Rasenmäher mit Elektrostarter – schnelles und einfaches Anlassen

Aktualisiert am: 30.09.2020

Wie bei vielen anderen Benzinmotoren, ist man es auch bei Rasenmähern gewohnt, vor dem Start erstmal kräftig die Anlassleine zu ziehen. Dies glückt mal besser und mal schlechter, ist aber in jedem Fall eine lästige Angelegenheit, vor allem, wenn es lange benötigt, den Motor zum Laufen zu bekommen.

Wer sich diese unnötige und manchmal leider vergebliche Arbeit ersparen will benötigt einen immer weiter verbreiteten Rasenmäher mit Elektrostart.

Rasenmäher mit Elektrostarter Testsieger 2020:

Murray EQ675iS 4-in-1 Benzin Rasenmäher mit Radantrieb, 53 cm Schnittbreite, Elektrostart und Briggs & Stratton 675iS InStart 2,6kW motor, Mulch Kit

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: 4 in 1 Auswurffunktion, Radantrieb, Elektrostarter, 53 cm Schnittbreite, 2,6 kW Motor

Kraftvoll und Vielseitig: Der Murray EQ675iS 4-in-1 Benzin Rasenmäher

ist das leistungsfähigste Modell in einer Reihe aus für sich sehr leistungsfähigen Rasenmähern. Trotz – oder möglicherweise wegen – des vergleichbar hohen Preises laut UVP, bietet dieser Rasenmäher neben dem Elektrostarter eigentlich alles, was man sich für den eigenen Garten wünschen kann.
Der Motor ist ein 4-Takter mit einem Volumen von ganzen 163 Kubikzentimetern. Dieser ist für die außerordentlich hohe Kraftübertragung verantwortlich, die dafür sorgt, dass die Mäherschneiden auch mit großen Teilen wie Laub oder kleinen, herabgefallenen Ästen keinerlei Probleme haben. Jene Schneiden des im Durchmesser 53 Zentimeter weiten Mähwerks aus Stahl lassen sich vielseitig in sechs verschiedenen Stufen einstellen.
Der Auffangsack hält ganze 70 Liter. Und in Kombination mit dem oben vorgestellten Mähwerk eignet sich das Produkt also auch für mittelgroße bis große Rasenflächen ausgezeichnet. Wer Angst vor einem großen Verschleiß hat, braucht sich zudem nicht fürchten. Es werden bei diesem Rasenmäher nur hochwertigste und langlebige Materialien verwendet, was den Hersteller dazu bringt, bei jedem Kauf eine zweijährige Garantie auszustellen. Sollte also doch mal etwas zu beanstanden sein, kann man sich einfach melden.
Die viel beworbene 4-in-1 Funktion bezieht sich auf den Auswurf des Rasens. Ganz herkömmlich kann hierfür der extra große Auffangbehälter genutzt werden, doch kann darüber hinaus je nach Bedarf auch ein seitlicher Ausstoß und ein einfaches Liegenlassen eingestellt werden. So ist es auch möglich mit diesem Rasenmäher zu mulchen, sofern man dies wünscht.
Auch Komfort schreibt der Hersteller groß. Die Räder sind auch auf schwierige Böden ausgelegt und bieten auf nahezu jedem Untergrund gute Manövrierbarkeit. Der Griff ist gepolstert und zudem in drei verschiedenen Winkeln einstellbar, um bei jeder Körpergröße oder Handhaltung eine angenehme Arbeit zu gewährleisten. Nach erledigter Arbeit geht darüber hinaus auch das Reinigen leicht. Einfach den Wasserschlauch an den dafür vorgesehenen Anschluss angebracht und fertig ist es. Danach kann man den Mäher einfach zusammenklappen und so platzsparend verstauen.
Schon bei der Anlieferung zeigen sich Kunden von dem Gerät überzeugt. Er kommt fertig montiert an und ist so sehr einfach und schnell zum Laufen zu kriegen. Keine große Extraarbeit notwendig. Allerdings muss natürlich Öl und Benzin aufgefüllt werden. Beides wird nicht mitgeliefert und sollte im besten Fall vorher schon vorhanden oder mitbestellt worden sein.
Der Motor ist trotz seiner Kraft vergleichsweise leise und springt dank des sehr gut funktionierenden Elektrostarters sehr leicht an. Der selbstladende Akku wird aufgeladen angeliefert, sodass vor dem ersten Start eigentlich kein Aufladen notwendig sein sollte.
Die Aufladung funktioniert wie der Eigenantrieb sehr gut, jedoch wird letzterer von einigen Rezensenten als zu langsam beschrieben. Das könnte für einige zukünftige Käufer dann relevant sein, wenn der Mäher für eine sehr große Fläche Rasen gekauft wird und die Arbeit zügig gehen muss.
Außer diesem Kritikpunkt lässt sich allerdings an der Eignung für große Flächen nichts bemängeln. Einige Kunden schreiben von über 1000 Quadratmetern, die mit dem Rasenmäher angenehm gemäht werden können.
Wirkliche Probleme gibt es mit dem Murray Mäher selten, doch wenn dann meist mit der Konstruktion der Räder und des Auffangsackes. Ab und zu scheinen die Räder etwas zu blockieren und auch das Rückwärtsfahren gestaltet sich schwierig.
Letzteres wird bei angehängtem Auffangbeutel aufgrund der tiefen Anbringung auch noch manchmal recht kompliziert. Klar scheint zu sein, dass der Mäher eher für das reine Vorwärtsfahren konzipiert ist.

