt werden.

Ein organischer Rasendünger sollte eine gute Nährstoffzusammensetzung aufweisen, damit der Rasen effektiv mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt wird.

Organische Rasendünger wirken verzögert

Organische Rasendünger zeichnen sich dadurch aus, dass sie aus natürlichen Rohstoffen bestehen. In der Regel handelt es sich um Abfälle, die in der Lebensmittelproduktion anfallen. Es kann sich sowohl um pflanzliche Recyclingstoffe als auch um tierische Abfälle handeln.

Wer keine tierischen Bestandteile in den organischen Düngern wünscht, sollte zu veganen organischen Düngern greifen.

Da ein organischer Rasendünger mit bei Hobbygärtnern bekanntem Kompost zu vergleichen ist, wird er auch als natürlicher Rasendünger bezeichnet. Allerdings gelten nur diejenigen Produkte, bei denen alle Inhaltsstoffe bio-zertifizierten Ursprungs sind, als Bio-Rasendünger. Auch wenn die Dünger industriell hergestellt sind, wird die natürliche Zusammensetzung bewahrt.

Nachdem ein organischer Rasendünger auf der Rasenfläche verteilt worden ist, werden die darin enthaltenen Nährstoffe durch Bodenorganismen aufgespalten. Dies nimmt ein wenig Zeit in Anspruch, sodass die Wirkung nicht direkt, sondern verzögert eintritt. Vorteilhaft ist jedoch, dass die Wirkung über mehrere Wochen bis Monate anhält.

Da ausschließlich natürliche Rohstoffe in einem organischen Rasendünger enthalten sind, ist er gesundheitlich völlig unbedenklich. So können Kinder und Tiere direkt nach der Ausbringung des Düngers wieder bedenkenlos auf dem Rasen spielen.

Ein großer Vorteil von organischen im Vergleich zu mineralischen Rasendüngern besteht darin, dass nicht nur die Gräser mit Nährstoffen versorgt werden, sondern auch die Bodenqualität verbessert wird. Organische Rasendünger fördern Mikroorganismen sowie das Bodenleben.

Darüber hinaus ist das Risiko einer Überdüngung äußerst gering. Auch wenn der Dünger ungleichmäßig verteilt wird, ist nur sehr selten mit negativen Auswirkungen zu rechnen.

Die wichtigsten Vor- und Nachteile von organischen Rasendüngern im Überblick:

  • umweltfreundlich
  • gesundheitlich unbedenklich
  • natürliche Langzeitwirkung
  • Verbesserung der Bodenqualität
  • Förderung von Mikroorganismen
  • kaum Risiko der Überdüngung
  • durch die Verarbeitung von tierischen Abfällen kann es zu einem unangenehmen Geruch kommen
  • verzögerte Wirkung
  • geringerer Nährstoffgehalt als bei mineralischen Düngern
  • witterungsabhängige Freisetzung der Nährstoffe

Eine gute Nährstoffzusammensetzung ist die wichtigste Grundlage

Bei den meisten organischen Rasendüngern handelt es sich um Volldünger. Das bedeutet, dass alle Nährstoffe in einer ausreichenden Menge vorhanden sind, sodass kein weiterer Dünger zum Einsatz kommen muss.

Aufgrund der Zusammensetzung werden organische Rasendünger auch als NPK-Dünger bezeichnet. Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) stellen die drei wichtigsten Komponenten dar, da sie von den Pflanzen für ein gesundes Wachstum benötigt werden.

