Herbstrasendünger – die ideale Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit

Aktualisiert am: 29.09.2021

Der Herbstrasendünger ist ein spezielles Produkt, um den Rasen auf die kältere Jahreszeit vorzubereiten. Der Herbstdünger ist reich an Kalium und schützt damit den Rasen vor Frost und Trockenstress. Als vorbeugende Maßnahme kann der Rasendünger angewendet werden, damit das Grün im Frühjahr wieder in voller Blüte sprießt.

Update vom 29.09.2021

Wir haben die Informationen in diesem Beitrag aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.

Herbstrasendünger Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Bio-Herbstrasendünger mit Langzeitwirkung, NPK-Verhältnis: 7+3+12, Ergiebigkeit: 50 - 80 g/m²

Biologischer Rasendünger mit Kaliumanteil: Der Veddelholzer Bio Herbstrasendünger

ist ein Produkt für Familien mit Tier. Als Langzeitdünger bietet das Produkt eine gute Ergiebigkeit und lässt sich zusätzlich leicht anwenden.
Hergestellt aus biologischen Inhaltsstoffen, ist der Veddelholzer Bio Herbstrasendünger ein rein organischer Herbstrasendünger, der bei Haustieren und auch Kindern keine Probleme hervorrufen kann. Bei seiner Anwendung sorgt der Herbstrasendünger dafür, dass jede Grünfläche optimal versorgt durch den Winter kommt.
Bei der Verwendung des Herbstrasendüngers wird eine Frostbeständigkeit erhöht, was wiederum für eine ausgezeichnete Qualität spricht. Gefördert wird das aktive Bodenleben, was durch den Bodenaktivator des Düngers geboten werden kann.
Der Veddelholzer Bio Herbstrasendünger ist selbst für den biologischen Anbau gedacht und erhielt hierfür ein Siegel. Erhältlich ist der Herbstrasendünger in verschiedenen Größenformaten. Von 2,25 kg für den privaten Gebrauch kleinerer Flächen, bis hin zu einem Gewicht von 10,5 kg. Die größere Abmessung reicht für eine Fläche von bis zu 250 Quadratmetern.
Besonders hervorheben muss man den Kaliumanteil im Produkt, der natürlich entsprechend hoch ist. Das Granulat ist fein und gut streubar. Der Herbstrasendünger hat keinen oder einen sehr sanften Geruch.
Das Granulat lässt sich gut mit einem Handstreuer oder dem Streuwagen verteilen. Kinder und Haustiere können bei diesem biologischen Dünger keine Schäden davontragen, wodurch der Rasen auch an schönen Herbsttagen noch benutzt werden kann.

Vorteile:
  • gute Streumenge und Größe
  • ausgewogenes NPK-Verhältnis
  • ungefährlich für Kinder und Tiere
  • große Ergiebigkeit
  • Bio-Qualität
Nachteile:
  • löst sich gelegentlich zu langsam auf

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Bio-Herbstrasendünger mit Langzeitwirkung, NPK-Verhältnis: 5+1+9, Ergiebigkeit: 50 - 80 g/m²

Organischer Dünger mit Frostschutz: Der Plantura Bio Herbstrasendünger

hat viele besondere Eigenschaften und ist bei den meisten Hobbygärtnern bekannt. Der Langzeitdünger ist für die perfekte Überwinterung des Rasens geeignet und bietet unter anderem die Gelegenheit, den Rasen optimal zu versorgen. Es handelt sich hierbei um einen organischen Dünger.
Dieser wiederum bietet die Gelegenheit den Rasen optimal zu düngen ohne Familien mit Kindern und Haustieren zu schaden. Für Haustiere und Kinder ist der Plantura Bio Herbstrasendünger vollkommen ungefährlich. Das dunkle Granulat ist staubfrei, was eine leichte Verteilung ermöglicht.
Ausgebreitet werden kann das Granulat großflächig und zugleich sehr einfach mit der Hand (Handschuhe tragen). Der Plantura Bio Herbstrasendünger kann auch mit einem Streuwagen auf der Rasenfläche zur Anwendung kommen. Die Langzeitwirkung verspricht, dass der Rasen auch über viele Wochen hinweg noch eine gute Versorgung erfährt.
Durch den hohen Kaliumanteil ist ein Frostschutz gewährt, der ebenfalls perfekt für die Überwinterung ist.