Vorteile:
  • leistungsstarker 4-Takter
  • Elektrostarter
  • Radantrieb
  • 4-in-1 Auswurf
  • für große Flächen geeignet
  • komfortable Handhabe
  • 6 Schnittstufen
  • hoher Durchmesser des Schneidwerks

Nachteile:
  • nicht der schnellste Radantrieb
  • Räder blockieren ab und zu
  • Rückwärtsbewegung sehr hakelig
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Die Vorteile und Extras eines Rasenmähers mit Elektrostarter

Vorteile des Elektrostarters im Vergleich zum Seilzug

Um auch alle Zweifel aus dem Weg zu räumen, sei hier noch einmal ganz knapp erläutert, welche Vor- oder Nachteile so ein Elektrostarter gegenüber einem Seilzug hat.

Auch wenn sich so ein Anlasser zuerst einmal nach weniger Kontrolle anfühlen mag, hat es tatsächlich einen guten Grund, warum sich ein solcher E-Start bei vielen Motoren durchsetzt und sogar die Zündschlüssel bei Autos ersetzt.

Auch wenn der Motorstart unter der Oberfläche stattfindet, sind E-Starter bei aufgeladenem Akku meist zuverlässiger als die Anlassleine. Zumal jeder diesen betätigen kann. Bei der Anlassleine ist immer eine gewisse Körperlänge, Kraft und Technik nötig. Der einzige Nachteil des E-Start mag der Akku sein, doch laden sich die meisten Rasenmäher mit Elektrostart im Betrieb selbst und bieten oft auch externe Lademöglichkeiten an.

Benziner mit Elektrostarter oder lieber gleich ein Elektrogerät?

Doch mag die Frage aufkommen, warum man sich statt einem Rasenmäher mit Elektrostarter nicht gleich einen komplett strom- oder akkubetriebenen Rasenmäher besorgt. Und ist man auf ein möglichst kostengünstiges Produkt bedacht, mag das sogar eine ziemlich gute Idee sein. Wer jedoch Wert auf Komfort legt, sollte sich das zweimal überlegen.

Gerade Akkugeräte kommen gar nicht mal so oft vor und bieten kaum einen wirklichen Preisvorteil, weshalb man diese in der Frage ausklammern kann, außer man möchte umweltbewusst auf Benzin- und Ölverbrauch verzichten. Dann ist das natürlich immer noch eine gute, weil ethische Entscheidung. Doch soll es hier um Praktikabilität gehen; und da haben die Benziner meist die Nase vorn.

Der Grund könnte offensichtlicher kaum sein. Denn wer einmal mit einem strombetriebenen Rasenmäher gearbeitet hat, dem ist das zugehörige Kabel wohl sehr prägnant im Kopf geblieben. Das Kabelmanagement ist zwar etwas, woran man sich schnell beim Mähen gewöhnen kann, doch ist das ein ganzer extra Arbeitsschritt, der sowohl mehr Aufmerksamkeit verlangt, als auch die Arbeit verlangsamen kann. Und gerade für unsichere Menschen kann es sogar ein erhöhtes Sicherheitsrisiko bedeuten.

Dazu kommt noch, dass Benzin-Rasenmäher meist einen deutlich stärkeren Motor haben und gerade bei größeren Rasenflächen – bei denen auch gerade ein kabelbetriebener Mäher im wahrsten Sinne an seine Grenzen kommen kann – deutlich besser geeignet ist.