Die Eigenschaften der wichtigsten Nährstoffe im Überblick:

  • Stickstoff: Bei Stickstoff handelt es sich um einen Nährstoff, der für das gesunde Wachstum eines Rasens unerlässlich ist. Stickstoff ist sowohl am Aufbau der Pflanzenmasse als auch an der Eiweißbildung beteiligt. Darüber hinaus sorgt Stickstoff dafür, dass die Pflanzen in einem satten Grün erstrahlen. Der Stickstoffanteil liegt in der Regel zwischen 15 und 20 %.
  • Phosphor: Für ein gesundes Wurzelwachstum ist Phosphor sehr wichtig. Auch auf die Regulation des Energiehaushalts hat Phosphor einen positiven Einfluss. In Rasendüngern ist Phosphor in der Regel in Form von Phosphat enthalten. Reguläre Rasendünger bestehen zu 3 bis 5 % aus Phosphor.
  • Kalium: Um die Belastbarkeit und Strapazierfähigkeit von Rasenpflanzen zu erhöhen, ist Kalium ein sehr wichtiger Nährstoff. Er sorgt dafür, dass der Rasen widerstandsfähiger gegenüber Kälte, Trockenheit, Krankheiten sowie Schädlingen ist. Der durchschnittliche Anteil von Kalium liegt bei 8 bis 10 %.

Darüber hinaus sind auch sekundäre Makronährstoffe wie Magnesium, Calcium und Schwefel und Mikronährstoffe in einigen Rasendüngern enthalten.

An welchen Nährstoffen es dem Boden mangelt, kann zumeist bereits an optischen Merkmalen festgemacht werden. Bei kahlen Stellen und/oder starkem Unkrautbewuchs besteht beispielsweise häufig ein Mangel an Stickstoff.

Im Zweifelsfall kann eine Bodenanalyse dabei helfen, herauszufinden, wie viel und welche Art von Dünger eine Rasenfläche benötigt. Bodenproben können beispielsweise an ein Institut für Bodenanalytik gesendet werden. Der reine pH-Wert lässt sich auch eigenhändig mithilfe eines herkömmlichen pH-Messgerätes ermitteln.

Grundsätzlich gilt: Je stärker die Nutzung einer Rasenfläche ist, desto mehr Nährstoffe werden benötigt. Dementsprechend muss häufiger gedüngt werden.

Aber auch die Jahreszeit hat einen Einfluss darauf, welcher Dünger am besten geeignet ist. Während sich für die erste Düngergabe im Frühjahr organische Rasendünger hervorragend eignen, sind für die zweite Düngergabe im Juli mineralische Rasendünger besser.

Im Herbst sollte hingegen zu einem speziellen Herbstrasendünger gegriffen werden, der sich durch einen besonders hohen Anteil an Kalium auszeichnet. Auf diese Weise kann dafür gesorgt werden, dass der Rasen durch den Frost keinen Schaden nimmt.

Konsistenz, Ausbringung, Verpackung – darauf gilt es beim Kauf von organischem Rasendünger zu achten

Wer seinen Rasen mit einem organischen Rasendünger düngen möchte, sollte in erster Linie darauf achten, dass die Nährstoffzusammensetzung an die individuelle Rasenfläche angepasst ist.

Darüber hinaus gibt es jedoch weitere Kaufkriterien, die näher in Augenschein genommen werden sollten. Auch hinsichtlich der Ausbringung der Dünger sollte einiges beachtet werden.

Die wichtigsten Informationen im Überblick:

  • Konsistenz: Organische Rasendünger sind in unterschiedlichen Darreichungsformen erhältlich. Hobbygärtner können zwischen flüssigen und festen Präparaten wählen. Flüssige organische Rasendünger lassen sich schnell und einfach mithilfe eines Gartenschlauchs verteilen. Granulat wird hingegen per Hand oder mittels eines Streuwagens auf der Rasenfläche ausgestreut. Für die Wirksamkeit spielt die Darreichungsform hingegen keine Rolle.
  • Ausbringung: Bei der Verteilung eines organischen Rasendüngers auf der Rasenfläche muss nicht viel beachtet werden, da eine Überdüngung nahezu ausgeschlossen ist. Allerdings sollte der Rasen einige Tage vorher gemäht und nach der Düngung ausreichend bewässert werden.
  • Verpackung: Organische Rasendünger zeichnen sich in erster Linie durch ihre Umweltfreundlichkeit aus. Auch bei der Wahl der Verpackung sollte der Umweltschutz im Hinterkopf bleiben. Papiertüten sind deutlich umweltfreundlicher als Kunststoffsäcke.
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