Vorteile:
  • Langzeitwirkung
  • lässt sich leicht auftragen
  • nicht gefährlich für Kinder, Katzen und Hunde
  • kann mit dem Streuwagen verteilt werden
  • rein biologisch
Nachteile:
  • gelegentlich zunehmendes Wachstum von Unkraut

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: mineralischer Herbstrasendünger mit Langzeitwirkung, NPK-Verhältnis: 10+5+20, Ergiebigkeit: ca. 30 g/m²

Mineralischer Langzeitdünger für die Überwinterung: Der Dehner Herbstrasendünger

ist ein klassischer Langzeitdünger, der im Herbst auf den Rasen aufgebracht werden kann. Dadurch hat man als Gartenbesitzer schnell den Rasen für den Winter vorbereitet. Durch seine Langzeitwirkung kann der Rasen optimal versorgt werden.
Der Dünger ist in der Größenmenge von 5 kg zu bekommen und reicht für 150 Quadratmeter. Es handelt sich hierbei um keinen organischen Dünger. Das hat den Vorteil, dass eine schnelle Wirkung ermöglicht werden kann.
Die Zusammensetzung des Dehner Herbstrasendünger bietet eine optimale Möglichkeit der Versorgung. Enthalten sind Magnesium, Schwefel und Eisen. Ebenfalls enthalten ist Stickstoff im Anteil von 10 %. Damit ist der Dünger für den Winter besonders wertvoll.
Verteilt werden kann der Dehner Herbstrasendünger mit der Hand oder mit einem Streuwagen. Dazu hat der Hersteller Angaben auf der Rückseite der Verpackung abgedruckt. Der Anwendungszeitraum liegt zwischen August und Oktober.
Durch das feinkörnige Granulat kann man ganz schnell die passende Verteilung auf dem Boden des Rasens vornehmen.

Vorteile:
  • feinkörnig, für eine leichte Verteilung
  • hoher Kaliumanteil
  • viel Eisen enthalten
  • Langzeitdünger
Nachteile:
  • bei falscher Anwendung kommt es zur Überdüngung

Herbstrasendünger kaufen – ideale Nährstoffversorgung für die kalte Jahreszeit

Der Rasen kann durch viele Witterungsbedingungen geschädigt werden. Nicht nur enorme Nässe, sondern auch Frost sorgen für ein Absterben der Rasenpflanzen und damit für Lücken oder braune Stellen in der Grünfläche. Diesem Problem kann man allerdings entgegenwirken, in dem man beginnt, den Rasen entsprechend zu schützen. Mit dem Herbstrasendünger ist das möglich.

Spezielle Nährstoffzusammensetzung für den Winter

Der Name des Rasendüngers ist im Grunde das Programm. Wie der Name vermuten lässt, wird dieser Dünger speziell für den Rasen verwendet und natürlich im Herbst. Das soll dem Rasen die Möglichkeit einer guten Versorgung ermöglichen, damit die anschließenden Winter- und Herbstmonate überstanden werden.

Schon im Herbst ist der Rasen der immer wiederkehrenden Nässe ausgesetzt, was eine schnelle Auswaschung des Bodens bewirken kann. Dadurch bekommen die Wurzeln des Rasens nicht mehr ausreichend Nährstoffe und Energie und werden unterversorgt.

Kommt dann noch die Kälte hinzu, wird der Zustand des Rasens eine deutliche Verschlechterung zeigen. Im Frühjahr sieht man dann meist die kahlen Stellen auf dem Rasen und anschließend die blassen Grashalme. Vorbeugen kann man diesem Prozess mit einem Herbstrasendünger, der speziell für die Bedürfnisse des Rasens in der kalten Jahreszeit ausgelegt ist.