Man kann sich also durchaus an der Grundlage entlanghangeln, dass man bei größeren Rasenflächen zuerst nach Benzinern gucken sollte, und bei kleineren Flächen die Strommodelle mit in die Überlegung einbeziehen kann.

Eigenheiten der Rasenmäher – nützliche und wichtige Extras

Wer den Produktvergleich bis hierhin gelesen hat, wird gemerkt haben, dass kein Rasenmäher ohne irgendwelche Extras daherkommt. Gerade für die Unentschlossenen seien die Beliebtesten einmal vorgestellt. Höhenverstellbarkeit und ein geeigneter Durchmesser werden hier nicht benannt, denn diese Eigenschaften sind ein absolutes Muss und sollten für die individuellen Bedürfnisse so gut gewählt werden und ausfallen, wie es irgend möglich ist.

Der Radantrieb: Der Radantrieb ist eine hervorragende Arbeitserleichterung für nahezu jeden, aber vor allem wohl für alle, die einen unebenen Rasen besitzen, oder aber einen der nicht ganz so oft gemäht wird. Mit diesem Extra fährt der Rasenmäher auf Kommando langsam selbst los. Der Mäher wählt hier meist einen Vorschub, der vom Hersteller bei der Beschaffenheit des Mähwerks am geeignetsten erscheint, weshalb man sich hiermit nur noch auf das Lenken des Mähers konzentrieren muss.

Selbstladender Akku: Ein Extra, das nur bei den Rasenmähern mit Elektrostarter relevant sein sollte, aber dennoch sehr nützlich ist. Ist der Akku leer, kann man sich mangels startendem Motor nämlich das ganze Mähen abschminken. Den Rasenmäher dann erst wieder aufladen zu müssen ist im angenehmsten Fall nervig und kostet Zeit.

Lädt sich der Akku aber selbst, sollte es über die lange Lebzeit des Rasenmähers kaum Probleme geben, dass der Rasenmäher auch immer schon auf Knopfdruck anspringt. Auch wenn es natürlich auch hier keine Garantie gibt.

Mulchfunktion: Das Mulchen ist zwar eigentlich eine ganz eigene Anwendung, doch bieten viele Rasenmäher mittlerweile eine Mulchfunktion inklusive, die das parallele Mulchen ermöglicht, während man den Rasen mäht. Einfach gesagt ist das Mulchen eine Methode den Rasen zu mähen ohne einen Auffangsack zu benutzen. Doch im Detail sieht das dann nochmal anders aus.

Zum Mulchen wird nämlich eine andere Schneidenform benötigt. Und zwar eine, die dafür sorgt, dass das schon abgetrennte Gras nochmal kleiner geschnitten wird. Und das möglichst oft. Erreicht wird dies durch Luftverwirbelungen rund um das Mähwerk, die die Schneiden durch eine spezielle Form erzeugen können. Hierdurch verbleibt das Gras etwas länger im Korpus und wird daraufhin einfach als sehr klein gehäckselte Stücke auf dem Boden zurückgelassen.

Der Effekt ist, dass der Boden nach dem Mähen bzw. dem gleichzeitigen Mulchen mit seinen eigenen Nährstoffen versorgt werden kann, die im gemähten Gras hausen und so, da nicht mehr benötigt, in den Boden übergeben werden.

Rasenmäher mit Elektrostarter Platz 2-3

HYUNDAI Benzin-Rasenmäher mit Elektrostart, Benzinmäher mit Radantrieb/Selbst-Antrieb, Mulcher/Mäher mit Mulchfunktion, 46cm Schnittbreite und 3.5 PS Hyundai Motor (LM4603G ES mit E-Start)

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Benzinmäher mit Selbstantrieb, Mulcher inklusive, 46 cm Schnittbreite, 3,5 PS Motor, 6-fach höhenverstellbar

Mähen und Mulchen: Der Hyundai Benzin-Rasenmäher mit Elektrostart

verdient definitiv mehr Aufmerksamkeit, als er bis zu diesem Zeitpunkt bekommt.
Der bislang noch nicht sonderlich oft bewertete Mäher bietet neben der elektrischen Startfunktion auch die Möglichkeit des Mulchens. Gleichzeitig besitzt er einen großzügigen Durchmesser, einen leistungsstarken Motor und sogar einen Radantrieb.
Ein Paket dieser Art ist zwar an sich nicht unbedingt besonders, die niedrige UVP macht das Produkt aber zu einer ernstzunehmenden Alternative vor allem gegenüber den besonders teuren Konkurrenz Rasenmähern.
Nachdem schon die Anlieferung und der nötige Aufbau einfach von der Hand gingen, sind Kunden mit der Praxisleistung des Rasenmähers sehr zufrieden. Der Elektrostart ist bei dem Modell absolut zu empfehlen, da die Anlassleine bei selbigem überdurchschnittlich lang ausfällt und schwer zu ziehen ist.
Das Mulchen funktioniert sehr gut und der Mäher schafft durchaus viele hundert Quadratmeter pro Anwendung und hält trotzdem viel Jahre.
Der Radantrieb funktioniert allerdings bei Steigungen nicht sonderlich gut und auch die Luftverwirbelungen im Mäher sind eher für das Geradeausfahren auf der Ebene gedacht.

Vorteile:
  • konkurrenzfähiger Vielfunktionen-Mäher
  • einfacher Elektrostart
  • Mäher und Mulcher in einem
  • Radantrieb
  • guter Durchmesser
  • 6-stufig verstellbar

Nachteile:
  • Radantrieb nicht gut bei Unebenheiten
  • Rasenverwirbelungen nur ohne Steigung wirkungsvoll
  • rückwärts mähen nicht effektiv
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Einhell Benzin-Rasenmäher GC-PM 46/2 S HW-E (für bis zu 1.400 m², Highwheeler, 4-Takt-Motor mit E-Start, 6-stufige Schnitthöhenverstellung, Rasenkamm)

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Highwheeler, 4-Takt Motor, Elektrostart, 6-stufige Schnitthöhe, Rasenkamm,

Selbstaufladender E-Start-Mäher: Der EInhell Benzin-Rasenmäher GC-PM 46/2 S HW-E

ist ein einfaches und funktionales Gerät, das begeistert.
Mit seinem Motor mit Elektrostartfunktion ist er denkbar einfach in Betrieb zu nehmen. Und einmal an der Arbeit, geht zumeist alles sehr reibungslos von der Hand. Maßgeblich daran beteiligt sind, neben dem Elektrostarter, der abschaltbare Hinterradantrieb und der im Fahren selbst ladende Akku.
Der Elektrostart ist für viele Kunden zwar ein positives und vor allem kraftsparendes Extra, doch besonders angetan sind sie vom automatischen Radantrieb, der wahlweise auch abgeschaltet werden kann. Zusammen mit dem leistungsstarken Benzinmotor geht die Arbeit vom Hervorholen des Rasenmähers bis zum Wegstellen doppelt so schnell wie mit einem Elektromäher.
Negativ fällt da die Lebensdauer auf. Oft gibt das Produkt nach zwei Jahren den Geist auf. Zudem ist der Service wohl nicht sonderlich gut oder hilfreich.

Vorteile:
  • toller Radantrieb
  • einwandfreier Elektrostarter
  • Akku selbstladend
  • verstellbarer Griff
  • leistungsstarker Motor
  • 6-stufig verstellbar

Nachteile:
  • kein guter Service
  • keine lange Lebensdauer
  • Anleitung teils arg fehlerhaft
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Alternativprodukte

Die Alternativen zum Benzinrasenmäher mit Elektrostart liegen natürlich auf der Hand. Da wäre zuallererst der Benzinrasenmäher mit Anlassleine zu nennen, der aber die viel beschriebenen Nachteile besitzt.

Eine andere Idee wäre es einen reinen strom- oder akkubetriebenen Mäher zu kaufen, doch ist dies nur zu empfehlen, wenn man die meist geringere Leistung und die Voraussetzungen von Kabeln und Extragerät für das eigene Vorhaben nicht als schlimm empfindet.

Wer eine große Rasenfläche zu mähen hat und wem es an Geld nicht mangelt, der kann sich auch ganz anders umschauen und einen Rasentraktor anschaffen. Dieser macht das Rasenmähen natürlich zu einem Fahrvergnügen und bietet ganz eigene Vor- und Nachteile als die hier vorgestellten Modelle.

Natürlich könnten für einige auch komplett motorlose Rasenmäher eine Überlegung wert sein, doch sind diese nicht zu empfehlen und auch nicht mehr wirklich zeitgemäß. Das wohl einzige Kaufargument wäre hier der meist sehr niedrige Preis.

Bildquelle Header: Gardener mowing the lawn. landscape design. © Freepik/romanzaiets
Letzte Aktualisierung am 20.10.2020 um 19:40 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API