Nachdüngen im Sommer reicht nicht

Der Rasen muss im Herbst und im Winter einiges aushalten. Schnell kann durch Nässe und andere Gegebenheiten Schimmel entstehen, der sich großflächig im Rasen ausbreitet. Im April greifen die meisten Gartenbesitzer zum Dünger, der dem Rasen wieder neue Energie geben soll.

Danach erfolgt meist keine Nachdüngung, denn die meisten gehen davon aus, dass einmal Düngen doch reichen wird. Doch das ist meist nicht der Fall.

In den meisten Fällen hat der Rasen den Dünger nötig, doch im Juli denkt keiner mehr an die Arbeit, sondern man möchte seinen Garten genießen. Mit dem Herbstrasendünger kann man diese Nachlässigkeit beheben.

Der Herbstrasendünger ist ein Volldünger

Der Herbstrasendünger wird als Volldünger oder Zweinährstoffdünger beschrieben. Volldünger enthalten mehrere Nährstoffe, die den Rasen und ggf. auch die Mikroorganismen im Boden mit Nährstoffen, Energie und Mineralien versorgt. In den meisten Herbstrasendüngern sind vor allem Stickstoff und Kalium enthalten.

Phosphor als drittes Elemnt in klassischen NPK-Düngern ist hingegen nur wenig oder sogar gar nicht enthalten, weil der Rasen den Nährstoff im Winter kaum benötigt. Herbstrasendünger sind als mineralische und organische Variante und auch in Bio-Qualität erhältlich.

Organische Herbstrasendünger haben eine organische und damit natürliche Komponente, die langsamer im Boden zur Wirkung kommt. Bei einem mineralischen Dünger handelt es sich um einen in der Industrie hergestellten Volldünger, der schneller im Boden seine Aktivierung finden kann.

Die meisten Herbstrasendünger sind sogenannte Langzeitdünger, die entsprechend einen langen Wirkungszeitraum haben. Das würde für den Gärtner heißen, er verwendet den Rasendünger einmal im Herbst und der Rasen ist über den Winter hinweg geschützt.

Vor- und Nachteile der Herbstrasendünger Arten

Wie bereits angesprochen, lassen sich Rasendüngervarianten in organische rund mineralischer Art finden. Die organische Herbstrasendünger Art ist meist zu empfehlen, da es sich hierbei um natürliche Bestandteile handelt.

Die Vorteile eines organischen Herbstrasendüngers sind schnell gefunden. Zum einem ist er umweltfreundlicher, zum anderen ist es ein lang anhaltender Dünger.

Für Familien mit Haustieren und Kindern ist der organische Herbstrasendünger besonders zu empfehlen. Nachteilig ist, dass die Wirkung meist erst nach ein paar Wochen eintritt. Manchmal kann es dazu kommen, dass der Rasen zwar gut vor der Witterung geschützt ist, aber eben nicht sattgrün wird.

Mineralische Herbstrasendünger sind meist etwas günstiger in der Anschaffung und wirken schneller. Zusätzlich wird der Rasen sattgrün. Nachteilig ist, dass es bei falscher Anwendung zu einer Überdosierung kommen kann und auch die Wirkung hält nicht sonderlich lange.

Stabilisierung der Zellwände – der perfekte Frostschutz

Der Rasen ist im Winter der enormen Witterung ausgesetzt. Neben Nässe und Kälte kommt Frost hinzu, was den Grashalmen und den Wurzeln zusetzen kann. Nutzt man einen guten Herbstrasendünger, kann man die negativen Effekte der Witterung auf den Rasen reduzieren.

Denn die meisten Herbstrasendünger besitzen einen sogenannten Frostschutz, der durch die verwendeten Mineralien im Volldünger zustande kommen. Durch den hohen Anteil an Kalium werden die Zellwände der Pflanze geschützt, sodass Frost deutlich weniger negative Auswirkung hat. Das alles hat den Vorteil, dass die Gräser auch nach dem Winter noch grün erscheinen und kräftig sind.

Tipps für die Verteilung des Rasendüngers

Wer den Herbstrasendünger nutzen möchte, kann diesen auf eine ganz einfache Art und Weise verteilen. Wichtig ist, dass der Herbstrasendünger beim Erwerb streufähig ist. Dadurch lässt er sich einfacher auf dem Rasen verteilen.

Wer einen Beutel oder einen Sack voll Herbstrasendünger erwirbt, sollte diesen in einen Eimer umfüllen. Danach kann man mit dem Eimer, über den Rasen gehen und den Dünger verteilen.

Möchte man einen gleichmäßige Verteilung gewährleisten, dann ist der Streuwagen auf großen Flächen das ideale Hilfsmittel. In engeren Bereichen oder im Vorgarten leistet auch ein Handstreuer gute Dienste bei der Ausbringung des Herbstrasendüngers.

Beachten muss man, dass der Rasen gleichmäßg und nicht übermäßig gedüngt wird. Das führt am Ende zu Verbrennungen. Diese sind meist dann vorhanden, wenn der Rasen zu intensiv gedüngt und danach einfach mit Wasser behandelt wird.

Sinnvoll ist es, den Rasen vorher abzukehren und von Blättern zu befreien. Danach kann man einfach den Dünger einarbeiten.

Und es gibt noch einen Tipp vom Experten: Das Vertikutieren des Rasens ermöglicht das Herausarbeiten schwacher Halme und Stellen. Durch das Entfernen von Unkraut und Moss bietet man seinem eigenen Rasen die Chance auf ein effizientes Wachstum.

Wann sollte man den Herbstrasendünger anwenden?

Von Experten wird empfohlen, den Herbstrasendünger am besten zwischen September und Oktober anzuwenden. Diese Zeit ist optimal, damit der Rasen den Herbstrasendünger zuverlässig aufnehmen kann. Weil bis zum ersten Frost dann noch einige Wochen Zeit sind, können die Nährstoffe aus dem Herbstrasendünger vollständig aufgenommen und vom Rasen verarbeitet werden.

Zu beachten ist, dass die Nährstoffe des organischen Herbstrasendüngers dem Rasen nicht sofort zur Verfügung stehen. Bei Temperaturen von unter 5° C stellen viele Pflanzen ihre Stoffwechselvorgänge ein und auch der Rasen kann die Nährstoffe aus dem Herbstrasendünger bei niedrigen Temperaturen oder gar Frost nicht mehr aufnehmen und verarbeiten.

Tipp: Es ist wichtig, sich für Düngerprodukte zu entscheiden, die den Haustieren wie Hund und Katze nicht schaden.

Worauf ist beim Kauf des Herbstrasendüngers zu achten?

Wer den Rasendünger für den Herbst kaufen möchte, sollte vor allen auf die Inhaltsstoffe und auf die Ergiebigkeit achten. Bei einem Herbstrasendünger ist wichtig, das Kalium und Stickstoff integriert sind.

Der Anteil des Stickstoffs sollte allerdings nicht ein Übermaß einnehmen, denn das kann dem Rasen schaden. Wichtig für den Frostschutz ist vor allem der hohe Anteil an Kalium.

Bei der Ergiebigkeit sollte man die Masse im Beutel oder dem Sack beachten und dann die angegebenen Quadratmeter, die bei der Verwendung abgedeckt werden. Dabei muss man sich jedoch auf die Angaben des Herstellers beziehen.

Zum Schluss ist noch die Handhabung ein wichtiges Kriterium. Der Dünger muss entsprechend einfach in der Handhabung und gleichmäßig zu verteilen sein. Deswegen ist ein Produkt mit einer entsprechenden Körnung besonders wichtig.